Fachkräfte

Fachtagung „Auf dem Weg zur offenen Adoption. Was braucht ein modernes Adoptionswesen in Deutschland?“ am 18./19.11 in Berlin

Posted on August 20, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Netzwerke, Politik | Schlagwörter: , , |

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veranstaltet am 18. und 19. November 2019 in Berlin die Fachveranstaltung „Auf dem Weg zur offenen Adoption. Was braucht ein modernes Adoptionswesen in Deutschland?“

Durch die Adoption sollen fürsorgebedürftige Kinder ein stabiles Zuhause erhalten und in rechtlich abgesicherten familiären Strukturen aufwachsen können. Um dies zu ermöglichen, müssen im Adoptionsrecht und in der Adoptionsvermittlung die sich wandelnden Lebensbedingungen von Familien und die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Adoptionsforschung Berücksichtigung finden. So verweisen internationale Forschungsergebnisse auf die positiven Effekte offener Adoptionsformen, sowohl für die Identitätsentwicklung des Kindes als auch die Trauerarbeit der abgebenden Eltern.

Dennoch nimmt der Gesetzgeber die Inkognitoadoption als Regelfall an – für offene Formen der Adoption gibt es weder eine rechtliche Absicherung noch allgemeine Regularien, die Fachkräften Orientierung in ihrem Handeln bieten. Gleichzeitig sind offene und halboffene Adoptionen in der Praxis angekommen und in der Fachwelt wird die weitere Unterstützung und rechtliche Absicherung dieser Adoptionsformen gefordert. Für die Arbeit der Fachkräfte in der Adoptionsvermittlung gingen mit einem solchen Paradigmenwechsel jedoch auch neue Aufgaben und Herausforderungen einher.

Ziel der Veranstaltung ist der Austausch über Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis im Umgang mit offenen und halboffenen Adoptionen. Dabei wird erstmals das Modul zum Thema kommunikative und strukturelle Offenheit der Handreichungen des Expertise- und Forschungszentrum Adoption (EFZA) am Deutschen Jugendinstitut vorgestellt und Beispiele aus der Praxis diskutiert.

Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, politische Entscheidungsträger/innen sowie Vertreter/innen aus Wissenschaft und Fachverbänden.

Teilnahmekosten:
108 € für Mitglieder und Mitarbeitenden bei Mitgliedern des Deutschen Vereins bzw. 135 € für Nichtmitglieder zzgl. Tagungsstättenkosten mit 3 Tagungspauschalen.

Anmeldung:
Das tagesaktuelle Programm sowie die Onlineanmeldung (getrennte Anmeldung beim Deutschen Verein und der Tagungsstätte erforderlich) finden Sie unter folgendem Link:
www.deutscher-verein.de

Anmeldefrist:
19. September 2019.

Veranstaltungsort:
Wyndham Garden Berlin Mitte
Osloer Straße 116a, 13359 Berlin

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PFAD Ländergremium II/2019: „Zeit zum Luftholen“ am 09./10.11.2019 in Rosenheim

Posted on August 16, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD Jahresthema 2019

Zeit zum Luftholen“ ist das PFAD Ländergremium II am 09./10.11.2019 in Rosenheim überschrieben.

Es wird das diesjährige PFAD Jahresthema „Entlastung gehört dazu“ abschließen. Die Auswertung der Umfrage zu diesem Thema wird vorgestellt und aufgezeigt, welche Maßnahmen es gibt, durch die Pflege- und Adoptivfamilien unterstützt werden können, um auf Dauer den oft hohen Anforderungen gewachsen zu sein.

Eingeladen sind neben den offiziellen Delegierten der PFAD Landesverbände und Landesgruppen auch PFAD Ortsgruppenvertreter*innen und Einzelmitglieder. Sie können am Samstag und – bei Interesse an den Aktivitäten des Verbandes – auch am Sonntag teilnehmen. Darüber hinaus wird auch interessierten Gästen (Nichtmitgliedern) die Gelegenheit zur Teilnahme an den Vorträgen am Samstag gegeben.

Näheres zu den unterschiedlichen Konditionen finden Sie auf Flyer und Anmeldeformular.

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PFAD Fachzeitschrift 3/2019: „Leibliche und soziale Geschwister“

Posted on August 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Die neueste Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift der Pflege- und Adoptivkinderhilfe dreht sich um „Leibliche und soziale Geschwister„.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:
„Die Zeit, die wir mit unseren Geschwistern verbringen, prägt uns, und das Spektrum der Beziehungen reicht von „beste Freunde“ bis „schlimmste Feinde“. Bei unseren Pflege- und Adoptivkindern gestalten sich Geschwisterbeziehungen in unterschiedlichsten Konstellationen. Sie erleben leibliche Geschwister und soziale Geschwister, gemeinsames oder getrenntes Aufwachsen, manche haben gar keinen Kontakt oder wissen nicht einmal, dass sie eine Schwester oder einen Bruder haben.“

Hier geht´s zu Inhaltsangabe und Editorial
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

Cover zum Vergrößern anklicken

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NEU: FASD Pass für betroffene Erwachsene

Posted on August 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

zum Vergrößern bitte anklicken

In Zusammenarbeit mit betroffenen Erwachsenen hat der Verein FASD Deutschland e.V. ein Dokument entwickelt, das Menschen mit FASD darin unterstützen soll, sich bei Bedarf Hilfe holen zu können. FASD ist eine nicht heilbare, hirnorganische Störung. Menschen mit FASD haben sehr häufig gute verbale Fähigkeiten und können sich selbst gut darstellen. Stresssituationen führen dazu, dass Gesprächsinhalte nicht korrekt verstanden werden, was wiederum dazu führen kann, dass die Menschen mit FASD nicht angemessen handeln oder reagieren können. Genau für diese Situationen wurde der Pass entwickelt. Das scheckkartengroße Dokument gibt auf der Vorderseite eine kurze prägnante Erklärung wieder, was FASD ist und auf der Rückseite befinden sich die Kontaktdaten einer Person des Vertrauens. Dies können sowohl Familienmitglieder wie auch amtliche Betreuer sein. Der Pass ist aus biegsamem Kunststoff hergestellt und kann mit einem wasserfesten Stift beschrieben werden.

Die FASD Pässe können Betroffene über den Verein FASD Deutschland e.V., Hügelweg 4 in 49809 Lingen oder über info@fasd-Deutschland.de kostenfrei beziehen.

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Medien-Check zum Schulstart: Wenn große Veränderungen anstehen

Posted on August 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Schulstart in Grund- und weiterführenden Schulen bringt für Familien große Veränderungen mit sich. Durch die neue Situation stellen sich für Eltern viele Fragen auch zur Mediennutzung ihrer Kinder – ist ein Smartphone jetzt sinnvoll und wie recherchiert mein Kind sicher im Netz? Der Medienratgeber „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ hat für Eltern die wichtigsten Antworten rund um die Mediennutzung ihrer Kinder zusammengefasst.

Für Kinder beginnt mit Einschulung oder Schulwechsel ein spannender Lebensabschnitt: Neue MitschülerInnen, die Aufgaben im Unterricht oder ein längerer Schulweg fordern die Heranwachsenden heraus. „Der Schulstart ist auch ein Schritt zu mehr Selbstständigkeit“, sagt Kristin Langer, SCHAU HIN!-Mediencoach. „Eltern können ihre Kinder in dieser wichtigen Phase begleiten, indem sie ihnen auch für digitale Abenteuer das richtige Handwerkszeug mit auf den Weg geben und auf eine sichere Umgebung in der Online-Welt achten.“

Erstes Smartphone: Wenn Kinder auf eine weiterführende Schule gehen, ist das in Familien mit älteren Kindern häufig der Anlass für das erste eigene Smartphone. „Eltern müssen vor dem Kauf überlegen, ob ihr Kind bereits reif genug ist für ein eigenes Gerät“, sagt Kristin Langer. Eine Entscheidungshilfe bietet die „Checkliste Smartphone“ von SCHAU HIN!.

Kontrolle durch Smartwatch: Familien mit jüngeren Kindern entscheiden sich immer häufiger für eine Kinder-Smartwatch, damit die Jüngeren auch ohne Smartphone oder Handy erreichbar sind. Bedenklich ist, dass viele Modelle für Kinder auch das Tracking per GPS ermöglichen. Kinder kann das in ihrer Selbstständigkeit einschränken und das Vertrauensverhältnis zu den Eltern stören. Mehr dazu unter schau-hin.info/grundlagen/smartwatch-nicht-zur-kontrolle-von-kindern-einsetzen

Chatten per WhatsApp: Für Klassenchats oder Familiengruppen wird häufig „WhatsApp“ genutzt. Dabei steht der Messenger für seinen Umgang mit NutzerInnendaten in der Kritik. Alternativen können Threema, Signal oder Wire sein, für die Datenschutz und -sparsamkeit wichtig sind. Wird WhatsApp trotzdem von Kindern genutzt, ist es sinnvoll, Nutzungsregeln aufzustellen. Eine Orientierung finden Eltern hier: schau-hin.info/grundlagen/whatsapp-gruppenchats-fuer-kinder

Suchmaschinen altersgerecht nutzen: Für Hausaufgaben oder Prüfungen werden Online-Recherchen immer häufiger genutzt. Kindersuchmaschinen wie Blinde Kuh oder FragFinn führen Kinder bei ihrer Suche auf altersgerechte Seiten und bieten so einen geschützten Surfraum. Wichtig ist auch, dass Kinder lernen, geeignete und seriöse Quellen zu erkennen. Tipps dazu finden Eltern unter schau-hin.info/sicherheit-risiken/fake-news-umgang-mit-falschmeldungen. Teenager sind eigenständiger im Netz unterwegs. Hier ist es ratsam, als Standardsuchmaschine zum Beispiel Startpage einzurichten, die Suchanfragen nicht auswertet oder zurückverfolgt und so sparsam mit den Daten der Suchenden umgeht.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ vom 07.08.2019

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PFAD: Kostenheranziehung von Pflegekindern – Verschlechterung statt Verbesserung

Posted on August 5, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

In seiner Fachinformation vom 05.08.2019 (pdf) nimmt der PFAD Bundesverband e.V. Stellung zu den Auswirkungen eines neuen Gesetzesentwurfes auf die Kostenheranziehung junger Menschen in den erzieherischen Hilfen:

Zeitlicher Vorlauf
Mit dem KJVVG wurde ab Dezember 2013 gesetzlich festgelegt, dass für die Berechnung der Kostenheranziehung junger Menschen in den Hilfen zur Erziehung das Einkommen des der Leistung vorangegangenen Kalenderjahres anzusetzen ist.
In vielen Jugendämtern wurde diese gesetzliche Regelung nicht umgesetzt, was zu mehreren Klagen vor Verwaltungsgerichten führte. Nachdem ein öffentlicher Träger der Jugendhilfe in Berufung gegangen war, gab es die Rechtsprechung durch das sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen. In diesem Urteil (3 A 751/18) wurde bestätigt, dass auch bei der Kostenheranziehung junger Menschen, die in Pflegefamilien oder der Heimerziehung leben, das Einkommen des jeweils vorangegangenen Kalenderjahres anzusetzen ist.

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Neunten und des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und anderer Rechtsvorschriften
Der Referentenentwurf für dieses Gesetz kam im April dieses Jahres. Im Artikel 8 steht in Nr. 4: Nach § 94 Absatz 6 Satz 1 wird folgender Satz eingefügt: „Maßgeblich ist das Einkommen des Monats, in dem die Leistung oder die Maßnahme erbracht wird.“ Außer PFAD haben sich die Verbände der Erziehungshilfen, der Paritätische Gesamtverband und andere kritisch zu dieser Veränderung im SGB VIII geäußert. Doch keine dieser Kritiken führte zu einer Abänderung.

Folgen
Dies bedeutet für viele junge Menschen, den vollen Abzug von 75 % ab dem ersten Tag der Ausbildung. Eine erhebliche Demotivierung beim Start in die Arbeitswelt!
In dieser aktuellen Rechtslage ist für alle Betroffenen der jetzige Satz 2 aus § 94 Absatz 6 SGB VIII besonders wichtig: „Es kann ein geringerer Kostenbeitrag erhoben oder gänzlich von der Erhebung des Kostenbeitrags abgesehen werden, wenn das Einkommen aus einer Tätigkeit stammt, die dem Zweck der Leistung dient.“
Wir gehen davon aus, dass eine Ausbildung prinzipiell dem Zweck der Leistung dient. Denn Ziel der Jugendhilfe ist es, junge Menschen bei der Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen (vgl. § 1 SGB VIII). Eine Ausbildung schafft eine wesentliche Voraussetzung dazu.
Wir fordern, dass die im Koalitionsvertrag geforderte Stärkung und Unterstützung fremduntergebrachter Kinder und Jugendlicher (Z.819-828) zu einer Abschaffung des Kostenbeitrages für junge Menschen führt.

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BAG LJÄ überarbeitete „Empfehlungen zur Adoptionsvermittlung“

Posted on Juli 31, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Die „Empfehlungen zur Adoptionsvermittlung“ (8., neu bearbeitete Fassung) der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter wurde auf der Basis der aktuellen Rechtslage in den Bereichen „Ehe für alle“ und Leihmutterschaft überarbeitet. Neben diesen Themen sind auch die Kapitel Vertrauliche Geburt, Anonyme Geburt/ Babyklappen sowie die Ausführungen zum Datenschutz an die rechtlichen Neuerungen und die Entwicklungen in der Rechtsprechung angepasst worden. Auch der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom März 2019 zur Frage des Eheerfordernisses für die Durchführung einer Stiefelternadoption wurde berücksichtigt.

Die vorliegenden Empfehlungen beziehen zu allen Fragen der Adoption eine fachliche Position. Der Umfang der 124-seitigen Broschüre leitet sich nicht zuletzt aus der Vielfältigkeit der Fragestellungen in diesem Arbeitsfeld ab.

Sie richtet sich an alle, die in der Adoptionsvermittlung arbeiten, von den Fachkräften in der Praxis bis zu den Gerichten. Mit der übersichtlichen Zusammenstellung sämtlicher Verfahrensregelungen und -modalitäten leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Qualität in der Adoptionsvermittlung und zu ihrer gleichmäßigen Ausgestaltung.

zum Download (pdf)

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Fachtagung „Ein Kind und viele Eltern – Das Kindeswohl im Kontext genetischer, biologischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft“ am 25./26.10. in Berlin

Posted on Juli 25, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoDie diesjährige Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind befasst sich mit dem Thema „Ein Kind und viele Eltern – Das kindeswKindeswohl im Kontext genetischer, biologischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft„. Sie findet am 25./26. Oktober 2019 in Berlin unter der Schirmherrschaft von Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, statt.

Bei immer mehr Kindern in Deutschland fallen genetische, biologische, rechtliche und soziale Elternschaft auseinander und verteilen sich auf mehr als zwei Personen. Dies gilt für Stief-, Pflege- und Adoptivkinder ebenso wie für Kinder mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen sowie für Kinder, die nach medizinisch assistierter Reproduktion geboren wurden.

Was bedeutet dies für die Kinder? Welche Auswirkungen hat eine fragmentierte Elternschaft auf das Kindeswohl? Welche Umgangsregelungen sind im besten Interesse des Kindes? Wie viele Eltern verträgt ein Kind?

Auf der Tagung wird erörtert, wie eine multiple Elternschaft zum Wohl des Kindes gestaltet werden sollte, welche Herausforderungen sich für die Fachkräfte unterschiedlicher Berufsgruppen ergeben und welche rechtlichen und politischen Handlungsbedarfe bestehen.

Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an alle mit Kindern und Familien tätigen Fachkräfte, an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie an Studierende, Auszubildende und alle am Thema Interessierte.

Zu den Referentinnen und Referenten der Tagung gehören:

  • Dr. Katharina Kaesling, wissenschaftliche Koordinatorin
  • Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“, Universität Bonn (Juristische Aspekte von Elternschaft und Kindeswohl bei assistierter Reproduktion)
  • Dr. Petra Thorn, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung, Mitglied im Deutschen Ethikrat (Kinder mit einer besonderen Zeugungsgeschichte: Samenspende, Eizellspende Embryonenspende. Bedürfnisse von Kindern und Eltern)
  • Prof‘in Dr. Sabine Walper, Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts und Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind (Kinder in Stieffamilien: die Vielfalt von Eltern- und Kindschaftsverhältnissen als Herausforderung für Eltern und Kinder)
  • Pia Bergold, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (Vielfalt der Regenbogenfamilien und die Gestaltung multipler Elternschaft)
  • Dr. Ina Bovenschen, wissenschaftliche Referentin im Deutschen Jugendinstitut, München (Multiple Elternschaft im Falle von Adoption und Pflegekindschaft)
  • Prof. Dr. med. Heribert Kentenich, leitender Arzt, Fertility Center Berlin (Medizinische und ethische Aspekte von Elternschaft und Kindeswohl bei assistierter Reproduktion).

Online-Anmeldung unter http://fruehe-kindheit-online.de

 

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Hessischer Fachtag für Pflegekinderhilfe „Pflegekinder –Bedingungen für ein gelingendes Aufwachsen“ am 22.10. in Fulda

Posted on Juli 22, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

logoDie diesjährige Tagung für hessische Fachkräfte der Pflegekinderhilfe findet am 22.10.2019 in Fulda als Kooperation des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, dem Hessischen Landkreistag und dem Hessischen Städtetag statt. Das Thema lautet „Pflegekinder – Bedingungen für ein gelingendes Aufwachsen„.

Veranstaltungsflyer

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„Bis ins vierte Glied – Traumata und ihre Auswirkungen“ am 21.10. in Halle/Saale

Posted on Juli 21, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Mecklenburg-Vorpommern Anne Drescher wird am 21.10.2019 in Halle/Saale für das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt vor Fachkräften der Adoptionsvermittlung und im Pflegekinderwesen sowie Fachkräften der öffentlichen und freien Jugendhilfe zum Thema „Bis ins vierte Glied – Traumata und ihre Auswirkungen“ referieren.

Fachkräfte in der Adoptionsvermittlung begleiten im Rahmen schwieriger Einzelfälle häufig Betroffene, wo der Verdacht auf eine politisch motivierte Adoption im Raum steht. In der DDR gemachte Erfahrungen führen dazu, dass das grundsätzliche Vertrauen in Behörden in Frage steht. Diese Erfahrungen prägen nicht nur die betroffene Generation selbst, sondern auch die Kinder und Kindeskinder. Geplant sind Diskussion und gemeinsamer Austausch.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Traumatische Ereignisse
  • Traumafolgen für Generationen
  • Transgenerationale Traumaweitergabe
  • Resilienzfaktoren
  • Kategorien verschiedener Betroffenengruppen mit Rehabilitierungsmöglichkeiten
  • SED-Unrechtsbereinigungsgesetze und weitere Entschädigungsmöglichkeiten

nähere Informationen (Seite 151)

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Fachtag „Kinderrechte – Kinderschutz“ am 15.10. in Stuttgart

Posted on Juli 15, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen |

logoIn Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg veranstaltet die Akademie für Pflege-/ Adoptivfamilien und Fachkräfte am 15.10.2019 in Stuttgart einen Fachtag zum Thema „Anforderungen und Herausforderungen eines aktiven Kinderschutzes„.

(Pflege-)Kinder sind die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft. Sie brauchen liebevolle, zugewandte und verständnisvolle Erwachsene, die ihre Bedürfnisse wahrnehmen und berücksichtigen und sie aktiv begleiten und unterstützen.

In unserem Land hat jeder junge Mensch ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (§ 1 SGB VIII). Die damit verbundenen Rechte und Pflichten liegen zuallererst bei den Eltern. Brauchen diese bei ihrer (Erziehungs-)Aufgabe Hilfe, können sie sich an das Jugendamt wenden.

Im Prozess der Hilfeplanung soll aktiv und v.a. auch gemeinsam mit den Erziehungsverantwortlichen und dem Kind eine Perspektive erarbeitet werden. Diese enge Begleitung und Unterstützung der Familien stellt für die Fachkraft im Jugendamt eine herausfordernde Aufgabe dar, denn dabei ist stets das Wohl des Kindes im Blick zu behalten. Dazu gehört u.a. die zwingend erforderliche Wahrnehmung und Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen in einer ihnen verständlichen und angemessenen Form.

nähere Informationen

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Podcast „Die Suche nach der leiblichen Mutter“

Posted on Juli 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Deutschlandfunk Nova führte in der Reihe Einhundert „#190 Lebenswege – Der richtige Mensch im richtigen Moment“ am 12. Juli 2019 ein interessantes Interview (23.58 min) mit Kilian Imwinkelried, einem 25-jährigen Schweizer, der mit drei Wochen aus Brasilien adoptiert wurde.

zum Podcast

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Neues Konzept „Pflege plus“ in Nürnberg – Infoveranstaltung am 18.07.

Posted on Juli 14, 2019. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Mit dem neuen Konzept „Pflege plus“ will das Jugendamt Nürnberg inobhutgenommenen Kleinkindern, die ohnehin in der Regel schon viel durchgemacht haben, unnötige Wechsel ersparen.

Darüber und über die Hintergründe, weshalb die Herausnahmen so stark angestiegen sind und deshalb Pflegefamilien fehlen, berichtet der Artikel „Jugendamt muss immer häufiger Kinder aus Familien holen“ vom 10.07.2019 auf nordbayern.de.

Das Jugendamt in Nürnberg informiert am Donnerstag, 18. Juli, ab 19 Uhr im Kinder- und Jugendhilfezentrum in der Reutersbrunnenstraße 34, 90429 Nürnberg alle Interessierten über das Konzept „Pflege plus“. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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„Mein Kind wird flügge! Pflege- und Adoptivkinder auf dem Weg ins Erwachsenenleben“ am 28.09. in Rosenheim

Posted on Juli 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der Verein PFAD FÜR KINDER Pflege- und Adoptivfamilien in Stadt- und Landkreis Rosenheim e.V. lädt am 28.09.2019 zum Fachtag „Mein Kind wird flügge! Pflege- und Adoptivkinder auf dem Weg ins Erwachsenenleben“ nach Rosenheim ein.

Bildung ist ein wichtiger Grundstock für das Leben, den Pflege- und Adoptiveltern ihren Kindern und Jugendlichen mitgeben möchten. Sie sollen die Chance haben ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Für die Begleitung durch das Schulleben und die Ausbildung ist es oft notwendig, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Es ist besser frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Am Fachtag werden Möglichkeiten der Unterstützung vorgestellt und über Veränderungen zum 18. Lebensjahr informiert.
Als Referenten wurden zwei Referent*innen gewonnen, die aus ihrer Arbeit mit Jugendlichen berichten und ihre Angebote vorstellen. Unter dem Motto „Wir schaffen Chancen“ unterstützt die „pro Arbeit Rosenheim“ junge Menschen auf dem Weg durch das Schulleben bis hinein in die Berufsausbildung
Am Nachmittag stellt die „junge Arbeit“ ihre Angebote für Jugendliche vor, die besondere Hilfen benötigen, um eine Arbeit oder Ausbildung zu finden.

Bei Bedarf und um beiden Elternteilen die Teilnahme am Fachtag zu ermöglichen wird eine kostenlose Betreuung für Kinder bis 14 Jahre angeboten.

zum Veranstaltungsflyer

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Broschüre“Schulassistenz gestalten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in allgemeinbildenden Schulen“

Posted on Juli 9, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule |

Kinder und Jugendliche mit Behinderungen wollen lernen wie Kinder und Jugendliche ohne Behinderungen. Durch die Ratifizierung des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen (UN-BRK) hat sich Deutschland bereits vor 10 Jahren verpflichtet für Schüler*innen mit Behinderungen den diskriminierungsfreien Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Bildungssystem auf allen Ebenen zu sichern (Artikel 24 UN-BRK). Dieses Recht ist anzuwenden und darf Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen nicht verwehrt werden. Um eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung zu ermöglichen, muss der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen durch inklusiv gestaltete, allgemein zugängliche Angebote, angemessene Vorkehrungen und notwendige Unterstützung, Rechnung getragen werden.

Der Paritätische möchte mit der Broschüre Schulasssistenz gestalten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen an allgemeinbildenden Schulen (pdf), die sich auf die Bildung vom Eintritt ins Schulalter und die allgemeine Schulbildung beschränkt, notwendige Standards, aber auch Problemlagen bei der Umsetzung inklusiver Bildung aufzeigen. Der Paritätische will mit Blick auf die Veränderungen in der Eingliederungshilfe durch das Bundesteilhabegesetz praxisgerechte Empfehlungen und Ideen für die Weiterentwicklung geben und Einfluss darauf nehmen, dass die Schulassistenz im Schulalltag als Instrument gestärkt und hierfür gleichwertige Rahmenbedingungen in den Ländern und Kommunen geschaffen werden.

Dem Paritätischen ist bewusst, dass vieles bereits gut gelingt, aber dennoch Hürden bestehen, die manchmal banal erscheinen, für Kinder und Eltern ein Kraftakt darstellen, unnötige Ressourcen binden und oftmals kaum zu überwinden sind. Einige der Hürden und den Umgang damit haben wir in den Praxisstimmen in der Broschüre aufgegriffen, weil individuelle praktikable Lösungen gefunden wurden, die allen Beteiligten Mut machen sollen.

Die Broschüre richtet sich daher gleichermaßen an Eltern von Kindern mit Behinderungen, Schulassistent*innen, Interessenverbände, Leistungserbringer, Schulen in freier Trägerschaft und staatliche Schulen sowie Leistungsträger. Denn: Schulassistenz stützt den Zugang für Schüler*innen mit Behinderungen zu einer inklusiven Bildung.

zum Download der Broschüre (pdf)

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PFAD befürwortet Adoptionen auch in nichtehelichen Lebensgemeinschaften

Posted on Juli 8, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn seiner Stellungnahme vom 26.06.2019 zum Diskussionspapier des BMJuV zum Urteil des BVerfG vom 26.03.2019 (1 BvR 673/17) begrüßt der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V., dass mit diesem Urteil die Frage der Notwendigkeit der Ehe für eine Adoption unter dem Gesichtspunkt des Kindeswohls neu bewertet werden kann.

Der Verband plädiert dafür, dass die Adoption von Stiefkindern und fremden Kinder unter bestimmten Umständen auch für nichteheliche Lebensgemeinschaften ermöglicht werden soll.

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Experten fordern Aufklärung über Loverboy-Methode

Posted on Juli 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen, Schule, Verschiedenes |

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig fordert zusammen mit Eltern, Betroffenen und Sachverständigen, die Aufklärung junger Mädchen über die sogenannte Loverboy-Methode in Schulen zu thematisieren. Loverboys sind Zuhälter, die meist selbst noch Jugendliche oder junge Erwachsene sind und minderjährige Mädchen im Teenager-Alter in die Prostitution zwingen. Sie sprechen die Mädchen gezielt bspw. vor der Schule oder im Internet an.

Der Spiegel Online-Artikel „Experten fordern Aufklärung über Loverboy-Methode“ vom 05.07.2019 informiert über eine Expertenanhörung im nordrhein-westfälischen Landtag zu diesem Thema.

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KomDat Jugendhilfe: Heft 1/19 erschienen

Posted on Juli 4, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIn seiner ersten Ausgabe dieses Jahres nimmt KomDat Jugendhilfe auch die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Hilfen für junge Volljährige genauer in den Blick:

„….Die gestiegene Inanspruchnahme bei den Hilfen für junge Volljährige macht aber einmal mehr auf die Notwendigkeit aufmerksam, einerseits die Zugänge sowie andererseits die Übergänge aus den Hilfen in den Blick zu nehmen. Dazu gehört auch die Übergangsgestaltung in andere Hilfesysteme für die jungen Erwachsenen, zumal die sogenannten „Care Leaver“ nach dem Ausscheiden aus der Kinder- und Jugendhilfe oftmals auf sich alleine gestellt sind und damit verbunden sogenannte „Drop-outs“ und prekäre Übergänge drohen … Nicht zuletzt stehen zurzeit hierzu auch die rechtlichen Grundlagen im SGB VIII im Rahmen eines bundesweiten Dialogprozesses zur Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe auf dem Prüfstand … Die Auswertungen der KJH-Statistik stellen einen empirischen Beitrag zu dieser Debatte dar.“

zum Download: 2019_Heft1_KomDat.pdf (1 MB)

 

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„Chance Bereitschaftspflege – Aspekte für eine gelingende Hilfegestaltung“ am 04.09. in Hannover

Posted on Juli 4, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIn Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder am 04.09.2019 in Hannover für Fachkräfte die Weiterbildungen „Chance Beteitschaftspflege – Aspekte für eine gelingende Hilfegestaltung“ mit den Referentinnen Corinna Petri und Judith Pierlings an.

Um die Chance, die die Bereitschaftspflege bietet, adäquat nutzen zu können, ist es notwendig, in zügigen, transparenten Klärungs- und Entscheidungsprozessen mit allen Beteiligten eine Perspektive zu erarbeiten und sanfte Übergänge aus der Bereitschaftspflege heraus zu gestalten.

nähere Informationen

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Berlin: „Die Verhältnisse werden nicht einfacher, der Druck steigt“

Posted on Juli 2, 2019. Filed under: Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoDer Artikel „Die Verhältnisse werden nicht einfacher, der Druck steigt“ in der Morgenpost vom 30.06.2019 enthält ein interessantes Interview mit dem Sozialpädagoge Gunnar Tayert vom Pflegekinderdienst „Pflegekinder im Kiez“ (PiK), der die schwierige Lage der Pflegekinderhilfe in Berlin erklärt:

„Kinder, die eine Krisenpflegeunterkunft bräuchten, gibt es auf jeden Fall. Ich denke, dass die Kinder nur manchmal eher in Einrichtungen untergebracht werden, weil das schneller geht und mitunter unkomplizierter ist. Die Jugendämter haben einfach oft eine prekäre Personalsituation und sind permanent unterbesetzt. Ein weiterer Grund ist sicher, dass unser Jugendamt weiß, dass wir zu wenig Kurz- oder Krisenpflegefamilien im Kiez haben und auch in anderen Kiezen oft nicht fündig werden.“

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BAG Landesjugendämter veröffentlicht Handlungsempfehlung zum Bundesteilhabegesetz

Posted on Juni 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

logoDie Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat Anfang Juni 2019 ihre Handlungsempfehlung „Anforderungen an die Jugendämter durch das Bundesteilhabegesetz“ veröffentlicht. Für die Träger der Jugendhilfe ist das ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der zweiten Reformstufe des BTHG.

Eine gute Übersicht über die Inhalte der Handlungsempfehlung gibt das Projekt „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. auf https://umsetzungsbegleitung-bthg.de/service/aktuelles/handlungsempfehlung-bag-landesjugendaemter/

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Neue Broschüre “Junge Geflüchtete beim Übergang ins Erwachsenenleben begleiten”

Posted on Juni 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDer Übergang von der Jugendhilfe in die Selbständigkeit stellt sowohl junge Geflüchtete als auch Fachkräfte vor große Herausforderungen.

Wie sehen gelingende Mentorenschaftskonzepte für kontinuierliche stabile Beziehungen aus? Welche Initiativen zur Unterstützung und zur Selbsthilfe von Careleavern gibt es? Auf welche Erfahrungen in der Übergangsphase blicken ehrenamtlich Engagierte und Betroffene selbst zurück?

Eine neue Broschüre der Kompetenzzentrums Pflegekinder e.V. und des Fluchtraums Bremen e.V. informiert, basierend auf den Erfahrungen von Betroffenenen und Fachkräften, über Gelingesbedingungen und gibt praktische Handlungsempfehlungen.

Zur Bestellung
Zum Download

Quelle: BumF vom 25.06.2019

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TV-Tipp: „Meine fremden Kinder“

Posted on Juni 29, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoWien (OTS) – In Österreich sind etwa 14.000 Kinder fremduntergebracht – meist deshalb, weil ihre leiblichen Eltern sie vernachlässigt, geschlagen, missbraucht oder Drogen genommen haben. Die meisten der betroffenen Kinder werden in sozialpädagogischen Einrichtungen wie Wohngemeinschaften untergebracht. Etwa 5.000 von ihnen werden von Pflegeeltern aufgenommen. Für viele ist es die einzige Möglichkeit, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. „Am Schauplatz“-Reporterin Tiba Marchetti hat für Ihre Reportage „Meine fremden Kinder“ (48:12 min) Pflegeeltern besucht und viele Fragen gestellt. Wie ist das Zusammenleben von Pflegekindern, ihren Pflegeeltern und den leiblichen Eltern, denen die Kinder ja meistens unfreiwillig abgenommen wurden? Kann das klappen, ist dieses Trauma überhaupt zu überwinden?

Marchetti erhielt viele Antworten auf ihre Fragen. So zum Beispiel von Silvia und Robert Wessely in Niederösterreich. Die Kindergartenpädagogin und der Installateurmeister konnten selbst keine Kinder bekommen, für eine Adoption waren sie zu alt. Deshalb haben sie vor mehr als 20 Jahren Zwillingsmädchen bei sich aufgenommen. „Sie sind wie unsere eigenen, mit allem, was dazugehört“, strahlt das Paar. Doch sie haben harte Jahre hinter sich. „Du brauchst mir gar nichts sagen. Du bist nicht meine Mutter, war ein Standardsatz“, erzählt Frau Wessely, „da habe ich schon geschluckt“. Der Alltag war lange Zeit von Aggression, Schulwechsel und Psychologenterminen geprägt. Die mittlerweile erwachsenen Kinder stehen heute fest im Leben.

Das würde sich Doris Brandstetter mit ihrer Pflegetochter Sami auch wünschen. Sami ist 15 – leicht ist das Zusammenleben auch nach 10 Jahren noch nicht. Mit vier ist Sami zu den Brandstetters gekommen. „Sie hat gleich gesagt: deine Mama ist jetzt meine Mama“, erzählt Kathrin, die leibliche Tochter, auch heute noch ganz aufgebracht. „Sami zurückzugeben ist für mich nie infrage gekommen – auch wenn ich manchmal daran gedacht habe“, gibt Frau Brandstetter zu. Der Musiklehrerin hilft der Glaube: „Das ist das Kreuz, das ich zu tragen habe.“

„Familie ist unsere Berufung“, sagen Gabi und Daniel Wied. Sie haben vier eigene und drei Pflegekinder. Zum Beispiel die zehnjährige Sophie. Sie ist gleich nach der Geburt zu den Wieds gekommen. Ihre leiblichen Eltern sind geistig beeinträchtigt. Sie wollten ihre Tochter erst behalten. Heute besuchen sie Sophie alle zwei Wochen und spielen mit ihr. „Ich habe zwei Mamas und zwei Papas“, erzählt Sophie stolz.

zum Film in der ORF Mediathek

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Regierung plant Hilfe für Opfer von Zwangsadoptionen

Posted on Juni 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoBerlin: (hib/AW) Nach dem Willen der Koalitionsfraktionen sollen die Betroffenen von Zwangsadoptionen in der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone und der DDR als politische Opfer anerkannt werden. In dem entsprechenden gemeinsamen Antrag von CDU/CSU und SPD (19/11091) fordern die Fraktionen die Bundesregierung auf, eine zentrale Vermittlungsstelle einzurichten, an die sich die betroffenen leiblichen Eltern und zwangsadoptierte Kinder wenden können.

Zudem soll unter Einbeziehung des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit eine DNA-Datenbank eingerichtet werden. Dort sollen sich jene leiblichen Eltern, deren Kind zwischen 1945 und 1990 zwangsadoptiert worden ist oder die fürchten, dass ihnen ihr angeblich verstorbenes Kind entzogen worden ist, ebenso freiwillig registrieren lassen können wie möglicherweise adoptierte Kinder. Prüfen soll die Bundesregierung zudem, inwieweit die bestehenden rechtlichen Grundlagen für die Opfer von Zwangsadoptionen verbessert werden können.

Quelle: Heute im Bundestag vom 28.06.2019

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Artikel „Ärger um Pflegekind Asselfingen: Warum darf Leon nicht in sein neues Zuhause“

Posted on Juni 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Ärger um Pflegekind Asselfingen: Warum darf Leon nicht in sein neues Zuhause“ vom 27.06.2019 auf swp.de wird ein aktueller Fall geschildert:

Ein lesbisches Ehepaar bereitete sich intensiv auf die Aufnahme eines behinderten Pflegekindes vor. Doch, obwohl sie die Zusage für einen bestimmten Säugling hatten, erhielten sie am Tag, bevor der kleine Junge in sein neues Zuhause kommen sollte – ohne Angabe von Gründen – eine Absage.

Die Stadt Villingen-Schwenningen fordert das Pflegegeld zurück. Das Paar hat sich einen Anwalt genommen, um wenigstens die Auslagen zurückzuerhalten. Einzuklagen, dass Leon doch zu ihnen komme, sei aussichtslos, das ist ihnen klar. Mittlerweile ist der Junge zur Adoption freigegeben worden. „Wir hätten ihn doch auch adoptiert“, sagt Sabine.

Empfehlenswert ist auch der Kommentar zum Artikel.

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Pädagogisch begleitete Freizeiten für Kinder und Jugendliche in Hübingen

Posted on Juni 27, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDas Familienferiendorf Hübingen e.V. bietet in seinem Programm 2019 unter dem Titel „Happy Hübingen“ für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen und deren Geschwister an folgenden Terminen im Herbst Wochenendveranstaltungen an:

  • 27.-29. September 2019
  • 15.-17. November 2019

Für Kinder mit eingeschränkter Alltagskompetenz ist eine Kostenübernahme durch Pflegekassen möglich.

Veranstaltungsflyer

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21. FASD Fachtagung „FASD – Träumen erlaubt?!“ am 27./28.09. in Dortmund

Posted on Juni 27, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoJedes Jahr werden in Deutschland immer noch 4.000 bis 10.000 Menschen mit fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) geboren. Die vermeidbare Ursache für diese geistigen und körperlichen Fehlentwicklungen ist Alkoholkonsum während der Schwangerschaft.

Die Fachtagung des FASD Deutschland e.V. stellt in diesem Jahr die Frage nach den Lebensplänen der Menschen mit FASD. Darf auch da von der Zukunft geträumt werden? Wir glauben, ja! Unser Ziel ist es, Menschen mit FASD nachhaltig zu unterstützen, so dass sie neue Lebensperspektiven entsprechend ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten gewinnen und ihre Träume verwirklichen können.

Die FASD Fachtagung richtet sich an alle Fachleute wie Ärzte, Hebammen, Therapeuten, Pädagogen, Sozialarbeiter, Richter, Anwälte sowie Freunde, Verwandte und Bezugspersonen, also an alle Personenkreise, die beruflich oder privat mit Menschen mit FASD in Berührung kommen.

Hinweis: Die online – Anmeldung wird Ende Juni 2019 geöffnet.

nähere Informationen

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Hilfe für Betroffene sexualisierter Gewalt wird fortgesetzt

Posted on Juni 27, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Gesundheit, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoBetroffene sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter sollen weiterhin Hilfen vom Bund erhalten. Das Bundeskabinett hat am 26.06.2019 mit dem Bundeshaushaltsentwurf für 2020 beschlossen, dass die Finanzierung des Fonds „Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ fortgesetzt wird. Anträge auf Hilfen an den Fonds können damit weiterhin gestellt werden. Bisher sind rund 11.500 Anträge eingegangen. Vorbehaltlich der Zustimmung durch das Parlament werden die Mittel im Vergleich zu 2019 um 28,4 Millionen Euro auf 45,4 Millionen Euro aufgestockt.

Dazu erklärt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlebt haben, leiden oft ihr ganzes Leben an den Folgen. Auch wenn inzwischen mehr getan wird für Aufklärung, Prävention und bei der Strafverfolgung, wissen wir auch, dass sich weiterhin Betroffene beim Fonds melden werden. Dafür sprechen die Opferzahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik, die bis heute auf einem hohen Niveau liegen. Die Weiterführung des Fonds Sexueller Missbrauch ist für mich deshalb auch eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit. Der Fonds Sexueller Missbrauch ermöglicht die Unterstützung, die Betroffene benötigen. Das Leid kann dadurch nicht ungeschehen gemacht werden. Aber mit dem heutigen Beschluss können wir dazu beitragen, die Situation von Opfern sexualisierter Gewalt spürbar zu verbessern.“

Im Zuge der Weiterführung des Fonds ist es zentrales Ziel, die Bearbeitungszeiten für die Anträge deutlich zu reduzieren und organisatorische und auch inhaltliche Optimierungsmaßnahmen fortzusetzen, um die Hilfe nicht nur niedrigschwellig und passgenau, sondern auch zeitnah gewähren zu können. Die Geschäftsstelle des Fonds soll dazu künftig beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fonds erhalten mit dem Haushaltsbeschluss eine langfristige Beschäftigungsperspektive.

Der Fonds „Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ besteht seit Mai 2013 als ergänzendes Hilfesystem für Betroffene, die als Kinder und Jugendliche im familiären Bereich sexualisierte Gewalt erfahren haben. Er bietet niedrigschwellige und bedarfsgerechte Hilfen, die bei der Abmilderung bzw. Überwindung von heute noch bestehenden Folgeschäden des Missbrauchs unterstützen sollen. Betroffene können Sachleistungen wie z.B. Therapien in Höhe von maximal 10.000 Euro erhalten. Bei behinderungsbedingtem Mehraufwand zur Inanspruchnahme der Hilfen werden zusätzlich bis zu 5.000 Euro gewährt. Die Leistungen sind gegenüber gesetzlichen Leistungen und gegebenenfalls bestehenden und durchsetzbaren zivilrechtlichen Ansprüchen nachrangig. Ein Rechtsanspruch auf Hilfen aus dem Fonds besteht nicht.

Weitere Informationen: www.fonds-missbrauch.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 26.06.2019

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Hamburger Konzept gegen geschlossene Unterbringungen ist erfolgreich

Posted on Juni 26, 2019. Filed under: Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoIm Artikel Lösungen für „Systemsprenger“ der taz vom 16.06.2019 wird von der seit fünf Jahren erfolgreichen Arbeit der „Koordinierungsstelle individuelle Hilfen“ in Hamburg berichtet.

Sie unterstützt Hamburgs Jugendämter, indem sie flexible Hilfen für besonders schwierige Fälle findet. So können für sehr belastete Kinder und Jugendliche individuelle, passende Lösungen gefunden werden, die geschossene Unterbringungen mittlerweile fast gänzlich überflüssig gemacht haben.

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Tagung „Interventionen – Hilfeverläufe – Biografien. Zum Zusammenspiel von SPFH, Pflegekinderhilfe und Heimerziehung“ am 25./26.09. in Siegen

Posted on Juni 25, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoAm 25./26.09.2019 findet die Tagung „Interventionen – Hilfeverläufe – Biografien. Zum Zusammenspiel von SPFH, Pflegekinderhilfe und Heimerziehung“ an der Universität Siegen statt. Informationen und eine Anmeldung – derzeit noch mit Frühbuchertarif – finden Sie hier.

Die Tagung bezieht sich auf die Pflegekinderhilfe, die Heimerziehung und die ambulanten Erziehungshilfen und behandelt Fragen wie:

  • Was wissen wir über das Zusammenspiel von Interventionen und dem Erleben der Menschen, die zu Klient*innen wurden?
  • Wo haben professionelle Dienste (ASD, stationäre Einrichtungen, Pflegekinderdienste, SPFH, Mutter-Kind-Einrichtungen, Vormünder*innen) konstruktive Gestaltungsmöglichkeiten?
  • Wo liegen aber auch Risiken, die die Chancen verschlechtern können und als zusätzliche Belastungen erlebt werden?

Die Tagung greift u.a. auch folgende aktuelle Diskussionen zur Pflegekinderhilfe auf, die in den letzten Monaten kontrovers diskutiert wurden:

  • Ist es ein Problem, dass die Zahl der in Pflegefamilien betreuten Kinder in den letzten Jahren deutlich angestiegen ist?
  • Viele Familien, deren Kinder in Pflegefamilien betreut werden, haben vorher ambulante Familienhilfen erhalten. Sind die ambulanten Hilfen damit gescheitert? Verzögern sie unnötig die Aufnahme in eine Pflegefamilie?
  • Wie problematisch ist die aktuelle Praxis (und die ihr zugrunde liegende Rechtslage) bei der Rückführung aus der Pflegefamilie in die Herkunftsfamilie?
  • Was bedeuten die Abbrüche von Pflegeverhältnissen? Stellen sie die Legitimation von Pflegefamilien grundsätzlich in Frage?

Die Tagung wird in Plenumsvorträgen (von Daniela Reimer, Christian Schrapper, Michael Winkler, Klaus Wolf) vielen hochkarätig besetzten Workshops und vier großen Foren wichtige Zukunftsfragen der Pflegekinderhilfe diskutieren.

nähere Informationen

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Fachtagung „Schritte in ein selbstbestimmtes Leben – Unterstützungsmöglichkeiten für Careleaver aus Heimen, Wohngruppen und Pflegefamilien“ am 25.09. in Dresden

Posted on Juni 24, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDas Kinder- und Jugendhilfegesetz sichert allen jungen Menschen das Recht zu, auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben Förderung und Unterstützung zu erhalten. Die Hilfen zur Erziehung bilden einen Rahmen, in dem dieser Anspruch in Einrichtungen und Pflegefamilien mit Leben gefüllt wird. Diese Unterstützung endet aber häufig mit dem 18. Geburtstag. Wir wissen aber aus vielen Studien, dass die Careleaver mit großen Herausforderungen in dieses Leben starten: Sie fühlen sich nicht ausreichend unterstützt, um tatsächlich selbstbestimmt leben zu können.

Was braucht es, damit junge Menschen aus der Jugendhilfe in ein selbstbestimmtes Leben starten können? Diese Frage steht im Zentrum der Fachtagung des Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. (KJRV) zum Thema „Careleaver„. Aus der Perspektive derjenigen, die in Hilfen zur Erziehung leben oder lebten heraus, sollen gute Ansätze, Notwendigkeiten und Änderungsbedarfe formulieren werden.

Nach einem Auftaktvortrag von Prof. Dr. Lothar Böhnisch „Zwischen Selbstbestimmung und Lebensbewältigung. Welche Ansprüche haben junge Menschen an die öffentliche Erziehungshilfe?“ werden folgende Themen in Workshops aufgegriffen:

  • Welche Bedeutungen haben Selbstorganisationen und Careleaver-Initiativen?
  • Was können Einrichtungen tun?
  • Übergänge für Pflegekinder
  • Rechte für Careleaver
  • Kommunale Handlungsmöglichkeiten
  • 100 Schritte-Abreißkalender.

Programm und weitere Infos: www.fachtagung.jugendhilferechtsverein.de

zur Anmeldung

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Landkreise Ahlen, Beckum und Oelde suchen „Kinderschutzfamilien“

Posted on Juni 23, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Kinderschutzfamilien gesucht“ in den Westfälischen Nachrichten vom 23.06.2019 wird auf ein neues Konzept des Katholischen Sozialdienstes Hamm für kurzfristige Krisenunterbringung in den Landkreisen Ahlen, Beckum und Oelde hingewiesen:

„Die Kinderschutzfamilien nehmen Babys und Kinder auf, wenn sie aufgrund einer Krisensituation nicht mehr in ihren Familien bleiben können und betreuen sie bis zu maximal zwei Wochen. Während die Kinder dort untergebracht sind, sucht das entsprechende Jugendamt nach einer mittel- oder langfristig unterstützenden Lösung für das Kind.“

Eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten findet dazu am Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr statt.

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Tipps und Tricks für CareleaverInnen für den Start ins selbstständige Leben

Posted on Juni 20, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDurch das Projekt Careleaver-Kompetenznetz (2015-2018) wurde die Broschüre „Nach der Jugendhilfe auf eigenen Beinen stehen!Tipps und Tricks für Deinen Start ins selbstständige Leben“ für CareleaverInnen und Fachkräfte herausgebracht. Sie richtet sich auch an junge Menschen, die in Pflegefamilien aufwachsen.

Die 96-seitige Broschüre kann kostenlos heruntergeladen werden.

 

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Bundestagung Inobhutnahme „Aus der Praxis für die Praxis“ am 19./20.09. in Erkner

Posted on Juni 19, 2019. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Zahl der Inobhutnahmen ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen und bleibt nach den aktuellen Zahlen des AKJ Stat (2/2018) – auch ohne unbegleitete minderjährige Geflüchtete – stabil. Auch die vielfältigen Anforderungen an Mitarbeiter_innen im Rahmen der Inob­hutnahme haben stetig zugenommen, so stieg auch die Zahl der jungen Menschen in der Inobhutnahme, die aus einer anderen Jugendhil­feeinrichtung verwiesen wurden. Seit einigen Jahren wächst die Anzahl von Kleinkindern und Säuglingen in der Inobhutnahme, was die Einrichtungen vor neue Herausforderungen stellt. Gleichzeitig neh­men die Anforderungen an die Mitarbeiter_innen auch vor dem Hintergrund angrenzender Fachdiskussionen, wie u. a. zu Elternpartizipation, Inklusion und der Übergangsgestaltung zu.

Die IGfH-Fachgruppe Inobhutnahme nimmt die pädagogischen und rechtlichen Aspekte sowie Alltagsfragen an die bundesweit sehr unterschiedlichen Inobhutnahmesettings im Rahmen der Bundestagung in den Blick. Notlagen, Gefährdungen von Minderjährigen sowie päda­go­gische Herausforderungen stellen für alle Beteiligten anspruchsvolle Aufgaben in einem besonderen Spannungsfeld dar. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen und Organisationsformen der Leistungen nach den §§ 42, 42a SGB VIII, stehen der fachliche Austausch und die gemein­same Entwicklung anderer Perspektiven und neuer Ideen für die sozialpädagogische Praxis im Vordergrund.

Die Bundestagung Inobhutnahme „Aus der Praxis für die Praxis“ am 19./20.09.2019 in Erkner richtet sich an die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe sowie weitere Fachleute aus Praxis und Wissenschaft.

www.inobhutnahme-tagung.de

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Telefonische FASD-Expertensprechstunde am 02.07.: „FASD & Trauma – Unterschiede und Gemeinsamkeiten im pädagogischen Umgang mit FASD“

Posted on Juni 18, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

logoIm Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Die nächste Expertensprechstunde zum Thema „FASD & Trauma – Unterschiede und Gemeinsamkeiten im pädagogischen Umgang mit FASD“ wird angeboten

  • am Dienstag, den 02. Juli 2019
  • von 10 – 12 Uhr
  • unter der Telefonnummer 0221 – 720 262 – 25

Die Verbindung von Trauma und FASD gewinnt in der Pflegekinderhilfe zunehmend an Bedeutung. Gleichwohl ist dieses Thema noch wenig erforscht.
Die pädagogischen Interventionen bei FASD und/oder Trauma sind unterschiedlich, weisen aber in der pädagogischen Haltung einige Gemeinsamkeiten auf.
Während die Auswirkungen von traumatischen Erlebnissen (die pränatale Alkoholexposition ist bereits ein traumatisches Erlebnis des Ungeborenen) als „heilbar“ gelten, bedeutet die alkoholbedingte Gehirnschädigung bei FASD eine lebenslange Behinderung. Wie im pädagogischen Alltag in diesem Spannungsfeld agieren? Wie kann die Bezugsperson Sicherheit vermitteln? Wo sind durch FASD Grenzen gesetzt?

Für diese und weitere Fragen steht Expertin Maike Spanger, Traumafachberaterin, systemische Therapeutin und Fachberaterin im Erziehungsbüro Rheinland Köln zur Verfügung.

Die Beratung ist ein besonderes Angebot des FASD-Fachzentrums und kostenfrei. Übrigens werden die wichtigsten Fragen und Antworten bisheriger Expertensprechstunden zusammengefasst und sind im Archiv abrufbar.

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„Methoden der Hilfeplangespräche“ vom 17.-19.09. in Berlin

Posted on Juni 17, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie IGfH bietet für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Erziehungshilfe vom 17.-19.09.2019 in Berlin unter der Leitung von Felix Brandhorst und Hans-Ullrich Krause ein Seminar über „Methoden der Hilfeplangespräche“ an.

Gute Hilfeplanung ist der Grundstein für eine gelingende Hilfe. Hilfeplangespräche oder auch Hilfeplankonferenzen sollen als dialogisches Geschehen dazu beitragen, die Lebenssituationen von Kindern und Familien zu verstehen und die besten Hilfen gemeinsam zu eruieren. Aus dem gemeinsamen Prozess sollen gemeinsam durchdachte Schritte entwickelt werden, welche den Hilfeverlauf positiv beeinflussen und die Dinge zum Guten wenden bzw. positive Entwicklungen anstoßen.

Hilfeplangespräche haben sich inzwischen zu wirklichen Schaltstellen entwickelt, mit denen die richtigen Weichen gestellt werden können. Aber was hat sich in diesen Zusammenhängen bewährt und was sind die erfolgreichsten Methodenansätze? Wie können Kinder und Jugendliche, aber auch (Pflege-)Eltern in ihrer Partizipation unterstützt werden?

Die Fortbildung wird sich mit aktuellen Entwicklungen, neuen Methoden und grundsätzlichen Bedingungen und Voraussetzungen für gelingende Hilfeplanungen befassen. Die Fortbildung thematisiert u.a. auch Hilfeplanung für die Pflegekinder. Neben der Qualifizierung und Vermittlung von neuen Erkenntnissen wird es im Rahmen der Fortbildung Raum für Austausch zwischen den Fachkräften geben.

nähere Informationen

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Entlastung durch Kuren für (Pflege-)Mütter, (Pflege-)Väter und Pflegende

Posted on Juni 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie |

logoErschöpfung, Schlafstörungen und über die eigenen Grenzen hinaus?

Wenn es Ihnen so geht, sollten Sie über eine Kur nachdenken. Das Müttergenesungswerk ist für Sie da – vom ersten Schritt des Beratungsgesprächs über den Antrag bei der Krankenkasse bis zum Aufenthalt in der Klinik und der Nachsorge. Rund 1.200 Beratungsstellen gehören zum Verbund des Müttergenesungswerks und über 70 Kliniken sind deutschlandweit vom Müttergenesungswerk zertifiziert. Mehr erfahren Sie unter http://www.muettergenesungswerk.de

Dieser Clip informiert Mütter, Väter und Pflegende über den Weg zur Kurmaßnahme.

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St. Elisabeth-Verein aus Marburg gründet PflegefamilienAkademie

Posted on Juni 12, 2019. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer St. Elisabeth-Verein aus Marburg betreut mit seinem Fachberatungsdienst seit mehr als 25 Jahren sonderpädagogische Pflegefamilien in ganz Hessen. Ebenso lange bietet der Träger auch Fortbildung für Pflegefamilien an. Nun hat er im Juni 2019 eine „PflegefamilienAkademie“ gegründet.

Die Angebote der „PflegefamilienAkademie“ finden in Marburg statt und stehen allen Pflegeeltern und Fachkräften offen. Für die von diesem Träger selbst betreuten Pflegefamilien sind die Seminare kostenfrei.

Anmeldungen sind direkt über die Internetseite möglich.

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10th International Foster Care Research Network Conference am 05.-06.09. in Zürich

Posted on Juni 7, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoThema der diesjährigen und zehnten internationale Konferenz des Netzwerks Pflegekinderforschung ist „Pflegekindschaft und Diversity“.

Im Zentrum der Tagung steht die Frage, wie sich soziale Diversifikationsprozess im Pflegekinderwesen niederschlagen und welche Auswirkungen dies auf die im System beteiligten Akteur*innen hat. Inwiefern berücksichtigt die Pflegekinderforschung selbst soziale Vielfalt und Diversifikationsprozesse und wird ihnen im Forschungsprozess und –design gerecht?

Zunächst geht die diesjährige Konferenz diesen Fragen anhand von Vorträgen rund um die Themen „Vielfalt im Kinder- und Jugendhilfesystem“ und „Vielfalt familialer Lebensformen“ nach – mit fachlichen Inputs u.a. von Daniela Reimer (ZHAW Zürich), Stefan Köngeter (FH St. Gallen), Andreas Bernard (Leuphana Uni Lüneberg) und Klaus Wolf (Uni Siegen). Daneben bieten zahlreiche Workshops Gelegenheit, in einen intensiveren Austausch zu spezifischen Themen wie bspw. „unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien“ oder „Leaving Care“ zu treten.

Anmeldeschluss ist der 07.08.2019.

nähere Informationen und ausführliches Programm
Zur Anmeldung

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Aktuelle Rechtsfragen in der Pflegekinderhilfe: Schwerpunkt familiengerichtliches Verfahren“ am 29.08. in Köln

Posted on Juni 3, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

logoAm 29.08.2019 bietet das LVR-Landesjugendamt eine ganztägige Fortbildung mit Diana Eschelbach zum Pflegekinderwesen an. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen:

  • Welche Rolle haben Fachkräfte der Pflegekinderhilfe im familiengerichtlichen Verfahren?
  • Wie können die Fachkräfte die Pflegekinder sowie deren Pflegefamilien adäquat im Verfahren vertreten?
  • Welche Anforderungen stellen Anfragen und Stellungnahmen des Familiengerichtes an die Fachkräfte in den Pflegekinderdiensten?
  • Wie kann die örtliche Zuständigkeit nach § 87b SGB VIII bei Fällen nach § 86 Abs. 6 SGB VIII sinnvoll ausgestaltet werden?

In der Veranstaltung gibt die Referentin einen ausgewählten Überblick rechtlicher Fragestellungen. Für Praxisbeispiele und Fragen, deren Lösungen gemeinsam erarbeitet werden, wird genügend Raum geboten.

nähere Informationen

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Fachtag „Ich hole Dich ab, wo Du stehst“ am 02.09. in Halle/Saale

Posted on Juni 2, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoBeim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt in Halle/Saale findet am 02.09.2019 der Fachtag „Ich hole Dich ab, wo Du stehst“ statt.

Zielgruppe für die Fortbildung sind Fachkräfte im Pflegekinderdienst, ASD, Vormünder, Fachkräfte in der stationären Hilfe zur Erziehung, SPFH, Beratungsstellen sowie Pflege- und Adoptiveltern.

Die Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien ist als familiäre Unterbringungsform aus dem Leistungskatalog der Hilfen zur Erziehung nicht weg zu denken. Nach wie vor werden mehr Pflegefamilien gebraucht als tatsächlich zur Verfügung stehen. Umso wichtiger ist es, neue Pflegeeltern zu gewinnen, bestehende Pflegeverhältnisse zu unterstützen und immer wieder neue Impulse für die Arbeit in diesem Bereich sowie für alle anderen in der Hilfe beteiligten Bereiche wie ASD, Vormundschaft, stationäre Unterbringungsformen der Hilfen zur Erziehung zu setzen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • die Entwicklung der Hilfen zur Erziehung im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen, die Umsetzung von Partizipation und Beschwerdemanagement
  • bindungsorientierte Elternarbeit/Pflegeelternarbeit
  • Sexualpädagogische Arbeit in der Pflegekinderhilfe
  • Mentalisierung als Möglichkeit zur Arbeit mit Pflegekindern, Pflegeeltern und der Herkunftsfamilie
  • theaterpädagogische Arbeit mit Pflegeeltern: Pflegeeltern brauchen eine klare Ausrichtung der Elternrolle (Vater/Mutter) und dessen Chancen. Dramapädagogische Übungen simulieren alltägliche Situationen und machen sichtbar, worauf es in der Rollendynamik situationsbezogen und mit nachhaltiger Wirkung ankommt.
  • Informationen für interessierte Menschen an der Arbeit mit Pflegekindern

Als Referent*innen werden erwartet: Prof. Dr. Jörg Maywald, Heidrun Sauer, Torsten Kettritz, Norbert Knitsch und Heliane Schnelle

Veranstaltungsflyer + Anmeldeformular

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PFAD Musterschreiben an Rentenversicherer wirkt: Sichern Sie sich Ihre Mütterrente!

Posted on Juni 1, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Finanzielles, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDass es sich lohnt bei der Mütterrente dranzubleiben, zeigt diese nette Mail, die den PFAD Bundesverband e.V. heute erreichte:

„Ich beziehe bereits Rente und habe keinen Zuschlag für meinen Adoptivsohn erhalten, da er erst nach dem 12. Lebensmonat in unsere Familie kam. Aufgrund der ausführlichen Information in dem Presseartikel habe ich am 15.4.2019 einen Antrag nach § 307d Abs. V SGB VI … (aufgrund Ihres Musterantrages) an die DRV gestellt.
Heute erhielt ich meinen neuen Rentenbescheid! Meine Regelaltersrente wurde mit einem Zuschlag von 0,5 Punkten für Kindererziehung (sog. Mütterrente) neu berechnet!! Die Ungerechtigkeit, die mich jahrelang geärgert hat, ist damit behoben! … Ich möchte mich herzlich bei Ihnen bedanken!“

Nähere Informationen zu unserem Musterschreiben für bereits verrentete Adoptiv-und Pflegeeltern:
http://www.pfad-bv.de/index.php?option=com_content&task=view&id=392&Itemid=1

Aufruf zur Rentenklärung für noch aktive Pflege- und Adoptiveltern:
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Das Recht des Kindes auf Privatsphäre: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on Mai 29, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoAb sofort ist zum Thema „Das Recht des Kindes auf Privatsphäre“ die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erhältlich. Das Heft enthält u.a. folgende Artikel:

  • Kinder. Bilder. Rechte, Wie Kinderrechte in der digitalen Welt durch die Eltern alltäglich und ungewollt beeinträchtigt werden (Nadia Kutscher);
  • „Ich sehe was, was du auch siehst“, Wie wir die Privatsphäre von Kindern im Netz neu denken sollten und was Kinder möglicherweise dabei stärkt – ein kinderrechtlicher Impuls (Ingrid Stapf);
  • Das Recht des Kindes auf Privatsphäre in einer digitalisierten Lebenswelt (Jutta Croll);
  • Das Recht des Kindes auf Privatsphäre im Zeitalter der Digitalisierung (Katrin Lack);
  • Kinderinfluencer im Spannungsfeld zwischen Persönlichkeitsrechten, Privatsphäre und Vermarktung in der Öffentlichkeit (Bettina Goerdeler und Anna Grebe);
  • Privatsphäre und IT-Sicherheit im vernetzten Kinderzimmer (Susanne Kießling und Dominik Merli);
  • Interview mit Isabell Götz: „Erforderlich ist ein konsequenter Dialog mit dem Kind, der im Übrigen auch dazu führen kann, dass die Eltern etwas dazulernen“;
  • Interview mit Thomas Mörsberger: „Kinder davon abzuhalten, Dummheiten zu machen, ist ohnehin schwierig genug“

und folgende Praxisartikel:

  • Wer seine eigenen Grenzen nicht kennt, wird leicht grenzenlos. Wie das Recht auf Privatsphäre Kindern und Jugendlichen und dem Gemeinwesen dient (Barbara Leitner);
  • Kinderrechte in der digitalen Welt. Gestaltungsrahmen einer Kinderrechtsorganisation im Spannungsfeld von Kindesinteressen, Elternverantwortung und staatlichem Handeln (Daniela Tews);
  • Fotos von Kindern in Kitas: Foto- und Filmaufnahmen im Kita-Alltag und damit verbundene rechtliche Herausforderungen (Anna Müller-Kabisch).

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin, Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Information der Deutschen Liga vom 28.05.2019

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„Kindeswohl versus Kindeswille – ein Widerspruch?“ am 28./29.08. und 04.12. in Halle/Saale

Posted on Mai 28, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoFür Pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen der Kinder-und Jugendhilfe, insbesondere Vormünder*innen, Pflegeltern und Verfahrensbeistände referiert Peter Stieler zum Thema „Kindeswohl versus Kindeswille – ein Widerspruch?„. Veranstalter dieser Seminarreihe am 28./29.08.2019 und 04.12.2019 in Halle/Saale ist das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt.

Kindeswille (KIWI) und Kindeswohl (KIWO) – zwei sich gegenseitig bedingende und nicht ausschließende Begriffe. Die fachliche Prüfung des Kindeswohls ist gängige Praxis. Doch wie prüfe ich den Kindeswillen? Und wo genau liegt die Grenze zwischen Subjektstellung des Kindes und der Gefährdung seines Wohles? Der Kindeswille ist ein vielgenutzter Begriff, dessen inhaltliche Würdigung durch Fachkräfte unterschiedlicher, manchmal nur „vermuteter“ Bewertung obliegt. Wann ist der Kindeswille bedeutsam? Wann ist er bedeutsamer als der Wille der Eltern? Woran erkenne ich einen tragfähigen Kindeswillen? Ist ein manipulierter Wille anzuerkennen?

Zu den o.g. Fragen soll die Fortbildung Ihnen Sicherheit und Fachwissen durch folgende Schwerpunkte vermitteln:

  • Kinderinteressen und rechtliche Subjektstellung
  • rechtliche Bedeutung unterschiedlicher Willensbegriffe
  • psychologische Hintergründe und Kriterien des KIWI
  • Vorgaben des BVerfG und deren Umsetzung
  • Bausteine zur Erkundung des tragfähigen KIWI
  • aktuelle Gerichtsbeschlüsse von AG/ OLG/ BVerfG

Sie werden in der Fortbildung folgende Kompetenzen erwerben:

  • Grundlagenwissen zur Verankerung der Bedeutsamkeit des KIWI durch Völkerrecht
  • Kenntnis der rechtlich/psychologischenBestandteile des KIWI
  • Utilisierung der Willenskriterien zur Erarbeitung der Tragfähigkeit des KIWI
  • sich daraus ergebende Handlungsnotwendigkeiten in der beruflichen Praxis

nähere Informationen (Seite 149)

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„Stiefkindadoptionen – Lästige Pflicht oder wirksames Instrument?“ am 27.08. in Halle/Saale

Posted on Mai 27, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoFür Fachkräfte in der Adoptionsvermittlung referiert Dr. Oliver Hardenberg zum Thema „Stiefkindadoptionen – Lästige Pflicht oder wirksames Instrument?„. Veranstalter dieses Seminars am 27.08.2019 in Halle/Saale ist das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt.

Im Seminar wird sich umfassend mit der Thematik Stiefkindadoptionen auseinandergesetzt.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Rolle des einwilligenden Elternteils
  • Exploration des Kindes/ Jugendlichen (Methoden)
  • Überprüfung und Vorbereitung des Annehmenden/ der Annehmenden
  • Wann ist aus Sicht des Kindes/ des Jugendlichen die Adoption durch einen Stiefelternteil zu befürworten?
  • Wann ist die Adoption durch den Stiefelternteil kritisch zu sehen?

nähere Informationen (Seite 148)

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Hereingeschaut! wir-sind-paritaet.de ist online

Posted on Mai 27, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

logoDie neue Profilplattform des Paritätischen www.wir-sind-paritaet.de ist im Netz! Ob kleine Initiative oder große überregionale Organisation – hier finden alle Platz, setzen ein Zeichen und zeigen Profil. Die Plattform veranschaulicht nicht nur die Breite und Vielfalt des Netzwerks, sondern auch die große Menge an Aktivitäten. Mit dem Motto „wir sind viele und wir zeigen es, wir sind Parität!“ setzen sich die Organisationen gemeinsam ein für die Werte Vielfalt, Offenheit und Toleranz.

Auch für den PFAD Bundesverband ist der Paritätische der Dachverband auf Bundesebene. Deshalb stellt PFAD sich dort mit seiner eigenen Seite vor und speist seine Informationen aus dem PFAD Weblog und der PFAD Facebookseite in die dortige social wall ein: https://www.wir-sind-paritaet.de/pfad-bundesverband

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„Installation von Hilfe in familienanalogen Hilfeformen und die Überprüfung ihrer Wirksamkeit“ am 26.08. in Halle/Saale

Posted on Mai 26, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoAm 26.08.2019 findet in Halle/Saale das Seminar des Landesverwaltungsamts Sachsen-AnhaltInstallation von Hilfe in familienanalogen Hilfeformen und die Überprüfung ihrer Wirksamkeit“ statt. Referieren wird Dr. Oliver Hardenberg.

Eingeladen sind Fachkräfte in den ASD, dem PKD, in der stationären und ambulanten Erziehungshilfe, Pflegeeltern, Erziehungsfachstellen, Kinderdorfhäuser, familienanaloge Kleinstgruppen, Adoptivfamilien sowie sozialpädagogische Lebensgemeinschaften.

Anhand von Beispielen aus der Praxis sollen Kriterien für die Auswahl von Hilfen für die Pflegeeltern und das Pflegekind bzw. die anderen familienanalogen Hilfeformen sowie Kriterien für einen erfolgreichen Verlauf der Hilfen im Seminarerarbeitet werden wie Integrationshilfen in Kindergarten und Schule, Ambulante Familienhilfe im familiären Kontext, Entlastungsangebote und Kriseninterventionen, pädagogische, psychologische und medizinische Einzelhilfen für das Pflegekind, Psychotherapeutische Hilfen, Beratung durch freie Jugendhilfeträger Beratungsgruppen und Fortbildungsveranstaltungen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Kriterien für einen erfolgreichen Verlauf der Hilfen zur Erziehung
  • Unterstützungsmöglichkeiten, Krisenintervention
  • Hilfen zur Einschätzung der Wirksamkeit von Hilfen zur Erziehung
  • Umgang mit gescheiterten Hilfen

nähere Informationen (Seite 147)

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Adoptionstag Wesel 2019: „Fragen, die Klarheit in Dein Leben bringen“ am 31.08.

Posted on Mai 24, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoMelanie Kleintz von Adoptierte aus aller Welt lädt alle erwachsenen Adoptiv- und Pflegekinder und deren Partner, Adoptiv- und Pflegeeltern, sowie Fachkräfte aus der Adoptionsarbeit und dem Erziehungswesen zum Adoptionstag Wesel 2019 am 31.08.2019 nach Wesel ein.

Zum Thema „Fragen, die Klarheit in Dein Leben bringen“ wird Hilbrand W.S. Westra referieren.

Frühe Anmeldungen erhalten einen Nachlass beim Teilnehmerbeitrag.

nähere Informationen

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Fachgruppe Inklusive Pflegekinderhilfe gegründet

Posted on Mai 23, 2019. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoUnter der Federführung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder (BbP) e.V. hat sich am 22.05.2019 die „Fachgruppe Inklusive Pflegekinderhilfe mit Schwerpunkt Pflegekinder mit Behinderung und deren Familien“ gegründet. Zur ersten Arbeitssitzung waren 14 der künftig 16 Mitglieder der Gruppe in den Räumen der Pflegekinder in Bremen (PiB) gGmbH zusammengekommen.

„Ziel der Gruppe ist es, die Kompetenz von Menschen unterschiedlicher Fachrichtungen zu bündeln und Schritt für Schritt fachliche Empfehlungen zu Kernthemen der inklusiven Pflegekinderhilfe zu erarbeiten“, sagte die BbP-Vorsitzende Kerstin Held. Der Satz „Jedes Kind hat das Recht auf eine Familie“ solle dabei als Motto über dem Selbstverständnis der Gruppe stehen.

Zunächst sind halbjährliche Treffen geplant, aus denen jeweils konkrete Empfehlungsschreiben hervorgehen sollen. In der Fachgruppe vertreten sind die Bereiche Selbsthilfe, Medizin und Pflege, Pädagogik, Behindertenhilfe, Eingliederung und Teilhabe, öffentliche und freie Träger, Forschung, Recht, Aus- und Fortbildung sowie Rehabilitation.

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PFAD fordert: „Kinderrechte ins Grundgesetz, damit die Rechte von Pflege- und Adoptivkindern besser geachtet werden.“

Posted on Mai 22, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDie UN-Kinderrechtskonvention wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass fordert der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. zusammen mit vielen anderen Organisationen die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz.

PFAD unterstützt daher auch die Aktionen zum 22. Mai, an dem die beteiligten Organisationen in den Sozialen Medien noch einmal gemeinschaftlich und mit ihrer eigenen Begründung auf das Aktionsbündnis „Kinderrechte ins Grundgesetz“ hinweisen: #kigg19 #KinderrechteinsGrundgesetz

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