Fachtagung „Biografien von Pflegekindern“ am 12.10. in Siegen

Posted on August 29, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDie Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen veranstaltet am 12.10.2018 einen Fachtag zum Thema „Biografien von Pflegekindern„.

Anlass ist der Wechsel von Dr. Daniela Reimer von der Universität Siegen an die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Eines der zentralen Themen von Dr. Reimers wissenschaftlichen Arbeit wird im Fokus stehen: die Biografieforschung. Verschiedene Facetten der Biografieforschung werden beleuchtet und ihr Wert für Forschung und Praxis vermessen.

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PFAD Fachzeitschrift 2/2016: „Alltag in Pflege- und Adoptivfamilien: gestern – heute – morgen“

Posted on Mai 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Ausgabe 2 des Jubiläumsjahrgangs der PFAD Fachzeitschrift widmet sich dem Thema „Alltag in Pflege- und Adoptivfamilien: gestern – heute – morgen„. Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • August Huber: Erziehung in Pflege- und Adoptivfamilien: gestern – heute – morgen
  • Martin Janning: Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern zum Wohl von Pflege- und Adoptivkindern
  • Lisa Goller: Biografien verstehen – Pflegekinder unterstützen
  • PFAD Seminar mit Familientherapeutin Irene Goltsche: Leibliche Kinder in Pflege- und Adoptivfamilien
  • Sandra Otten, Christiane Hermsen: Supervision für Adoptiv- und Pflegefamilien

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Roman „Stärke und Mut“ von Frank Bergmann

Posted on Mai 4, 2016. Filed under: Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Kölnische Rundschau berichtet am 03.05.2016 im Artikel „Schicksal als misshandeltes Pflegekind im Roman verarbeitet“ vom neuen Roman „Stärke und Mut“ von Frank Bergmann.

Verlagsinfo:
Als Baby einer ledigen Mutter Anfang der sechziger Jahre ins Kinderheim gegeben, weiß Michael nicht, was Eltern sind. Er hat eine alles andere als behütete Kindheit. Im Alter von fünf Jahren wird er von Inge und Joachim als Pflegekind aufgenommen. Glücklich endlich eine Familie zu haben, ahnt Michael nicht, dass er vor einem Martyrium steht. Überfordert mit dem Heimkind und wütend auf ihr eigenes Versagen als Mutter, richtet Inge all ihre Wut gegen Michael. Sie misshandelt ihn körperlich und psychisch. Während ihre Übergriffe immer heftiger werden, entwickelt Michael eigene Strategien, um seine Würde zu schützen, zu überleben und zu leben. Erst spät beginnt er, die Beweggründe seiner leiblichen Eltern zu hinterfragen, zu verstehen und die schicksalhafte Verbindung zu ihnen zu erkennen.

Vor dem Hintergrund der düsteren und emotional kalten Zeit des späten Nachkriegsdeutschland der sechziger Jahre, ist dieses Buch das spannend und lebendig erzählte Psychogramm eines jungen Mannes, seiner Eltern und der Suche nach Geborgenheit und Selbstbestimmung.

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Buch-Tipp: „Ganz unerwartet anders – Ich suchte meinen Vater und fand eine Großfamilie“

Posted on März 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Am 26.02. war Marie-Luise Marjan zu Gast in der Sendung Volle Kanne (zum Interview).

Sie sprach unter anderem über ihre 2015 im Bastei Lübbe Verlag erschienene Biographie „Ganz unerwartet anders – Ich suchte meinen Vater und fand eine Großfamilie„.

Die 1940 geborene Schauspielerin kam mit 2 Jahren aus einem Kinderheim in eine Pflegefamilie und wurde von dieser adoptiert, erfuhr aber erst mit 16 Jahren davon. Das Buch berichtet über die wichtigste Suche ihres Lebens: die nach ihrem leiblichen Vater.

nähere Informationen zum Buch

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PFAD Fachzeitschrift 02/2015: „Geschlechterrollen in Pflege- und Adoptivfamilien“

Posted on Mai 14, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Geschlechterrollen in Pflege- und Adoptivfamilien“ sind Hauptthema der Ausgabe 02/2015 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • Annelinde Eggert-Schmid-Noerr: Geschlechterdifferentes Erleben und Verhalten bei Pflegekindern
  • Peter Kühn: Geschlechtsspezifische Aspekte bei der biografischen Aneignung der Adoptionsgeschichte
  • Kerstin Bronner: Mädchen rosa, Jungen hellblau – Mädchen werden Einzelhandelskauffrau, Jungen Baggerfahrer?
  • Carmen Thiele: Geschlechtsbezogene Sichtweisen in der Pflegekinderhilfe
  • Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien – PFAD unterstützt die Positionen seiner Kooperationspartner
  • Bundeskinderschutzgesetz: Kontinuitätssicherung in der Pflegekinderhilfe: Möglich, aber noch nicht ausreichend umgesetzt
  • Vormundschaft für Pflegekinder – Erfordernisse aus der Sicht der Pflegefamilienverbände
  • 16. Jahrestagung der BAG ADOPTION und INPFLEGE
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„Ein heute erwachsenes Pflegekind berichtet über seine Erlebnisse und Erfahrungen“ am 04.02. in Halle/Saale

Posted on Januar 4, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 04.02. wird Swenja, ein heute erwachsenes Pflegekind, über ihre Erlebnisse und Erfahrungen berichten. Der Gruppenabend des PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. findet von 19 bis 21 Uhr in der Geschäftsstelle des Lebenstraum e.V., Marktplatz 10a, in Halle/Saale statt.

Um eine vorherige Anmeldung unter Tel.: (0345) 1 31 94 73 oder per E-Mail an post@pfad-sachsen-anhalt.de wird gebeten.

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Sonderaktion: Lebensbücher des Eylarduswerkes

Posted on November 12, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Das Jugendhilfeverbundsystem Eylarduswerk bietet seine 2008 entwickelten und mittlerweile bereits überarbeiteten Lebensbücher für Kinder in der stationären Jugendhilfe und Kinder in Pflege- oder Adoptivfamilien an.  Aus Anlass ihres 5-jährigen Jubiläums sind sie bis zum 31.12.2013 zum Sonderpreis von 50 € (zzgl. Versandkosten) erhältlich.

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„Mit Adoptivkindern über ihre Herkunft sprechen“ am 05.10. in Frankfurt/Main

Posted on September 5, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am Dienstag, den 05.10. von 20 – 22 Uhr bietet das Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit e.V. in Frankfurt am Main den Kurs „Mit Adoptivkindern über ihre Herkunft sprechen“ unter der Leitung von Frau Andrea Tepper an.

Bereits vor der Aufnahme eines Adoptivkindes beschäftigen sich Adoptiveltern mit der Frage, wann und wie sie mit ihrem Kind über seine Geschichte und seine Herkunftsfamilie reden können. Das Adoptivkind soll alles Notwendige und Wichtige erfahren, zum richtigen Zeitpunkt und mit den richtigen Worten. Ist das Kind dann da, erscheinen die Vorsätze nicht immer so einfach in der Umsetzung. Wann ist der richtige Zeitpunkt und wie kann ich die Vorgeschichte meines Kindes in Worte fassen, wird es dadurch verunsichert und verängstigt? Will mein Kind überhaupt etwas hören und was soll ich tun, wenn es mir gar nicht zuhört? Wann versteht mein Kind eigentlich, was ich ihm erzähle? Dürfen wir nicht auch eine ganz normale Familie sein und nicht über Adoption sprechen?

Der Abend soll Gelegenheit bieten, sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen und gemeinsam Antworten zu finden.

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Neuerscheinung der Lebensgeschichte eines afrikanischen Pflegekindes in der DDR

Posted on Oktober 7, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Kalungas Kind: Wie die DDR mein Leben rettete“ heißt das am 1.10. bei Rowohlt erschienene Buch der 31-jährigen Stefanie-Lahya Aukongo. Sie beschreibt darin ihre unglaubliche und ergreifende Lebensgeschichte:

Im Mai 1978 vernichten südafrikanische Bomber das Flüchtlingslager in Südangola, wobei mehr als 600 Menschen den Tod finden: Das Massaker von Cassinga überlebt Stefanie im Mutterleib.Ihre angeschossene Mutter wird nach Tagen gefunden und per Ochsenkarren über Hunderte von Kilometern in die angolanische Hauptstadt Luanda gebracht. Unter unzähligen Verletzten wird sie ausgewählt, eine von 20 jungen Menschen zu sein, die im Zuge einer «Solidaritätsaktion» für die medizinische Behandlung in die DDR ausgeflogen werden.

Nach der Geburt stellt sich heraus, dass auch Stefanie durch die Schüsse verletzt wurde: Das Baby ist u. a. halbseitig gelähmt. Gegen den Widerstand des staatlichen «Solidaritätskomitees» ist eine Familie bereit, das behinderte Kind aufzunehmen und zu pflegen, und so kommt Stefanie in die Obhut der Familie Schmieder. Rudi Schmieder ist der bekannte Trainer der DDR-Eishockeymannschaft und spätere Trainer des Nationalteams im Eisschnelllauf.

Nach einem Jahr, als Stefanies Mutter körperlich genesen ist, beschließen die DDR-Behörden: Mutter und Kind müssen zurück nach Afrika in den Bürgerkrieg. Doch Stefanies Pflegefamilie weiß, dass sie dort nicht überleben kann, und beginnt um sie zu kämpfen. Dank ihres zähen Ringens und einer unglaublichen Begegnung mit Margot Honecker gelingt es im letzten Moment, das bereits vom Tod gezeichnete kleine Mädchen zum zweiten Mal aus Afrika zu retten.

Als 14-Jährige reist Stefanie das erste Mal in die ihr fremde Heimat Namibia – auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter . . .

zum Anschauen: Bericht des ZDF-Mittagsmagazins über die Autorin vom 07.10.09 (ca. 9 min)

Mit dem Kauf dieses Buches über den PFAD-AMAZON-Partnershop unterstützen Sie die Arbeit von PFAD. Sie finden den Artikel unter “Neueste Einträge”. Vielen Dank!

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Buch-Tipp: Seele auf Eis – Die wahre Lebensgeschichte der Johanna S.

Posted on September 3, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Einmal Opfer, immer Opfer? Welche Chancen auf eine glückliche Zukunft hat eine Frau, die bereits als kleines Kind erfahren musste, wie Prügel und Liebesentzug Körper und Seele verletzten? Johanna S., Jahrgang 1956, hat sich mit dieser Frage in ihrer authentischen Lebensgeschichte auseinander gesetzt. Mit ihrem Buch will sie anderen Frauen Mut machen, ihr Leben in die Hand zu nehmen und auf der Suche nach Liebe und Lebensglück niemals aufzugeben.

Was Liebe ist, hat Johanna S. als kleines Kind nie erfahren. Wegen ihres südländischen Aussehens ist sie das „schwarze Schaf“ unter elf Kindern, „das Prügelkind“. Der Vater misshandelt sie, bis sie in die Obhut von Pflegeeltern kommt. Die frühe Erfahrung von Gewalt und Angst prägt sie für viele Jahre. Auf der Suche nach Halt und Geborgenheit gerät sie an einen jungen Mann, den sie nicht liebt. Frühe, ungewollte Schwangerschaft, erzwungene Heirat, Schläge durch den Ehemann – ein Martyrium beginnt.

In ihrer autobiografischen Lebensgeschichte schildert Johanna S., wie die Sorge um ihre Kinder über Jahre hinweg stärker ist als der Wille, den Mann zu verlassen, der sie unterdrückt und quält. Wie ihr Selbstbewusstsein dabei schwindet und sie sich immer mehr ihrem Schicksal ergibt. Mehrere Versuche, aus ihrer Situation auszubrechen scheitern. Erst als Körper und Psyche streiken, als es zum Zusammenbruch kommt, findet Johanna S. endlich Kraft für die Scheidung und einen Neuanfang. Als reife Frau findet die Mutter von vier Kindern mit ihrem Lebensgefährten Liebe und Glück und verwandelt sich in eine Frau voller Lebensfreude, innerer Kraft und Zuversicht.

Ihre emotionale Schilderung führt in das Leben der 50er- und 60er-Jahre zurück, mit seinen für diese Zeit typischen familiären und gesellschaftlichen Strukturen. Der Autorin gelingt es, die Leser mit der ungeschönten Dramatik und Spannung ihrer Lebensbeichte zu fesseln.

Quelle: Pressemitteilung des Spurbuchverlags vom 20.07.09

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Kino-Tipp: „Novemberkind“

Posted on November 20, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Heute startet bundesweit der Kinofilm „Novemberkind“.

Zum Inhalt:

Inga wächst in einem kleinen Dorf in Mecklenburg auf. Ihre Mutter Anne ist laut Erzählung der Großeltern in der Ostsee ertrunken. Eines Tages taucht der Literaturprofessor Robert in Ingas jetzigem Wohnort Malchow auf und behauptet, Anne vor ein paar Jahren in Konstanz getroffen zu haben. Für Inga brechen Welten zusammen, als sie entdeckt, dass Robert Recht hat. Das ganze Dorf scheint von Annes Flucht in den Westen gewusst zu haben. Aber was ist damals wirklich passiert? Inga trifft auf Schweigen, Verdrängung, Schuldgefühle. Warum hat ihre Mutter sie damals in der DDR zurückgelassen? Inga bittet Robert, ihr bei der Suche nach Anne zu helfen. Eine Spurensuche quer durch Deutschland beginnt, bei der immer deutlicher wird, dass Roberts Auftauchen in Ingas Leben kein Zufall ist.

Der Debütfilm von Christian Schwochow gehört zu den außerordentlichsten deutschen Filmen des Jahres. Die hochspannende und berührende Geschichte einer jungen Frau (Anna Maria Mühe), die ihre Mutter sucht, wurde in Saarbrücken bei den Max Ophüls Filmtagen und dem Filmkunstfest Schwerin unter tosendem Applaus mit den Publikumspreisen ausgezeichnet.

„Novemberkind“ ist ein Schauspieler-Film, den die Zuschauer nicht so schnell vergessen werden. Er zeigt das große schauspielerische Potenzial von Anna Maria Mühe. So prägnant, so sensibel, so stolz und widerborstig ist lange keine Frauenrolle im deutschen Film mehr angelegt und gespielt worden. Für ihre Darstellerleistung erhielt Anna Maria Mühe beim Filmkunstfest Schwerin den Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin.

„Novemberkind“ schlägt ein bis heute noch relativ unbekanntes Kapitel der jüngsten deutschen Geschichte auf: die Trennung von Familien durch die Flucht eines Mitgliedes aus der DDR und die Schwierigkeit, diese Trennung nach der Wiedervereinigung zu korrigieren.

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Radio-Tipp: Eine zerstückelte Kindheit

Posted on September 16, 2008. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

In der Reihe „Leonardo – Wissenschaft und mehr“ sendet WDR 5 heute von 16.05 – 17.00 Uhr als Schwerpunktthema den Beitrag „Eine zerstückelte Kindheit – Wie Pflegekinder in Deutschland leben„.

Die Sendung steht hinterher auch als Podcast zur Verfügung.

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Online-Unterzeichnung der „Siegener Erklärung“ möglich

Posted on September 16, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Durch online-Unterzeichnung auf den Seiten des Forschungsschwerpunktes „Aufwachsen in Pflegefamilien“ der Uni Siegen ist es nun möglich, die „Siegener Erklärung zur Kontinuität in der Biografie von Pflegekindern“ (wir berichteten) zu unterstützen.

Mit Ihrer Unterzeichnung der Siegener Erklärung können Sie dazu beitragen, dass

  • deren Inhalte in Fachkreisen eine größere Beachtung finden
  • den dort formulierten Qualitätsstandards die vermeintliche Beliebigkeit genommen wird
  • die Sicherung der Kontinuität für Pflegekinder eine deutlichere handlungsleitende Orientierungslinie wird.
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Siegener Erklärung zur Kontinuität in der Biographie von Pflegekindern

Posted on August 22, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Auf Einladung des von Prof. Klaus Wolf geleiteten Forschungsbereichs Pflegekinderwesen fand am 21.8.2008 im Artur-Woll-Haus der Universität Siegen ein Fachtag zum Thema „Was brauchen Pflegekinder? Kontinuität!“ statt. Um verbindliche Standards im Pflegekinderwesen zu entwickeln, brauche es einen Theorie-Praxis-Dialog, so Prof. Wolf. Beitrag und Möglichkeit der Universität dazu sei es, von den Ergebnissen der Forschung ausgehend Vorschläge zu entwickeln und einzubringen.

Zwei wissenschaftliche Referate bildeten dann auch den Schwerpunkt des ersten Teils der Veranstaltung. Prof. Wolf thematisierte die Bedeutung von Kontinuität oder Diskontinuität für die Entwicklung von Pflegekindern und stellte eine Liste von Qualitätsmerkmalen sozialer Arbeit auf.
Unter dem Aspekt der Schnittstellen zwischen Jugendhilfe und Recht erörterte Prof. Ludwig Salgo die Frage von „Kontinuität sichernder Planung und Entscheidungen der Familiengerichte“.
Praxisorientiert waren die Workshops zu den Themen „Erleben von Pflegekindern“, „Kooperation von Jugendhilfe und Justiz“ und „Sachverständigengutachten“ im zweiten Teil der Tagung.

Abschließend wurde vor dem Plenum der Text der „Siegener Erklärung zur Kontinuität in der Biografie von Pflegekindern“ veröffentlicht – gedacht als eine erste Stellungnahme aus dem Forschungsprojekts „Aufwachsen in Pflegefamilien“, der weitere folgen sollen.

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Uni Siegen – 21. August 08: Was brauchen Pflegekinder? Kontinuität!

Posted on Juli 17, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , , |

Am 21. August 2008 findet an der Universität Siegen ein Fachtag zum Pflegekinderwesen statt. Er steht unter dem Motto: Was brauchen Pflegekinder? Kontinuität!

Was brauchen Pflegekinder um sich gut entwickeln zu können? In einer Reihe von Fachveranstaltungen werden Antworten auf diese Frage vorgestellt. Die Antwort dieses Fachtages lautet: Kontinuität. Ein Schwerpunkt ist die Frage wie Soziale Dienste und Justiz zusammenarbeiten müssen, um die Voraussetzungen für eine die Kontinuität sichernde Planung zu schaffen. Prof. Dr. Salgo (Universität Frankfurt) wird Vorschläge hierfür machen. In Workshops können die Themen vertieft werden. Der Fachtag richtet sich sowohl an MitarbeiterInnen aus Sozialen Diensten (z. B. Pflegekinderdienste, ASD) und der Justiz als auch an Pflegeeltern und ehemalige Pflegekinder.

Nähere Informationen und Programmüberblick

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