Jugendhilfe

Forschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern – Bitte machen Sie mit bei der Befragung!

Posted on April 18, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoForschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern innerhalb der Betreuung von Pflegekindern: Eine Untersuchung der Erfahrungen von Pflegeeltern mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen

Der Schwerpunkt dieser Doktorarbeit liegt auf der Untersuchung und Darstellung der Bedeutung von Betreuung und Beratung von Pflegeeltern aus der Perspektive von Pflegeeltern. Bisher wurde die Wahrnehmung von Pflegeeltern bezüglich der angebotenen Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen nur wenig erforscht.
Das vorliegende Forschungsprojekt setzt sich mit dem Angebot an Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Pflegeeltern auseinander und untersucht insbesondere, welche dieser Maßnahmen von Pflegeeltern als hilfreich und unterstützend eingeschätzt werden. Weiterhin soll die Forschungsarbeit eventuelle Lücken im Unterstützungssystem für Pflegefamilien aufdecken.

Für dieses Forschungsprojekt werden Pflegeeltern gesucht, welche dazu bereit sind ihre Erfahrungen mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen zu teilen. Eine Befragung von Pflegeeltern selbst stellt eine wesentliche Ressource dar, um sich der Frage anzunähern welche Unterstützungsmaßnahmen Pflegeeltern als hilfreich und sinnvoll einschätzen.

Der Forschungsprozess besteht aus zwei verschiedenen Phasen, welche in der Teilnahme voneinander unabhängig sind: Erstens einem anonymen Online-Fragebogen (30 min) und zweitens einem persönlichen Interview (60 min). Den mithilfe des Interviews erhobenen Daten werden im Rahmen der Datenanalyse persönliche Identifikationen, welche die Identität des Teilnehmers preisgeben könnten entfernt.

Marie-Lisett Glöckner führt diese Studie im Rahmen ihrer Promotion als Fernstudentin an der La Trobe Universität in Melbourne/Australien durch. Sie selbst ist mit Pflegegeschwistern aufgewachsen, weshalb das Interesse für diesen Forschungsbereich schon früh geweckt wurde. Sie ist Mutter zweier Vorschulkinder und lebt mit Ihrer Familie im Raum Braunschweig.

Die Teilnahme am Forschungsprojekt bietet die einzigartige Chance sich an der Diskussion zu fachlichen Standards in der Pflegefamilienhilfe zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Studie können letztlich zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer Ansätze innerhalb der Beratung und Betreuung von Pflegeeltern beitragen.

Sollten Sie bereit sein, Ihre Erfahrungen zu teilen sind Sie herzlich eingeladen den Fragebogen zu beantworten. Dies ist bis 31. Mai 2018 möglich.

https://www.surveymonkey.de/r/WGYP583

Am Ende dieses Online-Fragebogens werden die Teilnehmer(innen) gebeten, die Doktorandin des Forschungsprojekts (per Email) zu kontaktieren, sollte Interesse an der Teilnahme eines thematisch anschließenden Interviews bestehen.

Sollten weitere Fragen bestehen, könne Sie sich jederzeit an die Doktorandin des Projekts (emelgee88@gmail.com) wenden.

Frau Glöckner wäre überaus dankbar für Ihre Teilnahme.

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„Rechtliche und soziale Herausforderungen für die Vielfalt des Familienlebens“ am 14.06. in Berlin

Posted on April 14, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 14.06.2018 veranstalten das Zukunftsforum Familie e.V. (ZFF) und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Berlin die Fachtagung „Rechtliche und soziale Herausforderungen für die Vielfalt des Familienlebens„.

Familienformen wandeln sich: Neben verheirateten heterosexuellen Paaren mit Kind(ern) nimmt der Anteil an nichtehelichen Lebensgemeinschaften, Mehreltern- und Patchwork-Konstellationen sowie Regenbogenfamilien, Ein-Elternfamilien und Pflegefamilien zu. Kinder, Mütter und Väter erleben somit Brüche und Übergänge zwischen verschiedenen Familienformen und biologische, rechtliche und soziale Elternschaft fallen dabei zunehmend auseinander. Diesen Sorge- und Verantwortungsgemeinschaften steht allerdings ein Rechtssystem gegenüber, dass Vielfalt nicht angemessen berücksichtigt. Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare hat die Anerkennung der gesellschaftlichen Realität und die rechtliche Gleichstellung vollzogen. Eine in die Zukunft gerichtete Familienpolitik muss aber über die Öffnung der Ehe hinausdenken.

Mit dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft sollen auf unserer Fachtagung „Rechtliche und soziale Herausforderungen für die Vielfalt des Familienlebens“ Konzepte zur Förderung dieser vielfältigen Sorge- und Verantwortungsgemeinschaften diskutiert und weiter gedacht werden. Nach einem einführenden Vortrag von Prof. Dr. Ilona Ostner, wird in Workshops zu unterschiedlichen rechtlichen und sozialen Herausforderungen für die Vielfalt des Familienlebens diskutiert.

nähere Informationen

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Innere Mission ehrt Radiosendung“Nah dran“ über Pflegefamilien

Posted on April 12, 2018. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

logoDie Bayern-2-Autorin Katharina Hübel erhält für ihre Sendung „Eltern ohne Rechte – Das Extreme Leben als Pflegefamilie“ den diesjährigen Karl-Buchrucker-Preis der Inneren Mission in München. Der Preis geht jedes Jahr an Journalisten, die sich mit sozialen Themen auseinandersetzen.

Für dieses Radiointerview zum Alltag von Pflegefamilien in Bayern stellten sich Alwine Höckmair und Alexander Merz vom Vorstand des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zur Verfügung.

nähere Informationen zur Preisvergabe und Möglichkeit zum Anhören der Sendung

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Vorlesung „Normalitätskonstruktionen in Biografien ehemaliger Pflegekinder“ am 16.05. an der HAWK Holzminden

Posted on April 12, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Dr. Daniela Reimer (Forschungsgruppe Pflegekinder, Uni Siegen) am 16.05.2018 an der HAWK Holzminden zum Thema „Normalitätskonstruktionen in Biografien ehemaliger Pflegekinder“ referieren.

Pflegekinder erleben oft, dass sie sich aufgrund ihrer Herkunftsfamiliengeschichte und ihres Pflegekindseins von anderen Menschen unterscheiden. Sie sind herausgefordert, in dieser Situation für sich selbst Normalität zu konstruieren und diese Konstruktionen aufrechtzuerhalten. Im Vortrag soll vorgestellt werden, wie ihnen das auf unterschiedliche Weise gelingt. Daran anknüpfend wird diskutiert, wie Pflegekinderdienstmitarbeiterinnen und Pflegeeltern Ressourcen für hilfreiche Normalitätskonstruktionen zur Verfügung stellen können.

Einen weiteren Beitrag bieten Gisela Michalowski (Vorsitzende FASD e.V.) und Anette Kleine-Gödde (Landkreis Hameln-Pyrmont) über das Thema „Das fetale Alkoholsyndrom FASD„.

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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Kampagne „Vielfalt willkommen“ in Düsseldorf

Posted on April 10, 2018. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDa der Bedarf an Pflegeeltern chronisch höher liegt als das Angebot, wirbt die Diakonie Düsseldorf mit ihrer neuen Kampagne unter dem Motto „Vielfalt willkommen“ um Pflegeelternbewerber. Dabei meint Vielfalt neben den klassischen Vater-Mutter-Kind-Familien z.B. auch gleichgeschlechtliche Paare, Alleinerziehende oder ältere Bewerber unabhängig von ihrer Religion.

Es sollen mit einer Plakatkampagne im April auch Menschen angesprochen werden, die bisher vielleicht dachten, dass sie als Bewerber gar nicht in Frage kommen.

Näheres berichtet der Artikel „Pflegeeltern gesucht, Vielfalt erlaubt“ in der Westdeutschen Zeitung vom 09.04.2018.

Informationsseiten der Diakonie Düsseldorf: www.werdet-pflegeeltern.de

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Fall Chris in Hamburg

Posted on April 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logoAnläßlich der eskalierenden Auseinandersetzung zwischen Pflegeeltern und einem Amtsvormund bezüglich der Auswahl der Einrichtung für die Unterbringung eines 17-jährigen behinderten Pflegekindes aus Hamburg, meldet sich Edda Jacobs, Vorsitzende des Hamburger PFAD Landesverbandes Freunde der Kinder e.V. im Artikel „Fall „Chris“: Strafanzeige gegen Amtsvormund“ im Hamburger Abendblatt vom 09.04.2018 zu Wort:

„Es ist für uns völlig unverständlich, dass der Amtsvormund eine so lebenswichtige Entscheidung über den zukünftigen Lebensort seines Mündels gegen den eindeutig geäußerten Wunsch des jungen Menschen treffen kann.“ Auch in der Wahl der Einrichtung sollte der Wunsch des Jugendlichen unbedingt Gehör finden. „Schließlich muss der junge Mann einen großen Teil seines Lebens dort zukünftig verbringen.“

Aus Besuchen bei Familie Krusch wisse sie, dass die Pflegeeltern alle Fördermöglichkeiten für Chris umgesetzt haben und stets das Wohl des Kindes vor Augen hatten. „Es ist fatal, dass auch in diesem Fall die Pflegeeltern offensichtlich wieder einmal nicht als Experten für ,ihr Kind‘ gelten“, sagt Edda Jacobs. Und dass durch den Wechsel des Amtsvormunds bisherige Entscheidungen und die Zusammenarbeit mit den Pflegeeltern überhaupt infrage gestellt würden. „Wie kann es sein, dass man glaubt, jemand, der Chris einmal im Monat für eine Stunde besucht, könne ihn besser kennen als das Ehepaar Krusch, das ihn schon viele Jahre rund um die Uhr begleitet hat?“

Aus ihrer Sicht ist es notwendig, dass zwischen Pflegeeltern und Amtsvormund eine vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit erfolgt. „Oder noch besser, dass Pflegeeltern bei langjährigen Pflegeverhältnissen, wie auch vom Gesetzgeber vorgesehen, die Vormundschaft übertragen wird.“

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Doku „Wenn Pflegekinder erwachsen werden“ online

Posted on April 6, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoDie empfehlenswerte Dokumentation „Wenn Pflegekinder erwachsen werden“ (43.54 min) von Liz Wieskerstrauch wurde wieder in der Reihe Menschen hautnah ausgestrahlt und kann in der ARD Mediathek online angesehen werden.

Die Doku zeigt, wie drei ehemalige Pflegekinder einer Pflegefamilie als junge Erwachsene um Schule, Jobs, Wohnungen kämpfen und darum, ein glückliches Leben führen zu können. Dabei bleibt ihre ehemalige Pflegefamilie eine wichtige Anlaufstation.

Der Film stellt die Fragen: Können aus den Kindern, die hungern mussten und geschlagen wurden, glückliche Erwachsene werden, die ihr Leben im Griff haben? Kann eine Pflegefamilie die ersten schlimmen Jahre vergessen machen? Wie stark ist der Drang, die Fehler der Herkunftseltern zu wiederholen?

zum Film in der ARD Mediathek

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Hamburg: Fachliche Vorgaben für die Pflegekinderhilfe werden besser eingehalten

Posted on April 5, 2018. Filed under: Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoIn Hamburg sollen laut einer Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der CDU (Drucksache 21/12049 vom 16.03.2018) die im Jahr 2012 eingeführten Regeln zur Betreuung von Pflegefamilien nun besser umgesetzt werden.

Das Hamburger Abendblatt berichtet in seinem Artikel vom 05.04.2018:
Laut den seither gültigen Vorschriften soll es mindestens zweimal pro Jahr sogenannte Hilfeplangespräche geben, bei denen alle Beteiligten (Eltern, Pflegeeltern, Vertreter der zuständigen Träger, Lehrer, etc.) zusammenkommen. Außerdem sollen die zuständigen Stellen zweimal jährlich einen Bericht zum Verlauf der Pflege verfassen. Zudem sind zwei Hausbesuche pro Jahr in den Familien vorgeschrieben, die Kinder zur Pflege bei sich aufnehmen – und die städtischen Mitarbeiter sollen auch zweimal jährlich direkten Kontakt zu dem Pflegekind selbst haben. Wurden diese Vorgaben vor etwa zwei Jahren in nicht einmal 50 Prozent der Fälle von den zuständigen Bezirken umgesetzt (das Abendblatt berichtete), so hat sich die Situation laut der aktuellen Senatsantwort zuletzt offenbar deutlich verbessert.

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Kinder mit vermehrtem Unterstützungsbedarf: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on April 3, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoZu dem Themenschwerpunkt „Kinder mit vermehrtem Unterstützungsbedarf“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Karl Ernst von Mühlendahl und Heike Drogies („Autismus-Spektrum-Störungen“),
  • Hubertus von Voss („Unklare mentale Entwicklungsstörungen“),
  • Petra Kleinz („Vorgeburtliche Bindungsförderung“),
  • Dietmar Jäkel und Benjamin Harney („Kita-Kinder systematisch beobachten“),
  • Gerhard Friedrich („Vorschulische Mathematikförderung mit Flüchtlingskindern“),
  • Thomas Gesterkamp („Kinder von Geflüchteten: Früh Deutsch lernen“) und
  • ein Interview mit Georg Romer („Lebensunzufriedenheit und Krankheitsrisiko steigen immens an, wenn die Schere zwischen Arm und Reich in einer Gesellschaft größer wird“).

Außerdem erhält das Heft folgende Praxisartikel:

  • „Frühförderung – zentral für die Lebenshilfe seit mehr als 40 Jahren“,
  • „Kindernetzwerk e.V., Der Dachverband der Eltern-Selbsthilfe feiert 25-jähriges Jubiläum“,
  • „Parents as Teachers (PAT) – Mit Eltern Lernen. Eine wirkungsvolle Systemlösung für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf“,
  • „Smarte Dinge für Menschen mit Autismus“.

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Information der Deutschen Liga für das Kind vom 27.03.2018

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Politisch motivierte Adoptionen in der DDR: lange bekannt, wenig erforscht

Posted on April 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Politik, Publikationen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, hatte im Januar 2017 in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mit einer Vor- bzw. Machbarkeitsstudie zu „Dimensionen und wissenschaftliche Nachprüfbarkeit politischer Motivation in DDR-Adoptionsverfahren 1966-1990“ beauftragt. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem MBJS initiiert und gefördert.

Diese Vorstudie liegt nun vor. Zu den Ergebnissen erklären die Ostbeauftragte Iris Gleicke und die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst:

„Die Vorstudie kommt zu dem Ergebnis, dass das Phänomen politisch motivierter Adoptionen in der DDR zwar lange bekannt, aber bislang nur punktuell erforscht ist. Zu diesem Thema ist die Aufarbeitung der SED-Diktatur noch nicht abgeschlossen. Mit der Vorstudie wollten wir uns einem Aspekt des SED-Unrechts nähern, der kaum nachvollziehbare Spuren hinterließ und dessen Ausmaß unbekannt ist.

Die Vorstudie zeigt, dass es in den Jahren zwischen 1966 und 1990 in der DDR zu politisch motivierten Adoptionsverfahren gekommen ist, die nach allgemeinen rechtsstaatlichen Maßstäben als Unrecht bezeichnet werden können. Sie zeigt auch, dass die Bedeutung und in gewissen Grenzen auch der Umfang politisch motivierter Adoptionsverfahren in der SED-Diktatur im Rahmen einer Hauptstudie erforscht werden können. Dabei wäre der Schutz der individuellen Daten ebenso zu beachten wie auch ein sensibler Umgang mit den Einzelschicksalen.“

Iris Gleicke und Britta Ernst danken dem von Prof. Thomas Lindenberger geleiteten Autorenteam – Dr. Agnès Arp, Dr. Ronald Gebauer und Dr. Marie-Luise Warnecke – dafür, dass mit der Vorstudie nun konzeptionelle und praktische Überlegungen für eine vertiefte zeithistorische Aufarbeitung dieses äußerst komplexen und sensiblen Themas zur Verfügung stehen.

Diese Aufarbeitung stellt eine geschichtswissenschaftliche und gesellschaftspolitische Herausforderung dar. Sie erfordert das interdisziplinäre Zusammenwirken von Forschern und die Einbeziehung von Opferverbänden, Aufarbeitungsinstitutionen und öffentlichen Stellen.

zur Langfassung der Vorstudie

zur Kurzfassung der Ergebnisse der Studie

Quelle: Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder vom 13.03.2018

 

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Positionspapier des Deutschen Sozialgerichtstages e.V.: „Das Kind und seine Familie im Mittelpunkt“

Posted on März 27, 2018. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

logoDas Positionspapier „Das Kind und seine Familie im Mittelpunkt“ erläutert die Positionen des Deutschen Sozialgerichtstags e.V. zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe.

Forderungen:

  • Verpflichtung der Länder zur Förderung infrastruktureller Angebote der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe (außerhalb der Hilfen zur Erziehung) und zur Sicherstellung einer angemessenen Personalausstattung der örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe
  • Umsetzung der UN-BRK in der Kinder- und Jugendhilfe – Fortführung des Diskurses zur Zusammenführung der Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe
  • Ausbau individueller Rechtsansprüche für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei gleichzeitiger Stärkung der Rechte von Eltern und anderen Sorgeberechtigten
  • Elternarbeit als Schwerpunkt, nicht als Anhängsel der stationären Hilfe zur Erziehung
  • Erforschung der Situation von Kindern/Jugendlichen in Fremdunterbringung und ihrer Eltern
  • Legaldefinition des Einrichtungsbegriffs und Stärkung des Vereinbarungswesens
  • Optimierung der Gefährdungseinschätzung – Stärkung der fallübergreifenden und fallunabhängigen Kooperation von Fachkräften verschiedener Fachrichtungen im Kinderschutz
  • „Rechtswegdiversität“ – Sonderzuständigkeit der Familiengerichte bei der Inobhutnahme in Abgrenzung zur Regelzuständigkeit der Verwaltungsgerichte sowie interdisziplinäre Fortbildungen
  • Paritätisches Wechselmodell (PWM) – kein gesetzlicher Regelfall

Positionspapier (ausführlich)

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„Traumatisierte Kinder in Pflegefamilien und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“ am 25./26.06. in Köln

Posted on März 27, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoFür Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere aus den Pflegekinderdiensten, dem Allgemeinem Sozialdienst sowie stationären Einrichtungen veranstalten die Kinderschutz-Zentren am 25./26.06.2018 in
Köln die Weiterbildung „Traumatisierte Kinder in Pflegefamilien und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“ mit Referentin Irmela Wiemann.

nähere Informationen

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Niedersachsen: Neuer Arbeitskreis „NETZWERK ERZIEHUNGS- UND PROJEKTSTELLEN“ – Erstes Treffen am 28.04. in Celle

Posted on März 26, 2018. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Niedersachsen e. V. erweitert sein Angebot um den Arbeitskreis NETZWERK ERZIEHUNGS- UND
PROJEKTSTELLEN.

In dem neuen Arbeitskreis für trägergebundene oder selbstständige Erziehungs-/bzw. Projektstellen in Niedersachsen will man sich trägerübergreifend austauschen z.B. über die Themen:

  • Spannungsfeld Professionalität und Emotionalität
  • Zusammenarbeit mit Trägern und Ämtern
  • Übergänge gestalten
  • Fortbildungen
  • Arbeiten mit den Herkunftsfamilien

Das erste Treffen findet am 28.04.2018 im caritasPOINT, Fuhrberger Landstraße 10, 29225 Celle um 11.00 Uhr statt.

Bitte melden Sie sich bis zum 13.04.2018 an bei einem dieser Ansprechpartner:

Caritas Erziehungsstelle Brigitte Palm-Trautmann
05054-1794
0160-5132295
palm.trautmann@gmx.de

Projektstelle „Mühlenhof“ Christiane und Holger Löning
04941-9803322
0171-1976483
h.u.c.loening@googlemail.com

Einladung als PDF-Datei

 

 

 

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EGMR zur Rechtmäßigkeit der Inobhutnahme von Kindern der Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ im Jahre 2013

Posted on März 24, 2018. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoDer Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in zwei Verfahren entschieden, dass der teilweise Entzug des elterlichen Sorgerechts und die Inobhutnahme von Kindern der Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ angesichts der Gefahr körperlicher Züchtigungen zulässig ist.

nähere Informationen

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Artikel: „Jugendliche Flüchtlinge: Oft wohnungslos mit 18 Jahren“

Posted on März 23, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoMinderjährige Flüchtlinge ohne Angehörige in Deutschland stehen unter besonderem Schutz. Sie werden in Wohnungen untergebracht und von Sozialpädagogen betreut. Doch mit dem 18. Geburtstag – oder sehr bald danach – endet diese Jugendhilfe. Dann stehen die jungen Leute oft ohne Wohnung da.

Der Artikel „Jugendliche Flüchtlinge: Oft wohnungslos mit 18 Jahren“ auf deutschlandfunk.de beschreibt die schwierige Situation.

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Verbände lehnen Gesetzesänderungen zum verstärkten Einsatz medizinischer Alterseinschätzungen bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab

Posted on März 22, 2018. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoEin breites Bündnis von 23 Verbänden und Organisationen lehnt Gesetzesänderungen zum verstärkten Einsatz medizinischer Methoden zur Alterseinschätzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab. In einer gemeinsamen Stellungnahme sprechen sich die Unterzeichnenden zudem gegen die Einführung von Vorprüfverfahren in AnkER-Zentren für Erwachsene aus, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurden. Stattdessen müssten die derzeitigen Regelungen nachgebessert werden, um den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen in den Verfahren zur Alterseinschätzung zu stärken.

Neben dem Deutschen Kinderhilfswerk, dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen haben u.a. die Arbeiterwohlfahrt, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, die Diakonie Deutschland, PRO ASYL, Save the Children und terre des hommes die Stellungnahme unterzeichnet.
Hauptziel von Alterseinschätzungsverfahren muss der Schutz von Minderjährigen sein

„Mit dem Koalitionsvertrag drohen die AnkER-Zentren für Erwachsene zu Türstehern des Kinderschutzes zu werden. Auch wenn der Wortlaut noch vieles offen lässt, ist die Richtung eindeutig: Mehr Härte bei der Alterseinschätzung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Dies birgt die Gefahr, dass Minderjährige häufiger als jetzt älter gemacht werden und dann ungeschützt in den Erwachsenensystemen verbleiben. Das Hauptziel von Alterseinschätzungsverfahren muss jedoch der Schutz von Minderjährigen sein. Ihre Rechte in den Verfahren müssen gestärkt werden“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Frage der Alterseinschätzung ist im Kinder- und Jugendhilfegesetz geregelt

„Seit mehreren Monaten werden verschiedene Forderungen zum Verfahren zur medizinischen Alterseinschätzung diskutiert, die der Öffentlichkeit suggerieren, dass eine gesetzliche Grundlage hier fehlt und die zuständigen Jugendämter in einem weitgehend ungeregelten Raum nach eigenem Gutdünken agieren. Dabei ist die Frage der Alterseinschätzung bereits im Kinder- und Jugendhilfegesetz verbindlich geregelt. Hier gibt es umfangreiche, gute Verfahren, bei denen das Jugendamt auch, bei nicht anders ausräumbaren Zweifeln, eine medizinische Untersuchung zu veranlassen hat. Und wir haben Fachkräfte, die jahrelange Erfahrung mit dieser Aufgabe haben und gute Arbeit leisten. Sie gilt es zu unterstützen und ihre Arbeit anzuerkennen“, sagt Nerea González Méndez de Vigo, Juristische Referentin des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Aus Sicht der unterzeichnenden Verbände und Organisationen verkennen die derzeitigen Forderungen nach Gesetzesänderungen zum verstärkten Einsatz medizinischer Methoden bei der Alterseinschätzung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zudem die verfassungsrechtlichen Anforderungen an ärztliche Eingriffe, die keinen Heilzweck verfolgen und sind als nicht zielführende Grundrechtseingriffe abzulehnen. Im Übrigen ist es im Regelfall auch mit bildgebenden Verfahren unmöglich, das Alter so präzise einzuschätzen, dass eine Minderjährigkeit ausgeschlossen werden kann.
Zuständigkeiten und Verfahren der Alterseinschätzung sollten bei der Jugendhilfe zusammengeführt werden

Die unterzeichnenden Verbände würden es dahingegen begrüßen, wenn die unterschiedlichen Zuständigkeiten und Verfahren im Kontext der Alterseinschätzung bei der Jugendhilfe zusammengeführt würden. Denn momentan setzen unterschiedliche Behörden unabhängig voneinander Geburtsdaten fest. Dies führt dazu, dass zum Teil für eine Person unterschiedliche Alter geführt werden. Deshalb sollte die bisherige Regelung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes mit Bindungswirkung gegenüber anderen Behörden ausgestattet, sowie das Rechtsmittelverfahren effektiv ausgestaltet werden.

zur ausführlichen Stellungnahme mit allen Unterzeichnenden

Quelle: BumF e.V. – Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 13.03.2018

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Broschüre „Junge Geflüchtete auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben begleiten – ein Leitfaden für Fachkräfte“

Posted on März 20, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDer Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. brachte 2017 die Broschüre „Junge Geflüchtete auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben begleiten – ein Leitfaden für Fachkräfte“ heraus. In diesem Leitfaden finden sich viele Tipps für den Übergang, der Fachkräften weiterhilft.

Gleichzeitig appelliert der Verband an die Politik: Statt kurzfristig Kosten zu sparen, müssen langfristige Perspektiven geschaffen werden. Wer will, dass junge Flüchtlinge schnell auf eigenen Füßen stehen, Ausbildungen abschließen und als selbständige Menschen teilhaben, darf Hilfen nicht kürzen, sondern muss diese ausbauen.

zum Leitfaden als PDF-Datei

zur Bestellung

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Petitionen zum Thema Mütterrente

Posted on März 19, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches |

logoDie Petition Rentengerechtigkeit für ALLE Mütter – weg mit der geplanten „Mehrwert-Mütterrente“ auf change.org fordert für alle Mütter – egal wie viele Kinder sie vor 1992 geboren haben – 3 Rentenpunkte.

Die Petition einer Adoptivmutter auf epetitionen.bundestag.de fordert ähnlich:
„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Mütterrente II alle Mütter berücksichtige, unabhängig davon, wie viele Kinder sie hat, in welchem Jahr die Kinder geboren wurden und ob ein Kind leiblich oder adoptiert ist.“ und untermauert seine Forderung mit einem einleuchtenden Beispiel, das die Ungerechtigkeit gut veranschaulicht.

Durch elektronisches Mitzeichnen der Petitionen können Sie die Forderungen der Petenten unterstützen und online diskutieren.

Auch der PFAD Bundesverband e.V. setzt sich politisch für Nachbesserungen beim Thema Mütterrente ein. Er fordert für alle Adoptiv- und Pflegemütter die Anerkennung der Erziehungsleistung, auch wenn diese erst jenseits des 1. Lebensjahres des Kindes begonnen hat!

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Artikel „Auf dem Weg in die Adoptionsgesellschaft“

Posted on März 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches |

logoDer Politikwissenschaftler Claus Leggewie beschäftigt sich im Artikel „Auf dem Weg in die Adoptionsgesellschaft“ vom 16.03.2018 mit der Debatte über das Adoptionsrecht für homosexuelle Paar: “

„…Wir sollten uns zu der Einsicht durchringen, dass nicht die biologisch vorgeprägte Familienform für das Wohl unserer Kinder zählt, sondern die Art und Weise, wie Familie sozial gelebt und kulturell wahrgenommen wird…

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„Alles neu und anders? Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und die Kinder- und Jugendhilfe“ am 16.05. in Frankfurt am Main

Posted on März 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie alljährliche gemeinsame Veranstaltung der Fachverbände für Erziehungshilfe geht Fragen der Auswirkungen des Bundesteilhabegesetz (BTHG) auf die Kinder- und Jugendhilfe erstmals in einem öffentlichen Fachtag nach. Er findet am 16.05.2018 in Frankfurt am Main statt.

Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde eine der großen sozialpolitischen Reformen der letzten Legislaturperiode umgesetzt. Das BTHG hat ab dem 01.01.2018 schon Auswirkungen auf die Arbeit der Jugendämter. Ist die Kinder- und Jugendhilfe mit Hilfebedarfen aufgrund von Behinderungen konfrontiert, agiert sie nun zwingend als Rehabilitationsträger (vgl § 6 Abs. 1 Nr. 6 SGB IX) mit der Konsequenz der Anwendung eigener Verfahrensregelungen (fristgebundene Bedarfsfeststellung, Einsatz von spezifischen Instrumenten zur Bedarfsfeststellung und Dokumentationsverfahren etc). Dabei scheinen etliche Fragen noch ungeklärt zu sein, z.B. Welche Folgen hat es, wenn die Kinder- und Jugendhilfe von einer Familie mit einem behinderten Kind nicht ausschließlich wegen des behinderungsbedingten Hilfebedarfs nachgefragt wird?

Zum anderen weisen die Behindertenverbände darauf hin, dass zukünftig im Zuge einer inklusionsorientierten SGB VIII-Reform, das im BTHG vorgesehene Teilhabeverfahren (nach SGB IX, Teil 1) auch anschlussfähig und kompatibel sein muss mit dem Hilfeplanverfahren des SGB VIII. Hier werden deutliche Veränderungen im SGB VIII gefordert. Wie ist dies zu bewerten? Welche Folgen und (unbeabsichtigten) Nebenfolgen sind zu bedenken? Welche neuen und alten Fragen stellen sich bei der Festlegung von Altersgrenzen und für die Übergangsplanung aus der Jugendhilfe in ein anderes Sozialleistungssystem (z.B. die Eingliederungshilfe nach SGB IX)? Wie gehen die Kommunen, die freien Träger und Fachverbände damit um, dass sich – genereller gesprochen – die Fachdebatten stark auf die Neugestaltung der rechtsanspruchsgesicherten Individualleistungen konzentrieren und weniger auf die Weiterentwicklung einer teilhabegerechteren Infrastruktur?

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„Biografiearbeit mit Pflegekindern“ am 04./05.06. in Hannover

Posted on März 12, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderhilfen, der Jugendämter, des Allgemeinen Sozialen Dienstes sowie weitere Interessierte, die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder in Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen die Fortbildung „Biografiearbeit mit Pflegekindern“ mit Referentin Heidrun Sauer am 04./05.06. in Hannover an.

Biografiearbeit bietet Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien die Chance, Brücken zwischen den verschiedenen Bezugspunkten – Herkunftsfamilie, Pflegefamilie, weitere Wege – zu bauen und komplexe Zusammenhänge in ihrem Leben besser zu verstehen. Sie stärkt ihr Selbstvertrauen und unterstützt ihre Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung.

Anmeldeschluss: 23.04.2018

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„Adoption/Pflege – Ein lebenslanger Prozess“ am 05./06. Mai 2018 in Frankfurt am Main

Posted on März 11, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie am 05./06. Mai 2018 in Frankfurt am Main stattfindende 18. Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft ADOPTION UND INPFLEGE wird sich mit dem Thema „Adoption/Pflege – Ein lebenslanger Prozess“ beschäftigen.

Sowohl für Adoptierte und Pflegekinder als auch für abgebende Eltern und Adoptiv- und Pflegeeltern ist eine Adoption bzw. Inpflegegabe ein prägendes Ereignis, dessen Verarbeitung sich in verschiedenen Facetten durch alle Lebensphasen ziehen kann.

Beim diesjährigen Jahrestreffen der BAG ADOPTION und INPFLEGE beschäftigen sich die Delegierten der teilnehmenden Organisationen vor allem mit der Zeit nach der Verselbstständigung der Adoptiv- bzw. Pflegekinder.

Weitere Interessierte sind zu den Vorträgen am Samstag herzlich willkommen:

  • Melanie Kleintz: Das Labyrinth – Adoption
  • Waltraut Schäfer: Liebe – Vertrauen – Akzeptanz

Anmeldungen sind noch bis spätestens 02.04.2018 möglich beim PFAD Bundesverband e.V..

Einladungsflyer und Anmeldeformular für Delegierte

Einladungsflyer und Anmeldeformular für externe Teilnehmende

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„Bewilligt? Sozialrechtliche Fragen in der Pflegekinderhilfe“ am 16.05. in Dortmund

Posted on März 10, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

logoDie Landesjugendämter des LVR und des LWL bieten am 16.05. in Dortmund gemeinsam mit dem PAN e.V. Düsseldorf eine Kooperationsveranstaltung zu sozialrechtlichen Fragen in der Pflegekinderhilfe an.

Die Leistungsansprüche für Pflegekinder können vielfältig sein. Für die Fachkräfte in den Pflegekinderdiensten sowie für Pflegeeltern ist es mitunter eine Herausforderung, sich im Dschungel sozialrechtlicher Ansprüche zurechtzufinden.
Gila Schindler, Fachanwältin für Sozialrecht, wird einige Aspekte dieses weiten Feldes beleuchten. Dabei wird sie auf gesetzliche Entwicklungen sowie auf aktuelle Rechtsprechung eingehen.

Anschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fragen an die Expertin zu richten und Fälle aus der Praxis einzubringen.

Anmeldeschluss ist der 18.04.2018.

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Vorlesung „Vom Recht auf Vertrauensschutz für Pflegekinder“ am 09.04. an der Hochschule Emden/Leer

Posted on März 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Prof. Christof Radewagen (Hochschule Osnabrück) am 09.04.2018 an der Hochschule Emden/Leer zum Thema „Vom Recht auf Vertrauensschutz für Pflegekinder“ referieren.

Im Arbeitsalltag ist der Datenschutz oft nur ein geduldetes Mauerblümchen. Die Fachkräfte sind verunsichert, welche Informationen sie weitergeben dürfen: Darf ich ein mir anvertrautes Geheimnis gegenüber schweigepflichtigen KollegInnen artikulieren? Und wie verhält es sich bei familienanalogen Unterbringungen, hat ein Pflegekind mehr Rechte als ein leibliches Kind? Datenschutzrechtliche verbindliche Normen sind in einer Reihe von Gesetzen erfasst. Diese geringe Transparenz schürt die Unsicherheit und vertieft die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Veranstaltung informiert über die Grundzüge des Datenschutzes in der Sozialen Arbeit, geht auf die speziellen Probleme der Schweigepflicht und der Zeugnis-verweigerungsrechte ein. Sie beleuchtet die Schnittstelle von Einrichtungen, Ärzten und Pflegestellen bei Kindesschutzfällen. Weitere Inhalte sind die Befugnisse von Gerichten, Polizei und Staatsanwaltschaft.

Einen weiteren Beitrag bietet Severine Thomas (Uni Hildesheim) über das Thema „Careleaver und Übergänge in andere Hilfesysteme„.

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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„Homefinding – wie finden wir Familien im sozialen Nahraum und wie können wir sie gut beraten und begleiten?“ am 28.05. in Hannover

Posted on März 8, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen |

logoFür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderhilfen, der Jugendämter, des Allgemeinen Sozialen Dienstes sowie weitere Interessierte, die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder in Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen die Fortbildung „Homefinding – wie finden wir Familien im sozialen Nahraum und wie können wir sie gut beraten und begleiten?“ am 28.05. in Hannover an.

Referentin Martina Erpenbeck bearbeitet das Thema, wie genau die gezielte Suche (Netzwerkerkundung) im sozialen Nahraum bedürftiger Kinder und Jugendlicher methodisch angegangen werden kann und was genau die so gewonnenen Pflegefamilien an evtl. anderer Schulung, Beratung und Begleitung brauchen.

Anmeldeschluss: 16.04.2018

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20. FASD Fachtagung am 28./29.09. in Berlin

Posted on März 7, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoUnter dem Titel „FASD – mittendrin statt außen vor!“ findet am 28./29.09.2018 in Berlin die 20. FASD Fachtagung des Vereins FASD Deutschland e.V. statt.

Die Fachtagung stellt in diesem Jahr die Frage nach dem Miteinander in der Gesellschaft. Wie können wir die Menschen mit FASD in unsere Mitte nehmen, um ihnen die Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen? Wo können Angehörige und Betreuer, aber auch Mediziner, Psychologen, Psychiater, Pädagogen und Therapeuten ansetzen, um eine höhere Sensibilisierung für die Bedürfnisse unserer Mitmenschen mit FASD zu erreichen, damit sie nicht länger am Rande der Gesellschaft stehen?

nähere Informationen

 

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PFAD Ländergremium I/2018 „Teilhabe für Pflegekinder“ am 21./22.04. in Berlin

Posted on März 6, 2018. Filed under: Berlin, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoNicht selten erleben Pflegeeltern, dass die ganz gesunden Kleinstkinder, die sie als Pflegekinder bei sich aufgenommen haben, Entwicklungsprobleme mitbringen. Spätestens in der Schulzeit werden seelische Behinderungen oder/und leichte kognitive Einschränkungen unübersehbar. Welche Auswirkungen haben diese Einschränkungen auf die Rahmung des Pflegeverhältnisses, welche (Rechts-)Ansprüche bestehen für diese Kinder.
Manchmal sind bei der Gewährung von Vollzeitpflege auch die seelische Behinderungen oder/und leichte kognitive Einschränkungen der Kinder bekannt. Haben diese Kinder zusätzlich Anspruch auf Teilhabe aus der Eingliederungshilfe?

Diesen Fragen wollen die Deligierten der PFAD Landesverbände im Ländergremium I am 21./22. April 2018 in Berlin nachgehen.

Die PFAD Ländergremien dienen der Kontaktpflege zwischen den PFAD Landesverbänden und Landesgruppen und greifen zur fachlichen Weiterbildung zweimal jährlich ein zentrales Thema auf.

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„Lost in translation: Kooperation ASD-PKD“ am 26.04. in Hannover

Posted on März 4, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen |

logoFür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderhilfen, der Jugendämter, des Allgemeinen Sozialen Dienstes sowie weitere Interessierte, die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder in Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen die Fortbildung „Lost in translation: Kooperation ASD-PKD“ an.

Das Seminar mit Dr. Christian Erzberger findet am 26.04.2018 in Hannover statt und thematisiert die Voraussetzungen für eine gelingende Kooperation zwischen Allgemeinem Sozialen Dienst, Pflegekinderdienst und Amts- bzw. Einzelvormündern.

Anmeldeschluss: 14.03.2018

nähere Informationen

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Fachtagung „Familienbilder“ am 25./26.04. in Münster

Posted on März 2, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

logoWas verstehen wir heute unter Familie? Wie verändern sich Familienstrukturen und Lebenswelten? Vor welche Herausforderungen sehen sich Familien z.B. durch die Digitalisierung, durch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Flucht und Migration gestellt und wie bewältigen sie diese?

Eine Kinder- und Jugendhilfe, die sich an den Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien orientiert, ist gefordert, sich hier immer wieder selbst zu vergewissern. Gelegenheit dazu bietet die Fachtagung „Familienbilder – Familie ist, was du draus machst?!“ am 25. und 26. April 2018 in Münster.

Namhafte Referentinnen und Referenten unterschiedlicher Professionen (Erziehungswissenschaft, Soziologie, Ethnologie) liefern fachliche Impulse zu den Themen Familienverständnisse, Wandel und Vielfalt familialer Lebens- und Erziehungsformen, sowie zu den Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe. Workshops bieten Möglichkeiten für den kollegialen Austausch und den Einblick in innovative Projekte. Ein vielseitiges kulturelles Rahmenprogramm begleitet die Tagung.

Eingeladen sind Fachkräfte aus allen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe.

Anmeldeschluss ist der 15.03.2018.

nähere Informationen und Anmeldung

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Nürnberg: Mangel an Fach-Pflegefamilien

Posted on März 1, 2018. Filed under: Bayern, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logonordbayern.de berichtet am 28.02.2018 im Artikel „Zu wenig Pflegeeltern für vernachlässigte Babys in Nürnberg“ von einem Engpass bei Bereitschaftspflegefamilien, die in Nürnberg eine pädagogische Ausbildung haben müssen. Als ein Grund für den Bewerbermangel wird die „lächerliche“ Bezahlung genannt.

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Tagung „Vielfalt leben und gestalten – Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien“ am 09./10.04. in Mainz

Posted on Februar 28, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

logoFür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Pflegekinderdiensten öffentlicher und freier Träger bietet das Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz die Tagung „Vielfalt leben und gestalten – Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien„. Als Referenten werden Clara Bombach, Dirk Schäfer, Gila Schindler und Michaele Gabel angekündigt.

Welche Unterstützung benötigen Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen? Welche Unterstützung brauchen die Pflegefamilien, um diesen Kindern für einen bestimmten Zeitraum oder dauerhaft ein angemessenes Aufwachsen und soziale Teilhabe zu ermöglichen? Diese Fragen wurden in einem Forschungsprojekt der Universität Siegen bearbeitet. Die Ergebnisse des Projekts werden bei der Tagung vorgestellt und diskutiert. Erkenntnisse liefert die Studie auch zu gut gestalteten Übergängen und Umgang mit Krisen oder Trennungen.

Ein rechtlicher Vortrag beschäftigt sich mit den Regelungen des Bundesteilhabegesetzes und des SGB VIII. Der Vortrag wird zeigen, wie die Regelungen zur Sicherstellung und Inanspruchnahme materieller, therapeutischer bzw. pädagogischer Hilfen oder Leistungen für die Zielgruppe gut genutzt werden können. Ein Forschungsprojekt aus der Schweiz gewährt einen Einblick in die Erlebens- und Erfahrungswelt ehemaliger Pflegekinder, die aus ihrer Sicht das Zustandekommen, den Abbruch oder die Beendigung des Pflegeverhältnisses reflektieren. Die konsequente Ausrichtung der Studie an den Pflegekindern kann für die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe wichtige Hinweise für die Ausgestaltung von Pflegeverhältnissen in der Praxis eröffnen.

nähere Informationen (S. 60)

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Baden-Württemberg: Fast 5,6 Milliarden Euro für öffentliche Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Februar 27, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Ausgaben öffentlicher Träger der Kinder- und Jugendhilfe Baden-Württembergs beliefen sich im Jahr 2016 nach Feststellung des Statistischen Landesamtes auf insgesamt fast 5,6 Milliarden (Mrd.) Euro und damit auf gut 0,58 Mrd. Euro mehr als 2015 (+11,5 %). Diese Summe umfasst die Jugendhilfe-Ausgaben der Städte und Gemeinden, der Stadt- und Landkreise sowie des Landes. Den Ausgaben standen Einnahmen in Höhe von gut 0,47 Mrd. Euro gegenüber, so dass die Ausgaben rein netto gut 5,1 Mrd. Euro betrugen.

Den größten Anteil bei den Bruttoausgaben der Kinder- und Jugendhilfe bilden die Kindertageseinrichtungen: Über 3,6 Mrd. Euro wurden im Jahr 2016 für Kindergärten, Horte, Kinderkrippen und altersgemischte Einrichtungen aufgewendet, das sind 65,8 % der Gesamtausgaben. Diese Summe umfasst nicht nur die Kosten der Einrichtungen öffentlicher Träger, sondern auch die Zuschüsse an die Kindertagesstätten der freien Träger. Die Ausgaben für die Kindertageseinrichtungen stiegen gegenüber dem Jahr 2015 um 8,8 % oder fast 0,3 Mrd. Euro. Dabei sanken die investiven Ausgaben um 7,6 %, während die laufenden Ausgaben um 10,2 % gestiegen sind.

Den zweiten bedeutenden Ausgabenposten bilden mit 1,3 Mrd. Euro und einem Anteil von 23,8 % die Hilfen zur Erziehung, hierbei dominieren die Kosten für Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen. Mit großem Abstand folgen die Ausgaben für Jugendarbeit (knapp 0,2 Mrd. Euro bzw. 3,5 % der Gesamtausgaben).

Bezogen auf alle jungen Menschen unter 27 Jahren wurden 2016 pro-Kopf (netto) 1 657 Euro im Rahmen der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Im Vergleich zum Jahr 2015 ist dies eine Steigerung um 166 Euro oder knapp 11,2 %. Für Kindertageseinrichtungen werden die Kosten auf alle Kinder unter 13 Jahren bezogen, dieser Wert stieg von 2 319 Euro im Jahr 2015 auf 2 492 Euro (+7,5 %) im Jahr 2016.

nähere Informationen

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 27.02.2018

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Children and Parents e.V. stellt Adoptionsvermittlungen ein

Posted on Februar 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoMit Bescheid vom 19. Dezember 2017 hat die Zentrale Adoptionsstelle des LVR-Landesjugendamts Rheinland die Anerkennung der Adoptionsvermittlungsstelle Children and Parents e.V. als anerkannte Auslandsvermittlungsstelle widerrufen. Gleichzeitig wurde die besondere Zulassung zur internationalen Adoptionsvermittlung von Kindern aus Bulgarien mit Wirkung zum 31. Januar 2018 widerrufen. Die besondere Zulassung zur internationalen Adoptionsvermittlung von Kindern aus Kirgisistan lief bereits zum 31. Dezember 2017 aus. Damit darf die Vermittlungsstelle ab dem 1. Februar 2018 keinerlei Auslandsvermittlungstätigkeit mehr entfalten.

Bewerber, die die Fortsetzung eines noch nicht abgeschlossenen Vermittlungsverfahrens wünschen, können eine andere anerkannte Vermittlungsstelle, die für die internationale Adoptionsvermittlung von Kindern aus Bulgarien zugelassen ist, mit der Übernahme des Verfahrens beauftragen oder das Verfahren wird von der jeweiligen Zentralen Adoptionsstelle am Wohnsitz der Bewerber übernommen. Die Akten der abgeschlossenen Vermittlungsfälle werden der Zentralen Adoptionsstelle des LVR-Landesjugendamtes Rheinland zur Aufbewahrung übergeben.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 02.02.2018

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Stellungnahme des Paritätischen: Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge brauchen Hilfe zur Erziehung!

Posted on Februar 19, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoAngeregt durch Diskussionen im AK Jugendsozialarbeit am 30.1.2018, bei dem insbesondere über die Situation in Bayern berichtet wurde, wo massiv versucht wird, Angebote des betreuten Jugendwohnens nach § 13 Abs. 3 SGB VIII zur Regelversorgung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge umzudeuten, hat der Paritätische Gesamtverband eine Stellungnahme verabschiedet, die deutlich unterstreicht, dass die Vormünder Minderjähriger einen klaren Anspruch auf Hilfe zur Erziehung haben, der als solcher nichts mit Angeboten der Jugendsozialarbeit zu tun hat. Darüber hinaus spricht sich der Verband gegen 4-fache Verlegungen junger Geflüchteter durch eine Erstunterbringung in sog. AnKER-Lagern aus, wie sie der Koalitionsvertrag vorsieht.

zur Stellungnahme vom 16.02.2018

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Workshops: „Leben in Familien mit verschiedenen Hautfarben – Wie stärken wir uns und unsere Kinder?“ ab April in Hamburg

Posted on Februar 16, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAn vier zusammenhängenden Abenden für Pflege- und Adoptiveltern veranstaltet Freunde der Kinder, der PFAD Landesverband in Hamburg, Workshops zum Thema „Leben in Familien mit verschiedenen Hautfarben – Wie stärken wir uns und unsere Kinder?„.

Am 16.04., 04.06., 06.09. und 29.10.2018 jeweils von 20 – 22.00 Uhr werden unter der Leitung von Eva Krohn und Andrea Wiechmann folgende Themen bsprochen:

  • Zusammenleben von weißen Eltern mit Schwarzen Kindern / Kindern of Colour
  • Was gelingt, was prägt uns und wo gibt es Konflikte?
  • Wie gehen wir mit Alltagsrassismus um?
  • Sprache und Bedeutung von Begriffen
  • Empowerment für uns und unsere Kinder
  • Vorbilder in sozialen Medien
  • Eigene Vorurteile

Die Anliegen der Teilnehmer/Innen werden berücksichtigt. Es wird Raum für Gespräche in Kleingruppen gegeben.

nähere Informationen

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Infos für LSBTIQ* als Pflege- und Adoptiveltern am 22.02. in München

Posted on Februar 15, 2018. Filed under: Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoZusammen mit dem Münchner Jugendamt lädt das Regenbogenfamilienzentrum in München am 22.02.2018 um 19.30 Uhr interessierte LSBTIQ*-Eltern und die, die es noch werden wollen ins Regenbogenfamilienzentrum in der Saarstr. 5/II ein.

Gabriele Pechtl, Abt. für Adoption und Pflegedienste im Stadtjugendamt München informiert ausführlich zum Thema Pflegschaft – von der Kurzzeitpflege bis zur unbefristeten Vollzeitpflege – aber auch zum Thema gemeinsamer Adoption von Kindern.

Es wird über die Situation in München, das Verfahren und alles, was damit zusammenhängt informiert und die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion geben. Der Eintritt ist frei.

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„Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten“ am 15.03. in Augsburg

Posted on Februar 15, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIgor Djukic, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie referiert am 15.03.2018 in Augsburg zum Thema „Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten„. Veranstalter ist der Ortsverein PFAD für Kinder Augsburg e.V.

Es werden Filmausschnitte gezeigt, in den junge Frauen beschreiben, wie sie immer weiter die Kontrolle über ihr selbstverletzendes Verhalten verloren haben und wie es zu einer zwanghaften Handlung wurde. Aus einem scheinbaren Pubertätsritus wird ein Suchtverhalten. Sie erzählen von fehlender Wärme, von Einsamkeit, von Leere, unerträglicher Verzweiflung und Anspannung, sie sich mit dem Akt der Selbstverletzung entlädt. Aber sie beschreiben auch ihre Hoffnungen, Wünsche und ihren täglichen Kampf. Die persönlichen Erzählungen der jungen Frauen lassen ein Gesamtbild der Krankheit entstehen, da sie sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Erkrankung befinden und auch sehr unterschiedliche Wege beschreiten, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Es kommt auch ein Elternpaar ausführlich zu Wort. Sie beschreiben, wie sie zunächst das Problem als eigenes Versagen interpretiert haben, von ihrer großen Hilfslosigkeit, aber auch, wie sie nach einiger Zeit einen gemeinsamen Weg gefunden haben, die Krise zu bewältigen. Ergänzt werden diese sehr persönlichen Aussagen durch Erläuterungen vom Referenten.

nähere Informationen und Anmeldung

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„Von Ohnmacht und Selbstwirksamkeit – Neue Perspektiven im Umgang mit FASD“ am 18.04. in Köln

Posted on Februar 11, 2018. Filed under: Jugendhilfe |

logoVon Ohnmacht und Selbstwirksamkeit – Neue Perspektiven im Umgang mit FASD“  lautet der diesjährige Titel der Fachveranstaltung des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln. Hochrangige Experten werden über neurologische Funktionen des Gehirns und Schädigungen bei FASD, Verhaltenstypen und pädagogisch-therapeutische Handlungskonzepte referieren.

Wie prägt FASD die Wahrnehmung und dadurch das Verhalten? Und welche pädagogischen Handlungsansätze ergeben sich daraus für den Umgang mit Kindern/Jugendlichen mit FASD im Alltag und in den Hilfesystemen? Wie kann gestaltende Selbstwirksamkeit von Bezugspersonen und Fachkräften gefördert und unterstützt werden?

Darüber hinaus wird über praktische Erfahrungen von Jugendämtern mit der Arbeitshilfe „Fetale Alkoholspektrumstörungen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“ berichtet und mögliche Ansätze zur Weiterentwicklung diskutiert.

Ein breites Workshop-Angebot beispielsweise für Fachkräfte der Jugendhilfe, zum Beziehungsverhalten bei FASD, tiergestützte Therapieansätze sowie junge Erwachsene mit FASD runden diesen Fachtag ab.

nähere Informationen

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„Ressourcenaktivierung in der Jugendhilfe“ am 06. und 20.04. in Hamburg

Posted on Februar 8, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Veranstaltungen |

logoFreunde der Kinder e.V. bietet ein zweiteiliges Halbtagsseminar zum Thema „Ressourcenaktivierung in der Jugendhilfe“ für Mitarbeiter der Jugendämter am 06.04. und 20.04.2018 jeweils von 10 – 14 Uhr an. Referenten werden Kay-Uwe Fock und Jan Hoffmann sein.

In der Jugendhilfe sind heftige innerfamiliäre oder schulische Probleme geläufige Beratungs- und Hilfeanlässe. Dabei geraten die Ressourcen der Beteiligten leicht aus dem Blick. In einer kurzen Einführung werden diese Stärken wie z.B. Bindungssicherheit oder Motivation sowie Techniken der Ressourcenanalyse und -aktivierung dargestellt.

Anschließend können die Teilnehmer Ressourcen an eigenen Fällen identifizieren und Ideen zur Aktivierung entwickeln.

nähere Informationen

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NRW: Zahlen aus der Kinder- und Jugendhilfe 2016

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDas Land Nordrhein-Westfalen hat Statistische Berichte: Kinder und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen 2016 mit Daten über Adoptionen, Pflege, Vormundschaften, Sorgeerklärungen, Maßnahmen des Familiengerichts und vorläufige Schutzmaßnahmen veröffentlicht.

zum Download

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Adoptionsbroschüre erscheint in neuer Überarbeitung

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen |

logoDie zentralen Adoptionsstellen des LVR und des LWL haben ihre gemeinsame Adoptionsbroschüre überarbeitet. Die neue Auflage trägt den verschiedenen rechtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre Rechnung und berücksichtigt beispielsweise die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe und die Adoption von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

Die Broschüre mit dem Titel „Adoption – ein Überblick für Interessierte“ informiert über verschiedene Formen der Adoption aus dem In- und Ausland. Aufgezeigt werden die jeweiligen Rahmenbedingungen, Abläufe und mögliche Besonderheiten.

Dargestellt werden unter anderem Stiefkind- und Verwandtenadoptionen, Adoptionen in gleichgeschlechtlichen Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften, Adoptionen in nicht ehelichen Lebensgemeinschaften sowie Adoptionen durch Alleinstehende.

Das Heft kann über die zentrale Adoptionsstelle des LVR-Jugendamtes bezogen werden und steht als Pdf-Datei zur Verfügung.

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„Kinder mit FASD im Familienalltag betreuen“ am 27./28.04. in Marburg

Posted on Februar 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoUnter dem Dach der Lebenshilfe Bundesvereinigung bieten die Referentinnen und Buchautorinnen Susanne Falke und Sabine Stein vom Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln ein Seminar für Pflege- und Adoptiveltern an zum Thema „Kinder mit FASD im Familienalltag betreuen, begleiten und unterstützen„.

Kinder mit FASD belasten häufig das gesamte Familiensystem und insbesondere die Eltern als Hauptbezugspersonen. Ziel des Seminars ist es, Bezugspersonen in ihrem alltäglichen Tun und Handeln zu ermutigen und zu stützen.

Die Veranstaltung findet statt vom 27.-28.04.2018 in Marburg.

Im Teilnahmebeitrag von 115 Euro sind Hotelübernachtung und Verpflegung enthalten. Die Anmeldung erfolgt direkt beim Bildungsinstitut der Lebenshilfe.

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PFAD Fachzeitschrift 1/2018: „Selbstfürsorge“

Posted on Februar 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logoAusgabe 1/2018 der PFAD Fachzeitschrift erscheint in einem verbesserten, lesefreundlicheren Layout.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner: „Unsere erste Ausgabe in diesem Jahr widmen wir der Selbstfürsorge. Sie ist die Fähigkeit mit sich selbst gut umzugehen, sich zu schützen, die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen und sich nicht zu überfordern.
Doch das ist manchmal leichter gesagt als getan. Kinder und Jugendliche fordern uns heraus. Ihre Bedürfnisse bestimmen den Alltag. Der Haushalt, gegebenenfalls eine berufliche Tätigkeit und Termine mit Ärzten, Therapeuten und Ämtern wollen erledigt werden. Für jeden hat man ein gutes Wort und man bemüht sich das Zusammenleben harmonisch zu gestalten.
Auch Pflege- und Adoptiveltern können an ihre Grenzen stoßen. Die Sorge für uns selbst ist so wichtig, um dauerhaft fit und ausgeglichen zu bleiben. An starken Eltern orientieren sich Kinder und Jugendliche. Hier holen sie sich Halt und Kraft.“

Einige Inhalte:

  • Margit Huber: „Sei, wie für alle anderen, auch für dich selbst da“
  • Peter Büttner, Jörg M. Fegert, Thomas Meysen, Franz Petermann und Stefan Rücker: Bereitschaftspflege im Blick (BiB) – erste Eindrücke über die Sicht von Bereitschaftspflegeeltern
  • Angelika Gattmann: Haus trampel_PFAD – Ein Angebot des Vereins PFAD FÜR KINDER Ortsverbands Konstanz e.V.
  • Margaret Buhle: Professionalität und Selbstfürsorge im Pflegeeltern-Alltag
  • Ursula Immenschuh: Auftanken, Gleichgesinnte finden und vieles mehr: eine Oase für Pflege- und Adoptivfamilien
  • Henriette Katzenstein: Künftiges Vormundschaftsrecht: Gemeinsame Entscheidungsprozesse gestalten
  • Aus dem Bundesverband:
    • PFAD Jahresthema 2018: Rahmenbedingungen für Pflegeverhältnisse
    • Sondierungsgespräche und Mütterrente – Positionspapier PFAD Bundesverband vom 22.01.2018
    • PFAD-Arbeit in Gremien

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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„Schutz und Begleitung für Kinder in Pflegefamilien“ am 11.03. in Dalheim

Posted on Februar 4, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

logoDer Verein der Pflege- und Adoptivfamilien Rheinhessen e.V. freut sich, am 11.03.2018 zu seinem 2. Fortbildungsseminar Prof. Dr. Maud Zitelmann von der Frankfurter University of Applied Science begrüßen zu dürfen. Frau Prof. Zitelmann ist Professorin im Fachgebiet Pädagogik der Frühen Kindheit, Jugendhilfe und Kinderschutz. In ihrem Vortag wird sie auf das Thema „Schutz und Begleitung für Kinder in Pflegefamilien“ eingehen.

Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus, Falkensteinerstrasse 21, D-55278 Dalheim.

Eingeladen sind Pflegeeltern und Personen, die sich über Pflegekindschaft informieren möchten, sowie ErzieherInnen und LehrerInnen.

Die Seminarteilnahme ist kostenlos. Neben dem interessanten Vortrag bietet der PFAD Ortsverein ein Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie eine Kinderbetreuung kostenlos an.

Um Anmeldung auf der Homepage des Vereins wird bis zum 07.03. gebeten.

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„Wirtschaftliche Grundlagen für Pflegefamilien“ am 04.04. in Halle/Saale

Posted on Februar 4, 2018. Filed under: Finanzielles, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 04.04.2018 von 19-21 Uhr wird Herr Apel, Leiter der wirtschaftlichen Jugendhilfe des Jugendamtes Halle/Saale, für den PFAD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. zum Thema „Wirtschaftliche Grundlagen für Pflegefamilien“ referieren.

Die Fortbildung findet im Bürgerhaus „alternativeE“, Gustav-Bachmann-Straße 33, 06130 Halle statt.

Die Seminargebühren betragen 10 €. Eine Anmeldung ist bis zum 01.04. erforderlich unter der Telefonnummer 0171/749668 oder per Mail an: post@pfad-sachsen-anhalt.de

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Radiofeature „Kampf um Pflegekinder – Sieben Neuanfänge, das Jugendamt und ein Kind“

Posted on Februar 2, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoEin hervorragendes Feature von Johannes Nichelmann ist auf den Seiten des Deutschlandfunks nachhör- und nachlesbar. Unter dem Titel „Kampf um Pflegekinder – Sieben Neuanfänge, das Jugendamt und ein Kind“ beschäftigt sich der Beitrag mit grundlegenden rechtlichen Problemstellungen in der Pflegekinderhilfe und den schwierigen Reformbestrebungen der Politik. Fazit: „Jeder Fall ist anders. Und jedes Kind ist anders. Die Aufgabe der Politik ist es dennoch allgemeingültige Rahmenbedingungen zu setzen. Es wird ihr besser gelingen, wenn sie sich von Dogmen verabschiedet und einzig das Interesse des Kindes in den Mittelpunkt stellt.“

zum Feature

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Bei Bremens Fachdienst für Pflegekinder, PiB, endet eine Ära: Die erste Geschäftsführerin gibt den Stab weiter

Posted on Februar 1, 2018. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoBei Bremens Fachdienst für Pflegekinder, PiB, endet eine Ära: Die erste Geschäftsführerin gibt den Stab weiter

Zum 1. Februar 2018 beginnt beim Jugendhilfeträger PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH eine neue Zeitrechnung: Geschäftsführerin Monika Krumbholz, die 16 Jahre lang die Geschicke der erst im Jahr 2001 gegründeten Gesellschaft PiB gelenkt hat, geht dann in den Ruhestand.

An die Spitze des Bremer Fachdienstes PiB folgt ihr die Diplom Sozialpädagogin Judith Pöckler-von Lingen (51). Sie wurde, um den guten Übergang zu gewährleisten, bereits im November 2017 zur zusätzlichen Geschäftsführerin ernannt.

„Dass PiB heute als Bremens Adresse für Pflegefamilien, Pflegeeltern, Patenschaften und Kindertagespflege einen guten Namen hat, dafür steht Monika Krumbholz“, sagt Bernd Schmitt, Geschäftsführer der Diakonischen Jugendhilfe Bremen (jub), die eine von vier PiB-Gesellschaftern ist. „Frau Krumbholz hat den Fachdienst PiB maßgeblich aufgebaut und gestaltet. Bundesweit gilt PiB als innovativ und ist vernetzt bis in die Ministerien.“

Doch auch an der Weser sind Veränderungen spürbar geworden. Die ursprünglich zwei Aufgabengebiete – die „Vollzeitpflege“ für Pflegekinder und -familien sowie die „Kindertagespflege“ zur Tagesbetreuung von Kindern – wurden differenziert und weitere, neue Aufgaben kamen hinzu. Zu PiB gehören auch „Patenschaften“ für Kinder, deren Eltern zeitweise Entlastung brauchen, „Übergangspflege“, deren Pflegestellen Kinder für befristete Zeiträume aufnehmen, und das „PiB-Bildungszentrum“ mit Bildungsangeboten für Pflegefamilien und Kinder mit und ohne Behinderung.

Die künftige Geschäftsführerin, Judith Pöckler-von Lingen, war an den jüngsten Entwicklungen bereits beteiligt. Sie kam 2011 zu PiB und leitete hier zuletzt die Abteilung „Vollzeitpflege“. Davor war sie an der Entwicklung der „PiB-Elternberatung“ beteiligt. Die bezieht Eltern, deren Kinder nicht bei ihnen leben können, in das Pflegeverhältnis so ein, dass Kinder entlastet werden. In Fachkreisen gilt das noch als Novum.

„Wir bedanken uns bei Frau Krumbholz für ihr großes und erfolgreiches Engagement für PiB, für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die vielen Menschen, die mit PiB zusammenarbeiten. Zugleich blicken wir optimistisch in die Zukunft, denn mit Frau Pöckler-von Lingen wird die pädagogische Kontinuität und die Qualität der Arbeit von PiB fortgesetzt“, sagt Gesellschaftervertreter Bernd Schmitt.

Noch-Geschäftsführerin Monika Krumbholz bedankt sich aus Anlass des bevorstehenden Abschieds bei den Bremerinnen und Bremern. „Ohne das Engagement von inzwischen über 900 Familien und Kindertagespflegepersonen, die fortlaufend mit PiB zusammenarbeiten, damit Kinder sich gut entwickeln können, wäre PiB nicht das geworden, was es heute ist.“

Die gemeinnützige Gesellschaft PiB wurde 2001 gegründet, nachdem die Stadt Bremen Teile des bis dato kommunal geführten Pflegekinderdienstes in private Trägerschaft überführte – mit dem Auftrag, Qualität und Quantität der Leistungen auszubauen. Seit 2002 arbeitet die gemeinnützige GmbH mit der Stadt Bremen auf Grundlage eines Kooperationsvertrages zusammen. Zum Kreis der insgesamt vier PiB-Gesellschafter gehören heute der Caritasverband Bremen e. V., das Deutsche Rotes Kreuz, Kreisverband Bremen e. V., die Diakonische Jugendhilfe Bremen (jub) und der Verein der Bremer Säuglingsheime.

Quelle: Pressemitteilung von Pib vom 01.02.2018

 

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„Familiäre Betreuung, wohin gehst du? Neue Wege in der Pflegekinderhilfe“ am 17.05. in Linz

Posted on Februar 1, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoplan B gem. GmbH veranstaltet am 17.05.2018 in Linz / Österreich eine Fachtagung zum Thema „Familiäre Betreuung, wohin gehst du? Neue Wege in der Pflegekinderhilfe“.

Einen „bunten Strauß von Pflegefamilien“ zu entwickeln, so lautet ein zentrales Ziel des Projekts Stärkung familiärer Pflegeformen in Oberösterreich.

Was ist damit gemeint?
Es geht darum, das bewährte System der Pflegefamilien weiterzuentwickeln und den heutigen, vielschichtigen Bedürfnissen anzupassen. Das heißt Vielfalt und wohl auch Spezialisierung. Bisherige Differenzierungen sollen geschärft und neue Formen etabliert werden, wie z.B. Pflege auf Zeit oder familienbegleitende Pflege.

Für die Umsetzung bedarf es eines umfassenden Diskurses darüber, welche Anforderungen sich daraus an die Familien ergeben und welche Rahmenbedingungen und Unterstützungssysteme erforderlich sind. Die Themen berühren neben den Angeboten selbst grundsätzliche Haltungen und Zugänge, rechtliche Aspekte, die Rolle der Herkunftsfamilien oder Interkulturalität.

In dieser Fachtagung soll sich in Vorträgen und Workshops mit den relevanten Aspekten auseinandergesetzt und auf die bestehende gute Praxis im Pflegekinderwesen zurückgegriffen werden, um daraus mögliche Anregungen für die weitere Entwicklung zu finden.

zum Veranstaltungsflyer

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„Hilfen für junge Volljährige durchsetzen!“ am 07.03. in Berlin

Posted on Januar 28, 2018. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 07.03.2018 von 09-15 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) eine Fortbildung zum Thema „Hilfen für junge Volljährige durchsetzen! § 41 SGB VIII – Haben über 18-jährige noch einen Anspruch auf Jugendhilfe? – Stationäre Hilfen – § 41 SGB VIII – oder § 67 SGB XII?

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird anhand von Fallbeispielen auf die rechtlichen Grundlagen für die Hilfen für junge Volljährige in der Jugendhilfe eingehen.

  • Haben über 18-jährige noch einen Anspruch auf Jugendhilfe?
  • Welche individuellen Rechtsansprüche gibt es?
  • Was sind Kriterien zur Beurteilung der Persönlichkeitsentwicklung/ Bedarf?
  • Wann ist das Jugendamt zuständig und wann das Jobcenter oder das Sozialamt?
  • Wann werden ambulante und stationäre Hilfen SGB VIII und wann Eingliederungshilfe gewährt?.

Die Anmeldung ist bis zum 28.02.2017 möglich.

Veranstaltungsflyer

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Artikel „14 Kinder in 15 Jahren“

Posted on Januar 27, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoEin sehr gelungener Artikel zum Thema Bereitschaftspflege findet sich in der Süddeutschen Zeitung vom 27.01.2018. In „14 Kinder in 15 Jahren“ wird vom Alltag und den Erfahrungen einer Münchner Bereitschaftspflegemutter erzählt.
Nicht ausgelassen wird auch der Vergleich zwischen der vordergründig als hoch empfundenen Entlohnung dieser anspruchsvollen Tätigkeit und dem dahinter liegenden großen Engagement:

„…Sie bekommt etwa hundert Euro am Tag dafür, unversteuert, bezahlt werden nur die Belegungstage. Für die Besuche im Krankenhaus gibt es eine Pauschale, die in etwa die Kosten der Fahrkarte deckt. Manchmal sitzt sie da acht Stunden. Sie ist selbständig, nicht sozialversichert, nicht krankenversichert, nicht rentenversichert. Die Babys sind Tag und Nacht bei ihr, sie fahren mit in den Urlaub, schlafen bei ihr auf der Brust, manchmal fände sie es schön, wenn sie auch stillen könnte, aber gut, das ist rein hypothetisch. Jedes Mal, wenn ein Kind wieder weg muss, ist eine Pause vorgesehen, in der die Familie für sich bleiben soll. Kein Kind zu betreuen, heißt aber auch: keine Einnahmen. Ohne den Lohn ihres Mannes würde es nicht gehen….“

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