Besuchen Sie den Runden Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände beim Jugendhilfetag!

Posted on Februar 12, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logologo_16djhtDer Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände wird auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf in Halle 3 an Stand A45 über seine Arbeit informieren.

Der Beitrag des Runden Tisches zum Fachkongress ist der Workshop „Pflegefamilien – eine Chance für Kinder“ (Veranstaltung 4695) am 29.03. von 11.30–12.30 Uhr in Raum 02 (EG).

Hintergrund:
Initiiert vom PFAD Bundesverband treffen sich seit Juni 2012 Vertreterinnen und Vertreter der vier bundesweit agierenden Organisationen

  • Agenda Pflegefamilien
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien e.V.
  • Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und
  • PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.

als Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände.

logo_rt_2016Dieses Gremium wird als gemeinsames Sprachrohr genutzt, um sich auf politischer und fachlicher Ebene mit der geballten Kraft der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände bundesweit für die Belange der Pflege- und Adoptivkinder und ihrer Familien einzusetzen.

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Projektstart „Gut begleitet ins Erwachsenenleben“

Posted on Oktober 8, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke | Schlagwörter: , |

Übergänge aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenalter – Übergangsmanagement nach stationären Hilfen. Entwicklung & Transfer

In diesem Projekt sollen Handlungsansätze, die sich in der Praxis der Begleitung von jungen Menschen aus stationären Erziehungshilfen in ein eigenständiges Erwachsenenleben (sog. Care Leaver) besonders bewährt haben, evaluiert und weiterentwickelt werden. Das Projekt wird von der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V. und der Universität Hildesheim gemeinsam mit 3 Modellstandorten durchgeführt. Mit dem Projekt werden die vielfältigen Bestrebungen zur Verbesserung der Unterstützung von Care Leavern aufgegriffen und die fachliche Weiterentwicklung des Übergangsmanagements ins Erwachsenenleben in und nach der Kinder- und Jugendhilfe weiterverfolgt.

Ziel des Projektes ist es, ausgehend von drei Modellen, die als Kernelemente eines inklusiven Übergangsmanagements der Kinder- und Jugendhilfe angesehen werden, schon vorhandene gute Praxis weiterzuentwickeln und diese für einen Transfer in andere Regionen und Standorte aufzubereiten. Dabei werden die Herausforderungen hinsichtlich eines inklusiven Übergangsmanagements und der Perspektive der Entwicklungs- und Teilhabeplanung systematisch aufgegriffen und weiterentwickelt. Die Selbstorganisation von Care Leavern soll, als wesentlicher Faktor des Projektes, gefördert und unterstützt werden.

Bei den drei Handlungsansätzen handelt es sich um:

  1. die Weiterentwicklung der Hilfeplanung für Jugendliche/ junge Erwachsene zu  einer Übergangsplanung
  2. eine vernetzte Infrastruktur für junge Menschen im Übergang bzw. nach dem Hilfeende und
  3. die Stärkung der Partizipation und Selbstorganisationen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in stationären Erziehungshilfen.

Nach einer Bestandsaufnahme der Ausgangssituationen in den drei Modellstandorten, sollen die Erfahrungen evaluiert und auf konkrete Schritte in Richtung einer besseren Praxis bezogen werden. Auf diese Entwicklungsphase (September 2016 bis Februar 2018) folgt in der Transferphase (März 2018 bis August 2019) eine Öffnung für weitere interessierte öffentliche und freie Träger in Form von Werkstattveranstaltungen. Die erarbeiteten Erkenntnisse und Arbeitsansätze werden in einer Abschlusstagung im Jahr 2019 gebündelt und reflektiert. Ebenfalls werden die Ergebnisse in einer Arbeitshilfe zusammen getragen, um weiteren Interessierten Konzeptvorschläge bzw. -modelle für Übergangsmanagements anbieten zu können.

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Workshop zu Praxismodellen der Übergangsbegleitung von Care Leavern in Ausbildung und Arbeit am 28. 11. in Dortmund

Posted on Oktober 7, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Rahmen des internationalen Projekts ABEONA werden Fachkräften unterschiedliche Modelle vorgestellt, die für junge Menschen aus stationären Erziehungshilfen hilfreich bei der beruflichen Orientierung und der Vorbereitung auf Praktika, Ausbildung und Arbeit sein können.

Diese Modelle werden in den Partnerländern (Frankreich, Belgien, Spanien, Polen, Österreich und Deutschland) in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Jugendsozialarbeit eingesetzt. Sie richten sich an benachteiligte junge Menschen, insbesondere aus der Heimerziehung, um in Gruppen oder einzeln ressourcenorientiert auf einen gelingenden Übergang in Ausbildung und Arbeit hinzuwirken. Das können z. B. Konzepte zur Persönlichkeitsentwicklung ebenso wie Trainings von „skills“ für den Arbeitsmarkt sein.

Am 28.11. werden die deutschen Projektpartner IGfH und Universität Hildesheim in einem Workshop in Dortmund einige Methoden vorgestellen und mit den TeilnehmerInnen ausprobieren.

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Rechte-Workshop für Careleaver vom 25.-27.11. in Frankfurt am Main

Posted on Oktober 1, 2016. Filed under: Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Viele Careleaver haben juristische Fragen und häufig keine Möglichkeiten, diese zu klären. Der Careleaver e.V. organisiert deshalb einen Rechte-Workshop, um Careleaver über ihre Rechte in der Jugendhilfe, ihre Rechte nach der Jugendhilfe, ihre Rechte zur Finanzierung und Möglichkeiten zur Durchsetzung der Rechte zu informieren.

Die Veranstaltung richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren, die in der Jugendhilfe leben oder gelebt haben, und findet von Freitag, 25. November 2016 bis Sonntag, 27. November 2016 in Frankfurt am Main statt; Fahrtkosten sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. – An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die HIT Stiftung, mit deren Unterstützung dieser Workshop realisiert werden kann!

Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an info@careleaver.de mit dem Betreff „Teilnahme Rechte-Workshop“.

Einladungsflyer

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Careleaver e.V. erhält FICE Award 2016

Posted on September 1, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Verein Careleaver e.V. erhielt den dieses Jahr erstmals vergebenen FICE Award. FICE (Fédération Internationale des Communautés Educatives) ist ein internationales Netzwerk, das sich für die Verbesserung der außerfamiliären Erziehung einsetzt.

Mit dem Preis, der von nun an alle drei Jahre verliehen werden soll, werden besondere Innovationen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ausgezeichnet. Der FICE Award wurde im August in Wien übergeben und war mit 2.000 Euro dotiert.

Quelle: Careleaver e.V./FICE

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Online-Befragung zur Lebenssituation von Care Leavern an Hochschulen bis 31.07.

Posted on Juli 5, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Care Leaver sind junge Erwachsene, die in stationären Jugendhilfeeinrichtungen (Wohngruppen, Heimen, Pflegefamilien,…) aufgewachsen sind und die Hilfe inzwischen verlassen haben. Das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim führt im Rahmen des vom Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft- und Kultur geförderten Programms „Wege ins Studium öffnen – Studierende der ersten Generation gewinnen“ das Projekt „CareHo“ (Care Leaver an Hochschulen in Niedersachsen) durch.

Das Projekt CareHo hat zum Ziel, junge Menschen aus der Jugendhilfe auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen und sie für ein Studium zu motivieren. Hierzu ist es notwendig, verschiedene Akteure im Übergang (Hochschulen, Jobcenter, Jugendhilfeeinrichtungen) für die Lebensphase „Leaving Care“ zu sensibilisieren und entsprechende Unterstützungsangebote für Care Leaver zu etablieren. Darüber hinaus sollen Care Leaver an Hochschulen die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen und sich gegenseitig zu unterstützen. In enger Kooperation mit dem Verein Careleaver e.V. finden bundesweite Netzwerktreffen von Care Leavern statt.

Um noch mehr über die Studien- und Lebenssituation von Care Leavern an Hochschulen zu erfahren, findet im Rahmen des Projektes eine Online-Erhebung statt, in der wir (ehemalige) Studierende mit Jugendhilfeerfahrungen bitten, Fragen zu ihrer Studiensituation zu beantworten.

Link zur Onlineerhebung

Kontakt:
Projekt „CareHo“, Universität Hildesheim,
Katharina Mangold (katharina.mangold@uni-hildesheim.de) und Tanja Rusack  (tanja.rusack@uni-hildesheim.de)

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Careleaver Hearing beim BMFSFJ

Posted on Mai 14, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 12.05.2016 gestalteten 15 Careleaver mit Hilfe der Universität Hildesheim und der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen ein Hearing beim Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. An der Veranstaltung nahmen Politikerinnen und Poltiker sowie in verschiedenen Stiftungen und Fachverbänden organisierte Fachkräfte teil.

Unter den vier Punkten Erziehungshilfe als Lebensort, Recht auf Bildung, Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit und Recht auf finanzielle Sicherheit machten die Careleaver auf ihre Situation aufmerksam und forderten eine Verbesserung mit der Überarbeitung des Kinder- und Jugendhilferechts.

Quelle: Careleaver e. V. vom 14.05.2016

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Was kommt nach der Heimerziehung? Care Leaver sprechen im BMFSFJ

Posted on Mai 12, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Eine Forschergruppe der Uni Hildesheim geht der Frage nach, was aus Jugendlichen wird, die im Heim, in der Pflegefamilie und in betreuten Wohngruppen aufwachsen und diese Erziehungshilfen verlassen. In dieser Woche sprechen Care Leaver im Bundesministerium (BMFSFJ) über ihre Rechte auf Bildung. Sie müssen früher erwachsen werden als ihre Altersgenossen. Junge Menschen in Deutschland ziehen mit etwa 24 Jahren in einen eigenen Haushalt. Care Leaver schon mit 18. Sie erleben diese Situation als ungerecht. Gerade die Unterstützung im jungen Erwachsenenalter, die andere junge Menschen von ihren Familien erfahren, ist grundlegend, um eine Ausbildung zu machen oder Schulabschlüsse zu erreichen.

Sie haben fast alle erlebt, was in Deutschland für Jugendliche, die in der Heimerziehung oder in Pflegefamilien aufwachsen, Normalität ist. Wenn sie 18 werden, drängen viele Jugendämter darauf, dass die Hilfe unwiderruflich beendet wird. Am Donnerstag, 12. Mai 2016, sprechen 20 Care Leaver, also junge Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend in stationären Hilfen zur Erziehung gelebt haben, im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstmals selbst über ihre Lebenssituationen, Rechte und Zukunftsvorstellungen.

Während für ihre Altersgenossen der achtzehnte Geburtstag ein großer Tag ist, an dem sie ihre Volljährigkeit feiern, bedeutet dieser Tag für Jugendliche in der Heimerziehung oder in Pflegefamilien häufig, zukünftig allein zurecht zu kommen. Sie müssen in eine eigene Wohnung ziehen und zukünftig den Schulalltag, die berufliche Ausbildung und die alltäglichen Fragen von Versicherungen bis Krankheiten allein managen. Zwar sieht das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) auch Hilfen für junge Volljährige (§ 41) vor, doch der Mehrheit der jungen Menschen werden diese Hilfen nicht gewährt.

Care Leaver in Deutschland müssen früher erwachsen werden als ihre Altersgenossen. Junge Menschen in Deutschland ziehen gegenwärtig im Durchschnitt erst mit etwa 24 Jahren in einen eigenen Haushalt und aus dem Elternhaus aus. Care Leaver mit 18. Sie erleben diese Situation als ungerecht, da gerade die Unterstützung im jungen Erwachsenenalter, die andere junge Menschen von ihren Familien erfahren, grundlegend ist, um eine berufliche Ausbildung zu machen oder Schulabschlüsse zu erreichen bzw. nachzuholen.

Dabei ist sich die Jugendforschung einig, dass sich die Jugendphase verändert hat: junge Menschen beginnen später eine Ausbildung und besuchen länger die Schule. Doch für Care Leaver werden diese Veränderungen im jungen Erwachsenenalter nicht anerkannt.

„Der 18. Geburtstag darf kein Angstdatum für Care Leaver sein“, sagt Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin. „Mit unserer Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes stärken wir Care Leaver auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben. So können sie in ihre Einrichtung oder Pflegefamilie zurückkehren, wenn bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit nicht gleich alles auf Anhieb klappt.“

Care Leaver haben in den vergangenen Jahren in Deutschland immer wieder auf ihre mitunter prekäre Lebenssituation aufmerksam gemacht und inzwischen eine Selbstorganisation (Careleaver e.V.) gegründet. Die Diskussion im Bundesministerium ist ein weiterer Schritt, dass ihre Lebenslage sowie ihre Rechte als junge Erwachsene anerkannt werden. Sie diskutieren mit Bundestagsabgeordneten, Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums und der Kinder- und Jugendhilfe sowie von Fachverbänden. Begrüßt werden sie durch die Staatssekretärin des Ministeriums Caren Marks.

Die Veranstaltung am Donnerstag, 12. Mai 2016, wird mitorganisiert durch die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) und das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim, die in den vergangenen Jahren mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Jugendmarke ein Projekt: „Care Leaver haben Rechte“ durchgeführt haben.

Care Leaver: Erwachsen werden ohne Eltern / Forschung in Hildesheim:
Dass Jugendliche nicht in der Herkunftsfamilie leben, ist selten ein Thema auf dem Campus. Viele junge Menschen die im Heim, in der Pflegefamilie und Wohngruppe aufwachsen, erhalten kaum Unterstützung beim Übergang in das Erwachsenenleben, Hilfen enden abrupt. Das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik baut mit Studierenden ein Netzwerk auf und erforscht die Bildungsbiografien der jungen Leute.

Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Universität Hildesheim vom 12.05.2016

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Erstes Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen vom 22.-24.04.

Posted on April 6, 2016. Filed under: Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In der Nähe von Rathenow veranstaltet das Careleaver-Kompetenznetz vom 22.-24.04.2016 das erste Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen für junge Menschen aus Berlin und Brandenburg (ab 17 Jahren), die sich im Übergang von stationärer Jugendhilfe/Pflegefamilie in die Verselbstständigung befinden oder den Übergang bereits geschafft haben.

Das Netzwerk-Treffen bietet die Möglichkeit, sich über Erfahrungen in Pflegefamilien und Heimen und zum Übergang in Ausbildung/Studium und Beruf auszutauschen und Ideen zur besseren Gestaltung der Übergänge und zu Bildungschancen zu sammeln.

nähere Informationen

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Vorlesung “Die Planung von Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe und in der Behindertenhilfe im Vergleich” am 06.04. an der Universität Vechta

Posted on März 6, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 06. April 2016 referieren an der Universität Vechta:

  • Prof. Dr. Albrecht Rohrmann (Universität Siegen):
    Die Planung von Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe und in der Behindertenhilfe im Vergleich
  • Dr. Severine Thomas (Universität Hildesheim):
    Erziehungshilfen als biographische Episode: Geschichten von Care Leavern über Pflegefamilien, Heime, und Wohngruppen und ihr Leben danach

Informationsflyer

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„Durchblick“ Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben

Posted on März 2, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie neue IGfH-Broschüre „Durchblick. Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben“ von Britta Sievers und Severine Thomas richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die in Wohngruppen, Pflegefamilien oder anderen stationären Hilfeformen leben und bei denen das Hilfeende bzw. der Auszug absehbar sind.

Die Broschüre kann auch gut von Fachkräften genutzt werden, denn sie bietet in 9 Kapiteln einen systematischen Überblick über wichtige Themenfelder, die in der Übergangsbegleitung eine Rolle spielen. Sie kann dazu beitragen, den jungen Menschen Orientierung im Prozess des Übergangs zu geben. Dazu vermittelt die Broschüre in kurzen Texten eine Vielzahl wichtiger Informationen und gibt zudem Hinweise zu weiterführenden Materialien, Formularen, Links und Apps.

Inhalt:

  • Erwachsen werden in der Wohngruppe / Pflegefamilie (Übergangsvorbereitung, betreute Wohnformen, Hilfe für junge Volljährige)
  • Endlich 18! (Rechtliche Änderungen mit der Volljährigkeit)
  • Wohnen (Infos rund um die Wohnungssuche; Mietvertrag, Umzug etc.)
  • Geld (Umgang mit Geld, eigenes Konto, Leistungsansprüche zur Existenzsicherung)
  • Versicherungen (Kranken- und Haftpflichtversicherung)
  • Schule (Schulabschlüsse, alternative Wege zum Abschluss)
  • Ausbildung / Trainings / Studium (Berufsorientierung, Ausbildungsplatzsuche, Bewerbungen, Studium etc.)
  • Weitere Hilfen (Ombudsstellen, Übersicht über diverse Hilfsangebote)
  • Mein Leben. (Gesundheit, Ernährung, Sexualität, Medien, Beziehungen etc.)

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Dokumentation über Careleaverin

Posted on Januar 26, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die WDR Dokumentation „Menschen hautnah: Der Traum vom Aufstieg“ verfolgte über drei Jahre die Careleaverin  Julia Schmid.

Das Filmteam lernte Julia Schmid vor drei Jahren kennen, als sie völlig auf sich gestellt war. Eine fleißige Schülerin vor dem Abitur mit drei Nebenjobs. Sie lebte allein und kämpfte sich ohne Unterstützung ihrer Familie durchs Leben. Ihr Ziel: das Abitur, und danach studieren. Julia möchte Richterin werden, sich für Gerechtigkeit einsetzen, die sie selbst nie erleben durfte. Sie wuchs in schwierigen Verhältnissen auf und musste immer wieder ins Heim. Ein Talentscout von der Westfälischen Hochschule entdeckt sie und möchte ihr helfen, ihr großes Ziel zu erreichen.

Der Film (43,19 min) kann online angesehen werden.

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„Junge Volljährige suchen (Aus)Wege! Von Prachtstraßen, Sackgassen und Wendepunkten“ am 15.01. in Hamburg

Posted on November 30, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Situation von jungen Volljährigen und Jugendlichen zum Ende der Jugendhilfe ist das Thema der Fachtagung „Junge Volljährige suchen (Aus)Wege! Von Prachtstraßen, Sackgassen und Wendepunkten“, die am 15.01.2016 in Hamburg stattfindet und vom AFET und sme-Jugendhilfezentrum (stadtteilbezogene milieunahe Erziehungshilfen e.V.) veranstaltet wird.

Mit Bezugnahme auf die Debatten des 14. Kinder- und Jugendberichts werden Antworten auf ausgewählte Fragestellungen zu dem Themenkomplex gesucht. Diskutiert werden soll unter anderem, wie sich die Situation von jungen Volljährigen in der Kinder- und Jugendhilfe und insbesondere in der Erziehungshilfepraxis ausgestaltet, welcher pädagogische, fachliche und politische Nachhol- oder Handlungsbedarf in der Erziehungshilfe besteht, welche Verselbständigungskonzepte praxisnah zu realisieren sind, welche neuen Konzepte benötigt werden und welche Rolle dabei die öffentlichen Träger haben.

Neben theoretischen Inputs und Vorträgen werden in Fachforen zu den Themen Verselbständigungskonzepte, Junge Flüchtlinge, Eingliederungshilfe, psychische Erkrankungen und berufliche Übergänge bestehende Erfahrungen und Konzepte vorgestellt und diskutiert.

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Dokumentation der Tagung „Von Care Leavern lernen“ online

Posted on Oktober 30, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Fachtagung „Von Care-Leavern lernen! – Übergänge junger Menschen aus stationären Erziehungshilfen“, die SOS Kinderdörfer, die IGfH und die Universität Hildesheim am 17. und 18.09.2015 in Berlin ausrichteten, setzte an den Erfahrungen von jungen Menschen im Übergang aus der Erziehungshilfe an.

Care-Leaver wirkten als Expertinnen und Experten in eigener Sache im gesamten Programm mit. So entstand Raum für einen Austausch über die aktuelle Fachdiskussion zu Übergängen aus der stationären Erziehungshilfe und zu den Erfahrungen von jungen Menschen, die diesen Übergang selbst erlebt haben. Die Tagung widmete sich wesentlichen Lebensbereichen und Aspekten im Übergang in das Erwachsenenleben. Es wurden Anforderungen an die Übergangsbegleitung sowie an eine nachhaltige Infrastruktur entwickelt. Hierzu wurden auch Erfahrungen aus dem Ausland vorgestellt und diskutiert.

Die Tagung war mit 200 Teilnehmer_innen – darunter ca. 25 junge Erwachsene – sehr gut besucht. Die Präsentationen aus der Tagung finden Sie auf der Homepage der IGfH.

Im Anschluss an die Tagung fand am 18. und 19.09.2015 ausgerichtet von der IGfH und der Universität Hildesheim ein internationaler Expertenworkshop zum Thema „Rights in the Transition Process – Support and Participation of Care Leavers“ statt, dessen Dokumentation sie ebenfalls hier auf der Homepage der IGfH finden.

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„Care Leaver in der Schweiz – Der Familie entwachsen?“ am 13.11. in Zürich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die 6. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz findet am Freitag, 13.11.2015 zum Thema „Care Leaver in der Schweiz – Der Familie entwachsen?“ in Zürich statt.

Die Frage, wie lange volljährige Pflegekinder in der Pflegefamilie bleiben können, hat Brisanz. Sie stellt sich bei leiblichen Kindern so nicht. Wird die Finanzierung bis zur Volljährigkeit durch öffentliche Gelder geregelt, müssen Pflegeeltern und Care Leaver untereinander aushandeln, wie es weitergehen soll.

Leaving Care ist Prozess und Zusammenspiel verschiedener Akteure, deren Perspektiven während der Tagung aufgegriffen und zur Diskussion gestellt werden.

Tagungsflyer

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Bericht zur Fachtagung: „Von Care-Leavern lernen“

Posted on Oktober 20, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Unter der Überschrift „25 is the new 18 – Nur nicht in der Jugendhilfe?“ fasst Julia Mückusch-Radwer in Landesjugendamt info – Ausgabe Oktober 2015 (Seite 25) die Inhalte der Fachtagung „Von Care Leavern lernen. Übergänge junger Menschen aus stationären Erziehungshilfen“ zusammen.

Eine Forderung der Veranstaltung war u.a., den jungen Menschen vor Ort tragfähige Netzwerke aufzubauen, die einen zeitlich individuell passenden und sanfteren Übergang von der Jugendhilfe in anschließende soziale Unterstützungssysteme ermöglichen.

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Hilfen für junge Volljährige und Übergangsbegleitung – Dieser Zug endet hier. Thank you for travelling with deutsche Jugendhilfe

Posted on Juli 21, 2015. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die neue Jugendhilfe-aktuell des LWL-Landesjugendamtes Westfalen ist mit dem Schwerpunktthema: Hilfen für junge Volljährige und Übergangsbegleitung – Dieser Zug endet hier. Thank you for travelling with deutsche Jugendhilfe erschienen. Sie enthält folgende Beiträge:

  • Einführung: Ein Zug nimmt Fahrt auf!
  • Erwachsen werden ohne öffentliche Verantwortung? – Hilfen für junge Volljährige und Care Leaver im Blick
  • Wie viel Jugend lässt die Jugendhilfe zu? … das Beispiel: Care Leaver
  • Junge Volljährige in den erzieherischen Hilfen – Befunde der Kinder- und Jugendhilfestatistik für Nordrhein-Westfalen
  • Care Leaver auf dem Weg in ein eigenständiges Leben – Übergänge aus stationären Erziehungshilfen kreativ denken und begleiten
  • Aufbau von Kompetenzen einer selbstständigen Lebensführung im Rahmen der Hilfen zur Erziehung und der Hilfe für junge Volljährige
  • Bildungschancen für Care Leaver sichern!
  • Fliegen müssen ohne flügge zu sein? – Wenn Pflegekinder volljährig werden
  • Thank you for travelling with Deutsche Jugendhilfe – Ein Erfahrungsbericht von Careleavern
  • Wie lassen wir uns an der Verselbstständigung junger Menschen beteiligen?
  • Rechtliche Betreuung ist keine „Entwicklungshilfe“ – Junge Erwachsene zwischen Jugendhilfe und rechtlicher Betreuung
  • Rezension: Jugendhilfe – und dann? Zur Gestaltung der Übergänge junger Erwachsener aus stationären Erziehungshilfen

Darüber hinaus gibt es wie immer aktuelle Informationen aus allen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe.

zum Download

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„Von Care-Leavern lernen!“ am 17.-19.09. in Berlin

Posted on Juni 17, 2015. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

IGfH, SOS-Kinderdorf und Stiftung Universität Hildesheim veranstalten am 17.-19.09. in Berlin die Fachtagung „Von Care-Leavern lernen! – Übergänge junger Menschen aus stationären Erziehungshilfen„.

Care-Leaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in stationären Erziehungshilfen (Pflegefamilien, Heimen, Wohngruppen, Kinderdorffamilien) verbracht haben und von dort ihren Weg ins Erwachsenenleben beginnen. Sie sind im Hinblick auf ihre Bildungschancen, ihre ökonomische Absicherung, aber auch hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Situation benachteiligt.

Dabei sind die Anforderungen an sie besonders hoch, denn sie müssen den Übergang in die Selbstständigkeit im Gegensatz zu Gleichaltrigen früher, schneller und in der Regel ohne familiäre Unterstützung bewältigen. In vielen Kommunen ist das Ende der Erziehungshilfe eng an das Erreichen der Volljährigkeit gebunden. Der Weg ins Erwachsenenleben ist damit häufig mehr durch die Hilfegewährungspraxis vorgezeichnet als am Unterstützungsbedarf der jungen Erwachsenen ausgerichtet.

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Neue IGfH-Publikation „Jugendhilfe – und dann? Zur Gestaltung der Übergänge junger Erwachsener aus stationären Erziehungshilfen“

Posted on März 28, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

Junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung verbringen und von dort aus ein eigenständiges Leben als junge Erwachsene beginnen, sog. Care Leaver, stehen vor besonderen Herausforderungen: In der Regel verfügen sie über kaum ausreichende materielle Ressourcen und soziale Netzwerke. Dennoch wird in der gängigen Hilfepraxis von ihnen erwartet, mit Eintritt der Volljährigkeit eigenverantwortlich zu leben – deutlich früher als Gleichaltrige, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen. Die Gewährung von nachgehenden Hilfen oder eine informelle Unterstützung durch Vertrauenspersonen ist in dieser Phase ungewiss. Das System der Kinder- und Jugendhilfe bringt somit strukturelle Hürden im Übergang mit sich.

Das im IGfH-Eigenverlag aktuell erschienene Arbeitsbuch „Jugendhilfe – und dann? Zur Gestaltung der Übergänge junger Erwachsener aus stationären Erziehungshilfen“ der Autorinnen Britta Sievers, Severine Thomas und Maren Zeller basiert auf Erkenntnissen aus dem Praxisforschungsprojekt „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe? Gelungene Unterstützungsmodelle für Care Leaver“, welches die IGfH in Kooperation mit der Universität Hildesheim durchgeführt hat. In dem Buch wird die Situation von jungen Menschen im Übergang aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben dargestellt und nationale wie internationale Praxisbeispiele guter Übergangsbegleitung vorgestellt und diskutiert. Hier finden Sie weitere Informationen und die Möglichkeit, das Buch zu erwerben.

Quelle: IGfH

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„Volljährig – Erwachsen – und jetzt?“ am 07.03. in Landau

Posted on Januar 31, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der PFAD für Kinder – Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. lädt am 07.03. zum Seminar „Volljährig – Erwachsen – und jetzt?“ nach Landau ein. Bernd Altendorf, Karin Schuster und Angela Rupp werden ab 10 Uhr in der Freien Christengemeinde, Wilhelm-Wüst-Strasse 4, 76829 Landau zum Thema referieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Kinderbetreuung wird angeboten.

Ab 16 Uhr schließt sich die Mitgliederversammlung des Landesverbandes an, bei der auch Neuwahlen durchgeführt werden.

Anmeldungen unter: 06349 1020 oder johannes.rupp@t-online.de

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„Übergänge für junge Volljährige gestalten – Care Leaver in den Hilfen zur Erziehung“ am 27./28.04. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 30, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH bietet in Kooperation mit dem Careleaver-Netzwerk & Care Leaver-Projekt (IGfH/Uni Hildesheim) eine Fortbildung zum Thema „Übergänge für junge Volljährige gestalten – Care Leaver in den Hilfen zur Erziehung“ am 27.-28.04. in Frankfurt am Main an.

Junge Menschen aus Wohngruppen, Pflegefamilien und Heimerziehung stehen vor besonderen Herausforderungen: Oft werden mit dem Eintritt der Volljährigkeit alle Hilfen beendet, ohne dass sie angemessen auf den Eintritt in die Selbstständigkeit vorbereitet wurden. In dieser Fortbildung sollen erstmalig gemeinsam mit jungen Care Leavern Ideen dafür entwickelt werden, wie Übergänge aus stationären Hilfen in das Erwachsenenleben gut gestaltet werden können.

Inhalte der Fortbildung sind:

  • Rechtsansprüche im SGB VIII und Möglichkeiten der Durchsetzung
  • Beispiele guter Praxis der Übergangsbegleitung (national/international)
  • Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben des Jugendalters, spezifisch in Hinblick auf die Lebenssituation in stationären Hilfen
  • Übergang in andere Sozialleistungssysteme bei Hilfeende
  • Vorstellung des Careleaver-Netzwerkes Deutschland
  • Austausch über Handlungsansätze, Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Bedarfe der Fachkräfte in der Arbeit mit Care Leavern
  • Erarbeitung von Ideen und Ansätzen für die eigene Praxis.

Anmeldeschluss ist der 30.03.

nähere Informationen

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Erforschung der Care Leaver: Erwachsen werden ohne Eltern

Posted on November 12, 2014. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

Benjamin Strahl und Katharina Mangold führen biografische Interviews mit jungen Erwachsenen: Spielen sie mit dem Gedanken, zu studieren? Wie verlief der Weg an die Uni? Gemeinsam mit Studierenden mit Jugendhilfeerfahrung bauen die Sozialpädagogen der Universität Hildesheim ein bundesweites Netzwerk auf. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Viele junge Menschen die im Heim, in der Pflegefamilie und Wohngruppe aufwachsen, erhalten kaum Unterstützung beim Übergang in das Erwachsenenleben. Das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik erforscht die Bildungsbiografien der jungen Leute.

Eine Forschergruppe der Universität Hildesheim geht der Frage nach, was aus Kindern und Jugendlichen wird, die im Heim, in der Pflegefamilie und in betreuten Wohngruppen aufwachsen und diese Erziehungshilfen verlassen. Dabei verfolgen sie auch Übergänge in Hochschulen. Die jungen Leute können in ihrer Bildungslaufbahn nur bedingt auf familiäre Unterstützung zurückgreifen. Von ihnen wird früh viel erwartet, etwa ein selbstständiges Leben im eigenen Wohnraum mit 18 Jahren. Die Hilfen enden abrupt. Ein Drittel der jungen Erwachsenen besuchen zum Zeitpunkt der Beendigung der Hilfe weder eine Schule noch machen sie eine Ausbildung. Ein Team um Professor Wolfgang Schröer untersucht in mehreren Projekten Bildungswege der Care Leaver, also junger Menschen, die außerhalb ihres Elternhauses aufgewachsen sind.

So wurden umfangreichere Daten über die Lebenswege von Care Leavern in Deutschland und gelungene Übergangsmodelle in anderen Ländern erfasst und wie Organisationen den Übergang in das Erwachsenenleben begleiten. Mit Studierenden wurden biografische Interviews geführt – wie verlief ihr Weg in die Uni? In einer Studie mit rund 250 Jugendlichen, die derzeit in Jugendhilfeeinrichtungen leben, untersuchen die Forscher, welche Unterstützung die befragten 16-Jährigen auf ihrem Bildungsweg erhalten und welche Erwartungen an sie gestellt werden. Derzeit entsteht ein Arbeitsbuch, das sich an Fachleute in der Kinder- und Jugendhilfe wendet.

Ein Netzwerk von Care Leavern
Gemeinsam mit Betroffenen haben die Sozialpädagogen seit 2012 das bundesweite Netzwerk „Care Leavers in Deutschland“ aufgebaut. Mittlerweile wurde ein Verein gegründet. Die jungen Erwachsenen entwickeln Informationsmaterial, einen Flyer, drehen einen Film und geben Tipps – zum Beispiel, wie man einen Bafög-Antrag stellen kann, ohne die Einkommensnachweise der Eltern vorlegen zu müssen.

Projekt „Care Leaver an Hochschulen in Niedersachen“
Auch die Aktivitäten in Niedersachsen sollen regional weiterentwickelt werden. Gemeinsam mit sechs weiteren Hochschulen aus Hildesheim, Emden, Holzminden, Oldenburg und Vechta wollen die Sozialpädagogen auf die Lebenssituation von Studierenden mit Jugendhilfeerfahrung aufmerksam machen und sie auf den Weg zu höheren Bildungsabschlüssen unterstützen. „Junge Menschen, die in der stationären Jugendhilfe aufgewachsen sind, sind wesentlich seltener als ihre Peers an Hochschulen anzutreffen. Care Leaver müssen den Übergang in Selbständigkeit früher, schneller und in der Regel ohne familiäre Unterstützung bewältigen“, so die Sozialpädagogin Katharina Mangold. Mit dem Projekt „Care Leaver an Hochschulen in Niedersachsen“ begegnet die Hildesheimer Arbeitsgruppe dieser Chancenungleichheit. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert das Projekt im Rahmen des Programms „Wege ins Studium öffnen“. Dabei gehe es nicht allein um harte und finanzielle Faktoren, sondern darum, „sich bewusst zu machen, was es für unterschiedliche Lebenslagen an unserer Uni gibt“, so Mangold.

Quelle: Stiftung Universität Hildesheim vom 10.11.2014

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Fachtagung „Hilfe für junge Volljährige und Übergangsbegleitung“ am 01.12. in Münster

Posted on Oktober 23, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen organisiert für den 01.12. eine Fachtagung zum Thema „Hilfe für junge Volljährige und Übergangsbegleitung“ in Münster.

Im 14. Kinder- und Jugendbericht des Bundes über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland aus dem Jahr 2013 wird erneut darauf hingewiesen, dass es gravierende regionale Disparitäten bei der Gewährung von Hilfen für junge Volljährige gibt. Hierbei spielen sowohl unterschiedliche Wahrnehmungs- und Beurteilungsmuster der Fachkräfte eine Rolle als auch Fragen der Effizienz und vielerorts fehlende spezifisch die Entwicklungsaufgaben dieser Altersgruppe berücksichtigende Konzepte. Für eine fachlich angemessene Ausgestaltung der Hilfen für junge Volljährige müssen drei Ebenen in den Blick genommen werden: die Steuerungs-, Gewährungs- und Angebotsebene.

Wir wollen den Fragen nachgehen: Wie werden junge Menschen auf die Phase der Selbstständigkeit vorbereitet und in dieser begleitet? Welche fachliche Rahmung gibt es dazu? Ist die Entwicklung einer eigenen Pädagogik für die jungen Erwachsenen orientiert an ihrer Lebenslage, -wirklichkeit notwendig? Wie muss an den Verbindungsstellen unterschiedlicher Rechtskreise bzw. Hilfesysteme zusammengearbeitet werden, damit kein junger Mensch „verloren“ geht? Und was kommt nach der Erziehungshilfe?

Jungen Volljährigen sollen gemäß § 41 SGB VIII Hilfen für die Persönlichkeitsentwicklung und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung gewährt werden, wenn und solange die Hilfe auf Grund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist. So steht es im Gesetz. Die Praxis sieht häufig anders aus.

„Ausgerechnet diejenigen, deren Aufwachsen „an einem anderen Ort“ eine Vielzahl biografischer Belastungen indiziert, sind mit 18 so erwachsen und selbständig, dass sie keiner weiteren Begleitung und Unterstützung bedürfen?!“ Mit dieser rovokanten Frage spielt Norbert Struck auf den Widerspruch zwischen einer sich verlängernden Jugendphase und einer restriktiven Hilfegewährung im Bereich der Hilfen für junge Volljährige an. Sie kann neben den stationären Hilfen gleichermaßen für die teilstationären und ambulanten Hilfen gestellt werden und trifft den Kern des Themas dieser Tagung.

Begleitet wird die Tagung von Mitgliedern des neu gegründeten „Careleaver“ Netzwerkes, die ihre Erfahrungen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen in die Tagung einbringen.

nähere Informationen

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AGJ veröffentlicht Diskussionspapier zur Care-Leaver-Debatte

Posted on Oktober 15, 2014. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Junge Volljährige haben nach der stationären Hilfe zur Erziehung einen erhöhten Unterstützungsbedarf. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte diskutiert die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe und möchte so zu einer stärkeren Thematisierung beitragen.

Durchschnittlich verlassen junge Männer und Frauen in Deutschland ihr Elternhaus mit 24 oder 25 Jahren. So wohnten 29 Prozent der 25-Jährigen (20 Prozent der jungen Frauen und 37 Prozent der jungen Männer) im Jahr 2009 noch im Haushalt der Eltern. Dagegen müssen junge Menschen, die in einem Heim, einer Wohngruppe oder Pflegefamilie aufgewachsen sind, den Übergang in die Selbständigkeit bereits in der Regel mit 18 Jahren bewältigen. Im Gegensatz zu Kindern, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen, verfügen viele dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen jedoch über weniger stabile private Netzwerke und geringere materielle Ressourcen.

Erschwerte Übergänge und vielfältige Benachteiligung

Care Leaver haben deshalb einen erhöhten Unterstützungsbedarf, sind anfälliger für Wohnungslosigkeit, unterliegen einem erhöhten Armutsrisiko und weisen beim Aufbau von Sozialbeziehungen meist größere Schwierigkeiten auf als Gleichaltrige jenseits der Fremdunterbringung.

Die AGJ richtet den Fokus der Care-Leaver-Debatte daher auf die bislang wenig beachtete Bewältigung dieser Übergänge, die sperrigen rechtlichen und institutionellen Verfasstheiten sowie auf den Unterstützungsbedarf. Betrachtet werden dabei auch die Schnittstellen mit anderen sozialen Unterstützungssystemen sowie Unterstützungsmöglichkeiten im internationalen Vergleich.

Handlungserfordernisse und Handlungsoptionen

Zusammengefasst benennt die AGJ folgende dringende fach- und sozialpolitische Herausforderungen in Deutschland:

  • Rechte von jungen Menschen mit Jugendhilfeerfahrungen unterstützen – Rechtsanspruch präzisieren und ausweiten
  • Kinder- und Jugendhilfe muss auch nach dem Ende einer stationären Maßnahme zuständig bleiben
  • Kooperationsverpflichtungen auch für andere Leistungsträger
  • Niedrigschwellige nachgehende Angebote und Orte des zeitweiligen Zurückkommens
  • Sichtbarwerden und Enttabuisierung der biografischen Erfahrungen – Unterstützung der Selbstorganisation und Positionierungen junger Menschen
  • Bildungschancen sichern
  • (Unbegleitete) Minderjährige Flüchtlinge als eigene Zielgruppe wahrnehmen

zum ausführlichen Diskussionspapier

Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ vom 15.10.2014

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Care Leaver für Forschungsprojekt „Rechte im Übergang“ gesucht

Posted on Oktober 2, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Nach Abschluss des Projektes „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe?“ wird die Forschung über Care Leaver nun mit dem vom 01.06.2014 bis 31.05.2016 laufende Projekt „Rechte im Übergang“ unter der Projektleitung von Britta Sievers weitergeführt.

Die IGfH und die Uni Hildesheim suchen dafür junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren, die einen Teil ihres Lebens in stationären Erziehungshilfen verbracht und von dort aus den Weg in ein eigenständiges Leben begonnen haben. Sie können in leitfadengestützten Interviews über ihre Erfahrungen berichten, um die Perspektive der Betroffenen stärker in den Fachdiskurs einzubringen und die Rechte künftiger Care Leaver zu stärken. In Workshops sollen gemeinsam mit betroffenen jungen Menschen Vorschläge gesammelt werden, wie die Übergangsbegleitung verbessert werden kann.

Fachkräfte aus den stationären Erziehungshilfen und der Pflegekinderhilfe werden gebeten Kontakte zu Care Leavern herzustellen, die zu einem persönlichen Gespräch und/oder zu einer Mitwirkung an den Beteiligungsworkshops bereit sein könnten.

nähere Informationen mit einem Infoschreiben an Fachkräfte und einer Postkarte zur Information interessierter Care Leaver

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Anmeldefrist verlängert: “Schulpflicht zu Ende! Was kommt dann?” am 27.09. in Gundremmingen

Posted on September 2, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zu einer Fachtagung zum Thema “Schulpflicht zu Ende! Was kommt dann? – Erwachsen-Werden in den Hilfen zur Erziehung” lädt der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. am 27.09.2014 nach Gundremmingen ein. Am Vormittag wird Dr. Severine Thomas referieren und am Nachmittag findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Der Übergang von der Schule ins Berufsleben ist ein Neuanfang voller Hoffnung und Erwartungen. Ebenso ist er aber auch ein Übergang mit vielen neuen Veränderungen und Herausforderungen.

Er ist geprägt durch den Abschied von vertrauten Bezugspersonen und sozialen Beziehungen, von alt bekannten Lebensbereichen mit ihren gewohnten Strukturen, Abläufen, Räumlichkeiten, Lehr- und Lernmethoden. Das Spannungsverhältnis zwischen subjektiven Berufswünschen und ihrer Realisierung nimmt großen Raum ein. Bei Pflegekindern finden Übergangsprozesse wie z.B. Ausbildungsbeginn und Auszug in eine eigene Wohnung oft parallel statt. Nicht zu unterschätzen ist die Problematik: „Woher kommt das Geld um wirklich selbstständig werden zu können?“. Der Ablösungsprozess von den Eltern ist für den Weg ins Erwachsenwerden unverzichtbar, aber belastend, oft schmerzhaft, für alle Beteiligten.

Unsere Jugendlichen werden sehr gefordert – oft bis über ihre Grenzen hinaus. Sie haben viele Ängste, die sie meist nicht offen ausdrücken wollen oder können:

  • Angst im persönlichen Bereich zu versagen
  • Angst den „Traumjob“ nicht zu bekommen.
  • Angst den Anforderungen im Beruf nicht gerecht werden zu können … .
  • Ängste die normal sind.

Aber unsere Jugendlichen müssen sie und damit sich selbst verstehen können, damit sie nicht blockieren und so von ihrem Weg abgebracht werden. Sie brauchen „Wegbegleiter“, die Verständnis für diese schwierige Lebensphase aufbringen – und das nötige Knowhow haben.

Der Fachtag gibt einen Einblick in pädagogisch-psychologische Aspekte der veränderten Jugendphase und des Überblicks ins Erwachsenenleben und informiert über Hilfen bei der Berufsfindung, über finanzielle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten sowie rechtliche Grundlagen.

Anmeldung sind bis zum 19.09. möglich.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Schulpflicht zu Ende! Was kommt dann?“ am 27.09. in Gundremmingen

Posted on August 3, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zu einer Fachtagung zum Thema „Schulpflicht zu Ende! Was kommt dann? – Erwachsen-Werden in den Hilfen zur Erziehung“ lädt der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. am 27.09.2014 nach Gundremmingen ein. Am Vormittag wird Dr. Severine Thomas referieren und am Nachmittag findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Der Übergang von der Schule ins Berufsleben ist ein Neuanfang voller Hoffnung und Erwartungen. Ebenso ist er aber auch ein Übergang mit vielen neuen Veränderungen und Herausforderungen.

Er ist geprägt durch den Abschied von vertrauten Bezugspersonen und sozialen Beziehungen, von alt bekannten Lebensbereichen mit ihren gewohnten Strukturen, Abläufen, Räumlichkeiten, Lehr- und Lernmethoden. Das Spannungsverhältnis zwischen subjektiven Berufswünschen und ihrer Realisierung nimmt großen Raum ein. Bei Pflegekindern finden Übergangsprozesse wie z.B. Ausbildungsbeginn und Auszug in eine eigene Wohnung oft parallel statt. Nicht zu unterschätzen ist die Problematik: „Woher kommt das Geld um wirklich selbstständig werden zu können?“. Der Ablösungsprozess von den Eltern ist für den Weg ins Erwachsenwerden unverzichtbar, aber belastend, oft schmerzhaft, für alle Beteiligten.

Unsere Jugendlichen werden sehr gefordert – oft bis über ihre Grenzen hinaus. Sie haben viele Ängste, die sie meist nicht offen ausdrücken wollen oder können:

  • Angst im persönlichen Bereich zu versagen
  • Angst den „Traumjob“ nicht zu bekommen.
  • Angst den Anforderungen im Beruf nicht gerecht werden zu können … .

Ängste die normal sind.

Aber unsere Jugendlichen müssen sie und damit sich selbst verstehen können, damit sie nicht blockieren und so von ihrem Weg abgebracht werden. Sie brauchen „Wegbegleiter“, die Verständnis für diese schwierige Lebensphase aufbringen – und das nötige Knowhow haben.

Der Fachtag gibt einen Einblick in pädagogisch-psychologische Aspekte der veränderten Jugendphase und des Überblicks ins Erwachsenenleben und informiert über Hilfen bei der Berufsfindung, über finanzielle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten sowie rechtliche Grundlagen.

Anmeldung sind bis zum 15.09. möglich.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Expertisen zum Thema „Care Leaver“ und „Junge Volljährige“

Posted on Juli 4, 2014. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Die IGfH stellt kostenlos zwei Expertisen zum Thema „Care Leaver“/ Junge Volljährige von Prof. Dr. Reinhard Wiesner und Prof. Dr. Dirk Nüsken zum Thema „Care Leaver“ von der IGfH und der Universität Hildesheim als Online-Veröffentlichung zur Verfügung. Wer die gebundene Druckversion bevorzugt, kann diese zum Preis von 8,- € zzgl. Versand bei der IGfH bestellen.

Das Projekt Nach der stationären Erziehungshilfe – Care Leaver in Deutschland der IGfH und der Universität Hildesheim widmete sich der Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung – z.B. in Wohngruppen oder Pflegefamilien – verbracht haben und sich am Übergang in ein eigenständiges Leben befinden (Care Leaver), unterstützt werden können.

Das Hauptziel des Projekts bestand darin, einen Überblick über bereits existierende Modelle  guter Praxis im In- und Ausland zu gewinnen, um davon ausgehend einen Transfer in die Erziehungshilfen in Deutschland anzuregen. Vor diesem Hintergrund wurden die verschiedenen Maßnahmen, Angebote und Unterstützungsstrukturen, die in den unterschiedlichen Ländern bereits existieren, systematisiert verglichen, Formen guter Praxis identifiziert, Transfermöglichkeiten beschrieben und Notwendigkeiten der Adaption diskutiert. Im Rahmen der Projektlaufzeit entstanden drei Expertisen, mit denen zentrale Teilaspekte der Projektfragestellungen intensiv bearbeitet wurden.

Die Expertise „Übergang aus der stationären Jugendhilfe ins Erwachsenenleben in Deutschland“ von Prof. Dr. Dirk Nüsken stellt die Situation von Care Leavern in Deutschland dar.

Prof. Dr. Reinhard Wiesner beschäftigte sich in seiner Expertise „Hilfen für junge Volljährige. Rechtliche Ausgangssituation“ mit der rechtlichen Situation und betrachtet insbesondere die Bedingungen des Übergangs für die jungen Volljährigen und die Rechtssprechung zum §41 SGB VIII.

Die dritte Expertise von Prof. Dr. Martin Bellermann „Übergangshilfen im deutschen Sozialstaat“ skizziert die Hilfen, die in unterschiedlichen Sozialgesetzen und Unterstützungssystemen vorzufinden sind und die mögliche Anschlüsse für Care Leaver bieten könnten – mitunter aber eben auch nicht bieten.

Quelle: IGfH

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Ungarische Regierung stärkt Adoptiv- und Pflegeeltern

Posted on Juni 2, 2014. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

Ungarns Regierung plant die Schaffung so genannter ‚Schwalbenhäuser’. Hier sollen junge Erwachsene, die aus Pflegefamilien kommen, für ihren Start in ein selbständiges Leben lernen.

Der ungarische Minister für Soziales und Familien, Miklós Soltész, sprach dabei in seiner Eröffnungsrede auf einer Veranstaltung in Szeged letzte Woche von einem  Paradigmenwechsel der Regierung im Bereich des Kinderschutzes. Bei der Veranstaltung ging es um die neuesten Errungenschaften im ungarischen Kinderbetreuungssystem. Der Paradigmenwechsel sei einer Regierung zuzuschreiben, deren Ziel es ist, Familien zu stärken. Dazu gehören auch Adoptiv- und Pflegeeltern.

Mit Blick auf die Zukunft soll mit den so genannten ‘Schwalbenhäusern’ ein Angebot für junge Erwachsene geschaffen werden, die in Pflegeeinrichtungen oder bei Pflegefamilien untergebracht sind. Dort sollen sie lernen, wie sie mit Hilfe der vom Staat zur Verfügung gestellten Beihilfen ein selbständiges Lernen beginnen können.

Quelle: Fachkräfteportal der Jugendhilfe vom 27.05.2014 / Pressemitteilung vom 21.05.2014 des ungarischen Ministeriums für Humanressourcen

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IGfH-Positionspapier: „Jugendhilfe – und dann? Care Leaver haben Rechte! Forderungen an Politik und Fachpraxis“

Posted on Februar 4, 2014. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Das Positionspapier  der Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V. (IGfH) und des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim stellt fünf zentrale Forderungen auf, deren Umsetzung die Lebenssituation der jungen Menschen im Übergang verbessern soll.

Care Leaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung – z.B. in Wohngruppen oder Pflegefamilien – verbracht haben und sich am Übergang in ein eigenständiges Leben befinden. Im Gegensatz zu Kindern, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen, verfügen viele dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen kaum über stabile private Netzwerke und ausreichende materielle Ressourcen. Dennoch wird von ihnen in der gängigen Hilfepraxis erwartet mit Eintritt der Volljährigkeit selbständig zu leben.

So werden Hilfen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe nur selten über das 18. Lebensjahr hinaus verlängert und eine Nachbetreuung ist zeitlich bzw. im Umfang stark begrenzt. Diese Erwartung entspricht nicht den erhöhten Herausforderungen, die an junge Erwachsene gegenwärtig gestellt werden, sowie den biographischen Belastungen dieser jungen Menschen.

Das Positionspapier „Jugendhilfe – und dann? Care Leaver haben Rechte! – Forderungen an Politik und Fachpraxis“ der IGfH und des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim stellt fünf zentrale Forderungen auf, deren Umsetzung die Lebenssituation der jungen Menschen im Übergang, für die die Gesellschaft eine besondere Verantwortung trägt, verbessern würde. Das Papier wurde auf einer bundesweiten Tagung am 05. Dezember 2013 in Berlin vorgestellt.

Die Forderungen, die aus einem Forschungsprojekt erwuchsen, beinhalten folgende Dimensionen:

  • Die Rechte der Care Leaver müssen durchgesetzt werden
  • Care Leaver für Care Leaver! Selbstorganisation stärken
  • Zuständig bleiben! Dienstleistungsinfrastruktur für Care Leaver schaffen
  • Bildungschancen sichern
  • Die Jugendhilfe muss die veränderte Jugendphase anerkennen

ausführliches Positionspapier
weitere Materialien der Tagung

Quelle: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe vom 31.01.2014

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Abschlusstagung: Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe? Gelungene Unterstützungsmodelle für „Care Leaver“ am 05.12. in Berlin

Posted on November 4, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Junge Menschen, die in stationären Erziehungshilfen (z.B. Wohngruppen, Pflegefamilien) betreut werden, sind in fast allen Ländern überproportional von Bildungsbenachteiligung betroffen. Sie können häufig nur bedingt auf familiäre Unterstützung zurückgreifen und sind besonders auf die öffentliche Infrastruktur und alternative Unterstützungsangebote angewiesen. Der Weg ins Erwachsenenalter ist für diese jungen Menschen, dies zeigen viele internationalen Studien, durch die Bewältigung vieler Übergangsbarrieren geprägt. Gleichzeitig wird von ihnen erwartet, dass sie sehr viel früher als andere junge Menschen auf eigenen Beinen stehen.

Die IGfH e.V. und die Universität Hildesheim widmen sich in dem zweijährigen Projekt „Nach der stationären Erziehungshilfe – Care Leaver in Deutschland“ der Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene, die in stationären Erziehungshilfen betreut werden, bei ihrem Übergang ins Erwachsenenleben bestmöglich unterstützt werden können.

Auf der Abschlussveranstaltung am 05.12. in Berlin werden zentrale Erkenntnisse des Projekts sowie nationale und internationale Modelle guter Praxis der Übergangsbegleitung vorgestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, auf die besondere Lebenssituation von Care Leavers aufmerksam zu machen. Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte freier und öffentlicher Träger sowie alle am Thema Interessierten.

nähere Informationen

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Abschlusstagung „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe“ am 05.12. in Berlin

Posted on August 2, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Junge Menschen, die in stationären Erziehungshilfen leben, können im Übergang in ein selbstständiges Leben nur sehr selten auf eine verlässliche familiäre Unterstützung zurückgreifen. Sie sind besonders auf die öffentliche Infrastruktur und alternative Unterstützungsangebote angewiesen. Der Weg ins Erwachsenenalter ist für diese jungen Menschen, dies zeigen viele internationalen Studien, durch die Bewältigung vieler Übergangsbarrieren geprägt. Gleichzeitig wird von ihnen erwartet, dass sie sehr viel früher als andere junge Menschen auf eigenen Beinen stehen.

Auf der Abschlusstagung zu dem Forschungsprojekt „Care Leavers in Deutschland“ am 05.12.2013 in Berlin werden zentrale Erkenntnisse des Projekts sowie nationale und internationale Modelle guter Praxis der Übergangsbegleitung vorgestellt. Veranstalter sind IGfH e.V. und die Universität Hildesheim.

Die Online-Anmeldung ist möglich unter www.igfh.de

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Artikel „Studenten ohne Eltern“

Posted on Mai 14, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Artikel „Studenten ohne Eltern: Stell dir vor, es ist Uni, und du bist ganz allein“ in Spiegel Online vom 08.05.2013 berichten vier StudentInnen, wie sie es als studierende Waisen bzw. Pflegekinder schwerer haben als andere Studierende, die auf die Unterstützung ihrer Eltern zurückgreifen können.

Die Universität Hildesheim untersucht in dem Forschungsprojekt „Higher Education without Familiy Support“ den Übergang zwischen Schulzeit und Studium und soll Hindernisse identifizieren, die es an Hochschulen für „Care Leaver“ gibt.

Aus dem Projekt ist ein Netzwerk entstanden, in dem sich die Studenten untereinander austauschen können.

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Werkstattgespräch zum Projekt „Careleaver“ am 20./21.06. in Hildesheim

Posted on April 21, 2013. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ein Werkstattgespräch für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe in Heimerziehung und Pflegekinderwesen organisiert die IGfH vom 20.-21.06. in Hildesheim. Thema ist die Frage „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe? – Gelungene Unterstützungsmodelle für „Care Leaver“.

Die IGfH e.V. und die Universität Hildesheim führen das zweijährige Projekt „Nach der stationären Erziehungshilfe – Care Leaver in Deutschland“ durch. Das Projekt widmet sich der Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene, die in stationären Erziehungshilfen betreut werden, bei ihrem Übergang in die Selbständigkeit bestmöglich unterstützt werden können.

Im Rahmen des Projekts findet ein Werkstattgespräch statt, in dem einige bewährte Modelle und Handlungsansätze aus dem In- und Ausland vorgestellt werden. PraktikerInnen aus der Kinder- und Jugendhilfe, die Jugendliche beim Übergang aus stationären Hilfen (Heimerziehung oder Vollzeitpflege) begleiten, sind eingeladen, gemeinsam diese Konzepte zu diskutieren und auch im Hinblick auf einen möglichen Transfer in die Erziehungshilfen zu prüfen. Es besteht die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und methodische Ansätze der Übergangsbegleitung vorzustellen.

Nähere Informationen zu dem Projekt sind auf der Projektwebsite zu finden.

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