Brandenburg

Insgesamt mehr als 23 000 Verfahren zur Kindeswohlgefährdung in Berlin und Brandenburg

Posted on Juli 4, 2017. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Jugendämter in Berlin und Brandenburg führten 2016 über 23.000 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Davon waren 15.444 Berliner und 7.696 Brandenburger Kinder und Jugendliche betroffen. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg war da
s gegenüber dem Vorjahr in Berlin eine Steigerung von 7 Prozent und in Brandenburg von 6 Prozent.

Eine akute Gefährdung wurde in Berlin bei 24 Prozent der Kinder und Jugendlichen festgestellt. In diesen Fällen war eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.

In 28 Prozent der Fälle lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es bestand weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung konnte nicht ausgeschlossen werden.
In 27 Prozent der Fälle wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, aber es bestand Hilfebedarf.
In 21 Prozent der Fälle wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

52 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen in Berlin betrafen Vernachlässigung, 19 Prozent körperliche und 26 Prozent psychische Misshandlungen. In 3 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden. Je Fall sind mehrere Arten der Gefährdung möglich.

Während in Berlin jede zweite Einschätzung eine akute oder latente Gefährdung ergab, zeigte sich im Land Brandenburg ein anderes Bild: Hier führte nur jede dritte Gefährdungseinschätzung zu einem dieser Ergebnisse.

Bei 16 Prozent der Kinder und Jugendlichen lag eine akute und bei 16 Prozent eine latente Gefährdung vor. In 33 Prozent der Fälle wurde keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf. In 35 Prozent (2 659) der Fälle wurde keine Kindeswohlgefährdung ermittelt.Fast zwei Drittel (1.833) der Brandenburger Fälle, bei denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde, sind die Kinder und Jugendliche durch Vernachlässigung gefährdet. Anzeichen für körperliche und psychische Misshandlungen wurden in 467 bzw. 611 Fällen angegeben und eine Einschätzung, dass eine Gefährdung aufgrund sexueller Gewalt vorlag, betraf 85 Fälle.

Häufig informierten Verwandte, Bekannte und Nachbarn das Jugendamt (BE: 11 Prozent, BB: 14 Prozent). Auch anonyme Anzeigen gingen ein (BE: 7 Prozent, BB: 16 Prozent). Über Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft wurden in Berlin 26 Prozent und in Brandenburg 17 Prozent der Verfahren initiiert. In 18 Prozent der Berliner und in 10 Prozent der Brandenburger Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die Auslöser. 9 Prozent der Berliner und 10 Prozent der Brandenburger Verfahren wurden durch die Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen.

Als Folge der Gefährdungseinschätzung wurden in Berlin für jedes fünfte und in Brandenburg für jedes vierte Kind ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingeleitet bzw. geplant. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 2 134 Fälle in Berlin und 612 Fälle in Brandenburg gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung. 782 Berliner und 498 Brandenburger Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 894 Fällen in Berlin und 655 Fällen in Brandenburg musste das Familiengericht angerufen werden.

Weitere Ergebnisse der Gefährdungseinschätzungen nach § 8a SGB VIII für die Länder Berlin und Brandenburg beinhaltet der Statistische Bericht K V 10 zum kostenfreien Herunterladen unter: http://www.statistik-berlin-brandenburg.de.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 04.07.2017

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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„Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ am 08.06. in Berlin

Posted on Mai 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 08.06.2017 lädt BOJE, die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V., ins Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) im Jagdschloss Glienicke in Berlin zur Fortbildung „Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ ein. Referentin wird Gisela Michalowski sein, Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. und mehrfache Pflegemutter von Pflegekinder mit FASD.

Ein Mensch mit der Diagnose FASD durchlebt in allen Altersstufen Schwierigkeiten verschiedener Art. Diese Eigenschaften können beim gesunden Menschen auch vorkommen, nur bei Menschen mit FASD sind diese Eigenschaften äußerst ausgeprägt und weisen auch kaum Besserungen nach therapeutischer Hilfe auf.

BOJE e.V. möchte in Zusammenarbeit mit FASD Deutschland e.V. mit dieser ersten Veranstaltung eine Fortbildungsreihe aufbauen, die sich gezielt an Pflegeeltern und Eltern, Einrichtungen und Geschwister wendet, um niederschwellige Hilfen darzustellen, die das Leben und Zusammenleben mit diesen Kindern und Jugendlichen erleichtern können.

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ am 30.03. in Potsdam

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Eine Fortbildung zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ bietet BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. am 30.03.2017 an der Fachhochschule Potsdam an. Referieren wird Rechtsanwalt Benjamin Raabe.

Immer wieder gibt es Streit, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. Fachkräfte des Jugendamtes oder Sozialamtes müssen psychologisch/ kinder-psychiatrische Gutachten verstehen und fachlich einordnen, um eigenständig entscheiden zu können, ob eine Teilhabebeeinträchtigung des jungen Menschen am Leben in der Gesellschaft
vorliegt oder zu erwarten ist. Letztere wird häufig verneint und die Hilfe abgelehnt.

In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt. Darüber hinaus werden die Eingliederungshilfen in Abgrenzung zu Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten durch Schule und anderen Sozialleistungsträgern rechtlich einsortiert, das Verfahren im Jugendamt erörtert und Grundkenntnisse in der Durchsetzung der Rechte dieser jungen Menschen vermittelt. Ansprüche gegenüber Krankenkassen und Krankenversicherungen sind nicht Bestandteil dieser Fortbildung.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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Hilfen zur Erziehung 2015 in Brandenburg und Berlin

Posted on August 18, 2016. Filed under: Berlin, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, wurden im Jahr 2015 im Land Brandenburg 16 334 erzieherische Hilfen für Kinder und Jugendliche begonnen. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um 5,7 Prozent. 15 123 (2014: 14 913) Hilfen wurden im Laufe des Jahres beendet und 17 095 (2014: 16 121) Hilfen bestanden am Jahresende fort.

In Berlin begann für 24 898 junge Menschen eine Hilfe zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe (Vorjahr: 24 820; +0,3 Prozent). 24 123 (2014: 23 787) Hilfen wurden im Laufe des Jahres beendet und 21 920 (2014: 22 244) Hilfen bestanden am Jahresende fort.

Bei den im Jahr 2015 gewährten Hilfen zur Erziehung (beendete und bestehende Hilfen) bildeten im Land Brandenburg Erziehungsberatungen mit 37,7 Prozent den Schwerpunkt. In Berlin entfiel sogar jede zweite gewährte Hilfe auf eine Erziehungsberatung (50,3 Prozent). An zweiter Stelle stand die Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit 4 995 Fällen (15,5 Prozent) in Brandenburg und 5 601 (12,2 Prozent) in Berlin. Eine Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe wurde im Jahr 2015 in Brandenburg in 4 907 Fällen (15,2 Prozent) und in Berlin in 4 888 Fällen (10,6 Prozent) geleistet. Außerdem wurde im Land Brandenburg in 3 305 Fällen eine Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen in Anspruch genommen. In Berlin waren es 3 963 Fälle.

Die erzieherischen Hilfen richten sich überwiegend an die jungen Menschen, zum Teil jedoch an die gesamte Familie. Insgesamt erhielten 37 316 junge Menschen im Land Brandenburg und 51 257 in Berlin Hilfen zur Erziehung, die durch öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht wurden. Hauptgründe für die Hilfegewährung sind eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten und Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte.

Weitere Ergebnisse zur Erzieherischen Hilfe, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und zur Hilfe für junge Volljährige für die Länder Berlin und Brandenburg beinhaltet der Statistische Bericht K V 2 zum kostenfreien Herunterladen unter http://www.statistik-berlin-brandenburg.de.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 16.08.2016

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ am 22.09. in Potsdam

Posted on Juli 24, 2016. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird am 11.02. für die BOJE Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. an der Fachhochschule Potsdam für Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ referieren.

Immer wieder gibt es Streit, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. Sie werden zwischen Jugendamt, Psychiatrie und Bezirksämtern hin und hergeschoben. Die Zuständigkeiten, aber auch die Ziele und Formen der Eingliederungshilfe sind unklar.

In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt.

Um Anmeldung bis zum 19.09. wird gebeten.

Veranstaltungsflyer

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Im Jahr 2015 leiteten Brandenburger Jugendämter 7 248 Verfahren zur Kindeswohlgefährdung ein

Posted on Juli 12, 2016. Filed under: Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurde im Jahr 2015 im Land Brandenburg für 7 248 Kinder und Jugendliche ein Verfahren zur Gefährdungseinschätzung nach § 8a Abs. 1 SGB VIII vorgenommen. Gegenüber 2014 ist das eine Steigerung von 15,8 Prozent (2014: 6 258).

Eine akute Gefährdungseinschätzung wurde bei 1 177 Kindern und Jugendlichen (16,2 Prozent) festgestellt. In diesen Fällen ist eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.
In 1 377 Fällen (19 Prozent) lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es besteht weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.
Bei 2 270 Fällen (31,3 Prozent) wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf und in 2 424 Fällen (33,4 Prozent) wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

73,0 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigung, 20,2 Prozent körperliche und 20,4 Prozent psychische Misshandlungen. In 3,8 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden. Hierbei sind für ein Kind mehrere Arten der Gefährdungsmeldung möglich.

Häufig erfolgte das Bekanntwerden von Kindeswohlgefährdungen durch Verwandte, Bekannte und Nachbarn (14,5 Prozent) oder auch anonym (16,4 Prozent). Über Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft wurden 14,3 Prozent der Verfahren initiiert. In 10,0 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die auslösende Einrichtung. 10,3 Prozent der Verfahren wurden von den Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen. Von Seiten des medizinischen Personals, der Gesundheitsämter oder Hebammen erfolgten in 5,1 Prozent der Fälle Informationen an die Jugendämter.

Als Folge der Gefährdungseinschätzung wurden für 1 335 Kinder und Jugendliche ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingeleitet bzw. geplant. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 562 Fälle gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung. 507 Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 682 Fällen musste das Familiengericht angerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg vom 12.07.2016

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„Hilfe für junge Volljährige gem. § 41 SGB VIII“ am 15.06. in Potsdam

Posted on Mai 11, 2016. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird am 15.06. in Potsdam für die BOJE Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. eine Fortbildung zum Thema „Hilfe für junge Volljährige gem. § 41 SGB VIII“ halten.

nähere Informationen

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Abenteuercamps für Pflege- und Adoptivkinder im Sommer 2016 in Wilhelmsaue / Oderbruch

Posted on April 26, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ivo Stephan und Gerthein de Visser bieten auch in diesem Jahr wieder Abenteuercamps für Pflege- und Adoptivkinder an. Die erfahrenen Pädagogen haben neben ihrer Arbeit mit Pflegekindern auch in anderen Bereichen viel zu bieten

An einem Camp können bis zu acht Kids und Teens teilnehmen, die Lust auf Abenteuer, Natur und Tiere haben. Sie erleben individuell betreute Ferien auf einem Vierseitenhof, der in einer ehemals dem Fluss abgerungenen, trockengelegten Feld- und Wiesenlandschaft liegt.

Buchungen sind in der Zeit vom 27.07.2016 bis 26.08.2016 möglich. Die Mindestbuchungsdauer beträgt eine Woche. Es werden keine festen An- und Abreisetage vorgeben.

nähere Informationen zum Konzept

Nachfragen und nähere Informationen unter 01578-3615544.

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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Erstes Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen vom 22.-24.04.

Posted on April 6, 2016. Filed under: Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In der Nähe von Rathenow veranstaltet das Careleaver-Kompetenznetz vom 22.-24.04.2016 das erste Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen für junge Menschen aus Berlin und Brandenburg (ab 17 Jahren), die sich im Übergang von stationärer Jugendhilfe/Pflegefamilie in die Verselbstständigung befinden oder den Übergang bereits geschafft haben.

Das Netzwerk-Treffen bietet die Möglichkeit, sich über Erfahrungen in Pflegefamilien und Heimen und zum Übergang in Ausbildung/Studium und Beruf auszutauschen und Ideen zur besseren Gestaltung der Übergänge und zu Bildungschancen zu sammeln.

nähere Informationen

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„Kontexte von begleiteten Umgängen“ am 18.03. in Potsdam

Posted on Februar 29, 2016. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 18.03.2016 findet von 10 bis 15 Uhr ein Fachtag zum Thema „Kontexte von begleiteten Umgängen“ in der Fachhochschule Potsdam statt.

Der Fachtag ist eine Kooperation von: SFBB, Deutscher Juristinnenbund LV Brandenburg, Ministerien des Landes Brandenburg, LAGF, FH Potsdam, BOJE e.V., SHIA e.V., DREIST e.V. mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam.

Der Fachtag richtet sich an : Richterschaft, Träger von begleitetem Umgang, Jugendämter, Pflegeeltern, Städte- und Gemeindebund, Verfahrensbeistände, Umgangspflegschaften, Netzwerke und Bündnisse, Polizei, Kliniken, Sozialarbeiter_innen, Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen und andere Fachkräfte, die mit Begleiteten Umgängen zu tun haben.

Ziel soll es sein, den Transfer zwischen Theorie und Praxis herzustellen, Praxiserfahrungen auszutauschen und Standards auf den Weg zu bringen.

Programm:

10.00 Uhr    Begrüßung und Grußwort von Herrn Kleve, Dekan der FH Potsdam
Fachlicher Input „Theorie und gesetzliche Grundlagen- Ambivalenzen SGB VIII, BGB         und FGG
11.00 Uhr    Thematische Arbeitsrunden, in denen die verschiedenen Kontexte begleiteter/geschützter Umgänge dargestellt und diskutiert werden

  • B.U. im Kontext von Häuslicher Gewalt
    Henrike Krüsmann
  • B.U. im Kontext bei Verdacht bzw. Verurteilung Sexuellen Missbrauchs
    Anke Sieber, DREIST e.V.
  • B.U. bei psychisch kranken Eltern
    Dr. Samuel Sieber, EFB Königs Wusterhausen
  • B.U. mit gerichtlicher Auflage
    Richterin Fr. Surkau- Weinberg und Familienrichterin Fr. Hüls
  • B.U. zwischen Pflegeeltern und Herkunftseltern
    Dr. Carmen Thiele

Die Thematischen Arbeitsrunden organisieren sich selbstständig ihre Mittagspause.
14.00 Uhr    Vorstellung der Ergebnisse aus den Thematischen Arbeitsrunden
15.00 Uhr    Verabschiedung
Den Fachtag moderiert Carola Wildt.

Teilnahmegebühren: 10,00 €, vor Ort zu zahlen.
Eine verbindliche Anmeldung ist unter AnmeldungFachtag@mail.de möglich.

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Familienwochenende des PFAD FÜR KINDER LV Berlin-Brandenburg

Posted on Februar 27, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der PFAD FÜR KINDER – Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. lädt zum Pflege-/Adoptiv-Familienwochenende vom 27.-29.05.2016 ins Kinder- und Jugenderholungszentrum KiEZ Frauensee nach Gräbendorf ein. Viele Freizeitmöglichkeiten erwarten die Familien auf der großen und wunderschönen Naturanlage mit eigenem Badesee.
Am Freitagabend findet die Mitgliederversammlung des PFAD-Landesverbandes statt.

nähere Informationen

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ am 11.02 in Potsdam

Posted on Dezember 20, 2015. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird am 11.02. für die BOJE Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. an der Fachhochschule Potsdam für Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ referieren.

Immer wieder gibt es Streit, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. Sie werden zwischen Jugendamt, Psychiatrie und Bezirksämtern hin und hergeschoben. Die Zuständigkeiten, aber auch die Ziele und Formen der Eingliederungshilfe sind unklar.

In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt.

Um Anmeldung bis zum 31.01. wird gebeten.

Informationsflyer und Anmeldeformular

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Unterstützen Sie die Aufklärung zum Thema DDR-Zwangsadoptionen – Voten für den Engagementpreis noch bis zum 31.10. möglich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Verein OvZ-DDR e.V. hilft Opfern von DDR-Zwangsadoptionen. Er wurde für sein Engagement für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises vorgeschlagen. Per Online-Voting kann man noch bis zum 31.10. seine Stimme für dieses Projekt abgeben. Von dem Preisgeld möchte der Verein ein Theaterprojekt zum Thema DDR-Zwangsadoptionen finanzieren.

⇒ zur Abstimmung

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Symposium „Kindeswohl als Wissenschaft“ am 16./17.10. in Wildau

Posted on September 21, 2015. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Zum Auftakt des Institutes für Familienrechtliche Sozialpädiatrie (IFS) wird am 16./17.10. das Symposium „Kindeswohl als Wissenschaft“ an der Technischen Hochschule Wildau veranstaltet.

Familienrechtliche Sozialpädiatrie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die die medizinischen Auswirkungen sozialer – familienrechtlich eingebetteter – Umweltveränderungen für Kinder zum Gegenstand hat.

Der Wechsel des sozialen Klimas für ein Kind – durch Trennung der Eltern und/oder den familienrechtlich begründeten Ausschluss eines oder beider Elternteile aus der Umwelt des Kindes – tritt in Deutschland jährlich über 145.000 mal flächendeckend auf (destatis, 2010: 145.146 betroffene minderjährige Kinder allein durch Ehescheidung).

Das getrennte Kind ist zu einer regelmäßigen Nebenwirkung der modernen Gesellschaft geworden, die ihren anderen, volljährigen Bürgern umfangreiche individuelle Freiheiten und Rechte einräumt – u.a. das uneingeschränkte Recht auf einseitige und fristlose Kündigung einer Partnerschaft oder Ehe, das als hohes Rechts-Gut angesehen wird.

Die gesellschaftsweite Akzeptanz der trennungsinduzierten sozialen Umweltbelastung für das Kind ist an der immensen gesellschaftlichen Investition in Form von gesetzlichen Regelungen, Jugendämtern, kirchlichen Einrichtungen und anderen Helferorganisationen zu erkennen.

Allerdings fehlt durch Mangel an naturwissenschaftlichem Wissen über die akute und chronische, physiologische Reaktion des zerbrechlichen kindlichen Körpers auf derartige Umweltbrüche – sowohl im Einzelfall, als auch im Generellen – in unserer Gesellschaft die Möglichkeit, den sozialpädiatrischen Gesundheitszustand des Kindes präzise und unabhängig von äußeren Interessen zu diagnostizieren und zu therapieren.

nähere Informationen

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Fachtag „Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg – Erfahrungen und Perspektiven“ am 16.10. in Potsdam

Posted on September 10, 2015. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Boje e.V. lädt am 16.10. zum Fachtag „Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg – Erfahrungen und Perspektiven“ in die Fachhochschule Potsdam ein.

Die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg  nimmt ihr 3-jährige Bestehen zum Anlass, das Thema Ombudschaft mit interessierten Fachkräften im Land Brandenburg zu diskutieren und über ihre bisher geleistete Arbeit und darin gemachte Erfahrungen zu berichten.

  • Vortrag: „Ombudsstellen als Gehör für die Stimme der AdressatInnen“
    Norbert Struck, Referent Jugendhilfe, DPWV
  • Vortrag: „3 Jahre Ombudschaft im Land Brandenburg – Bilanz und Perspektiven“
    Hella Tripp, BOJE e.V.

In drei Arbeitsgruppen möchte man zu ausgewählten Problemkonstellationen in den fachlichen Austausch treten sowie Schlussfolgerungen für die weitere Fachdiskussion im Land Brandenburg ziehen:

  • AG 1: Ombudschaft für Pflegefamilien und/oder Pflegekinder – (k) ein Thema?
    Moderation: Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes e.V.
  • AG 2: Hilfen für seelisch behinderte Kinder- und Jugendliche – Probleme mit der Realisierung von Rechtsansprüchen aus § 35a SGB VIII
    Moderation: Benjamin Raabe, Rechtsanwalt
  • AG 3: Ombudschaft für Heimkinder – Stand der Diskussion im Land Brandenburg
    Moderation: Joachim Decker, Vors. UA HzE LKJA

Anmelde- und Zahlungsfrist: 10.10., Pflegeeltern erhalten einen Preisnachlass.

Veranstaltungsflyer

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„Pflege- und Adoptivkinder psychisch kranker Eltern“ am 19.09. in Berlin-Buch

Posted on August 29, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 19.09. dreht sich ein Seminar des PFAD Bundesverbandes in Kooperation mit dem Landesverband PFAD FÜR KINDER Berlin-Brandenburg um „Pflege- und Adoptivkinder psychisch kranker Eltern – Der Alltag in der Familie„. Im Jugendfreizeithaus „Der Alte” in Berlin Buch wird die Psychologin Dr. Yehonala Gudlowski dazu referieren und für Fragen der Teilnehmenden zur Verfügung stehen.

Viele der fremduntergebrachten Kinder wurden wegen Vernachlässigungen und/oder chaotischen Familienzuständen aus ihren Familien herausgenommen. Oft wird erst nach der Herausnahme „bekannt“, dass die Eltern psychisch krank sind. In diesem Kurs geht es, aufbauend auf dem Verständnis der familienbiografisch erworbenen Verhaltensweisen des Kindes um die Erweiterung der Handlungskompetenz der Betreuungspersonen.

Insbesondere nach Kontakten mit ihren Eltern sind die Kinder oft verunsichert und brauchen empathische Unterstützung und Hilfe. Wie wirkt sich die familiäre Interaktion in der biologischen Familie auf die Kinder aus und welche Schwierigkeiten ergeben sich daraus in anderen Interaktionskontexten?

Mithilfe von interaktiven Methoden wird reflexiv die alltägliche Interaktionskompetenz von unmittelbaren Betreuungspersonen und begleitenden Fachkräften verbessert.

Wie können Kindern psychisch kranker Eltern neue Beziehungs- und Bindungsangebote gemacht werden?

Antworten auf diese Frage werden gemeinsam erarbeitet.

zum Veranstaltungsflyer

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„Haftung in der Arbeit mit behinderten jungen Menschen“ am 02.10. in Potsdam

Posted on August 25, 2015. Filed under: Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Wird ein behinderter Mensch während seiner Betreuungszeit verletzt oder beschädigt er fremdes Eigentum, stellt sich schnell die Frage, ob eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt und also die Geschädigten Ersatz von der/dem Betreuer/in verlangen können.

Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Fortbildung der BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. am 02.10. in Potsdam. Referent wird Rechtsanwalt Benjamin Raabe sein.

Anhand von konkreten Fällen werden die rechtlichen Grundlagen der Haftung der betreuenden Mitarbeiter/innen gegenüber ihren Klienten, aber auch gegenüber Dritten, beleuchten. Daneben wird sich auch mit straf- und versicherungsrechtlichen Fragen auseinandergesetzt.

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Im Land Brandenburg begannen 2014 für 15 457 junge Menschen Hilfen zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on August 5, 2015. Filed under: Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurden im Jahr 2014 im Land Brandenburg 15 457 erzieherische Hilfen für Kinder und Jugendliche begonnen. Gegenüber 2013 ist das eine Steigerung von 1,4 Prozent. 14 913 (2013: 14 076) Hilfen wurden im Laufe des Jahres beendet und 16 121 (2013: 15 821) Hilfen bestanden am Jahresende fort.

Von den im Jahr 2014 gewährten Hilfen (beendete und bestehende Hilfen) bildeten Erziehungsberatungen mit 39,9 Prozent den Schwerpunkt der Hilfen zur Erziehung. An zweiter Stelle stand die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit 4 415 Fällen bzw. 14,2 Prozent. Eine Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe wurde im Jahr 2014 in 4 572 Fällen bzw. 14,7 Prozent geleistet. Aber auch 3 036 Betreuungsfälle im Rahmen der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen wurden in Anspruch genommen.

Die erzieherischen Hilfen sind überwiegend an jungen Menschen orientiert, zum Teil auch an der gesamten Familie. Insgesamt erhielten 35 693 junge Menschen Hilfen zur Erziehung, die durch öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht werden.

Hauptgründe für die Hilfegewährung waren eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten und Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vom 05.08.2015

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Landkreis Spree-Neiße erhöht Kostenbeitrag für die Pflege und Erziehung

Posted on Juli 20, 2015. Filed under: Brandenburg, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Im Landkreis Spree-Neiße soll das Erziehungsgeld für Pflegekinder ab 2016 von monatlich 220 Euro auf 237 Euro erhöht werden. Darüber berichtet die Lausutzer Rundschau am 20.07.2015 im Artikel „Entscheidung über mehr Geld für Pflegefamilien vertagt“.

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Noch einige Plätze frei: “Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen” am 03.07. in Potsdam

Posted on Juni 10, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. lädt zur Fortbildung “Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen” am 03.07. nach Potsdam ein. Referentin ist die Fachanwältin für Sozialrecht Gila Schindler.

Pflegefamilien, die durch FASD beeinträchtigte Pflegekinder betreuen, haben eine Vielzahl von Problemen zu bewältigen. Häufig erhalten sie für die ihnen anvertrauten Pflegekinder nicht die erforderlichen Hilfen. Die für die Herleitung von Rechtsansprüchen erforderliche medizinische Diagnose liegt vielfach nicht vor oder wurde nicht beachtet.

In der Fortbildung werden die Ansprüche auf Sozialleistungen, die für Betroffene grundsätzlich relevant sein können, dargestellt. Sie werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis erläutert. Dabei werden insbesondere aktuelle Fragen der TeilnehmerInnen berücksichtigt und bearbeitet.

Die Fortbildung richtet sich an Pflegeeltern und Erziehungsstellen sowie Fachkräfte – insbesondere der sozialpädagogischen Dienste der Jugendämter und Pflegekinderdienste.

Anmeldeschluss ist der 26.06.

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„Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen“ am 03.07. in Potsdam

Posted on Mai 15, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. lädt zur Fortbildung „Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen“ am 03.07. nach Potsdam ein. Referentin ist die Fachanwältin für Sozialrecht Gila Schindler.

Pflegefamilien, die durch FASD beeinträchtigte Pflegekinder betreuen, haben eine Vielzahl von Problemen zu bewältigen. Häufig erhalten sie für die ihnen anvertrauten Pflegekinder nicht die erforderlichen Hilfen. Die für die Herleitung von Rechtsansprüchen erforderliche medizinische Diagnose liegt vielfach nicht vor oder wurde nicht beachtet.

In der Fortbildung werden die Ansprüche auf Sozialleistungen, die für Betroffene grundsätzlich relevant sein können, dargestellt. Sie werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis erläutert. Dabei werden insbesondere aktuelle Fragen der TeilnehmerInnen berücksichtigt und bearbeitet.

Die Fortbildung richtet sich an Pflegeeltern und Erziehungsstellen sowie Fachkräfte – insbesondere der sozialpädagogischen Dienste der Jugendämter und Pflegekinderdienste.

Anmeldeschluss ist der 26.06.

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Landedo-Abenteuersommercamps im Oderbruch

Posted on Mai 12, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 17.07. bis zum 28.08.2015 können Pflege- und Adoptivkinder der Altersgruppe 9 bis 17 zu Abenteuercamps bei Landedo angemeldet werden. In der Zeit vom 17.07. bis 31.07. sind noch vier, in der Zeit vom 03.08. bis 17.08. noch fünf Plätze frei. Die Gruppen bestehen aus nicht mehr als sechs bis acht Kids, die mit drei fachkundigen, engagierten Betreuer_innen eine spannende Zeit in Wilhelmsaue/Oderbruch verleben können.

Die Kosten belaufen sich wie in den vergangenen Jahren auf 775.-€ für 14 Tage oder 55.-€ pro Tag, bei abweichender Buchung plus Reisekosten.Die zumindest teilweise Übernahme der Kosten kann beim zuständigen Jugendamt oder bei der Pflegekasse mit Pflegestufe Null bzw. über die Verhinderungspflege beantragt werden. Lassen Sie sich bei Ihren örtlichen Trägern beraten.

Weitere Termine (Mindestzeitraum 14 Tage) sind möglich. Flexible Terminvereinbarungen und Auskünfte unter  01578-3615544 oder landedo@hotmail.com.

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Familienwochenende des PFAD FÜR KINDER LV Berlin-Brandenburg

Posted on März 10, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der PFAD FÜR KINDER – Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. lädt zum Pflege-/Adoptiv-Familienwochenende vom 12.-14.06. ins Kinder- und Jugenderholungszentrum KiEZ Frauensee nach Gräbendorf ein. Viele Freizeitmöglichkeiten erwarten die Familien auf der großen und wunderschönen Naturanlage mit eigenem Badesee.

Am Samstagabend feiert der Landesverbandes zusammen mit den Familien sein 15-jähriges Jubiläum und am Sonntagvormittag findet die Mitgliederversammlung statt.

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Artikel: „Brandenburger Gericht setzt neue Maßstäbe beim Sorgerecht“

Posted on Februar 14, 2015. Filed under: Brandenburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches |

Die Märkische Oderzeitung berichtet im Artikel „Brandenburger Gericht setzt neue Maßstäbe beim Sorgerecht“ vom 13.02.2015 über eine Klage vor dem Landesverfassungsgericht Brandenburg:

Im Raum Brandenburg/Havel entschied ein Jugendamt 2010, dass ein Mädchen in einer Pflegefamilie leben muss, weil seine Eltern nach ihrer Trennung keine Einigkeit über die Aufteilung der Betreuungszeiten erlangen konnten. Das Landesverfassungsgericht verlangte nun eine stärkere Berücksichtigung des Wunsches des Kindes, bei seiner Mutter leben zu wollen.

Der Richter: „Im Grundsatz muss gelten, dass es ein Wohl des Kindes gegen seinen konstant und verständig zum Ausdruck gebrachten Willen nicht geben kann.“

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„Glück gehabt?! Aufwachsen mit der Kinder- und Jugendhilfe“ vom 19.-21.05. in Potsdam

Posted on Februar 5, 2015. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

Glück gehabt?! Aufwachsen mit der Kinder- und Jugendhilfe“ heißt die diesjährige Bundesfachtagung des Evangelischen Erziehungsverband e.V. (EREV), die vom 19.-21.05. in Potsdam abgehalten wird.

Junge Menschen sollten ein Recht auf den heutigen Tag haben. Wie soll das Kind morgen leben können, wenn wir ihm heute kein bewusstes verantwortungsvolles Leben ermöglichen? Kinder sollen so sein, wie sie sind. Sie haben ein Recht ihr Leben selbst zu bestimmen.

Diese Gedanken sind bereits 100 Jahre alt. In Anlehnung an Janusz Korczak zeigen sie aktuelle Themen der Kinder- und Jugendhilfe und der Bundesfachtagung des EREV auf: Kinderrechte, Partizipation, identitätsstiftendes, sinnerfülltes Leben, Bildung. Die Praxisbeispiele in den Workshops entfalten diese Gedanken vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus der Glücksforschung; im gemeinsamen Austausch mit den TeilnehmerInnen werden sie weiterentwickelt. Zu dem Blick auf die Grundlagen und Bedürfnisse gehört unter diesem Tagungstitel das Lernen aus der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren.

Verbindendes Ziel der Kinder- und Jugendhilfe ist es, den jungen Menschen Schutz und Sicherheit zu bieten, Beiträge zu ihrem Lebensglück zu leisten und ein Aufwachsen zu ermöglichen, das den individuellen Bedarfen der Kinder und Jugendlichen Rechnung trägt.

Veranstaltungsflyer und online Anmeldung

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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Abenteuercamps 2015 in Landedo/Portugal

Posted on Oktober 15, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Erziehungsstellen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Das Landedo-Team Ivo Stephan und Gerthein de Visser bieten auch 2015 wieder Abenteuercamps für Jugendliche aus Pflege- und Adoptivfamilien in Landedo/Portugal an. Folgende Termine stehen zur Auswahl:

  • 01.04. – 10.04.2015, Kosten 550.-€ exkl. Flug
  • 17.07. – 31.07.2015, Kosten 775.-€ exkl. Flug
  • 03.08. – 17.08.2015, Kosten 775.-€ exkl. Flug

Diese Termine verstehen sich als Vorschläge. Andere Vorstellungen und Wünsche innerhalb dieser Zeiträume können Sie individuell mit dem Veranstalter absprechen.

Wegen der häufigen Nachfrage wird im kommenden Jahr voraussichtlich auch ein Sommercamp in Deutschland /Land Brandenburg stattfinden. Genaueres wird bis zum Ende des Jahres noch bekannt gegeben.

Anmeldungen werden ab sofort formlos unter landedo@hotmail.com entgegen genommen.

nähere Informationen

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Im Land Brandenburg steigt der Bedarf nach Hilfen zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on September 14, 2014. Filed under: Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurden im Jahr 2013 in Berlin 24 973 erzieherische Hilfen für Kinder und Jugendliche begonnen. Gegenüber 2012 ist das eine Steigerung von 1,9 Prozent. 23 798 Hilfen (23 507 im Jahr 2012) wurden im Laufe des Jahres beendet und 21 052 Hilfen (20 946 im Jahr 2012) bestanden am Jahresende fort.

Von den im Jahr 2013 gewährten Hilfen (beendete und bestehende Hilfen) bildeten Erziehungsberatungen mit 52,1 Prozent den Schwerpunkt der Hilfen zur Erziehung. An zweiter Stelle stand die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit 5 543 Fällen bzw. 12,4 Prozent. Eine Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe wurde im Jahr 2013 in 5 033 Fällen bzw. 11,2 Prozent geleistet. Aber auch 3 347 Betreuungsfälle im Rahmen der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen wurden in Anspruch genommen.

Die erzieherischen Hilfen sind überwiegend an jungen Menschen orientiert, zum Teil jedoch an der gesamten Familie. Insgesamt nutzten 50 317 junge Menschen Hilfen zur Erziehung, die durch öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht werden.

Als Hauptgründe für die Hilfegewährung werden Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte und eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten angegeben.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 11.09.2014

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Großer Bedarf an Pflegeeltern in Brandenburg

Posted on September 10, 2014. Filed under: Bewerber, Brandenburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

Über die aktuellen Bedarfe nach Pflegeeltern in Brandenburg berichtet der Artikel „Pflegeeltern in der Mark gesucht“ vom 07.09.2014 auf berlin.de.

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„Partizipation im Hilfeplanverfahren“ am 19.09. in Potsdam

Posted on September 3, 2014. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg am 19.09. ab 10 Uhr in der FH – Potsdam, Friedrich.-Ebert-Str. 4 eine Fortbildung über „Partizipation im Hilfeplanverfahren“ mit RA Benjamin Raabe.

Die Fortbildung richtet sich an interessierte Fachkräfte, die ihr Wissen über Rechtsansprüche und Verfahrensregeln in der Jugendhilfe erwerben, auffrischen oder vertiefen möchten.

Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern im Hilfeplanverfahren ist eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Hilfeprozess.

  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung)?
  • Welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Wo beginnt Mitwirkung in der Hilfeplanung?
  • Welche Handlungsoptionen und Rechtswege bleiben, wenn der Hilfeplanprozess nicht gelingt.
  • Wie können die Rechte der Betroffenen konstruktiv unterstützt und durchgesetzt werden?

Anhand von Fallbeispielen werden die rechtlichen Grundlagen der Hilfeplanung und die Partizipationsmöglichkeiten dargestellt und diskutiert.

Anmeldungen unter elbel@boje-brandenburg.de; 03375 – 529 10 50 oder 03375 – 529 10 51 Fax

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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4 840 Verfahren zur Kindeswohlgefährdung im Land Brandenburg 2013 eingeleitet

Posted on Juli 7, 2014. Filed under: Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurde im Jahr 2013 im Land Brandenburg für 4 840 Kinder und Jugendliche ein Verfahren zur Gefährdungseinschätzung nach § 8a Abs. 1 SGB VIII vorgenommen. Gegenüber 2012 ist das eine Steigerung von 9,1 Prozent (2012: 4 438).

Eine akute Gefährdungseinschätzung wurde bei 758 (15,7 Prozent) Kindern und Jugendlichen festgestellt. In diesen Fällen ist eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten. Bei 778 (16,1 Prozent) Fällen lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es besteht weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Bei 1 411 (29,2 Prozent) Fällen wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf und in 1 893 (39,1 Prozent) der Fälle wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

74,2 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigung, 16,5 Prozent körperliche und 20,4 Prozent psychische Misshandlungen. In 4,0 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden.

Häufig erfolgte die Meldung von Kindeswohlgefährdungen von Verwandten, Bekannten und Nachbarn (17,4 Prozent) oder auch anonym (19,1 Prozent). Über Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft wurden 13,4 Prozent der Verfahren initiiert. In 9,2 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die auslösende Einrichtung. 9,6 Prozent der Verfahren wurden von den Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen. Von medizinischem Personal, Gesundheitsämtern oder Hebammen erfolgte in 5,0 Prozent der Fälle die Information der Jugendämter.

Als Ergebnis der Gefährdungseinschätzung wurden für 846 Kinder und Jugendliche ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingerichtet. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 570 Fälle gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung. 243 Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 279 Fällen musste das Familiengericht angerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 07.07.2014

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Psychologische Gutachten bei Familiengerichten: „Lotterie beenden“ – Experten fordern Mindestqualifikation für Gutachter und Familienrichter

Posted on Mai 23, 2014. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Foto: ideengruen.de

Auf einer Podiumsdiskussion im Berliner Haus der Demokratie forderten am Mittwochabend Experten eine Verbesserung der fachlichen Qualifikation familienpsychologischer Sachverständiger, die Gutachten für Gerichtsverfahren erstellen. Auf Einladung des Verbandes Anwalt des Kindes e. V. (VAK), Landesverband Berlin-Brandenburg, diskutierten am 21. Mai Vertreter aus Politik, Psychologie/Psychiatrie und Betroffene über „Wildwuchs bei Sachverständigen“. In der Fachwelt und bei Betroffenen sei hinlänglich bekannt, dass die Qualität und Zuverlässigkeit psychologischer Gutachten in familienrechtlichen Verfahren sehr häufig zu wünschen übrig lasse. Mängel hinsichtlich wissenschaftlicher Begründung, innerer Logik und Schlüssigkeit seien häufig sogar anhand des Aufbaus der Gutachten erkennbar, stellte Prof. em. Dr. phil. Karl Westhoff – Autor des Lehrbuches „Psychologische Gutachten schreiben und beurteilen“ – fest.

Richter delegieren oftmals komplette Fälle an Sachverständige, weil ihnen selbst der Sachverstand fehlt, so Dr. Christoph Mandla von Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: „Richter müssen Gutachten beurteilen. Es gibt sehr gute Richter die das können“. Das Grundproblem sei aber, man könne sich den Richter nicht aussuchen. Auch die Berliner Fachanwältin für Familienrecht Claudia Räthel kritisierte, dass Richter sogar teilweise auf eigene Beweiserhebung verzichten und die Entscheidungsbefugnis, z. B. zur kompletten Sorgerechtsregelung auf den Gutachter delegieren. Dessen Meinung wird meistens gefolgt, so Räthel. „Die Gerichtsverfahren tragen Züge einer Lotterie“, ergänzt Mandla.

„Die fachliche Qualifikation sogenannter familienpsychologischer Sachverständiger ist nirgends transparent und nachvollziehbar geregelt. Offenbar gibt es keine weiteren Anforderungen außer einem abgeschlossenen Psychologiestudium“, kritisierte Carola Storm-Knirsch, erste Vorsitzende des Verbandes Anwalt des Kindes Berlin-Brandenburg e.V. Die Psychotherapeutin Carola Storm-Knirsch bestätigte die Expertenmeinung aus der Praxis: „In der Realität folgen Richter meistens Gutachter. Der Sachverständige wird zum Richter.“

Von der Politik forderte Frau Storm-Knirsch Mindestqualifikation für Gutachter festzulegen. Auch käme es darauf an, dass in diesen Gerichtsverfahren mehr darauf geachtet wird, „Wahrheit und Gerechtigkeit“ zu dienen, worauf der Richter seinen Amtseid leistet (§ 38 Deutsches Richtergesetz). Die Bundespolitik hat das Problem mittlerweile erkannt: „Die Neutralität gerichtlich beigezogener Sachverständiger gewährleisten und in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden die Qualität von Gutachten insbesondere im familiengerichtlichen Bereich verbessern“, heißt es dazu im aktuellen Koalitionsvertrag der großen Koalition. Und schon 2005 hatte die damalige Große Koalition eine Weiterbildung von Familienrichtern im Koalitionsvertrag verankert. „Trotz vollmundiger Ankündigungen habe sich in diesem Bereich noch nichts bewegt“, kritisiert Niels, die für Bündnis 90/ Die Grünen im Rechtsausschuss des Brandenburger Landtags sitzt. „Gutachten vor Familiengerichten haben die unglaubliche Macht zu bewirken, dass Eltern ihr Kind genommen wird. Daher sollten hier die schärfsten Maßstäbe angelegt werden“, sagte Sabine Niels.

Quelle: Pressemitteilung von Sabine Niels (MdL-Brandenburg) im Auftrag des Verbandes Anwalt des Kindes Berlin-Brandenburg e.V. (VAK) vom 23.05.2014

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„Vertrauen kann man lernen – Gestaltung von entwicklungsfördernden Bedingungen in Pflegefamilien“ am 21.06. in Frankfurt/Oder

Posted on Mai 13, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Unter dem Titel „Vertrauen kann man lernen“ wird Dipl. Sozialpädagogin Angelika Monath am 21.06. in Frankfurt/Oder über die „Gestaltung von entwicklungsfördernden Bedingungen in Pflegefamilien“ referieren. Veranstalter dieses Pflegeelternkurses sind der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. und der PFAD FÜR KINDER Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.

Kinder mit Vernachlässigungserfahrungen oder/und Traumatisierungen haben eine Tendenz zur Kontrolle und Beherrschung ihrer Umwelt entwickelt. In ihrem bisherigen Leben hat dieses Handlungsmodell sie teilweise vor unangenehmen Überraschungen schützen können. In der Pflegefamilie, einem auf wechselseitigem Vertrauen fußendem Entwicklungsumfeld, kann dieses Handlungsmodell sehr kontraproduktiv wirken. Wie können Eltern agieren und reagieren, um ihren Pflegekindern aus dieser Sackgasse zu helfen?

Veranstaltungsflyer mit Anmeldung

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„Grenzgänger, Systemsprenger, Verweigerer. Wege, schwierig(st)e Kinder und Jugendliche ins Leben zu begleiten“ am 03./04.04. in Potsdam

Posted on Februar 13, 2014. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

Am 03./04.04. findet in Potsdam-Hermannswerder die Veranstaltung der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik Grenzgänger, Systemsprenger, Verweigerer. Wege, schwierig(st)e Kinder und Jugendliche ins Leben zu begleiten“ in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Individualpädagogik AIM e.V.(Köln), dem Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V., Dortmund sowie dem Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V., Freiburg i. Br. statt.

nähere Informationen

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Landkreis Spree-Neiße sucht Pflegeeltern – Infoveranstaltung am 11.02.

Posted on Februar 5, 2014. Filed under: Bewerber, Brandenburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Was sind Pflegefamilien und warum nehmen sie ein Kind vorübergehend oder auf Dauer in ihre eigene Familie auf? Pflegeeltern sind Eltern, die einem Kind mit Zuwendung, Verständnis und Liebe eine Chance im Leben geben wollen, weil sie wissen, dass Kinder feste Bezugspersonen brauchen, die ihnen in ihrer Entwicklung zur Seite stehen.

Die Pflegefamilie muss bereit und in der Lage sein, auf die besonderen Bedürfnisse des Kindes einzugehen, die Herkunft zu akzeptieren, den Kontakt zu den Eltern zu halten und intensiv mit dem Jugendamt zusammen zu arbeiten.

Dabei steht immer das Kind im Mittelpunkt. Das Jugendamt begleitet sie auf dem gemeinsamen Weg.

Der Pflegekinderdienst des Landkreises Spree-Neiße lädt zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, dem 11. Februar 2014, um 15:30 Uhr im Pfarramt Burg, Kirchweg 22 in 03096 Burg (Spreewald) herzlich ein.

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

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Hilfen und Beratungen zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe 2012 in den Ländern Berlin und Brandenburg

Posted on Oktober 28, 2013. Filed under: Berlin, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Im Land Brandenburg wurden im Jahr 2012 insgesamt 33 066 jungen Menschen erzieherische Hilfen und Beratungen gewährt, von denen 16 367 im Laufe des Jahres beendet wurden. Zu 54,8 Prozent waren männliche Personen betroffen. Erziehungsberatungen bildeten mit einem Anteil von 36,1 Prozent den Schwerpunkt, gefolgt von der sozialpädagogischen Familienhilfe mit 23,0 Prozent. 4 037 junge Menschen (12,2 Prozent) erhielten eine Heimerziehung bzw. wurden in sonstigen Wohnformen betreut. Soziale Gruppenarbeit und intensive sozialpädagogische Einzelarbeit fanden dagegen nur wenig Anwendung (0,8 bzw. 0,5 Prozent). Am größten war der Bedarf an Hilfen und Beratungen mit 37,3 Prozent in den Altersgruppen der Neun- bis unter 15-Jährigen (darunter 57,3 Prozent männliche junge Menschen).

Wie das Amt für Statistik weiter mitteilt, wurden 45,6 Prozent der 28 869 gewährten Hilfen von Familien mit nur einem Elternteil in Anspruch genommen, gefolgt von Elternpaaren mit 29,2 Prozent. Die wichtigsten Gründe für die Hilfegewährung waren eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Sorgeberechtigten (20,0 Prozent), Belastungen der jungen Menschen durch familiäre Konflikte (12,9 Prozent) sowie Entwicklungsauffälligkeiten und seelische Probleme der jungen Menschen (12,4 Prozent). 663 Hilfen und Beratungen (4,6 Prozent) erfolgten wegen Unversorgtheit der jungen Menschen.

In Berlin wurden im Jahr 2012 insgesamt 50 019 jungen Menschen Hilfen und Beratungen gewährt. 55,0 Prozent von ihnen waren männlich. Die Erziehungsberatung stellte mit 45,7 Prozent den größten Hilfe- und Beratungsanteil, gefolgt von sozialpädagogischer Familienhilfe (20,7 Prozent) und der Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform (11,9 Prozent). Soziale Gruppenarbeit und intensive sozialpädagogische Einzelarbeit fanden dagegen nur wenig Anwendung (1,8 bzw. 0,3 Prozent). Mit 36,9 Prozent nutzten auch in Berlin junge Menschen im Alter von neun bis unter 15 Jahren am häufigsten Hilfen zur Erziehung (darunter 57,5 Prozent männliche junge Menschen).

Von 44 453 gewährten Hilfen und Beratungen zur Erziehung 2012 im Land Berlin fiel mit 50,8 Prozent der größte Teil auf Familien mit nur einem Elternteil, gefolgt von Elternpaaren mit 28,8 Prozent. Die Belastung junger Menschen durch familiäre Konflikte war in Berlin der Hauptgrund für die Hilfeinanspruchnahme (20,5 Prozent ), gefolgt von eingeschränkter Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Sorgeberechtigten mit 14,4 Prozent und schulischen/beruflichen Problemen der jungen Menschen (11,1 Prozent). Wegen Unversorgtheit wurden 976 Hilfen und Beratungen in Anspruch genommen (4,7 Prozent).

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 28.10.2013zur

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Neue gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle in Oranienburg

Posted on September 13, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Brandenburg, Jugendhilfe, Politik, Publikationen |

Die Märkische Oderzeitung berichtet am 13.09.im Artikel „Oranienburger vermitteln Adoptionen“, dass die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel und Uckermark seit 01.07. in Oranienburg eine gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle eingerichtet haben.

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Erstmals statistische Aussagen zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls im Land Brandenburg

Posted on Juli 16, 2013. Filed under: Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Seit dem 1. Januar 2012 sind die Jugendämter per Gesetz verpflichtet, den Statistischen Ämtern Daten der Gefährdungseinschätzung von Kindern und Jugendlichen zu übermitteln. Es geht vor allem um solche Gefährdungen wie Vernachlässigung, körperliche und psychische Misshandlung und sexuelle Gewalt.

2012 wurden in Brandenburg 4 438 Verfahren von den Jugendämtern eingeleitet, bei denen jedoch in lediglich 35,2 Prozent der Fälle von einer akuten oder latenten Kindeswohlgefährdung ausgegangen werden musste. Bei 37,4 Prozent der Verfahren wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt. In 27,5 Prozent der Fälle wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf.
Bei allen Verfahren waren nur unwesentlich mehr Mädchen als Jungen betroffen (50,4 Prozent).

Eine akute Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes/Jugendlichen bereits eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist. Bei einer nicht eindeutig feststellbaren Gefahr, wenn aber der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung besteht bzw. nicht ausgeschlossen werden kann, wird von einer latenten Kindeswohlgefährdung gesprochen.

59,9 Prozent der eingeschätzten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigungen. Körperliche und psychische Misshandlungen wurden in 34,4 Prozent der Fälle ermittelt. In 2,4 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden.

Infolge von 758 Verfahren wurde ambulante/teilstationäre Hilfe gewährt. In 224 Fällen der neu eingerichteten Hilfe kam es zu vorläufigen Schutzmaßnahmen für die Kinder/Jugendlichen. 306 mal musste das Familiengericht angerufen werden.

Häufig erfolgte das Bekanntwerden von Kindeswohlgefährdungen durch Bekannte/Nachbarn oder auch anonym (27,7 Prozent). Über Polizei und Staatsanwaltschaften wurden 14,9 Prozent der Verfahren initiiert. In 9,7 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder Schule der Kinder/Jugendlichen die auslösende Einrichtung. 9,2 Prozent der Verfahren wurden durch die Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen. Durch medizinisches Personal, Gesundheitsämter oder Hebammen erfolgten in 5,5 Prozent der Fälle Informationen an die Jugendämter.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 16.07.2013

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Brandenburg: Vereinzelt fehlen Pflegefamilien

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Bewerber, Brandenburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

Aufgrund fehlender Plätze in Pflegefamilien konnten in 25 Fällen die Hilfen für Vollzeitpflege nicht realisiert werden„, teilte Brandenburgs Jugendministerin Martina Münch (SPD) der Sozialistischen Tageszeitung Neues Deutschland auf Anfrage mit. Das habe besonders dann zugetroffen, wenn eine gemeinsame Unterbringung von mehreren Geschwisterkindern (drei oder mehr) erforderlich gewesen sei.

Mit dem Bedarf an Pflegefamilien in Brandenburg beschäftigt sich der Artikel „Jugend braucht Amtshilfe – Vereinzelt fehlen Pflegefamilien“ in Neues Deutschland vom 09.07.2013

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10 Jahre gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle in Potsdam

Posted on Juni 21, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Brandenburg, Jugendhilfe, Publikationen |

Im Artikel „Knick nach Finanzkrise“ in Potsdamer Neueste Nachrichten vom 20.06.2013 blickt die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle (AVS) der Jugendämter Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und Havelland auf die Arbeit ihrer ersten 10 Jahre zurück.

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PFAD LV Berlin-Brandenburg lädt wieder ins Störitzland ein

Posted on Mai 15, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Pfad für Kinder – Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. lädt vom 07. – 09.06. zum Pflegefamilienwochenende und zur Mitgliederversammlung ins Kindererholungszentrum Störitzland in 15528 Spreeau ein.

Anmeldungen sind noch bis zum 27.05. möglich.

nähere Informationen

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ICanDo Sommerferien-Angebote für Pflege- und Adoptivkinder 2013

Posted on Mai 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Das iCanDo-Reiseprogramm des Wildfang e.V., Berlin bietet wieder verschiedene iCanDo-Ferienangebote speziell für Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien aus ganz Deutschland an.

Wochenendfahrten nach Grünheide/Brandenburg:

  • 08.-12.05.2013
    iCanDo-Minicamp
  • 20.-22.09.2013
    iCanDo-Wochenende
  • 29.11.-01.12.2013
    iCanDo-Wochenende

Freizeiten:

  • 29.06. – 06.07.2013
    iCanDo-Sportcamp (Beetzseeheide/Brandenburg)
  • 13.07. – 27.07.2013
    iCanDo-Fit durch den Sommer (Klietz/Sachsen-Anhalt)
  • 06.-13.07.2013
    iCanDo-Reiten auf dem Schloss (Schloss Altenhausen/Sachsen-Anhalt)
  • 13.-20.07.2013
    iCanDo-Reiten auf dem Schloss (Schloss Altenhausen/Sachsen-Anhalt)
  • 27.07.-10.08.2013
    iCanDo-Zockerfahrt (Ruppichteroth/Bergisches Land/NRW)
  • 10.-24.08.2013
    iCanDo-Zockerfahrt (Ruppichteroth/Bergisches Land/NRW)
  • 20.07.-03.08.2013
    Detektivcamp (Brilon/NRW)
  • 17.-31.08.2013
    Heldencamp (Rüthen/NRW)

Auch für die Herbstferien und über Silvester gibt es Angebote.

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