Jugendhilfe

Wie kann man die „Suche nach Wurzeln“ unterstützen?

Posted on Dezember 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoSozialpädagogin Evi Fink vom Pflegekinderdienst des Jugendamtes Weiden wird im Artikel „Suche nach Wurzeln“ in Onetz vom 06.12.2017 zur wichtigen Aufklärung von Pflegekindern über ihre Wurzeln interviewt. Sie schätzt, dass etwa 15 Prozent der Pflegekinder ihre leiblichen Eltern nicht kennen.

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Fachtag „Vormundschaften durch Ehrenamtliche – Anforderungen und Potentiale“ am 24.01. in Berlin

Posted on Dezember 3, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Fachtag „Vormundschaften durch Ehrenamtliche – Anforderungen und Potentiale“ am 24.01.2018 in Berlin (Wannsee) nutzt Erkenntnisse aus dem Projekt „Gewinnung ehrenamtlicher Vormundschaften – eine Chance für junge Geflüchtete“, das das Kompetenzzentrum Pflegekinder von Mai 2016 bis Dezember 2018 finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchführt, und verfolgt das Ziel, den fachlichen Austausch über Formen, Chancen, Herausforderungen und Stolpersteine ehrenamtlicher Vormundschaften zu systematisieren und zu vertiefen.

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TV-Tipp: Nachtcafé „Der Herkunft auf der Spur“

Posted on Dezember 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

logoFremd in der eigenen Familie – dieses beklemmende Gefühl beschleicht viele Adoptivkinder im Laufe ihrer Kindheit. Selbst wenn nie darüber gesprochen und ein Mantel des Schweigens über die tatsächliche Herkunft gelegt wird – das Empfinden, irgendwie nicht richtig dazuzugehören, zieht sich oft wie ein roter Faden durch das ganze Leben. Auch wenn sich die Adoptiveltern noch so sehr um Normalität bemühen – was in vielen Fällen bleibt, ist eine gefühlte innere Unvollständigkeit und Zerrissenheit.

Gäste der Sendung:

  • Mathias Kopetzki – der Schauspieler wusste lange nichts über seine Herkunft
  • Marianne Schäfer – wurde als Baby im Krankenhaus vertauscht
  • Marco Hauenstein – suchte seine Mutter über Facebook
  • Florian Weber – ist als Samenspender registriert
  • Christiane Grams-Dollmann – sucht nach ihrem Samenspender
  • Irmela Wiemann – Psychologin & Familientherapeutin

Sendetermine im SWR Fernsehen:

  • Heute, 1.12.2017 um 22.15 Uhr
  • Sa, 2.12.2017 um 9.15 Uhr
  • Fr, 8.12.2017 um 2.45 Uhr
  • danach: in der SWR Mediathek

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Materialien der IGfH-Jahrestagung 2017 „Partizipative Hilfekulturen“ online

Posted on November 30, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Nachlese der IGfH-Jahrestagung „Partizipative Hilfekulturen gestalten und fordern – Eine Werkstatt-Tagung“ ist auf der Homepage der Jahrestagung abrufbar.

Die mit etwa 300 Teilnehmer_innen besuchte Tagung fand vom 13. bis 15. September 2017 in Dortmund statt und bot – der Thematik der Beteiligung entsprechend – originelle und partizipative Formate.

Folgende Vorträge sind ab sofort abrufbar:

  • „Partizipative Hilfekulturen und Verwirklichungschancen für alle schaffen! Selbstbestimmung und gelingendes Aufwachsen fördern“ von Prof. Dr. Heiner Keupp;
  • ‘We Matter’ – Junge Menschen wollen wichtig sein. Ein Zwischenruf aus internationaler (kanadischer) Perspektive von Prof. Dr. Kiaras Gharabaghi.

Ebenso sind die Vorträge zu den drei Foren abrufbar, die sich auf den gesellschaftlichen, den institutionellen und den individuellen Zugang zu partizipativen Hilfekulturen bezogen:

  • „Zur Utopie der Partizipation von Kindern und Jugendlichen – Gesellschaftliche Perspektiven und empirische Einsichten“ von Prof. Dr. Dirk Nüsken (gesellschaftlicher Zugang);
  • „Partizipation als Organisationskultur in der Erziehungshilfe – warum sich Organisationen so schwer tun (müssen)“ von Prof. Dr. Wolfgang Schröer (institutioneller Zugang) und
  • „Gelingende Alltagsbeteiligung im Heim als Seismograph für zivilgesellschaftliche Teilhabe“ von Prof. Dr. Mechthild Wolff (individueller Zugang).

Zudem sind sowohl die in den zahlreichen, partizipativ ausgerichteten Werkstätten und Exkursionen erarbeiteten Ergebnisse und Botschaften zu Theorie und Praxis abrufbar als auch die Folien zum Plenaren Praxisworkshop, der unter Einbezug des Publikums stattfand. Auf der Web-Seite findet man auch zahlreiche Fotos zur Jahrestagung von Hermann Hops.

Zur Nachlese der IGfH-Jahrestagung 2017 geht es hier.

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KomDat 2017 Nr. 2 & 3 erschienen

Posted on November 29, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoDie zweite KomDat Ausgabe 2017 der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik wurde als Doppelheft Nr. 2 & 3 veröffentlicht. Mit 28 Seiten ist das aktuelle Heft umfangreicher als gewöhnlich und behandelt unterschiedliche Themen, u.a.

  • Knapp 45.800 Kindeswohlgefährdungen im Jahr 2016 – jedes dritte 8a-Verfahren durch Jugendämter bestätigt Gefährdungsverdacht
  • Ab 18 nicht mehr zuständig? Volljährigkeit als folgenreiche Schwelle bei den erzieherischen Hilfen

Das Heft steht hier kostenlos zur Verfügung.

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HzE-Bericht Nordrhein-Westfalen 2017 (Datenbasis 2015) veröffentlicht

Posted on November 29, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut/Technische Universität Dortmund) hat in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen und dem LVR-Landesjugendamt Rheinland auf Datenbasis des Jahres 2015 den aktuellen HzE Bericht veröffentlicht.

Der Bericht stellt eine fachwissenschaftliche Analyse über Stand und Entwicklung des Arbeitsfeldes Hilfen zur Erziehung (HzE) in Nordrhein-Westfalen dar. Er besteht aus Auswertungen, Analysen sowie aufbereiteten Ergebnisse der KJH-Statistik. Im Vordergrund stehen die Darstellung der empirischen Befunde sowie deren fachliche Kommentierung. Zudem werden auf der Grundlage der empirischen Befunde systematisch Fragen an Wissenschaft, Politik und Fachpraxis formuliert.

Kapitel 1 und 2 geben einen Überblick zu den Entwicklungen der Inanspruchnahme und den Ausgaben der HzE in Nordrhein-Westfalen. Dabei werden u.a. die verschiedenen Hilfesettings, die Alters- und Geschlechterverteilung und der Migrationshintergrund der jungen Menschen und deren Familien betrachtet. In Kapitel 3 werden Analysen zu den diesjährigen thematischen Schwerpunkten vorgelegt: Personal in den HzE und im ASD, Eingliederungshilfen und Unbegleitet geflüchtete Minderjährige. Mit einem umfassenden Anhang ermöglicht Kapitel 4 einen detaillierten Blick auf ausgewählte Aspekte des Leistungsspektrums der Hilfen zur Erziehung in den Jugendämtern in Nordrhein-Westfalen.

Den HzE-Bericht können Sie hier einsehen und herunterladen.

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Bericht zur Tagung „Familiengründung anders – Samenspende, Leihmutterschaft, Adoption und mehr …“

Posted on November 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen |

logoDie diesjährige Jahrestagung der Gemeinsamen Zentralen Adoptionsstelle Rheinland-Pfalz und Hessen (GZA) am 07.11. und 08.11.2017 in Mainz wurde mit viel Interesse von unterschiedlichen Adoptionsakteuren zahlreich besucht. 102 Teilnehmende aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland bildeten eine bunte Mischung aus verschiedenen Arbeitsbereichen ab, welche alle mit den neuen Herausforderungen von moderner Familiengründung in Berührung stehen.

Herr Lohest, Leiter der Abteilung Familie, Kinder und Jugend im Ministerium für Familie, Frauen, Jugend und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz und Frau Lange, Leiterin der Abteilung II, Familie im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration begrüßten alle Teilnehmenden und berichteten von ihren politischen Aufgaben mit interessanten Informationen.

Sowohl die rechtlichen Voraussetzungen, die fachliche Beratung als auch der professionelle Umgang mit den biologischen oder sozialen Eltern, Adoptiv-, und -Pflegeeltern und die daraus resultierende Arbeit mit den Kindern standen im Fokus dieser Fachtagung.

Die Jahrestagung wurde durch Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Arbeitskontexten unterstützt und informativ begleitet. Die juristischen Parts übernahmen Herr Keuter, Richter am Amtsgericht Bad Iburg, und Herr Dr. Botthof, Richter am Landgericht Offenburg. Sie verschafften den Fachkräften einen guten Einblick in die rechtlichen Grundlagen und Neuerungen betreffend Adoption, Samenspende, und Leihmutterschaft.

Der pädagogische und psychologische Austausch fand durch die Vorträge von Herrn Oelsner, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, Frau Meier-Credner, Psychologische Psychotherapeutin und der Diplom-Sozialarbeiterin und Systemische Familientherapeutin Frau Gies statt.

Die GZA ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, als Gastgeber und unmittelbarer Ansprechpartner für alle Fachpersonen aus ihrer Tätigkeit zu berichten. Frau Egger-Otholt, Referatsleiterin der GZA, stellte Ergebnisse des Expertise und Forschungszentrums Adoption vor und berichtete vom Abschlussbericht des Arbeitskreises Abstammungsrecht. Frau Fischer-Glembek schilderte aktuelle Herausforderungen für die pädagogischen Fachkräfte der GZA und berichtete anschaulich über laufende und abgeschlossene Adoptionen aus unterschiedlichen Ländern aus dem Jahr 2016.

Die zwei Fachtage schlugen eine Brücke für den konstruktiven Austausch, Information und die Diskussion aller Teilnehmenden, Referentinnen und Referenten. Die Moderation übernahm Susanne Kros (SPFZ), welche gut durch das Programm führte und individuell auf die Fragen und Anregungen aller Teilnehmenden einging. Durch die fachliche Vielfalt der unterschiedlichen Professionen wurde diese Jahrestagung 2017 eine gelungene Veranstaltung, welche im nächsten Jahr hoffentlich mit vielen bekannten Gesichtern und neuen spannenden Themen stattfinden wird.

Quelle: LSJV Newsletter vom 22.11.2017

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Buch-Tipp: „Psychische Erkrankung und Sucht – Passende Hilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern“

Posted on November 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Kinderschutz-Zentren veröffentlichten im Oktober 2017 das Fachbuch „Psychische Erkrankung und Sucht – Passende Hilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern„.

Aktuelle Zahlen zeigen, dass etwa 3,8 Millionen Kinder in Deutschland mit einem suchtkranken oder psychisch erkrankten Elternteil aufwachsen. Für die betroffenen Kinder bedeutet dies oftmals, dass sie eigene Entwicklungsaufgaben nicht gut bewältigen und sie als Reaktion auf die destabilisierende Erkrankung oder Störung der Eltern eher eine spezifische Symptomatik entwickeln können. Das Fachbuch liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der Debatte, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen in diesem Handlungsfeld. Es werden Ideen und Anregungen für Hilfeansätze vermittelt, die für die eigene Praxis genutzt werden können.

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Hessen: Unterbringung der jungen Menschen außerhalb des Elternhauses nimmt 2016 weiter zu

Posted on November 25, 2017. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoIm Jahr 2016 wurden in Hessen 16 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis unter 27 Jahre außerhalb des Elternhauses untergebracht: 4900 (30 Prozent) in Form von Vollzeitpflege und knapp 11 600 (70 Prozent) in Heimerziehung/sonstiger betreuter Wohnform.

Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamts nahm die Zahl der betroffenen jungen Menschen gegenüber 2015 um 2,5 Prozent zu (Betreute in Vollzeitpflege: plus 4,6 Prozent, Betreute in Heimerziehung oder sonstiger betreuter Wohnform: plus 1,7 Prozent). Am Jahresende 2016 dauerten noch knapp 12 600 Hilfen an, rund 3900 Hilfen wurden im Jahr 2016 beendet. Gut 4500 Hilfen wurden 2016 neu begonnen.

Mit 55 Prozent waren die meisten jungen Menschen bei Beginn der Unterbringung außerhalb des Elternhauses zwischen 14 bis unter 18 Jahre alt. 13 Prozent waren bereits volljährig. Bei den jüngeren Kindern spielte die Vollzeitpflege die wichtigste Rolle. Die Unterbringung in einem Heim oder das betreute Wohnen gewann mit steigendem Alter an Bedeutung. Von den unter 3-jährigen waren 84 Prozent und von den 3- bis unter 6-jährigen 81 Prozent in Pflegefamilien untergebracht. Bei den Volljährigen waren die meisten (90 Prozent) in Heimen oder betreuten Wohnformen untergebracht und 10 Prozent in Vollzeitpflege.

Bei der Vollzeitpflege standen bei Beginn der Hilfe die Unversorgtheit des jungen Menschen (43 Prozent), die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern oder Personensorgeberechtigten (31 Prozent), die Gefährdung des Kindeswohls (27 Prozent) sowie die unzureichende Förderung des jungen Menschen in der Familie (27 Prozent) im Vordergrund. Bei den jungen Menschen, die in Heimen oder in sonstigen betreuten Wohnformen untergebracht wurden, waren neben der Unversorgtheit mit 54 Prozent, die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern oder Personensorgeberechtigten (21 Prozent) und unzureichende Förderung mit 16 Prozent von Bedeutung. Bei der Beantwortung der Frage nach den vorwiegenden Gründen bei Beratungsbeginn waren Mehrfachnennungen (bis zu 3 Gründe) möglich.

Bei 65 Prozent der jungen Menschen, die in Vollzeitpflege untergebracht wurden, bezogen die Herkunftsfamilien bei Beginn der Hilfe Transferleistungen. Bei der Heimerziehung lag dieser Anteil bei 34 Prozent. Auch die Familienverhältnisse spielten eine große Rolle. So lebten knapp 6 von 10 der Kinder und Jugendlichen, die in Vollzeitpflege mit Transferleistungen untergebracht wurden, bei Beginn der Hilfe bei nur einem Elternteil. Bei der Heimerziehung lag dieser Anteil bei 49 Prozent.

Hinweis

Die im Laufe des Jahres geleisteten Hilfen errechnen sich aus der Summe der im Jahr beendeten Hilfen und den am 31.12. bestehenden Hilfen. Wurde im Jahr 2016 eine Hilfe beendet und erneut begonnen, wurden daher zwei Hilfeleistungen gezählt.

Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes vom 22.11.2017

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Telefonische FASD-Expertensprechstunde am 05.12.: „Wie geht es nach der Schule weiter? Übergang Schule – Beruf“

Posted on November 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIm Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Die nächste Expertensprechstunde zum Thema „Wie geht es nach der Schule weiter? Übergang Schule – Beruf“ findet

  • am Dienstag, den 05.12.2017
  • von 9.30 -11.30 Uhr
  • unter der Telefonnummer 0151-17200139 statt.

Für Jugendliche mit FASD und deren Bezugspersonen ist der Einstieg ins Arbeitsleben häufig mit Unsicherheit und Zweifeln behaftet. Anschlüsse nach der Schule wie z.B. Ausbildungen sind schwierig und scheitern nicht selten – und zwar unabhängig vom Bildungsgrad bzw. Schulabschluss. Denn die dort geforderte Selbständigkeit und Tagesstrukturierung können junge Erwachsene mit FASD häufig nicht leisten und sind überfordert. Auch im Arbeitsleben benötigen sie eine zuverlässige Begleitung und Betreuung. Aber welche Berufs- und Arbeitsmöglichkeiten kommen überhaupt in Frage? Welche Rolle spielt der Schulabschluss? Und wer sind die richtigen Ansprechpartner bzw. Leistungsträger? Ab wann sollten sich Bezugspersonen gemeinsam mit ihren Betreuten kümmern, um mögliche Übergänge anzubahnen und vorzubereiten?

Diese und weitere Fragen beantwortet der Experte Ralf Neier, Teamleiter im Hof Seggert des Eylarduswerk in Ochtrup. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist es, Pflegeeltern/Bezugspersonen gemeinsam mit ihren jungen Erwachsenen mit FASD zu beraten, um geeignete Arbeitsfelder zu finden und diese Übergänge zu gestalten.

Die wichtigsten Fragen und Antworten bisheriger Sprechstunden wurden zusammengefasst und sind im Archiv abrufbar.

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Arbeitshilfe: Bleiberechtsregelung für gut integrierte Jugendliche und Heranwachsende

Posted on November 20, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDer Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe zur Bleiberechtsregelung für gut integrierte Jugendliche und Heranwachsende (§ 25a AufenthG) veröffentlicht.

Die „Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater: Die Bleiberechtsregelungen gemäß §§ 25a und b des Aufenthaltsgesetzes“ und ihre Anwendung richtet sich insbesondere an Berater/innen, die langjährig geduldete Menschen betreuen bzw. beraten. Sie wurde praxisorientiert gestaltet und enthält zahlreiche konkrete Tipps für die Beratungspraxis.

zur Arbeitshilfe

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2016 in Baden‑Württemberg über 125.000 Hilfen zur Erziehung

Posted on November 18, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoKaum Veränderung bei ambulanten und teilstationären Hilfen – 24 % mehr Hilfen außerhalb des Elternhauses

Im Jahr 2016 wurden nach Feststellung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg 125 327 erzieherische Hilfen ambulant, teilstationär oder außerhalb des Elternhauses durchgeführt (beendete und am Jahresende andauernde Hilfen). Damit stieg die Zahl der Hilfen zur Erziehung gegenüber 2015 um 5 872 oder 5 %. Die Kinder- und Jugendhilfe bietet ein breites Spektrum erzieherischer Hilfen an, wenn junge Menschen unter 27 Jahren ihre Probleme nicht alleine oder mit Hilfe ihrer Familie bewältigen können.

87 815 Hilfen wurden in ambulanter und teilstationärer Form, also unter Verbleib des jungen Menschen in der Familie, in Anspruch genommen. Das waren 142 Hilfen mehr als 2015, was einem Anstieg von 0,2 % entspricht.

Erziehungsberatung haben im vergangenen Jahr 56 134 junge Menschen entweder allein, mit ihren Eltern oder mit ihrer Familie in Anspruch genommen. Erziehungs-, Familien- und Jugendberatungsstellen spielen eine wichtige Rolle als erste Anlaufstelle.

Von Sozialer Gruppenarbeit profitierten 4 505 Heranwachsende. Sie erhielten in Übungs- oder Erfahrungskursen Hilfestellungen, um Entwicklungsauffälligkeiten und Verhaltensprobleme durch soziales Lernen in der Gruppe zu überwinden.

Erziehungsbeistände greifen Heranwachsenden beim Bewältigen von Entwicklungsproblemen unter die Arme und fördern ihre Selbständigkeit. 2016 erhielten 4 557 junge Menschen Unterstützung durch einen Erziehungsbeistand.

Betreuungshelfer werden im Gegensatz zum Erziehungsbeistand in der Regel aufgrund richterlicher Weisung tätig. 1 514 junge Menschen wurden 2016 durch Betreuungshelfer unterstützt.

Im Rahmen der sozialpädagogischen Familienhilfe suchen Fachkräfte Familien in ihrer häuslichen Umgebung auf und begleiten sie intensiv bei der Erziehung ihrer minderjährigen Kinder, beim Bewältigen von Alltagsproblemen, Konflikten und Krisen sowie beim Kontakt mit Ämtern und Institutionen. 2016 wurden 13 163 Familien mit 26 951 Kindern betreut.

Bei der Erziehung in einer Tagesgruppe werden Kinder und Jugendliche schulisch gefördert und in ihrem sozialen Lernen unterstützt. Familie, Schule und Tagesgruppe arbeiten dabei zusammen, so dass keine Trennung von der Familie erforderlich ist. Die Heranwachsenden sind am Wochenende und in den Ferien zu Hause. 2016 wurden 2 713 Jungen und 805 Mädchen unter 18 Jahren in einer Tagesgruppe unterstützt.

Flexible Hilfen in vorrangig ambulanter oder teilstationärer Form (sonstige erzieherische Hilfen) wurden 4 424 mal gewährt. Sie richteten sich an 2 829 junge Menschen oder erreichten als familienorientierte Maßnahme 1 595 Familien.

Deutlich mehr Hilfen außerhalb des Elternhauses

Maßnahmen außerhalb des Elternhauses werden von der Kinder- und Jugendhilfe angeboten, wenn sich Entwicklungs- oder Beziehungsprobleme nicht durch ambulante oder teilstationäre Hilfeformen bewältigen lassen und die räumliche Trennung von Eltern und Kindern notwendig wird. 2016 wurden 25 109 Hilfen außerhalb der Familie gewährt. Damit stieg die Zahl dieser Hilfen gegenüber dem Vorjahr um 24 %.

In einer Vollzeitpflegestelle befanden sich 9 326 Kinder, Jugendliche und junge Volljährige. 76 % wurden von einer fremden Familie betreut, 24 % von Großeltern oder sonstigen Verwandten.

In Heimerziehung oder in einer anderen betreuten Wohnform lebten 13 556 junge Menschen. 71 % davon waren Jungen und junge Männer. Bei 60 % aller Betroffenen stammte mindestens ein Elternteil aus dem Ausland.

Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung erhalten junge Menschen in besonderen Problemlagen ab 10 Jahren, die durch andere Angebote der Jugendhilfe nicht erreicht werden konnten. 2016 war dies bei 1 250 Heranwachsenden der Fall.

Flexible Hilfen in vorrangig stationärer Form, wie z.B. Kurzzeitpflege, wurden 977 mal gewährt.

Komplettiert wird die Jahresbilanz zu den 2016 in Baden‑Württemberg gewährten Hilfen zur Erziehung durch 10 093 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen und 2 310 ergänzende bzw. sonstige (flexible) erzieherische Hilfen.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg vom 16.11.2017

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Film-Clip: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“

Posted on November 17, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoJunge Geflüchtete berichten in einem Kurzfilm von ihrem Alltag, ihren Gefühlen und dem Miteinander in einer Bremer Pflegefamilie. Der Film (7 Min.) ist erhältlich bei PiB – Pflegekinder in Bremen.

„Ich mag das Gefühl, wenn man in einer Familie lebt.“ Der junge Syrer Omad (17) ist diesem Grundgefühl auch nach der Flucht treu geblieben. „Alleine leben gefällt mir nicht.“ Als er im Jahr 2016 hörte, dass er in einer Pflegefamilie leben könnte, war seine Antwort schnell „ja“.

Von Omad und Maria, zwei von über 80 jungen Flüchtlingen, die seit 2015 zu einer Bremer Pflegefamilie zogen, handelt jetzt der Film „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Er kann über den Fachdienst PiB – Pflegekinder in Bremen bestellt werden.

Das Ungewöhnlichste am Film: Die Jugendlichen haben ihn selbst gemacht, gemeinsam mit sechs anderen jungen Flüchtlingen von drei Kontinenten, die auch in Pflegefamilien leben. Gemeinsam haben sie das Drehbuch entwickelt, die Kamera geführt und Schneiden gelernt.

Fünf Monate hat das Projekt gedauert. Am Ende ist ein kurzes, aber beeindruckendes Dokument entstanden. Wer den Film sieht, wird jungen Flüchtlingen mit mehr Verständnis und Respekt begegnen. Denn sie zeigen sich, wie sie sind. Wenn beispielsweise Maria den Blick senkt und leise und nachdenklich sagt, was die neue Familie in Bremen und die in der afrikanischen Heimat gemeinsam haben, geht das unter die Haut. Der Verlust wird spürbar – wenn auch das Neue kostbar und der Lebensmut groß sind.

„Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ wurde vom Bremer Medienbüro vomhörensehen gemeinsam mit PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH produziert. Dies war möglich durch die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children Deutschland e. V. und private Spenden.
PiB wird den Film künftig für die Informationsarbeit einsetzen. „Trotz seiner Kürze fängt der Film wesentliche Aspekte ein, die für ein gutes Miteinander von jungen Menschen mit ihrer Pflegefamilie entscheidend sind“, sagte nach der Premiere PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. „Er zeigt, welche große Bedeutung Pflegefamilien für geflüchtete Kinder und Jugendliche haben können.“

Hinweis:
Der Film kann auf http://www.pib-bremen.de/ueberuns angesehen werden. Eine Bestellung ist möglich. Erwünscht ist eine Spende an PiB: Stichwort „Kinder im Exil“, IBAN DE95 2905 0101 0001 6444 18, SWIFT-BIC SBREDE22 Sparkasse Bremen.

Kontakt:
Eva Rhode, Öffentlichkeitsarbeit
PiB-Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH
Tel.: 0421 / 95 88 20 40, E-Mail: e.rhode@pib-bremen.de

finanziert mit Unterstützung von

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Buch-Tipp: „Fremdplatziert in der Bildungslandschaft – Förderung für Kinder und Jugendliche, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben“

Posted on November 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schule |

logoIm Verlag Pabst Science Publishers erschien im Mai 2017 das Buch „Fremdplatziert in der Bildungslandschaft – Förderung für Kinder und Jugendliche, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben“ von Bea Schild (Hrsg.)

Fast ein Prozent der Kinder und Jugendlichen lebt in Pflege- oder Adoptivfamilien bzw. Heimen. Die Biografieen in den Herkunftsfamilien waren unterschiedlich – und immer belastend. Das Leben im neuen Setting ist in der Regel von neuen Problemen geprägt. Traumata und andere psychische Störungen sind häufig. Die Umwelt nimmt betroffene Kinder und Jugendliche eher distanziert bzw. kritisch wahr und erschwert damit zusätzlich eine wohltuende Integration.
Diese Bedingungen sind Gift für die Bildungschancen der Betroffenen. Das Problemspektrum kann von stiller, resignierter Lernverweigerung reichen – bis zu Störungen, die jeden Schulunterricht unmöglich machen und alle Beteiligten überfordern. Bildung soll jedoch für alle ein gelingendes Privat- und Berufsleben ermöglichen.
Wie lassen sich ungünstige Entwicklungen vermeiden oder zumindest abschwächen? Zuständige SozialarbeiterInnen, LehrerInnen, Adoptiv- und Pflegeeltern erhalten in dem vorliegenden Band fundiert begründete Antworten. Die AutorInnen aus Pädagogik, Sozialarbeit und Psychologie beschränken sich nicht auf ihre Analysen, sondern geben auch konkrete Entscheidungs- und Handlungsempfehlungen.

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„Das Verfahren Familienrat im Pflegekinderwesen“ am 24.-26.01. in Kassel

Posted on November 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. bietet Fachkräften der Sozialen Arbeit, aus dem Bereich der Kinder– und Jugendhilfe insbesondere im Pflegekinderwesen eine Weiterbildung über „Das Verfahren Familienrat im Pflegekinderwesen“ am 24.-26.01.2018 in Kassel an. Geboten werden eine Einführung und Grundlagen für die Anwendung und Koordinierung eines Familienrates, auch Familiengruppenkonferenz oder Sozial-Netzwerk-Konferenz.

Mit dem Verfahren wird Menschen, die ihnen ursprünglich gehörende Verantwortung für ihr Leben zurückgegeben oder belassen, und ein höchstmögliches Maß an Partizipation in der Entscheidungsfindung erreicht. Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen steht an höchster Stelle. Bundesweit wird diese empowernde und kreiserweiternde Alternative in der Hilfeplanung für wichtige Entscheidungen genutzt.

Anmeldung sind noch bis zum 14.12.2017 möglich.

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Schleswig-Holstein: 84 Prozent der Pflegekinder stammen aus Familien mit Transferleistungen

Posted on November 14, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

logoIn Schleswig-Holstein waren Ende 2016 im Rahmen der Jugendhilfe 3.226 junge Menschen bei Pflegeeltern in Vollzeitbetreuung untergebracht. Bei 84 Prozent der Unterstützten lebte deren Herkunftsfamilie bzw. der junge Volljährige selbst von Transferleistungen („Hartz IV“, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Sozialhilfe), so das Statistikamt Nord.

Von den Pflegekindern waren 22 Prozent jünger als sechs Jahre. Der Anteil der Sechs- bis unter Zwölfjährigen belief sich auf 36 Prozent, der der Zwölf- bis unter 18-jährigen auf 38 Prozent. Volljährig waren vier Prozent.

Bei 17 Prozent der Vollzeit in Pflegefamilien betreuten jungen Menschen stammte mindestens ein Elternteil aus dem Ausland.

Im Durchschnitt waren die Betroffenen am Jahresende 2016 bereits 61 Monate in einer Pflegefamilie.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Pflegekinder um fast fünf Prozent.

Quelle: Statistikamt Nord vom 14.11.2017

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Hamburg: Knapp die Hälfte der Pflegekinder hat einen Migrationshintergrund

Posted on November 14, 2017. Filed under: Forschung, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoAm Jahresende 2016 befanden sich in Hamburg 1.158 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei Pflegeeltern in Vollzeitpflege. Fast die Hälfte der Pflegekinder hatte einen Migrationshintergrund, so das Statistikamt Nord.

Bei 53 Prozent der durch die Jugendhilfe unterstützten jungen Menschen lebte deren Herkunftsfamilie bzw. der junge Volljährige selbst von Transfer­leistungen („Hartz IV“, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Sozialhilfe).

21 Prozent der Pflegekinder waren jünger als sechs Jahre. Weitere 34 Prozent waren sechs bis unter zwölf Jahre und 38 Prozent zwölf bis un­ter 18 Jahre alt. Junge Volljährige stellten sieben Prozent der Betroffenen.

Die Vollzeitpflege in einer anderen Familie ist häufig längerfristig angelegt. Am Jahresende 2016 lebten die betroffenen jungen Menschen im Durch­schnitt bereits 44 Monate in einer Pflegefamilie.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Pflegekinder um knapp vier Prozent.

Hinweis: Ein Migrationshintergrund liegt vor, wenn mindestens ein Elternteil aus dem Ausland stammt.

Quelle: Statistikamt Nord vom 14.11.2017

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Vorlesung „Partizipation in der Pflegefamilie“ am 14.12. an der Hochschule Hannover

Posted on November 14, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Henriette Katzenstein (DIJuF) am 14.12.2017 an der Hochschule Hannover zum Thema „Partizipation in der Pflegefamilie“ referieren.

Beteiligung ist vernünftig, ist leicht, jeder versteht das. Es ist das Einfache, das schwer zu machen ist. So würde Brecht das sagen.

Wie können Fachkräfte des Pflegekinderdienstes Beteiligung der Kinder und Jugendlichen weiterentwickeln? So, dass sie zur Pflegefamilie passt, altersgerecht und so, dass sie „ankommt“. Denn Beteiligung ist nicht nur ein äußerer Prozess, nicht allein Teilnahme. Sie gelingt, wenn Kinder und Jugendliche sich beteiligt fühlen. Dafür sind manche Stolpersteine zu überwinden: von Bedenken Kinder zu überfordern über Ressourcenfragen bis dazu, dass Jugendliche sich gar nicht einlassen wollen. Und welche Rolle spielen die Herkunftseltern, die Vomund_in und die Fachkraft des ASD bei der Beteiligung des Kindes?

In Beteiligungsprozessen von Kindern und Jugendlichen sind Geduld und Zähigkeit sind ebenso gefragt wie gute Ideen. Der Vortrag will Impulse dazu geben.

Weitere Beiträge sind „Careleaver aus Pflegefamilien“ (Careleaver-Kompetenzzentrum) und „Häuser für Pflegekinder“ (EmMi-LuebesKIND-Stiftung).

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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Auch schwerstbehinderte Kinder haben ein Recht auf Familie: Der Fall Shaimaa in Hamburg

Posted on November 14, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDas Hamburger Abendblatt berichtet am 13.11.2017 im Artikel „Eltern kämpfen darum, behinderte Tochter zu Hause zu haben“ vom Fall der zweijährigen Shaimaa, die vom Jugendamt „überfallartig“ in eine stationäre Einrichtung gebracht wurde, obwohl ihre Bereitschaftspflegefamilie bereit war, sie in Dauerpflege in Kooperation mit ihren Eltern weiter zu betreuen.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. veröffentlicht dazu am 13.11.2017 eine Stellungnahme:

„Dass eine Jugendschutzbehörde mit Polizeigewalt, aber ohne richterlichen Beschluss, ohne Gefahr im Verzug, ohne Absprachen mit Beteiligten, ohne Hilfeplanung und noch dazu mitten in einem laufenden Gerichtsverfahren um das Sorgerecht den Lebensmittelpunkt eines in Obhut genommenen Kindes um rund 100 Kilometer verlegt, ist absolut inakzeptabel. Selbst ein schwerstmehrfachbehindertes, intensivpflichtiges Kind baut lebenswichtige Bindungen zu seinen Bezugspersonen auf und ist kein Spielball, der beliebig von Ort zu Ort geworfen werden kann. Es hat zudem ein Recht auf Kontakt zu seinen leiblichen Eltern, solange dies kein Gericht verbietet.

Darüber hinaus ist das Kind in diesem Fall ohne Not aus einem funktionierenden System aus Bereitschaftspflegefamilie, Pflegedienst und freiem Träger, das von den leiblichen Eltern unterstützt wurde, herausgerissen worden. Auch ein behindertes Kind hat nach der UN-Kinderrechtskonvention, die seit 1992 auch in Deutschland gilt, das Recht, in einer Familie aufzuwachsen. Eine Pflegefamilie ist – zumal wenn sie von den leiblichen Eltern unterstützt wird – für den Bindungsaufbau eine bessere Alternative als eine stationäre Einrichtung.“

Waltraud Timmermann,
Stellvertretende Vorsitzende Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) ist eine Selbsthilfevereinigung von Pflegeeltern, die sich für Pflegekinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen engagieren. Er wurde 1983 gegründet und hat bundesweit derzeit 530 Mitgliedschaften, darunter fast 500 Familien mit über 1.000 Pflegekindern unter 18 Jahren. Zentrales Anliegen ist die Vermittlungshilfe von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Pflegefamilien. Nach der UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht, in einer Familie aufzuwachsen. Der BbP ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und vertritt die Interessen behinderter Pflegekinder und ihrer Pflegeeltern auch im politischen, sozialrechtlichen und gesellschaftlichen Bereich.

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Bundestagung Bereitschaftspflege: „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“ am 19./20.04. in Bonn – Bad Godesberg

Posted on November 13, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoBereitschaftspflegefamilien übernehmen die Versorgung der Kinder bei Krisen in ihrer Herkunftsfamilie und überbrücken die Zeit der Perspektivklärung. Die Zeit der Unterbringung ist befristet – sie soll sechs Monate nicht überschreiten, damit sich Kind und Pflegefamilie auch wieder gut voneinander trennen können. Die Praxis zeigt jedoch, dass Bereitschaftspflege und andere Formen der befristeten Pflege oft sehr viel länger dauern.

Am 19./20.04.2018 findet die Bereitschaftspflegetagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. in Bonn Bad Godesberg statt. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sich aktiv an 20 angebotenen Workshops zu beteiligen und mit Referent_innen und Teilnehmer_innen ins Gespräch zu kommen.

Die Tagung wirft einen Blick auf die familiären Krisen, die Möglichkeiten und Begrenzungen der biografischen Weichenstellungen und auf notwendige Kooperationen während und nach der Bereitschaftspflege. Die Prozesse der Perspektivklärung und der Übergangsgestaltung stehen dabei im Fokus.

Lothar Böhnisch führt in die Dimensionen des Bewältigungshandelns (nicht nur) in Familien ein, Daniela Reimer beschäftigt sich auf der Tagung mit biographischen Weichenstellungen in der Bereitschaftspflege und Klaus Wolf skizziert ihre zentralen Herausforderungen der Weiterentwicklung.

Neben Vorträgen zu den genannten Dimensionen soll eine intensive Arbeitsphase in mehr als 20 Praxisworkshops erfolgen.

Detailliertere Informationen zu Ablauf und Inhalten sowie zur Anmeldung der Tagung finden sie unter: www.bereitschaftspflege2018.de

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Landkreis Harz gewährt rückwirkende Pflegegelderhöhung

Posted on November 12, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

logoDer Pflegeelternverein in Halberstadt (Landkreis Harz) hat im Kreistag die rückwirkende Zahlung erhöhter Pauschalen für Pflegeeltern durchgesetzt: „Das bedeutet, dass die Pflegeeltern im Landkreis Harz jetzt rückwirkend zum 1. September eine monatliche Aufwandsentschädigung von 237 statt bisher 207 Euro bekommen.“ Desweiteren wünschen sich die Pflegeeltern mehr Personal für den Pflegekinderdienst.

Darüber berichtet der Artikel „Pflegeeltern im Landkreis Höhere Pauschale, aber nicht mehr Personal“ in der Miteldeutschen Zeitung vom 11.11.2017.

Im April passte Sachsen-Anhalt die Vollzeitpflegesätze zwar auf das vom Deutschen Verein empfohlene Niveau an, schaffte jedoch auch eine Übergangsregelung, die es den Landkreisen und kreisfreien Städten ermöglicht, die neuen Vorgaben erst ab 2018 umzusetzen. (wir berichteten)

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WDR- Doku: „Roland Kaiser – vom Findelkind zum Superstar“

Posted on November 12, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

logoRoland Kaiser gilt als einer der Großen des deutschen Schlagers. Eine Ikone der Unterhaltungsmusik, die die Spielregeln des Erfolgs beherrscht wie kaum eine andere. Ein Star zum Anfassen: nahbar und glaubwürdig. Eine neue WDR-Dokumentation zeichnet jetzt den wechselvollen, spannenden und teils dramatischen Lebensweg und die Karriere von Roland Kaiser nach.

Der Schlager-Star verriet in einer WDR-Doku, dass seine Mutter ihn als Kind vor einem Heim ablegte. „Die hat mich bekommen, da war sie 17 und in der damaligen Zeit war es noch nicht ganz so opportun in der Gesellschaft, ein uneheliches Kind großzuziehen. Sie hat mich, wie in so einem amerikanischen Film, in einem Körbchen ausgesetzt. So kam ich ins Heim.“ Das Jugendamt vermittelte ihn dann zu seiner Pflegemutter. „Ich bin ihr zutiefst dankbar, weil sie mir dieses Leben ermöglicht hat. Ich bin sicher, wenn ich im Heim groß geworden wäre, hätte ich diese Chance nicht gehabt. Keine Frage.“.

zum Filmbeitrag (44.30 min) in der WDR Mediathek.

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Dortmund: „Ungewöhnliches Plakat wirbt für Pflegeeltern“

Posted on November 10, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Ruhrnachrichten berichten im Artikel „Ungewöhnliches Plakat wirbt für Pflegeeltern“ vom 10.11.2017 von einer neuen Plakataktion der Stadt Dortmund, die mit dem Slogan „Alltagshelden gesucht“ um neue Pflegefamilien wirbt.

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PFAD Fachzeitschrift 4/2017: „Väter“

Posted on November 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logotitelbild20pfad4_2017_th250Mit der oft vernachlässigten, aber wichtigen Rolle der „Väter“ beschäftigt sich Ausgabe 4/2017 der PFAD Fachzeitschrift.

Einige Inhalte:

  • Carmen Thiele: Väter und die Pflegekinderhilfe
  • Margit Huber: „Ein Papa, der mich liebt und den ich auch lieben kann“ – PFAD-Umfrage unter Pflege- und Adoptivvätern und Jugendhilfeträgern
  • Margit Huber: Kinder machen sich ein Bild von ihren Vätern
  • Katja Nowacki: Väter: Wie beeinflussen eigene schwierige Kindheitserfahrungen die Beziehung zu ihren Kindern?
  • Abschluss des Jahresthemas 2017: Soziale Absicherung von Pflege- und Adoptivfamilien
  • PFAD unterstützt die Stellungnahmen seiner Partnerverbände
  • Axel Neb: Rechtsschutzversicherung für Pflegeeltern
  • Aus dem Bundesverband
    • Parlamentarische Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit des PFAD Bundesverbandes – Pflegefamilien und das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz
    • PFAD Ländergremium II/2017
    • Gemeinsam eine Lobby für Adoptiv- und Pflegekinder und ihre Familien schaffen

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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„Zu wenig Kurzzeit-Pflegefamilien in Berlin“

Posted on November 10, 2017. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie taz berichtet im Artikel „Zu wenig Pflegefamilien in Berlin – Als Alternative bleibt nur Heim“ am 08.11.2017 vom Mangel an Bereitschaftspflegefamilien in Berlin:

„In der Landesberatungsstelle Berliner Pflegekinderhilfe schätzt man, dass bei rund 600 Anfragen jährlich nur in der Hälfte der Fälle eine Kurzzeitpflegefamilie vermittelt werden kann. Deshalb wirbt sie seit Montag im U-Bahn-Fernsehen um Menschen, die sich vorstellen können, Kindern in akuten Notsituationen Obhut zu geben.“

nähere Informationen für Interessenten an der Kurzzeitpflege in Berlin

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Artikel „Kindheit im Heim – Deformierungen an jungen Menschen“

Posted on November 8, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAnlässlich der Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Geschichte der Kindheit im Heim“ in Potsdam (wir berichteten) beleuchtete der Eröffnungsvortrag von Prof. Wolfgang Kappeler das Spannungsfeld zwischen Anvertraut-Werden und Ausgeliefert-Sein, in dem Kinder, die früher in Heimerziehung aufwachsen mussten, gefangen waren. Sie waren „in einem umfassenden Sinne Objekt von Fremdbestimmung“.

Der Artikel „Kindheit im Heim – Deformierungen an jungen Menschen“ im Tagesspiegel vom 08.11.2017 bringt eine gekürzte Fassung des Vortrags.

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bke-Onlineberatung für Jugendliche: „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.

Posted on November 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes |

logoDie Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) bietet die Möglichkeit eines von zwei erfahrenen Sozialpädagoginnen moderierte Chats zum Thema „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.2018 von 20-22 Uhr.

Jede Familie ist anders und nicht immer können Jugendliche mit ihren Eltern zusammenleben. Vielleicht ist ein Elternteil oder sind beide verstorben? Oder du hast keinen Kontakt zu einem Elternteil? Vielleicht lebst du in einer Pflegefamilie oder bist adoptiert? Wie kann man gut leben, wenn Teile der eigenen Geschichte fehlen? Welche Form von Familie lebst du? In diesem Chat soll Platz für einen Austausch darüber sein.

Wichtig: Neue TeilnehmerInnen können an den Chats nur dann teilnehmen, wenn die Registrierung mindestens eine Stunde vor Chatbeginn erfolgte!

nähere Informationen

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Buch-Tipp: „Feinfühlige Herausforderung“

Posted on November 3, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Psychosozial-Verlag ist das Buch „Feinfühlige Herausforderung – Bindung in Familie, Kita, Kinderheim und Jugendhilfe“ erschienen. Herausgeber sind Peter Zimmermann und Gottfried Spangler.

Darin beschäftigen sich renommierte BindungsforscherInnen u.a. mit der Frage, wie sichere Bindung gelingt und wie sie sich unter besonders belastenden Bedingungen gestaltet.

Ihre Beiträge liefern wichtige Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zur Entwicklung von Bindungsmustern und ergänzen sie durch Ausführungen zu praxisnahen Anwendungsfeldern. Ins Zentrum der Betrachtungen rückt dabei das bindungstheoretische Konzept der feinfühligen Herausforderung.

nähere Informationen

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Neue Intensivgruppe des Eylarduswerkes für Jugendliche/junge Erwachsene mit FAS und ASS

Posted on November 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

logoAuf einem ehemaligen Bauernhof am Stadtrand von Ochtrup/Westfalen hat das Eylarduswerk am 01.09.17 eine Intensivgruppe für sieben Jugendliche/junge Erwachsene ab 17 Jahren eröffnet.

Die ländlich gelegene Hofstelle bietet mit 13.000 qm Außenflächen und zwei großen Gebäudeteilen viel Platz für männliche und weibliche Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer besonderen Problematik nicht mehr in Familien oder anderen Wohnformen leben können.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Betreuung von jungen Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS), bei denen auch hirnorganische Beeinträchtigungen/ Behinderungsformen vorliegen und die aufgrund ihres Störungsbildes einen stark strukturierten Alltag mit intensivem Betreuungsschlüssel von 1:1 benötigen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit autistischen Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus/Asperger Syndrom (ASS). Auch junge Menschen mit schwerwiegenden Traumatisierungen können hier ihren Platz finden.

Am Ende der ca. zweijährigen Betreuung steht der Umzug in die eigene Wohnung, in der Regel mit ambulanter Betreuung oder häufi ger eine niedrigschwellige und langfristig abgestimmte Überleitung in eine Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Kontakt: Detlev Krause (Pädagogischer Vorstand), d.krause@eylarduswerk.de

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Bayern: Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe 2016

Posted on November 2, 2017. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logo2016 wurden mehr als 6,7 Milliarden Euro für die Kinder- und Jugendhilfe verausgabt
Dies entspricht einem Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr

2016 wurden in Bayern insgesamt 6.737 Millionen Euro für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 458 Millionen Euro verbleiben Nettoausgaben von rund 6.279 Millionen Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfielen von den Bruttoausgaben 4 582 Millionen Euro auf die Kindertagesbetreuung, davon 4.506 Millionen auf Kindertageseinrichtungen und 76 Millionen auf den Bereich der Kindertagespflege.

In Bayern wurden im Laufe des Jahres 2016 insgesamt 6.737 Millionen Euro für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe verausgabt, was gegenüber dem Vorjahr (6.263 Millionen Euro) einer Steigerung von 7,6 Prozent entspricht. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 458 Millionen Euro lagen die Nettoausgaben mit 6.279 Millionen Euro 7,1 Prozent über denen des Vorjahres (mit 5.861 Millionen Euro).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden von den Nettoausgaben 3.465 Millionen Euro (55 Prozent) für Leistungen öffentlicher Träger und 2.814 Millionen Euro (45 Prozent) als Zuschuss an freie Träger verausgabt.

Von den Bruttoausgaben waren 4.582 Millionen Euro für Kindertagesbetreuung der größte Posten und lag gut fünf Prozent über denen des Vorjahres.

Mit 1.516 Millionen Euro wurden die Bereiche Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige und vorläufige Schutzmaßnahmen gefördert, was einem Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik vom 02.11.2017

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Materialien online: Tagung zum 20-jährigen Bestehen der FICE-Europa „Zur Qualität von Erziehungshilfen (alternative care) für Kinder und Jugendliche“

Posted on Oktober 31, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Veranstaltungen |

logoAnlässlich des 20-jährigen Bestehens der FICE-Europa sowie des (neuen) ungarischen Jugendhilfegesetzes fand vom 18. bis 19. September 2017 in Esztergom/Ungarn unter dem Titel „Zur Qualität von Erziehungshilfen (alternative care) für Kinder und Jugendliche: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ eine von der aktuellen ungarischen FICE-Sektion organisierte internationale Tagung statt.

Die Tagung war mit ca. 300 Teilnehmer_innen gut besucht – überwiegend wie zu erwarten von ungarischen Kolleg_innen, aber auch von Kolleg_innen aus Österreich, Schweiz, Niederlande, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Kroatien, Großbritannien, Kenia und Deutschland.

Der Veranstaltungsort im Schatten der größten ungarischen Basilika in einem ehemaligen Priesterseminar bot eine imposante Atmosphäre und für eine Simultanübersetzung Ungarisch-Englisch war gesorgt. Ferner gab es, wie inzwischen schon fast Standard bei FICE-Veranstaltungen, vorab ein – diesmal dreitägiges – Jugendcamp, in dem zu den Themenbereichen der Tagung mit professioneller Unterstützung kurze Filme (Videos) produziert wurden, die auch weiterhin genutzt werden können.

Fünf Panels und zahlreiche Workshops luden an den anderthalb Tagen ein, sich mit folgenden Themenfeldern zu beschäftigen: Care Leaving; Die Qualität der Erziehungshilfen im Licht der `UN-Guidelines for the Alternative Care of Children‘; Drogenkonsum bei Kindern/Jugendlichen in Hilfen; Alternativen für die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Migrant_innen; Alternativen für die Arbeit mit behinderten Kindern.

Alle Präsentationen der Tagung finden Sie auf der Seite des ungarischen Jugendministeriums.

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BVG: Kein Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit bei „schwacher“ Auslandsadoption

Posted on Oktober 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDie Adoption eines minderjährigen Kindes im Ausland durch einen Deutschen führt für das Kind in aller Regel nur dann zum Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit, wenn die Auslandsadoption auch zum Erlöschen des Eltern-Kind-Verhältnisses zu den leiblichen Eltern führt. Das hat der 1. Revisionssenat des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig heute entschieden.

Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens war das Begehren einer kongolesischen Staatsangehörigen auf Ausstellung eines deutschen Staatsangehörigkeitsausweises. Dies setzt hier voraus, dass die Klägerin die deutsche Staatsangehörigkeit durch die Annahme als Kind gemäß § 6 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) erworben hat. Die 1993 geborene Klägerin stammt aus der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) und wurde dort im Jahr 2006 vor Vollendung des 18. Lebensjahres von ihrem Onkel adoptiert, nachdem beide leiblichen Eltern verstorben waren. Anschließend reiste sie mit einem Visum nach Deutschland ein und lebt seitdem hier. Der Onkel, der ebenfalls aus der DR Kongo stammt, hatte bereits vor der Adoption die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. Da die DR Kongo nur die sog. „schwache Adoption“ kennt, bei der das Verwandtschaftsverhältnis zu den leiblichen Eltern nicht erlischt und u.a. weiterhin (subsidiäre) Unterhaltsansprüche im Verhältnis zur bisherigen Familie fortbestehen, hat das Bundesverwaltungsamt den Antrag auf Ausstellung eines Staatsangehörigkeitsausweises abgelehnt. Das Verwaltungsgericht hat den Staatsangehörigkeitserwerb bejaht, das Oberverwaltungsgericht Münster hingegen verneint. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts zurückgewiesen.

Für den Erwerb der Staatsangehörigkeit durch eine Auslandsadoption verlangt § 6 StAG nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, dass diese auch in Deutschland wirksam und einer Adoption nach deutschem Recht wesensgleich ist. Die familienrechtliche Wirksamkeit der Auslandsadoption stand hier aufgrund einer entsprechenden Entscheidung des Amtsgerichts Stuttgart vom 31. Oktober 2008 fest. Aus der familiengerichtlichen Entscheidung ergab sich aber auch, dass das Eltern-Kind-Verhältnis der Klägerin zu ihren leiblichen Eltern nicht erloschen ist. Genau dies kennzeichnet aber eine Adoption nach deutschem Recht. Damit fehlt es an einer für die Wesensgleichheit mit einer deutschen Volladoption zentralen Voraussetzung. Die Kappung der Bande zu den leiblichen Eltern ist von zentraler Bedeutung für die Integration des Kindes in die neue Familie. Bei der Beurteilung der Wesensgleichheit einer Auslandsadoption bedarf es einer abstrakten Betrachtung, die nicht danach differenziert, ob im konkreten Fall ein oder beide leiblichen Elternteile verstorben oder verschollen sind. Im Staatsangehörigkeitsrecht ist das Gebot der Rechtssicherheit von so erheblicher Bedeutung, dass klare abstrakte Kriterien für die rechtliche Gleichwertigkeit der Adoptionswirkungen und damit den Staatsangehörigkeitserwerb geboten sind.

Urteil vom 25. Oktober 2017 – BVerwG 1 C 30.16 –

Vorinstanzen:

  • OVG Münster, 19 A 1132/14 – Urteil vom 26. Juli 2016 –
  • VG Köln, 10 K 3084/13 – Urteil vom 16. April 2014 –

Quelle: Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts vom 25.10.2017

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

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BumF: Zahl der Asylanträge von umF erheblich gesunken

Posted on Oktober 25, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoGegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Asylanträge unbegleiteter Minderjähriger um ca. 76 % gesunken. Von Januar bis August 2017 wurden 6.928 Asylanträge gestellt. Der Großteil der Antragstellenden war 16 oder 17 Jahre alt (ca. 82 %) und männlich (ca. 86%). Hauptherkunftsländer waren Afghanistan (ca. 25%) und Eritrea (ca. 20%). Die Gesamtschutzquote betrug ca. 80 %. Auch die Zahl junger Flüchtlinge, die im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe betreut und untergebracht wird, ist gegenüber dem Jahresende 2016 um ca. 17 % zurückgegangen.

zur Pressemitteilung des BumF vom 25.10.2017

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Ausstellung, Vorträge und Filme zum Thema „Geschichte der Kindheit im Heim“ bis 31.03.2018 in Potsdam

Posted on Oktober 24, 2017. Filed under: Brandenburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logologo_ausstellg_gdkjih_280px-e1507645799261Die Ausstellung „Geschichte der Kindheit im Heim“ und eine begleitende Vortrags- und Filmreihe finden noch bis zum 31. März 2018 in der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ und an anderen Veranstaltungsorten in Potsdam statt.

Die Ausstellung präsentiert und interpretiert auf vier Etagen alle Facetten der Geschichte des Aufwachsens in öffentlichen Einrichtungen. Sie betrachtet die reformpädagogischen Versuche der Heimerziehung in der Weimarer Republik, die Situation der Fürsorgeerziehung in der NS-Zeit und die Heimerziehung der Nachkriegszeit in West- und Ostdeutschland bis in die Gegenwart hinein. Die Geschichte der Heimkindheit zeigt, dass das Heim zwar für viele Kinder ein neues Zuhause werden konnte. Sie zeigt jedoch vor allem auch, dass ein Aufwachsen im Heim für die meisten Kinder die Fortsetzung von Armut, Gewalt und Missbrauch sowie Ausbeutung ihrer Arbeitskraft und fehlende Schul- oder Berufsbildung bedeutete.

Die öffentliche Vortragsreihe ergänzt die Ausstellung: „Heimerziehung in der DDR“ (11. Januar 2018), „Sexualität und Sexuelle Gewalt im Heim“ (25. Januar 2018) und „Flüchtlingskinder als Heimkinder heute“ (08. Februar 2018). Die Filmreihe zeigt u.a. „Freistatt“ (mit Podiumsdiskussion) am 16. Januar 2018.

Die Ausstellung, Vortrags- und Filmreihe ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“, der Fachhochschule Potsdam, dem Filmmuseum Potsdam und Expert_innen der Wohlfahrtsforschung.

nähere Informationen

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Kernpunktepapier des BMFSFJ: Das Adoptionswesen braucht eine Modernisierung

Posted on Oktober 23, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Politik, Publikationen |

logoDen gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre und modernen Wertvorstellungen muss auch das Adoptionswesen gerecht werden. Wo Reformbedarf besteht, verdeutlicht das Kernpunktepapier des Bundesfamilienministeriums.

Auf Basis umfangreicher Studien des Expertise- und Forschungszentrums Adoption (EFZA) hat das Bundesfamilienministerium ein Kernpunktepapier entwickelt. Dieses belegt den Reformbedarf im Adoptionswesen. Die letzte große Reform im Adoptionsrecht liegt etwa 40 Jahre zurück. Seitdem haben sich Gesellschaft und Wertvorstellungen stark verändert. Diese Veränderungen müssen auch im Adoptionswesen umgesetzt werden.

Adoptionen besser begleiten

Vor, während und nach einer Adoption ist eine bessere Begleitung aller Beteiligten notwendig. Eine Adoption bleibt für Herkunftseltern, Adoptiveltern und die Kinder selbst ein Thema, mit dem sie sich ein Leben lang auseinandersetzen. Eine gute und fundierte Beratung und Begleitung ist für das Gelingen einer Adoption eine wichtige Voraussetzung. Dafür müssen die Strukturen in der In- und Auslandsadoptionsvermittlung gestärkt und transparenter gestaltet werden. Die Beratung braucht Qualitätsstandards und die Nachbetreuung soll künftig stärker im Adoptionsvermittlungsgesetz verankert werden.

Kontakt zwischen Adoptiv- und Herkunftsfamilie fördern

Die internationale Adoptionsforschung zeigt auch: Der Kontakt zwischen Adoptivfamilie und Herkunftsfamilie kann die Entwicklung des Kindes fördern und den abgebenden Eltern helfen. Daher soll die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, dass Adoptionsvermittlungsstellen Kontaktvereinbarungen fördern – unter der Voraussetzung, dass dies dem Kindeswohl dient.

Weitere Kernpunkte betreffen die Ausrichtung der Stiefkindadoption am Kindeswohl, die Einräumung gleicher Chancen für gleichgeschlechtliche Paare bei der Adoption und die Verhinderung unbegleiteter Adoptionen aus dem Ausland.

Umfangreichste Studie im Bereich Adoption

Grundlage für die entwickelten Kernpunkte sind die Ergebnisse des EFZA. Das EFZA wurde vom Bundesfamilienministerium beim Deutschen Jugendinstitut (DJI) eingerichtet. Es erstellte Studien, veranstaltete Workshops und befragte Bewerberpaare für eine Adoption, Adoptiveltern, abgebende Eltern sowie Vermittlungsstellen umfassend. Der EFZA-Prozess zum Kernpunktepapier wurde von einem Praxisforum eng begleitet, dem neben Akteuren aus Wissenschaft und Praxis und Vertretern der Zentralen Adoptionsstellen der Länder auch das Bundesjustizministerium angehörte. Die Befunde sind die mit Abstand umfangreichsten Studien im Bereich Adoption für Deutschland.

Quelle: Presseinformation des Bundesfamilienministeriums vom 23.10.2017

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Wenn Alkohol Kindern schon vor ihrer Geburt die Zukunft verbaut

Posted on Oktober 23, 2017. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoEine neue Publikation erörtert anhand eines Jugendhilfefalls Möglichkeiten, FASD-Erkrankten im Rahmen der Sozialen Arbeit noch besser zu helfen

Menschen mit FASD werden bereits im Mutterleib durch Alkohol in ihren Entwicklungschancen erheblich begrenzt. Ihre Beeinträchtigungen werden noch immer häufig auch von Fachkräften verkannt. Sie haben geringere schulische und berufliche Perspektiven und schaffen es zu einem sehr hohen Prozentsatz nicht, eigenständig zu leben und ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen. Einer Langzeitstudie zu Folge konnte nur die Hälfte der Erwachsenen mit FASD jemals länger als ein Jahr ein Arbeitsverhältnis halten. Viele werden auf Grund der eingeschränkten Handlungsplanung und Emotionsregulation wiederholt straffällig.

Anlässlich der Woche der Seelischen Gesundheit trafen sich am 11. Oktober 2017 auf Initiative von Prof. Dr. med. Annemarie Jost vom Institut für Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg Fachleute der Stadtverwaltung Cottbus, des Carl Thiem Klinikums, der BTU, der Landesgruppe Brandenburg der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. sowie der Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg des BOJE e.V. am Campus Cottbus-Sachsendorf. Sie verständigten sich dazu, das Thema Fetale Alkohol Spektrumstörungen (FASD) in gemeinsamen Initiativen aufzugreifen und die Prävention der Alkoholschädigung im Mutterleib sowie die Diagnostik und eine faire Behandlung der Betroffenen gemeinsam zu unterstützen.

978-3-17-032097-0_kProf. Dr. Annemarie Jost befasst sich bereits seit Jahren intensiv mit dem Thema FASD. Erst kürzlich veröffentlichte sie dazu gemeinsam mit Dr. Jan V. Wirth (HerausgeberInnen) eine Publikation mit dem Titel „Mehrperspektivisches Arbeiten in der Kinder-und-Jugendhilfe: ‚Steven M.‘ – ein Junge mit FASD“ (ISBN: 978-3-17-032097-0), die im Kohlhammer Verlag Stuttgart erschienen ist. Darin erhalten Fachkräfte im Bereich der Sozialen Arbeit auf Grundlage eines konkreten Jugendhilfefalls Einblicke in das Krankheitsbild von FASD, die Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung, aber auch die Konflikte in Familie und Gesellschaft. Gleichzeitig werden Vorschläge für mögliche Förder- und Lernangebote, persönliche und rechtliche Unterstützung oder Therapien in typischen Fällen vermittelt. Dabei zielen die Fachautoren darauf ab, für Praktiker wie Entscheider aufzuzeigen, wie Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien am besten geholfen werden kann.

Kontakt
Prof. Dr. Annemarie Jost
Sozialpsychiatrie
T +49 (0) 355 5818-419
E Annemarie.Jost(at)B-TU.De

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„Was bedeutet es seine Wurzeln zu kennen? Wie wichtig sind die leiblichen Eltern für Pflege- und Adoptivkinder?“ am 11.11. in Friedberg (Bayern)

Posted on Oktober 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Ortsverein PFAD für Kinder Augsburg e.V. lädt am 11.11. nach Friedberg ein zu einem Tagesseminar mit Dipl. Psych. Robert Bachhuber zum Thema „Was bedeutet es seine Wurzeln zu kennen? Wie wichtig sind die leiblichen Eltern für Pflege- und Adoptivkinder?„.

Ein kritischer Punkt bei Adoption oder Pflege ist, dass die Beziehung von Eltern und Kind mit einer Trennung beginnt – der Trennung von den bisherigen Bezugspersonen. Die Welt des Kindes wird zwangsläufig erschüttert. Ob diese Erschütterung nun ‚lediglich‘ eine Krise oder eine ‚Störung‘ verursacht, kann zu diesem Zeitpunkt nicht gesagt werden. Wichtig ist, dass wir dieses Trauma anerkennen, das Kind und seinen Lebensweg aber nicht auf dieses Trauma reduzieren. Aufgrund der besonderen Situation gibt es – neben den normalen Entwicklungsaufgaben – auch ein paar besondere Themen für die neuen Eltern. Wir wollen uns an diesem Seminartag Zeit nehmen, uns die besonderen ‚Hausaufgaben‘ für Kinder und Eltern im Blick auf die Beziehungsgestaltung anzusehen. Der Referent wird möglichst praktisch auf die Anliegen der Teilnehmer eingehen. Bitte senden Sie Ihre Fragen möglichst schon im Vorfeld ein.

nähere Informationen und Anmeldung

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Erklärvideo „Leaving Care – Was ist denn das?“

Posted on Oktober 20, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoEin Erklärvideo von Care Leavern für Care Leaver und Interessierte gibt es auf den Seiten des Netzwerks Care Leaver Baden-Württemberg.

Es erklärt anschaulich was mit dem Begriff Care Leaver gemeint ist und mit welchen Herausforderungen Care Leaver konfrontiert sind.

Die Homepage www.careleaver-bw.de und die Angebote des Netzwerkes richten sich an Care Leaver, die Unterstützung im Übergang und ihrem weiteren Lebensweg brauchen, die sich gerne treffen, vernetzen, austauschen und solidarisieren wollen mit anderen Care Leavern.

Die Homepage soll aber auch Einrichtungen ansprechen, die junge Menschen in die Selbstständigkeit begleiten, mit Care Leavern in Kontakt stehen und die sich mit ihnen zusammen Gedanken dazu machen wollen, wie die Übergänge besser gestaltet werden und Care Leaver zukünftig mehr Unterstützung finden können.

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BumF Online-Umfrage 2017 zur Situation von unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland

Posted on Oktober 19, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie |

logoAuch in diesem Jahr führt der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegeeltern, Beratende und weitere Personen richtet, die mit unbegleiteten minderjährigen und jungen erwachsenen Geflüchteten in Kontakt stehen.

Mit dieser Befragung möchten sie sich einen Überblick über die Situation der Jugendlichen verschaffen, die sich in Deutschland aufhalten und im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe versorgt werden bzw. wurden.

Bis zum 03.11.2017 kann man unter dem folgenden Link an der Umfrage teilnehmen:

https://www.soscisurvey.de/Umfrage_BumF_2017/

Es ist dem BumF e.V. ein großes Anliegen möglichst viele Fachkräfte zu erreichen, um somit gute Praxis und bestehende Probleme identifizieren und in diesem Kontext auch von deren Erfahrungen als Praktiker/innen profitieren zu können. Die Umfrage hat auch das Ziel, über einen langfristigen Zeitraum Veränderungen in der Situation von jungen Geflüchteten und den Fachkräften, die mit ihnen zusammenarbeiten, abbilden zu können.

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Ärzteblatt: „Kinderschutz: Kooperation ist unabdingbar“

Posted on Oktober 19, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Verschiedenes |

logoAuch das Gesundheitswesen erhofft sich die Zustimung des Bundesrates zum Kinder- und Jugendstärkungssgesetz (wir berichteten), damit die Kooperation von Gesundheitswesen und Jugendhilfe vorankommt.

Das Ärzteblatt setzt sich im Artikel „Kinderschutz: Kooperation ist unabdingbar“ mit strukturellen und Kommunikationsproblemen zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen auseinander.

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„Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“ vom 18.10.2017 fordern der Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF), die Diakonie Deutschland, die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und das Kompetenzzentrum Pflegekinder die Verantwortlichen auf, den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen und von Abschiebungen und Abschiebeandrohungen konsequent abzusehen.

Auch der Paritätische und weitere Organisationen – darunter der PFAD Bundesverband – unterstützen diese Forderung.

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Fachtagung FASD: „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ am 17.-19.11. in Bonn

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 17.-19.11.2017 veranstaltet der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. in Bonn seine Fachtagung FASD für Berater und Eltern zum Thema „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ mit dem Dipl.-Psychologen Raphael Hartmann.

Am 18. soll der Schwerpunkt auf die Diagnostik von FASD gelegt werden, am 19. wird es einen offenen Austausch zum Thema geben.

nähere Informationen

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Clip „Wie ich meine Mutter gefunden habe“

Posted on Oktober 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEine Reportagereihe von PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks, beschäftigt sich mit der Frage „Wie komme ich ohne Eltern klar?„.

Der 3. Teil „Wie ich meine Mutter gefunden habe“ zeigt Luisa, die meint „Wenn man adoptiert ist, dann begleitet einen das ein Leben lang“.

Sie kam als kleines Mädchen zu ihrer Adoptivfamilie. Obwohl sie bei ihren Adoptiveltern glücklich ist, lässt sie ihre Herkunft nicht los. Sie will wissen, wer ihre leiblichen Eltern sind und was ihre Geschichte ist. Also macht sie sich auf die Suche nach ihrer biologischen Mutter.

Zwei weitere Beiträge beschäftigen sich damit in Heimerziehung aufzuwachsen und einen unbekannten Samenspender als Vater zu haben.

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Niedersachsen + Bremen: Mehr Kinder und Jugendliche leben in Heimen und Pflegefamilien

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Bremen, Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logo„Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Pflegefamilien und Betreuungseinrichtungen ist in Niedersachsen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Nach Zahlen des niedersächsischen Landesamtes für Statistik kletterte die Zahl von rund 11 100 Betroffenen im Jahr 2010 auf knapp 16 000 Betroffene im vergangenen Jahr.“

„In Bremen lebten im vergangenen Jahr mehr als 2200 Kinder und Jugendliche in Heimen und Pflegefamilien, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Im Jahr 2015, nachdem besonders viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ins kleinste Bundesland gekommen waren, gab es knapp hundert Betroffene mehr. Vergleicht man die Zahlen mit dem Jahr 2010, zeigt sich ein enormer Anstieg. Damals lebten 1625 Minderjährige in Einrichtungen und bei Pflegeeltern.“

zum Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 13.10.2017

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„Wurzeln und Flügel“ – Empowerment-Workshop für Schwarze- und PoC-Eltern (bzw. andere Bezugspersonen) von Schwarzen Kindern und Kindern of Color am 16./17.12. in Köln

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logob6627f0450Die mit der Teamerin gegen Diskriminierung ManuEla Ritz bietet am 16./17.12. in Köln einen kostenlosen Workshop aus der Reihe „Wurzeln und Flügel“ für Eltern (und andere Bezugspersonen) mit Rassismus-Erfahrungen an.

In dem zweitägigen Workshop werden Strategien zur Stärkung des Kindes erarbeitet und bewusst gemacht. In einem geschützten Raum werden mit Hilfe verschiedener Übungen, Methoden und Simulationen die eigenen Positionen, Empfindungen und Meinungsbilder entdeckt und hinterfragt.

Dadurch wird geklärt, wie man als Bezugsperson das Kind dabei unterstützen kann, eine gesunde, starke und selbstbewusste Identität als Schwarze_r in einer Gesellschaft zu entwickeln.

Anmeldung und Fragen zum Workshop an: sandra.karangwa@oegg.de, Betreff: „Wurzel & Flügel“

Veranstaltungsflyer

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„Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem LWL-Klinikum Gütersloh bieten die Kinderschutz-Zentren den Fachkongress „Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh an.

Jugendliche reagieren auf schulische und private Anforderungen mit psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Dabei können sich die psychischen Störungen ganz unterschiedlich zeigen – in depressivem ebenso wie in aggressivem und selbstverletzendem Verhalten.

Für alle Fachkräfte ist das eine große Herausforderung. Symptome müssen erkannt und psychische Auffälligkeiten verstanden werden, um Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen.

Der Fachkongress richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Psychiatrie, an Lehrer(innen) und Schulsozialarbeiter(innen) und alle an deren Professionen, die in ihrem beruflichen Kontext mit psychisch belasteten Jugendlichen arbeiten.

nähere Informationen

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Artikel über Pflegekinderdienst in Herne

Posted on Oktober 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Viel Beziehungsarbeit“ vom 13.10.2017 berichtet das Stadtmagazin von Herne im Rahmen der Kampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ von der Arbeit der Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Kinder-Jugend-Familie.

„…14 Mitarbeiter der städtischen Stelle betreuen 230 Pflegefamilien. Die Altersspanne der Kinder: von der Geburt bis zur Volljährigkeit. „Wir begleiten die Familien und sind Ansprechpartner“, sagt Kwasnitza. Drei Erzieher kümmern sich darum, das Kinder den Kontakt zur Herkunftsfamilie bereit gestellt wird – „begleitete Umgänge“ heißt das im Behördendeutsch.

35 bis 40 Fälle allein betreut Anna Kwasnitza. „Den Überblick verliere ich nicht“, unterstreicht die studierte Sozialarbeiterin. „Meine Tätigkeit ist aber geprägt von viel Beziehungsarbeit und ist sehr, sehr vielschichtig. Die Kinder bringen einen Rucksack mit unterschiedlichen Erfahrungen mit. Dann ist es schön zu sehen, wie positiv sie sich zumeist bei den Pflegefamilien entwickeln.“ Da wirkt ein Lob wohltuend. „Ja, tatsächlich gibt es Herkunftseltern, die den Pflegeeltern sagen: ‚Ihr macht es richtig gut‘….“

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„Behinderung, Schwerbehinderung, persönliches Budget“ am 18.11. in Ravensburg

Posted on Oktober 14, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIm Seminar der Pflegeelternschule Baden-WürttembergBehinderung, Schwerbehinderung, persönliches Budget“ mit Simone Werz besprechen die TeilnehmerInnen die Unterschiede zwischen Behinderung und Schwerbehinderung, die Vor- und Nachteile eines Schwerbehindertenausweises sowie die damit verbundenen rechtlichen Vergünstigungen.

Was ist zu beachten, wenn das Kind einen Ausbildungsplatz benötigt, welche Schritte sind mit einem Behindertenausweis beim Übergang ins Erwachsenenleben zu beachten und welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es hier für die gesamte Familie?

nähere Informationen

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„Umgang mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung“ am 25.11. in Husum

Posted on Oktober 14, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPFAD Nordfriesland e.V. lädt am 25.11. von 9.30 – 16.30 Uhr in die Jugendherberge Husum zu einer Fortbildung mit Ralf Tönnies ein. Als Trialog zwischen Pflegekindern, Pflegeeltern und leiblichen Eltern wird das Thema „Umgang mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung“ behandelt.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

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