Gesundheit

Fetales Alkoholsyndrom: Mehr Aufklärung angemahnt

Posted on Mai 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Beratungsstellen und Gynäkologen sollten ausführlicher über die schwerwiegenden Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft informieren. Das forderten Experten bei einer Fachtagung zum Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) in Bad Bent­­heim. „Es gibt keine ungefährlichen Mengen“, betonte der Therapeutische Leiter des Eylarduswerks, Klaus ter Horst. Besonders verheerend ist die Wirkung des Alkohols zwischen der dritten und zwölften Schwangerschaftswoche.

Nach einer aktuellen europaweiten Studie trinken 26 Prozent der Frauen in Deutsch­land in der Schwangerschaft Alkohol. Vorsichtigen Schätzungen zufolge werden jedes Jahr bun­desweit mehr als 5.000 Kinder geboren, die aufgrund des Alkoholkonsums der Mütter in der Schwangerschaft mehr oder weniger stark geistig und körperlich geschä­digt sind.
Sehr viele von ihnen leben in Pflegefamilien oder Kinder- und Jugendheimen. Die meis­ten benötigten lebenslange Betreuung und dürften nicht überfordert werden, betonte ter Horst. „70 Prozent kommen ein Leben lang allein nicht klar. Sie werden kriminell, landen in Sucht oder Obdachlosigkeit.“

Quelle: dpa/aerzteblatt.de vom 18.05.2017

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Pflegeeltern dürfen Fortbildungskosten als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen

Posted on Mai 15, 2017. Filed under: Finanzielles, Fortbildung, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches |

Das Finanzgericht Münster gab in seiner Entscheidung AZ 4 K 3471/15 E vom 27.01.2017 Pflegeeltern Recht, die die Kosten für eine mehrtägige Fortbildung zum Umgang mit traumatisierten Kindern steuerlich absetzen wollten.

Das Finanzamt bestand auf ein vorab ausgestelltes amtsärztliches Attest. Doch das Gericht meinte, dies sei nur im Fall einer psychotherapeutischen Behandlung notwendig.

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„Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ am 08.06. in Berlin

Posted on Mai 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 08.06.2017 lädt BOJE, die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V., ins Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) im Jagdschloss Glienicke in Berlin zur Fortbildung „Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ ein. Referentin wird Gisela Michalowski sein, Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. und mehrfache Pflegemutter von Pflegekinder mit FASD.

Ein Mensch mit der Diagnose FASD durchlebt in allen Altersstufen Schwierigkeiten verschiedener Art. Diese Eigenschaften können beim gesunden Menschen auch vorkommen, nur bei Menschen mit FASD sind diese Eigenschaften äußerst ausgeprägt und weisen auch kaum Besserungen nach therapeutischer Hilfe auf.

BOJE e.V. möchte in Zusammenarbeit mit FASD Deutschland e.V. mit dieser ersten Veranstaltung eine Fortbildungsreihe aufbauen, die sich gezielt an Pflegeeltern und Eltern, Einrichtungen und Geschwister wendet, um niederschwellige Hilfen darzustellen, die das Leben und Zusammenleben mit diesen Kindern und Jugendlichen erleichtern können.

nähere Informationen

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PFAD Ländergremium I/2017 am 10./11.06. in Berlin

Posted on Mai 10, 2017. Filed under: Berlin, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Politik, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoAm 10./11.06.2017 wird das PFAD Ländergremium in Berlin tagen und sich dabei besonders mit dem Thema „Jugendhilfe – Pflegekinderhilfe
Was sollen, können gesetzliche Veränderungen bewirken?“ auseinandersetzen.

Seit der Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes vom Dezember 2015 sollen Teile der Kinder- und Jugendhilfe gesetzlich neu geregelt werden. Mit dem Koalitionsvertrag ist die Forderung gestellt, die Kinder- und Jugendhilfe inklusiv zu gestalten. Bisher gibt es wenig Konsens; weder innerhalb der Jugendhilfe noch im Austausch mit anderen Rechtssystemen.

Bis jetzt ist nicht klar, ob und welche Veränderungen in dieser Legislaturperiode noch möglich sind. Speziell mit dem Fokus auf behinderte Kinder in Pflegefamilien ist es wichtig, sich die Themenbereiche, die wir als aktualisierungsbedürftig sehen, genauer anzuschauen. Als Referentin und kompetente Gesprächspartnerin konnten wir Kerstin Held Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder (BbP) gewinnen.

Welche Veränderungen brauchen Pflegekinder und welche Aufgaben ergeben sich für die Selbsthilfeorganisationen vor Ort?
Die Delegierten der Landesverbände erörtern die daraus resultierenden Verbandsaufgaben auf allen Verbandsebenen.

Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung des Verbandes statt.

Veranstaltungsflyer

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Demonstration von Pflegefamilien für die Rechte behinderter Kinder am Dienstag, 20. Juni 2017 in Berlin

Posted on Mai 8, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

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Plakatprogramm

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In aktuellen Gesetzentwürfen werden Pflegekinder mit Behinderung erneut außer Acht gelassen, obwohl dringender Handlungsbedarf besteht.

Papenburg (khe/kf) – In Deutschland leben über 84.000 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien. Pflegefamilien sind eine der erfolgreichsten und kostengünstigsten Hilfen zur Erziehung im Sozialsystem.

Seit mehr als drei Jahrzehnten setzen sich der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V., zahlreiche Selbsthilfeorganisationen sowie freie und öffentliche Jugendhilfeträger für die gesetzliche Verankerung dringend notwendiger Verbesserungen der Rechte von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien ein. Bislang vergeblich!

  1. Die Bundesregierung missachtet permanent die Forderungen der UNBehindertenrechtskonvention (UN-BRK) von 2009, dass Kinder mit Behinderungen gleichberechtigt sind mit Kindern ohne Behinderungen. Nach bisherigem Recht haben sie noch immer keinen Anspruch auf bedarfsgerechte Leistungen aus der Jugendhilfe.
  2. Im Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz von April 2017 werden Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien nicht berücksichtig.
  3. Im Dezember 2016 wurde das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Die Belange von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Pflegefamilien finden hierin nur unzureichend Beachtung, da die entsprechenden AGs sich auf die Reformergebnisse des SGB VIII verlassen haben.
  4. Bisher richtet sich die Zuständigkeit des jeweiligen Trägers nach der Art der Behinderung. Bei Kindern mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung ist die Sozialhilfe zuständig, bei Kindern mit einer seelischen Behinderung die Jugendhilfe. Allerdings richtet sich bei seelisch behinderten Kindern die Zuständigkeit nach dem Intelligenzquotienten eines Kindes. Liegt dieser über 70, ist die Jugendhilfe zuständig. Bei einem IQ von 69 und darunter liegt die Zuständigkeit beim Sozialhilfeträger. Dies ist ein gravierender Verstoß gegen unser Grundgesetz und gegen die Forderungen der UN-BRK, wonach alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, unabhängig davon, ob sie behindert sind oder nicht.

Wir Pflegeeltern fordern gesetzlich geregelte Rahmenbedingungen für die Unterbringung behinderter Kinder in Pflegefamilien!
Wir sind nicht bereit, die seit Langem bestehenden Missstände noch länger hinzunehmen.

  • Es fehlen gesetzlich geregelte Rahmenbedingungen für die Unterbringung behinderter Kinder in Pflegefamilien. Dringend notwendig sind bundesweit verbindliche Standards zur Finanzierung und Ausstattung, zu unterstützenden Leistungen sowie zur Beratung und Begleitung von Pflegefamilien.
  • Es werden bundesweit spezielle Fachdienste zur Vermittlung und Begleitung von Pflegefamilien mit behinderten Kindern benötigt.
  • Kinder mit Behinderungen oder sonstigen Beeinträchtigungen benötigen Pflegegeld gemäß ihrem individuellen Bedarf, einen Mehrbedarf für heilpädagogisches Beschäftigungs- und Spielmaterial, Pflegehilfsmittel, Therapien und medizinische Behandlungen, Fahrtkosten, Kleiderverschleiß, Beschädigung der Wohnungseinrichtung, Ferienmaßnahmen etc.
  • Es darf nicht zu Lasten der Pflegefamilie gehen, für einen behinderungsbedingten Wohnungsumbau oder für die Anschaffung eines behindertengerechten Pkws aufzukommen, den sie ohne das Kind nicht benötigen würden. Diese Kosten müssen bei der Aufnahme eines Kindes mit Behinderungen garantiert werden.
  • Für die Unterbringung von Kindern mit besonderem Bedarf besteht der Anspruch, dass Pflegefamilien über eine pädagogische, pflegerische oder medizinische berufliche Qualifikation verfügen. Ihr Entgelt pro Stunde beträgt allerdings lediglich € 1,13. Ein Mindestlohn für pädagogische Arbeit sollte eingeführt werden, handelt es sich bei der Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien doch um eine Form der öffentlichen Erziehung.
  • Pflegepersonen, die nicht durch Ehepartner familienversichert sind, müssen selbst für ihre Krankenversicherung aufkommen. Krankenversicherungsbeiträge für Pflegepersonen sollten selbstverständlich vom Kostenträger der Unterbringung übernommen werden.
  • Pflegefamilien sind bei der Pflege und Betreuung ihres Kindes auf eine intensive, fachlich qualifizierte Beratung und Begleitung auf Augenhöhe angewiesen anstatt auf halbjährliche Kontrollbesuche durch nicht qualifizierte Berater.
  • Falls ein Pflegekind verstirbt, sollten die Kosten einer Trauerfeier und Beisetzung übernommen werden. Dies ist bisher völlig ungeregelt.
  • Bisher endet die Hilfe zur Erziehung in einer Pflegefamilie, wenn das Kind das 18. Lebensjahr erreicht. In Ausnahmefällen wird diese bis zum 21. Lebensjahr verlängert. Kostenträger erwarten, dass Pflegeeltern aufgrund ihrer emotionalen Beziehung zum Kind bzw. Jugendlichen diesen bis zur Verselbstständigung ohne finanzielle Unterstützung, Beratung und Begleitung in ihrer Familie betreuen. Es kann nicht angehen, dass wenn Kinder in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe untergebracht sind, der gleiche Pflegesatz auch nach Erreichung der Volljährigkeit weitergeleistet wird, nicht aber dann, wenn sie in einer Pflegefamilie leben.
  • Es besteht in vielen Jugendamtsbereichen keine Haftpflichtversicherung für Schäden, die das Kind innerhalb der Pflegefamilie verursacht. Wenn Pflegekinder etwa die Wohnungseinrichtung demolieren oder das Haus abbrennen, müssen Pflegeeltern häufig selbst für entstandene Schäden aufkommen. Hier besteht dringend Regelungsbedarf. Solange es hier keine klare Absicherung gibt, ist jeder Familie von der Aufnahme eines Kindes mit Verhaltensstörungen abzuraten.
  • Während Mitarbeitern in Behinderteneinrichtungen selbstverständlich eine geregelte Freizeit und Urlaub zustehen, haben Pflegeeltern hierauf keinen Anspruch. Sie sind 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr im Einsatz. Pflegeeltern benötigen dringend Entlastung in der Pflege ihrer Kinder, etwa freie Wochenenden und Urlaube.
  • Pflegepersonen erhalten ebenfalls keine angemessene Alterssicherung. Derzeit wird ein monatlicher Beitrag in Höhe von 39 € übernommen. Dieser reicht nach dreißigjähriger Tätigkeit als Pflegemutter gerade zu einer Rente in Höhe der Grundsicherung. Wenn Pflegepersonen nicht anderweitig abgesichert sind, droht ihnen die Altersarmut. Eine angemessene Alterssicherung für eine hochqualifizierte Leistung sollte selbstverständlich sein.
  • Laut Statistischem Bundesamt lebten 2013 mehr als 11.000 Kinder mit Behinderungen unter 18 Jahren dauerhaft in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe. Da diese Kinder bisher keinen Anspruch auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe haben, sondern in die Zuständigkeit des Sozialhilfeträgers fallen, haben sie kaum die Chance, in eine Pflegefamilie zu wechseln. Sie verbleiben bis an ihr Lebensende in einer Heimeinrichtung.

Das Pflegekinderwesen als Hilfeangebot für Kinder mit besonderem Bedarf hat zukünftig nur unter der Voraussetzung Bestand, dass gesetzlich geregelte Standards geschaffen werden.

Um Politik und Öffentlichkeit auf diese Missstände hinzuweisen und um Abänderung zu schaffen, findet am Dienstag, 20. Juni 2017, um 14 Uhr eine Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin unter der Federführung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. statt.

Alle Pflegefamilien in Deutschland mit Kindern mit Beeinträchtigungen, Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder schweren Traumatisierungen sind aufgerufen, teilzunehmen und ihre Forderungen zum Ausdruck zu bringen. Unterstützt wird diese Aktion von zahlreichen Selbsthilfeorganisationen, freien und öffentlichen Jugendhilfeträgern sowie Fachhochschulen, Instituten und Universitäten, die bereits ihre Teilnahme zugesagt haben.

Kerstin Held,
Vorsitzende Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) ist eine Selbsthilfevereinigung von Pflegeeltern, die sich für Pflegekinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen engagieren. Er wurde 1983 gegründet und vertritt bundesweit rund 800 Mitglieder mit über 600 Pflegekindern unter 18 Jahren. Zentrales Anliegen ist die Vermittlungshilfe von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Pflegefamilien. Nach der UNKinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht, in einer Familie aufzuwachsen.
Der BbP ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und vertritt die Interessen behinderter Pflegekinder und ihrer Pflegeeltern auch im politischen, sozialrechtlichen und gesellschaftlichen Bereich.

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Fachtag „Erwachsene mit FASD“ am 18.05. in Wuppertal

Posted on April 29, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie Selbsthilfegruppe für Menschen mit FASD und deren Angehörige „Dabei und Mittendrin“ lädt am 18.05 zu einem Fachtag nach Wuppertal ein, der sich mit dem Thema „Erwachsene mit FASD“ beschäftigt.

Erwachsene mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FASD) bleiben oft ohne entsprechende Unterstützung, wenn die Diagnostik nicht bereits zu Kinder- oder Jugendzeiten erfolgte. Nur wenige Fachärzte können FASD bei Erwachsenen diagnostizieren. Nicht selten haben diese (jungen) Menschen bereits eigene Suchterfahrungen oder sind mit dem Gesetz in Konflikt gekommen.

Es gibt wenig spezialisierte Angebote und nicht selten greifen die Massnahmen der Träger und Leistungserbringer nicht. Es wird gesprochen über Diagnostikmöglichkeiten, Hilfen für (junge) Erwachsene, Wohnformen, Unterstützung für Menschen mit FASD, Herausforderungen an das System. Auch der Übergang in die Volljährigkeit wird Thema sein. Ist Verselbständigung überhaupt möglich und in welchem ungefähren Zeitrahmen ist hierbei zu rechnen?

Zudem sprechen Betroffene über ihre Erfahrungen und das was ihnen hilfreich erschien oder sie in ihrem Leben eher behindert hat.

Gerade vor dem Hintergrund, dass der LVR und LWL ab Mai 2017 einen Leitfaden zum Umgang mit FASD im Rahmen der Jugendhilfe herausgeben wird, wird gerade auf die Jugendämter noch eine weitere Herausforderung hinzukommen. In dem Bereich ist daher die Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtiger denn je.

Daher gilt diese Einladung einmal mehr auch für die Kollegen aus den benannten Arbeitsfeldern der Jugend- und Behindertenhilfe, Vormundschaften und Betreuungen und anderen mehr. Plätze sind noch ausreichend vorhanden. Anmeldungen werden gerne entgegen genommen.

Ansprechpartnerin: Simone Kabus
Tel 0176 84334437, Fax 02191/5929349
email: dabei-und-mittendrin@email.de

Veranstaltungsflyer

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Telefonische Expertensprechstunde „Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei FASD“ am 04.05.

Posted on April 27, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

ExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung. In der nächsten Expertensprechstunde geht es um „Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei FASD“.

Die Ausprägung von FASD kann sehr unterschiedlich sein: von morphologischen, sichtbaren Auffälligkeiten bis hin zu unsichtbaren kognitiven und Verhaltensstörungen. Welche Diagnosemöglichkeiten und Therapieoptionen es gibt, darüber informiert Frau Dr. Barbara Zumbaum, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin im SPZ des St. Marien-Hospitals Düren, telefonisch unter der

  • Rufnummer 0221- 720262-23
  • am Donnerstag, den 04.05.2017
  • von 10 – 12 Uhr
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Kinderkrankenhäuser begrüßen KJSG-Entwurf

Posted on April 20, 2017. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) begrüßt die im Gesetzentwurf des Bundeskabinetts zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) enthaltenen zahlreichen Verbesserungen zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen, die sich im Achten Buch des Sozialgesetzbuchs, aber auch im Bürgerlichen Gesetzbuch und im Jugendgerichtsgesetz niederschlagen werden.

Ausschnitt der Pressemitteilung vom 18.04.2017:

Die Rechte und die Sicherheit für Pflegekinder werden gestärkt, u.a. durch verbesserte Beratung und Unterstützung von Herkunftseltern und Pflegeeltern. Zudem erhalten die Familiengerichte die Möglichkeit, den dauerhaften Verbleib des Pflegekindes in der Pflegefamilie anzuordnen, wenn eine Verbesserung der Erziehungsverhältnisse in der Herkunftsfamilie trotz Beratung und Unterstützung der Eltern innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Pflegekindes vertretbaren Zeitraums nicht erreicht wurde und auch künftig nicht zu erwarten ist und der Verbleib des Pflegekindes in der Pflegefamilie zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Künftig soll sich die Klärung und Berücksichtigung der Lebensperspektive für Pflegekinder am kindlichen Zeitempfinden orientieren und ist als Kriterium vom Träger der öffentlichen Jugendhilfe als auch in Verfahren und bei Ent-scheidungen der Familiengerichte zu berücksichtigen.

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BbP plant Demo für die Rechte von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien am 20.06. in Berlin

Posted on April 12, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Stellungnahmen, Veranstaltungen |

Anlässlich des Referentenentwurfes zum SGB VIII, den jüngst verabschiedeten Gesetzesänderungen z.B. im SGB IX und anderen gesetzlichen Nicht-Regelungen für Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien, hat sich der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. entschlossen mit einer Demonstration am 20.06.2017 von 14 Uhr bis ca. 17 Uhr in Berlin am Brandenburger Tor und Pariser Platz auf seine Anliegen aufmerksam zu machen:

3 Forderungen zur „Ersten Hilfe“ einfach formuliert:

  • Sofortige Bemühungen und zeitnahe Realisierung einer gesetzlichen Übergangslösung zur Unterbringung von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien! Derzeit ist es dem Zufall überlassen, ob ein Kind mit Behinderung, welches nicht in seiner Herkunftsfamilie leben kann, in einer Pflegefamilie aufwachsen darf. Der jüngste Entwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland hat zum widerholten Male „unseren“ Kindern keinerlei Beachtung geschenkt. Die Übergangsregelung muss bis zum Eintritt der inklusiven Lösung bestand haben.
  • Bedarfsgerechte Ausstattung und Beratung für Pflegefamilien! Die Ausstattung und Hilfe, die eine Pflegefamilie eines Kindes mit Behinderung erhält, ist nirgendwo geregelt. Zuständigkeitswechsel führen immer wieder zu Verlust von Leistungen, die zuvor für jeden Einzelfall hart erkämpft werden mussten. Beratung und Weiterbildung werden häufig gar nicht erst installiert.
  • Kontinuitätssicherung auch über das 18. Lebensjahr hinaus! Keines unserer Pflegekinder ist mit dem 18. Lebensjahr erwachsen und verselbstständigt. Der jüngste Gesetzesentwurf sieht keine Hilfen für Kinder mit Behinderung im jungen Erwachsenenalter vor. Notlösungen wie Gastfamilien sind ein Hohn. Kinder, die in ihrer Pflegefamilie aufgewachsen sind, sind nicht zu Gast in ihrem Zuhause!

Der PFAD Bundesverband und viele weitere Organisationen unterstützen dieses Vorhaben. Weitere Mitstreiter und Unterstützer werden noch gesucht.

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PFAD Ländergremium I/2017: „Behinderte Kinder in Pflegefamilien – was bringt das inklusive Kinder- und Jugendhilferecht?“

Posted on April 10, 2017. Filed under: Berlin, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Ländergremium I/2017 des PFAD Bundesverbandes wird am 10. und 11.06.2017 in Berlin abgehalten. Diesmal beschäftigten sich die Delegierten der PFAD Landesverbände und -gruppen mit dem Thema „Behinderte Kinder in Pflegefamilien – was bringt das inklusive Kinder- und Jugendhilferecht?„. Als Expertin wurde Kerstin Held vom Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. eingeladen. Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung des Verbandes statt.

Veranstaltungsflyer

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„Inklusion wohin? Schritte auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe?!“ am 31.05. in Frankfurt am Main

Posted on April 6, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Erziehungshilfefachverbände AFET, BVkE, EREV und IGfH veranstalten am 31.05. in Frankfurt am Main die gemeinsame Fachveranstaltung „Inklusion wohin? Schritte auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe?!

Mit dieser Tagung sollen die Fachdebatte um die Inklusive Lösung und der Verständigungsprozess zwischen Behinderten- und Jugendhilfe gefördert werden.

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Petition „Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder“

Posted on April 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

FASD Deutschland e.V. bittet um Unterstützung seiner Petition „Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder“. Sie fordern deutlich sichtbare Warnhinweise auf alkoholischen Getränken, die unmissverständlich darauf hinweisen, dass jeglicher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft das ungeborene Kind schädigt.

Begründung:
Jährlich werden in Deutschland ca. 10.000 Kinder geboren, die durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt wurden. Alle Formen dieser vorgeburtlichen Schädigungen werden unter dem Begriff FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder= auf deutsch Fetale Alkohol Spektrum Störung) zusammengefaßt. Diese Kinder sind für ihr gesamtes Leben geschädigt. Ein normales Leben in der Gesellschaft ist nur für einen verschwindend geringen Teil der Menschen mit FASD möglich.

Menschen mit FASD sind ein Leben lang auf umfangreiche Unterstützung der Gesellschaft in den verschiedensten Lebensbereichen angewiesen, um ein ihren Fähigkeiten entsprechendes eigenverantwortliches Leben führen zu können.

Diese Behinderung ist zu 100% vermeidbar, wenn auf Alkohol während der Schwangerschaft verzichtet wird. Prävention ist der einzige Weg! Aufklärung in Deutschland muss frühzeitig beginnen.

Daher sollten alkoholhaltige Getränke eindeutige, gut erkennbare Warnhinweise auf ihren Etiketten haben, die auf die Gefahren des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft hinweisen, analog den Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln.

Das Piktogramm der durchgestrichenen Schwangeren, das auf freiwilliger Basis von der Alkoholindustrie auf die Etiketten gedruckt wird, ist erheblich zu klein, um wahrgenommen zu werden, und in seiner Bedeutung nicht eindeutig.

zur Online Petition

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ am 13.05. in Verden

Posted on März 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 13.05.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Verden bei Bremen das Seminar „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom„.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar wird Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtern und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeiten.

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Arbeitshilfe: Kostenübernahme für Therapien bei umF

Posted on März 30, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Wie können Therapien für geflüchtete Kinder und Jugendliche beantragt werden? Der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF) hat zusammen mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) eine Arbeitshilfe dazu erstellt. Mit Tipps und Hinweisen zu Kostenübernahme, Antragsverfahren und rechtlichen Grundlagen.

Arbeitshilfe zur Beantragung der Kostenübernahmen von Therapie mit minderjährigen Geflüchteten und jungen Volljährigen

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„Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?“ am 02.05. in Moritzburg

Posted on März 26, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Sächsische Landesstelle gegen Suchtgefahren veranstaltet in Kooperation mit FASD Deutschland e.V. am am 02.05.2017 in Moritzburg den Fachtag „Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?„.

Neben den Vorträgen von Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter) sowie Andreas Francke und Caroline Sicking (Junge Erwachsene mit FASD – Übergang und Perspektiven) werden auch fünf interessante Workshops angeboten.

nähere Informationen

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Kindernetzwerk (Online) -Handreichung : „Teilhabe für Familien mit besonderem Bedarf“

Posted on März 10, 2017. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

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Neue Ausgabe „frühe Kindheit“ zum Thema „Substanzmittelmissbrauch“erschienen

Posted on März 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter),
  • Juliane Spiegler (Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder),
  • Eva Robel-Tillig (Drogensucht in der Schwangerschaft: Folgen für das ungeborene Kind),
  • Martina Tödte (Belastungen drogenabhängiger schwangerer Frauen und Unterstützungsmöglichkeiten),
  • Martina Stilhammer und Diana Fiedler (Hilfen für Kinder suchtmittelabhängiger Eltern),
  • Tobias Effertz (Kinder aus Suchtfamilien: die ökonomische Dimension eines kaum beachteten Problems),
  • Rahel Dreyer und Solvig Höltz (Weiterbildungen im Hebammenwesen sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: sinnhaft, notwendig, professio nalisierend),
  • sowie ein Interview mit Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung („Es ist mir ein großes Anliegen, dass Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Alkohol in der Schwangerschaft. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)“,
  • „Alkoholfrei durch die Schwangerschaft. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)“,
  • „FASD Deutschland e.V.“,
  • „Wenn Kinder zu Eltern ihrer Eltern werden: Familiäre Suchtprobleme haben gravierende Auswirkungen auf Kinder,
  • NACOA Deutschland e.V.“,
  • „FASD-Fachzentrum Sonnenhof, Berlin“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

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BbP fordert mehr Unterstützung für Pflegeeltern und bundesweit gültige Regeln

Posted on März 2, 2017. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn einem Interview mit finanzen.de fordert Gerhard Schindler vom Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. mehr Unterstützung für Pflegeeltern. Der Verband fordert gemeinsam mit dem Runden Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände seit langem Regeln, die bundesweit verbindlich gelten.

zum Artikel vom 01.03.2017

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PFAD 1/2017: „Psychische Gesundheit von Pflege- und Adoptivkinder“

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logotitelbild20pfad1_2017_th250PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial: „Unsere erste Ausgabe in diesem Jahr greift das Thema psychische Gesundheit von Pflege- und Adoptivkindern auf. Eine herausfordernde Aufgabe für Pflege- und Adoptiveltern.
Sind die psychischen Auffälligkeiten des Kindes bei der Aufnahme bekannt, stellen sich Fragen: Wie werden wir im Familienkreis damit umgehen können? Finden wir die Balance zwischen verständnisvoller Rücksicht und motivierender Anforderung?
Wie geht es Pflege- und Adoptiveltern, die im Laufe der Zeit Auffälligkeiten feststellen, die nicht mehr mit Verhaltensstörungen und Entwicklungsverzögerungen zu erklären sind, sondern auf ein psychisches Problem hinweisen? Für die Kinder und Jugendlichen müssen die passenden Behandlungen und Therapien gefunden werden und die Familie muss in die neue Herausforderung – ein psychisch krankes Kind zu betreuen – hineinwachsen. Ein gutes Netzwerk von Jugendamt, Ärzten und Therapeuten trägt wesentlich dazu bei. Die beste Voraussetzung, um die psychische Problematik zu bewältigen, ist eine stabile und verlässliche Pflege- oder Adoptivfamilie.“

Einige Inhalte:

  • Regina Taurines, Marcel Romanos: Kinder- und jugendpsychiatrische Störungen bei Pflege- und Adoptivkindern
  • Bindung und Psychosomatik aus Sicht des Kinder- und Jugendpsychiaters Karl Heinz Brisch: Kopfweh, Bauchweh, Übelkeit – alles nur Einbildung?
  • Mira Vasileva, Franz Petermann: Posttraumatische Belastungssymptome von Pflegekindern im Vorschulalter: Ergebnisse einer Online-Studie
  • Carmen Thiele: Zwischen Alltagssorge, elterlichem Engagement und rechtlichen Nebelschwaden
  • Ingrid Drißl: Was bringt das Adoptivkind mit, was kann die Adoptivfamilie mitgeben und entwickeln?
  • Peter Hoffmann: Rechtsansprüche von Pflegekindern nach Eintritt der Volljährigkeit

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Telefonische Expertensprechstunde „Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD“ am 15.02.

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung. Über neue bzw. geänderte sozialrechtliche Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD geht es in der nächsten Expertensprechstunde.

Seit Anfang 2017 hat sich in der Sozialgesetzgebung einiges getan – Bundesteilhabegesetz, Eingliederungshilfe, Pflegeversicherung – mit dem Ziel, die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Welche Teilhabeleistungen dafür beantragt werden können, darüber informiert und berät
Frauke Zottmann-Neumeister vom Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln

am Mittwoch, den 15. Februar 2017
von 10-12 Uhr
unter der Rufnummer 02244/ 877 32 40

Weitere Informationen zum Thema finden Sie rechtzeitig auf der Homepage des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln.

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„Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ am 05.04. in Halle / Saale

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2017 wird Dr. Claudia Heß bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. über das Thema „Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ informieren.

Der Vortrag findet in den Räumen des lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10 a in 06108 Halle (Saale) statt.

nähere Informationen bei post@pfad-sachsen-anhalt.de

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„Die Kunst von Menschen, mit FASD zu leben“ am 15.03. bei Köln

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoBeim 2. FASD-Fachtag des FASD-Fachzentrum Köln am 15.03.2017 in Köln sind noch wenige Plätze frei.

Es referieren Matthias Falke, Dr. Winfried Kösters, Dr. Karin Hameister, Andreas Sahnen, Gila Schindler, Elena Niesen, Silke und Thomas Schwan. Eine praktische Vertiefung der Themen findet in sechs parallelen Workshops statt.

nähere Informationen

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Buch-Tipp: „Solange ich noch Hoffnung habe – FAScetten eines Lebens“

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist der Titel „Solange ich noch Hoffnung habe – FAScetten eines Lebens“ von Bea Menger neu erschienen. Das Buch schildert die Erfahrungen einer Pflegemutter, die ihr Pflegekind mit FAS vom Baby- bis ins Erwachsenenleben begleitete. Anhand der einzelnen Lebensabschnitte werden typische Verhaltensmerkmale von FAS aufgezeigt. Zur besseren Förderung des Kindes wird für eine frühe Diagnosestellung plädiert. Ein Buch nicht nur für Eltern von Kindern mit FASD.

nähere Informationen

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Vorankündigung: „FASD – unberechenbar!? am 29./30.09.2017 in Hamburg

Posted on Februar 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas Thema „FASD – unberechenbar!?“ der Fachtagung 2017 des FASD Deutschland e.V. stellt viele Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Es gibt nicht die Behandlungsmethode oder Vorgehensweise bei der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD)! Therapien, Schulbesuch, Arbeitsplätze, Wohnmöglichkeiten  müssen individuell angepasst werden. Was bei dem einen passt, passt noch längst nicht bei dem anderen, unberechenbar eben.

Am 29./30.09.2017 werden in Hamburg-Bergedorf hierzu Vorträge und Parallelvorträge stattfinden.

zur Vorankündigung

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Broschüre: „Feinfühligkeit von Eltern und Erzieherinnen“

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

2017-02-cover-ifplogoDas Bayerische Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) hat in Kooperation mit dem BKK Landesverband Bayern die Broschüre „Feinfühligkeit von Eltern und ErzieherInnen – Beziehungen mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gestalten“ erstellt.

Sie informiert über die Gestaltung von Beziehungen mit Kindern im Kindergartenalter und umfasst zentrale Themen wie emotionale Grundbedürfnisse von Kindern, Feinfühligkeit und Grenzen-Setzen sowie die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindergartenkindern. Mit dieser Broschüre soll Eltern und Fachkräften dabei geholfen werden, die Signale von Kindern zwischen drei und sechs Jahren richtig wahrzunehmen, sie zu deuten und angemessen darauf zu reagieren.

Die Broschüre kann kostenlos abgerufen werden.

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Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können

Posted on Februar 3, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoGemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragte der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 03.02.2017:

Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können BZgA gibt Empfehlungen anlässlich des Safer Internet Day 2017

Köln, 03. Februar 2017. Anlässlich des Safer Internet Day am 07. Februar 2017 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Probleme übermäßiger Internetnutzung bei Jugendlichen hin.

Neueste Ergebnisse der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online sind, zum Kommunizieren, Spielen oder zur Unterhaltung, nicht im Zusammenhang mit Schule, Studium oder der Arbeit. Dabei spielt das Smartphone mit 77,1 Prozent als Zugangsweg ins Internet die größte Rolle. Die neuen Studiendaten belegen eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011. Demnach sind aktuell 7,1 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und 4,5 Prozent der gleichaltrigen Jungen betroffen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler erklärt: „Wir haben heute von fast überall Zugriff auf das Internet. Das eröffnet unzählige spannende Möglichkeiten, schafft aber auch neue Herausforderungen. Gerade Jugendliche müssen lernen, das Netz selbstbestimmt und im richtigen Maß zu nutzen. Sonst besteht die Gefahr, dass für das reale Leben neben dem virtuellen kein Platz mehr bleibt. Mittlerweile sind etwa 270.000 Jugendliche von Internetanwendungen abhängig, etwa doppelt so viele wie 2011. Eine unserer zentralen Aufgaben besteht deshalb darin, Medienkompetenz vorzuleben und aktiv zu vermitteln.“

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Online sein ist für Jugendliche wesentlicher Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung. Dabei gibt es bei der Nutzung von Computerspielen und Internet besonders bei der jüngeren Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren deutliche Geschlechtsunterschiede: so nutzen 84,3 Prozent der Mädchen täglich Soziale Netzwerke, gleichaltrige Jungen zu 77,2 Prozent. Dagegen spielen 36,2 Prozent der männlichen Jugendlichen täglich Computerspiele, bei den gleichaltrigen Mädchen sind dies nur 11,3 Prozent. Die Zahlen bestätigen, wie wichtig es ist, Jugendlichen die Risiken der exzessiven Nutzung von Internet, Smartphones und Computerspielen aufzuzeigen. Darüber hinaus gilt es, Eltern und andere erwachsene Bezugspersonen für ihre Vorbildrolle für Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren.“

Gemeinsam Zeit zu verbringen ist für Familien wichtig. Damit – rund um Smartphone, Computerspiele und Soziale Netzwerke – diese Familienzeit für Eltern und Kinder gelingt, empfiehlt die BZgA Eltern, folgende Punkte zu beachten:

  • WANN? Mit dem Kind Zeitvereinbarungen treffen. Zeitkonten, wie zum Beispiel acht Stunden Spielzeit pro Woche, können gemeinsam geplant werden.
  • WAS? Gemeinsam festlegen, welche Angebote Kinder nutzen können. Dabei ist der Jugendschutz zu beachten. Einige Soziale Netzwerke sind beispielsweise zwar ab 13 Jahren erlaubt, werden aber von Pädagogen erst wesentlich später zur Nutzung empfohlen.
  • WO? Der Standort des PCs oder die Nutzungsorte des Smartphones haben großen Einfluss darauf, wann und wie Kinder und Jugendliche sie nutzen.
  • WAS SONST? Je abwechslungsreicher die Familienzeit gestaltet ist, umso zugänglicher sind Kinder und Jugendliche für andere Erlebnisse als online zu sein.

Präventionsangebote der BZgA im Überblick

Die Materialien können kostenlos bestellt werden bei Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de

Ein Faktenblatt zur BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ ist unter www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/suchtpraevention/ zu finden.

Die neuen Studiendaten stehen als ‘Teilband Computerspiele und Internet‘ der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ unter www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/ zum Download zur Verfügung.

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„FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ am 18.03. in Bremen

Posted on Januar 31, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 18.03.17 wird Britta Andreas in Bremen zum Thema „FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ referieren. Veranstalter ist der Martinsclub Bremen e.V.

Alkohol während der Schwangerschaft kann auch in kleiner Menge das Ungeborene im Mutterleib schädigen. Das damit verbundene Krankheitsbild wird unter fetalen Alkoholspektrum-Störungen, kurz: FASD, zusammengefasst. Die Betroffenen erleben häufig eine Einschränkung der Beziehungs- und Alltagskompetenzen. Viele legen ein Verhalten an den Tag, welches ihr Umfeld stark herausfordert. Oft haben sie ähnliche Aufmerksamkeitsdefizite wie bei einer AD(H)S Diagnose. Fast immer sind sie ihr Leben lang auf flexible, bedarfsgerechte Unterstützungsstrukturen angewiesen.

Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick zu diesem Thema: Es werden unterschiedliche Auswirkungen von FASD in den verschiedenen Altersgruppen angesprochen. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsweisen und Methoden vorgestellt, um einen angemessenen Entwicklungsrahmen zu bieten und Strategien aufgezeigt, um typische Überforderungssituationen bzw. Krisenmomente vermeiden zu helfen. Dabei wird auf Selbstsorge als Grundvoraussetzung zur Begleitung von FASD-Betroffenen eingegangen. Die TeilnehmerInnen erfahren niedrigschwellige Möglichkeiten zur Intervention in Krisenmomenten für die eigene Stabilisierung und die der Betroffenen.

  • Einführung in FASD – Zahlen und Fakten
  • Diagnostik und Therapiemöglichkeiten
  • verstärkte Auswirkung durch Trauma
  • Begleit-Symptome, Mehrfachbeeinträchtigungen z.B. ADHS, chronische Erkrankungen
  • von typischen Verhaltensweisen über typische Fehleinschätzungen hin zur Wirklichkeit
  • Hilfsmittel
  • Prävention
  • Fallbeispiele

nähere Informationen

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Hamburg: Jugendhilfeinspektion übt Kritik im Fall Deljo

Posted on Januar 20, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Jugendhilfeinspektion Hamburg hat in ihrem Prüfbericht zum Fall des Ende 2015 durch Schütteln lebensgefährlich verletzten Babys Kritik am Betreuungskonzept des Jugendamtes geäußert: „Das Bemühen um eine gelingende Zusammenarbeit mit der Familie wird als nicht ausreichend eingeschätzt.“ Das damals neuneinhalb Monate alte Kind war nach einem Aufenthalt in Bereitschaftspflege wieder zu seinen Eltern gegeben worden.

Die Welt berichtet im Artikel „Misshandeltes Baby – Harsche Kritik an Betreuern“ vom 18.01.2017, dass als Reaktion auf den Bericht nun alle Kinder unter sechs Jahren, die im Zusammenhang mit Gewaltanwendung in Obhut genommen wurden, vor ihrer Rückkehr in ihre Familie in der Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) untersucht werden sollen.

Zur Information durch die Staatsanwaltschaften Hamburg siehe auch Artikel „Prüfbericht zu Deljo offenbart Behördenfehler“ vom 18.01.2017 auf Focus.de

Der Pflegeelternrat Hamburg hatte im Januar 2016 zu diesem und ähnlichen Fällen Stellung genommen (wir berichteten).

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„Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 13./14.02. in Köln

Posted on Januar 18, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Erziehungsbüro Rheinland gGmbH veranstaltet zusammen mit der Forschungsgruppe Pflegekinder der Uni Siegen und weiteren Kooperationspartnern am 13./14.02.2017 in Köln die Fachtagung „Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung„.

Auch für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, soll die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Das Recht auf Familie für alle Kinder und Jugendlichen muss aber erst noch verwirklicht werden.

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe u.a.), die sich damit befassen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Familien unterstützt werden können. Es sollen Wege der professionellen Begleitung und Unterstützung in der Pflegekinderhilfe aufgezeigt werden, durch die eine Ausgrenzung ganzer Gruppen von Kindern und Jugendlichen verhindert und unnötige Abbrüche von Pflegeverhältnissen vermieden werden können. Praxisnah aufbereitete Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sowie ermutigende Praxisbeispiele werden vorgestellt und diskutiert, um als Anregungen zur Entwicklung einer inklusive(re)n Pflegekinderhilfe zu dienen.“

Tagungsflyer

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Artikel: „Sarah bedeutet für mich pures Glück“

Posted on Januar 5, 2017. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , |

Über die Aufnahme eines kleinen, an Spina bifida erkrankten Mädchens in eine Pflegefamilie berichten die Husumer Nachrichten im Artikel „Sarah bedeutet für mich pures Glück“ vom 04.01.2017.

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Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) tritt in Kraft – Ein wichtiger Schritt bei der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität

Posted on Dezember 14, 2016. Filed under: Gesundheit, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt trat am 26. November 2016 das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) in Kraft. Mit diesem Gesetz steht den Strafverfolgungsbehörden neben dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) eine neue Rechtsgrundlage zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität zur Verfügung.

Für die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, ein wichtiger Schritt: »Mit dem Inkrafttreten des Neue psychoaktive Stoffe-Gesetz sind wir einen echten Schritt weiter. Endlich haben Polizei und Justiz ein wirksames Instrument gegen NPS-Dealer in der Hand. Ich fand es unerträglich, wenn zum Teil hochgefährliche Substanzen im Internet und auf Partys als ›Legal Highs‹, ›Kräutermischungen‹ oder ›Badesalze‹ verkauft wurden und der Polizei die Hände gebunden waren. Damit ist jetzt Schluss!« In Deutschland wurden für das Jahr 2015 insgesamt 39 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von neuen psychoaktiven Stoffen polizeilich registriert. Im Hinblick auf die Zahl der Intoxikationen und Todesfälle ist von einem großen Dunkelfeld auszugehen.

Das NpSG sieht ein weitreichendes Verbot des Erwerbs, Besitzes und Handels mit neuen psychoaktiven Stoffen (NPS) und eine Strafbewehrung der Weitergabe von NPS vor. Zudem ermöglicht dieses neue Gesetz den Strafverfolgungsbehörden bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen Maßnahmen zur Überwachung der Telekommunikation und Vermögensabschöpfung durchzuführen sowie die Anordnung der Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr zu begründen. »Neben den neuen und wichtigen Möglichkeiten der Strafverfolgung gibt das NpSG auch das wichtige Signal an Händler und Konsumenten, dass es sich hierbei um gesundheitsgefährdende oder gar lebensbedrohliche Stoffe handelt«, betont der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch. Die meist jugendlichen Konsumenten mussten mit Kreislaufversagen, Ohnmacht, Psychosen, Wahnvorstellungen bis hin zum Ausfall vitaler Funktionen medizinisch oder notfallmedizinisch behandelt werden. Daneben kam es in einigen Fällen nach dem Konsum dieser Produkte zu aggressiven Reaktionen und unkontrollierten Übergriffen auf dritte Personen.

Weitere Informationen unter: www.drogenbeauftragte.de und www.bka.de

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragte der Bundesregierung und des Bundeskriminalamts vom 25.11.2016

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„Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden – Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 13./14.02.2017 in Köln

Posted on Dezember 13, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Fachtagung „Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden – Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ findet am 13./14.02.2017 in Köln statt und bildet den Abschluss des Projekts „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ der Forschungsgruppe zur Pflegekinderhilfe an der Uni Siegen.

Auch für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, soll die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Das Recht auf Familie für alle Kinder und Jugendlichen muss aber erst noch verwirklicht werden.

Das Forschungsprojekt hat sich mit den Fragen beschäftigt

  • wie der Zugang zu geeigneten Pflegefamilien verbessert werden kann,
  • wie es gelingen kann, bestehende Pflegeverhältnisse zu stabilisieren und
  • wie Übergänge für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gestaltet werden können

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe u.a.), die sich damit befassen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Familien unterstützt werden können.
Es sollen Wege der professionellen Begleitung und Unterstützung in der Pflegekinderhilfe aufgezeigt werden, durch die eine Ausgrenzung ganzer Gruppen von Kindern und Jugendlichen verhindert und unnötige Abbrüche von Pflegeverhältnissen
vermieden werden können.
Praxisnah aufbereitete Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sowie ermutigende Praxisbeispiele werden vorgestellt und diskutiert, um als Anregungen zur Entwicklung einer inklusive(re)n Pflegekinderhilfe zu dienen.

Veranstaltungsflyer

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Filmtipp: „Niemand darf es wissen – Corinne und ihr Geheimnis“

Posted on Dezember 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Für das Format 37 Grad begleitete die Autorin Maike Conway zehn Jahre lang das Pflegekind Corinne mit der Kamera.
Von klein auf durfte die heute 20-Jährige mit niemandem über ihre HIV-Infektion sprechen, mit der sie während der Geburt von ihrer Mutter infiziert wurde. Zu groß war die Angst vor sozialer Ausgrenzung in dem kleinen, bayerischen Dorf. Wie führt man ein Leben mit einem solchen Geheimnis?

Die Dokumentation kann online angesehen werden.

nähere Informationen

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TV-Tipp: „Man liebt sie, als wären’s die eigenen …“ – Pflegekinder mit Behinderung am 25.11.

Posted on November 21, 2016. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Beitrag „Man liebt sie, als wären’s die eigenen …“ – Pflegekinder mit Behinderung von Beatrice Sonhüter aus der Reihe Stolperstein wird am 25.11. um 12.30 Uhr auf 3Sat ausgestrahlt.

Manche Paare und Familien stellen sich einer besonderen Aufgabe: Sie nehmen Pflegekinder mit körperlichen oder geistigen Handicaps bei sich auf. Zwei dieser Familien begleitet die Sendung.

Der Film (29.11 min) kann auch online angesehen werden: nähere Informationen

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Telefonische Expertensprechstunde „Einsatz von Hilfsmitteln bei FASD“ am 12.12.

Posted on November 20, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

ExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung.

Die Themen „Wahrnehmung – Begrenzung – Sicherheit“ spielen bei Kindern mit FASD eine bedeutende Rolle. Sich spüren wollen oder auch geschützt sein sind beispielhafte besondere Bedürfnisse dieser Kinder, denen mit verschiedenen Hilfen entsprochen werden kann.

Rund um dem Einsatz von Hilfsmitteln bei FASD geht es in der nächsten Expertensprechstunde mit Kerstin Held,  Ergotherapeutin und Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V.

Am 12. Dezember 2016 von 10-12 Uhr steht sie telefonisch unter 04401/706291 beratend zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema finden Sie rechtzeitig auf der Homepage des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln.

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Broschüre zur kindlichen Sprachentwicklung

Posted on November 17, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Unter dem Titel „Die kindliche Sprachentwicklung von der U3 bis zur U9“ informiert eine übersichtlich gestaltete Broschüre über die Meilensteine der kindlichen Sprachentwicklung in den ersten 64 Lebensmonaten. Sie richtet sich an Kinderärzte, eignet sich jedoch ebenso für Fachpersonal in Kindertageseinrichtungen und Eltern. Herausgeber ist der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl).

Mit Checklisten zur Sprachentwicklung und Risikoerkennung liefert die Broschüre kompakte Informationen zum altersgerechten Sprachverstehen und zur Sprachproduktion der Kinder in den verschiedenen Altersstufen. Dabei orientieren sich die Kapitel an den Zeitpunkten der kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen. Darüber hinaus enthält das Heft Informationen zu den Verfahren, mit denen festgestellt werden kann, ob die Sprachentwicklung eines Kindes seinem Alter angemessen ist.

Die Broschüre kann kostenlos zur Ansicht heruntergeladen werden oder, gegen eine geringe Gebühr, als Druckversion bestellt werden.

nähere Informationen

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie vom 14.11.2016

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Kinder mit FASD leiden häufig an Schlafstörungen

Posted on November 17, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Studien zeigen, dass Kinder mit FASD häufig von Schlafstörungen betroffen sind. In seinem aktuellen Fachbeitrag führt Professor Bernhard Schlüter, pädiatrischer Schlafmediziner der Kinder- und Jugendklinik Datteln (Universität Witten/Herdecke), in die Schlafmedizin ein und erläutert mögliche Ursachen von Schlafstörungen bei Kindern mit FASD. Schlafhygiene, nicht erholsamer Schlaf, Diagnostik sowie therapeutische Optionen werden von Professor Bernhard Schlüter ausführlich vorgestellt.

Darüber hinaus gibt er einen Überblick zur derzeitigen Studienlage und ergänzt diese durch seine eigene Fallserie im Schlaflabor der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln (Universität Witten/Herdecke).
Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln, das den Artikel zur Verfügung stellt, freut sich sehr, dass Professor Schlüter als pädiatrischer Schlafmediziner mit seinem Beitrag betroffenen Familien Orientierung gibt bei diesem häufig schwierigen Thema.

zum Aufsatz „Fetale Alkohol Spektrum Störung (FASD) und Schlaf“ (pdf)

Quelle: Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln vom 14.11.2016

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Artikel „Denise lässt den Computer sprechen“

Posted on November 9, 2016. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Denise lässt den Computer sprechen“ in der Freien Presse vom 09.11.2016 berichtet von erstaunlichen Entwicklungserfolgen eines 13-jährigen mehrfach behinderten Mädchens in ihrer Pflegefamilie in Sachsen.

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BZgA: Neue Richtlinien über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern

Posted on November 2, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Das gesetzlich verankerte Früherkennungsprogramm wurde jüngst in den „Richtlinien über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern“ überarbeitet. Darin werden unter anderem die zehn U-Untersuchungen bis zum Schulalter neu gefasst und teilweise erweitert. Ebenso wurde ihre Dokumentation im sogenannten Gelben Heft umstrukturiert und mit einer Teilnahmekarte versehen.

Zunächst wird es noch eine Übergangsphase bei den U-Untersuchungen und deren Dokumentation im (neuen) Kinderuntersuchungsheft geben. Spätestens im Frühjahr 2017 sollten alle praktischen Voraussetzungen bei den untersuchenden Ärztinnen und Ärzten in den Praxen gegeben sein, die dann diese Kassenleistungen regulär anbieten können. Bis dahin wird teilweise das bisherige („alte“) Gelbe Heft noch weiter genutzt, oder die Ergebnisse des (bisherigen) Untersuchungsablaufs werden ins neue Gelbe Heft eingetragen.

Künftig bekommen alle Eltern von Neugeborenen und kleinen Kindern bis zur U6 ein neues, verändertes Gelbes Kinderuntersuchungsheft. Die wichtigsten Fragen dazu wurden zusammengefasst unter: http://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/frueherkennung-u1-u9-und-j1/das-neue-gelbe-heft/

U1 bis U9 umfassen zehn Untersuchungstermine. Bis zum 6. Lebensjahr wird das Kind somit regelmäßig untersucht und seine Entwicklung begleitet. Weitere Informationen unter: http://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/frueherkennung-u1-u9-und-j1/untersuchungen-u1-bis-u9/die-untersuchungen-u1-bis-u9/

Quelle: Newsletter kindergesundheit-info.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom Oktober 2016

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Aktionsbündnis erhält Kinderrechtepreis

Posted on Oktober 7, 2016. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Für sein vorbildliches Engagement um Inklusion wurde dem Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. am 18.09. der WDR Kinderrechte-Sonderpreis 2016 verliehen.

nähere Informationen und Fotos von der Verleihung

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FAS-Broschüre für Schulen, Lehrkräfte und Eltern

Posted on September 28, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , , |

Mit der Broschüre „Empfehlungen zum Umgang mit Kindern mit Fetaler Alkoholspektrum-Störung (FASD) im schulischen Alltag“ legt Laura Lüders eine „Eine Orientierung für Schulen, Lehrkräfte und Eltern“ vor.

Auf Grundlage ihrer Masterthesis an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (Prof. Dr. Johannes Jungbauer) in Zusammenarbeit mit der Universitätskinderklinik Münster (Dr. Reinhold Feldmann), durchgeführt im Zeitraum von August bis Dezember 2015, ist vorliegende Informationsbroschüre entstanden.

Die Broschüre gibt Informationen zu Bedürfnissen und Herausforderungen von und mit FASD-Kindern im schulischen Alltag sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den täglichen, gemeinsamen Umgang. Die Empfehlungen wurden im Rahmen einer durchgeführten Befragung von Eltern und Lehrern sowie unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen in der internationalen Forschung erarbeitet.

Die FAS-Broschüre für Schulen, Lehrkräfte und Eltern ist online als pdf abrufbar.

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Buch-Tipp: „FASD – eine Herausforderung!“

Posted on September 27, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz Kirchner Verlag erschien der Tagungsband „FASD – eine Herausforderung!“ von Gisela Michalowski und Katrin Lepke. Herausgeber ist der FASD Deutschland e.V.

Das Heft gibt Überblick über die Inhalte der 17. FASD-Fachtagung, die vom 25.–26.09.2015 in Osnabrück stattfand.

Behandelt werden die Themenbereiche Diagnostik, Alltag mit FASD, Hilfen, Recht, Prävention und Erfahrungsberichte.

nähere Informationen

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„Qualitätssicherung in der Pflege und gesetzliche Grundlagen“ vom 18.-20.11. in Haltern am See

Posted on September 23, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) möchte auf seiner Fachtagung „Qualitätssicherung in der Pflege und gesetzliche Grundlagen“ vom 18.-20.11. in Haltern am See seine Berater durch Referent Sebastian Tenbergen schulen. Gesetzliche Veränderungen sollen verständlich gemacht werden und für Beratungszwecke transparent sein.

Ziele der Teilnahme:

  • Qualitätssicherung in der Beratung des BbP
  • Pflegestärkungsgesetz
  • Neuausrichtung der Pflegestufen
  • Bundesteilhabegesetz

Die Unterbringung behinderter Pflegekinder in Familien ist seit 30 Jahren die Hauptaufgabe des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. Die Pflegeverhältnisse sollen langfristig bestehen und qualitativ hochwertig begleitet werden. Die oft unklaren Gesetzgebungen erschweren die Begleitung der Kinder mit Behinderung bedeutend. Daher ist die Qualifizierung der ehrenamtlichen Berater unabdingbar. Angesprochene Zielgruppen sind Berater und Eltern des BbP e.V. sowie Fachkräfte der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe.

nähere Informationen

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Telefonische Expertensprechstunde „FASD und Schule“ am 19.09.

Posted on September 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Einmal im Monat stehen ExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung.

Die nächste Expertensprechstunde findet am 19.09. von 10-12 Uhr zum Thema „Schule mit FASD“ statt.

Für betroffene Pflegefamilien ist dies häufig ein schwieriges und konfliktbeladenes Feld. Individuelle Lern- und Erziehungsbedürfnisse eines Schülers/einer Schülerin mit FASD, die Persönlichkeit und FASD-Kenntnisse der Lehrkräfte, die Schullandschaft mit ihren Beschulungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die Kooperation zwischen Pflegeeltern und Schule entscheiden über den schulischen Erfolg.

Welche Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfen bei der Bewältigung des Schullalltags helfen können – diese und weitere Fragen beantwortet Frauke Zottmann-Neumeister, Fachberaterin des FASD-Fachzentrums und Pflegemutter einer jungen Erwachsenen mit FASD.

Telefon: 0221-72 02 62 23

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Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD in Köln informiert auf neuer Webseite

Posted on September 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Das neue Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD des Erziehungsbüros Köln ist jetzt im Internet vertreten unter www.fasd-fz-koeln.de . Die Seite bietet ausführliche Informationen über medizinische, sozialrechtliche und vor allem pädagogische Themen rund um fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD), einer lebenslangen Behinderung von Neugeborenen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.

Information und Beratung in allen Lebensbereichen
Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Fachzentrums liegt in der Information und Beratung aller am FASD-Hilfesystem Beteiligten. Daher führt das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln Fortbildungen und Schulungen für Pflegeeltern und Fachkräfte öffentlicher und privater Jugendhilfeträger durch. Und als besonderen Service können sich Interessierte in regelmäßigen Expertensprechstunden zu wechselnden Themen individuell beraten lassen. So findet am 19. September eine Telefonaktion zum Thema „FASD und Schule“ statt, einem besonders schwierigen und konfliktbeladenen Lebensbereich für Kinder und Jugendliche mit FASD.

Konkrete Hinweise und praktische Tipps über Entlastungsangebote in der Region, Ferienfreizeiten und Veranstaltungshinweise ergänzen das umfangreiche Angebot der Webseite insbesondere für Pflegefamilien. Auf einer interaktiven Landkarte sind darüber hinaus Ärzte, Psychologen/Psychiater, Pädagogen, Therapeuten und Selbsthilfegruppen zusammengestellt, die mit FASD vertraut sind.

Ziel des Fachzentrums ist die regionale und interdisziplinäre Vernetzung von Experten aus den Bereichen Medizin, Pädagogik und Sozialrecht sowie aus der therapeutischen und pädagogischen Praxis. Gefördert wird das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln von der RheinEnergieStiftung Familie.

Alkohol verursacht häufigste Behinderungen bei Neugeborenen
Jährlich werden rund 10.000 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren, so eine Schätzung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Damit zählt FASD – verursacht durch Alkohol in der Schwangerschaft – zu den häufigsten Behinderungen von Geburt an. Betroffene Kinder und Jugendliche weisen Verhaltensauffälligkeiten sowie z.T. schwere geistige und körperliche Behinderungen auf und benötigen dauerhaft fremde Hilfen und Unterstützung im Alltag. Etwa 80 Prozent der Kinder mit FASD leben nicht in ihren leiblichen Familien, sondern in Pflege- und Adoptivfamilien.

Fachzentrum fördert Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln liefert einen wesentlichen Baustein zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, indem es bisher in der Region fehlende ambulante Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung bereitstellt.

Gegründet wurde das FASD-Fachzentrum vom Erziehungsbüro Rheinland, einem Beratungsträger für Fachpflegefamilien in Köln. Bereits in den vergangenen Jahren entwickelte das Erziehungsbüro Rheinland spezielle Hilfeangebote für Pflegekinder mit fetalen Alkoholspektrumstörungen sowie Beratungsangebote für Fachleute öffentlicher und privater Jugendhilfeträger. Diese Erfahrungen und Informationen werden nun in dem regionalen Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD gebündelt und auf einen Blick zugänglich gemacht.

Das Erziehungsbüro Rheinland wurde 1999 gegründet und ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Kindern und Jugendlichen, die vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihrer leiblichen Familie leben können, vermittelt das Erziehungsbüro Rheinland neue Perspektiven. So verschafft es auch Kindern mit FASD die Chance, in der Geborgenheit einer Pflegefamilie aufwachsen zu können.

Quelle: Presseinformation des Erziehungsbüro Rheinland vom 12.09.2016

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Handout „Ein (Pflege) Kind mit FASD – und glücklich“

Posted on September 11, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Das Erziehungsbüro Rheinland stellt eine Broschüre mit dem Titel „Ein (Pflege) Kind mit FASD – und glücklich“ kostenfrei zum Download zur Verfügung. Ziel des pädagogischen Konzeptpapiers von Susanne Falke und Sabine Stein ist es, mit Menschen, die vor Problemen im Zusammenleben mit Menschen mit FASD stehen, einige Tipps und Tricks aus ihrem Repertoire zu teilen und einen pädagogischen, alltagsnahen und lebbaren Beitrag zum Leben von betroffenen Familien anzubieten.

zum Download

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Dreiteilige Veranstaltungsreihe über FASD in Halle/Saale

Posted on September 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der PFAD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. lädt ein zu einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe über das Fetale Alkoholsyndrom (FASD). Die Vorträge finden jeweils von 19 bis 21 Uhr in den Räumen von lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10a in Halle/Saale statt.

Termine:

  • 05.10.2016
    Medizinische Aspekte von FASD“ mit Dr. Hoff-Emden, ärztliche Leiterin des SPZ Leipzig.
  • 02.11.2016
    Therapeutische Maßnahmen zur Förderung von Kindern mit FASD“ mit Ergotherapeutin Rita Junghahn
  • 07.12.2016
    Persönliche Erfahrungen im Zusammenleben mit Kindern mit Diagnose FASD“ mit anschließendem Elternaustausch

nähere Informationen

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„Informationen zur Pflegeversicherung“ am 22.09. in Hamburg

Posted on August 22, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Informationen zur Pflegeversicherung gibt Maike Lohmann interessierten Pflege- und Adoptiveltern am 22.09. von 20-22 Uhr bei Freunde der Kinder e.V.

Pflegekindern mit Behinderungen stehen grundsätzlich auch Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nach dem SGB XI zu. Sie informiert über zahlreiche Neuerungen ab 2016.

nähere Informationen

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„Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen und auffälligem Verhalten“ am 14./15.11. in Osnabrück

Posted on August 14, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Kinderschutz-Zentren widmen einen Fachkongress am 14./15.11. in Osnabrück dem Thema „Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen und auffälligem Verhalten„.

Psychische Störungen und Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen haben in den letzten Jahren zugenommen. Nach Angaben der Bundespsychotherapeutenkammer klagt jedes fünfte Kind in Deutschland über psychosomatische Beschwerden und jedes Zwanzigste leidet an einer psychischen Erkrankung.
Dabei können sich psychische Störungen mit ganz unterschiedlichen Symptomen zeigen: z.B. ziehen sich die Betroffenen zurück, isolieren sich, fallen durch aggressives oder schwieriges Verhalten auf, flüchten in die Sucht, verletzen sich selbst oder zeigen suizidale Krisen.

Dies stellt Therapeut(inn)en, Pädagog-(inn)en und das gesamte Umfeld der betroffenen Kinder und Jugendlichen vor große Herausforderungen. Es gilt die Symptome zu erkennen, die psychischen Auffälligkeiten zu verstehen und Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen. Und dies unter Beteiligung der Betroffenen und ggf. ihrer Eltern und in Abstimmung mit weiteren beteiligten Helfer(inne)n aus den Bereichen Psychiatrie, Jugendhilfe und Schule.

Vor diesem Hintergrund setzt sich der Kongress u.a. mit folgenden Fragestellungen auseinander:

  • Wie sind psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen zu verstehen?
  • Wie können traumatisierte Mädchen und Jungen in der Jugendhilfe unterstützt werden?
  • Wie können Helferinnen und Helfer mit suizidalen Krisen von Jugendlichen umgehen?
  • Welche Ursachen und Folgen haben Süchte bei Jugendlichen, und wie kann geholfen werden?
  • Wie ist die Diagnose Borderline bei Jugendlichen zu verstehen?
  • Wie können die verschiedenen Systeme Psychiatrie, Jugendhilfe und Schule zum Wohle der Betroffenen kooperieren?

Expertinnen und Experten vermitteln Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung und bringen ihre praxisnahen Erfahrungen und Konzepte aus Jugendhilfe, Psychiatrie und Schule ein. Und auch betroffene Jugendliche kommen in einem Workshop zu Wort.

Veranstaltungsflyer

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Entwicklung von Qualitätsstandards in der inklusiven Pflegekinderhilfe am 27.09. in Köln

Posted on Juli 27, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Aktionsbündnis „Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.“ widmet sich am 27.09. in Köln dem Thema Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe. Seit dem letzten Fachtag in Düsseldorf hat eine Expertengruppe Grundlagen für unsere aktuelle Stellungnahme erarbeitet, die dem Aktionsbündnis bereits Gehör im Bundesfamilienministerium verschafft hat.

Die aktuellen politischen Entwicklungen lassen keine sichere Prognose zu, ob es im September bereits ein „Inklusives SGB VIII“ geben wird, ob das Vorhaben gestoppt, verschoben oder umfassend modifiziert wird. Das Aktionsbündnis wird jedoch unabhängig von der Gesetzeslage konkrete Unterstützungsformen und -möglichkeiten für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien weiter ausarbeiten. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen Qualitätsstandards entwickeln und diese einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Der Fachtag soll einen weiteren Schritt in diese Richtung aufzeigen.

Den Fachtag werden Dirk Schäfer, Nicole Weißelberg und Kathrin Weygandt, wiss. MitarbeiterInnen der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen, wie folgt gestalten:

  • Input: Einblick in den aktuellen Stand des Praxisforschungsprojektes „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ gegeben
  • Parallele Expertinnenworkshops zu konkreten Empfehlungen (Handlungsoptionen) und Forderungen (Gesellschaft, Politik)
  • Resümierender Abschluss, in dem das Kooperationspotential zwischen Praxisforschung und Aktionsbündnis ausgelotet wird.

Anmeldung per Mail bis zum 31.08.16 unter aktionsbuendnis@inklusion-pflegekinder.de

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