Archive for Februar 2019

Kleine Anfrage der FDP zur Heranziehung von Pflegekindern als Leistungsberechtigte durch einen Kostenbeitrag

Posted on Februar 19, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie FDP-Bundestagsfraktion richtete am 04.01.2019 eine sog. Kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema „Heranziehung von Pflegekindern als Leistungsberechtigte durch einen Kostenbeitrag“.

In der Antwort der Bundesregierung vom 21.01.2019 wird in Aussicht gestellt, dass beim derzeitigen Prozess der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilferecht auf der Basis des KJSG auch über einen angemessenenen Umfang der Kostenbeteiligung junger Menschen in Pflegefamilien oder Einrichtungen der Heimerziehung diskutiert werden wird:

„Dabei wird es auch um die Frage gehen, ob die Ausnahmeregelungen zur Kostenheranziehung im geltenden Recht dem Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe hinreichend Rechnung tragen. Es ist auch Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe, junge Menschen in die Gesellschaft zu integrieren und sie zu einem eigenständigen, selbstverantwortlichen Leben zu erziehen und zu motivieren. Mit der Aufnahme einer Ausbildung oder einer anderen Tätigkeiten, wie z. B. Zeitungsaustragen oder eines Ferienjobs, lernen junge Menschen, Eigenverantwortung für sich und die eigene Zukunft zu übernehmen. Die Kostenheranziehung soll der Motivation junger Menschen, eine solche Tätigkeit zu beginnen, nicht entgegenstehen.“ 

Im Artikel „FDP kritisiert, dass jobbende Pflegekinder einen Teil ihres Gehalts abführen müssen“ im Handelsblatt vom 19.02.2019 fordert FDP-Fraktionsvize Katja Suding die Abschaffung der Kostenheranziehung von Pflegekindern.

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Kino-Tipp: „Systemsprenger“

Posted on Februar 18, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoAusgezeichnte mit dem Silbernen Bären für den besten Nachwuchsfilm wurde der deutsche Film „Systemsprenger“ von Regisseurin Nora Fingscheidt.

Der Kinofilm erzählt von der neunjährigen Benni, einem zutiefst verletzten Kind, das verletzt. Das Mädchen mit der explosiven Energie ist das, was man in der Jugendhilfe einen „Systemsprenger“ nennt. Wo sie hinkommt, fliegt sie wieder raus – und legt es auch darauf an. Denn Benni will nur eins: wieder bei ihrer Mutter wohnen, doch diese hat Angst vor ihrer eigenen Tochter.

Im Herbst 2019 soll der Film in die deutschen Kinos kommen.

zur Kritik auf filmstarts.de

zur Kritik auf moviepilot.de

zur Kritik auf kino-zeit.de

zum Interview mit Regisseurin mit Nora Fingscheidt und Darsteller Albrecht Schuch

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Bericht zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland vorgelegt

Posted on Februar 13, 2019. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoAm. 13. Februar 2019 hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey dem Bundeskabinett den Fünften und Sechsten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes, auch bekannt als sogenannte „UN-Kinderrechtskonvention“ von 1989, vorgelegt. Das Kabinett beschloss den Bericht, der über die wichtigsten Entwicklungen bezüglich der Stärkung der Kinderrechte in Deutschland seit 2014 informiert.

Dr. Franziska Giffey: „Unser Anspruch ist, zu einem der kinderfreundlichsten Länder Europas zu werden. Der Bericht zeigt, dass Deutschland auf einem guten Weg ist. In den letzten Jahren haben wir dazu die Rechte von Kindern und Jugendlichen in den verschiedensten Bereichen gestärkt. So haben wir beim Schutz vor sexueller Gewalt und Ausbeutung Verbesserungen erreicht – im Strafrecht, im Strafverfahren und bei der Beratung und Unterstützung von Kindern. Und es werden auch die Interessen von Kindern inzwischen stärker berücksichtigt, wenn es in Gerichtsverfahren um die Trennung der Eltern und die Belange der Kinder geht. Wir tun aber noch mehr. Mit dem Gute-KiTa-Gesetz verbessern wir die Qualität der Kindertagesbetreuung und mit dem Starke-Familien-Gesetz gehen wir gegen Kinderarmut vor. Als nächsten Schritt werden wir die Kinderrechte im Grundgesetz verankern.“

Mit dem Fünften und Sechsten Staatenbericht werden zwei Berichtszeiträume zusammengefasst. Auf insgesamt mehr als 400 Seiten geht es unter anderem um die Umsetzung von zwei Fakultativprotokollen zur Kinderrechtskonvention. Im Vordergrund stehen hier das Verbot der Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten sowie das Verbot von Menschenhandel mit Minderjährigen und der sexuellen Ausbeutung von Kindern.

Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben

Zum ersten Mal wurden vor der Erstellung des Staatenberichts die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen direkt mit einbezogen. Dazu wurden repräsentative Studien, in denen Kinder und Jugendliche befragt wurden, ausgewertet und zusätzliche Befragungen von Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Auch die Bundesländer wurden an der Erstellung des Staatenberichts beteiligt. Zudem konnten Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft Stellungnahmen im Berichtsverfahren abgeben.

Der Staatenbericht beinhaltet eine umfangreiche Datensammlung. Diese fasst die wichtigsten Statistiken und Erhebungen mit Bezug auf die Situation von Kindern in Deutschland und die Umsetzung ihrer Rechte zusammen.

Damit sich auch Kinder gut informieren können, wie ihre Rechte in unserem Land umgesetzt werden, wird es im April auch eine für Kinder geeignete Fassung des Staatenberichts geben.

Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen gilt für alle Kinder unter 18 Jahren und besteht aus insgesamt 54 Artikeln. Basis der Konvention sind vier Grundprinzipien: das Diskriminierungsverbot, das Recht auf Leben und persönliche Entwicklung, das Beteiligungsrecht und der Vorrang des Kindeswohls.

In Deutschland gilt die Kinderrechtskonvention seit 1992. Damit hat Deutschland sich verpflichtet, dem Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes, kurz Kinderrechteausschuss, gemäß Artikel 44 regelmäßig Berichte über die Umsetzung der Kinderrechte und die dabei erzielten Fortschritte vorzulegen.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 13.02.2019

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FASD Deutschland auf YouTube

Posted on Februar 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDer Verein FASD Deutschland e.V. hat einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet.

Dort werden fünf informative Präventionsclips gezeigt, die für den völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft plädieren.

In zwei weiteren Kurzfilmen berichten erwachsene Betroffene.

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PFAD Bundesverband sucht Fachreferentin/Fachreferent (m/w/d)

Posted on Februar 11, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, PFAD Verband, Verschiedenes |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. sucht zum nächstmöglichen Termin zur Verstärkung seines Teams eine Fachreferentin/einen Fachreferenten (m/w/d) in Teilzeit (25 %).

zur Stellenausschreibung

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4. FASD-Fachtag am 10.04. bei Köln

Posted on Februar 10, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDas Kind im Mittelpunkt: Verstehen – Übersetzen – Teilhabe fördern“, so lautet der Titel des diesjährigen FASD-Fachtags am 10.04.2019 in der Abtei Brauweiler bei Köln. Veranstalter ist das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln.

Im Themenspektrum des FASD-Fachtages werden medizinische Aspekte von FASD und komorbiden Störungen dargestellt. In praxisorientierten Workshops werden die Themen Wahrnehmung und Simultanübersetzen bei FASD, Hilfeplanung und sozialrechtlichen Fragen sowie berufliche Teilhabe am Beispiel einer WfbM und multidisziplinäres Arbeiten in einem SPZ vorgestellt.

Die Veranstaltung richtet sich an Pflege-/Adoptiveltern, Fachkräfte der Jugend- und Eingliederungshilfe, PädagogInnen, TherapeutInnen, ÄrztInnen, Kinder-/JugendpsychologInnen und –Psychiater sowie alle Interessierten mit dem Ziel, zu informieren und zu vernetzen.

nähere Informationen

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FASD-Fachtag „Das Kind im Mittelpunkt: Verstehen – Übersetzen – Teilhabe fördern“ am 10.04. in Brauweiler

Posted on Februar 10, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 10.04.2019 findet unter der Schirmherrschaft der Landesbehindertenbeauftragen von NRW Claudia Middendorf in Brauweiler bei Köln der FASD-Fachtag „Das Kind im Mittelpunkt: Verstehen – Übersetzen – Teilhabe fördern“ statt. Veranstalter ist das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln.

Immer wieder beschäftigen sich Experten aus Medizin, Pädagogik, Neurowissenschaften und Sozialgesetzgebung mit dem Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit FASD. Wieso tritt unerwünschtes Verhalten auf, wie ist es zu verstehen und wie kann Teilhabe gefördert werden?

Kinder und Jugendliche mit FASD folgen in ihrem Handeln einer inneren Logik, die für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar ist. Enge Bezugspersonen haben jedoch gelernt, die Gedanken- und Gefühlswelten ihrer Schützlinge zu verstehen und sogar in Teilen vorwegnehmen zu können. So obliegt es der Verantwortung der Bezugspersonen, in das jeweilige Lebensumfeld eine Brücke zu bauen, um Missverständnissen und Ausgrenzung vorzubeugen. FASD-spezifisches Verhalten für Außenstehende zu erklären und zu übersetzen – in der digitalen Welt heißt es „Synchronisieren“ – fördert aktiv die Teilhabe der Betroffenen: in Familie, Schule, im Sportverein, in der Arbeitswelt, bei Fachkräften der Jugendhilfe und überall dort, wo sie verkehren.

Im Themenspektrum des FASD-Fachtages werden medizinische Aspekte von FASD und komorbiden Störungen dargestellt. Ist es wichtig, FASD von ADHS oder Autismus-Spektrum-Störungen abzugrenzen, was bedeutet dies für mögliche Therapien und Förderung? Wie ist die Teilhabe von Pflegekindern mit Beinderung im bisher reformierten Bundesteilhabegesetzes geregelt? Wie kann die Teilhabe in einer fördernden Perspektivplanung der Jugendhilfe gelingen, damit die Hilfeplanung nicht in Halbjahreszielen zerfällt und häufig unbefriedigend bleibt?

Der Blick ins Innere der FASD-„Festplatte“ kann dabei helfen, Verhalten und Gefühle betroffener Menschen besser zu verstehen. Wie können Exekutivfunktionen und damit die Verhaltenssteuerung besser erkannt und gefördert werden? Ein spannender Exkurs in die Neurowissenschaften liefert dazu Ansätze und Erklärungen.
In praxisorientierten Workshops werden die Themen Wahrnehmung und Simultanübersetzen bei FASD, Hilfeplanung und sozialrechtlichen Fragen sowie berufliche Teilhabe am Beispiel einer WfbM und multidisziplinäres Arbeiten in einem SPZ vorgestellt.

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„Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“

Posted on Februar 9, 2019. Filed under: Jugendhilfe |

logoMonika Dreiner referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 23.03.2019 in Achim bei Bremen zum Thema „Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“.

Das Seminar vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen aufzuzeigen, Ressourcen von Pflegekindern- und Eltern zu nutzen, damit die Sozialisation in die Pflegefamilie gelingt.

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ am 16.03. in Regensburg

Posted on Februar 9, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoProf. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 16.03.2019 in Regensburg zum Thema „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellung und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für die Kinder erörtert sowie spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Broschüre: „Care Leaver in der Jugend- und Wohnungslosenhilfe in Karlsruhe“

Posted on Februar 8, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoIn dieser Veröffentlichung von Britta Sievers werden Ergebnisse einer Care Leaver-Befragung vorgestellt, die im Rahmen des Projekts „Gut begleitet ins Erwachsenenleben“ am Modellstandort Karlsruhe durchgeführt wurde. Das gemeinsame Projekt von der IGfH und der Universität Hildesheim evaluiert Handlungsansätze, die sich in der Praxis der Begleitung von jungen Menschen aus stationären Erziehungshilfen in ein eigenständiges Erwachsenenleben (sog. Care Leaver) besonders bewährt haben und entwickelt diese weiter. Leitfrage der Befragung am Modellstandort Karlsruhe war, was Care Leaver von der Jugendhilfe gebraucht hätten, um nicht mit der Wohnungslosenhilfe in Berührung zu kommen bzw. kommen zu müssen.

Die in der Broschüre vorgestellten Ergebnisse liefern viele Hinweise auf Notwendigkeiten der Verbesserung der Begleitung junger Menschen auf ihrem Weg aus stationären Hilfen in ihr eigenständiges Leben. So werden in ungeplanten Hilfebeendigungen nicht selten die Weichen für einen weiteren negativen Verlauf gestellt. Die jungen Menschen bringen selbst viele Wünsche an die Kinder- und Jugendhilfe zum Ausdruck, etwa die Verbesserung der Übergangsvorbereitung und Nachbetreuung sowie der Hilfeplanung, damit der Weg in die Wohnungslosigkeit nicht eingeschlagen werden muss. Neben weiteren Ergebnissen der Projektarbeit in Karlsruhe enthält die Broschüre zahlreiche konkrete Ansatzpunkte der Praxisentwicklung, die auch überregional bedeutsam sind sowie Schlussfolgerungen für Politik und Fachpraxis.

Die Broschüre kann zum Preis von 15,40 € über die Webseite der IGfH bestellt werden.

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„Handysektor“ erklärt AGB von WhatsApp, Instagram und Snapchat

Posted on Februar 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoNutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen in Apps und Onlinediensten sind fast immer lang, kompliziert formuliert und schwer verständlich. Gerade junge Nutzer werfen deshalb nur selten einen Blick hinein und haben kaum eine Chance, die komplexen Inhalte zu verstehen.

Handysektor hilft und stellt die wichtigsten Aspekte der Nutzungsbedingungen populärer Apps im neuen Material »Nutzungsbedingungen kurzgefasst« vor. Was vielen Nutzern nicht immer bewusst zu sein scheint: Geschäftsbedingungen zuzustimmen bedeutet, mit App- und Dienste-Anbietern ein verbindliches Vertragsverhältnis einzugehen und möglicherweise eine Erlaubnis zu weitreichender Datenverarbeitung zu geben. Mit dem neuen Material will Handysektor Nutzern dabei helfen, mehr über ihre Lieblings-Apps zu lernen und sie kritischer bewerten zu können. Die ersten drei Ausgaben der Reihe widmen sich dabei den gerade bei Jugendlichen sehr beliebten Kommunikations-Apps WhatsApp, Instagram und Snapchat. Keiner der drei Dienste kommt ohne Erhebung von privaten Daten (z.B. Handynummer oder E-Mail-Adresse) aus. Insbesondere WhatsApp und Instagram geben als Tochterunternehmen von Facebook auch Daten innerhalb des Konzerns weiter. Zudem nutzen Instagram und Snapchat private Daten auch für Werbezwecke. Besonders problematisch ist das bei sehr jungen Nutzern, denn das Mindestalter der Nutzer wird in keinem der Dienste effektiv kontrolliert.

Die drei Materialien der Reihe »Nutzungsbedingungen kurzgefasst« zu den Apps WhatsApp, Instagram und Snapchat stehen interessierten Nutzern auf Handysektor kostenfrei zum Download und zur Bestellung in gedruckter Form zur Verfügung.
Download und Bestellung: https://www.handysektor.de/mediathek/nutzungsbedingungen-kurzgefasst/

Der Handysektor ist eine unabhängige Anlaufstelle für den digitalen Alltag – mit vielen Tipps, Informationen und auch kreativen Ideen rund um Smartphones, Tablets und Apps. Sie unterstützen Jugendliche bei Fragen oder Problemen mit digitalen Medien. Die Webseite ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien NRW und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Die mecodia GmbH ist mit der Projektleitung beauftragt.

Quelle: Pressemeldung der Landesanstalt für Medien NRW vom 30.01.2019

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„Bitte alle anschnallen – Pubertät im Anflug“ am 30.03. in Fulda

Posted on Februar 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPFAD für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien Fulda e.V. lädt am 30.03.2019 zum Tagesseminar „Bitte alle anschnallen – Pubertät im Anflug“ mit der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin Sandra Steinle nach Fulda ein.

Alle Kinder müssen sich in der Pubertät im Rahmen ihrer Identitätsentwicklung mit ihren biologischen Wurzeln und Erfahrungen aus der Kindheit auseinandersetzen und für sich Stellung beziehen.

Gemeinsam wird erarbeitet wie Eltern, Pflege- und Adoptiveltern ihre Kinder unterstützen können. Wie sie es beispielweise schaffen, auf Beziehung als schützende und haltgebende Ressource in Krisen zurückzugreifen und wie sie erkennen können, wann psychotherapeutische Hilfe notwendig wird.

Im Anschluss an den Vortrag können Fragen an die Referentin gestellt werden.

Während des Vortrags wird eine Kinderbetreuung durch Fachkräfte angeboten.

Anmeldeschluss ist der 20.03.

nähere Informationen

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Buch-Tipp: „Schwierige Lebensthemen für Kinder in leicht verständliche Worte fassen – Schreibwerkstatt Biografiearbeit. Mit Online-Materialien“

Posted on Februar 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logo Der Vertiefungsband „Schwierige Lebensthemen für Kinder in leicht verständliche Worte fassen – Schreibwerkstatt Biografiearbeit. Mit Online-Materialien“ zum ebenfalls bei Beltz Juventa erschienenen Band der Autorinnen Irmela Wiemann und Birgit LattscharMädchen und Jungen entdecken ihre Geschichte“ ist eine Fundgrube für alle, die mit Kindern arbeiten und leben, die von ihren Herkunftsfamilien getrennt leben.

Die Autorinnen leiten konkret an, wie Sachverhalte präzise erklärt werden können (z.B.: Warum bin ich im Kinderheim?). Und sie begründen, wann, warum und wie ein Kind mit schweren Fakten seiner Vorgeschichte konfrontiert werden sollte. Sie zeigen, wie für schwere Lebensereignisse – z.B. Kindesaussetzung, Gewalt in der Familie, Alkohol in der Schwangerschaft, die psychische Erkrankung eines Elternteils und andere „schwierige Wahrheiten“ – angemessene Worte gefunden werden können, und stellen anhand verschiedener Methoden dar, wie dies praktisch umgesetzt werden kann.

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Veranstaltungen mit Irmela Wiemann 2019 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Posted on Februar 6, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , |

logowiemann250Folgende für Fachkräfte, Pflege-, Adoptiveltern und Interessierte frei zugängliche Veranstaltungen/Kurse mit der Diplom-Psychologin, Psychologischen Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin Irmela Wiemann finden 2018 in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.

Nähere Informationen finden sich unter den Links zu den jeweiligen Veranstaltern bzw. sind unter den angegebenen Kontaktadressen zu erfragen.

  • 26./27. Februar 2019, Salzburg (A)
    Gestaltung der Besuchskontakte von fremdplatzierten Kindern zu ihrer Herkunftsfamilie: Belastung oder Chance?
    Veranstalter: Pro Juventute
    nähere Informationen
  • 11./12. März 2019, Zürich (CH)
    In der Vergangenheit findest Du die Zukunft. Einführung in die Praxis der Biografiearbeit mit belasteten Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: IEF
    nähere Informationen
  • 19./20. März 2019, Wil (CH)
    Tiefere Themen in der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen in Pflege- und Adoptivfamilien (Schreibwerkstatt)
    Veranstalter: tipiti
    nähere Informationen
  • 28. März 2019, Husum
    Was ist denn nur mit Paula und Yunis los?
    Alltag mit seelisch verletzten Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: Diakonisches Werk Husum
    nähere Informationen
  • 03. April 2019, Düsseldorf
    Was ist denn nur mit Paula und Yunis los?
    Veranstalter: Diakonie Düsseldorf
    nähere Informationen
  • 08./09. April 2019, Güstrow
    Pflegekindern ein zu Hause geben – die Rolle und Aufgaben der professionellen Akteure der Jugendhilfe
    Veranstalter: Schabernack e.V.
    nähere Informationen
  • 09. Mai 2019, Mannheim
    Schwierige Lebensthemen für Kinder in leicht verständliche Worte fassen
    Veranstalter: Adoptiv- und Pflegefamilien Mannheim e.V.
    nähere Informationen
  • 15. Mai 2019, Esslingen
    Zweimal Zuhause? Kinder zwischen Fremdunterbringung und Herkunftsfamilie
    Veranstalter: fobi aktiv e.V.
    nähere Informationen
  • 21.-23. Mai 2019, Muttenz bei Basel (CH)
    Traumapädagogik – Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: Fachhochschule Nordwestschweiz
    nähere Informationen
  • 04./05. Juni 2019, Wil (CH)
    Wieviel Wahrheit braucht ein Kind?
    Veranstalter: tipiti
    nähere Informationen
  • 25. August 2019, Zürich (CH)
    Wenn Adoptivkinder den Kinderschuhen entwachsen. Neue Herausforderungen durch Pubertät und gesellschaftliche Anforderungen
    Veranstalter: Verein Pro Kind
    nähere Informationen
  • 23. September 2019, Nesse-Apfelstädt
    Was ist denn nur mit Paula und Philipp los? Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: parisat
    nähere Informationen
  • 24. September 2019, Nesse-Apfelstädt
    Wie viel Wahrheit braucht mein Kind? Umgang mit schmerzhaften Ereignissen im Leben von Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: parisat
    nähere Informationen
  • 09./10. Oktober 2019, Wien (A)
    Wieviel Wahrheit braucht ein Kind?
    Veranstalter: Österreichische Akademie für Psychologie
    nähere Informationen
  • 12./13. Oktober 2019, Wien (A)
    Adoptiv- und Pflegeeltern mit Kindern aus aller Welt
    Veranstalter: Kinder sind Zukunft
    nähere Informationen
  • 22. bis 24. Oktober 2019, Wil (CH)
    Traumapädagogik
    Veranstalter: tipiti
    nähere Informationen
  • 13./14. November 2019, Zürich (CH)
    Was ist denn nur mit Paula und Philipp los?
    Veranstalter: IEF
    nähere Informationen
  • 22./23. November 2019, Saalfelden, Pinzgau (A)
    Bindungswunsch und Bindungsangst bei Pflege- und Adoptivkindern
    Veranstalter: Esther Geisler
    Anmeldung und Information: esther.geisler@aon.at
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„Sozial-emotionale Vernachlässigung von Kindern – Ursachen, Formen und Hilfen“ am 28/29.03. in Essen

Posted on Februar 6, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinderschutz, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Kinderschutz-Zentren veranstalten in Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum Essen am 28./29.03.2019 in Essen den Fachkongress „Sozial-emotionale Vernachlässigung von Kindern – Ursachen, Formen und Hilfen“.

Ein Thema, das fatalerweise nicht so im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung steht, wie es notwendig wäre. Denn ebenso wie bei körperlicher Misshandlung und sexueller Gewalt sind die Folgen für Kinder gravierend. Bei sozial-emotionaler Vernachlässigung gibt es weniger sichtbare Spuren der Gewalt – umso wichtiger ist es, dass Fachkräfte ein fundiertes Wissen besitzen über diese oft schleichende Form der Gewaltanwendung und einen geschulten Blick entwickeln für das Erkennen und Einschätzen einer (drohenden) Kindeswohlgefährdung. Der Essener Kongress will hierzu einen Beitrag leisten.

nähere Informationen

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Fortbildungsprogramm 2019 – Akademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräfte Baden-Württemberg e.V.

Posted on Februar 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDas Bildungsangebot der Akademie für Pflege-/ Adoptivfamilien und Fachkräfte orientiert sich an den besonderen Herausforderungen in der Erziehung von entwicklungs- und bindungsgestörten Kindern. Es umfasst alltagspädagogische Themen sowie Angebote mit speziellen Inhalten:

  • Bindung, Trauma, Trennung, Bindung: Besonderheiten in der Beziehungsentwicklung bei Pflegekindern
    Termin: Samstag, 23. Februar 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 17.00 Uhr
    Ort: Stuttgart
    Referentin: Prof. Dr. Christine Köckeritz
  • Kindeswohl ist ELTERNwohl – Was Pflege- und Herkunftseltern brauchen
    Termin: Samstag, 16. März 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)
    Veranstaltungsort: Stuttgart
    Referentinnen: Sigrid Mosé, Sandra Pfannes
  • Kooperation auf Augenhöhe – Grundlagen der Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Pflegeeltern
    Termin: Samstag, 11. Mai 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)
    Veranstaltungsort: Balingen
    Referentinnen: Dr. Ulrike Bischof, Claudia Kobus
    Kooperationsveranstaltung mit der Interessengruppe KiAP Zollernalbkreis
  • „Umgangskontakte machen wie unter einem Vergrößerungsglas die grundlegenden Themen von Kindern in Pflegefamilien sichtbar“
    Termin: Samstag, 6. Juli 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 17.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)
    Veranstaltungsort: Stuttgart
    Referentinnen: Regina Wissmann-Hähnle, Dr. Ulrike Bischof, Claudia Kobus
  • Fachtag 2019: Kinderrechte – Kinderschutz: Anforderungen und Herausforderungen eines aktiven Kinderschutzes
    Termin: Dienstag, 15. Oktober 2019
    Zeit: 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr (ohne Kinderbetreuung)
    Ort: Stuttgart
    Referentinnen: Prof. Dr. Kathinka Beckmann, Dr. Ulrike Bischof, Katie
    Gackenheimer, Dr. Natalie Ivanits
  • Herausforderndes Verhalten von Pflege- und Adoptivkindern: Wie kann im Alltag damit umgegangen werden?
    Termin: Donnerstag, 24. Oktober 2019
    Zeit: 19.00 bis 21.30 Uhr
    Veranstaltungsort: Göppingen
    Referentin: Monika Mayer-Beck
  • Leben mit FASD – Diagnostik, Therapie und die Bewältigung der Herausforderungen im Alltag
    Termin: Samstag, 16 November 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)
    Veranstaltungsort: Baden-Baden
    Referentin: Christiane Schute
  • Impulswochenende für Pflege- und Adoptivfamilien im Haus Schönblick
    Termin: Samstag, 30.11.2019 bis Sonntag, 1.12.2019
    Veranstaltungsort: Schwäbisch Gmünd

Anmeldungen über die Homepage: www.pflege-adoptivfamilien.de
oder per E-Mail: info@pflege-adoptivfamilien.de

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„Vormundschaft und Pflegekinderhilfe – wie passt das eigentlich zusammen?“ am 05.-06.06. in Hannover

Posted on Februar 5, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

logoFür Fachkräfte der Pflegekinderdienste bei freien und öffentlichen Trägern sowie Vormünder/Pfleger_innen veranstaltet die IGfH am 05./06.06.2019 in Hannover unter der Leitung von Henriette Katzenstein die Fortbildung „Vormundschaft und Pflegekinderhilfe – wie passt das eigentlich zusammen? Zu Kooperation, Konflikt und der Frage der Vormundschaft von Pflegeeltern„.

Manchmal läuft es richtig gut: Pflegeeltern und Kind fühlen sich durch die Vormund_in unterstützt; Fachdienst und Vormund_in arbeiten zusammen und das Kind profitiert! Im Kleinen bewahrheitet sich dann, „dass ein ganzes Dorf gebraucht wird, um ein Kind zu erziehen“. Zuweilen herrscht aber eher das Gefühl vor, dass „viele Köche den Brei verderben“. Unstimmigkeiten können auftreten, wenn die Auffassungen des Vormunds, der Pflegeeltern und des Fachdiensts auseinandergehen: Der Fachdienst hält bspw. eine private Schule für notwendig, der Vormund ist anderer Meinung oder will das Schulgeld im eigenen Amt lieber nicht beantragen. Oder die Pflegeeltern möchten für ein seelisch behindertes Kind eine Pflegestufe erreichen – der Vormund sieht das als Stigmatisierung des Kindes.

Konfliktpotenzial und häufig Skepsis auf Seiten der Professionellen bringt auch der Wunsch der Pflegeeltern mit sich, die Vormundschaft zu übernehmen. Schwierig wird es schließlich, wenn der Fachdienst kaum Ressourcen hat und der Vormund/Pfleger_in zur „Lückenbüßer_in“ wird: Dann ist es nicht leicht, die Wünsche der Pflegeeltern nach Beratung und Unterstützung abzulehnen – zumal das Kind immer mitbetroffen ist.

In der Fortbildung werden Konfliktpotenziale diskutiert und Lösungswege gemeinsam erarbeitet. Ein Ausblick auf das geplante Vormundschaftsrecht rundet die Fortbildung ab.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft statt.

nähere Informationen

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PFAD Fachzeitschrift 1/2019: „Gute Begleitung“

Posted on Februar 2, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , , , |

logoGute Begleitung“ in Pflege- und Adoptivverhältnissen thematisieren die Fachartikel der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift der Pflege- und Adoptivkinderhilfe 1/2019.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner: „Unser erstes Heft haben wir „Gute Begleitung“ genannt. Sie ist ein wichtiger Faktor für das Gelingen von Pflege- und Adoptionsverhältnissen. Neben der Vorbereitung und Zusammenarbeit mit dem Fachdienst ist es manchmal auch notwendig, sich zusätzliche Beratung von anderer Seite zu holen.
Bei Beratungen zeigt es sich oft: Manche wissen nicht, wen sie ansprechen können, andere verpassen den richtigen Moment, um sich Hilfe zu holen. Eltern hoffen rechtzeitig zu erkennen, was ihr Kind gerade braucht, und wünschen sich, dann auch rasch kompetenten Beistand zu bekommen. Im Gespräch auf Augenhöhe suchen sie eine einfühlsame Hilfe, die individuell auf das Kind zugeschnitten ist und die Möglichkeiten der Familie berücksichtigt.“

Einige Inhalte:

  • Ulrike Schulz: Zu wissen, wann man Hilfe benötigt: eine wichtige Kompetenz
  • Martin Janning, Timo Herrmann: Damit es auf Dauer gelingt – Therapeutische Übergangshilfe sorgt für Stabilität in Pflegeverhältnissen
  • Karola Arndt: Gute Begleiter – Außerschulische Förderung von Pflege- und Adoptivkindern
  • Sabine Simon: Bereitschaftspflege: Übergänge gut gestalten
  • Linda Dorday: Adoption braucht gute Begleitung, Zur ersten Stuttgarter Fachtagung für erwachsene Adoptierte
  • Haftpflichtversicherung für Pflegeeltern im Innenverhältnis
  • Aus dem Bundesverband
    • Rechtliche Rahmenbedingungen von Pflegeverhältnissen – Chancen und Risiken von Verträgen und Vereinbarungen
    • Mitreden – mitgestalten: die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe
  • Aus den Ländern

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Rechtsthemen, Rezensionen und Antworten auf Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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„Kindeswohl ist ELTERNwohl – Was Pflege- und Herkunftseltern brauchen“ am 16.03. in Stuttgart

Posted on Februar 2, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAkademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und
Fachkräfte Baden-Württemberg e.V. (ABPA) bietet am 16.03.2019 in Stuttgart ein Tagesseminar mit Sigrid Mosé und Sandra Pfannes zum Thema „Kindeswohl ist ELTERNwohl – Was Pflege- und Herkunftseltern brauchen“ an.

In diesem Seminar wird die Arbeitsweise und das Konzept des Pflegekinderfachdienstes Neustadt/ Aisch – Bad Windsheim vorgestellt.

nähere Informationen

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