Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein: 84 Prozent der Pflegekinder stammen aus Familien mit Transferleistungen

Posted on November 14, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

logoIn Schleswig-Holstein waren Ende 2016 im Rahmen der Jugendhilfe 3.226 junge Menschen bei Pflegeeltern in Vollzeitbetreuung untergebracht. Bei 84 Prozent der Unterstützten lebte deren Herkunftsfamilie bzw. der junge Volljährige selbst von Transferleistungen („Hartz IV“, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Sozialhilfe), so das Statistikamt Nord.

Von den Pflegekindern waren 22 Prozent jünger als sechs Jahre. Der Anteil der Sechs- bis unter Zwölfjährigen belief sich auf 36 Prozent, der der Zwölf- bis unter 18-jährigen auf 38 Prozent. Volljährig waren vier Prozent.

Bei 17 Prozent der Vollzeit in Pflegefamilien betreuten jungen Menschen stammte mindestens ein Elternteil aus dem Ausland.

Im Durchschnitt waren die Betroffenen am Jahresende 2016 bereits 61 Monate in einer Pflegefamilie.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Pflegekinder um fast fünf Prozent.

Quelle: Statistikamt Nord vom 14.11.2017

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

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„Umgang mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung“ am 25.11. in Husum

Posted on Oktober 14, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPFAD Nordfriesland e.V. lädt am 25.11. von 9.30 – 16.30 Uhr in die Jugendherberge Husum zu einer Fortbildung mit Ralf Tönnies ein. Als Trialog zwischen Pflegekindern, Pflegeeltern und leiblichen Eltern wird das Thema „Umgang mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung“ behandelt.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

nähere Informationen

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„Ansprüche im Rahmen der Eingliederungshilfe versus Jugendhilfeleistungen“ am 04.11. in Westerrönfeld

Posted on Oktober 4, 2017. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Landesverband für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien in Schleswig-Holstein e. V. lädt am 04.11. nach Westerrönfeld zu seinem Fachtag 2017 zum Thema „Ansprüche im Rahmen der Eingliederungshilfe versus Jugendhilfeleistungen“ ein. Referentin wird die Rechtsanwältin Anne Mielke aus Heidelberg sein.

nähere Informationen

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

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Entzug und Übertragung des elterlichen Sorgerechts in Schleswig-Holstein 2016

Posted on Juli 5, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , , |

Die Familiengerichte in Schleswig-Holstein haben im Jahr 2016 für 475 Kinder und Jugendliche die vollständige oder teilweise Übertragung der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder einen Dritten angeordnet. Im Vergleich zum Vorjahr (462 Fälle) ergibt sich ein Zuwachs um drei Prozent, so das Statistikamt Nord.

In 47 Prozent der Fälle erfolgte eine vollständige, in 53 Prozent eine nur teilweise Sorgerechtsübertragung. Bei 37 Prozent der betroffenen Minderjährigen handelte es sich um Kleinkinder unter sechs Jahren. 36 Prozent waren sechs bis unter 14 Jahre alt. Der Anteil der Jugendlichen (ab 14 Jahren) belief sich auf 27 Prozent.

Die Einschränkung oder der Entzug des elterlichen Sorgerechts erfolgt, wenn eine Gefahr für das Wohl oder das Vermögen des Minderjährigen auf andere Weise nicht abgewendet werden kann.

Quelle: Statistikamt Nord vom 05.07.2017

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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Kreis Pinneberg : „Das Jugendamt will raus aus dem Krisenmodus“

Posted on Juni 25, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schleswig-Holstein |

logoDas Pinneberger Tageblatt berichtet am 24.06.2017 im Artikel „Das Jugendamt will raus aus dem Krisenmodus“ von neuen Stellen in der Abteilung für Pflegefamilien und Adoptionen des Landkreises Pinneberg:

„Die ungewöhnlich starke Personalaufstockung, die die Politiker – in diesem Fall der Jugendhilfeausschuss – auf den Weg gebracht hat, hat zu einer im Verhältnis zwischen Parteien und Verwaltung ungewöhnlichen Reaktion geführt. Als Jensen in der Sitzung des Fachausschusses vergangene Woche darstellte, wie sich die konkreten Veränderungen auf die Arbeit im Bereich Adoption und Pflegestellen auswirkt, startete er seine Präsentation mit einem Foto. Auf diesem war das Team seiner Abteilung zu sehen. In den Händen Buchstaben, die ein Wort bildeten: „Danke!““

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Tolle Freizeitangebote beim PFAD Nordfriesland

Posted on April 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD Nordfriesland e.V., die PFAD Landesgruppe in Schleswig-Holstein, bietet 2017 zwei Freizeitangebote für Pflege- und Adoptivfamilien an:

  • 16.-18.06.2017 Angel-Wochenende für Kinder ab 10 Jahren mit Heiko und Björn,
    anschließend Besuch im Barfußgarten.
  • 29.07.-05.08.2017 Ferienfahrt nach Dänemark für Kinder von 10-14 Jahren
    unter der Leitung von Ute Parthenheimer und Björn Petersen

nähere Informationen und weitere Tagesausflüge unter http://www.pfad-nf.de/Angebote/

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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Einladung zu einer Auszeit für Adoptiv – und Pflegeeltern am 29.04. in Koberg

Posted on Februar 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zeit zum Ausruhen oder Innehalten ist gerade für Adoptiv – und Pflegeeltern etwas Außergewöhnliches. Diese Familien sind ständig „öffentlich“, werden bewertet und haben ein überdurchschnittliches Maß an Erwartungen zu erfüllen, da viele Fachbereiche, sowie die Herkunftsfamilien der Kinder Teil ihres Alltages sind.

Der Wunsch nach einer Möglichkeit, sich aus dem Alltag ausklinken zu können, weg von den Anforderungen, dem Leistungsdruck und den Erwartungsansprüchen Dritter, ist daher groß. Einmal nur seinen ganz eigenen Gedanken und Gefühlen Zeit und Raum schenken können, einmal nur für sich ganz allein da zu sein. Diesen Wunsch kann der Pflegeelternverein „Kreisgruppe KiAP (Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien) Herzogtum Lauenburg, der seinen Sitz in Sandesneben hat, den Pflegeeltern des Kreises nun erfüllen.

Die Aktion „Pfand_tastische Box“ bei Edeka Martens in Sandesneben und die wunderbare Unterstützung vieler Spender und Spenderinnen, die ihre Pfandbons zur Verfügung stellten, hat maßgeblich dazu beigetragen. Die Kreisgruppe KiAP – Herzogtum Lauenburg lädt Adoptiv – und Pflegeeltern zum Malworkshop „Gemeinsam neue Wege gehen“ ein. Unter der fachlichen Anleitung der freischaffenden Künstlerin sowie Kunst – und Kreativtherapeutin Hanny Barth (www.nordgalerie.com), haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ein individuelles Kunstwerk zu gestalten.

Vorkenntnisse oder besonderes Talent zum Malen und Zeichnen sind nicht erforderlich – jeder wird mit einem tollen Bild nach Hause gehen. Der Workshop findet am Sonnabend, 29. April 2017 von 10 Uhr bis 18 Uhr, in der ehemaligen Gaststätte „Koppelkaten“, Koppelkaten 7 in 23881 Koberg statt.

Die Kosten für Künstlerin und Raum trägt der Verein. Getränke werden gestellt, es wird darum gebeten, etwas für ein Mittagsbuffet mitzubringen. Der Eigenanteil für die Materialkosten beträgt 30 Euro pro Teilnehmer für Leinwand, Farben und andere Materialien.

Die Anmeldung erfolgt bitte verbindlich bis zum 31.März 2017 an: info@kiap-herzogtum-lauenburg.de oder telefonisch unter 04536-9979264.

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Seminarreise/ -freizeit für Pflegefamilien nach Sylt

Posted on Januar 15, 2017. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoZum zweiten Mal lädt die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zu einer Seminarreise/ -freizeit nach Sylt ein. Vom 09.-13.04.2017 können Pflegefamilien erholsame Tage auf der Insel zu verbringen und Bildung und Urlaub miteinander verbinden.

Neben dem Seminar „Die Zusammenarbeit mit Jugendamt, Vormund u. a. im Alltag einer Pflegefamilie“, werden zwei Workshops zu den Themen „Wie gelingen Pflegeverhältnisse?“ und „Besuchskontakte“ angeboten.

Während aller inhaltlichen Arbeitseinheiten werden die Kinder betreut, außerhalb dieser Zeiten findet keine Betreuung statt, sodass jede Pflegefamilie dann die Möglichkeit hat, die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Je nach Wetterlage und Möglichkeiten werden seitens des  Jugendgästehaus Puan Klent vielfältige Freizeitangebote und Ausflüge angeboten.

Anmeldeschluss ist der 15.02.2017.

nähere Informationen

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Artikel: „Sarah bedeutet für mich pures Glück“

Posted on Januar 5, 2017. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , |

Über die Aufnahme eines kleinen, an Spina bifida erkrankten Mädchens in eine Pflegefamilie berichten die Husumer Nachrichten im Artikel „Sarah bedeutet für mich pures Glück“ vom 04.01.2017.

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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Artikel „Regenbogenfamilie: Nur Pflegekinder erlaubt“

Posted on Oktober 4, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hamburg, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , |

Das Hamburger Abendblatt portraitiert eine Regenbogen-Pflegefamilie aus Halstenbek im Artikel „Regenbogenfamilie: Nur Pflegekinder erlaubt“ vom 02.10.2015.

Die Pflegeväter betonen: „Die Wertschätzung der Gesellschaft ist nicht dieselbe, solange der Staat nur die klassische Ehe schützt.

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„Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern – Sozialpädagogische und rechtliche Aspekte“ am 05.09. in Husum

Posted on August 8, 2015. Filed under: Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 05.09. referieren Rechtsanwalt Peter Hoffmann und die PFAD Fachreferentin Dr. Carmen Thiele in Husum über das Thema „Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern – Sozialpädagogische und rechtliche Aspekte„. Das Seminar des PFAD Bundesverbandes e.V. findet in Kooperation mit der Landesgruppe PFAD Nordfriesland e.V. statt.

Die Thematik der Umgangsgestaltung für Pflegekinder ist oft ein kontrovers diskutiertes Thema. Es wirken in diesem Bereich Vorschriften aus dem Familienrecht (BGB). Aber die im Kontext von Trennung und Scheidung entwickelten familienrechtlichen Regelungen passen oft nicht für Pflegekinder. Das Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) sieht vor, dass im Rahmen der Hilfeplanung einvernehmliche Übereinkünfte ausgehandelt werden, die für die Entwicklung der Pflegekinder dienlich sind (Kindeswohlgebot).

Wie schafft man einvernehmliche Regelungen? Welche Hilfen brauchen Pflegeeltern? Welche Hilfen brauchen die leiblichen Eltern/-teile? Was soll das Jugendamt zur Verfügung stellen?

Viele interessante Fragen, die im Rahmen dieser Veranstaltung diskutiert und beantwortet werden.

zum Veranstaltungsflyer

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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Bewerberbedarf in Schleswig-Holstein

Posted on Mai 28, 2014. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

Die Allgemeine Zeitung berichtet im Artikel „Geprüft und für gut befunden – Pflegeeltern auf dem Weg zum Kind“ vom 27.05.2014 über den Bedarf an Pflegefamilien in den Kommunen in Schleswig-Holstein:

„Elf Bewerberpaare gibt es zurzeit in Flensburg….. 70 Kinder sind derzeit in Kurzzeitpflege, 50 wurden 2013 in Vollzeitpflege vermittelt. In Kiel stehen derzeit 250 Pflegefamilien zur Verfügung, 50 werden zusätzlich jedes Jahr gebraucht. Die Stadt startete sogar eine Werbekampagne. 20 Familien haben sich bislang darauf gemeldet. In Lübeck dagegen habe man die Nachfrage bislang immer bedienen können, sagt ein Sprecher. Etwa 200 Familien kümmern sich um ungefähr 300 Kinder in Vollzeitpflege. Auch im Kreis Steinburg gibt es keine Engpässe – 120 Familien betreuen 170 Kinder und Jugendliche. In Flensburg sieht es anders aus: «Es ist schwierig, Familien zu finden», sagt Karen Welz-Nettlau, Abteilungsleiterin im Bereich Sozialpädagogische Dienste der Stadt Flensburg.“

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Ergebnisse des Fachkongresses „Kinder zwischen zwei Welten“

Posted on März 10, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

hl-live.de veröffentlichte im Artikel „Kongress: Im Zentrum steht das Kindeswohl“ vom 10.03.2014 die Ergebnisse des Fachkongresses „Kinder zwischen zwei Welten“, den die Kinderschutz-Zentren am 10.-11.03. in Lübeck abhielten.

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Kids-Freizeit in Trappenkamp vom 28.05 – 01.06.

Posted on Februar 28, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Für zwanzig Kinder (8-15 Jahre) aus Pflege- und Adoptivfamilien findet vom 28.05.-01.06. unter der Leitung von Edda Jacobs und Manfred Deege eine Kids-Freizeit in Trappenkamp/Schleswig-Holstein statt. Veranstalter sind der PFAD Bundesverband e.V. und Freunde der Kinder e.V., Hamburg.

Gemeinsam verbringt die Gruppe fünf Tage in der Landesturnschule, die geprägt sind von Sport, Spiel,Gemeinsamkeit und vielen Überraschungen: Gegrilltes oder auch einer Nachtwanderung.

Ein Sonderprospekt ist über Freunde der Kinder e.V. erhältlich.

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„Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ am 10.-11.03. in Lübeck

Posted on Januar 31, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wenn Kinder wegen einer gefährdenden Familiensituation nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, bedeutet der Wechsel in eine Pflegefamilie oft Chance und Krise zugleich. Neben der Möglichkeit, verlässliche Beziehungen aufzubauen, stellt die Trennung von vertrauten Bezugspersonen ebenso eine schmerzliche Erfahrung dar.

Auf dem Fachkongress „Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ am 10.-11. März in Lübeck richten die Kinderschutz-Zentren den Blick auf betroffene Kinder, „alte“ und „neue“ Familiensysteme und die beteiligten Helfer(innen).

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

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„Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ am 10./11.03. in Lübeck

Posted on Januar 18, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Kinderschutz-Zentren richten vom 10.-11.03. in Lübeck den Blick auf das Thema „Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“.

Kinder, die wegen einer gefährdenden Familiensituation nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, haben häufig sehr belastende Erfahrungen gemacht. Sie wurden vernachlässigt, haben psychische und physische Gewalt erfahren oder miterlebt. Diese Ereignisse beeinflussen die Entwicklung der Kinder und wirken sich in unterschiedlichster Weise auf Beziehungsfähigkeit, soziales Verhalten und kognitive Leistungen aus. Die Unterbringung in einer Pflegefamilie ermöglicht Kindern, verlässliche und schützende Beziehungen aufzubauen, bedeutet aber auch die schmerzliche Trennung von vertrauten Bezugspersonen und für die Eltern das Eingestehen von Versagen, verbunden mit Schuldgefühlen, Wut und Trauer.

Umso wichtiger ist daher die Entwicklung eines fachlichen Gesamtkonzeptes: Auswahl und Qualifizierung der Pflegeeltern zur Vorbereitung auf ihre Rolle, die Bereitstellung einer ständigen fachlichen Begleitung sowie Gewährleistung schneller Hilfen in Krisensituationen gehören ebenso dazu wie die Beratung und Unterstützung des Herkunftssystems sowie die Partizipation der betroffenen Kinder und ihrer Herkunftsfamilien bei bevorstehenden Entscheidungen.

Auf dem Fachkongress vermitteln erfahrene Referentinnen und Referenten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und sprechen über Erfahrungen und Konzepte aus der Praxis. U.a. wird Prof. Josef Faltermeier Einblicke in die Beziehungsdynamik zwischen Herkunfts- und Pflegefamilie geben und ganz aktuell beschäftigt sich Junior-Prof. Dr. Dorett Funcke in ihrem Vortrag mit gleichgeschlechtlichen Paaren als Pflegeeltern. Neben weiteren Vorträgen und Foren steht wie immer auch der praxisbezogene Austausch in Workshops auf dem Programm.

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„Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 21.09. in Achim

Posted on August 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Dem „Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ widmet sich eine Fortbildung des Ortsvereins PIVKE-Freunde und Eltern der Pflege- und Adoptivkinder im Landkreis Verden e.V. am 21.09. in Achim. Referentin wird Hildegard Niestroj sein.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und/oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderungen in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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CDU Schleswig Holstein: Öffentliche Anerkennung für die Leistung von Pflegefamilien ist dringend notwendig

Posted on Juni 1, 2013. Filed under: Pflegefamilie, Politik, Schleswig-Holstein |

Anlässlich des am 01. Juni 2013 stattfindenden ersten landesweiten Tags der Pflegefamilie (wir berichteten) erklärt die CDU-Sozialpolitikern Heike Franzen:

„Pflegeeltern tragen eine große Verantwortung, wenn sie Kinder in ihre Familien aufnehmen. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag – Urlaub oder eine Pause von dieser Aufgabe gibt es nicht. Für diesen Einsatz spreche ich allen Pflegeeltern in Schleswig-Holstein meinen größten Dank aus.“

Die Zahl der Kinder, die in Deutschland aus ihren Familien genommen werden müssen und in Pflegefamilien aufwachsen, steige stetig. Alleine in Schleswig-Holstein sei die Zahl der Kinder, die eine Pflegefamilie suchen, in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent gestiegen. Was fehle, seien jedoch Pflegefamilien, die diesen Kindern eine Chance geben, in einer Familie aufzuwachsen. Diese Familien verdienten neben Dank und Respekt aber auch die notwendigen unterstützenden Maßnahmen durch die Träger der Jugendhilfe.

„Gut begleitete Pflegefamilien können gute Arbeit leisten. Da ich selbst viele Jahre Pflegemutter war, weiß ich, wie anstrengend und nervenaufreibend diese Aufgabe sein kann. Dennoch wünsche ich mir, dass sich noch mehr Familien für die Aufnahme eines Pflegekindes entscheiden. Es gibt nichts Schöneres als mitzuerleben, dass ein Kind eine zweite Chance auf eine Kindheit in einer Familie hat und seinen Weg gehen kann“, so Franzen abschließend.

Quelle: Pressemeldung der CDU Schleswig-Holstein vom 31.05.2013

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Landkreis Aurich: „Beratungsstelle sucht dringend Pflegeeltern“

Posted on April 25, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein |

In der Ostfriesen-Zeitung macht der Landkreis Aurich im Artikel „Beratungsstelle sucht dringend Pflegeeltern“ vom 25.04.2013 auf seinen hohen Bedarf an geeigneten Pflegeelternbewerbern aufmerksam.

Da die Pflegekinder hohe Anforderungen an die Pflegeeltern stellen, will der Landkreis sein Entlastungsangebot für Pflegeeltern ausbauen. Die Angebote sollen den Pflegeeltern die Möglichkeit bieten, auch Zeit für sich zu haben.

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Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland

Posted on April 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes „Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie“. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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„Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern – Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien“ am 08.06. in Hamburg

Posted on April 8, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Niedersachsen, PFAD Verband, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern“ lautet das Statement des PFAD Adoptionstags mit Norbert Carstensen zum Thema „Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien„, das der PFAD Bundesverband in Kooperation mit seinem Hamburger Landesverband Freunde der Kinder e.V. am 08.06. in Hamburg anbieten wird. Ängste können in jeder Familie auftreten. Sie betreffen die Entwicklungsaufgaben der Eltern wie auch die der Kinder. Im Seminar beschäftigen sich die teilnehmenden Adoptiveltern und -bewerber zuerst mit dem Phänomen der Angst. Anschaulich wird dargestellt, wie Trauma und Verunsicherungen im Autonomen Nervensystem verarbeitet werden und welche Herausforderung das für die Beziehungsgestaltung mit dem Adoptivkind darstellt. Wenn man die Abläufe von Eskalation und Deeskalation genauer versteht, kann man lernen, was hilft, dass Kinder mit Stress und Emotionen besser umgehen können und auch die Eltern als Vorbild sich selber gut regulieren können.

Veranstaltungsflyer

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Schleswig-Holstein: Erster landesweiter „Tag der Pflegefamilie“ am 01.06. bei Kiel

Posted on April 1, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Torsten Albig findet am 01.06. auf dem Gelände des Freilichtmuseums Molfsee der erste landesweiter „Tag der Pflegefamilie“ in Schleswig-Holstein statt.

Das Programm wendet sich an bereits tätige Pflegefamilien und Menschen die daran interessiert sind, ein Pflegekind in Ihrer Familie aufzunehmen. Von 11 bis 17 Uhr erwartet Eltern und Ihre (Pflege-)Kinder ein kurzweiliges Programm für jedes Alter und Wissenswertes rund um das Thema Pflegefamilie.

Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Aktion der Jugendämter aus den Städten Flensburg, Kiel, Lübeck, Neumünster und den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde und Stormarn.

Um Anmeldung bis zum 10.05. wird gebeten.

nähere Informationen

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„Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern – Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien“ am 08.06. in Hamburg

Posted on März 6, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Niedersachsen, PFAD Verband, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern“ lautet das Statement des PFAD Adoptionstags mit Norbert Carstensen zum Thema „Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien„, das der PFAD Bundesverband in Kooperation mit seinem Hamburger Landesverband Freunde der Kinder e.V. am 08.06. in Hamburg anbieten wird. Ängste können in jeder Familie auftreten. Sie betreffen die Entwicklungsaufgaben der Eltern wie auch die der Kinder. Im Seminar beschäftigen sich die teilnehmenden Adoptiveltern und -bewerber zuerst mit dem Phänomen der Angst. Anschaulich wird dargestellt, wie Trauma und Verunsicherungen im Autonomen Nervensystem verarbeitet werden und welche Herausforderung das für die Beziehungsgestaltung mit dem Adoptivkind darstellt. Wenn man die Abläufe von Eskalation und Deeskalation genauer versteht, kann man lernen, was hilft, dass Kinder mit Stress und Emotionen besser umgehen können und auch die Eltern als Vorbild sich selber gut regulieren können.

Veranstaltungsflyer

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Schleswig-Holstein: „Pflegefamilien: Probleme spitzen sich zu“

Posted on Februar 20, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schleswig-Holstein |

In den Kieler Nachrichten äußern sich schleswig-holsteinische Jugendämter in einer dpa-Umfrage zu dem zunehmenden Problem, für die steigende Zahl an Pflegekindern genügend geeignete Pflegefamilien zu finden.

zum Artikel „Pflegefamilien: Probleme spitzen sich zu“ vom 19.02.2013

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Schleswig-Holstein: Zahl der jungen Menschen in Pflegefamilien erneut gestiegen

Posted on Oktober 24, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

In Schleswig-Holstein ist die Zahl der in einer Pflegefamilie untergebrachten jungen Menschen erneut gestiegen. 3 248 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren Ende 2011 im Rahmen der Jugendhilfe bei Pflegeeltern in Vollzeitbetreuung untergebracht, das sind knapp fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor, so das Statistikamt Nord.

Fast drei Viertel der Pflegekinder waren zwischen sechs und 17 Jahren alt. Unter sechs Jahre alt waren 23 Prozent und bereits volljährig waren vier Prozent der Betroffenen. Im Durchschnitt waren die jungen Menschen bereits seit 56 Monaten in einer Pflegefamilie untergebracht.

Von Transferleistungen (zum Beispiel „Hartz IV“, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Sozialhilfe) lebten 84 Prozent der Betroffenen beziehungsweise deren Herkunftsfamilie; 15 Prozent hatten mindestens ein aus dem Ausland stammendes Elternteil.

Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein vom 24.10.2012

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Adoptionen in Schleswig-Holstein 2011: Zahl der adoptierten Kinder rückläufig

Posted on August 15, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

Im Jahr 2011 sind Schleswig-Holstein 117 Kinder und Jugendliche adoptiert worden, acht weniger als im Vorjahr. Damit hat die Zahl der Adoptionen ihren bisher niedrigsten Wert erreicht, so das Statistikamt Nord.

77 Minderjährige wurden durch Stiefvater oder Stiefmutter als Kind angenommen. Bei den anderen Fällen handelte es sich fast ausschließlich um „Fremdadoptionen“, bei denen also Adoptivkinder und -eltern nicht miteinander verwandt waren.

Die Zahl der in Adoptionspflege – einer Art „Probezeit“ im Vorfeld der Adoption – untergebrachten Minderjährigen belief sich Ende 2011 auf 77 und lag damit um zwölf unter dem Wert des Vorjahres.

Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein vom 14.08.2012

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Landkreis Aurich stärkt seine Pflegefamilien

Posted on April 25, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schleswig-Holstein |

Der Landkreis Aurich plant einen Entlastungsdienst für Pflegefamilien einzurichten und macht die bisher freiwillige Fortbildung verbindlich.

zum Artikel „Aurich: Landkreis stärkt seine Pflegefamilien“ in Ostfriesische Nachrichten vom 24.04.2012

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Kiel: Verdienstkreuz für Pflegemutter Monika Bülck

Posted on April 15, 2012. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein, Verschiedenes |

Für ihre Lebensleistung als Bereitschaftspflegemutter für die Stadt Kiel erhielt Monika Bülck in der Kieler Staatskanzlei das Bundesverdienstkreuz. Rund 500 Kindern betreute die heute 69-Jährige, immer noch aktive Pflegemutter in den letzten 40 Jahren.

zum Artikel „Verdienstkreuz für Pflegemutter“ in den Kieler Nachrichten vom 13.04.2012

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PFAD Nordfriesland zur Schaffung von Standards in der Pflegekinderhilfe in Schleswig-Holstein

Posted on April 12, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Im Schleswig-Holsteinischen Landtag gibt es mit der Drucksache 17/2259 den Antrag „Einheitliche Standards bei der Auswahl, Schulung und Prüfung von Pflegeeltern“ für das Land Schleswig-Holstein zu entwickeln. In diesem Kontext ist auch der Ortsverein PFAD Nordfriesland aufgefordert worden, Stellung zu nehmen. In der Stellungnahme des PFAD Nordfriesland wird die strukturelle Ausstattung der Pflegekinderdienste als ein wichtiger Faktor für den Kinderschutz eingeschlossen:

Das Recht der kommunalen Selbstverwaltung hat dazu geführt, dass die Pflegekinderhilfe sich innerhalb von Schleswig Holstein sehr unterschiedlich entwickelt hat. Deshalb begrüßt PFAD Nordfriesland die Initiative einheitlicher Standards für die Pflegekinderhilfe. Die Formulierung „einheitliche Standards für die Auswahl, Prüfung und Schulung von Pflegeeltern“ greift unseres Erachtens zu kurz, da dieses die strukturellen Voraussetzungen, wie Qualifikation der Mitarbeiter der sozialen Dienste und deren zeitliche Ressourcen (Personalstärke) nicht mit betrachtet. „Es braucht einheitliche Regeln, die verhindern, dass die Überlastung eines Sozialarbeiters lebensgefährdend für ein Kind wird. Das hat mit Kontrolle nichts zu tun, sondern mit Begleitung, mit Beratung, mit Austausch.“ formuliert dies die Vorsitzende des PFAD Bundesverbandes Frau Dagmar Trautner.

Um Pflegekinder in ihrer Lebenssituation umfassend zu schützen, braucht die Pflegekinderhilfe:

  • gut ausgebildete Fachkräfte in ausreichender Anzahl. Dabei sind Fallzahlen von ca. 30 Pflegekinder bei sogenannten „normalen“ Dauerpflegestellen eine wichtige Orientierung.
  • Pflegefamilien, die Kinder mit einer zerrissenen Lebensgeschichte oder stark vernachlässigte Kinder in ihrer Familie aufnehmen (Sonderpflegestellen nach § 33 Satz 2) brauchen eine engere Begleitung, da sollte eine Fachkraft für nicht mehr als 20 Kinder zuständig sein.
  • Brüche im Lebenslauf von Kindern können weitgehend vermieden werden, wenn in der Hilfeplanung offen und ehrlich miteinander gearbeitet wird. „Kontinuitätssichernde Planung“ bedeutet dementsprechend für jeden Einzelfall fachlich fundierte Entscheidungen als Teamarbeit in den Hilfeplangesprächen zu treffen, und die Kinder sowie die Herkunftsfamilie wie auch die Pflegefamilie bei der „Verarbeitung“ dieser zu unterstützen. Nach einer Rückkehr eines Pflegekindes in seine neue Herkunftsfamilie braucht diese über einen längeren Zeitraum eine sozialpädagogische Unterstützung (SPFH), um die neue Familienbildung erfolgreich bewältigen zu können.
  • Supervision und interdisziplinäre Fallgespräche auf der Ebene der sozialpädagogischen Fachkräfte (in den Jugendämtern sowie bei freien Trägern) als Regelangebot an die Mitarbeiter(innen) in den sozialen Diensten.
  • Vorbereitung von Pflegefamilien unter Einbeziehung erfahrener Pflegefamilien
  • an Pflegefamilien regelmäßige Angebote zur Supervision oder/und Reflektion des Familienalltages
  • Angebote der Entlastung (Wochenenden oder Ferienfreizeiten) an die Pflegefamilien
  • Gruppenangebote an die Pflegekinder.
  • Zusammenarbeit der öffentlichen oder/und freien Träger der Pflegekinderhilfe mit dem am Ort tätigen Pflegefamilienverein (oder Gruppe) sowie materielle Unterstützung für die Selbsthilfe in der Pflegekinderhilfe.

Eine arbeitsfähige Selbsthilfeorganisation vor Ort ist ein wichtiger Garant für Kinderschutz.

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DJI-Interview mit Dr. Jens Pothmann: Regionale Unterschiede bei der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Pflegefamilien

Posted on März 24, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Die Hilfen zur Erziehung (HzE) gehören zu den zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen Beratung, kurzzeitige Unterstützung für Familien wie längerfristige Unterbringung von Kindern außerhalb der Familie. Nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Fallzahlen und Ausgaben gerieten die HzE zuletzt in die Schlagzeilen. Eine Untersuchung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) zeigt eklatante regionale Unterschiede bei den Fremdunterbringungsquoten. Dazu hat DJI Online Dr. Jens Pothmann von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik einige Fragen gestellt.

zur Datenanalysen Regionale Unterschiede bei der „Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen“ in Heimen und Pflegefamilien

zum DJI Interview mit Dr. Jens Pothmann

Quelle: DJI Februar 2012

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Umstrukturierungen im Kreis Steinburg

Posted on März 13, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

NDR beschäftigt sich im Bericht „Gutachten zeigt Mängel im Jugendamt Itzehoe“ mit Umstrukturierungen in der Jugendhilfe des Kreis Steinburg.

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Portal „Deutschlandfamilienkarte.de“ gestartet

Posted on Februar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes |

Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.“ (KRFD) hat das neue Onlineportal „Deutschlandfamilienkarte.de“ freigeschaltet. Damit wird erstmals ein umfassender Überblick über die diversen Familienangebote auf Landes- und kommunaler Ebene ermöglicht. Jeder Interessierte kann nun sehr komfortabel überprüfen, ob für die jeweilige Region Angebote vorhanden sind.

Das Portal verdeutlicht, wie unterschiedlich Kommunen und Länder mit Familien umgehen. So bieten von den 16 Bundesländern lediglich sieben überhaupt eine Familienkarte an. Dort, wo es keine Regelung auf Länderebene gibt, haben die Kommunen teilweise selbst die Initiative ergriffen.

Die Regelungen sind entsprechend heterogen. Meist gelten Familienkarten schon ab dem ersten Kind. Die Bundesländer Sachsen und Baden-Württemberg bieten ihre Familienpässe jedoch für Familien mit mindestens drei Kindern an – ebenso die Familienkarte in Wiesbaden. In Stuttgart gilt eine grundsätzliche Höchstgrenze des Familieneinkommens von 60.000 Euro für die Erteilung der Karte. Hier ist mit der Karte auch eine finanzielle Zuwendung für jedes Kind verknüpft.

Das Informationsangebot und die Intensität, mit der sich die Gemeinden und Länder um die Karte kümmern, klaffen weit auseinander. Während Berlin mit einem umfangreichen Informationsangebot aufwarten kann, ist der Onlineauftritt von Bremen und Bremerhaven seit 2006 nicht mehr überarbeitet worden. Hamburg hat seine Familienkarte seit 2010 gleich ganz eingestellt.

Auch sind die bestehenden Angebote teilweise mit Vorsicht zu genießen. Thomas Franke, Sprecher des KRFD: „Eine Familienkarte soll nicht einfach nur zum Mehrkonsum verleiten, sondern eine Hilfe im Alltag von Familien sein. Die Angebote einer amerikanischen Fastfood-Kette haben auf solchen Karten nichts zu suchen. Es kann auch nicht darum gehen, dass Unternehmen mit den Karten ihre üblichen Rabatte bewerben, die ohnehin jeder Kunde bekommt. Die Länder und Kommunen sollten hier ein wenig sorgsamer mit der Weitergabe von Rabatten sein.“ Ebenso sollten die unterschiedlichen Familiengrößen bei der Konzeption der Karten eine Rolle spielen. Thomas Franke: „Eine Kleinfamilie mit einem Kind hat ganz andere Bedürfnisse und Möglichkeiten, als eine Großfamilie mit drei und mehr Kindern. Eine Staffelung von Rabatten und Angeboten mit steigender Kinderzahl ist sinnvoller, als die pauschale Herausgabe, unabhängig von der Familiengröße.“

Das Portal ist mit seiner Freischaltung erst in der Startphase. Die Recherche nach den diversen Familienkarten ist naturgemäß schwierig. Der KRFD ist daher auf Hinweise angewiesen und wird das Informationsangebot stetig aktualisieren.

Quelle: Pressemitteilung des KRFD

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Ausstellung, Filmvorführung und Diskussion am 01.03. in Norderstedt

Posted on Februar 14, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Gesundheit, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am 01.03. um 18 Uhr wird die Ausstellung „Seelensplitter“ mit Werken von Petra Thomsen im Amtsgericht Norderstedt eröffnet.

Im Anschluss um 19.30 Uhr läuft der Dokumentarfilm „Tiefdruckgebiete“ über das Leben von Petra Thomsen im Spectrum Kino Center.

Petra Thomsen wurde kurz nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben. Durch die frühe Trennung von der leiblichen Mutter wurde sie schwer traumatisiert. Obwohl sie von ihren Adoptiveltern liebevoll aufgenommen wurde, konnte sie sich nicht mit ihnen identifizieren. Immer wieder beschäftigte sie sich mit der Frage nach ihrer Herkunft. Auf der Suche erfuhr sie nicht nur Erfreuliches. Dennoch bereut sie es nicht, den Weg gegangen zu sein. Schon früh litt sie unter einer Angststörung, wurde später depressiv, missbrauchte Alkohol und verletzte sich selbst. Ambulante und stationäre Therapien prägten ihr Leben. Schließlich bekam sie die Diagnose: Borderline-Syndrom. Während eines Klinikaufenthalts fand Petra Thomsen zur Malerei. Die künstlerische Arbeit und die Therapie auf einer Spezialstation für Menschen mit einer Borderline-Erkrankung eröffneten ihr neue Horizonte.

Der Film „Tiefdruckgebiete“ der Berliner Regisseurin Andrea Rothenburg macht Petra Thomsens Suche, ihren Weg, ihre Niederlagen, ihre mühsam errungenen Erfolge in authentischer, intensiver und beeindruckender Weise zum Thema.

Danach ist eine Podiumsdiskussion mit Petra Thomsen, Regisseurin Andrea Rothenburg, Hans-Joachim Schwarz, Leitender Chefarzt des Psychiatrischen Zentrums Rickling sowie Burghard Schwarz, Betreuungsrichter am Amtsgericht Norderstedt, geplant.

Die Ausstellung „Seelensplitter“ im Amtsgericht Norderstedt kann bis zum 29.06.2012 von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr besichtigt werden.

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Ferienprogramme für Pflege- und Adoptivkinder in Landedo, Portugal

Posted on Januar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Reiseveranstalter Kinderleben bietet Feriencamps in Portugal speziell für Pflege- und Adoptivkinder bzw. Kinder mit Handicaps an.

Für 2012 plant das erfahrene Team um den Diplom-Sozialpädagogen Ivo Stephan und den Künstler Gert-Hein de Visser fünf Durchgänge mit jeweils 6 Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren, die für gut zwei Wochen Abenteuerurlaub in der Natur der Berge Nordportugals machen.

Termine:
31.03. bis 14.04.2012
30.06. bis 14.07.2012
16.07. bis 30.07.2012
02.08. bis 16.08.2012
29.09. bis 13.10.2012

weitere Informationen und Anmeldung auf www.kinderleben.com oder www.landedo.info

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Kreis Dithmarschen: Pflegeeltern gesucht – Knochenarbeit mit Samthandschuhen

Posted on Januar 23, 2012. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein |

HEIDE/MELDORF (pid). Es geht nicht darum, dass eine Familie mal ein oder zwei Betten für die Dauer eines Ferienaufenthaltes übrig hat. Malte Spitzer: „Wir suchen überzeugte Pflegeeltern im Kreis Dithmarschen.“ Der Leitende Kreisverwaltungsdirektor weiter: „Hier geht es darum, Kindern Halt und Unterstützung zu geben, sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Pflegeeltern leisten echte Knochenarbeit mit Samthandschuhen.“

Oft sind die leiblichen Eltern der Kinder in einer schwierigen Lebensphase, so dass sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht selbst für ihre Kinder sorgen können. Erziehungsschwäche, psychische Erkrankungen oder manchmal auch Alkohol, Drogen und/oder Gewalterfahrungen spielen hierbei eine Rolle.

Derzeit kümmern sich im Kreis Dithmarschen 278 qualifizierte Pflegeeltern um 311 Jungen und Mädchen vom Säuglingsalter bis zur Volljährigkeit. Malte Spitzer: „Oft liegen zwischen dem ersten Anruf der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes und dem Klingeln des neuen Familienmitgliedes an der Haustür keine zwei Stunden. Pflegeeltern müssen flexibel sein.“

Wir brauchen Eltern mit langem Atem, betont der Jugendamtsleiter. Spitzer: „Sie müssen bereit sein, sich den ’Rucksack’ anzuschauen, den das Kind in die neue Familie mitbringt.“ Ihre Aufgabe ist es, dem Kind oder dem Jugendlichen zu helfen, wieder Selbstvertrauen zu entwickeln. Malte Spitzer: „Das Kind muss lernen, wieder Kind sein zu dürfen.“

Im Gegenzug – und diese Erfahrungen machen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises regelmäßig – sind Pflegeeltern, die das erlebt haben, glücklich und stolz. Im 54. Jahr hat sich das Dithmarscher Pflegekinderwesen bewährt. Hier zeigt sich, dass die Stärke der ländlichen Kreise wie Dithmarschen vor allem darin liegt, dass hier bodenständige Familien leben, die es verstehen, den ihn anvertrauten Kindern Halt und gleichermaßen Freiraum zu geben, als Kind groß werden zu dürfen. Malte Spitzer: „Solche Männer und Frauen braucht Dithmarschen auch weiterhin kreisweit, damit alle Kinder eine Chance haben, in ihrem Gemeinwesen zu bleiben. Wir freuen uns über weitere Menschen, die ihr Interesse zur Übernahme dieser wertvollen Tätigkeit beim Kreis Dithmarschen anmelden.“

Der Kreis hat in speziellen Seminaren, in denen Bewerberinnen und Bewerber vorbereitet werden, gute Erfahrungen gemacht: Die Bestätigung durch das soziale Umfeld, die gute Vernetzung mit anderen Pflegeeltern und – nach der Ausbildung – der enge Kontakt zum Kreis sind selbstverständlich. Daher ist die Motivation hoch. Auch wenn man in die Rolle einer Pflegemutter oder eines Pflegevaters langsam herein wächst, sind Pflegeeltern stolz, etwas geschaffen zu haben, wenn sich neben den biologischen Kindern der anvertraute Nachwuchs gut entwickelt. Doch auch, wenn es mal Tiefen gibt, so Spitzer, steht das Jugendamt jederzeit für Pflegeeltern mit Rat und Tat beiseite. „Wir lassen niemanden allein. Jede Pflegefamilie hat einen verlässlichen Ansprechpartner an ihrer Seite.“

Die persönlichen Kontakte zwischen Pflegeeltern und langjährigen Pflegekindern enden nicht mit der Volljährigkeit der Jugendlichen. Dennoch sind sich alle Beteiligten, abgebende Eltern, Pflegeeltern, Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie die Heranwachsenden bewusst, dass es sich um ein Pflegeverhältnis auf Zeit handelt. Die Auswahl treffen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und ihren Kontakten mit leiblichen und pflegenden Eltern. Malte Spitzer: „Wir entscheiden uns schnell und liegen in der Regel richtig.“

Am Ende eines Lebensabschnitts als Pflegekind steht entweder die Rückkehr in die Ursprungsfamilie oder das Erreichen der Volljährigkeit. Der Weg zurück hat, wenn es sich mit dem Kindeswohl vereinbaren lässt, absolute Priorität. Pflegeeltern müssen zupacken können und in der Lage sein, ’ihr’ Kind wieder loszulassen, morgen schon oder in zehn Jahren vielleicht.

Infos: Kreis Dithmarschen, Regionaler Sozialer Dienst Mitte, Renate Schay, Telefon: 04832/9519919,
Email: renate.schay@dithmarschen.de

Quelle: Kreis Dithmarschen vom 18.01.2012

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Jugendhilfe in Hamburg und Schleswig-Holstein 2010: Kosten für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen gestiegen

Posted on Januar 19, 2012. Filed under: Finanzielles, Forschung, Hamburg, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

Für die Kinder- und Jugendhilfe sind 2010 in Hamburg brutto 795 Mio. Euro ausgegeben worden, das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr, so das Statistikamt Nord. Im Vergleich zu 2005 erhöhten sich die Ausgaben sogar um 41 Prozent.

61 Prozent der Ausgaben (486 Mio. Euro) entfielen auf die Kindertagesbetreuung, insbesondere für die Kindertageseinrichtungen wurde ein Großteil davon aufgewendet. Für Hilfen zur Erziehung (wie Erziehung in Heimen oder Pflegefamilien, Erziehungsberatung, sozialpädagogische Familienhilfe) wurden 29 Prozent (227 Mio. Euro) und für die Jugendarbeit fünf Prozent (37 Mio. Euro) aufgewendet.

In Schleswig-Holstein sind im Jahr 2010 brutto 770 Mio. Euro für die Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben worden, knapp drei Prozent mehr als im Vorjahr und 18 Prozent mehr als im Jahr 2005.

58 Prozent davon (444 Mio. Euro) entfielen auf die Kindertagesbetreuung, 29 Prozent (221 Mio. Euro) flossen in die Hilfen zur Erziehung und sieben Prozent (56 Mio. Euro) in die Jugendarbeit, die junge Menschen zu einem selbstbestimmten Leben befähigen sowie zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement anregen soll.

Quelle: Statistisches Landesamt für Hamburg und Schleswig-Holstein vom 13.01.2012

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Bund, Länder und Kirchen starten Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“

Posted on Januar 2, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Finanzielles, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , , |

Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 an stehen Betroffenen Mittel aus dem Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ (Fonds „Heimerziehung West“) zur Verfügung. Der Fonds wurde durch den Bund, die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Bayern, Berlin, Bremen und Hamburg, die Evangelische Kirche in Deutschland, die (Erz-) Bistümer der katholischen Kirche im Bundesgebiet, den Deutschen Caritasverband, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Deutsche Ordensobernkonferenz errichtet. Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung, die jeweils zu einem Drittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie katholischer und evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbänden und den Orden erbracht werden. Damit ist der Startschuss zur Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren gegeben.

„Das Leid der Betroffenen hat mich zutiefst berührt, deshalb ist es mir wichtig gewesen, dass die Vorschläge des Runden Tisches Heimerziehung West schnell umgesetzt werden. Ab 1. Januar können endlich die Anträge auf Unterstützung gestellt werden. Das ist eine wichtige Nachricht für alle Betroffenen“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. „Mir ist bewusst, dass der Fonds nichts ungeschehen machen kann. Der Fonds kann aber Betroffenen helfen, heute noch nachweisbare Folgen aus der Zeit ihrer Heimunterbringung in den Jahren 1949 bis 1975 zu überwinden.“

Betroffenen, denen während ihrer Heimunterbringung in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland Unrecht und Leid zugefügt wurde, kann durch den Fonds eine Hilfe zur Bewältigung dieses Leids gewährt werden, soweit durch die Heimerziehung heute noch Traumatisierungen oder andere Beeinträchtigungen und Folgeschäden bestehen und dieser besondere Hilfebedarf nicht über die bestehenden Hilfe- und Versicherungssysteme abgedeckt wird. Darüber hinaus sollen Betroffene dabei unterstützt werden, ihre Zeit der Heimunterbringung zwischen 1949 und 1975 aufzuarbeiten. In Fällen, in denen es aufgrund seinerzeit nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge zu einer Minderung von Rentenansprüchen gekommen ist, soll mit Hilfe des Fonds ein finanzieller Ausgleich gewährt werden.

Anträge können bis zum 31. Dezember 2014 gestellt werden. Anlauf- und Beratungsstellen in den westdeutschen Bundesländern und Berlin beraten Betroffene und ermitteln den konkreten Hilfebedarf. Für Betroffene aus Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen sowie Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR ist geplant, bis zum Sommer 2012 entsprechende Regelungen und Grundlagen zu schaffen.

Auf der Website zum Fonds sind ausführliche Informationen zum Fonds, zur Antragstellung und zu den Zuständigkeiten der Beratungsstellen zu finden: www.fonds-heimerziehung.de.

Ein kostenloses Infotelefon gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung: 0800 / 10 04 900 (montags: 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags: 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr und sonntags: 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr)

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.bmfsfj.de.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 02.01.2012

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Fachtagung “Fetale Alkohol-Spektrum-Störung (FASD): FA(S)cetten einer Behinderung” vom 23.-24.09. in Neumünster

Posted on Juli 8, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

FASworld Deutschland e.V. lädt ein zur 13. Fachtagung “Fetale Alkohol-Spektrum-Störung (FASD): FA(S)cetten einer Behinderung” einladen vom 23.-24.09.2011 in Neumünster.

Alkohol in der Schwangerschaft bedeutet für das Ungeborene sehr wahrscheinlich, dass es lebenslang an der fetalen Alkohol-Spektrum-Störung (FASD) leiden wird. In Deutschland werden jährlich etwa 4.000 bis 10.000 Kinder mit FASD geboren. Diese Kinder können sich in Folge des Alkoholeinflusses nicht störungsfrei im Mutterleib entwickeln. Je nachdem in welchem Umfang und in welchen Abschnitten der Schwangerschaft getrunken wird, werden die Kinder Fehlbildungen und/oder geistige Defizite aufweisen. Eines aber haben alle gemeinsam: sie werden sich erfahrungsgemäß nicht im Leben zurechtfinden. Deswegen ist es wichtig, so früh wie möglich zu diagnostizieren, damit den Kindern und deren Familien wirksame Therapien und Hilfen angeboten werden können.

Die FASD-Fachtagung wird über FASD aufklären und auf die unterschiedlichen Facetten der Behinderung eingehen, in Vorträgen, Workshops und moderierten Gesprächsrunden Wege aufzeigen, die Menschen mit FASD eine bessere Zukunft ermöglichen.

Programmflyer und Anmeldeformular

FASworld e.V. Deutschland ist ein bundesweiter Verein, der sich für Eltern (leibliche Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern), Betroffene und Professionelle einsetzt, die täglich mit den Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft konfrontiert werden. Wir sehen unsere Hauptaufgabe darin, über FASD aufzuklären, damit den betroffenen Familien besser geholfen werden kann.

Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl leider begrenzt ist.

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Neumünster: Weniger Geld für Pflegeeltern

Posted on Juli 3, 2011. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Schleswig-Holstein |

(pfad/schulz) Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag berichtet in seiner Ausgabe vom 01.07.2011 im Artikel „Weniger Geld für Pflegeeltern“ vom Beschluss der Stadt Neumünster, dass auch die von der Stadt belegten Pflegeeltern einen Beitrag zum städtischen Sparpaket leisten müssten. Die Ratsversammlung diskutierte die Empfehlung des Jugendhilfeausschusses, in diesem Bereich nicht zu kürzen, kontrovers. Mit Mehrheit der CDU, FDP und Grünen gefolgen nun Reduzierungen bei einigen einmaligen Beihilfen.

Eine Ersparnis von insgesamt 8.931,50 Euro zählte den Verantwortlichen mehr als die Mahnungen „…,dass man heute schon Mühe habe, überhaupt Pflegeeltern zu finden“ und „dass, wer 9000 Euro an Beihilfen kürzt, künftig vielleicht ein Vielfaches an Heimkosten bezahlen muss“.

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