Jugendhilfe

Aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben Projekt „Care Leaver –Wege in die Selbstständigkeit“

Posted on Oktober 11, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoStuttgart 25.09.2018 Der Übergang in das junge Erwachsenenleben ist für den weiteren Lebensweg von Jugendlichen entscheidend. Häufig werden jedoch diejenigen abgehängt, die in Heimen oder Pflegefamilien aufgewachsen sind, sogenannte Care Leaver. Mit Eintritt der Volljährigkeit und spätestens mit Vollendung des 21. Lebensjahres haben sie keinen Rechtsanspruch mehr auf solche Jugendhilfeangebote. Sie sind ganz auf sich allein gestellt, was den Weg in die Selbständigkeit erheblich erschwert. Im Projekt „Care Leaver – Wege in die Selbstständigkeit“ der Martin-Bonhoeffer-Häuser in Tübingen und des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Waldenburg wurde zusammen mit Care Leavern Konzepte für ein Übergangsmanagement von der Jugendhilfe in die Selbständigkeit erarbeitet, diskutiert und erprobt. Das Projekt läuft drei Jahre (2016 –Januar 2019) und wird von Aktion Mensch gefördert.

„Der Gesetzgeber geht in der Regel davon aus, dass spätestens mit Erreichen des 21. Lebensjahres ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben möglich ist. Aber die Praxis zeigt ein ganz anderes Bild“, erklärt Dr. Matthias Hamberger, Vorstand und Leiter der Martin-Bonhoeffer-Häuser in Tübingen. „Gerade in dieser Lebensphase sind Jugendliche stark damit beschäftigt und gefordert, ihre Identität zu entwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Dazu brauchen sie Rückhalt und Bestärkung. Und wer soll ihnen diese geben, wenn sie Jugendhilfehilfeeinrichtung oder Pflegefamilie verlassen müssen und ihnen damit wichtige Bezugspersonen nicht mehr beiseite stehen können“, so Dr. Hamberger weiter. Deshalb müsse die Öffentliche Fürsorge beziehungsweise Jugendhilfe solange zuständig bleiben, bis sinnvolle Übergänge in die Selbstständigkeit gelingen.

“Der Übergang vom Zuhause einer Ergänzungs- oder Ersatzfamilie in die Selbstständigkeit ist für diese jungen Menschen eine neue Herausforderung, die erst einmal bewältigt werden muss“, betont Heinrich Schüz, Vorstand Pädagogik beim Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg. „Zur Unterstützung braucht es Lotsen und Brückenbauer aus der Jugendhilfe mit Gestaltungsmöglichkeiten sowie finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen für kreative heranwachsenden- und erwachsenenpädagogische Hilfen“, so Schüz weiter.

„Es kann nicht sein, dass von diesen jungen Erwachsenen ungleich mehr erwartet wird, als von der Gruppe Gleichaltriger, die zu diesem Zeitpunkt oft noch zuhause lebt. Sie haben in der Regel massive Einschnitte in ihrem Leben erfahren, Beziehungsabbrüche erlebt und verfügen häufig über keine tragfähigen familiären und sozialen Netzwerke. Der Gesetzgeber muss Verantwortung übernehmen und Care Leaver auf die gleiche Stufe mit allen jungen Erwachsenen stellen. Das bedeutet Stärkung der Rechtsansprüche junger Volljähriger sowie Heraufsetzung der Altersgrenze auf mindestens 24 Jahre, die Sicherung von Bildungs- und Berufschancen, die Entwicklung sozialer Unterstützungs- und Beratungsangebote sowie die Stärkung der Selbstorganisation von Care Leavern“, fordert Barbara Meier, Bereichsleiterin Jugend und Bildung beim PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg.

Hintergrundinformationen:

Care Leaver

Care Leaver sind junge Menschen oder Erwachsene, die einen Teil ihres Lebens in Einrichtungen der Jugendhilfe (=Care) verbracht haben. Die Gründe dafür sind sehr verschieden und auch die Einrichtungsformen unterscheiden sich: Heim, Jugendwohngruppe, Pflegefamilie oder Erziehungsstelle, Kinderdorffamilie oder andere betreute Wohnformen. Immer aber waren oder sind diese Orte für die Jugendlichen bedeutsam und mit wichtigen Erfahrungen verbunden. Für manche war es ein zweites Zuhause, verbunden mit viel Unterstützung, für andere nur eine Lebensstation unter mehreren. In der Regel verlassen die Jugendlichen die Hilfe zwischen dem 18. und 21. Lebensjahr (=Leaver). Dabei ist der Übergang in ein selbstständiges Leben für die Jugendlichen nicht immer einfach und zum Teil mit großen Hürden verbunden. Im Gegensatz zu Kindern und Jugendlichen, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen, können Care Leaver oft nicht auf stabile private Netzwerke und ausreichende materielle Ressourcen zurückgreifen. Häufig haben sie eine brüchige Biographie im Gepäck.

Projekt „Care Leaver –Wege in die Selbstständigkeit“

Ziel des Projektes „Care Leaver –Wege in die Selbstständigkeit“ war es ein breiteres und geschärftes Bewusstsein bei freien und öffentlichen Trägern zu bewirken, was die Lebenslagen von Care Leavern betrifft. Aus den Projekterfahrungen ergeben sich folgende konkrete Forderungen an Politik und Verwaltung:

Bildung ist auch für Care Leaver die wichtigste Grundlage und deren Kapital für ihre Zukunft. Trotzdem erfahren sie im Bereich der Bildungsförderung extreme Benachteiligungen. Regional gibt es sehr große Unterschiede, welche Bildungswege unterstützt und finanziert werden.

Daher: Förderung darf keine „Glückssache“ sein!

Finanziell unabhängig zu sein ist für die meisten junge Menschen im Übergang aus der Jugendhilfe unmöglich. Oftmals steht ihnen durch belastete Familienverhältnisse kein familiärer Rückhalt zur Verfügung und in der Zeit der Jugendhilfe konnten keine finanziellen Rücklagen gebildet werden (u. a. Stichwort: 75% Kostenbeteiligung). Die Einstellung der stationären Erziehungshilfe führt oftmals zu existentiellen Lücken, bevor andere Sozialleistungsträger greifen. Der Lebensunterhalt muss aus mehreren Finanzquellen gedeckt werden, sprich mehrfache Antragstellung, manche Behörden erklären sich als unzuständig und somit ist die Gefahr für eine Verschuldung der Care Leaver durch Ungewissheit und Unzuständigkeit groß. Daher muss Jugendhilfe bis zur Klärung zuständig bleiben.

Also: Finanzielle Sicherheit im Übergang schaffen!

Jugendliche sind stark damit beschäftigt und gefordert, ihre Identität zu entwickeln und in der Gesellschaft einen Platz zu finden. Dazu ist wichtig, positive Erfahrungen gemacht zu haben und einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Sie brauchen Bestärkung und Rückhalt! Wer soll dies ihnen geben, wenn sie die Jugendhilfe verlassen haben und ihnen wichtige Bezugspersonen nicht mehr beiseite stehen?

Daher: Öffentliche Fürsorge muss verantwortlich bleiben und für sinnvolle Übergänge sorgen!

Weitere Informationen unter: www.careleaver-bw.de.

Quelle: DER PARITÄTISCHE Baden-Württemberg vom 25.09.2018

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Buch: „Psychische Erkrankung und Sucht – Passende Hilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern“

Posted on Oktober 10, 2018. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAktuelle Zahlen zeigen, dass etwa 3,8 Millionen Kinder in Deutschland mit einem suchtkranken oder psychisch erkrankten Elternteil aufwachsen. Für die betroffenen Kinder bedeutet dies oftmals, dass sie eigene Entwicklungsaufgaben nicht gut bewältigen und sie als Reaktion auf die destabilisierende Erkrankung oder Störung der Eltern eher eine spezifische Symptomatik entwickeln können.

Das Fachbuch „Psychische Erkrankung und Sucht – Passende Hilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern“ der Kinderschutz-Zentren liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der Debatte, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen in diesem Handlungsfeld. Es werden Ideen und Anregungen für Hilfeansätze vermittelt, die für die eigene Praxis genutzt werden können.

nähere Informationen

Quelle: Die Kinderschutz-Zentren

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„Inklusive Hilfen – Chancen und Anforderungen für die Praxis der Erziehungshilfe“ am 14.11. in Frankfurt am Main

Posted on Oktober 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDer Evangelische Erziehungsverband und der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen möchten mit der Kooperationsfachtagung „Inklusive Hilfen – Chancen und Anforderungen für die Praxis der Erziehungshilfe“ am 14.11. in Frankfurt am Main an die aktuelle Fachdiskussion anknüpfen und den Fachdialog zur Gestaltung des Weges einer inklusiven Kinder und Jugendhilfe stärken.

Chancengleiche Zugänge und Teilhabe aller Menschen – unabhängig von bspw. Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Behinderung – an allen gesellschaftlichen Bereichen zeichnet das Bild einer inklusiven Gesellschaft. Das (politische) Bestreben einer inklusiven Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe verfolgt ein ähnliches Ziel: Die Kinder- und Jugendhilfe wird zuständig für alle Kinder und Jugendliche, mit oder ohne Behinderung und ihre Hilfeleistungen sind „barrierefrei“ auch für junge Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen erreichbar, um Entwicklung und Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft zu rmöglichen.

Auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe ist das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ein Meilenstein, der für die Kinder- und Jugendhilfe einen Lernprozess auslöst. Die aktuellen Schnittstellenprobleme zwischen BTHG und SGB VIII müssen gelöst und Antworten auf konkrete Praxisfragen in der Umsetzung für die öffentlichen und freien Träger gefunden werden. Vor diesem Hintergrund nimmt die Fachtagung die aktuellen und zukünftigen Regelungsbedarfe des BTHG in den Blick. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage nach der Weiterentwicklung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe und welche Erfordernisse für ein inklusives SBG VIII angegangen werden müssen.
Im zweiten Teil der Fachtagung geht es um die Praxis: Die Foren geben Einblicke in konkrete Beispiele inklusiver Praxis in den Erziehungshilfen und beschäftigen sich mit Errungenschaften, Stolpersteinen und Veränderungsbedarfen.

Anmeldung bitte bis zum 29.10.2018

Veranstaltungsflyer

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Expertise „Vormundschaft in der Pflegekinderhilfe“

Posted on Oktober 7, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Expertise „Vormundschaft in der Pflegekinderhilfe – Kooperation und Ehrenamt“ von Christian Erzberger und Henriette Katzenstein widmet sich dem Zusammenspiel zwischen Pflegekinderhilfe und Vormundschaft, das bisher in Forschung und Literatur wenig behandelt wurde. Diese Schnittstelle wurde im Rahmen der Beschäftigung mit der Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlagen und der Praxis in der Pflegekinderhilfe durch die Expert*innen des „Dialogforums Pflegekinderhilfe“ in den Blick genommen.

Den Hintergrund bildeten zum Einen die in der Praxis virulenten Kooperationsfragen: Aufgabenüberlappungen, Komplexität der Fallkonstellationen und unterschiedliche Traditionen und Perspektiven machen es in der Praxis nicht leicht, Vereinbarungen zur Zusammenarbeit, die meist auf lokaler Ebene ausgehandelt werden, zu erzielen. Zum Zweiten stellt der – gerade im Zuge der verstärkten Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten zunehmende – Einsatz von ehrenamtlichen Vormündern besondere Anforderungen an deren Gewinnung, Auswahl, Qualifikation und Unterstützung. Zum Dritten ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Expertise eine umfassende Neuformulierung des Vormundschaftsrechts in Planung. Das neue Recht soll auch Normen beinhalten, die Fragen der Kooperation insbesondere zwischen den Erziehungspersonen im Alltag und den Sorgeberechtigten (Vormund, Pfleger*in) betreffen und wird insofern eine neue Grundlage für das Kooperationsverständnis in der Praxis bieten.

Insgesamt werden in den folgenden Ausführungen diese drei Themenkomplexe näher beleuchtet. Es erscheint notwendig, rechtlich gegründete Perspektiven zur Übernahme von Vormundschaften einerseits und ausgewogene bzw. auf Rollenklarheit basierende Zusammenarbeitskulturen andererseits zu entwickeln sowie den Blick auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Vormündern zu werfen. Die Expertise will Grundlagen dafür liefern, die unterschiedlichen Aspekte der Vormundschaft im Bereich der Pflegekinderhilfe im Sinne von Handreichungen, Praxishilfen und Empfehlungen aufzubereiten, um sie den Fachkräften als Orientierungshilfe – aber auch zur praktikablen Umsetzung – in diesem Feld zur Verfügung zu stellen.

Die Expertise steht sowohl zum Download als auch als Printausgabe zum Bestellen zur Verfügung.

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Bis zum Jahresende: PFAD Broschüren zu Sonderkonditionen

Posted on Oktober 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoAufgrund zahlreicher Nachfragen von Jugendämtern und Freien Trägern, die ihre Pflege- und Adoptiveltern sowie Bewerber mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten wollen, bietet der PFAD Bundesverband e.V. für seine fünf aktuellsten Broschüren bis zum Jahresende 2018 Mengenrabatte an:

  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste
  • Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Herkunftsfamilien (überarbeitete Auflage, ohne Abbildung)

Bei einer Gesamtbestellung (Sie können mischen!)

  • ab 25 Stück werden nur 2,50 Euro,
  • ab 50 Stück 2,00 Euro pro Heft berechnet.
  • Unter 25 Stück kosten die Broschüren je Exemplar 3,00 Euro.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich Versandkosten.

Bitte richten Sie Ihre Bestellung an: info@pfad-bv.de

Weitere Publikationen des PFAD Bundesverbandes e.V. finden Sie hier.

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Fortbildung „Herkunftssuche“ für Fachkräfte der Jugendämter in Frankfurt am Main

Posted on Oktober 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoZu den ersten und wichtigsten Anlaufstellen für die Suche nach den eigenen Wurzeln zählen die Adoptionsvermittlungsstellen der Jugendämter.

Susanne Panter, Gründerin von Wiedersehen macht Freude – Suchdienst und Herkunftsberatung gibt nun ihr Fachwissen aus 18 Jahren Tätigkeit als Personensucherin und Herkunftsberaterin in der Fortbildung „Herkunftssuche“ an Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen weiter.

Geplant sind regelmäßige zweitägige Seminare in Frankfurt am Main für jeweils maximal 12 Teilnehmende.

Termine im ersten Halbjahr 2019:

  • 22./23.01.2019 (Di und Mi)
  • 21./22.02.2019 (Do und Fr)
  • 28./29.03.2019 (Do und Fr)
  • 04./05.04.2019 (Do und Fr)
  • 21./22.05.2019 (Di und Mi)
  • 06./07.06.2019 (Do und Fr)

nähere Informationen

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Fachtagung „Gewalt gegen Kinder – Trauma, Bindung, Umgang“ am 19./20.10. in Erfurt

Posted on September 28, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Fachverband Anwalt des Kindes e.V. veranstaltet am 19./20.10.2018 in Erfurt die Fachtagung „Gewalt gegen Kinder – Trauma, Bindung, Umgang„.

  • Traumapädagogisches Fallverstehen …unter Einbezug psychotraumatologischer Erkenntnisse
  • Bindungstheoretisches Fallverstehen
  • Zwischen Pflicht und Anspruch, …Wunsch und Wohl. Rechtliches zum Thema „Umgang“ in Konfliktfällen
  • Diesen Konflikt live erleben. Ein (konstruktiver) Disput zwischen Traumapädagogen und Familienrichter anhand der gelebten Praxis.

nähere Informationen

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Paritätisches Positionspapier „Jugendhilfe und junge Wohnungslose – Verantwortungsübernahme der Jugendhilfe ist nötig!“

Posted on September 28, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

logoIn seiner Sitzung am 28.09.2018 hat der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes das Positionspapier „Jugendhilfe und junge Wohnungslose – Verantwortungsübernahme der Jugendhilfe ist nötig!“ beschlossen. Es ergänzt das im November 2017 beschlossene Positionspapier „Jung und wohnungslos. – Position des Paritätischen Gesamtverbandes für eine Neuausrichtung der Unterstützung junger Wohnungsloser“.

Das Papier begründet eine die Notwendigkeit der Zuständigkeit der Jugendhilfe für junge wohnungslose Menschen und verknüpft diese Argumentation mit den besonderen Problemen, vor die junge Menschen, die in Heimen oder Pflegefamilien aufgewachsen sind, gestellt sind.

Der Paritätische fordert darin, einen klaren Rechtsanspruch für junge Volljährige bis zum 25. Lebensjahr auf notwendige Unterstützung und Hilfe. Darüber hinaus fordert er Rechtsansprüche für junge Menschen, die in öffenlticher Erziehung (in Heimen, Wohngruppen oder Pflegefamilien) aufgewachsen sind (Care Leaver) auf weitergehende Hilfen bis zu dem Zeitpunkt, wo sie diese Unterstützung für sich nicht mehr brauchen und ihre Perspektive im Hinblick auf ihre Wohnsituation und Existenzsicherung geklärt ist.

Quelle: Der Paritätische Gesamtverband vom 28.09.2018

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Bayern: Fast 77 000 junge Menschen waren Ende 2017 auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen

Posted on September 28, 2018. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe wurden im Jahr 2017 wieder eine Vielzahl von Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII) als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfen für junge Volljährige gewährt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII auch 2017 die häufigste Hilfeart. Über alle Hilfearten hinweg waren mehr Buben bzw. junge Männer auf Hilfen und Beratungen angewiesen (59,6 Prozent).

Für 70 513 junge Menschen (-0,8 Prozent gegenüber 2016) wurden im Jahr 2017 Hilfen nach dem SGB VIII begonnen, für 69 424 (+1,2 Prozent) wurden Hilfen 2017 beendet und für 76 806 junge Menschen (+1,1 Prozent) dauerten die Hilfen über den Jahreswechsel an.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, erhielten von den 76 806 jungen Menschen, deren Hilfen über den Jahreswechsel andauerten, 22 033 Hilfe im Rahmen einer Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Dabei fand bei 8 654 jungen Menschen die Beratung vorrangig mit der Familie statt, in 10 913 Fällen vorrangig mit den Eltern oder einem Elternteil und in 2 466 Fällen vorrangig mit dem jungen Menschen selbst. Betroffen waren 11 899 Buben bzw. junge Männer (54,0 Prozent) und 10 134 Mädchen bzw. junge Frauen.

14 482 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erhielten Hilfen im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe nach § 31 SGB VIII. Verglichen mit dem Vorjahr (14 187) war hier eine Zunahme von zwei Prozent festzustellen. Von den Hilfeempfängern waren 7 768 (53,6 Prozent) männlich und 6 714 weiblich. 12 518 seelisch behinderte junge Menschen erhielten Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII. Hier war gegenüber dem Vorjahr (12 061) eine Zunahme von 3,8 Prozent festzustellen. Von diesen Hilfen erfolgten 9 298 ambulant/teilstationär, 3 082 in einer Einrichtung über Tag und Nacht und 138 bei einer Pflegeperson. 8 580 der betroffenen jungen Menschen waren männlich (68,5 Prozent) und 3 938 weiblich.

Zudem wurden am Jahresende 2017 insgesamt 8 573 junge Menschen in einem Heim oder einer betreuten Wohnform erzogen (§ 34 SGB VIII). Gegenüber 2016 mit 10 216 Jugendlichen bedeutet dies einen Rückgang von 16,1 Prozent. Von den 8 573 jungen Menschen waren 70,2 Prozent Buben bzw. junge Männer.

8 005 junge Menschen wurden in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII betreut. Von diesen waren 4 134 Buben bzw. junge Männer und 3 871 Mädchen beziehungsweise junge Frauen. Gegenüber dem Vorjahr (8 178) Ein Rückgang von 2,1 Prozent.

Über alle Hilfearten hinweg waren 45 752 (59,6 Prozent) und somit klar mehr Buben beziehungsweise junge Männer als Mädchen beziehungsweise junge Frauen (31 054) auf Hilfen und Beratungen angewiesen.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik vom 28.09.2018

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Berliner Pflegekinder auf Safari – 1.688 Besucher/‐innen beim 18. Berliner Pflegefamilientag am 01.09.

Posted on September 27, 2018. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoDer diesjährige Berliner Pflegefamilientag fand im Berliner Zoo statt. Die ersten Besucher trafen bereits vor 11:00 Uhr ein und zum offiziellen Beginn um 11:00 Uhr bildete sich am Eingang Elefantentor in der Budapester Straße eine kleine Schlange. Nach kurzer Zeit, die Veranstaltungsbändchen wurden schnell ums Handgelenk gebunden, verschwand die Schlange im Zoo und machte sich auf den Weg zum Eisbärbrunnen. Das konnte schon etwas länger dauern, nicht dass der Weg so weit war, sondern es gab schon einiges zu sehen, Pelikane, Antilopen und wenn man etwas Glück hatte, die Löwen, deren Haus gerade renoviert wird. Auf halber Strecke legten viele Familien ein kleine Pause ein. Hier steht die Bronze-Skulptur des Gorillas Bobby, der am 30. März 1928 – im Alter von etwa zwei Jahren – als erster Gorilla in den Zoologischen Garten Berlin einzog. Die Kinder konnten sich auf den Sockel setzen und in Booby’s Arme schmiegen. Ein tolles Fotomotiv, das wohl jetzt auch in vielen Erinnerungsbüchern der Pflegekinder auftauchen wird.

Am Eisbärbrunnen warteten an den Ständen der Pflegekinderdienste viele Spiel- und Bastelangebote auf die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf begrüßte mit Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin dankte den Pflegeeltern für ihr Engagement:
„Ihre Verdienste als soziale Eltern mit einem öffentlichen Erziehungsauftrag sind für die Jugendhilfe und für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Als Pflegeeltern verdienen Sie unsere uneingeschränkte Anerkennung, unsere Wertschätzung sowie unsere fachliche Unterstützung. Als Dank ist dieses Fest ganz Ihnen allen gewidmet! Mit allen meine ich Sie und alle Menschen in Ihrem privaten Lebensraum: Ihre leiblichen Kinder, Oma, Opa, Tante, Freunde … denn alle haben ihren Anteil daran, dass es dem Pflegekind in Ihrer Familie gut gehen kann.“

Es war wieder ein erlebnisreicher Tag und wir freuen uns schon auf den 19. Pflegefamilientag im nächsten Jahr. Fotos vom Pflegefamilientag können Sie sich hier ansehen: www.pflegefamilientag-berlin.de

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Fachtag „Verwandten- und Netzwerkpflege für junge Geflüchtete“ am 26.11. in Düsseldorf

Posted on September 26, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoAm 26.11.2018 veranstaltet das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. im Rahmen des durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekts „Ehrenamtliche Vormundschaften – Eine Chance für Unbegleitete minderjährige Geflüchtete“ in Düsseldorf den Fachtag „Verwandten- und Netzwerkpflege für junge Geflüchtete„.

Der Fachtag widmet sich ganz den besonderen Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Einbindung des Verwandten- und Sozialraums der jungen Geflüchteten.

nähere Informationen

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„Respektvoller Umgang im Pflegekinderwesen: …mit den Pflegeeltern, dem Pflegekind, den Herkunftseltern und mit den Fachkräften“ am 19.11. in Freiburg

Posted on September 24, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 19.11.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Freiburg das Seminar „Respektvoller Umgang im Pflegekinderwesen: …mit den Pflegeeltern, dem Pflegekind, den Herkunftseltern und mit den Fachkräften„.

Jeder hat verstehbare Gründe so zu sein, wie er ist. Dieser Grundsatz trifft auf alle Menschen zu und hat im Pflege- und Adoptivkinderwesen eine besondere Relevanz. Unvereinbar scheinende „gute Gründe“ der Pflegekinder, -eltern, der leiblichen Eltern u.a. treffen aufeinander. Das „Konzept des guten Grundes“ hilft, die unterschiedlichen Gründe zu verstehen und kann einen nährhaften Boden zum Wohl der Kinder bereiten. In Vorträgen aus den unterschiedlichen Perspektiven wird ein solches Verstehen ermöglicht und Wege für einen hilfreichen Alltag entwickelt.

Referieren werden Prof. Dr. Ursula Immenschuh, Oliver Hardenberg und Martin Janning.

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Dokumentation des 4. Expertengespräches zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe

Posted on September 24, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Veranstaltungen |

Am 25./26. Januar 2018 fand im Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin das 4. Expertengespräch zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe mit dem Titel „Was brauchen Kinder und Jugendliche heute mit Blick auf die Große Lösung?“ statt, veranstaltet vom Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ Inklusive Kinder- und Jugendhilfe aktiv miteinander gestalten.

Die Dokumentation dieses Gesprächs (Vorträge, Diskussionen, Diskussionsergebnisse) finden Sie hier zum Download.

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„Konzepte für Kinder. Interdisziplinäre Hilfeplanung zum Wohl des Kindes“ am 10.10. in Berlin

Posted on September 24, 2018. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoBeim Seminar „Konzepte für Kinder. Interdisziplinäre Hilfeplanung zum Wohl des Kindes“ am 10.10.2018 in Berlin gibt es noch freie Plätze.

Zielgruppe sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, Eingliederungshilfe und des Gesundheitswesens.

nähere Informationen

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Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien

Posted on September 21, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

logoDer Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2019 die Pauschalbeträge für den Sachaufwand sowie für die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen anzuheben. Die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung und Rentenversicherung sollen unverändert fortgeschrieben werden.

In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, den Erziehungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr um die Preissteigerungsrate zu erhöhen. Bei der Berechnung des Betrages für materielle Aufwendungen wurde die im Januar 2018 erschienene Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben von Familien für Kinder zugrunde gelegt. Dies führt in allen Altersgruppen zu einer Steigerung der Pauschalbeträge. Die Erstattungsbeiträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung bleiben unverändert.

„Pflegefamilien und einzelne Pflegepersonen ermöglichen Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein Aufwachsen in einer Familie. Dieses bedeutende gesellschaftliche Engagement muss anerkannt und durch eine entsprechende finanzielle Förderung der Vollzeitpflege unterstützt werden“, betont Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die Empfehlungen sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Orientierungspunkt für die Festsetzung der Pauschalen durch die jeweils auf Länderebene zuständigen Behörden und werden in den meisten Bundesländern übernommen. Löher legt daher allen nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständigen Behörden nahe, die Empfehlungen des Deutschen Vereins zu übernehmen.

Die ausführlichen Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (PDF, 69 KB) stehen beim Deutschen Verein zur Verfügung.

Hintergrund

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 20.09.2018

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Online-Umfrage des BumF bei Fachkräften und Pflegeeltern, die mit jungen Flüchtlingen zu tun haben

Posted on September 20, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

logoAuch in diesem Jahr führt der BumF – Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegeeltern, Beratende und weitere Personen richtet, die mit unbegleiteten minderjährigen und jungen erwachsenen Geflüchteten in Kontakt stehen. Mit dieser Befragung möchten sie sich einen Überblick über die Situation der jungen Menschen verschaffen, die sich in Deutschland aufhalten und im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe versorgt werden bzw. wurden. Ihre Erfahrungen sind dafür unentbehrlich.

Wir laden Sie alle ganz herzlich ein, bis zum 07.10.2018 unter dem folgenden Link an der Umfrage teilzunehmen: https://www.soscisurvey.de/Umfrage18BumF/

Die Auswertung der letzten Umfrage hat in Politik, Behörden und Medien breite Aufmerksamkeit erfahren. Es ist dem Verband auch darum ein großes Anliegen möglichst viele Fachkräfte zu erreichen, um somit gute Praxis und bestehende Probleme identifizieren und in diesem Kontext auch von deren Erfahrungen als Praktiker/innen profitieren zu können. Die Umfrage hat auch das Ziel, über einen langfristigen Zeitraum Veränderungen in der Situation von jungen Geflüchteten und den Fachkräften, die mit ihnen zusammenarbeiten, abbilden zu können. Die Auswertung der letztjährigen Umfrage findet sich hier: https://b-umf.de/material/auswertung-der-online-umfrage-2017-die-situation-unbegleiteter-minderjaehriger-fluechtlinge/

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Interdisziplinäres Projekt „FosterCare“ zur Stärkung der Kinderrechte im Pflegekinderwesen

Posted on September 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoIm Fokus des interdisziplinären Verbundprojekts „FosterCare“ stehen Schutzkonzepte im Pflegekinderwesen. Ziel ist es, die Erfahrungen von jungen Menschen in Pflegefamilien, Careleavern, Pflegeeltern und Fachkräften im Pflegekinderwesen zu erforschen und gemeinsam mit ihnen handlungsleitende Impulse für Schutzkonzepte zu erarbeiten. Gesucht werden Good-Practice-Beispiele sowie persönliche Erfahrungen von Fachkräften, Pflegeeltern und von jungen Menschen, die in einer Pflegefamilie aufgewachsen sind.

Schon seit einigen Jahren wird über die Umsetzung von Rechten sowie über die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten in der Kinder‐ und Jugendhilfe, insbesondere in der Heimerziehung, diskutiert. Dabei ist sich die Fachwelt einig: Schutzkonzepte, die die persönlichen Rechte von jungen Menschen stärken und dabei gleichzeitig altersgerechte Beschwerdemöglichkeiten integrieren, stellen einen wichtigen Baustein für die Sicherheit und den Schutz von Kindern und Jugendlichen dar.

Stärkung der Kinderrechte im Pflegekinderwesen

Mit dem Projekt „FosterCare – Rechte stärken. Beteiligen. Schützen – Junge Menschen in Pflegefamilien“ werden nun auch Schutzkonzepte im Pflegekinderwesen in den Fokus gestellt. Das interdisziplinäre Verbundprojekt der Hochschule Landshut, der Stiftung Universität Hildesheim und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm verfolgt dabei einen beteiligungsorientierten Ansatz. Ziel ist es, die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien, Careleavern, Pflegeeltern und Fachkräften im Pflegekinderwesen zu erforschen und gemeinsam mit ihnen handlungsleitende Impulse für Schutzkonzepte zu erarbeiten.

Das Projekt möchte wissen:

… wie es Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien sowie Careleavern geht. Dafür werden eine Hotline eingerichtet sowie eine App und ein Online-Fragebogen entwickelt und Diskussionsrunden geführt.
… wie Pflegeeltern, Fachkräfte und Verantwortliche in Behörden über Rechte, Beteiligung und Schutz denken. Dafür werden Diskussionsrunden durchgeführt und ausgewertet.
… wo es gute Praxisansätze zu Schutzkonzepten gibt und wie sie funktionieren. Daraus sollen in Zusammenarbeit mit allen Akteur(inn)en Handlungsempfehlungen für die Fachpraxis und Fortbildungsmaterialien entstehen.

Im Pflegekinderwesen tätige Fachkräfte, Pflegeeltern sowie auch selbst in einer Pflegefamilie aufgewachsene junge Menschen sind aufgerufen sich am Projekt zu beteiligen.

Good-Practice-Beispiele im Pflegekinderwesen gesucht

Aktuell ist das FosterCare-Projektteam insbesondere auf der Suche nach Praxisbeispielen und Praxismaterialien, die im Handlungsfeld entwickelt wurden, um die Sicherheit und den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien sicherzustellen und ihre persönlichen Rechte zu stärken.

Sie haben z.B. Empfehlungen zur Gestaltung von Übergängen und zur Umgangsgestaltung mit dem Herkunftsfamiliensystem entwickelt? Sie kennen Selbsthilfeinitiativen engagierter Pflegeltern oder Beispiele für Kinderparlamente? Sie arbeiten mit didaktischem Material zur Biografie- oder Ressourcenarbeit, das sich für jüngere Pflegekinder gut bewährt hat? Sie kennen weitere gute Praxisbeispiele, die helfen die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien zu fördern und gut im Blick zu behalten? Oder Sie haben generelle Anregungen für Schutzkonzepte im Pflegekinderwesen?

Machen Sie mit und leisten Sie so einen wichtigen Beitrag für ein sicheres und geschütztes Aufwachsen von Pflegekindern in Deutschland.

Kontakt

Als Ansprechperson können Sie sich an Meike Kampert, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FosterCare an der Hochschule Landshut, E-Mail: meike.kampert@haw-landshut.de, Tel: 0871/506426 oder an Tanja Rusack, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FosterCare an der Stiftung Universität Hildesheim, E-Mail: rusack@uni-hildesheim.de, Tel: 05121/88311718, wenden.

Über FosterCare

Das Verbundprojekt FosterCare wird umgesetzt von der Stiftung Universität Hildesheim unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schröer, der Hochschule Landshut unter Leitung von Prof. Dr. Mechthild Wolff und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm unter Leitung von Prof. Dr. Jörg M. Fegert und Prof. Dr. Ute Ziegenhain.

Das Projekt FosterCare ist Teil der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Quelle: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe / Hochschule Landshut / Stiftung Universität Hildesheim

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„Kindeswohlgefährdung – und was dann? Der Hilfeplanungsprozess zwischen Herausnahme und Perspektivklärung“ am 16.10. in Stuttgart

Posted on September 15, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg führt Akademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräfte Baden-Württemberg e.V. (vormals: Pflegeelternschule Baden-Württemberg) am 16.10.2018 in Stuttgart den Fachtag: „Kinderrechte – Kinderschutz“ zum Thema „Kindeswohlgefährdung – und was dann? Der Hilfeplanungsprozess zwischen Herausnahme und Perspektivklärung“ durch.

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, Pflege- und Adoptiveltern sowie an Rechtsanwälte, Gutachter, Verfahrensbeistände, Rechtspfleger und Richter und fragt nach den Voraussetzungen und Bedingungen einer guten Zusammenarbeit der handelnden Akteure bei Kindeswohlgefährdung.

nähere Informationen

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„Jugendhilfe-Navi“ gibt Orientierung und praxistaugliche Konzepte zur Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Posted on September 14, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW bietet mit dem neuen Videoformat „Jugendhilfe-Navi“ Orientierung und praxistaugliche Konzepte zur Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die erste Folge dreht sich um das Thema Messenger und die Fragestellung: Warum sollten wir nicht mehr WhatsApp nutzen? Die Videoreihe richtet sich insbesondere an Jugendämter und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW bietet ab sofort wöchentlich Orientierung und praxistaugliche Konzepte mit dem neuen Videoformat „Jugendhilfe-Navi“. Der Redakteur Kok Hung Cheong geht jeden Donnerstag mit einer neuen Folge auf aktuelle Fragen aus der Jugendhilfe ein.

Die erste Folge zum Thema „Messenger Chaos – Warum sollten wir nicht mehr WhatsApp nutzen?“ ist auf jugendhilfenavi.de zu finden.

Das Format zielt darauf ab, Partizipation und eine gemeinsame Rezeption von Jugendhilfe-Themen anzuregen. Dabei ist der Fachstelle die Beteiligung der Zuschauer/-innen, die Wünsche äußern, Fragen stellen und Anregungen geben können, besonders wichtig. Diese wird Kok Hung Cheong aufgreifen und in die zukünftigen Videos integrieren.

Hauptziel der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW ist es, Jugendämter und damit die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in ihrem Arbeitsbereich dazu in die Lage zu versetzen, selbständig nachhaltige langfristig angelegte medienpädagogische Angebote bereitzustellen, die über einen Projektcharakter hinausgehen und die mediale Lebenswelt von Kindern- und Jugendlichen ausreichend berücksichtigen. Jugendämter müssen gestaltende Kraft im Bereich Medienpädagogik sein, um die Kinder- und Jugendhilfe zu stärken zum selbstbewussten Partner und ergänzenden Faktor der Schule in der Medienbildung zu machen.

Gefördert wird das „Jugendhilfe-Navi“ durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein Westfalen.

Quelle: Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW vom 14.09.2018

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Vierte Ausgabe des „Monitor Hilfen zur Erziehung“ erschienen

Posted on September 12, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , |

logoDie vierte Ausgabe des „Monitor Hilfen zur Erziehung“ schreibt zum einen Auswertungen und Analysen zur Inanspruchnahme von erzieherischen Hilfen, zu den Lebenslagen der Familien, aber auch zu den finanziellen Aufwendungen sowie zu regionalen Unterschieden weiter fort. Zum anderen werden aktuelle und zukunftsweisende Themen für das Arbeitsfeld aufgegriffen. Hierzu gehören die Personalentwicklung in den Hilfen zur Erziehung und im Allgemeinen Sozialen Dienst, die Eingliederungshilfen für junge Menschen mit einer (drohenden) seelischen Behinderung im Horizont der Kooperation von Jugendhilfe und Schule sowie die empirischen Einblicke in die Kinder- und Jugendhilfe für unbegleitete ausländische Minderjährige. Die Datengrundlage der Analysen sind die Ergebnisse der Kinder- und Jugendhilfestatistik bis zum Berichtsjahr 2016.

Der „Monitor Hilfen zur Erziehung 2018“ kann hier kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Ebenfalls kostenlos ist eine Druckfassung der Publikation erhältlich. Bestellungen können gerichtet werden an: ilona.haushalter@tu-dortmund.de

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Raum Hildesheim/Hannover: Wohngemeinschaften für Erwachsene mit FASD geplant

Posted on September 11, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Niedersachsen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , , |

logoDas Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln informiert über eine Umfrage zum Bedarf für betreutes Wohnen für Erwachsene, die von der Johanniter-Unfall-Hilfe, Landesverband-Niedersachsen / Bremen, durchgeführt wird:

Die Johanniter-Unfall-Hilfe plant an verschiedenen Standorten in Hildesheim und Hannover WGs für Erwachsene mit FASD. In den WGs wird eine ambulante Betreuung (Eingliederungshilfe) für jeweils zwei Bewohner angeboten. Ziel ist es, den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben mit Unterstützung zu ermöglichen. Die Johanniter-Unfall-Hilfe führt gerade eine Umfrage durch, um den Bedarf an Wohnungen für FASD-Betroffene zu ermitteln. Bitte unterstützt diese Umfrage, damit schnellstmöglich entsprechende Angebote in Hildesheim und Hannover geschaffen werden können.

Hier geht’s zur Umfrage: www.johanniter.de/fasd

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„Gesetzliche Grundlagen für Pflegefamilien“ am 10.11. in Freudenstadt

Posted on September 10, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoDie Pflegeelternschule Baden-Württemberg veranstaltet am 10.11.2018 ein Tagesseminar in Freudenstadt. Ulrich Schürrer wird zum Thema „Gesetzliche Grundlagen für Pflegefamilien“ referieren.

Das Seminar möchte Pflegeeltern eine Einführung in die gesetzlichen Grundlagen, insbesondere Achtes Sozialgesetzbuch (SGB VIII) und Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), geben. Dazu werden zentrale Begriffe wie Hilfe zur Erziehung, Vollzeitpflege, Hilfeplan, Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung, elterliche Sorge, Vormundschaft und Pflegschaft geklärt.

nähere Informationen

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„Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) verstehen und kompetent begleiten“ am 08./09.11. in Marburg

Posted on September 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoUnter dem Dach der Lebenshilfe Bundesvereinigung bieten Gela Becker und Andreas Francke ein Seminar an zum Thema „Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) verstehen und kompetent begleiten – Verhaltensbesonderheiten, Langzeitverlauf und Hinweise für die Betreuung„. Die Veranstaltung findet vom 08.-09.11.2018 in Marburg statt.

Diese Überblicksveranstaltung gibt:

  • einen Einblick in die Besonderheiten der FASD-Diagnostik, insbesondere zu „unsichtbaren“ Unterformen,
  • Hinweise zur Problematik der Fehldiagnosen unter besonderer Berücksichtigung der Borderline-Störung,
  • einen Überblick über komorbide und sekundäre Störungen,
  • einen Überblick über den Langzeitverlauf der Behinderung,
  • Hinweise zur Problematik der Überleitung in den Erwachsenenbereich sowie zur Problematik der Zuordnung zu geistiger/ seelischer oder körperlicher Behinderung,
  • Hinweise für die Betreuung,
  • einen Überblick über evaluierte Interventionen und Trainings.

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PFAD Fachinfo: Ausbildungsvergütung von Pflegekindern

Posted on September 4, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

logoAnläßlich des Schul- und Ausbildungsbeginns informiert PFAD über die Rechtslage zum Thema Ausbildungsvergütung von Pflegekindern:

Jetzt im Herbst beginnt für viele Pflegekinder ein neuer Lebensabschnitt – eine berufliche oder schulische Ausbildung. Mit Ausbildungsbeginn stellt sich regelmäßig die Frage nach der Ausbildungsvergütung und was davon den Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die noch in der Jugendhilfe sind, übrigbleibt.

Manche Leistungen – wie das BAföG bei einer schulischen Ausbildung oder die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Agentur für Arbeit – dienen dem gleichen Zweck wie das Pflegegeld nach § 39 SGB VIII, dem Unterhalt. Deshalb müssen diese an das Jugendamt abgeführt werden, sodass dem jungen Menschen kein zusätzliches Geld zur Verfügung steht.

Bei einer beruflichen Ausbildung jedoch ist der Arbeitgeber verpflichtet, ein Lehrlingsentgelt zu zahlen. Dies nehmen einige Jugendämter zum Anlass, Jugendliche zu ihren Unterhaltskosten heranzuziehen, ihnen also von ihrem Lehrlingsentgelt etwas abzufordern.

So schreibt z. B. ein Jugendamt: „Das Ausbildungseinkommen der/des Jugendlichen muss in Höhe von 75 % für den eigenen Unterhalt eingesetzt werden.“ Aber dies ist rechtlich nicht korrekt!

Seit 2013 gilt mit dem KJVVG eine eindeutige Klarstellung zum anzusetzenden Einkommenszeitraum bei einer Kostenheranziehung. § 93 Absatz 4 SGB VIII regelt eindeutig, dass als zu Grunde zu legendes Einkommen das durchschnittliche Jahreseinkommen des vorangegangenen Kalenderjahres anzusetzen ist – und nicht das aktuelle Einkommen.

In mehreren Urteilen, wie

  • Urteil des OVG Cottbus VG K 568/16 vom 3.2.2017
  • Urteil des VG Berlin VG 18 K 443.14 vom 05.03.2015

sowie in Rechtsgutachten

  • DIJuF Rechtsgutachten SN_2017_0557 Kr vom 22.08.2017 und
  • Rechtskommentar Hauck, Erich Schmidt Verlag (Stähr zu § 94 III Nr.8 RN 29)

wird dies klar bestätigt und die oft noch gängige Praxis der wirtschaftlichen Jugendhilfe infrage gestellt.

Siehe auch die PFAD Stellungnahme vom 18.06.2018: PFAD kritisiert Empfehlungen der BAG LJÄ zur Kostenheranziehung junger Menschen.

Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes e.V. vom 03.09.2018 (pdf)

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„Pflegekinderhilfe und Familiengericht“ am 04.12. in Hannover

Posted on September 4, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDiana Eschelbach und Ingo Socha werden am 04.12.2018 in Hannover zum Thema „Pflegekinderhilfe und Familiengericht“ referieren.

Fachkräfte der Pflegekinderhilfe sind immer wieder mit familiengerichtlichen Verfahren konfrontiert, sei es, weil sie als Vertreter/inn/en des Jugendamts am Verfahren mitwirken oder weil sie im Rahmen der Begleitung von Pflege- oder Herkunftsfamilien Beratung anbieten bzw. bei laufenden Verfahren als Unterstützung im Hintergrund gebraucht werden. Immer geht es um die Kinder und Jugendlichen und deren Wohl – die Anlässe für familiengerichtliche Verfahren können jedoch unterschiedlich sein: Sorgerechtsentzug wegen Kindeswohlgefährdung, Umgangsverfahren, Herausgabeverlangen/Verbleibensanordnung, einvernehmliche Übertragung der Personensorge auf die Pflegeeltern oder auch ein Abstammungs- oder Adoptionsverfahren. Fachkräfte brauchen zur Bewältigung der im Rahmen familiengerichtlicher Verfahren anstehenden Aufgaben zusätzlich zum sozialpädagogischen Know how auch einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und die Abläufe von familiengerichtlichen Verfahren. Hilfreich ist ein Verständnis für die Herangehensweise und Rolle der anderen Beteiligten wie Richter/innen, Anwält/inn/e/n, Verfahrensbeistände und Gutachter/innen. Nicht zuletzt müssen die Fachkräfte wissen, wie sie ihre Anliegen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen am besten anbringen und notfalls auch gegen Widerstände durchsetzen können.

Inhalte der Fortbildung:

  • Anlässe für familiengerichtliche Verfahren
  • Abläufe und Prinzipien nach dem FamFG
  • Rechtsstellung der Beteiligten
  • Aufgaben des Jugendamts bzw. des Fachdienstes im Zusammenhang mit familiengerichtlichen Verfahren
  • Erwartungen des Gerichts an das Jugendamt bzw. den Fachdienst
  • Sicherheit in der Kommunikation mit dem Familiengericht
  • Stellungnahmen / Sachstandsberichte

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„Aus dem Kopf gefallen“ – Eine Filmreihe über junge Menschen mit FASD und ihre Überlebenshelfer

Posted on September 3, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

logoDie neue dokumentarische Filmreihe des Medienprojekts WuppertalAus dem Kopf gefallen“ porträtiert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit FASD zwischen 8 und 36 Jahren in ihren (Pflege-)Familien. Der Fokus liegt auf dem Erleben der Betroffenen.

Der Film kann geliehen oder gekauft werden.

nähere Informationen

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„Alles was recht ist – Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ am 03.12. in Hannover

Posted on September 3, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 03.12.2018 wird Diana Eschelbach in Hannover zum Thema „Alles was recht ist – Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ referieren.

Pflegeeltern sind Leistungserbringer für das Jugendamt – aber auch Privatpersonen. Mit der Aufgabe der Vollzeitpflege und Versorgung, Betreuung und Begleitung eines Pflegekindes im eigenen Haushalt entstehen damit verbundene Rechte und Pflichten der Pflegeeltern, die nicht immer selbstverständlich und klar sind. Wichtig sind Information, Transparenz und die Offenheit für Fragen. Damit Pflegeeltern mehr Sicherheit in Bezug auf den rechtlichen Rahmen ihrer Aufgabe bekommen, soll die Veranstaltung einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen aus dem SGB VIII, BGB und FamFG bieten sowie konkrete Fragestellungen behandeln.

Inhalte:
Leistung Vollzeitpflege, Hilfeplanverfahren, finanzielle Ausstattung der Pflegestelle, Beratungsanspruch, Wunsch- und Wahlrecht, sorgerechtliche Befugnisse und Sorgerechtsvollmachten, Umgangsrechte, Stellung im familiengerichtlichen Verfahren, Verbleibensanordnung –
Austausch zu konkreten Fallfragen

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„Kreative Methoden für die Beratung in der Pflegekinderhilfe nutzen“ am 03.12. in Hannover

Posted on September 2, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 03.12.2018 wird Heidrun Sauer im Landesjugendamt Hannover zum Thema „Kreative Methoden für die Beratung in der Pflegekinderhilfe nutzen“ referieren.

Kreative und handlungsorientierte Methoden sind hilfreiche Instrumente, um neue Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensräume zu eröffnen und Ressourcen freizusetzen. Sie unterstützen dabei, komplexe Anliegen und Problemlagen überschaubarer zu machen, nicht-sprachliche Aspekte mit einzubeziehen und somit schneller zu Lösungen zu kommen.
Im Beratungsalltag erscheint aber häufig der Aufwand beim Einsatz von kreativen Methoden zu hoch oder es besteht Sorge, dass sie gerade nicht passen. In diesem Seminar werden wir deshalb gemeinsam das vorhandene Methodenrepertoire der Teilnehmer*innen nutzen und erweitern, um passende Arrangements für verschiedene Beratungsanlässe zu entwickeln.

Schwerpunkte:

  • Anregungen für die Auswahl und den Einsatz von Methoden
  • Methodenrepertoire für unterschiedliche Beratungskontexte (Beratung von Pflegeeltern/Eltern, Teamberatung) erweitern und sichern
  • kreative und handlungsorientierte Methoden erproben
  • Ideen zur Entwicklung eines abrufbaren Methodenpools

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Jahresprogramm 2019 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 1, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas neue Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für 2019 liegt vor. Angeboten werden 15 Seminare, die den Schwerpunkt auf den Alltag mit Pflegekindern liegen, aber auch aus Sicht von Pflegeeltern Hilfen für ihre eigene Situation, den Umgang mit Belastung und Stress zu vermitteln.

Bereits zum fünften Mal bietet die Stiftung in der Karwoche eine Seminarreise für Pflegefamilien auf Sylt an.

zum Programm 2019

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„Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 27.10. in Düsseldorf

Posted on September 1, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 27.10.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Düsseldorf das Seminar „Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?„.

Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse der Bindungsforschung, tiefenpsychologischer und sozialpädagogischer Ansätze, erläutert Dr. Martina Cappenberg, wie die Bedürfnisse von Pflegekindern zu verstehen sind und welche Bindungsangebote sie in der Beziehungsentwicklung zu ihren Pflegeeltern benötigen.

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Expertise „Migration in der Pflegekinderhilfe“

Posted on August 31, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Kinder- und Jugendhilfe ist professionell und konzeptionell längst nicht hinreichend auf den Wandel der Gesellschaft durch Migration eingestellt. Dies zeigt sich wie unter einem Brennglas auch in der Pflegekinderhilfe.

Die vorliegende Expertise „Migration in der Pflegekinderhilfe“ von Heinz Müller und Laura de Paz Martínez fasst zentrale Erkenntnisse zum Handlungsfeld Migration in der Pflegekinderhilfe vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes sowie der Einschätzungen aus der Praxis zusammen, die im Rahmen der Veranstaltung Expert_innen-Hearing am 30.05.2017 in Mainz gesammelt wurden.

Zudem wird die fachliche-theoretische Debatte der letzten Jahrzehnte zu Konzepten Interkultureller Pädagogik skizziert, um deren Ergebnisse zum Umgang mit den Kategorien Kultur, Nation und Differenz auch für das Feld der Pflegekinderhilfe fruchtbar zu machen.

Ziel der Expertise ist es, Einschätzungen zur Ausgangslage, konkrete Handlungsbedarfe und erste Empfehlungen zu erarbeiten und damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themenfeldes Migration in der Pflegekinderhilfe zu leisten.

Die Expertise kann ab voraussichtlich September 2018 kostenpflichtig als Print-Version erworben werden, ISBN 978-3-94704-01-9, 129 S., ca. 12,00 € unter (0)69 / 633 986 0. Download hier kostenlos möglich.

Quelle: IGfH

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TV-Tipp: „37 Grad: Eltern verzweifelt gesucht – Vom Kinderheim in die Pflegefamilie“

Posted on August 31, 2018. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIn der Reihe 37 Grad zeigen ZDF (09.04. um 22.15 Uhr) und ARD (am 11.09. um 00.05 Uhr) die Dokumentation „Eltern verzweifelt gesucht – Vom Kinderheim in die Pflegefamilie“ von Phillis Fermer.

Anne und Frank leben mit ihrer leiblichen Tochter (14) in Köln. Das Jugendamt vermittelt ihnen die neunjährige Pflegetochter Nermina, die bereits drei Jahre im Kinderheim gelebt hat. Nerminas Eltern haben sich getrennt, die Mutter ist psychisch schwer erkrankt.

Nach Ausstrahlung kann der Film in der Mediathek nachgesehen werden.

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PFAD Bayern fordert Bayerisches Familiengeld auch für Pflegefamilien

Posted on August 30, 2018. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

logoPressemitteilung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. vom 30.08.2018:

Wir als Verband PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V., stellen verärgert fest, dass die meisten Pflegeeltern – bewilligt werden bis dato nur Pflegeverhältnisse in Adoptionspflege – vom Bezug des Bayerischen Familiengeldes ausgeschlossen sind.

Ziel des Gesetzes ist es aber, Familien zu unterstützen, indem ihnen – unabhängig vom gewählten Lebensmodell eine Anerkennung ihrer Erziehungsleistung gewährt werden soll.
Im Gesetz steht: „Eltern erhalten zugleich den nötigen Gestaltungsspielraum, frühe Erziehung und Bildung der Kinder einschließlich gesundheitsförderlicher Maßnahmen in der jeweils von ihnen gewählten Form zu ermöglichen, zu fördern und insbesondere auch entsprechend qualitativ zu gestalten“. In diesem Kontext ist für uns als Verband nicht nachvollziehbar, dass Pflegeeltern vom Familiengeld ausgeschlossen werden sollen.
Es ist pädagogisch wichtig und sinnvoll, einem Pflegekind möglichst viel „normale“ Familie zu geben und da übersteigen die Ausgaben sehr oft das Pflegegeld.
Um nun dem Pflegekind eine „normale“ Familiensituation bieten zu können, sollten Pflegefamilien die Teilnahme an schulischen Aktivitäten, wie Freizeiten, Schulreisen oder Bildungsexkursionen ermöglichen.
Die meisten Pflegefamilien leisten übers Jahr gesehen einiges an Zuzahlungen, die sie aus eigener Tasche bestreiten ohne darüber nachzudenken wo ein Zuschuss zu holen ist.
Bei diversen politischen Gesprächen und Diskussionen wird immer wieder genannt, welch ein Segen eine Pflegefamilie, die sich selbstlos für eigentlich fremde Kinder einsetzt, doch im finanziellen Sinne für die Allgemeinheit ist. Wenn aber Erziehungsleistung und Engagement für bayerische Familien honoriert wird, dann muss dies natürlich auch für Pflegeeltern gelten.

Wir bitten daher die bayerische Regierung, hier nicht mit zweierlei Maß zu messen und Pflegefamilien hier die Anerkennung als vollwertige Familien zu gewähren.

Peter Able, 1. Vorsitzender PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V

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Kino-Tipp: „Vom Ankommen & Vorankommen – junge Geflüchtete blicken auf ihr Leben“ am 08.09. in Bremen

Posted on August 28, 2018. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoPiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH beteiligt sich an der Bremer Integrationswoche.

Am Samstag, den 08.09.2018, startet um 17 Uhr ein Kinonachmittag unter dem Titel „Vom Ankommen & Vorankommen – junge Geflüchtete blicken auf ihr Leben.“ Gezeigt werden zwei kurze Dokus und der Spielfilm „Big Earth“ – alles Filme, die mit und von jungen Geflüchteten selbst gemacht wurden.

Die Darsteller sind zum anschließenden Filmgespräch dabei. Diese Veranstaltung führen PiB und Fluchtraum Bremen e. V. gemeinsam im Kino 46, Birkenstr. 1, durch.

Alle Veranstaltungen sind öffentlich und kostenlos.

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„Identitätsbildung von Jungen – Geschlecht als Konfliktkategorie?“ am 28.11. in Düsseldorf

Posted on August 28, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie diesjährige Fachtagung des Evangelischen Vereins für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. widmet sich dem Thema „Identitätsbildung von Jungen – Geschlecht als Konfliktkategorie? Anforderungen an Repräsentanz von mütterlicher und väterlicher Struktur in Adoptiv- und Pflegefamilien„.

Die Tagung findet am 28.11.2018 in der Jugendherberge Düsseldorf statt. Referent wird der analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut Dr. Hans Hopf sein.

Einladung + Programm

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„Rechtliche Grundlagen für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 22.10. in Birkenfeld

Posted on August 27, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 22.10.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Birkenfeld das Seminar „Rechtliche Grundlagen für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“.

Das Seminar mit Prof. Dr. Ludwig Salgo beschreibt die rechtlichen Grundlagen kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder und diskutiert aktuelle Möglichkeiten und strukturelle Voraussetzungen für die Umsetzung. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.
Das Seminar wird im Frühjahr 2019 mit der Sicht auf die internationale Pflegekinderforschung und sozialpädagogische Methoden fortgesetzt.

nähere Informationen

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„Pflegeeltern und Vormünder – Pflegeeltern als Vormünder“ am 26.11. in Hannover

Posted on August 26, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoHenriette Katzenstein wird am 26.11.2018 im Landesjugendamt Hannover zum Thema „Pflegeeltern und Vormünder – Pflegeeltern als Vormünder“ referieren.

Vormund und Pflegeeltern teilen sich Erziehungsaufgaben, der Pflegekinderdienst steht beratend zur Seite. Diese Konstellation erfordert gute Kooperation. Das geplante neue Vormundschaftsrecht hat das im Blick. Etwas anders ist die Situation, wenn Pflegeeltern die Vormundschaft übernehmen. Im Seminar werden Grundlagen für die Kooperation erarbeitet.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Pflichten, Rechte, Kooperation nach neuem Vormundschaftsrecht
  • Beteiligung des Kindes/Jugendlichen
  • Hilfeplan und Vorbereitung
  • Umgang: Recht und Regelungen
  • Übernahme der Vormundschaft durch Pflegeeltern
  • Arbeit an Fallbeispielen

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TV-Tipp „Eltern verzweifelt gesucht – Vom Kinderheim in die Pflegefamilie“ am 04.09.

Posted on August 25, 2018. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoIn Deutschland sind über 75.000 Kinder in Pflegefamilien untergebracht, weitere 95.000 in Heimen. Die Doku-Reihe „37 Grad“ begleitet eine Familie, die einem Pflegekind aus dem Heim ein neues Zuhause geben will. Ausstrahlung am 04.09.2018 von 22:15 – 22:45 Uhr im ZDF.Im Anschluss findet man den Beitrag in der ZDF-Mediathek.

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Berlin/Brandenburg: Über 43.000 neu begonnene Hilfen zur Erziehung in der Region

Posted on August 23, 2018. Filed under: Berlin, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoIm Jahr 2017 wurde für 25.658 junge Menschen bzw. Familien in Berlin und 17.614 in Brandenburg eine Hilfe zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe neu gewährt. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist das gegenüber dem Vorjahr in Berlin eine Steigerung von 5,6 Prozent und in Brandenburg von 1,1 Prozent. Über 35.000 Hilfen (Berlin: 18.850; Brandenburg: 16.397) wurden im Laufe des Jahres beendet und fast 49.000 (Berlin: 29.855; Brandenburg: 19.129) Hilfen bestanden am Jahresende fort.

Unter den im Jahr 2017 beendeten und bestehenden Hilfen bildeten Erziehungsberatungen mit 45,7 Prozent in Berlin und 36,0 Prozent in Brandenburg den Schwerpunkt. Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen standen mit 17,0 Prozent in Brandenburg und 15,0 Prozent in Berlin an zweiter Stelle. Sozialpädagogische Familienhilfe wurde in Brandenburg in 14,7 Prozent und in Berlin in 11,0 Prozent der Fälle geleistet.
In Brandenburg wurden fast 4.000 Betreuungsfälle im Rahmen der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen erfasst. In Berlin waren es mehr als 5.000 Fälle.

Die erzieherischen Hilfen richten sich überwiegend an junge Menschen, zum Teil jedoch an Familien. Insgesamt erhielten mehr als 40.800 junge Menschen im Land Brandenburg und über 54.400 in Berlin Hilfen zur Erziehung, die von öffentlichen und freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht werden.
Hauptgründe für die Hilfegewährung sind eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten sowie die Belastung junger Menschen durch familiäre Konflikte.

Weitere Ergebnisse der Erzieherischen Hilfe, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen, Hilfe für junge Volljährige für die Länder Berlin und Brandenburg beinhaltet der Statistische Bericht K V 2 zum kostenfreien Herunterladen unter: http://www.statistik-berlin-brandenburg.de.

Quelle: Pressemitteilung des Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vom 22.08.2018

 

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61.400 Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2017

Posted on August 22, 2018. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

WIESBADEN – Im Jahr 2017 führten die Jugendämter in Deutschland rund 61.400 vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen (Inobhutnahmen) durch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden die Inobhutnahmen überwiegend von sozialen Diensten und Jugendämtern (58 %) angeregt. In 17% aller Fälle hatten Kinder und Jugendliche selbst Hilfe beim Jugendamt gesucht. Bei weiteren 14 % der Inobhutnahmen machten Polizei oder Ordnungsbehörden auf die Problemsituation aufmerksam, in 6 % die Eltern(teile) der betroffenen Minderjährigen. Die übrigen Schutzmaßnahmen (5 %) erfolgten aufgrund von Hinweisen Anderer, zum Beispiel von Ärztinnen oder Ärzten, Lehrpersonal oder Verwandten.

Die Jugendämter sind berechtigt und verpflichtet, vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen als sozialpädagogische Hilfe in akuten Krisen- oder Gefahrensituationen durchzuführen. Diese können auf Bitte der betroffenen Kinder, bei einer dringenden Gefahr für das Kindeswohl oder bei unbegleiteter Einreise aus dem Ausland eingeleitet werden. Bis eine Lösung für die Problemsituation gefunden ist, werden die Minderjährigen vorübergehend in Obhut genommen und gegebenenfalls fremduntergebracht, etwa in einem Heim oder einer Pflegefamilie.

Rund 20.300 (33 %) aller im Jahr 2017 in Obhut genommenen Jungen und Mädchen waren noch im Kindesalter (unter 14 Jahre). Am häufigsten (49 %) leiteten die Jugendämter bei diesen Kindern die vorläufigen Schutzmaßnahmen wegen Überforderung der Eltern oder eines Elternteils ein. Auch der Schutz vor Vernachlässigungen (21 %) und Misshandlungen (14 %) spielte in dieser Altersgruppe eine wichtige Rolle. Neben den Kindern wurden im Jahr 2017 gut 41.000 Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre) in Obhut genommen. Im Jugendalter wurde der Großteil der Inobhutnahmen infolge unbegleiteter Einreisen aus dem Ausland durchgeführt (51 %). Von Bedeutung waren bei den Jugendlichen auch Überforderung der Eltern oder eines Elternteils (18 %) und allgemeine Beziehungsprobleme (8 %). Gut jedes zehnte betroffene Kind (11 %) und knapp jeder dritte betroffene Jugendliche (30 %) war vor der Inobhutnahme aufgrund der Problemsituation von Zuhause (einschließlich Heim, Pflegefamilien und anderen betreuten Wohnformen) ausgerissen.

Die meisten vorläufigen Schutzmaßnahmen endeten bei den Kindern unter 14 Jahren mit der Rückkehr zu den Sorgeberechtigten (43 %) oder einer erzieherischen Hilfe in einem Heim beziehungsweise einer Pflegefamilie (32 %). Die Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren kehrten dagegen deutlich seltener zu den Sorgeberechtigten zurück (19 %): Hier mündeten die Inobhutnahmen am häufigsten in einer erzieherischen Hilfe in einem Heim, einer Pflegefamilie oder einer betreuten Wohnform (26 %). Auch sonstige stationäre Hilfen, beispielsweise in einer Jugendpsychiatrie oder einem Krankenhaus, wurden im Jugendalter verstärkt im Anschluss an eine Inobhutnahme in Anspruch genommen (20 %). Jede zweite vorläufige Schutzmaßnahme konnte nach spätestens zwei Wochen beendet werden, sowohl bei den Kindern (50 %), als auch bei den Jugendlichen (49 %).

Infolge einer Gesetzesänderung zum Umgang mit unbegleitet eingereisten Minderjährigen sind die aktuellen Ergebnisse der Statistik der vorläufigen Schutzmaßnahmen nur eingeschränkt mit den bisherigen Ergebnissen vergleichbar: Im Jahr 2017 wurden erstmals – zusätzlich zu den bisher durch die Statistik abgedeckten regulären Inobhutnahmen (gemäß § 42 SGB VIII) – weitere rund 11.100 so genannte vorläufige Inobhutnahmen nach unbegleiteter Einreise (gemäß § 42a SGB VIII) erfasst. Zusammen mit den rund 11.400 regulären Inobhutnahmen nach unbegleiteter Einreise (gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 3 SGB VII), fließen sie ab 2017 vollständig in das Gesamtergebnis mit ein. Dadurch gab es im Berichtsjahr 2017 rund 22.500 Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreise (37 %).

Trotz dieser Erweiterung lag die Zahl der Inobhutnahmen nach unbegleiteter Einreise deutlich unter der Zahl von 2016. Damals waren gut 44.900 reguläre Inobhutnahmen nach unbegleiteter Einreise gemeldet worden. Dabei ist zu beachten, dass die Angaben aus den Jahren 2015 und 2016 in ihrer Aussagekraft eingeschränkt sein können. Die Ergebnisse basieren auf Verwaltungsdaten, die nach Abschluss der jeweiligen Inobhutnahme durch das zuständige Personal in den Jugendämtern erfasst werden. Aufgrund der starken Belastung der Jugendämter in den Jahre 2015 und 2016 durch das hohe Aufkommen an unbegleitet eingereisten Minderjährigen sind Erfassungsprobleme nicht auszuschließen.

Die durch die Gesetzesänderung entstandenen Neuerungen in der Statistik werden im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zur Kinder- und Jugendhilfe erläutert.

Detaillierte Daten zur Statistik der vorläufigen Schutzmaßnahmen können über die Tabelle Vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche (22523-0001) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung von Destatis vom 22.08.2018

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TV-Tipp: „Gedanken einer Pflegemutter“

Posted on August 21, 2018. Filed under: Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIn der Sendung Panorama 3 vom 21.08.2018 wurde der Beitrag „Gedanken einer Pflegemutter“ mit Karen Dabels gesendet. Sie ist seit 20 Jahren Pflegemutter, betreut vier Pflegekinder und engagiert sich im Pflegeelternrat von Freunde der Kinder Hamburg und im PFAD Bundesverband.

Karen Dabels möchte „den Kindern so viel mitgeben, dass sie ein gutes und selbstbestimmtes Leben führen können“.

zum Podcast (4.21 min)

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„Pubertät – Adoptivelternschaft in stürmischen Zeiten“ – Themenabend für Adoptiveltern am 03.09. in Siegburg

Posted on August 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoRhein-Sieg-Kreis (db) – Wertvolle Tipps und viel Hintergrundwissen für Eltern von pubertierenden Adoptivkindern bietet ein Themenabend der Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle der Jugendämter im Rhein-Sieg-Kreis am 3. September 2018. Die Pubertät stellt die Beziehung zwischen Mutter, Vater und Kind auf eine besondere Probe. Das gilt besonders für Adoptivfamilien.

Mädchen und Jungen wirken auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden oft unausgeglichen und versuchen, sich von den Eltern durch oppositionelles Verhalten zu lösen. Das kann zu Streit und auch zu hilflosen Eltern führen.

In dem Gesprächsabend geht es darum, „was in den Köpfen der jungen Menschen los ist“ und verständlich zu machen, wie Adoptiveltern mit dem Verhalten ihrer Kinder umgehen können. Gerade die innere Haltung kann für Eltern der Schlüssel dazu sein, diese Zeit gut zu bewältigen.

Veranstaltet wird der Themenabend von der Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle des Kreisjugendamtes und der Jugendämter der Städte Bad Honnef, Bornheim, Hennef, Königswinter, Lohmar, Meckenheim, Niederkassel, Rheinbach, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf.

Die Diplom-Sozialpädagogin Anne-Katrin Sensenschmidt und die Diplom-Psychologin Evelyn Runde werden als Mitarbeiterinnen der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle durch den Abend führen und Fragen beantworten. Es besteht die Möglichkeit, das Thema in weiteren Gruppenabenden zu vertiefen.

Der Themenabend findet am Montag, den 3. September 2018 von 19.00 bis 21.00 Uhr im Raum Sieg (AE 04a) des Siegburger Kreishauses statt.

Interessierte können sich hier anmelden:

Aggi Altena, Tel. 02241 / 13 3122 oder aggi.altenarhein-sieg-kreisde

Beate Kasolowsky, Tel. 02241 / 13 2569 oder beate.kasolowsyrhein-sieg-kreisde

Christina Wiltfang, Tel. 02241 / 13 2331 oder christina.wiltfangrhein-sieg-kreisde

Quelle: Pressemitteilung des Rhein-Sieg-Kreises vom 16.08.2018

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„Neu in der Pflegekinderhilfe – Ein Grundlagenkurs“ vom 26.-30.11. in Potsdam

Posted on August 14, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen |

logoMit der Veranstaltung „Neu in der Pflegekinderhilfe – Ein Grundlagenkurs“ vom 26.-30.11. in Potsdam richtet sich der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. an Fachkräfte, die erst seit Kurzem oder künftig im Bereich Pflegekinderhilfe bei einem öffentlichen oder freien Träger tätig sind bzw. sein werden.

Die Pflegekinderhilfe ist ein eigenes Aufgabenfeld innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe, in dem die Fachkräfte mit unterschiedlichen Akteuren rund um das Pflegekind herum zusammenarbeiten. Die Arbeit im Kontext von zwei Familien bedeutet für die Fachkräfte in der Pflegekinderhilfe als Ansprechpartner*in für Pflegekinder, Pflegeeltern und Eltern präsent zu sein und erfordert spezifische Kenntnisse.

In dem Grundlagenkurs erhalten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die wichtigsten Aufgabengebiete und die Rechtsgrundlagen der Pflegekinderhilfe um in die anspruchsvolle Arbeit mit den vielen Beteiligten kompetent und gut vorbereitet einsteigen zu können.

Anmeldeschluss ist am 27.09.2018.

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18. Berliner Pflegefamilientag im Zoo am 01.09.

Posted on August 14, 2018. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer diesjährige Berliner Pflegefamilientag findet am 01.09.2018 im Berliner Zoo statt, dem älteste Zoo Deutschland und artenreichsten Zoo der ganzen Welt.

Neben den zahlreichen Tierattraktionen gibt es zusätzlich an den Ständen der Pflegekinderdienste ein großes Bastel- und Spielprogramm zum Mitmachen und Spaß haben.

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„Beratung in Pflegeverhältnisse im interkulturellen Kontext“ am 14.11. in Hannover

Posted on August 14, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoCorinna Schürmann wird am 14.11.2018 im Landesjugendamt Hannover über „Beratung in Pflegeverhältnisse im interkulturellen Kontext“ referieren.

Beim Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, insbesondere wenn sie sich familienähnlich zusammen schließen, geht es immer zuallererst um Kulturen: das eigene, das Fremde, die Diversität. Um sich mit dem Begriff der Interkulturalität auseinander setzen zu könne, bedarf es der Reflexion des eigenen kulturellen Hintergrunds und seiner Wirkung in der Interaktion. Die Fortbildung fördert Reflexion und Auseinandersetzungsfähigkeit, stellt Methoden für den Umgang mit Diversität vor und gibt Tips für die praktische Umsetzung.

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„… und morgen bin ich 18! Pflegekinder an der Schwelle zur Volljährigkeit“ am 13.10. in Bad Waldsee

Posted on August 13, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Pflegeelternschule Baden-Württemberg veranstaltet am 13.10.2018 ein Tagesseminar in Bad Waldsee. Uta Gohlke wird zum Thema “ … und morgen bin ich 18!“ Pflegekinder an der Schwelle zur Volljährigkeit“ referieren.

Jeder neue Übergang wird von Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien nicht als Chance, sondern als Bedrohung erlebt. Dennoch kann ein Übergang gelingen und durch einfühlsame und kompetente Begleitung – statt zu einem Bruch – zur Brücke in einen neuen Lebensabschnitt führen. Die Veranstaltung will vor allem Pflegeeltern und ihren heranwachsenden Pflegekindern pädagogische und rechtliche Hilfestellung geben und hier besonders beim Übergang in die Volljährigkeit.

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Artikel über einen Sachbearbeiter bei der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Posted on August 10, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoEinen seltenen Einblick in die Aufgaben eines Sachbearbeiters der Wirtschaftlichen Jugendhilfe gibt der Artikel „Ich habe die Entscheidung nie bereut“ auf Focus.de vom 10.08.2018.

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Fachtagung „Fachberater in der Sonderpflege – Beruf oder Berufung“ am 13.09. in Bonn

Posted on August 10, 2018. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Fachtagung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V.Fachberater in der Sonderpflege – Beruf oder Berufung“ findet am 13. September 2018 in Bonn statt.

Mit dieser Tagung soll versucht werden Methoden aus der Unternehmensberatung und Sichtweisen aus der Sozialpädagogik zu kombinieren. Dazu wurden mit der Unternehmensberaterin Anke Tielker und dem Sozialpädagogen Dirk Schäfer zwei Referenten gewonnen, die über ihren Tellerrand hinausblicken und neue Perspektiven eröffnen können.

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„Jetzt schreiben wir!“ Pflegekinder melden sich im neuen BLICKPUNKT zu Wort

Posted on August 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIn der aktuellen Ausgabe des BLICKPUNKT PFLEGEKINDER kommen diesmal fast ausschließlich (ehemalige) Pflegekinder zu Wort. Drei ehemalige Pflegekinder haben selbst Texte verfasst, zwei weitere standen im Interview Rede und Antwort. Auch lesenswert ist der Beitrag eines leiblichen Kindes aus einer Pflegefamilie.

Seit 1992 gibt PFIFF im Auftrag der Stadt Hamburg den BLICKPUNKT PFLEGEKINDER heraus, der sich vor allem an Pflegeeltern und Fachkräfte in Hamburg, aber auch darüber hinaus, richtet.

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PFAD Fachzeitschrift 3/2018: „Adoption und Pflege – ein lebenslanger Prozess“

Posted on August 6, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logoMit dem für alle Betroffenen prägenden Ereignis einer Adoption bzw. Inpflegegabe und deren eventuell lebenslangen Verarbeitung beschäftigen sich die Artikel der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschift „Adoption und Pflege – ein lebenslanger Prozess„.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner (im Editorial): „Unsere fachkundigen Autorinnen zeigen die vielfältigen Facetten des Themas „Pflege und Adoption – ein lebenslanger Prozess“ auf. Die Bundesarbeitsgemeinschaft ADOPTION UND INPFLEGE bearbeitete diese Thematik auf ihrer jährlichen Tagung. Wichtige und hilfreiche Erkenntnisse für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen wurden zusammengetragen, die sowohl Pflege- und Adoptiveltern für ihr familiäres Zusammenleben als auch die Jugendhilfe zur weiteren Verbesserung ihrer Strukturen nutzen können. Mit einem offenen Umgang mit der Lebensgeschichte des Kindes gelingt eine vertrauensvolle Begleitung oft weit über das Kindes- und Jugendalter hinaus.“

Einige Inhalte:

  • Sepiedeh Fazlali-Rusert: „Zwischen den Welten“ – Auf der Suche nach Heimat und Identität Pflegekindern Halt geben
  • Susanne Panter: Der Zugang von Adoptierten zu ihrer Herkunft: Ein Schlüssel zur Bindungsfähigkeit
  • Melanie Kleintz: Das Labyrinth – Adoptiert bleibt man ein Leben lang
  • Waltraut Schäfer: Liebe – Vertrauen – Akzeptanz
  • Tagungsbericht: 18. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE
  • #NoMotherNoChild – Müttern ein Gesicht geben
  • Adoptivkinder in der Pubertät – und später?
  • PFAD Stellungnahme zu den Empfehlungen der BAG LJÄ
  • Zu Gast beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Rechtsthemen, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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