Berlin

„Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang“ am 19.06. in Berlin

Posted on März 19, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logofachtag_pflegefamilie-und-dann_2017-06_onlinebannerDas Careleaver Kompetenznetz veranstaltet gemeinsam mit dem Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. und unterstützt durch die IGfH/Dialogforum Pflegekinderhilfe am 19.06.2017 in Berlin die Fachtagung „Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang“.

Bisher wurde das Thema Leaving Care, der Übergang aus stationären Hilfen in Deutschland, vor allem mit dem Fokus auf die stationäre Heimerziehung bearbeitet. Mit dieser Tagung möchten die Veranstalter den Blick auf die Vollzeitpflege ausweiten.

In Pflegefamilien wird die formale Beendigung der Hilfe zur Erziehung in der Regel wenig thematisiert. Man fühlt sich „als Familie“ und für viele Pflegeeltern ist es selbstverständlich, ihre Pflegekinder auch weiter zu unterstützen. Für die jungen Menschen im Übergang bleibt dabei allerdings oft unklar, in welcher Weise der Kontakt nach dem Hilfeende oder Auszug weitergeführt wird. Welche materielle, lebenspraktische und emotionale Unterstützung kann von den oft als Eltern erlebten (aber
juristisch nicht unterhaltsverpflichteten) Pflegeeltern noch erwartet werden? Denn auch die Pflegekinderdienste gehen häufig davon aus, dass ein Unterstützungsbedarf nach dem Hilfeende von den „ehemaligen“ Pflegeeltern aufgefangen wird, obwohl gemäß § 41 SG VIII Hilfen des Jugendamtes bis zum Alter von 27 Jahren möglich wären.

Immer die Careleaver selbst im Blick soll aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Tagungsbeteiligten versucht werden, Lösungsvorschläge für eine Verbesserung der Situation von Pflegekindern im Übergang zu finden.

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EmMi Luebeskind-Fachtagung „Der Kinder- und Jugendhilfe entwachsen“ am 28.04. in Berlin

Posted on März 5, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Gemeinnützige Gesellschaft EmMi Luebeskind lädt am 28.04.2017 zur Fachtagung „Der Kinder- und Jugendhilfe entwachsen“ ins Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) nach Berlin ein. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Zielgruppen Pflegekinder im Erwachsenenalter und Care Leaver.

Unter dem Titel „Eine gute Entwicklung von Pflegekindern im Erwachsenenalter“ präsentieren Prof. Dr. Klaus Wolf und Dr. Daniela Reimer – Mitglieder der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen – zentrale Ergebnisse und Erkenntnisse einer Langzeitstudie und stellen diese zur Diskussion. Im Mittelpunkt der Studie steht die Untersuchung der Entwicklung von (ehemaligen) Pflegekindern im Erwachsenenalter in Bezug auf die eigene Entwicklung der jungen Erwachsenen, die Entwicklung der Beziehung mit der Pflegefamilie und zu den Mitgliedern der Herkunftsfamilie.

Im Anschluss widmet sich unter dem Titel „Endlich oder leider volljährig?“ Christian Wolter – Vorsitzender des Careleaver e.V – den Alltags-Erkenntnissen von jungen Care Leavern.

Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Friedrich Loock, Stifter und Vorstand der Gemeinnützige Gesellschaft EmMi Luebeskind. Die Eröffnungsrede hält Staatssekretärin Caren Marks.

Im Mai letzten Jahres hatte die IGfH mit dem Careleaver Verein und der Uni Hildesheim ein Care Leaver Hearing mit Verbänden und Politiker_innen sowie Caren Marks ausgerichtet, welches politisch-fachliche Forderungen bündelte.

Die Fachtagung findet von 11 bis 14 Uhr statt. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

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„Hilfen für junge Volljährige – junge Menschen im Übergang unterstützen! Verselbständigung – wie soll das gehen ohne Wohnung?“ am 20.03. in Berlin

Posted on März 2, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 20.03.2017 von 13:00 bis 17:30 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) gemeinsam mit dem Careleaver Kompetenznetz eine Fortbildung zu dem Thema: „Hilfen für junge Volljährige – junge Menschen im Übergang unterstützen! Verselbständigung –  wie soll das gehen ohne Wohnung?“. ReferentInnen sind RA Benjamin Raabe, Anna Seidel und Astrid Staudinger, sowie Frieder Moritz.

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird auf die rechtlichen Grundlagen beim Übergang in eigenen Wohnraum eingehen und Rechtsansprüche und deren Durchsetzung gegenüber verschiedenen Behörden anhand von Fallbeispielen benennen und mit Ihnen diskutieren.

Das Careleaver Kompetenznetz widmet sich ganz praxisnah den unterschiedlichen Herausforderungen von Careleavern beim Übergang aus der Jugendhilfe in die Verselbstständigung. Welche Hürden müssen für einen gelingenden Übergang genommen werden (z.B. das Suchen von bezahlbarem Wohnraum in einer Stadt wie Berlin)? Wie können sozialpädagogische Fachkräfte die jungen Menschen optimal begleiten und unterstützen? Der Fokus liegt dabei auf der Wahrnehmung und den Bedürfnissen der Betroffenen: Was erleben sie als hilfreich? Was als hinderlich?

Frieder Moritz berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsführer einer Jugendhilfeeinrichtung von den Schwierigkeiten bei der Suche nach geeignetem Wohnraum und die pädagogischen Unterstützungsanforderungen bei Beendigung der Jugendhilfe.

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ am 30.03. in Potsdam

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Eine Fortbildung zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ bietet BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. am 30.03.2017 an der Fachhochschule Potsdam an. Referieren wird Rechtsanwalt Benjamin Raabe.

Immer wieder gibt es Streit, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. Fachkräfte des Jugendamtes oder Sozialamtes müssen psychologisch/ kinder-psychiatrische Gutachten verstehen und fachlich einordnen, um eigenständig entscheiden zu können, ob eine Teilhabebeeinträchtigung des jungen Menschen am Leben in der Gesellschaft
vorliegt oder zu erwarten ist. Letztere wird häufig verneint und die Hilfe abgelehnt.

In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt. Darüber hinaus werden die Eingliederungshilfen in Abgrenzung zu Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten durch Schule und anderen Sozialleistungsträgern rechtlich einsortiert, das Verfahren im Jugendamt erörtert und Grundkenntnisse in der Durchsetzung der Rechte dieser jungen Menschen vermittelt. Ansprüche gegenüber Krankenkassen und Krankenversicherungen sind nicht Bestandteil dieser Fortbildung.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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Careleaver Fortbildung für Pflegeeltern und Pflegekinder am 11.03. in Berlin

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Berlin, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Familien für Kinder gGmbH bietet am 11.03.2017 in Berlin ein Seminar zum Thema „Careleaver – Der Weg in die Selbstständigkeit“ an.

Das „Starter-Seminar“ richtet sich an Pflegeeltern und Jugendliche, in deren Pflegefamilie der Übergang in die Selbstständigkeit bevorsteht. Im Seminar soll es um rechtliche, pädagogische und lebenspraktische Fragen gehen. Wie bekommen junge Menschen auch über das 18. Lebensjahr hinaus noch „Hilfe für junge Volljährige“, wenn sie das individuell benötigen?

Was ist der richtige Zeitpunkt für den Übergang? Was müssen junge Menschen an Wissen und Fähigkeiten mitbringen, um fit für das selbstständige Leben zu sein? Welche Schritte sind zu gehen? Wie können die Pflegeeltern diesen Übergang gut unterstützen und begleiten? Was wollen die jungen Menschen eigentlich, und wurde das in der Hilfeplanung ausreichend berücksichtigt? Wie kann man sich gut auf die Hilfeplangespräche vorbereiten?

Wenn Sie spezielle Fragen haben, können sie diese vor dem Seminar zuzuschicken, damit sich die ReferentInnen darauf vorbereiten können: info@careleaver-kompetenznetz.de

Anmeldeschluss ist der 04.03.

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Neue Selbsthilfegruppe für Adoptiv-/Pflegeeltern in Moabit

Posted on Dezember 1, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In Berlin-Moabit hat sich eine neue Selbsthilfegruppe für Adoptiv- und Pflegeeltern gegründet, die sich zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung regelmäßig am 2. und 4. Montag jedes Monats von 18 – 20 Uhr treffen will.

Bei Interesse, melden Sie sich bitte bei der Selbsthilfe- Kontakt- und Beratungsstelle Mitte, StadtRand gGmbH an:
Perleberger Str. 44 / 10559 Berlin
Telefon: 030 – 394 63 64 / adoptiveltern@gmx.de

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Erfolgreicher Malshop mit Pflegekindern in Berlin

Posted on November 19, 2016. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoflyer_malworkshop_2016_online_460_326Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstaltete in den Herbstferien 2016 einen Malworkshop mit Pflegekindern und Freunden. Eine Förderung durch die Aktion Mensch wurde beantragt und für die Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren war die Teilnahme kostenlos.

Das Besondere dieses Workshops war zum einen, dass die Kinder in „einem richtigen Atelier“ der Künstlerin Heike Bobusch waren und unter ihrer Anleitung Bilder zeichneten, malten oder sprühten. Zum andern konnten die Kinder es genießen, dies in einer kleinen Gruppe zu tun. Pro Tag konnten je 3 bis 4 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager umfasste der Workshop einen Tag. Insgesamt haben 19 Pflegekinder und Freunde teilgenommen.
Die Kinder und Teenager waren begeistert!

Fotografische Impressionen

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Berlin: Fortbildungsprogramm für Pflegeeltern und Adoptiveltern 2017 erschienen

Posted on Oktober 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie |

Mit einem umfangreichen Fortbildungsangebot für das Jahr 2017 präsentiert sich Familien für Kinder. Die Angebote richten sich an Pflegeeltern und Adoptiveltern. Auf Anfrage können auch Fachkräfte teilnehmen.

nähere Informationen

zu den Fortbildungen 2017 für Pflegeeltern und Adoptiveltern mit Online-Anmeldung

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Affen, Tiger und Kamele – Berliner Pflegekinder entdeckten wilde Tiere aus der ganzen Welt

Posted on September 29, 2016. Filed under: Berlin, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Am Sonntag, 18.09.2016 fand der 16. Berliner Pflegefamilientag im Tierpark Berlin in Lichtenberg statt, einem der größten Tierparks in Europa mit mehr als 6.500 Tieren.

Die Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro und die Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, Dr. Sandra Obermeyer dankten bei der Eröffnung den Pflegeeltern für die Bereitschaft, ein Pflegekind in ihrer Familie zu betreuen und diesem Liebe und Geborgenheit zu schenken.

Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem, Bezirksstadträtin Dr. Sandra Obermeyer, Waltraud Viet (Horizonte für Familien gGmbH), Peter Heinßen (Familien für Kinder gGmbH), Thomas Rossmann (Berliner Sparkasse) und die Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro bei der Eröffnung des Pflegefamilientages.

Bei der Eröffnung begrüßte auch der Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem die Pflegefamilien und freute sich, dass so viele Gäste in den Tierpark gekommen waren. Von der Berliner Sparkasse überreichte Thomas Rossmann einen Scheck über 10.000 Euro und trug so mit dazu bei, dass der Pflegefamilientag in dieser Form stattfinden konnte.

Mit ca. 1.850 Besuchern war dies der besucherstärkste Pflegefamilientag. Bei schönem Wetter nutzten die Berliner Pflegefamilien begeistert die Spiel- und Informationsangebote der Jugendämter und freien Jugendhilfeträger, um sich dann bei einem Rundgang von der Tierwelt beeindrucken zu lassen: Affen, Tiger und Kamele und … und Elefanten natürlich.

Weitere Fotos werden in Kürze hier veröffentlicht: www.pflegefamilientag-berlin.de

Quelle + Fotos: Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V.

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„In allen Größen! Stärkung von Pflegekindern und ihren Familien“ am 08./09.12. in Berlin

Posted on September 9, 2016. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 08./09.12. findet in Berlin die Fachtagung der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für UrbanistikIn allen Größen! Stärkung von Pflegekindern und ihren Familien“ statt.

Bundesweit gibt es in der Pflegekinderhilfe sehr viele unterschiedliche Verfahren, Konzepte und Standards. Es sollen mit dieser Tagung aktuelle Fachdebatten aufgenommen und gemeinsam diskutiert werden, wie die Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe befördert werden kann. Auch die geplante Reform des SGB VIII setzt einen der Schwerpunkte auf wirksameren Schutz für Kinder und hier insbesondere auch darauf, wie Pflegekinder und ihre Familien gestärkt werden können. Geplant ist ein bundesweiter Erfahrungsaustausch über die Arbeit der Pflegekinderdienste und in diesem Kontext Wissensvermittlung, Erfahrungsaustausch und Vernetzung. Dies vor dem Hintergrund und mit dem Bewusstsein, dass gelebte Haltungen der Fachkräfte wichtiger sind als Methoden und Instrumente.

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Hilfen zur Erziehung 2015 in Brandenburg und Berlin

Posted on August 18, 2016. Filed under: Berlin, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, wurden im Jahr 2015 im Land Brandenburg 16 334 erzieherische Hilfen für Kinder und Jugendliche begonnen. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um 5,7 Prozent. 15 123 (2014: 14 913) Hilfen wurden im Laufe des Jahres beendet und 17 095 (2014: 16 121) Hilfen bestanden am Jahresende fort.

In Berlin begann für 24 898 junge Menschen eine Hilfe zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe (Vorjahr: 24 820; +0,3 Prozent). 24 123 (2014: 23 787) Hilfen wurden im Laufe des Jahres beendet und 21 920 (2014: 22 244) Hilfen bestanden am Jahresende fort.

Bei den im Jahr 2015 gewährten Hilfen zur Erziehung (beendete und bestehende Hilfen) bildeten im Land Brandenburg Erziehungsberatungen mit 37,7 Prozent den Schwerpunkt. In Berlin entfiel sogar jede zweite gewährte Hilfe auf eine Erziehungsberatung (50,3 Prozent). An zweiter Stelle stand die Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit 4 995 Fällen (15,5 Prozent) in Brandenburg und 5 601 (12,2 Prozent) in Berlin. Eine Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe wurde im Jahr 2015 in Brandenburg in 4 907 Fällen (15,2 Prozent) und in Berlin in 4 888 Fällen (10,6 Prozent) geleistet. Außerdem wurde im Land Brandenburg in 3 305 Fällen eine Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen in Anspruch genommen. In Berlin waren es 3 963 Fälle.

Die erzieherischen Hilfen richten sich überwiegend an die jungen Menschen, zum Teil jedoch an die gesamte Familie. Insgesamt erhielten 37 316 junge Menschen im Land Brandenburg und 51 257 in Berlin Hilfen zur Erziehung, die durch öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht wurden. Hauptgründe für die Hilfegewährung sind eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten und Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte.

Weitere Ergebnisse zur Erzieherischen Hilfe, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und zur Hilfe für junge Volljährige für die Länder Berlin und Brandenburg beinhaltet der Statistische Bericht K V 2 zum kostenfreien Herunterladen unter http://www.statistik-berlin-brandenburg.de.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 16.08.2016

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AFET Fachtagung „Erziehungshilfe – unplanbar; Vielfalt beständig in Veränderung“ am 16./17.11. in Berlin

Posted on August 16, 2016. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 16./17.11. findet in Berlin die AFET Fachtagung „Erziehungshilfe – unplanbar; Vielfalt beständig in Veränderung“ statt.

Erziehungshilfen sind rechtlich und kulturell ein Spiegel ihrer Zeit. Erziehungsideen, Familienbilder, Lebenskonzepte und zentrale gesellschaftspolitische Themen sind beständig im Wandel. Kontinuitäten und Veränderungen in immer neuen Mischungen beeinflussen das, was von Erziehungshilfen erwartet wird. Prof. Dr. Christian Schrapper wird die Tagung mit einem Fachvortrag eröffnen und skizzieren, wie angesichts immer wieder unplanbarer Herausforderungen Erziehung und Erziehungshilfen trotzdem gelingen können.

AFET-Mitglieder, der Vorstand, der Fachbeirat, der Ausschuss Theorie und Praxis der Erziehungshilfe und der Ausschuss Jugendhilferecht und Jugendhilfepolitik werden insgesamt 12 Fachforen gestalten u.a. zu aktuellen Themen unserer Zeit: Junge Flüchtlinge, Schulassistenz, SGB VIII Reform, Ombudschaften, Fachkräftebedarf, Krisenintervention, Betriebserlaubnis/Heimaufsicht, zur Herausforderung Inklusion in der stationären Erziehungshilfe, zu Schnittstellenfragen mit dem Gesundheitswesen, Frühen Hilfen und Vereinbarungen in den ambulanten Erziehungshilfen.

Dr. Jens Braak, Physiker und Chaosforscher, zeigt zum Ende der Veranstaltung auf, wie wir im beruflichen und persönlichen Alltag erfolgreich und konstruktiv mit Zufall und Unberechenbarkeit umgehen können.

Die Fachtagung richtet sich an Leitungs- und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe öffentlicher und freier Träger, Einrichtungen und Dienste, auf kommunaler, Länder- und Bundesebene.

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Berliner Pflegefamilientag am 18.09.2016 im Tierpark Berlin

Posted on Juli 20, 2016. Filed under: Berlin, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der 16. Berliner Pflegefamilientag findet am Sonntag, 18.09.2016 im Tierpark Berlin in Lichtenberg statt, einem der größten Tierparks in Europa mit mehr als 6.500 Tieren.

Alle Berliner Pflegefamilien sind herzlich eingeladen!

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„Pflegefamilien professionell begleiten“ vom 19.-21.10. in Berlin

Posted on Juli 19, 2016. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

Die Akademietagung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.Pflegefamilien professionell begleiten“ wird vom 19.-21.10.16 in Berlin stattfinden.

Im Bereich der erzieherischen Hilfen ist die Pflegefamilie eine Sonderform, da Kinder und Jugendliche bei Menschen leben und aufwachsen, die ihren privaten Raum für die öffentliche Erziehung zur Verfügung stellen. Mit Blick auf diese verantwortungsvolle Tätigkeit und dem Leben als Familie einerseits, und dem Schutz und der Verantwortung für das Wohl des Kindes anderseits, übernimmt die Pflegefamilie eine komplexe, anspruchsvolle Aufgabe. Dies stellt nicht nur hohe Anforderungen an die Pflegefamilien, sondern auch an die, die sie beraten und begleiten. Die Kinder tragen ihre Vorgeschichte mit den defizitären Erfahrungen und den daraus resultierenden Auffälligkeiten in die neue Familie hinein.

Die Akademietagung informiert über die Grundzüge der Pflegekinderhilfe angereichert mit Fallbeispielen in einer interessanten Mischung aus Theorie und Praxis. Im Fokus stehen dabei auch Themen wie „Nähe und Distanz in Pflegefamilien“ und „Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter/innen von Trägern der öffentlichen und der freien Jugendhilfe und ist sowohl für Neueinsteiger/innen als auch für Mitarbeiter/innen mit langjähriger Berufserfahrung konzipiert.

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Erziehungsbeitrag darf nicht von den Krankenversicherungen als Einkommen bestimmt werden – Urteil des Landessozialgerichtes Berlin-Brandenburg.

Posted on Juli 19, 2016. Filed under: Berlin, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Versicherungen |

Mit dem Urteil L 1 KR 140/14 vom 11.03.2016 hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (Ebene OLG) das Urteil des Sozialgerichtes Berlin (S 182 KR 859/13) vom 25.05.2014 aufgehoben. Die beklagte Krankenkasse hatte den Erziehungsbeitrag als Einkommen der Pflegemutter bestimmt und dafür Krankenkassenbeitrag erhoben. Das Sozialgericht hat in erster Instanz diese Vorgehensweise bestätigt. Durch das Landessozialgericht (zweite Instanz) wurde das Urteil des Sozialgerichtes aufgehoben.

In seiner Begründung schreibt das Landessozialgericht unter anderem, dass die Leistungen die Kosten der Erziehung abdecken und entsprechend des § 39 SGB VIII nicht die Pflegeperson der Leistungsberechtigte ist, sondern das Kind bzw. der Personensorgeberechtigte. „Im Übrigen ist das Erziehungsgeld auch im Rahmen des SGB II und SGB XII von der Berücksichtigung als Einnahme zum Lebensunterhalt ausgeschlossen.“

Dieses Urteil ist inzwischen rechtskräftig. Als Teil der Rechtsprechung entfaltet dieses Urteil bundesweite Bedeutung. Damit gibt es erstmalig eine Rechtsquelle, die auch in anderen ähnlichen Verfahren angegeben werden kann.

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. hat dieses Gerichtsverfahren erst ermöglicht, da er seinem Mitglied einen Prozesskostenzuschuss, aufgrund der allgemeinen Bedeutung, gewährte.

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Quelle: Familien für Kinder gGmbH vom 19.07.2016

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Berlin: Neue Broschüre „Zum ersten Mal (Pflege) Eltern – Informationen und Tipps“

Posted on Juli 19, 2016. Filed under: Berlin, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Die Familien für Kinder gGmbH hat eine Broschüre für Pflegeeltern herausgegeben, die zum ersten Mal Eltern werden. Neben ganz allgemeinen Themen, die eine Rolle spielen, wenn man eine Familie gründet, wie bspw.: „Was ist zu tun, um das Zuhause kindgerecht zu gestalten?“, geht es inhaltlich auch um ganz spezifische Themen, die nur bei der Aufnahme eines Pflegekindes eine Rolle spielen. Darüber hinaus wurden auch Fragen aufgenommen, welche von „neuen“ Pflegeeltern häufig gestellt werden.

In der Anfangszeit kommen viele Eindrücke und Informationen auf neue Pflegeeltern zu und in diesem „Trubel“ können wichtige Infos durchaus auch einmal verloren gehen. Daher möchten sollen Pflegeeltern in dieser sehr aufregenden Zeit mit dieser Broschüre unterstützt werden.

Entstanden ist ein Fundus an Informationen, der allen neuen Pflegeeltern und auch den beteiligten Fachkräften eine gute Orientierung geben kann. Sehr praktisch ist die „kleine Checkliste für neue Pflegeeltern“, die sich im Anhang der Broschüre befindet und in der noch einmal die wichtigsten Dinge, die in der Anfangszeit zu beachten sind, aufgelistet sind.

Für Berliner Interessenten, Pflegeeltern und Fachkräfte ist die Broschüre kostenfrei und kann bei Familien für Kinder bestellt werden. Als PDF-Dokument kann sie hier heruntergeladen werden:

Download: Broschüre: „Zum ersten Mal (Pflege) Eltern – Informationen und Tipps“ (pdf)

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„Pflegefamilien professionell begleiten – Forschung und Praxistransfer“ vom 19.-21.10. in Berlin

Posted on Juli 19, 2016. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

Der Deutsche Verein veranstaltet vom 19. bis 21.10. in Berlin eine Akademiefortbildung zum Thema „Pflegefamilien professionell begleiten – Forschung und Praxistransfer„.

Zielgruppe sind Mitarbeiter/innen von Trägern der öffentlichen und der freien Jugendhilfe, die im Bereich Pflegekinderhilfe tätig sind.

Inhalte:

  • Grundzüge der Pflegekinderhilfe: Geschichte, Situation und Perspektiven des Pflegekinderwesens
  • Beratung und Begleitung von Pflegefamilien
  • Methoden der Auswahl, Vorbereitung und Schulung der Pflegeeltern
  • Hilfeplanung im Spannungsdreieck: Pflegeeltern, Pflegekind und Herkunftssystem
  • Ausblick und Praxistransfer

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Im Jahr 2015 leiteten Berliner Jugendämter 14 441 Verfahren zur Kindeswohlgefährdung ein

Posted on Juli 12, 2016. Filed under: Berlin, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurde im Jahr 2015 in Berlin für 14 441 Kinder und Jugendliche ein Verfahren zur Gefährdungseinschätzung nach § 8a Abs. 1 SGB VIII vorgenommen. Gegenüber 2014 ist das eine Steigerung von 22,7 Prozent (2014: 11 772).

Eine akute Gefährdungseinschätzung wurde bei 3 450 Kindern und Jugendlichen (23,9 Prozent) festgestellt. In diesen Fällen ist eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.
In 4 389 Fällen (30,4 Prozent) lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es besteht weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.
Bei 3 626 Fällen (25,1 Prozent) wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf und in 2 976 Fällen (20,6 Prozent) wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

62,5 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigung. 19,4 Prozent betrafen körperliche und 30,4 Prozent psychische Misshandlungen. In 3,5 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden. Hierbei sind für ein Kind mehrere Arten der Gefährdungsmeldung möglich.

Häufig erfolgte das Bekanntwerden von Kindeswohlgefährdungen durch Verwandte, Bekannte und Nachbarn (11,7 Prozent) oder auch anonym (7 Prozent). Über Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft wurden 28 Prozent der Verfahren initiiert. In 16,8 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die auslösende Einrichtung. 9,8 Prozent der Verfahren wurden von den Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen. Von Seiten des medizinischen Personals, der Gesundheitsämter oder Hebammen erfolgten in 5,3 Prozent der Fälle Informationen an die Jugendämter.

Als Folge der Gefährdungseinschätzung wurden für 2 107 Kinder und Jugendliche ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingeleitet bzw. geplant. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 2 608 Fälle gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung. 763 Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 820 Fällen musste das Familiengericht angerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg vom 12.07.2016

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Abenteuercamps für Pflege- und Adoptivkinder im Sommer 2016 in Wilhelmsaue / Oderbruch

Posted on April 26, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ivo Stephan und Gerthein de Visser bieten auch in diesem Jahr wieder Abenteuercamps für Pflege- und Adoptivkinder an. Die erfahrenen Pädagogen haben neben ihrer Arbeit mit Pflegekindern auch in anderen Bereichen viel zu bieten

An einem Camp können bis zu acht Kids und Teens teilnehmen, die Lust auf Abenteuer, Natur und Tiere haben. Sie erleben individuell betreute Ferien auf einem Vierseitenhof, der in einer ehemals dem Fluss abgerungenen, trockengelegten Feld- und Wiesenlandschaft liegt.

Buchungen sind in der Zeit vom 27.07.2016 bis 26.08.2016 möglich. Die Mindestbuchungsdauer beträgt eine Woche. Es werden keine festen An- und Abreisetage vorgeben.

nähere Informationen zum Konzept

Nachfragen und nähere Informationen unter 01578-3615544.

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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Fetale Alkohol-spektrumstörungen (FASD) – Eine Herausforderung für die Hilfesysteme am 30.06./01.07. in Berlin

Posted on April 20, 2016. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Bundesakademie für Kirche und Diakonie richtet am 30.06./01.07. in Berlin eine interdisziplinäre Fachtagung zum Thema „Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) – Eine Herausforderung für die Hilfesysteme“ aus.

Erstmals bringt eine interdisziplinäre Fachtagung die Fachöffentlichkeit aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Suchthilfe, (sozial)medizinischer Versorgung und dem Rechtssystem zusammen, um die Herausforderungen anzunehmen, Standortbestimmungen vorzunehmen und gemeinsame Ansätze „zu denken“, um die Versorgung für diese hochbelasteten Menschen zu verbessern.

nähere Informationen

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Kurzfilm: Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gesucht

Posted on April 5, 2016. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

Berlin sucht immer neue Pflegefamilien für Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Am 14. März 2016 startete die Jugendsenatorin Sandra Scheeres eine berlinweite Informationskampagne der Familien für Kinder gGmbH mit mehr als 100 Großflächenplakaten, um auch Pflegefamilien mit Migrationshintergrund zu gewinnen.

Zum Kampagnenstart wurde auch ein Kurzfilm produziert, der Menschen mit Migrationshintergrund ermuntert, Pflegefamilie zu werden (3:21 Min.).

„Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“, das erfahren Interessenten durch Erfahrungsberichte von Pflegeeltern, Kurzinformationen von Fachkräften und in einem Interview mit der Jugendsenatorin Sandra Scheeres.

Den Kurzfilm und weitere Informationen für Pflegeeltern auch auf Türkisch, Russisch, Polnisch und Englisch finden Sie unter: www.pflegekinder-berlin.de

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Berlin sucht Pflegefamilien mit Migrationshintergrund – mehrsprachige Plakatkampagne gestartet

Posted on März 9, 2016. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Berlin sucht immer neue Pflegefamilien für Kinder, welche aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Etwa 2.800 Kinder und Jugendliche leben zurzeit in Berlin in einer Pflegefamilie, viel mehr Kinder und Jugendliche leben jedoch in Einrichtungen.  Um mehr Kindern die Möglichkeit zu geben, in einer Familie aufzuwachsen, werden mehr Pflegefamilien in Berlin gebraucht.

Auch für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA), die aktuell nach Berlin kommen, können Pflegefamilien, mit einem passenden kulturellen und sprachlichen Hintergrund, eine gute Alternative in der Betreuung und Unterbringung sein.

Um mehr Pflegefamilien mit Migrationshintergrund zu gewinnen, startet Jugendsenatorin Sandra Scheeres am Montag, dem 14. März um 09:30 Uhr an der Plakatwand vor der Mansteinstraße 10 in Schöneberg, eine stadtweite, mehrsprachige Plakatkampagne. „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ lautet das Motto. Dieses steht nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Türkisch, Russisch, Polnisch und Englisch auf den Plakatwänden.

Sandra Scheeres: „Ich wünsche mir eine große Resonanz auf diese Kampagne, damit noch mehr Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein neues Zuhause in einer neuen Familie finden.“

Für Familien mit Migrationshintergrund, die nähere Informationen zum Thema Pflegekinder suchen, stehen übrigens seit kurzem auch mehrsprachige Internetseiten zur Verfügung, in Türkisch, Polnisch, Russisch und Englisch: www.pflegekinder-berlin.de

Für weitere Informationen rund um das Thema Pflegekinderhilfe sowie ausführliche Pressematerialien stehen Ihnen die Experten und Expertinnen der Familien für Kinder gGmbH gerne zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung der Familien für Kinder gGmbH vom 09.03.2016

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SAVE THE DATE: 40 Jahre PFAD Bundesverband – Jubiläumsfeier am 16.09.2016 in Berlin

Posted on März 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Im Jahr 1976 schlossen sich Adoptiv- und Pflegeelterngruppen aus der ganzen Bundesrepublik zusammen und gründeten den Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien.

Am 16.09.2016 veranstaltet der PFAD Bundesverband seine Jubiläumsfeier in Berlin mit vielen Aktiven aus den Landesverbänden und Ortsvereinen, Gästen und Kooperationspartnern.

Dort wird er auf 40 Jahre erfolgreiches Engagement für Pflege- und Adoptivkinder und ihre Familien zurückblicken und seine aktuelle Arbeit auf Bundes-, Landes- und Ortsebene vorstellen.

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„Kontexte von begleiteten Umgängen“ am 18.03. in Potsdam

Posted on Februar 29, 2016. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 18.03.2016 findet von 10 bis 15 Uhr ein Fachtag zum Thema „Kontexte von begleiteten Umgängen“ in der Fachhochschule Potsdam statt.

Der Fachtag ist eine Kooperation von: SFBB, Deutscher Juristinnenbund LV Brandenburg, Ministerien des Landes Brandenburg, LAGF, FH Potsdam, BOJE e.V., SHIA e.V., DREIST e.V. mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam.

Der Fachtag richtet sich an : Richterschaft, Träger von begleitetem Umgang, Jugendämter, Pflegeeltern, Städte- und Gemeindebund, Verfahrensbeistände, Umgangspflegschaften, Netzwerke und Bündnisse, Polizei, Kliniken, Sozialarbeiter_innen, Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen und andere Fachkräfte, die mit Begleiteten Umgängen zu tun haben.

Ziel soll es sein, den Transfer zwischen Theorie und Praxis herzustellen, Praxiserfahrungen auszutauschen und Standards auf den Weg zu bringen.

Programm:

10.00 Uhr    Begrüßung und Grußwort von Herrn Kleve, Dekan der FH Potsdam
Fachlicher Input „Theorie und gesetzliche Grundlagen- Ambivalenzen SGB VIII, BGB         und FGG
11.00 Uhr    Thematische Arbeitsrunden, in denen die verschiedenen Kontexte begleiteter/geschützter Umgänge dargestellt und diskutiert werden

  • B.U. im Kontext von Häuslicher Gewalt
    Henrike Krüsmann
  • B.U. im Kontext bei Verdacht bzw. Verurteilung Sexuellen Missbrauchs
    Anke Sieber, DREIST e.V.
  • B.U. bei psychisch kranken Eltern
    Dr. Samuel Sieber, EFB Königs Wusterhausen
  • B.U. mit gerichtlicher Auflage
    Richterin Fr. Surkau- Weinberg und Familienrichterin Fr. Hüls
  • B.U. zwischen Pflegeeltern und Herkunftseltern
    Dr. Carmen Thiele

Die Thematischen Arbeitsrunden organisieren sich selbstständig ihre Mittagspause.
14.00 Uhr    Vorstellung der Ergebnisse aus den Thematischen Arbeitsrunden
15.00 Uhr    Verabschiedung
Den Fachtag moderiert Carola Wildt.

Teilnahmegebühren: 10,00 €, vor Ort zu zahlen.
Eine verbindliche Anmeldung ist unter AnmeldungFachtag@mail.de möglich.

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Familienwochenende des PFAD FÜR KINDER LV Berlin-Brandenburg

Posted on Februar 27, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der PFAD FÜR KINDER – Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. lädt zum Pflege-/Adoptiv-Familienwochenende vom 27.-29.05.2016 ins Kinder- und Jugenderholungszentrum KiEZ Frauensee nach Gräbendorf ein. Viele Freizeitmöglichkeiten erwarten die Familien auf der großen und wunderschönen Naturanlage mit eigenem Badesee.
Am Freitagabend findet die Mitgliederversammlung des PFAD-Landesverbandes statt.

nähere Informationen

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„Hilfen nach §§ 30, 34, 35 und 41 SGB VIII: zwischen Bedarf und Problemen der Durchsetzung“ am 02.03. in Berlin

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

An 02.03. veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. in Berlin eine Fortbildung zum Thema „Hilfen nach §§ 30, 34, 35 und 41 SGB VIII: zwischen Bedarf und Problemen der Durchsetzung“ mt Rechtsanwalt Benjamin Raabe.

Es gibt immer wieder Versuche, aus einer stationären eine ambulante Jugendhilfe zu machen und Jugendliche an das Jobcenter zu verweisen, das dann Miete und Hilfe zum Lebensunterhalt übernehmen soll. Wir wollen in dieser Fortbildung anhand von Fallbeispielen den Erziehungsbedarf (§§ 27 ff.) und den Bedarf junger Volljähriger auf Jugendhilfe erörtern, die Unterschiede zwischen den Hilfen nach §§ 30, 34 und 35 SGB VIII herausarbeiten sowie die Zuständigkeiten der Jobcenter und der Jugendämter feststellen.

Die Fortbildung richtet sich an interessierte Fachkräfte, die Wissen über Rechtsansprüche und Verfahrensregeln in der Jugendhilfe erwerben, auffrischen oder vertiefen möchten.

Eine Anmeldung ist bis zum 25.02. möglich.

nähere Informationen

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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Einladung zur Kreativwerkstatt für Pflegekinder in Berlin

Posted on Januar 31, 2016. Filed under: Berlin, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Projekt „Patenkinder Berlin“ der Familien für Kinder gGmbH möchte eine Kreativwerkstatt für Pflegekinder zwischen 6 und 12 Jahren eröffnen. Hier können die Pflegekinder planen und mitgestalten. Die eh­renamtlichen Gruppenleiter unterstützen tatkräftig bei der Umsetzung der Ideen.

„23 Pflegekinder rauben Dir den Schlaf“ ein Theaterprojekt mit Pflegekindern und Jugend­lichen (wir berichteten) hat es vorgemacht, wenn Pflegekinder miteinander kreativ werden, kann vieles entstehen, wovon die Kinder profitieren, z.B.:Geplant sind wöchentliche Treffen, mit wechselnden Angeboten, die sich an den Interes­sen der Kinder orientieren. Wenn Ihr Pflegekind Interesse an der Kreativwerkstatt hat, senden Sie bitte eine Mail an: ringel@patenkinder-berlin.de Bitte nennen Sie uns das Alter Ihres Pflegekindes und welche Interessen es hat (z.B. ma­len, singen, Theater spielen, werkeln, etc.).

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Pflegekinder und Adoptionen in Berlin

Posted on Januar 18, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Die Berliner Senatsverwaltung beantwortete im Abgeordnetenhaus eine schriftliche Anfrage der SPD vom 15. Dezember 2015, die sich einen differenzierten Überblick über die Situation der Pflegekinder und die Entwicklungen im Adoptionsbereich in Berlin verschaffen will:

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“Brown Bread” am 27.01. im Urania Kino, Berlin

Posted on Januar 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der eindrucksvolle Dokumentarfilm “Brown Bread” der amerikanischen Filmemacherin Sarah Gross wird am 27.01. im Urania Kino in Berlin gezeigt (englisch mit deutschen Untertiteln).

Brown Bread: die Geschichte einer Adoptivfamilie” erzählt, wie sechs Kinder mit ganz unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft zusammen in einer Familie aufwachsen. Der Film ist die persönliche Auseinandersetzung der heute in Berlin lebenden Sarah Gross damit, wie Adoption ihre Familie und Lebensanschauung geprägt hat.

Brown Bread wurde schon in Amerika in verschiedenen Städten gezeigt und mit dem “Best World Documentary” Preis beim Harlem International Film Festival (New York City) ausgezeichnet.

nähere Infomationen zum Film

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Fortbildungsangebot „Geflüchtete Kinder/Jugendliche in Pflegefamilien“ in Berlin

Posted on Januar 12, 2016. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die aktuelle Flüchtlingsproblematik hat Auswirkungen auf die Berliner Jugendhilfe und damit auch auf die Berliner Pflegekinderhilfe. Mit dem Flüchtlingsstrom landen in Berlin minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, die in dieser Situation vom Jugendamt in Obhut genommen werden und perspektivisch in geeigneten Einrichtungen und auch in Pflegefamilien untergebracht werden müssen. Diese Entwicklung stellt eine ganz neue Herausforderung für die Pflegekinderhilfe dar. Damit dies gelingt, müssen Fachkräfte gut aufgestellt sein.

Aus diesem Grund bietet die Familien für Kinder gGmbH  für Fachkräfte der Pflegekinderhilfe ein Fortbildungspaket zum Thema „Geflüchtete Kinder/Jugendliche in Pflegefamilien“ an. Inhaltlich geht es in dieser Fortbildung um die rechtlichen Gegebenheiten, interkulturelles Wissen und die psychosoziale Situation der geflüchteten Kinder und Jugendlichen, damit Fachkräfte kultursensibel und verantwortlich handeln können und für diese Kinder und Jugendlichen in ihrer besonderen Lebenssituation eine gute Vermittlung gelingt.

Das Fortbildungspaket setzt sich aus drei ganztägigen Modulen zusammen und startet am 16.02. Die weiteren Termine sind am 08.03. und 29.03.

nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ am 11.02 in Potsdam

Posted on Dezember 20, 2015. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird am 11.02. für die BOJE Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. an der Fachhochschule Potsdam für Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ referieren.

Immer wieder gibt es Streit, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. Sie werden zwischen Jugendamt, Psychiatrie und Bezirksämtern hin und hergeschoben. Die Zuständigkeiten, aber auch die Ziele und Formen der Eingliederungshilfe sind unklar.

In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt.

Um Anmeldung bis zum 31.01. wird gebeten.

Informationsflyer und Anmeldeformular

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Fachtagung “Systemsprenger verhindern” am 03./04.12. in Berlin hat noch einige freie Plätze

Posted on November 11, 2015. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

Am 03./04.12. wird in Berlin die Fachtagung “Systemsprenger verhindern. Wie werden die Schwierigen zu den Schwierigsten?” stattfinden. Veranstalter ist die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe in der Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH.

Veranstaltungsflyer und Online-Anmeldung

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Berliner Pflegekinder erkundeten das Landleben – 1.000 Besucher beim 15. Berliner Pflegefamilientag

Posted on Oktober 28, 2015. Filed under: Berlin, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Bei phantastischem September-Sonnen-Wetter fand der Pflegefamilientag 2015 am 13.9. in der Alten Fasanerie in Reinickendorf statt. Die „Familienfarm Lübars“ liegt, nur wenige 100 Meter von den Hochhäusern des Märkischen Viertels entfernt, am Stadtrand von Berlin.

Für viele Pflegefamilien bedeutete dies eine lange Anfahrt aber das nahmen die Pflegefamilien gerne in Kauf, um diesen Pflegefamilientag mit Bauerhof-Flair miterleben zu können. Ca. 1.000 Personen kamen zum diesjährigen Pflegefamilientag.

Eröffnet wurde der Pflegefamilientag von Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste in Reinickendorf, der in Vertretung für den Jugendstadtrat Andreas Höhne die Besucher begrüßte und den Pflegeeltern für ihr wichtiges Engagement dankte.

Für die Pflegefamilien gab es wieder viele tolle Angebote: z.B. Hüpfburg, Brotbacken, Ponyreiten, Tauziehen und eine Pflegekinder-Rallye bei der sich die Kinder mit Fragen zu den Tieren und Pflanzen der Familienfarm auseinandersetzen konnten und die sie aus nächster Nähe beobachten konnten: Wollschweine, Gänse, Hühner, Kaninchen, Schafe.

An den Ständen der Jugendämter und freien Träger gab es auch wieder eine große Palette attraktiver Angebote: Schneckenbasteln, Tattoos für Kleine und Große, Tauziehen, Wassermelkspiel, Taststrecke, „Fühlwerkstatt“, Kinderschminken, Bilder basteln mit Bauernhofmotiven, Fingerpuppen und Buttons selber machen.
Dem Motto „Mitten auf dem Bauernhof“ entsprechend waren viele Stände mit Landprodukten geschmückt, sodass sie ein wenig an das Erntedankfest erinnerten. Einige Mitarbeiterinnen der Pflegekinderhilfe hatten sich auch in der Kleidung auf das Motto eingestellt. Die Pflegekinder des Bezirks Pankow haben nicht schlecht gestaunt, als sie von der Fachkraft des Jugendamts in Gummistiefeln, Kittelschürze und Kopftuch begrüßt und zum Kräftemessen beim Tauziehen herausgefordert wurden.
Es hat allen wieder sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf den Pflegefamilientag im nächsten Jahr.

Weitere Fotos vom Pflegefamilientag können Sie sich hier ansehen: www.pflegefamilientag-berlin.de

Quelle: Pressemitteilung von Familien für Kinder gGmbH vom 28.10.2015

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Dokumentation des Theaterprojekts mit Berliner Pflegekindern: „23 PFLEGEKINDER RAUBEN DIR DEN SCHLAF! – Das Ensemble steht dem Titel kritisch gegenüber“

Posted on Oktober 26, 2015. Filed under: Berlin, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes |

In dem Theaterprojekt von Familien für Kinder gGmbH in Kooperation mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, gefördert durch die Aktion Mensch, haben es Berliner Pflegekinder geschafft, mit Unterstützung von professionellen Theatermachern, ein berührendes Theaterstück über Familie zu entwickeln und aufzuführen. Das gemeinsame Theaterprojekt stärkte ihr Selbstbewusstsein und wirkte für sie identitätsstiftend. Bei den Proben und auf der Bühne konnten sie erfahren, dass es noch viele andere Kinder gibt, die in einer Pflegefamilie aufwachsen und ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Dominik Derner (17 Jahre): „Dieses Theaterprojekt wird uns allen im Gedächtnis bleiben, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass diese intensive Zeit, die wir zusammen erlebt haben, spurlos an einem vorbeigehen kann. Neben der Freude am Entwickeln und am Spielen des Stückes hatten wir natürlich auch schwierige Momente zusammen, denn man musste sich permanent mit sich selbst und mit seiner Familie beschäftigen, was nicht immer einfach und nervlich auch sehr anstrengend war. Aber zum Schluss haben wir immer zusammengehalten und konnten mit gutem Gefühl auf die Bühne gehen, denn wir konnten uns alle auf den Anderen verlassen – und nur dann kann man wirklich Großes bewegen. Und das haben wir.“

Die sieben regulären Aufführungen von „23 PFLEGEKINDER RAUBEN DIR DEN SCHLAF! – Das Ensemble steht dem Titel kritisch gegenüber“ waren schnell ausverkauft und auch bei zwei Zusatzaufführungen gab es keinen freien Platz mehr.

Die Familien für Kinder gGmbH hat dieses Theaterprojekt nicht nur durchgeführt und intensiv unterstützt, sondern es auch in einem Film und einer Broschüre ausführlich dokumentiert. Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH: „Wir wollen andere dazu anregen, vergleichbare Projekte zu initiieren und dadurch wiederum Menschen motivieren, eventuell selbst bedürftige Kinder aufzunehmen und Pflegefamilie zu werden.“

Die Filmdokumentation, eine Broschüre und die Gratulation der Familien- und Jugendsenatorin Sandra Scheeres bei der Premiere des Theaterstücks können sich Interessenten auf der Homepage der Familien für Kinder gGmbH ansehen: www.familien-fuer-kinder.de/23

Quelle: Pressemitteilung von Familien für Kinder gGmbH vom 29.10.2015

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Unterstützen Sie die Aufklärung zum Thema DDR-Zwangsadoptionen – Voten für den Engagementpreis noch bis zum 31.10. möglich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Verein OvZ-DDR e.V. hilft Opfern von DDR-Zwangsadoptionen. Er wurde für sein Engagement für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises vorgeschlagen. Per Online-Voting kann man noch bis zum 31.10. seine Stimme für dieses Projekt abgeben. Von dem Preisgeld möchte der Verein ein Theaterprojekt zum Thema DDR-Zwangsadoptionen finanzieren.

⇒ zur Abstimmung

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Kongress zu DDR-Zwangsadoptionen am 07.11. in Berlin

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 07.11. findet in der Zeit von 11 – 18 Uhr der Kongress „ENTrückte Biografien – Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstaat DDR“ im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße 119 (U Nordbahnhof) in Berlin statt. Veranstalter sind die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) zusammen mit OvZ – DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen.

Programm:

  • 11 Uhr Eröffnung des Kongresses
  • 11:10 Uhr Dokumentation über die Suche eines betroffenen Vaters (ein nachgestelltes Gesprächsprotokoll zwischen einer betroffenen Mutter und einer damaligen Verantwortlichen)
  • 11:45 Uhr bis 12:15 Juristische Grundlagen für Rehabilitationen und Defizite bei der Wiedergutmachung des erlittenen DDR-Unrechtes (Benjamin Baumgart, Jurist, Beratungsstelle der UOKG)
  • 12:15 – 13:00 Uhr Fundstücke über Zwangsadoptionen in der DDR (Dr. Christian Sachse, Historiker, Politikwissenschaftler, Berlin)
  • 13:00 bis 13:45 Uhr Kaffee – und Imbisspause
  • 13:45 – 14:15 Uhr „Die Arbeit der Clearingstelle Berlin von 1991-1993 und der Zentralen Adoptionsstellen (besonders der neuen Bundesländer) derzeit“ (Kathrin Otto, Leiterin der Zentralen Adoptionsstelle Berlin- Brandenburg)
  • 14:30 – 15:00 Uhr „Umgang mit der Thematik, Unterschiede in der Beratung zwischen leiblichen Eltern und adoptierten Kindern; Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Beratungsstelle und Adoptionsvermittlungsstellen; Akten-Herausgabe“ (Katrin Behr: Fachberaterin der UOKG – Bereich -Zwangsadoptionen)
  • 15:45 bis 16:00 Uhr Kaffeepause
  • 16:00 Uhr Traumatische Auslöser und deren Wirkung bis ins jetzige Leben. Therapeutische Erfahrungen zum DDR-Zwangsadoptionen, sowohl mit leiblichen Eltern, als auch mit zwangsadoptierten Kindern und Sicht auf die Adoptiveltern (Dr. Stefan Trobisch-Lütge, Psychotherapeut in der Beratungsstelle Gegenwind)
  • 16:45 bis 17:45 Uhr PODIUM – Abschlussrunde
    „Perspektiven für die Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen und welche Hilfen sind für die Betroffenen nötig“
    Teilnehmer: Dr. Christian Sachse (Historiker, Politikwissenschaftler), Dr. Stefan Trobisch-Lütge (Psychologe, Beratungsstelle „Gegenwind“), Benjamin Baumgart (Jurist, UOKG), Singora-Viola Greiner-Willibald (Zeitzeuge), Andreas Laake (Zeitzeuge), Kathrin Otto (ZABB). Moderation: Peter Grimm (Journalist)
  • 17:45 Resümee – Eine Veranstaltung mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Anmeldungen bis zum 04.11. unter 030 55 77 93 54 (Mo-Fr 14-18 Uhr) oder behr@uokg.de.

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„Brown Bread“ am 12.11. im Bali Kino, Berlin

Posted on Oktober 22, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der eindrucksvolle Dokumentarfilm „Brown Bread“ der amerikanischen Filmemacherin Sarah Gross wird am 12.11. um 18 Uhr im Bali Kino am Teltower Damm 33 in Berlin gezeigt (englisch mit deutschen Untertiteln).

“Brown Bread: die Geschichte einer Adoptivfamilie” erzählt, wie sechs Kinder mit ganz unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft zusammen in einer Familie aufwachsen. Der Film ist die persönliche Auseinandersetzung der heute in Berlin lebenden Sarah Gross damit, wie Adoption ihre Familie und Lebensanschauung geprägt hat.

Brown Bread wurde schon in Amerika in verschiedenen Städten gezeigt und mit dem “Best World Documentary” Preis beim Harlem International Film Festival (New York City) ausgezeichnet.

Die Mitglieder des PFAD Ländergremiums durften den Film zusammen mit der Regisseurin ansehen und diskutieren. Sie können ihn sehr empfehlen!!!
Filmvorführungen und Diskussionen mit Frau Gross können gebucht werden.

nähere Infomationen zum Film

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Kongress „Kindeswohl auf dem Prüfstand – Was brauchen belastete Kinder?“ am 02.11. in Berlin

Posted on Oktober 13, 2015. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 02.11. lädt die CDU/CSU-Fraktion zum Kongress „Kindeswohl auf dem Prüfstand – Was brauchen belastete Kinder?“ in den Deutschen Bundestag ein. Mit Experten und Interessierten wird die Frage diskutiert, wie die Wirksamkeit der Kinder- und Jugendhilfe-Maßnahmen gesteigert werden kann. Hierüber wollen die Politiker mit Experten und Interessierten diskutieren.

Eine Anmeldung bis zum 27.10. ist notwendig

nähere Informationen

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Workshop „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung“ am 05.11. in Berlin

Posted on Oktober 7, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Aktion Psychisch Kranke e.V. organisiert im Rahmen ihres Projektes „Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendliche in Deutschland“ am 05.11.2015 in Berlin einen Workshop zum Thema „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung„.

Kernthemen dieser Veranstaltung werden sein:

  • Partizipation von Eltern und Jugendlichen
  • Rechtliche, ethische und kinder- und jugendpsychiatrische Aspekte zur Einschränkung der Selbstbestimmung bzw. Zwang.

Der Workshop richtet sich an Fachleute aus den Bereichen Selbsthilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe, Betreuungsrecht usw. und dient dem interdisziplinären Austausch. Die Ergebnisse fließen in die Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse im Rahmen des Projekts ein.

Die Teilnahme ist kostenlos, der Zugang aufgrund des Raumangebots beschränkt. Eine Anmeldung per Anmeldeformular ist bis zum 26.10.2015 erforderlich. Bei Interesse sendet die Geschäftsstelle der APK eine Einladung zu: apk-bonn@netcologne.de, Tel.: 0228 / 67 67 40.

Programm

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Fachtagung „Systemsprenger verhindern“ am 03./04.12. in Berlin

Posted on Oktober 3, 2015. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

Am 03./04.12. wird in Berlin die Fachtagung „Systemsprenger verhindern. Wie werden die Schwierigen zu den Schwierigsten?“ stattfinden. Veranstalter ist die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe in der Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH.

Anmeldeschluss ist der 20.11.

Veranstaltungsflyer und Online-Anmeldung

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Kinder in Pflegefamilien: Jugendamt Marzahn-Hellersdorf startet Plakatkampagne

Posted on September 8, 2015. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf würdigt seine Pflegeeltern in besonderer Form: mit einem öffentlichen Dank auf Plakaten. „Mit dieser Aktion…“, so die Bezirksstadträtin für Jugend und Familie, Frau Juliane Witt, „ …möchten wir das Thema Pflegeeltern stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Sie leisten täglich Hervorragendes und verdienen unseren besonderen Respekt.“

Am 8. September um 12 Uhr stellt Bezirksbürgermeister Stefan Komoß das erste Plakat an der Marzahner Chaussee 191 vor. Zu diesem Termin laden wir Sie herzlich ein. Anwesend werden neben den Vertretern des Bezirksamtes auch Pflegefamilien, der Pflegekinderservice Marzahn-Hellersdorf und weitere Fachleute sein.

Aufgrund vielfältiger Umstände können nicht alle Kinder in ihrer Familie leben. Daher fällt Pflegefamilien in der modernen Gesellschaft eine bedeutende Rolle zu. Denn sie geben Kindern Halt und Geborgenheit, deren Eltern ihrer versorgenden und beschützenden Rolle nicht gerecht werden können. Wenn Eltern zeitweilig oder dauerhaft nicht in der Lage sind, ihren Kindern eine gesunde Entwicklung zu garantieren, können Pflegefamilien eine wichtige Unterstützung sein. Die Erfahrung zeigt, dass die Pflegekinder das Leben ihrer Pflegefamilien spürbar bereichern.

Mit der Kampagne möchte das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf das öffentliche Gespür für die Wichtigkeit von Pflegefamilien schärfen und zugleich ein großes Dankeschön an alle Familien aussenden, die Kindern in schwierigen Lebensabschnitten beistehen und diesen ein gesundes und förderndes Umfeld bieten. Der Bezirk ist stolz auf die wachsende Zahl an Pflegefamilien. Ein wichtiger Baustein dieses Erfolgs ist die partnerschaftliche Verständigung zwischen Jugendamt und Pflegeeltern.

Im Rahmen der gesamtstädtischen Informationskampagne „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ weckt das Plakat mit einem auffälligen und sympathischen Motiv Interesse. Ziel ist eine Sensibilisierung für das Thema, verbunden mit einer positiven emotionalen Aufwertung. Der Begriff Pflegefamilie wird durch das Plakat im öffentlichen Raum sichtbar und schafft ein Bewusstsein für die dahinter stehende soziale Relevanz. Das Plakat soll helfen, die Situation der Kinder und die Arbeit der Pflegeeltern in der öffentlichen Wahrnehmung besser bewerten zu können. Der zusätzliche Hinweis auf die Webseite www.pflegekinder-berlin.de gibt dem interessierten Betrachter dabei die Möglichkeit, sich umfassender über das Thema zu informieren.

Ungeachtet der steigenden Zahl engagierter Pflegefamilien in Berlin gibt es noch immer viele Kinder, die dauerhaft oder vorübergehend ein neues Zuhause suchen. Interessierte Eltern erhalten ausführliche Informationen auf den Seiten von www.pflegekinder-berlin.de. Regelmäßig werden zudem Informationsabende angeboten.

Quelle: Pressemitteilung der Familien für Kinder gGmbH vom 08.09.2015

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Berlin sucht Pflegefamilien und ehrenamtliche Vormünder für junge Flüchtlinge

Posted on September 3, 2015. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

In Berlin werden aktuell sowohl Pflegeeltern, als auch ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gesucht:

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„Pflege- und Adoptivkinder psychisch kranker Eltern“ am 19.09. in Berlin-Buch

Posted on August 29, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 19.09. dreht sich ein Seminar des PFAD Bundesverbandes in Kooperation mit dem Landesverband PFAD FÜR KINDER Berlin-Brandenburg um „Pflege- und Adoptivkinder psychisch kranker Eltern – Der Alltag in der Familie„. Im Jugendfreizeithaus „Der Alte” in Berlin Buch wird die Psychologin Dr. Yehonala Gudlowski dazu referieren und für Fragen der Teilnehmenden zur Verfügung stehen.

Viele der fremduntergebrachten Kinder wurden wegen Vernachlässigungen und/oder chaotischen Familienzuständen aus ihren Familien herausgenommen. Oft wird erst nach der Herausnahme „bekannt“, dass die Eltern psychisch krank sind. In diesem Kurs geht es, aufbauend auf dem Verständnis der familienbiografisch erworbenen Verhaltensweisen des Kindes um die Erweiterung der Handlungskompetenz der Betreuungspersonen.

Insbesondere nach Kontakten mit ihren Eltern sind die Kinder oft verunsichert und brauchen empathische Unterstützung und Hilfe. Wie wirkt sich die familiäre Interaktion in der biologischen Familie auf die Kinder aus und welche Schwierigkeiten ergeben sich daraus in anderen Interaktionskontexten?

Mithilfe von interaktiven Methoden wird reflexiv die alltägliche Interaktionskompetenz von unmittelbaren Betreuungspersonen und begleitenden Fachkräften verbessert.

Wie können Kindern psychisch kranker Eltern neue Beziehungs- und Bindungsangebote gemacht werden?

Antworten auf diese Frage werden gemeinsam erarbeitet.

zum Veranstaltungsflyer

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Berliner Pflegefamilientag am 13.09. in Reinickendorf

Posted on August 13, 2015. Filed under: Berlin, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der diesjährige Berliner Pflegefamilientag findet am 13. 09. von 11 – 16 Uhr in der Alten Fasanerie – Familienfarm Lübars in Reinickendorf statt. Unter dem Motto: „Bauernhof – Spiel und Spaß“ gibt es wieder ein vielfältiges Programm für Klein und Groß.

Nähere Informationen unter: www.pflegefamilientag-berlin.de

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Für 24.820 junge Menschen in Berlin begannen 2014 Hilfen zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on August 5, 2015. Filed under: Berlin, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurden im Jahr 2014 in Berlin 24 820 erzieherische Hilfen für Kinder und Jugendliche begonnen. Gegenüber 2013 ist das ein leichter Rückgang um 0,6 Prozent. 23 787 (2013: 23 798) Hilfen wurden im Laufe des Jahres beendet und 22 244 (2013: 21 052) Hilfen bestanden am Jahresende fort.

Von den im Jahr 2014 gewährten Hilfen (beendete und bestehende Hilfen) bildeten Erziehungsberatungen mit 49,8 Prozent den Schwerpunkt der Hilfen zur Erziehung. An zweiter Stelle stand die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit 5 820 Fällen bzw. 12,6 Prozent. Eine Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe wurde im Jahr 2014 in 5 197 Fällen bzw. 11,3 Prozent geleistet.

Aber auch 3 766 Betreuungsfälle im Rahmen der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen wurden in Anspruch genommen.

Die erzieherischen Hilfen sind überwiegend an jungen Menschen orientiert, zum Teil auch an der gesamten Familie. Insgesamt nutzten 51 733 junge Menschen Hilfen zur Erziehung, die durch öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht werden.

Als Hauptgründe für die Hilfegewährung wurden Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte und eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten angegeben.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vom 05.08.2015

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Im Jahr 2014 leiten Brandenburger Jugendämter 6.258 Verfahren zur Kindeswohlgefährdung ein

Posted on Juli 14, 2015. Filed under: Berlin, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurde im Jahr 2014 im Land Brandenburg für 6 258 Kinder und Jugendliche ein Verfahren zur Gefährdungseinschätzung nach § 8a Abs. 1 SGB VIII vorgenommen. Gegenüber 2013 ist das eine Steigerung von 29,3 Prozent (2013: 4 840).

Eine akute Gefährdungseinschätzung wurde bei 962 (15,4 Prozent) Kindern und Jugendlichen festgestellt. In diesen Fällen ist eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten. Bei 1 145 (18,3 Prozent) Fällen lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es besteht weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Bei 1 720 (27,5 Prozent) Fällen wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf und in 2 431 (38,8 Prozent) der Fälle wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

72,2 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigung, 18,7 Prozent körperliche und 21 Prozent psychische Misshandlungen. In 4 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden. Hierbei sind für ein Kind mehrere Arten der Gefährdungsmeldung möglich.

Häufig erfolgte das Bekanntwerden von Kindeswohlgefährdungen durch Verwandte, Bekannte und Nachbarn (15,2 Prozent) oder auch anonym (19,6 Prozent). Über Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft wurden 15,5 Prozent der Verfahren initiiert. In 10,1 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die auslösende Einrichtung. 11 Prozent der Verfahren wurden durch die Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen. Durch medizinisches Personal, Gesundheitsämter oder Hebammen erfolgte in 5,1 Prozent der Fälle Informationen an die Jugendämter.

Als Ergebnis der Gefährdungseinschätzung wurden für 964 Kinder und Jugendliche ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingerichtet. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 692 Fälle gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung. 326 Kinder oder Jugendliche
wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 345 Fällen musste das Familiengericht angerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 14.07.2015

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