Rheinland-Pfalz

„Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 25.03. in Trier

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 25.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“.

Anhand der internationalen Pflegekinderforschung zeigt Dr. Mériem Diouani-Streek sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib auf. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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Kindeswohl und elterliche Sorge im Lichte der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts

Posted on Dezember 12, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz berichtet über eine gemeinsame Tagung  von Fachkräften aus Jugendämtern, Familienrichter/innen und Rechtsanwälten am 30. November 2016 in Mainz.

Anlass der Veranstaltung waren Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, bei denen Eltern gegen den Entzug der elterlichen Sorge geklagt hatten und das Gericht die vorausgegangenen familiengerichtlichen Entscheidungen als verfassungswidrig eingestuft hatte. Bei der Tagung sollten die Auswirkungen dieser Entscheidungen auf die Arbeit der Familiengerichte und die Tätigkeit der Jugendämter in den Blick genommen werden.

zum Bericht

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Jahrestagung der GZA für Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen

Posted on November 23, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen |

Am 15. und 16. November 2016 kamen 82 Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen der Jugendämter und freier Träger aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland zusammen, um an der Jahrestagung der Gemeinsamen Zentralen Adoptionsstelle Rheinland-Pfalz und Hessen (GZA) mit dem Titel „Das Adoptionsviereck – Rechte der Beteiligten – Haltungen der Vermittlungsstellen“ teilzunehmen.

Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, hieß die Fachkräfte willkommen und betonte in seinem Grußwort, dass sich die Adoptionsvermittlung ausschließlich am Kindeswohl zu orientieren habe. Er wisse, dass die Adoptionsvermittlungsstellen in den letzten Monaten häufig mit Wünschen von Bürgerinnen und Bürgern befasst waren, die ein geflüchtetes Kind oder einen unbegleiteten, ausländischen Jugendlichen adoptieren wollten.

„Insbesondere der Wunsch, vielen Flüchtlingskindern eine langfristige Perspektive in Deutschland über eine Adoption zu ermöglichen, ist verständlich, aber häufig der falsche Ansatz. Vielmehr geht es darum, Perspektiven aufzuzeigen, die auch unter Umständen eine Rückkehr ins Heimatland oder eine Familienzusammenführung ermöglichen. Hier hat die Jugendhilfe eine besondere Aufgabe“, erläuterte Placzek.

Den ersten Fachvortrag hielt Dr. Rainer Kemper, Dozent für Familienrecht und Mitautor des Rechtskommentars „Adoptionsrecht“. Er gab einen Überblick über die Interessen der einzelnen Beteiligten im Adoptionsverfahren und zeigte auf, wo die Rechte der abgebenden Eltern, des Kindes und der Adoptiveltern im Gesetz zu finden sind und wie diese im Adoptionsprozess beachtet werden müssen. Zudem referierte er über die Ansprüche adoptierter Menschen bei der Suche nach ihrer Herkunft.

Anschließend nahm die Sozialarbeiterin und systemische Therapeutin Eva Ris Situationen der abgebenden Eltern in den Blick. Ihr Vortrag mit dem Titel „Abgebende Eltern – Rabeneltern? Über die Herausforderung die Entscheidung zu achten und zu respektieren“ zeigte sie auf, welche Gefühle die abgebenden Eltern nach der Freigabe ihres Kindes zur Adoption oft lebenslang begleiten und wie man mit den Herkunftseltern auch nach der Adoption arbeiten kann.

Karin Dymale-Eckert, pädagogische Fachkraft in der GZA, berichtete am Ende des ersten Tages über Arbeitsschwerpunkte der GZA und ging auf Entwicklungen in verschiedenen Herkunftsländern von Adoptivkindern ein.

Den zweiten Tag begann Frau Birgit Zeller, Leiterin des Landesjugendamts und Abteilungsleiterin im LSJV. Sie stellte die aktuellen Entwicklungen bei der SGB VIII-Reform vor. Iris Egger-Otholt, die Leiterin der GZA, schloss sich mit ihrem Vortrag über aktuelle Entwicklungen im Bereich des Adoptionswesens und über den Reformbedarf im Adoptionsrecht an. In diesem Zusammenhang stellte sie die Arbeit der GZA in bundesweiten Gremien vor und präsentierte den Fachkräften einen Ausblick darauf, was sich bei der angestrebten Reform des Adoptionsvermittlungsrechtes alles ändern könnte.

GZA-Kollegin Victoria Felsberg brachte den Fachkräften anhand von best-practice-Beispielen die Aktenführung, Aktenaufbewahrung und den adoptionsspezifischen Datenschutz näher.

Diplom-Psychologe Volker Büch stellte die Aufgabe der Eignungsprüfung von zukünftigen Adoptiveltern in den Mittelpunkt seines Beitrages. Er vermittelte den Teilnehmenden, welche Fähigkeiten und Ressourcen künftige Adoptiveltern benötigen, um der Erziehung von Adoptivkindern gerecht zu werden und deren Entwicklung angemessen zu begleiten. Er ging auf unterschiedliche Bewerbergruppen wie Stiefeltern, Verwandte als Adoptiveltern, Alleinerziehende oder Adoptiveltern mit leiblichen Kindern ein.

Am Ende der Tagung präsentierten die beiden Sozialarbeiterinnen des Jugendamtes Berlin-Mitte Kerstin Kubisch-Piesk und Heike Schlizio-Jahnke das Modell des Familienrates. Hierbei geht darum, dass Familien gemeinsam mit Verwandten, Freunden und weiteren Personen aus der Lebenswelt zusammen kommen und Ideen für die Lösungen ihrer Probleme entwickeln. Die Beteiligten entwickeln gemeinsam einen Plan, für den alle Verantwortung übernehmen. Bei diesem Prozess werden sie von fachkundigen Koordinatoren oder Koordinatorinnen unterstützt. Bevor die Veranstaltung endete entspannen sich intensive Diskussionen unter den Fachkräften, wie dieses Modell auch für Adoptivfamilien genutzt werden kann.

Cornelia Lange, Abteilungsleiterin im hessischen Sozialministerium verabschiedete die Teilnehmenden und fasste zusammen, dass die Tagung vieles angeboten hat, was die Fachkräfte mit in ihren Arbeitsalltag nehmen können und von dem sie hoffentlich noch lange profitieren.

Quelle: Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz vom 21.11.2016

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Artikel über den PFAD Ortsverein in Worms

Posted on September 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Die Wormser Zeitung berichtet im Artikel „Mit Problemen nicht alleine vom 06.09.2016 vom Sommerfest der Wormser PFAD Gruppe, an dem auch Dr. Johannes Rupp, der Vorsitzende des PFAD Landesverbandes Rheinland-Pfalz teilnahm:

Der Verein setzt sich ein als „Interessenvertretung der Pflegeeltern gegenüber der Politik, als Vermittler zwischen Eltern und Ämtern und als Plattform für die Eltern untereinander. „Einfach, um ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein mit den Problemen dazustehen“, sagen Karsten Krußmann und Kajo Reuber. Für die Möglichkeit zu diesem Erfahrungsaustausch kommen Eltern aus der ganzen Region nach Worms, erzählen die Vorsitzenden.“

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Artikel „Pflegekinderdienst im Landkreis Bad Kreuznach mit hoher Fallbelastung“

Posted on August 17, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz |

Die Allgemeine Zeitung berichtet im Artikel „Pflegekinderdienst im Landkreis Bad Kreuznach mit hoher Fallbelastung“ vom 17.08.2016 von der Arbeit des Pflegekinderfachdienstes in Bad Kreuznach, wo drei Mitarbeiter zusammen für 176 Pflegekinder zuständig sind.

Damit nimmt der Landkreis Bad Kreuznach bei der Fallbelastung der Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes einen – bedauerlichen – Spitzenplatz in Rheinland-Pfalz ein.

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Rheinland-Pfalz: Gefährdung des Kindeswohls – Mehr als 2.400 Fälle im vergangenen Jahr

Posted on Juli 15, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: , |

Die rheinland-pfälzischen Jugendämter haben auf der Grundlage von Verdachtsmeldungen im Jahr 2015 insgesamt 6.708 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung abgeschlossen, 275 bzw. vier Prozent mehr als im Vorjahr. Damit waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gut ein Prozent aller Kinder unter 18 Jahren von einem derartigen Verfahren betroffen.

In 2.424 Fällen, also bei mehr als einem Drittel (36 Prozent) der Verdachtsmeldungen, wurde im Zusammenwirken der beteiligten Fachkräfte tatsächlich eine akute oder latente Gefährdung des Kindeswohls erkannt. Eine Kindeswohlgefährdung liegt dann vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes bzw. Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist.

Eine akute Kindeswohlgefährdung wurde in 1.069 Verfahren festgestellt (16 Prozent). Kann eine tatsächlich gegenwärtige Kindeswohlgefährdung nicht eindeutig beantwortet werden, so liegt eine latente Gefährdung vor. Die Einschätzung der Fachkräfte führte in 1.355 Fällen (20 Prozent) zu einem solchen Ergebnis.

Keine Gefährdung des Kindeswohls lag bei 4.284 aller Verdachtsfälle  vor (64 Prozent). Bei weit mehr als der Hälfte dieser Verfahren (2.405 Fälle) wurde aber dennoch ein Hilfebedarf festgestellt, etwa in Form von Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Mütter und Väter. Kein weiterer Hilfebedarf bestand dagegen in 1.879 Verdachtsfällen.

Auf der Grundlage des Kinderschutzgesetzes sind die Jugendämter verpflichtet, eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen vorliegen. Auf Initiative von Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft wurden 1.465 Verfahren in die Wege geleitet. Verdachtsmeldungen von Bekannten oder Nachbarn der Kinder führten zu 989 Verfahren; dies sind 70 Fälle mehr als im Vorjahr. Auch anonyme Meldungen waren häufig Ausgangspunkt derartiger Verfahren; in 659 Fällen erreichte das Jugendamt eine Verdachtsmeldung auf diesem Weg.

Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz vom 15.07.2016

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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„… und deswegen kannst du nicht mehr zu Hause wohnen“ – Schwierige Sachverhalte in der Kommunikation mit Kindern angemessen formulieren am 15.06. in Mainz

Posted on April 15, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

Für sozialpädagogische Fachkräfte in Jugendämtern, die im Bereich Adoptions- und Pflegekinderdienst, ASD oder Vormundschaft arbeiten, sowie Fachkräfte aus dem Bereich der erzieherischen Hilfen bietet das Sozialpädagogische Fortbildungszentrum (SPFZ) des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz am 15.06.2016 in Mainz ein Seminar mit dem Titel „… und deswegen kannst du nicht mehr zu Hause wohnen“ – Schwierige Sachverhalte in der Kommunikation mit Kindern angemessen formulieren an. Referentin wird Birgit Lattschar sein.

Wer als pädagogische Fachkraft im Jugendamt oder in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung tätig ist, weiß, dass es häufig schwierige Themen gibt, die im Zuge der Hilfeplanung oder im Verlauf einer Maßnahme mit Kindern besprochen werden (müssen). Oft fällt es auch Fachkräften schwer, behutsam und sensibel und dennoch klar Themen wie etwas psychische Erkrankung von Eltern, Drogen oder Alkoholsucht, Gefängnisaufenthalt, Vernachlässigung, Missbrauch oder Gewalt in Familien in Worte zu fassen und für Kinder verständlich zu erklären.

In der Fortbildung werden grundsätzliche Hinweise für die Kommunikation mit Kindern und das Formulieren so genannter „schwierigen Wahrheiten“ gegeben. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis der Teilnehmenden werden Möglichkeiten der Vermittlung von Sachverhalten eingeübt, wie etwa das Schreiben eines Lebensbriefes oder das Arbeiten mit dem Vier-Eltern-Modell werden.

nähere Informationen (Seite 65)

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„Originelles Verhalten bei Pflegekindern“ am 12.03. in Kirchheimbolanden

Posted on Februar 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 12.03. von 9.30 – 16 Uhr veranstaltet der PFAD für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. in der Freien Christengemeinde, Am Bahndamm 13 in 67292 Kirchheimbolanden ein Seminar zum Thema: „Originelles Verhalten bei Pflegekindern“ mit Referentin Dr. Möller.
Während der Veranstaltung wird Kinderbetreuung angeboten.

Anschliessend ab 16 Uhr findet die Mitgliederversammlung des Landesverbandes statt.

Telefonische Anmeldung unter: 06349-1020 oder per mail an: johannes.rupp@t-online.de.

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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Fachtag „Unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche in Pflege- oder Gastfamilien“ am 20.01. in Ingelheim

Posted on Dezember 16, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 20.01. findet ein Fachtag des Referates 33 des Landesjugendamts Rheinland-Pfalz statt, der sich mit der Unterbringung von unbegleiteten ausländischen Jugendlichen im familiären Kontext einer Pflege- bzw. Gastfamilie beschäftigt. Im Rahmen des Fachtages sollen die Gesetzesgrundlage und die daraus resultierenden Vorgehensweisen vorgestellt, betrachtetet und auf die Erfordernisse der einzelnen Schritte einer solchen Unterbringung übertragen werden.

Zudem werden bereits bestehende Konzepte vorgestellt und eine Fachkraft, die seit Monaten mit Flüchtlingsbetreuung befasst ist, berichtet welche Besonderheiten diese Jugendlichen mitbringen.

Folgende Arbeitsgruppen werden angeboten:

  1. Ablauf-/Übergabe der Maßnahme innerhalb der Dienste
  2. Akquise, Auswahl, Vorbereitung und Begleitung der aufnehmenden Familien
  3. Vorbereitung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen
  4. Besonderheiten milieunaher Unterbringung
  5. Verselbständigung der Jugendlichen

Die Veranstaltung findet am 20.01.2016 von 10 bis 17 Uhr in den Räumen der Kreisverwaltung Ingelheim, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim statt. Ein Beitrag zur Teilnahme an dem Fachtag wird nicht erhoben. Kontakt: Veronika Bergmann, Telefon: 06131/967-133 bergmann.veronika@lsjv.rlp.de

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Kreis Bad Kreuznach erhöht Beihilfen für Pflegefamilien

Posted on November 22, 2015. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Am 18.12. berichtet die Allgemeine Zeitung von einem Beschluss des Kreisjugendhilfeausschusses Bad Kreuznach, nach dem die Empfehlungen für die Bezuschussung von einmaligen Beihilfen im Rahmen der Vollzeitpflege ab dem 01.01.2016 erweitert bzw. aufgestockt werden.

zum Artikel

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Bericht zur Fachtagung: „Liebe heilt nicht alle Wunden – Was Adoptiv- und Pflegeeltern über traumatische Erfahrungen wissen sollten“

Posted on Oktober 20, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

In Landesjugendamt info – Ausgabe Oktober 2015 (Seite 17) berichtet Beate Fischer-Glembek von einer interessanten Fachtagung der Pflegekinder- und Adoptionsdiensten in Rheinland-Pfalz und Hessen mit dem Referenten Alexander Korittko, der Experte zu den Themen Trauma und Psychotraumatologie ist.

Wichtig waren besonders seine Ausführungen zum Umgang des traumatisierten Kindes mit der Herkunftsfamilie. Als notwendige Faktoren für die Chance zum Neuanfang in der Adoptiv- und Pflegefamilie werden genannt: „Begleitete Umgangskontakte allein reichen nicht aus, evtl. ist eine Kontaktunterbrechung notwendig; das Kind erhält Bezugspersonen und Förderung zur Stabilität im Alltag. Es kann im Rahmen einer Therapie das Tauma verarbeiten, das Trauma wird „vergangenheitsfähig“ und die Eltern oder der Elternteil übernehmen die Verantwortung für ihr Handeln und entschuldigen sich bei ihrem Kind.

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Rheinland-Pfalz: 187 Adoptionen im Jahr 2014

Posted on Juli 30, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Im Jahr 2014 wurden in Rheinland-Pfalz 187 Kinder und Jugendliche adoptiert. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 16 mehr als ein Jahr zuvor. Ungeachtet der Zunahme zum Vorjahr ist mittelfristig ein deutlich rückläufiger Trend der Adoptionszahlen zu verzeichnen; so wurden im Jahr 2004 noch 252 Minderjährige als eigene Kinder angenommen, Mitte der 1990er-Jahre waren es sogar noch deutlich mehr als 400 Jungen und Mädchen. Die aktuelle Zunahme gegenüber dem Jahr 2013 liegt alleine darin begründet, dass im Berichtsjahr 2014 erstmals neben den Adoptionsvermittlungsstellen der öffentlichen sowie der freien Träger der Jugendhilfe auch anerkannte Auslandsvermittlungsstellen zur Statistik melden. Blieben diese Meldungen unberücksichtigt, wäre auch 2014 ein Rückgang der Adoptionen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen gewesen.

In 110 Fällen erfolgten die Adoptionen durch den Stiefvater, die Stiefmutter oder durch Verwandte und damit in einem für das Kind vertrauten Umfeld. Familienfremde Paare oder Personen adoptierten 77 Kinder.

Von den adoptierten 103 Jungen und 84 Mädchen waren 95 jünger als sechs Jahre, 73 von ihnen hatten das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet, darunter 16 Kinder, die noch kein Jahr alt waren. Annähernd 30 Prozent der adoptierten Kinder und Jugendlichen hatten nicht die deutsche Staatsangehörigkeit.

Von den abgebenden Eltern bzw. sorgeberechtigten Elternteilen waren 101 ledig, 43 geschieden. Insgesamt 18 Kinder wurden von verheirateten bzw. in eingetragener Lebenspartnerschaft lebenden Eltern bzw. Sorgeberechtigten zur Adoption freigegeben. Bei vier Adoptierten war der abgebende Elternteil verwitwet, ein Kind war Vollwaise. In 20 Fällen war der Familienstand der abgebenden Person unbekannt.

Ende 2014 waren zudem 84 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht. Diese beginnt mit dem Tag, an dem die künftigen Adoptiveltern das Adoptivkind in ihren Haushalt aufnehmen. Sie endet mit dem Tag, an dem das Familiengericht die Adoption ausspricht.

Insgesamt 29 Kinder und Jugendliche waren Ende 2014 bei den Adoptionsvermittlungsstellen zur Adoption vorgemerkt. Den Vermittlungsstellen lagen insgesamt 492 Bewerbungen von Ehepaaren und Einzelpersonen vor. Damit kamen rechnerisch 17 Bewerbungen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind. Die Zahl der in der Statistik nachgewiesenen Adoptionsbewerbungen ist gegenüber den Vorjahren deutlich gestiegen. In den Jahren 2011 bis 2013 waren jeweils rund 300 Adoptionswillige bei den hierfür zuständigen Stellen vorgemerkt gewesen. Auch diese Zunahme liegt darin begründet, dass im Jahr 2014 erstmals zusätzlich anerkannte Auslandsvermittlungsstellen zur Statistik meldeten. Ohne Berücksichtigung dieser Fälle wäre die Zahl der vorgemerkten Adoptionsbewerbungen wie auch die Zahl der adoptierten Kinder und Jugendlichen erneut rückläufig gewesen.


Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz vom 29.07.2015

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Rheinland-Pfalz: 187 Adoptionen im Jahr 2014 – Annähernd vier von zehn Kinder unter drei Jahre alt

Posted on Juli 29, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Im Jahr 2014 wurden in Rheinland-Pfalz 187 Kinder und Jugendliche adoptiert. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 16 mehr als ein Jahr zuvor. Ungeachtet der Zunahme zum Vorjahr ist mittelfristig ein deutlich rückläufiger Trend der Adoptionszahlen zu verzeichnen; so wurden im Jahr 2004 noch 252 Minderjährige als eigene Kinder angenommen, Mitte der 1990er-Jahre waren es sogar noch deutlich mehr als 400 Jungen und Mädchen. Die aktuelle Zunahme gegenüber dem Jahr 2013 liegt alleine darin begründet, dass im Berichtsjahr 2014 erstmals neben den Adoptionsvermittlungsstellen der öffentlichen sowie der freien Träger der Jugendhilfe auch anerkannte Auslandsvermittlungsstellen zur Statistik melden. Blieben diese Meldungen unberücksichtigt, wäre auch 2014 ein Rückgang der Adoptionen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen gewesen.

In 110 Fällen erfolgten die Adoptionen durch den Stiefvater, die Stiefmutter oder durch Verwandte und damit in einem für das Kind vertrauten Umfeld. Familienfremde Paare oder Personen adoptierten 77 Kinder.

Von den adoptierten 103 Jungen und 84 Mädchen waren 95 jünger als sechs Jahre, 73 von ihnen hatten das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet, darunter 16 Kinder, die noch kein Jahr alt waren. Annähernd 30 Prozent der adoptierten Kinder und Jugendlichen hatten nicht die deutsche Staatsangehörigkeit.

Von den abgebenden Eltern bzw. sorgeberechtigten Elternteilen waren 101 ledig, 43 geschieden. Insgesamt 18 Kinder wurden von verheirateten bzw. in eingetragener Lebenspartnerschaft lebenden Eltern bzw. Sorgeberechtigten zur Adoption freigegeben. Bei vier Adoptierten war der abgebende Elternteil verwitwet, ein Kind war Vollwaise. In 20 Fällen war der Familienstand der abgebenden Person unbekannt.

Ende 2014 waren zudem 84 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht. Diese beginnt mit dem Tag, an dem die künftigen Adoptiveltern das Adoptivkind in ihren Haushalt aufnehmen. Sie endet mit dem Tag, an dem das Familiengericht die Adoption ausspricht.

Insgesamt 29 Kinder und Jugendliche waren Ende 2014 bei den Adoptionsvermittlungsstellen zur Adoption vorgemerkt. Den Vermittlungsstellen lagen insgesamt 492 Bewerbungen von Ehepaaren und Einzelpersonen vor. Damit kamen rechnerisch 17 Bewerbungen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind. Die Zahl der in der Statistik nachgewiesenen Adoptionsbewerbungen ist gegenüber den Vorjahren deutlich gestiegen. In den Jahren 2011 bis 2013 waren jeweils rund 300 Adoptionswillige bei den hierfür zuständigen Stellen vorgemerkt gewesen. Auch diese Zunahme liegt darin begründet, dass im Jahr 2014 erstmals zusätzlich anerkannte Auslandsvermittlungsstellen zur Statistik meldeten. Ohne Berücksichtigung dieser Fälle wäre die Zahl der vorgemerkten Adoptionsbewerbungen wie auch die Zahl der adoptierten Kinder und Jugendlichen erneut rückläufig gewesen.

Die Angaben zu den im Laufe eines Kalenderjahres rechtskräftig erfolgten Adoptionen sowie zu den jeweils am 31. Dezember vorgemerkten Adoptionsbewerbungen und in Adoptionspflege untergebrachten Kinder liefern die Adoptionsvermittlungsstellen der öffentlichen sowie der freien Träger der Jugendhilfe einmal jährlich. Seit dem Berichtsjahr 2014 melden erstmals auch zentrale Auslandsvermittlungsstellen Daten zu dieser Statistik. Infolge dessen sind die für 2014 ausgewiesenen Zahlen nicht unmittelbar mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz vom 29.07.2015

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PFAD-Familienfreizeit auf Burg Thallichtenberg am 18.–20.09.

Posted on Juli 18, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Landesverband PfAd für Kinder Rheinland-Pfalz e.V. lädt vom 18.–20.09. zu einem abwechslungsreichen Wochenende für Gross und Klein auf der romantischen Burg Thallichtenberg bei Kusel ein.

Wir lernen das Leben in vergangenen Zeiten in der Burg und im Freilichtmuseum Bad Sobernheim kennen. Der Besuch eines Barfusspfads wird ein besonderes Erlebnis werden. An den beiden Abenden gibt es in gemütlicher Runde genug Zeit für Gespräche und Austausch. Für die Kinder findet eine Betreuung mit Turnier statt. Wir freuen uns auch auf Gäste aus anderen Bundesländern, Kostenbeteiligung für Erwachsene 80 Euro. Info und Anmeldung bei:

PFAD fuer Kinder, Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Rheinland-Pfalz e.V.
Dr. med. Johannes Rupp, Siedlerstrasse 21, 76865 Rohrbach, Tel. 06349 1020, johannes.rupp@t-online.de

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Empowerment-Workshop „Schwarze Kids stark machen!“ am 16.-18.10.15 in Hübingen

Posted on Juli 16, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Empowerment-Workshop „Schwarze Kids stark machen!“
Ein Workshop für Kinder und Eltern  am 16.-18.10.15 im Familienferiendorf Hübingen
Durchgeführt vom Verein Help a child e.V.

„Wie kann ich mein Kind darin unterstützen, eine gesunde, starke und selbstbewusste Identität als Schwarze/r innerhalb einer weißen Mehrheitsgesellschaft zu entwickeln?“
„Welche Rolle spielt die Hautfarbe für die Entwicklung meines Kindes und für unsere Eltern-Kind-Beziehung?“
„Was genau ist Rassismus? Habe ich oder mein Kind diesen schon erlebt und wie gehe ich mit Menschen in meiner eigenen Familie, im Freundeskreis oder im Umfeld meines Kindes um, die sich meinem Kind gegenüber unterschwellig oder offensiv rassistisch äußern?“
Sie stellen sich genau diese Fragen und möchten sich darauf vorbereiten, ihr Kind zu stärken? Im geschützten Rahmen bietet dieser Workshop die Möglichkeit, sich mit diesen und vielen anderen Fragen auseinanderzusetzen. Unter professioneller Begleitung sollen zudem Strategien zur Stärkung Ihres Kindes und zur Beziehung zum Kind erarbeitet und bewusst gemacht, sowie positive Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Referentin: Tupoka Ogette
Afrodeutsche, Mutter, Expertin für Vielfalt und Antidiskriminierung, Trainerin für interkulturelle Kompetenz, pro-Diversity und anti-Rassismus, www.tupokaogette.de

Parallel zum Elternseminar findet ein Empowerment-Workshop für Kinder statt.
„Sich in einer neuen Umgebung zu befinden, ist herausfordernd für alle Kinder. Wenn diese Umgebung die Identitätsentwicklung herausfordert, brauchen Kinder einen „sicheren Raum“, um über ihre Gedanken und Ängste reden zu können, vorurteilsfreie Bestätigung darüber zu erhalten, wer sie sind und wer sie sein können. Diesen Raum bietet ein „Empowerment-Workshop“. In diesem Workshop stehen die Themen Stärkung und Selbststärkung im Zentrum.
Der Workshop wird von T. Vicky Germain und Jonathan Aikins gestalten. Vicky, ist eine Haitianische-Amerikanische Empowerment-Trainerin und interkulturelle Erziehungspädagogin. Sie arbeitet als Empowerment und Anti-Rassismus Trainerin so wie als Englisch Lehrerin für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Jonathan, ist Schwarzer Deutscher, Empowerment- Trainer, Schauspieler und Hip Hop Aktivist. Er arbeitet als Schauspieler in dem Schwarzen deutschen Theater Ensemble „Label Noir“ und als Empowerment Trainer für Schwarze Kinder in Deutschland.
Der Eltern- und Kinder-Empowerment-Workshop werden inhaltlich aufeinander abgestimmt, so dass Erkenntnisse aus dem Kinderworkshop in den Erwachsenenworkshop einfließen und bearbeitet werden können.

Der Workshop kostet pro Erwachsene  210,00 € und pro Kind 210,00 €  zzgl. Übernachtungs- und Verpflegungskosten im Familienferiendorf Hübingen.
Anmeldung und weitere Informationen unter: s.silbernagel@helpachild.de
Tel.:  02630 / 956866-0

Nähere Informationen auch direkt im Familienferiendorf: 06439- 92 00 40 | www.ffd-huebingen.de

Veranstaltungsflyer

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Rheinland-Pfalz: Gefährdung des Kindeswohls – Fast 2.400 Betroffene im vergangenen Jahr

Posted on Juli 15, 2015. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: , |

Die rheinland-pfälzischen Jugendämter haben auf der Grundlage von Verdachtsmeldungen im Jahr 2014 insgesamt 6.433 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung abgeschlossen, 900 mehr als im Vorjahr. Damit waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems knapp ein Prozent aller Kinder unter 18 Jahren von einem derartigen Verfahren betroffen.

In 2.365 Fällen, also bei weit mehr als einem Drittel (37 Prozent) der Verdachtsmeldungen, wurde im Zusammenwirken der beteiligten Fachkräfte tatsächlich eine akute oder latente Gefährdung des Kindeswohls erkannt. Eine Kindeswohlgefährdung liegt dann vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes bzw. Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist.

Eine akute Kindeswohlgefährdung wurde in 998 Verfahren festgestellt (16 Prozent). Kann die Frage, ob gegenwärtig tatsächlich eine Gefahr besteht, nicht eindeutig beantwortet, eine Kindeswohlgefährdung aber nicht ausgeschlossen werden, so liegt eine latente Gefährdung vor. Die Einschätzung der Fachkräfte führte in 1.367 Fällen (21 Prozent) zu einem solchen Ergebnis.

Keine Gefährdung des Kindeswohls lag bei 4.068 aller Verdachtsfälle  vor (63 Prozent). Bei weit mehr als der Hälfte dieser Verfahren (2.325 Fälle) wurde aber dennoch ein Hilfebedarf festgestellt, etwa in Form von Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Mütter und Väter. Kein weiterer Hilfebedarf bestand dagegen in 1.743 Verdachtsfällen.

Auf der Grundlage des Kinderschutzgesetzes sind die Jugendämter verpflichtet, eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen vorliegen. Auf Initiative von Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft wurden 1.223 Verfahren in die Wege geleitet. Verdachtsmeldungen kommen häufig auch von Bekannten oder Nachbarn der Kinder. Dies war im Jahr 2014 bei 919 Verfahren der Fall. Auch anonyme Meldungen waren häufig Ausgangspunkt derartiger Verfahren; in 658 Fällen erreichte das Jugendamt eine Verdachtsmeldung auf diesem Weg.

Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz vom 10.07.2015

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Bericht zur Fachtagung „Pflegekinder und Pflegeeltern mit Migrationshintergrund – Arbeit mit Herkunftsfamilien“

Posted on Juni 14, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Fachtagung „Pflegekinder und Pflegeeltern mit Migrationshintergrund – Arbeit mit Herkunftsfamilien“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderdienste aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland am 27./28. April 2015

70 teilnehmende Fachkräfte gingen am ersten Tag gemeinsam mit der Referentin Sabine Kriechhammer-Yağmur vom Paritätischen Wohlfahrtsverband der Frage nach, welche Herausforderungen und Chancen Familien mit Migrationshintergrund in ihrer täglichen Arbeit darstellen. Die Referentin präsentierte in ihrem Vortrag zunächst einige Zahlen und Definitionen, die bei der Beleuchtung der Thematik für die Pflegekinderhilfe von zentraler Bedeutung sind: 9.105 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund unter 27 Jahren waren 2008 als Vollzeitpflegekinder gemäß § 33 SGB VIII untergebracht. Dem gegenüber stand eine Zahl von 40.568 Pflegekindern in dieser Altersspanne ohne Migrationshintergrund. Angebote zur Förderung der Erziehungsfähigkeit und Rückkehr des Kindes in die Herkunftsfamilie werden für 22 Prozent der Familien ohne, aber nur für 5 Prozent der Familien mit Migrationshintergrund angeboten. Zahlen darüber, wie viele Pflegefamilien mit Migrationshintergrund bundesweit tätig sind, gibt es keine. Diese und andere Erläuterungen der Referentin machten deutlich, welche Aufgaben hier für die Pflegekinderhilfe noch zu leisten sind.

Als Definition des Begriffes „Menschen mit Migrationshintergrund“ wählte Sabine Kriechhammer-Yağmur den im Mikrozensus von 2003 verankerten Begriff: „Alle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem nach 1949 zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil.“ Auf dieser Grundlage sind die beiden stärksten Migrationsgruppen die Aussiedler bzw. Spätaussiedler vorwiegend aus der Russischen Föderation (3,1 Millionen) sowie 2,5 Millionen Menschen aus der Türkei.

Um zu verdeutlichen, welche Menschen sich hinter dem Begriff verbergen und welche Familien oder Einzelpersonen nach Deutschland kommen und kamen, stellte die Referentin folgende Gruppen vor:

  • Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten
  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
  • Angehörige von Pflegeberufen
  • Saisonarbeiterinnen und -arbeiter
  • Manager
  • nachkommende Familienangehörige der gleichen oder anderer Nationalitäten,
  • augenblicklich sehr relevant: Flüchtlinge mit und ohne Anerkennung, mit Duldung oder mit Bleiberecht,
  • Studentinnen und Studenten
  • und nicht zuletzt auch illegal hier lebende Menschen.

Sabine Kriechhammer-Yağmur wies darauf hin, dass diese Menschen, die aus allen gesellschaftlichen und sozialen Schichten kommen, ihre Weltanschauungen, Religionen, Kulturen, ethnische, nationale Herkunft und Sprachen mitbringen. Diese Personengruppe, so die Referentin, unterscheide sich wie deutsche Familien durch ihre Lebensentwürfe. Auch der Grad ihrer Verwurzelung in die deutsche Gesellschaft reiche von „Ich fühle mich noch immer als Fremde“ bis hin zu der Aussage „Ich bin hier Zuhause.“ Als Dilemma im Kontext der Betrachtung führte sie aus: „Durch den Prozess der Benennung als bestimmte Gruppe (Flüchtlinge, Frauen mit Migrationshintergrund) werden die Menschen erst zu „Anderen“ gemacht. Es werden also Gruppen konstruiert, die ggf. den notwendigen Blick auf das Individuum verstellen. Durch diese horizontale Differenzierung (das Nebeneinander verschiedener ethnischer Gruppen) wird die genauso notwendige vertikale Differenzierung (strukturelle Ungleichheit, Machtgefälle, etc.) vernachlässigt.“

Im Anschluss an diese eher grundsätzlichen Einführungen in die Thematik beschäftigte sich die Referentin mit den Themen Kultur, interkulturelle Öffnung und interkulturelle Kompetenz. Sie legte Wert darauf, den Kulturbegriff als Beschreibung einer gemeinsamen Lebensweise oder als Deutungsmuster einer Gruppe zu beschreiben. Kulturen seien daher weder statisch noch einheitlich, sondern immer mehrdeutig und widersprüchlich. Die Schlussfolgerung ihrer Ausführungen zum Kulturbegriff lautete: in jeder Gesellschaft gibt es verschiedene Kulturen, die nichts mit dem Migrationshintergrund der Menschen zu tun haben. Jeder Mensch werde in bestimmte Kulturen geboren, andere suche er sich freiwillig. Menschen würden durch kulturelle Einflüsse geprägt, seien aber durchaus in der Lage sich von diesen zu verabschieden und andere Kulturen zu wählen. Ihr wichtigstes Fazit lautete: „Es begegnen sich nie Kulturen, sondern immer Menschen“.

Nach Ausführungen zu den interkulturellen Kompetenzen, die in der Pflegekinderhilfe notwendig wären, übermittelte Sabine Kriechhammer-Yağmur zum Abschluss ihrer Betrachtungen einen Ideenkatalog, der hilfreich ist für die Arbeit der Pflegekinderdienste mit Herkunftsfamilien mit Migrationshintergrund. Nützlich ist dieser auch in der Ausbildung und Schulung von Pflegefamilien mit Migrationshintergrund und beim sensiblen Umgang mit den Kindern in diesem Spannungsfeld. In den Rückmeldungen der Teilnehmenden wurde deutlich, dass die sehr umfangreichen und differenzierten Überlegungen der Referentin vor Ort Anregungen dafür sein können, Einzelfälle unter anderen Blickwinkeln zu gestalten oder Konzepte für eine migrationssensible Pflegekinderhilfe zu entwickeln.

Drei Referentinnen gestalteten den zweiten Tag der Fachtagung. Helga Heugel, Bereichsleiterin des Pflegekinderdienstes im Jugendamt Stuttgart, schloss mit ihren Ausführungen direkt an die Überlegungen der Referentin vom Vortag an. Sie stellte unter anderem gelungene Beispiele der Vermittlung von Pflegekindern mit Migrationshintergrund in Familien mit und ohne Migrationshintergrund vor, und beleuchtete unter den Stichworten „Was wir verändern wollen“, „Was wir versucht haben“, „Was wir erreicht haben“, „Was wir gelernt haben“ und „Was wir tun“ die konkrete Arbeit der Pflegekinderhilfe der Landeshauptstadt Stuttgart. Zum Erreichten gehörten unter anderem ein bewussterer Blick bei der Werbung, Schulung und Überprüfung von Pflegeeltern auf die Ressource Migrationshintergrund. Unter der Rubrik des Gelernten wies sie darauf hin, dass sie erfahren konnten, dass mehr interkulturelle Familien tätig sind, als von den Fachkräften eingeschätzt wurde, und dass die Arbeit mit Pflegefamilien unbedingt interkulturelle Kompetenz voraussetze. Unter der Rubrik „Was wir tun“ stellte sie dar, dass die Netzwerke der Pflegefamilien mit Migrationshintergrund und die daraus entstehenden Ressourcen aktiv genutzt werden. Außerdem, dass Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund zum Beispiel aus den ambulanten Hilfen in den Beratungskontext von Pflegefamilien einbezogen werden, und dass regelmäßig Fortbildungen zum Thema interkulturelle Kompetenz für die Fachkräfte aber auch für die Pflegepersonen durchgeführt werden. Die sehr anschaulichen und praxisnahen Ausführungen der Referentin stießen beim Fachpublikum auf große Resonanz.

Aus juristischer Sicht beleuchtete Diana Eschelbach, Doktorandin am Max-Planck Institut München und freie Mitarbeiterin des DIJuF Heidelberg, in ihrem Vortrag „Elternrechte – Was bleibt, was wechselt und warum?“ die Situation von Herkunftsfamilien, während und nach der Vermittlung des Kindes in die Pflegefamilie. Zwar ging auch Frau Eschelbach unter anderem unter dem Stichwort Religion des Kindes und Staatsangehörigkeit des Kindes auf möglicherweise mit dem Migrationshintergrund verbundene Aspekte ein. Andererseits schlug ihr Beitrag jedoch einen großen Bogen über alle relevanten rechtlichen Themen von Sorgerechtsentscheidungen bis zu Umgangsregelungen mit Herkunftseltern in der Pflegekinderhilfe.

Besonders hilfreich für die tägliche Arbeit in der Pflegekinderhilfe waren die sehr differenzierten Ausführungen der Referentin unter der Rubrik Beteiligung von sorgeberechtigten bzw. nichtsorgeberechtigten Eltern an der Hilfeplanung oder die Auflistung, welche Angelegenheiten des täglichen Lebens unter dem Begriff Alltagssorge zu subsumieren sind und daher von den Pflegeeltern für ihr Pflegekind getroffen werden können. In Abgrenzung hierzu ging sie auf die Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung ein, für die immer nur der Inhaber des Sorgerechts entscheidungsbefugt ist.

Auch mit der Frage, wer zum Vormund für ein Pflegekind bestellt werden kann, beschäftigte sich die Referentin grundlegend. Obwohl das Gesetz einen ehrenamtlichen Einzelvormund bevorzugt, werden 70-80 Prozent aller Vormundschaften für Pflegekinder im Jugendamt geführt. Entscheidend für die Bestellung von Pflegeeltern zum Vormund sei:

  • Dauer des Pflegeverhältnisses und weitere Perspektive,
  • Bindung an die Pflegeeltern,
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt,
  • Klärung des Umgangs mit den leiblichen Eltern,
  • Umgang mit Geschwisterkindern,
  • hinreichende Informationen für Pflegeeltern über vormundschaftliche Aufgaben,
  • akute Probleme sind gelöst bzw. abschließend bearbeitet.

Als Ausschlusskriterium nannte die Referentin: „Pflegeeltern stehen einem dem Kindeswohl dienlichen Kontakt zum Herkunftssystem ablehnend gegenüber.“

An die Ausführungen von Diana Eschelbach schloss sich inhaltlich, aber auch unter der Beachtung der Perspektive der Elternrechte in der Pflegekinderhilfe, der Vortrag von Sabina Langenohl, Diplom-Pädagogin und freie Mitarbeiterin der GEBIT in Münster, nahtlos an. Sie stellte das Modellprojekt zur Rückführung von Kindern aus der Jugendhilfe, welches sie mit neun Kommunen durchgeführt hat, vor. Langenohl ging neben den organisatorischen Vorgaben des Projektes zunächst auf die Frage ein, warum das Thema Rückführung von Kindern so bedeutsam ist, warum aber andererseits nur wenige geplante Rückführungen stattfinden. Die Teilnehmenden des Modellprojektes hatten sich mit Thesen beschäftigt, die auch während des Vortrages von Sabina Langenohl spannende und kontroverse Diskussionen auslösten. Unter der Überschrift „Ist das so?“ stellte die Referentin vier Thesen vor, die während des Projektes bearbeitet wurden.

  • „Man soll immer so lange wie möglich versuchen mit ambulanten Hilfen zu arbeiten.“
  • „Kinder brauchen Verlässlichkeit und Klarheit, müssen eindeutig wissen, wo sie in Zukunft leben werden.“
  • „Eltern, die Umgangskontakt unregelmäßig wahrnehmen, sind schlechte Eltern und zu unzuverlässig, um ein Kind großzuziehen.“
  • „Nach zwei Jahren in der Pflegefamilie hat das Kind Bindungen aufgebaut und es ist keine Rückführung mehr möglich.“

Schnell wurde klar, dass diese Thesen nicht uneingeschränkt so stehen bleiben können, sondern dass es am Einzelfall orientierte und differenzierte Betrachtungen geben muss.

Das Projekt, das Frau Langenohl vorstellte, führte übrigens nicht zur Entwicklung eines einheitlichen Konzeptes, sondern hatte unter anderem das Ergebnis, dass vor einer Rückführung eine sorgfältige Diagnostik zu erstellen ist und Kriterien gefunden werden müssen, um die Entwicklung des Einzelfalles einzuschätzen. Die Pflegekinderhilfe braucht Konzepte, die auf Rückführung ausgerichtet sind. Der gesetzliche Auftrag des § 37 SGB VIII muss von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern öffentlicher und freier Träger in der Jugendhilfe intensiv wahrgenommen werden.

Nach zwei Tagen, die eine Fülle von Basiswissen, aber auch neue Ideen und überlegenswerte Ansätze für die Pflegekinderhilfe vor Ort boten, bleibt zu hoffen, dass einige Anregungen konstruktiv umgesetzt werden.

Beate Fischer-Glembek

Quelle: LJA Info Ausgabe Juni 2015

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VG Mainz: Urteil zur Namensänderung

Posted on Mai 19, 2015. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Streit um Familiennamen eines Pflegekindes
Der Familienname eines Kindes kann in den Namen der Pflegeeltern geändert werden, wenn dies dem Wohl des Kindes förderlich ist. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.

Das heute 10-jährige Kind lebt seit seiner Geburt bei Pflegeeltern. Es trägt den Familiennamen der leiblichen Mutter. Auf Wunsch des Kindes und im Einverständnis mit den Pflegeeltern gab die zuständige Verbandsgemeinde dem Antrag auf Änderung des Familiennamens des Kindes in den der Pflegeeltern statt und führte aus, dass eine Namensänderung zur dauerhaften Sicherung des Wohls des Kindes erforderlich sei. Dagegen richtete sich die Klage des leiblichen Vaters, der die Interessen der leiblichen Eltern unnötig zurückgesetzt sieht. Eine Namensänderung sei nicht notwendig, um seinem Kind Sicherheit zu vermitteln; sie schade vielmehr der Bindung zwischen den leiblichen Eltern und dem Kind. Das Verwaltungsgericht wies die Klage ab.

Ein die Änderung des Familiennamens rechtfertigender wichtiger Grund liege vor, wenn die Abwägung aller Umstände ein Übergewicht der für die Änderung sprechenden Belange ergebe. In Fällen eines in Dauerpflege aufwachsenden Kindes sei es nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts notwendig, aber auch ausreichend, dass die begehrte Namensänderung dem Wohl des Pflegekindes förderlich sei und überwiegende Interessen an der Beibehaltung des bisherigen Namens nicht entgegenstünden. Im vorliegenden Fall bestehe eine intensive Beziehung des Kindes zu den Pflegeltern, die es auch zukünftig zu stabilisieren gelte. Das Interesse des leiblichen Vaters trete dahinter zurück, wobei auch zu berücksichtigen sei, dass das Kind schon bisher einen anderen Familienname trage als sein Vater.

(Verwaltungsgericht Mainz, Urteil vom 24. April 2015, 4 K 464/14.MZ)

Die Entscheidung kann hier abgerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung des Verwaltungsgericht Mainz vom 19.05.2015

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Herausforderung und Chance für die Pflegekinderhilfe

Posted on Mai 6, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Anlässlich der Jahrestagung für Fachkräfte der Pflegekinderdienste der Jugendämter und freien Träger fand am 27. und 28. April 2015 in Neustadt an der Weinstraße die diesjährige Fachtagung zum Thema „Pflegeeltern und Pflegekinder mit Migrationshintergrund, Arbeit mit Herkunftsfamilien“ mit über 70 Teilnehmenden aus den drei Bundesländern Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz statt.

nähere Informationen

Quelle: Newsletter LSJV Aktuell vom 06.05.2015

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„Volljährig – Erwachsen – und jetzt?“ am 07.03. in Landau

Posted on Januar 31, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der PFAD für Kinder – Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. lädt am 07.03. zum Seminar „Volljährig – Erwachsen – und jetzt?“ nach Landau ein. Bernd Altendorf, Karin Schuster und Angela Rupp werden ab 10 Uhr in der Freien Christengemeinde, Wilhelm-Wüst-Strasse 4, 76829 Landau zum Thema referieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Kinderbetreuung wird angeboten.

Ab 16 Uhr schließt sich die Mitgliederversammlung des Landesverbandes an, bei der auch Neuwahlen durchgeführt werden.

Anmeldungen unter: 06349 1020 oder johannes.rupp@t-online.de

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„Pflegeeltern und Pflegekinder mit Migrationshintergrund“ am 27./28.04. in Neustadt/Weinstraße

Posted on Januar 27, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für MitarbeiterInnen aus Pflegekinderdiensten öffentlicher und freier Träger wird am 27./28.04 in Neustadt/Weinstraße das Seminar „Pflegeeltern und Pflegekinder mit Migrationshintergrund“ angeboten. Referentinnen sind: Sabine Kriechhammer-Yagmus, Diana Eschelbach und Sabrina Langenohl.

Nähere Informationen im Fortbildungsprogramm des Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum (SPFZ) des Landesamtes für Soziales. Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz (Seite 56)

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Erlebnisfreizeiten für Pflegekinder im Familienferiendorf Hübingen

Posted on Januar 25, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Foto: Familienferiendorf Hübingen

HAPPY Hübingen: Erlebnisfreizeiten, die speziell auf die Bedürfnisse von Pflegekindern abgestimmt sind und ggf. von den Pflegekassen im Rahmen der Verhinderungspflege finanziert oder bezuschusst werden. Die Termine 2015 sind: 06. – 08.03. | 12. -14.06. | 11. – 13.09. | 27. – 29.11.

Kinder mit eingeschränkter Alltagskompetenz: Jedes eine eigene Welt

Kinder sind heute einer wachsenden Vielzahl an Herausforderungen ausgesetzt. Leistungsdruck beginnt früh, mitunter bereits im Kindergarten. In einer immer schnelleren Welt müssen sie immer schneller „funktionieren“, „Leistung abrufen“ und den gesellschaftlichen Anforderungen und Normen entsprechen können. Der Druck ist enorm – und er nimmt zu.

Gilt dies für alle Kinder gleichermaßen, so trifft es doch die Schwächsten im Besonderen: Kinder mit Defiziten, Verhaltensauffälligkeiten, seelischen Störungen, traumatisierte Kinder und Kinder mit Bindungsstörungen. Der Alltag für diese Kinder ist ungleich schwerer, die Integration schnell gestört und das innere Gleichgewicht gerät ins Wanken. Natürlich trägt dies bald dazu bei, dass die individuellen Probleme des Kindes gesteigert werden, die Selbstwahrnehmung gestört und die Eigenkontrolle gänzlich verloren und unmöglich wird. Und so gerät auch die Betreuung und Pflege dieser Kinder schnell zu einer herausfordernden Aufgabe: Eltern, Angehörige und BetreuerInnen stoßen an ihre Leistungsgrenzen. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, hat sich der Gesetzgeber dazu entschlossen, Hilfestellung anzubieten: Die Möglichkeit der Einstufung in die sogenannte Pflegestufe 0.  Auch dafür gedacht pflegende Angehörige zu entlasten, kann jeder Mensch mit erhöhtem Bedarf an Zuwendung, Aufmerksamkeit und Pflege in den Genuss dieser Hilfe kommen.

Vor diesem Hintergrund bietet das Familienferiendorf Hübingen e.V. ein unterstützendes Programm an, das ggf. mit der jeweiligen Pflegekasse abgerechnet werden kann. Im Rahmen der familiennahen Dienstleistungen des gemeinnützigen Vereines, können betroffene Kinder und Jugendliche ein rund-um-die Uhr sozialpädagogisch betreutes Wochenende verbringen. Dies führt nicht nur zu einer spürbaren Entlastung der Eltern, sondern zielt in erster Linie auf die individuellen Defizite der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen; hierfür wird das pädagogische Konzept für jede Freizeit neu ausgerichtet und an die speziellen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen angepasst. Doch eines ist immer dabei: SEHR VIEL HERZ.

Die Termine für die kommenden Pflegekinderfreizeiten 2015 „Happy Hübingen“ sind: 06. – 08.03. | 12. -14.06. | 11. – 13.09. | 27. – 29.11.

Veranstaltungsflyer

Quelle: Familienferiendorf Hübingen e.V. vom 23.01.2015

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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Wochenende für Adoptiv- und Pflegefamilien vom 12.-14.06.2015 in Ilbenstadt

Posted on Dezember 10, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Bistum Mainz lädt am Wochenende vom 12.-14.06.2015 Adoptiv – und Pflegefamilien zu einer Freizeit nach Ilbenstadt/Wetterau unter dem Thema „Familienkonflikte und ihre Lösungen – märchenhaft“ ein.

„Vater-Sohn-Konflikte, Mutter-Tochter-Konflikte, Wie lebt es sich in einer Familie mit Ziehmutter oder – Vater?“, und viele andere Themen sind in Märchen verdichtet und in der Volkstradition immer wieder erzählt worden. In diesen Märchen können wir gut unsere eigenen Wünsche und Sorgen, Fragen und auch Antworten auf klassische Familienthemen finden, wenn wir uns mit den Symbolen und deren Bedeutung beschäftigen.

An dem Wochenende soll unser Familiengeschehen auf dem oben genannten Hintergrund reflektiert und schwierige Erziehungssituationen besprochen werden.

Referent: Reinhold Schäfer, Dipl.- Päd. zusammen mit einem Team von Adoptiveltern. Die Kinder und Jugendlichen gestalten ihr Programm in eigenen betreuten Gruppen. Ein gemeinsamer Abend und die Feier eines Gottesdienstes am Sonntagmorgen runden das Programm ab.

nähere Informationen

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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Bericht vom 13. Pflegeelternseminar in Neuwied

Posted on Oktober 16, 2014. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Von der gemeinsam durch PfAd für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz und Stadt- und Kreisjugendamt Neuwied organisierten Fortbildung in Neuwied berichtet der Artikel „13. Pflegeelternseminar fand in Neuwied statt“ im NR-Kurier vom 16.10.2014.

Auch für 2015 ist wieder eine Zusammenarbeit der Veranstalter geplant.

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Tagungsbericht: Was Pflegekinder brauchen – „Jetzt reden wir!“

Posted on September 30, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 16. September 2014 fand im Erbacher Hof der Fachtag für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderdienste öffentlicher und freier Träger, für Pflegeeltern und die Pflegekinder ab 14 Jahren statt, der vom Fachreferat 33 in Kooperation mit dem SPFZ ausgerichtet wurde.

Eröffnet wurde der Fachtag von Prof. Dr. Maud Zitelmann (FH Frankfurt) mit ihrem Vortrag „Wohl und Wille des Pflegekindes“. Prof. Zitelmann referierte für die Erwachsenen über Besonderheiten in der Entwicklung von Pflegekindern und ihrem Bindungs- und Beziehungsaufbau. Sie stellte konsequent und authentisch ausschließlich die (Pflege-) Kinder und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen und hob darauf ab, welche Aufgaben die Eltern, Pflegeeltern und Fachkräfte haben, um deren geschütztes und gedeihliches Aufwachsen sicher zu stellen. Der Vortrag gliederte sich in drei Einheiten: Autonomieentwicklung des Pflegekindes- Integration des Kindes in die Pflegefamilie- Beteiligung des Kindes durch das Jugendamt.

Anschließend diskutierten und erarbeiteten die Teilnehmenden in einem sog. World Café verschiedene Fragen, beruhend auf dem Vortrag von Prof. Zitelmann. Dafür wurden Fachkräfte und Pflegeeltern in Gruppen eingeteilt, hierbei wurde darauf geachtet, dass die Anzahl an Fachkräften und Pflegeeltern pro Gruppe möglichst ausgeglichen war.

Nach der wohlverdienten Mittagspause trafen die Jugendlichen auf die Fachkräfte und die Pflegeeltern. Unter der Moderation von Kurt Sternberger stellten sich einige der Pflegekinder mit ihrer Geschichte anhand einer Lebenskurve vor. Anschließend wurden die Plakate im Raum verteilt und man hatte Zeit, sich mit jedem Einzelnen zu beschäftigen und Fragen zu stellen.

In der Schlussrunde wurden die Fragen, welche im World Café erarbeitet wurden, von den Pflegekindern und durch die Pflegeeltern und Fachkräfte beantwortet. Beispielsweise ging es darum, wie man den Kindern eine Auszeit ermöglichen kann, wie eine altersgerechte Beteiligung der Kinder und Jugendlichen durch die Jugendämter realisiert werden kann und welche Verbesserungen man bei den Themen Vormundschaft und begleiteter Umgangskontakt erzielen könnte.

Landesjugendamtleiterin Birgit Zeller ließ in ihrem Schlusswort den erfolgreichen Tag Revue passieren und kündigte an, dass ein solcher Fachtag für diese Zielgruppen wieder angeboten werden soll.

Quelle: LSJV Rheinland-Pfalz vom 29.09.2014

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„Pflegearten und Umgangsrecht“ am 25.10. in Worms

Posted on September 13, 2014. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 25.10. veranstaltet der PfAd für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. zusammen mit der Ortsgruppe PFAD Worms in Worms-Rheindürkheim eine Fortbildung zu den Themen „Pflegearten und Umgangsrecht“ mit Beate Fischer-Glembek vom Landesjugendamt Rheinland-Pfalz sowie Angela und Johannes Rupp.

Eine Kinderbetreuung wird angeboten.

nähere Informationen

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„Hilfe, mein Kind hat Pubertät“ am 13.09. in Daun

Posted on August 12, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zusammen mit den Jugendämtern Vulkaneifel und Bitburg-Prüm veranstaltet der PfAd für Kinder Rheinland-Pfalz am 13.09. in Daun ein Seminar mit Prof. Dr. August Huber zum Thema: „Hilfe, mein Kind hat Pubertät„.

nähere Informationen

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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Was Pflegekinder brauchen – „Jetzt reden wir!“ am 16.09. in Mainz

Posted on Juli 16, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Sozialpädagogische Fortbildungszentrum des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz lädt Pflegeeltern, junge Menschen und Fachkräfte von Jugendämtern und freien Trägern in Rheinland-Pfalz am 16.09. nach Mainz zur Fachtagung Was Pflegekinder brauchen – „Jetzt reden wir!“.

Seit einigen Jahren wird der Partizipation der Kinder und Jugendlichen in Pflegefamilien mehr Bedeutung eingeräumt. Bereits 2011 gab es einen Fachtag für Pflegeeltern und Fachkräfte und 2012 kam ein Fachtag für junge Menschen hinzu.

Das Thema Beteiligung wird am Vormittag in getrennten Gruppen betrachtet. Die jungen Menschen werden gemeinsam mit Kurt Sternberger an der Vorbereitung ihres Beitrags für den Nachmittag arbeiten. Die Erwachsenen werden anhand eines Vortrages von Prof. Dr. Maud Zitelmann ins Thema eingeführt.

Eingeladen sind alle Pflegeeltern und junge Menschen über 14 Jahren, die in Pflegefamilien leben sowie Fachkräfte der Pflegekinderhilfe. Ziel ist zu erfahren und erleben, welche Wünsche und Bedürfnisse nach Mitsprachemöglichkeiten junge Menschen haben, die als Pflegekinder aufwachsen, und wie sie darin gestärkt und unterstützt werden können. Außerdem soll deutlich werden, welche Anforderungen und Entwicklungspotenziale sich daraus für die Pflegekinderhilfe ergeben.

Veranstaltungsflyer

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Landesjugendamt RLP: Fachtagung der Pflegekinderdienste 2014

Posted on Mai 29, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen |

Am 07. und 08. Mai 2014 hatten 88 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderdienste aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen in öffentlicher und freier Trägerschaft die Gelegenheit, sich mit dem Thema „Eigene Kinder – Fremde Kinder- Geschwisterkinder, Passungen suchen und finden“ auseinander zu setzen.

Nach der Begrüßung durch Birgit Zeller, Abteilungsleitung des Landesjugendamtes, und Iris Egger-Otholt, Leitung des Referates 33, eröffnete Prof. Dr. Christine Köckeritz den fachlichen Diskurs mit einem Vortrag zur Frage: „Welche Eltern braucht das Pflegekind?“ Anhand von grundlegenden Betrachtungen bei der Auswahl von Pflegeeltern zeigte die Referentin, wie notwendig es ist, die besonderen Bedürfnisse des Pflegekindes im Einzelfall zu betrachten. Anschaulich wurde das mögliche Bindungsverhalten des Kindes im Zusammenhang mit den dadurch an die Pflegeeltern gerichteten Anforderungen thematisiert. Ein wichtiger Faktor ist hier, nach Einschätzung von Prof. Köckeritz, die professionelle Betreuung und Begleitung durch die Fachkräfte. Der Vortrag hinterließ bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele für die Praxis nützliche Überlegungsansätze.

Im Rahmen einer offenen Runde stellten Birgit Zeller, Iris Egger-Otholt und zwei Mitarbeiterinnen des Referates 33 Themen des Pflegekinderwesens aus dem Landesjugendamt vor. Iris Egger-Otholt berichtete vom aktuellen Stand der Empfehlungen für die Pflegekinderdienste und bat die Fachkräfte um deren Einschätzungen. Die Fachkräfte nutzten dieses Angebot zu einem regen Austausch. Beate Fischer-Glembek erläuterte die Arbeit der bundesweiten Arbeitsgruppe des DIJuF (Deutsches Institut für Jugend und Familie). Diese Gruppe von Experten des Pflegekinderwesens aller Bundesländer erarbeitet zurzeit ein Grundsatzthesenpapier zu den wünschenswerten Standards des Pflegekinderwesens bundesweit. Zuletzt wurde das aktuelle Thema der migrationssensiblen Pflegeverhältnisse angesprochen. Es wurden auf Einladung des DITIB (Türkisch islamische Union der Anstalt für Religion e.V.) von Julia Mückusch-Radwer Vorträge vor Mitgliedern von muslimischen Gemeinden gehalten.

Den Nachmittag gestaltete Michaela Herbertz-Floßdorf, die einen Einblick in den Alltag von Regenbogenfamilien gab. Unter der Überschrift „Familie ist da, wo Kinder sind“ zeigte die Referentin anhand von Studien die möglichen Entwicklungs-tendenzen von Kindern und Pflegekindern bei Eltern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auf. In einer lebhaften Diskussion tauschten sich die Fachkräfte über mögliche Ressourcen bzw. Fallstricke eines solchen Pflegeverhältnisses aus.

Am zweiten Tag erläuterte Dr. Heinz Kindler vom Deutschen Jugendinstitut in München die Bedeutung von Geschwistern aller Art für das Aufwachsen von Pflegekindern. Aus langjähriger Berufspraxis heraus präsentierte Dr. Kindler verschiedene Ansätze der Geschwisterunterbringung. Wieder wurde deutlich, dass es keine allgemeingültige Lösung bei einer Unterbringung gibt. Auch bei der Platzierung von Geschwisterkindern muss die Bedürfnislage der betroffenen Kinder im Einzelfall betrachtet werden. Mit viel Humor und aus reichhaltiger Erfahrung beantwortete Dr. Kindler noch weit über seinen Vortrag hinaus die Fragen der Fachkräfte.

Corinna Petri, Dipl. Sozialpädagogin an der Universität Siegen, rundete den zweiten Tag mit Einblicken aus der Forschung über die Erlebnisperspektive der Kinder ab. Anhand von Interviewsequenzen zeigte die Referentin sehr anschaulich, wie weit das Erleben der Kinder und die Intention der beteiligten Erwachsenen auseinander gehen können.
Zum Abschluss diskutierten die Fachkräfte grundsätzliche Haltungen zur Unterbringung von Geschwistern und sammelten konkrete Handlungsansätze für die tägliche berufliche Praxis.

Zusammenfassend wurde durch die vier Referenten ein großer Bogen über verschiedene Lebenswelten und Lebenskonstellationen von Kindern und Geschwisterkindern in der Pflegekinderhilfe geschlagen. Die Tagung gab viele Anregungen und die Fachkräfte zeigten durch ihre engagierte Mitarbeit und intensive Nachfragen, wie aktuell und facettenreich das Thema der Geschwisterbeziehung in die tägliche Arbeit einfließt.

Quelle: Landesjugendamt Rheinland-Pfalz vom 27.05.2014

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„Wenn die Gefühle Achterbahn fahren: Pädagogischer Alltag mit Pubertierenden“ am 28.06. in Wörth

Posted on Mai 19, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Prof. August Huber wird am 28.06. in Wörth am Rhein zum Thema „Wenn die Gefühle Achterbahn fahren: Pädagogischer Alltag mit Pubertierenden“ sprechen. Dieses Kursangebot des PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. ist eine Kooperation mit dem PfAd für Kinder Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Rheinland-Pfalz e.V.

Turbulenzen im Alltag sind für Pflegefamilien nichts Außergewöhnliches – doch das emotionale Auf und Ab von pubertierenden Pflegekindern wirbelt mühsam errungene Strukturen kräftig durcheinander: „Ich mach was ich will!“

Zwischen Zuneigung und heftiger Ablehnung wankend fällt der junge Mensch im Widerspruch der Gefühle leicht zurück in das altbewährte Kampf- und Fluchtschema. Jugendliche suchen eigene Erfahrungen und lernen über Versuch und Irrtum, wobei gerade die riskanten Irrwege beharrlich und immer wieder getestet werden. Pflege- und Adoptiveltern erscheint das wie ein Stillstand, ja ein Rückschritt in der Entwicklung.

Wie können sie ihr Kind noch erreichen, wenn selbst das Gespräch oft verweigert wird?
Wie sollen sie agieren, um ihre Kinder im Pubertätslooping nicht zu verlieren?

Der Referent wird mit seinem Vortrag und aus eigener langjähriger Erfahrung mit Pflege- und Adoptivkindern auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen.

Veranstaltungsflyer mit Anmeldung

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„Medizinische und psychologische Besonderheiten bei Pflege- und Adoptivkindern im Vorschulalter“ am 16.07. in Mainz

Posted on April 17, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

Dr. Helmut Peters und Sabine Maur führen für MitarbeiterInnen aus Pflegekinderdiensten öffentlicher und freier Träger und Fachkräften aus Adoptionsvermittlungsstellen am 16.07. in Mainz das Seminar „Medizinische und psychologische Besonderheiten bei Pflege- und Adoptivkindern im Vorschulalter“ durch.
Veranstalter ist das Sozialpädagogische Fortbildungszentrum (SPFZ) des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz.

nähere Informationen im Fortbildungsprogramm des SPFZ für 2014 (pdf – siehe Seite 66)

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Brücken bauen zwischen Jugendämtern und der Türkisch-Islamischen Union

Posted on April 9, 2014. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland | Schlagwörter: , |

Das Projekt „Jugendämter: Von Problemzentrierung zur Chancenorientierung“ wird von der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) bundesweit durchgeführt. Zentrales Ziel ist es, vorhandene Ängste und Vorurteile in den türkischen Gemeinden gegenüber den Jugendämtern abzubauen.

Eingeladen zum Seminar in Eisenberg waren die Imame und die Religionsbeauftragten der Moscheen sowie die Vorsitzenden von Frauen- und Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Mehr als 200 Personen waren der Einladung gefolgt. Der Schwerpunkt lag gemäß dem Wunsch des DITIB auf den Themen Inobhutnahme und Pflegekinderwesen. Da die Teilnehmenden nur wenig deutsch sprachen, wurde der gesamte Vortrag übersetzt.

Der Einstieg erfolgte mit den Begrüßungen der Vorsitzenden der beiden DITIB Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saarland, Rasim Akkaya und Yilmaz Yildiz. Der Religionsattache Ahat Tasci bezog sich in seiner Begrüßungsrede auf den Koran, wonach Kinder ihren Wurzeln nicht entzogen werden dürfen. Daher würden Kinder immer nach der Religion ihrer Herkunftsfamilie erzogen werden, so auch Kinder christlichen Glaubens, wenn diese in einer muslimischen Pflegefamilie betreut würden.

Nach einem Gebet stellte Ülkü Yildirim, Diplom-Pädagogin und Leiterin des Bundesprojekts, die Inhalte und Ziele vor. In Deutschland gebe es nur sehr wenige muslimische Pflegefamilien. DITIB möchte die Mitglieder der türkischen Gemeinden über die Aufgaben von Pflegefamilien informieren, mit dem Ziel, weitere muslimische Familien als Pflegefamilien gewinnen zu können.

Julia Mückusch-Radwer vom Landesjugendamt erläuterte zunächst ganz allgemein die Aufgaben eines Jugendamtes, erklärte die Inobhutnahme als Instrument des Kinderschutzes in akuten Krisen und beschrieb ausführlich die Aufgaben von Pflegefamilien und die Anforderungen, die an sie gestellt werden. Besonders wichtig war darauf hinzuweisen, dass das Beherrschen der deutschen Sprache von enormer Bedeutung für die Kooperation mit dem Jugendamt ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten viele Fragen:

  • Bedarf es eines Gerichtsurteils für eine Inobhutnahme?
  • Wie lange dauert eine Inobhutnahme?
  • Wie lange wird eine professionelle Beratung während der Inobhutnahme gewährt?
  • Wie reagieren Eltern, wenn ihr Kind in Obhut genommen wird?
  • Wie neutral ist das Jugendamt?
  • Wie sind die Erfahrungen zu den psychischen Belastungen von Kindern bei Inobhutnahmen?
  • Gibt es eine Altershöchstgrenze?
  • Gibt es Kinder, die aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit nicht in Obhut genommen werden dürfen?
  • Welche Kriterien gibt es für die Überprüfung als Pflegefamilie?
  • Was passiert, wenn die Pflegeeltern feststellen, dass das Kind nicht in die Familie passt? Gibt es bei Problemen Unterstützung?

Auch nach Beendigung des Vortrags gab es zahlreiche weitere Fragen von Einzelpersonen an Julia Mückusch-Radwer. Zum Abschluss berichtete ein muslimischer Pflegevater über seine positiven Erfahrungen als Pflegefamilie und in der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt. Es wurde noch einmal gemeinsam gebetet, unter anderem dafür, dass es mehr Pflegefamilien geben soll.

Interessant war auch, dass Ülkü Yildirim die während der Veranstaltung gemachten Fotos sofort auf facebook einstellte. Die türkischen Gemeinden sind sehr gut vernetzt. Mit den Informationsveranstaltungen werden weitaus mehr Personen erreicht als nur die anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Imame und die Religionsbeauftragten tragen die Informationen in ihre Moscheen und Familien hinein. Uns wurde mitgeteilt, dass der DITIB Landesverband Rheinland-Pfalz etwa 6.800 Mitglieder zählt, man aber von 28.000 Familienmitgliedern ausgehen kann.

Eine gute Ergänzung zum Vortrag waren die Broschüren „Was Jugendämter leisten“ und „Kinderschutz: Was Jugendämter leisten“, die den Teilnehmenden in türkischer Sprache ausgeteilt wurden.

Es war eine sehr interessante und lehrreiche Veranstaltung. Das Landesjugendamt hat sich offen für die Anliegen des DITIB gezeigt. Dies wurde von Seiten des Vereins auch gewürdigt. Die Organisatoren und die Teilnehmenden zeigten sich gastfreundlich. Gleichzeitig wurde die Möglichkeit geschaffen, eine Zielgruppe zu erreichen, zu der der Zugang im Alltag oft nicht ganz so leicht ist. Die Botschaft, die wir den Jugendämtern mit auf den Weg geben können, ist mit den Ortsverbänden des DITIB zu kooperieren. Die Jugendämter können als Multiplikatoren dienen. Die Zusammenarbeit ist ein Gewinn auf beiden Seiten.

Quelle: Landesjugendamt Rheinland-Pfalz vom 07.04.2014

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Familienferiendorf Hübingen macht aufmerksam auf ein großes Problem: Es gibt viel zu wenig Pflegeeltern!

Posted on März 14, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

Das Familienferiendorf Hübingen zeigt vom 17.03. – 04.04. die vom Hamburger Verein „Freunde der Kinder e.V.“ und dem PFAD Landesverband gemeinsam entwickelte Ausstellung „Pflegefamilien – Pflegekinder“. Sie klärt darüber auf, was Pflegeeltern leisten, wie deren Alltag aussieht und was dies für Pflegekinder bedeutet.

In diesem Zusammenhang macht das Jugendamt Rhein Lahn, Bad Ems, auf ein großes Problem aufmerksam: Es werden dringend Pflegeeltern gesucht. Zurzeit werden nach Auskunft des Jugendamtes alleine im Rhein Lahn Kreis etwa 150 Kinder in Pflegefamilien betreut. Der sogenannte Pflegekinderdienst des Amtes unterstützt und begleitet die Familien mit ihren Kindern auf herzliche und professionelle Weise.
Doch: Wie wird man eigentlich „Pflegefamilie“?

„Zwei Dinge sollen Kinder von Ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Kinder, die nicht in ihren Familien aufwachsen, brauchen ein neues Zuhause. Auch sie wollen unbeschwert fröhlich sein, Freunde finden und sich geborgen fühlen. Sie brauchen die Liebe, Sicherheit und Zuverlässigkeit einer Familie. Wenn Sie Kinder bei der Entwicklung ihrer „Flügel“ unterstützen möchten und gleichzeitig bereit sind, ihre „Wurzeln“ zu achten, freut sich das Jugendamt Rhein Lahn darauf, Sie kennen zu lernen. „Wir suchen engagierte Paare und Familien, die einem Kind die Chance geben, vorübergehend oder auf Dauer ein neues Zuhause zu finden.“, sagt Dorothee Milles- Ostermann vom Pflegekinderfachdienst. Wichtig seien Flexibilität, Humor, eine positive Lebenseinstellung und viel Platz im Herzen und im Haus. Nach ersten Informationsgesprächen durchlaufen die „werdenden Eltern“ eine mehrteilige Schulung, die sie für die wichtige Aufgabe qualifiziert.

Die Ausstellung ist täglich vom 17.03. – 04.04.2014 in der Lobby des Feriendorfes zu besichtigen, hier liegt auch weiteres Informationsmaterial zum Mitnehmen aus – eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Ausstellung ist selbstverständlich kostenfrei.

Weitere Infos gibt es im Jugendamt Rhein Lahn unter 02603 – 97 20 oder direkt im Familienferiendorf Hübingen, Tel.: 06439 – 92 00 40

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Fachkräfte-Seminar „Eigene Kinder – Fremde Kinder – Geschwisterkinder“ am 07./08.05. in Neustadt/Weinstraße

Posted on März 7, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Prof. Dr. Christine Köckeritz, Dr. Heinz Kindler und Corinna Petri halten für MitarbeiterInnen aus Pflegekinderdiensten öffentlicher und freier Träger vom 07.-08.05. in Neustadt/Weinstraße das Seminar „Eigene Kinder – Fremde Kinder – Geschwisterkinder“ ab.

Veranstalter ist das Sozialpädagogische Fortbildungszentrum (SPFZ) des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz.

nähere Informationen (Seite 65)

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IGfH-Grundlagenseminar „Familienrat“ am 28.-30.04. in Koblenz

Posted on Februar 26, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Mit den Themen „Partizipation, Ressourcen- und Netzwerkorientierung in der Hilfeplanung“ beschäftigt sich das IGfH-Grundlagenseminar zur Koordination von Familienräten in Kooperation mit der FH Münster, Fachbereich Sozialwesen, das am 28.-30.04. in Koblenz stattfinden wird. Es richtet sich an Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe.

Ein Familienrat wird organisiert, um die Entscheidung über passende Hilfen für Familien unter möglichst großer Beteiligung des familiären Netzwerks zu treffen. Dabei sind die Teilnehmer_innen des Familienrats aufgefordert, eigenständig Lösungen für sich und die Zukunft ihrer Kinder zu finden. Sie werden hierbei in der Vorbereitung und während des Familienrats von einer Koordinator_in unterstützt. Eine Familienphase innerhalb des Familienrats sichert, dass die Familiengruppe „ihre“ Entscheidungen trifft. Das Jugendamt stimmt dem Plan zu, sofern kein Risiko für das Kind besteht.

Ziel der Fortbildung ist sowohl die Einführung in das Verfahren, dessen notwendige Grundhaltungen und Ablaufphasen, als auch praktische Übungen zu Aufgaben und zur Rolle von Koordinator_innen und beteiligten Fachkräften eines Familienrates. Zudem besteht Gelegenheit zur Klärung und Vorbereitung der Umsetzung von Familienräten im eigenen Arbeitsfeld.

nähere Informationen

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ am 22.03. in Neustadt/Weinstrasse

Posted on Februar 24, 2014. Filed under: Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen |

Am 22.03. lädt der PfAd für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. ab 10 Uhr ins Mehrgenerationenhaus in der von-Hartmann-Strasse 11 in 67433 Neustadt/Weinstrasse ein. Dort findet eine Fortbildung über die „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ mit Prof. Ludwig Salgo statt.

Hinweis:
Herzlich eingeladen sind auch Interessierte aus dem Saarland. Neustadt ist z.B. über die S-Bahn Neunkirchen/Homburg sehr gut zu erreichen. Zum Mehrgenerationenhaus sind es nur fünf Gehminuten.

Im Anschluss findet ab 16.30 Uhr die Mitgliederversammlung des Landesverbandes statt.
Kinderbetreuung wird während der gesamten Veranstaltung angeboten.

Kontakt: Johannes Rupp, Vorsitzender – Tel: 06349 1020 – Mail: johannes.rupp@t-online.de

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„Die Angst ver-rückt zu werden – Arbeit mit Kindern psychisch erkrankter Eltern“ vom 31.03.-02.04. in Koblenz

Posted on Februar 9, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Sind oder werden Eltern psychisch krank, sind deren Kinder in erheblichem Ausmaß davon betroffen. Häufig kämpfen sie mit verwirrenden Umständen, Verhaltensweisen und Äußerungen eines oder beider Elternteile, gravierenden Veränderungen ihrer Lebenswelt oder gar mit traumatisierenden Erlebnissen. Das Wissen um die Erfahrungen und das Erleben der betroffenen Kinder und Jugendlichen, aber auch der gesamten Familie, hilft bei der Ausrichtung der eigenen Arbeit.

In der Fortbildung werden verschiedene Erkrankungsbilder kurz dargestellt und ihre möglichen Auswirkungen auf die Kinder betrachtet. Dieses Wissen erleichtert den Zugang zu einem meist geschlossenen System, das häufig von Scham- und Schuldgefühlen geprägt wird. Anhand der von den Teilnehmer_innen eingebrachten Beispiele werden, ausgehend von der Situation der jeweiligen Familienmitglieder und vor allem der betroffenen Kinder und Jugendlichen, Hilfestellungen entwickelt.

Hierzu gehören auch die Frage nach der Aufklärung der Kinder über die Erkrankung ihrer Eltern, die Beantwortung der Fragen der Kinder, die Kommunikation mit den betroffenen Eltern, die Frage der Erziehungsfähigkeit, die Aufdeckung von Ressourcen in der Familie und die Vernetzung von Hilfen.

Für Mitarbeiter_innen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe bietet die IGfH diese Fortbildung vom 31.03.-02.04. in Koblenz an.

nähere Informationen

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

nähere Informationen

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Pflegeelternkampagne in Koblenz

Posted on Dezember 6, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Tagespflege | Schlagwörter: |

Die Rhein-Zeitung berichtet am 05.12.2013 von der neuen Pflegeelternkampagne in Koblenz. Mit dem Slogan „Pflegeeltern – Gut für die Kinder“ wirbt die Stadt für mehr Pflegeeltern, denn „Die Zahl der Kinder, die ihre Ursprungsfamilie verlassen müssen, wächst kontinuierlich.“

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Landesberichte zu den Hilfen zur Erziehung

Posted on November 14, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Berlin, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der AFET – Bundesverband für Erziehungshilfe e. V. hat die bisher bekannten Berichte zu den Hilfen zur Erziehung auf Landesebene bis zum Jahr 2013 zusammengestellt und auf seiner Homepage veröffentlicht.

zur Übersicht

Quelle: AFET-Newsletter zur aktuellen jugendhilfepolitischen Situation vom 14.11.2013

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Ausstellung über Pflegefamilien – Ausleihe möglich

Posted on November 14, 2013. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband in Hamburg, entwickelte eine Informationsausstellung zum Thema Pflegefamilien. Diese soll die Öffentlichkeit darüber aufklären, was Pflegeeltern alles leisten. Die informativen Aufsteller stießen bei mehreren Präsentationen in und um Hamburg auf positive Resonanz:

zur Vergrößerung bitte Bilder anklicken

Die komplette Ausstellung kann ausgeliehen werden. Interessenten wenden sich bitte an Renate Levetzow: rl@freunde-der-kinder.de

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Momentan macht die Ausstellung „Pflegekinder und Pflegefamilien“ in Rheinland-Pfalz Station. Das Stadt- und Kreisjugendamt Bad Kreuznach zeigt sie vom 11.- 28.11. in der Stadtbibliothek Bad Kreuznach, Kreuzstraße 69 .
Am Montag, den 18.11. findet dort von 18 bis 20 Uhr eine Infoveranstaltung der Pflegekinderdienste statt.

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Rheinland-Pfalz: Jugendämter nahmen mehr Kinder und Jugendliche in Obhut

Posted on August 5, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: , , |

Im Jahr 2012 wurden in Rheinland-Pfalz 1 241 Kinder und Jugendliche von den Jugendämtern in Obhut genommen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren dies 146 (13,3 Prozent) mehr als noch im Jahr 2011.

Die Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, wenn diese sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation befinden. Jugendämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Initiative Anderer (z.B. Polizei oder Erzieher) in Obhut und bringen sie meist für Stunden oder einige Tage in einer geeigneten Einrichtung, etwa in einem Heim, unter.

Fast ein Fünftel (228) der Kinder und Jugendlichen wurden 2012 auf eigenen Wunsch in Obhut genommen, bei den Übrigen veranlassten andere Personen oder Stellen die Inobhutnahme.

731, also mehr als die Hälfte, der in Obhut genommenen Kinder und Jugendlichen waren älter als 14 Jahre. 48 Prozent aller in Obhut Genommenen waren Mädchen.

An einem jugendgefährdenden Ort wurden gut 10 Prozent (125) der in Obhut Genommenen aufgegriffen. Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils war in fast 44 Prozent der Fälle (544) Anlass für die Inobhutnahme. Vernachlässigung, beziehungsweise Anzeichen für Misshandlung oder für sexuellen Missbrauch waren in knapp einem Drittel der Fälle (386) der Grund. Weitere Anlässe bildeten unter anderem Beziehungsprobleme (174 Fälle), Integrationsprobleme im Heim oder in der Pflegefamilie (68), Probleme in der Schule (63) und Kriminalität (56).

Die Angaben liefern die Jugendämter der kreisfreien Städte und Landkreise sowie der großen kreisangehörigen Städte mit eigenem Jugendamt einmal jährlich. Als Grund für die Maßnahme können bis zu zwei Anlässe angegeben werden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz vom 01.08.2013

 

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Rheinland-Pfalz: Gefährdung des Kindeswohls in mehr als 2.000 Fällen – Jugendämter sind im vergangenen Jahr 5.590 Verdachtsmeldungen nachgegangen

Posted on August 3, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: , |

Auf der Grundlage des Kinderschutzgesetzes sind die Jugendämter verpflichtet, eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen vorliegen. Rheinland-pfälzische Jugendämter haben auf der Grundlage vorliegender Verdachtsmeldungen im Jahr 2012 insgesamt 5.590 Verfahren zur Gefährdungseinschätzung durchgeführt. Damit waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 0,8 Prozent aller Kinder unter 18 Jahren von einem derartigen Verfahren betroffen.

Verdachtsmeldungen kommen häufig von Bekannten oder Nachbarn der betroffenen Kinder. Dies war bei 960 der im Jahr 2012 durchgeführten Verfahren der Fall. Auf Initiative von Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft wurden 877 Verfahren in die Wege geleitet. Auch anonyme Meldungen waren häufig Ausgangspunkt derartiger Verfahren; in 626 Fällen erreichte das Jugendamt auf diesem Weg eine Verdachtsmeldung.

Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes bzw. Jugendlichen eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist. In über 2.000 Fällen, also weit mehr als einem Drittel der Verdachtsmeldungen, wurde im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte das tatsächliche Vorliegen einer akuten oder latenten Gefährdung des Kindeswohls erkannt.

Die Einschätzung der Gefährdungssituation kann zum Ergebnis führen, dass eine akute Kindeswohlgefährdung vorliegt. Dies war bei 789 Verfahren (14,1 Prozent) der Fall. Kann die Frage, ob gegenwärtig tatsächlich eine Gefahr besteht, nicht eindeutig beantwortet, eine Kindeswohlgefährdung aber nicht ausgeschlossen werden, so liegt im Ergebnis eine latente Gefährdung vor. Die Einschätzung der Fachkräfte führte in 1.271 Fällen (22,7 Prozent) zu einem solchen Ergebnis.

Bei 3.530 aller Verdachtsfälle (63,1 Prozent) konnte keine Gefährdung des Kindeswohls festgestellt werden. Bei weit mehr als der Hälfte dieser Verfahren (1.894 Fälle) wurde aber dennoch ein Hilfebedarf erkannt. Dieser kann beispielsweise in der Beratung und Unterstützung der Mütter und Väter bestehen. Kein weiterer Hilfebedarf bestand dagegen für 1.636 Kinder und Jugendliche.

Eine Unterscheidung nach dem Geschlecht zeigt, dass bei Einbeziehung aller Verfahren zur Kindeswohlgefährdung etwa gleich viele Mädchen (2.767 bzw. 49,5 Prozent) wie Jungen (2.823 bzw. 50,5 Prozent) betroffen waren. Betrachtet man allein die Verfahren mit dem Ergebnis einer akuten Gefährdung, so ist die Zahl der betroffenen Mädchen etwas höher (405 bzw. 51,3 Prozent).

Etwa ein Viertel der Kinder (1.367 bzw. 24,5 Prozent), für die ein Verfahren zur Einschätzung einer Kinderwohlgefährdung durchgeführt wurde, war noch keine drei Jahre alt. Vergleichsweise hoch war der Anteil unter 3-Jähriger bei den betroffenen Jungen (739 bzw. 26,2 Prozent), dies insbesondere bei den Verfahren, in denen eine akute Gefährdung (114 bzw. 29,7 Prozent) erkannt wurde. Dagegen waren bei den akut gefährdeten weiblichen Minderjährigen insbesondere Ältere betroffen: In 117 Fällen wurden 14- bis 17-jährige Mädchen (28,9 Prozent) als akut gefährdet eingestuft.

Das neue Bundeskinderschutzgesetz trat zum 1. Januar 2012 in Kraft. Das Gesetz regelt verschiedene Maßnahmen, mit dem Ziel eines deutlich verbesserten Kinderschutzes. Artikel 2 des Gesetzes ändert § 8a des Achten Buchs des Sozialgesetzbuches (Kinder- und Jugendhilfe) SGB VIII über den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung. Über alle Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung ist bei den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe (Jugendämtern) jährlich eine Erhebung durchzuführen (§ 98 Absatz 1 und § 99 Absatz 6 SGB VIII). Für die Statistik sind in Rheinland-Pfalz 41 Jugendämter auskunftspflichtig. Die Erhebung erstreckt sich auf die innerhalb eines Kalenderjahres abgeschlossenen Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung.

 

 

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz vom 31.07.2013

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