Fachkräfte

Fortbildung für Fachkräfte zum Thema "Kinder mit FASD in Adoptiv- und Pflegefamilien – den Anfang und das Zusammenleben positiv gestalten" am 07.05. in Haltern am See.

Posted on März 24, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen veranstaltet am 07.05.2020 in Haltern am See eine Fortbildung zum Thema „Kinder mit FASD in Adoptiv- und Pflegefamilien – den Anfang und das Zusammenleben positiv gestalten“.

Sie erhalten Informationen, gezielt zur Situation von Heranwachsenden mit Sie erhalten Grundlagenwissen über FASD und Informationen über den Einfluss von Alkoholspektrumsstörungen auf die Wahrnehmung / Wahrnehmungsverarbeitung. Es werden Verhaltensweisen und ihre Hintergründe vorgestellt. 
Sie lernen ein pädagogisches Handlungskonzept zur Bewältigung von Alltagsanforderungen kennen und können anhand konkreter Fallbeispiele und verschiedenster Alltagsthemen eine (neue) Herangehensweise, den Alltag mit betroffenen Kindern zu positiv zu gestalten, nachvollziehen.

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Hilfen für Care Leaver in Zeiten von Corona: Online-Beratung und Notfallfond

Posted on März 23, 2020. Filed under: Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Der Careleaver e.V. und die Uni Hildesheim (Projekt CareHOPe) haben zusammen eine Notfallhilfe für Care Leaver eingerichtet, die zur Zeit in Schwierigkeiten stecken.

Gemeinsame Mitteilung der Universität Hildesheim und des Careleaver e.V. vom 23.03.2020

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Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Pflegekinderhilfe

Posted on März 19, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Die Regelungen aufgrund des Corona-Virus haben weitreichende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Neben Hygienemaßnahmen ist die Einschränkung der sozialen Kontakte das wichtigste Instrument in der Bekämpfung der Pandemie.

Der PFAD Bundesverband gibt auf seiner Website Antworten auf einige Fragen, die Auswirkungen auf Kontakte im Rahmen der Pflegekinderhilfe betreffen.

Link

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Neue PFAD Broschüre: „Und dann blieb Leon bei uns“

Posted on März 18, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Viele Kinder sind ab und an bei ihren Großeltern oder anderen Verwandten zu Besuch. Manche Kinder wachsen sogar bei ihnen auf. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn ein Kind nicht bei seinen Eltern, sondern anderen Personen aus seinem unmittelbaren verwandtschaftlichen Umfeld lebt.

In unserer neuen Broschüre „Und dann blieb Leon bei uns“ werden typische Konstellationen dargestellt, wie es zu Verwandtenpflege kommt.

Wir beantworten u.a. Fragen zur Unterhaltssicherung und dazu, ob Verwandtenpflege auch eine Hilfe zur Erziehung sein kann. Wir erklären, welche Erwartungen ein Jugendamt hat und wer welche Anträge stellen darf.

Die Broschüre kann zum Preis von 3 Euro plus Versandkosten bestellt werden beim PFAD Bundesverband: info@pfad-bv.de

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16. Internationale Konferenz der EUSARF „The Perspective of the Child“ am 01.-04.09. in Zürich

Posted on März 15, 2020. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke |

Vom 01.-04.09.2020 findet in Zürich die 16. Internationale Konferenz der EUSARF statt.

Im Zentrum der Vorträge, Symposien und Workshops wird die Perspektive der Kinder und ihre Relevanz für die Kinder- und Jugendhilfe stehen. Die Konferenz richtet sich an Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen der Kinder- und Jugendhilfe.

nähere Informationen

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20 Jahre Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt

Posted on März 10, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Am 11. März 2020 feiert das Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt in Trägerschaft der Stiftung Ev. Jugendhilfe in Bernburg (Saale) mit einer festlichen Auftaktveranstaltung sein 20-jähriges Jubiläum.

Festreden halten Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, die Leiterin des Fachzentrums Birgit Patricia Eilenberger und Kathrin Kube, die Vorsitzende des Landesverbandes für Pflege- und Adoptiveltern Sachsen-Anhalt.

nähere Informationen

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Das Asylverfahren bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Eine Arbeitshilfe für Jugendämter, Vormund*innen und Betreuer*innen

Posted on März 8, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Asylantrag: ja oder nein? Welche alternativen aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten gibt es? Was können Argumente für eine (schnellst mögliche) Asylantragstellung sein? Was gilt es bei einem Asylantrag für unbegleitete Minderjährige aus sogenannten “sicheren Herkunftsländern” zu beachten? Welche Auswirkungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht gibt es bei einer Vormundschaftsbestellung über das 18. Lebensjahr hinaus? Wie gestaltete sich das Anhörungssetting.

Diese und viele weitere Fragen beantwortet die vom Flüchtlingsrat Thüringen e.V. und dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. publizierte Arbeitshilfe für Jugendämter, Vormundinnen und Betreuerinnen. Die 35-seitige Arbeitshilfe kann kostenfrei beim BumF heruntergeladen und bestellt werden.

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Ehepaar haftet nach erfolgloser Auslandsadoption für Kindesunterhalt

Posted on März 5, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Ein Ehepaar aus dem Rheinland, das ein Kind aus Thailand adoptieren wollte, sich während der sechsmonatigen Adoptionspflegezeit aber entschied, das fünfjährige Mädchen doch nicht anzunehmen, muss Kosten für den Lebensunterhalt des hiernach in einer Einrichtung im Kreis Euskirchen untergebrachten Kindes erstatten. Das hat das Oberverwaltungsgericht mit Beschluss vom 3. März 2020 entschieden und damit das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf bestätigt, das die Klage des Ehepaars gegen einen Kostenbescheid der Stadt Dormagen über rund 38.000 Euro hinsichtlich der allein für den Zeitraum Juli 2014 bis Februar 2015 zu erstattenden Leistungen abgewiesen hatte.

Die Kläger beabsichtigten im Jahr 2014, ein fünfjähriges Mädchen aus Thailand zu adoptieren, das bereits wenige Wochen nach der Geburt von seiner Mutter in ein Kinderheim gegeben worden war. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen zur Durchführung von Auslandsadoptionen mussten die Kläger im Vorfeld eine vom Jugendamt öffentlich zu beurkundende Erklärung abgeben, nach der sie bereit sind, das vorgeschlagene Kind anzunehmen. Aufgrund dieser Erklärung sind Adoptionsbewerber außerdem verpflichtet, etwa im Fall des Scheiterns der Adoption während der vorausgehenden sechsmonatigen Adoptionspflege, sämtliche durch öffentliche Mittel aufgewendeten Kosten für den Lebensunterhalt einschließlich der Unterbringung, der Ausbildung, der Versorgung im Krankheits- und Pflegefall für einen Zeitraum von sechs Jahren ab dem Zeitpunkt der Einreise des Kindes zu erstatten. Nachdem es bereits nach der Übernahme des Mädchens in Thailand zu Problemen aufgrund „widerspenstigen Verhaltens“ gekommen war, reisten die Kläger gleichwohl mit ihm zurück nach Deutschland. Hier sahen sie sich nach einigen Wochen mit der Erziehung und Betreuung des Kindes überfordert, so dass sie zur Adoption nicht mehr bereit waren und stattdessen die baldige Rückführung des Kindes nach Thailand anstrebten. Dies kam jedoch unter anderem aus Gründen des Kindeswohls nicht in Betracht. Das Mädchen wurde daraufhin in einer Einrichtung untergebracht, in der nur wenige Kinder in häuslicher Umgebung betreut werden. Die Kläger hielten den Bescheid, mit dem sie zur Erstattung der Unterbringungskosten sowie von Kosten für Krankenversicherung und Dolmetscher in Höhe von ca. 5.000 Euro monatlich herangezogen worden sind, für rechtswidrig. Die Urkundsperson des Jugendamtes habe sie bei Abgabe der Erklärung mit dem Hinweis, es könne „teuer“ werden, nur unzureichend über die sechsjährige Haftungsdauer aufgeklärt. Sie hätten angenommen, im Fall des Scheiterns der Adoption höchstens sechs Monate für entstehende Unterhaltskosten einstehen zu müssen, und seien außerdem von der Möglichkeit einer kurzfristigen Rückführung des Kindes in sein Heimatland ausgegangen. Vom ebenfalls beteiligten Landesjugendamt seien zudem vor Abgabe der Erklärung etwaige Verhaltensauffälligkeiten des Mädchens nicht hinreichend aufgeklärt worden.

Zur Begründung hat der 12. Senat im Wesentlichen ausgeführt: Die von den Klägern geltend gemachten, von der Beklagten aber bestrittenen Verstöße der Urkundsperson gegen Belehrungs- und Aufklärungspflichten könnten schon deswegen nicht zum Erfolg der Klage führen, weil diese nicht die Unwirksamkeit der die Haftung begründenden Erklärung zur Folge hätten, sondern allenfalls Schadensersatzansprüche wegen Amtshaftung auslösen könnten. Solche Schadensersatzansprüche, die der Geltendmachung einer Kostenerstattung entgegenstehen könnten, seien im Übrigen aber nicht gegeben. Dies habe das für die Entscheidung über die entsprechenden Amtshaftungsansprüche zuständige Oberlandesgericht Köln mittlerweile rechtskräftig entschieden. Selbst eine unzureichende Aufklärung unterstellt, sei dies jedenfalls nicht ursächlich für den Schaden, weil sich die Kläger dessen sowie der Unsicherheiten hinsichtlich des zeitlichen Umfangs der Haftung auch nach ihrem eigenen Vorbringen bewusst gewesen seien und gleichwohl die beurkundete Erklärung abgegeben hätten. Die insgesamt möglicherweise existenzgefährdende Höhe der Erstattungsbeträge stehe der Rechtmäßigkeit der Erstattungsforderung nicht entgegen.

Der Beschluss, mit dem der Antrag auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf abgelehnt worden ist, ist unanfechtbar.

Aktenzeichen: 12 A 1353/17 (I. Instanz VG Düsseldorf 19 K 6164/15).

Quelle: Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 04.04.2020

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Neue Koordinierungsstelle des Careleaver e.V.

Posted on März 4, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Seit dem 15. Februar gibt es eine Koordinierungsstelle des Careleaver e.V. in Freiburg. Careleaver, (pädagogische) Fachkräfte, Institutionen und Interessierte können sich mit Fragen rund um das Thema Leaving Care an die Koordinierungsstelle wenden, beispielsweise zur Kostenheranziehung oder Übergangsplanung.

Der Verein existiert bereits seit 2014. Als Selbstorganisation setzt er sich für die Belange von Careleavern ein. Durch die Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnten zudem drei hauptamtliche Mitarbeiter*innen eingestellt werden, die den Verein beim Erreichen seiner Ziele – Sensibilisierung für die Situation der Careleaver, Anstoßen von Veränderungen auf politischer Ebene und die Vernetzung und den Austausch von Careleavern – tatkräftig unterstützen.

Wer sind Careleaver?
Careleaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung (Wohngruppen, Pflegefamilien etc.) verbracht haben und sich am Übergang in ein eigenständiges Leben befinden.

Wer ist der Careleaver e.V.?
Der Careleaver e.V. entstand 2014 aus dem Careleaver-Netzwerk. Er ist die einzige bundesweite Interessenvertretung von (jungen) Menschen, die in einer Pflegefamilie oder Wohngruppe aufgewachsen sind, und sich für ihre Rechte und Belange einsetzen

Quelle: Mitteilung des Careleaver e.V. vom 15.02.2020

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Buch-Tipp: „Ja, diese Kinder können wir lieben – Ein Bericht über 40 Jahre Adoptivfamilie“

Posted on März 3, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Publikationen |

Für ihr im Novumverlag erschienenes Buch „Ja, diese Kinder können wir lieben“ hat die Psychologin Paula Pokunda zahlreiche Ordner mit Dokumenten, amtlichen und privaten Briefen, Fotos, Notizkalender und Tagebücher einer Adoptivfamilie durchforscht.

Verlagsinfo: Für Phillip und Oliver sucht man Eltern und findet Annegret und Karl. Bei aller Liebe und rührendem Bemühen von beiden Seiten häufen sich die Probleme, ja Zerreißproben drohen. Ein ebenso spannender wie bewegender Bericht!

nähere Informationen

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Anhörung zum geplanten Adoptionshilfe-Gesetz

Posted on März 3, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Bei der öffentlichen Anhörung des Familienausschusses am 02.03.2020 war die PFAD Fachreferentin Dr. Carmen Thiele als Sachverständige geladen und trug die Position des PFAD Bundesverbandes zum geplanten Adoptionshilfe-Gesetz vor.

Die gesamte Anhörung kann auf der Website des Bundestages angesehen werden.

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Neue PFAD Broschüre: „Pflegekinder werden erwachsen“

Posted on März 3, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Wenn Pflegekinder erwachsen werden, kann das ganz unterschiedlich verlaufen. Auf fast 50 Seiten der neuen PFAD Broschüre „Pflegekinder werden erwachsen“ werden nahezu alle möglichen Varianten beschrieben.

  • Welche Sozialleistungen stehen jungen Menschen zu – und wie beantragt man sie?
  • „„Das Pflegekind adoptieren? Die Adoption von Volljährigen, einschließlich der Volljährigenadoption mit den Wirkungen der Minderjährigenadoption wird als eine Option im Rahmen der Verselbstständigung behandelt.
  • „„Wie können sich Eltern neu organisieren, wenn Kinder flügge werden?

Zu diesen und vielen anderen Fragen finden Sie hier gute Informationen und praktische Anregungen.

Zu bestellen zum Preis von 3 Euro plus Versandkosten beim PFAD Bundesverband: info@pfad-bv.de

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Care Leavers Network: Empfehlungen an europäische Staaten

Posted on Februar 29, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Das Care Leavers Network ist das erste europäische Netzwerk von und für Menschen, die außerhalb ihrer Herkunftsfamilie aufgewachsen sind.

In einem aktuellen Projekt haben 178 Mitglieder des Netzwerks aus sieben europäischen Ländern politische Empfehlungen für die Situation von Kindern in Pflegeeinrichtungen und Pflege- oder Adoptivfamilien gesammelt.

Dazu zählen die konsequente Umsetzung der Kinderrechte für betroffene Kinder, die Förderung von Chancengleichheit in der Bildung und kostenlose rechtliche Unterstützung sowie medizinische Versorgung.

Um diese und weitere Forderungen umzusetzen, wird die Bedeutung politischer Leitlinien für den Umgang mit Kindern in dieser Situation unterstrichen.

10 Empfehlungen des Care Leavers Networks an europäische Staaten (englisch)

Quelle: AGF EuropaNews – Februar 2020

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Dänemark: Bericht über Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien

Posted on Februar 29, 2020. Filed under: Fachkräfte, Forschung, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

Das dänische Ministerium für Soziales hat einen Bericht zur Sozialpolitik im Jahr 2019 veröffentlicht, der sich auf Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien konzentriert. Ihre Situation soll mit sozialpolitischen Maßnahmen verbessert werden:

So machen in Dänemark zum Beispiel junge Menschen aus Pflegefamilien 34 Prozent der wohnungslosen Menschen aus. Der Bericht zeigt außerdem ein durchschnittlich schlechteres Abschneiden bei schulischen Leistungen dieser Kinder. Je später Kinder in einer Pflegefamilie untergebracht würden, desto stärker wirke sich diese Lebenssituation auf die Leistungen aus. Bessere Bildungschancen dagegen hätten Kinder in Pflegefamilien aus einem Elternpaar, die die Pflege von Kindern nicht zu ihrem Haupterwerb gemacht haben. Verzeichnet wird jedoch ein Trend, nach dem Personen die Aufnahme von Pflegekindern verstärkt als Beruf betrieben.

Das Ministerium entnimmt dem Bericht den Bedarf an schnellerer passender Vermittlung der Kinder und einer verbesserten Qualitätssicherung der Pflegefamilien.

Quelle: AGF EuropaNews – Februar 2020

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Internetseite des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft online: Starke Vormundschaft: Partner in der Kinder- und Jugendhilfe!

Posted on Februar 28, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Tätigkeit der Vormundinnen hat sich in den Jahren seit der „kleinen“ Vormundschaftsreform deutlich weiter entwickelt und ist häufig sehr bedeutsam für die Entwicklung der betroffenen Kinder. Der im Oktober 2019 gegründete, interdisziplinär aufgestellte Verein „Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft“ will mit der neuen Internetseite https://vormundschaft.net Kenntnisse zur Tätigkeit der Vormundinnen, die Diskussion zu Schnittstellen und Kooperation, Fragen der Beteiligung der Kinder und Jugendlichen zwischen vielen Helferinnen in die Fläche tragen:

  • Das Bundesforum ist die Rubrik für fachpolitische Stellungnahmen und Publikationen des Bundesforums sowie Informationen zum Verein und seiner Koordinierungsstelle.
  • Die Rubrik Vormundschaft erklärt beantwortet Fragen zur Vormundschaft, – jeweils zugeschnitten auf Fragen von Kindern und Jugendlichen sowie Eltern und auf den Informationsbedarf von Pflegeeltern und Fachkräften der Hilfen zur Erziehung, Sozialen Diensten und Familiengerichten.
  • Unter Fachinformationen werden eine Fülle von Materialien für Vormundinnen und Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie den Familiengerichten zur Verfügung gestellt. Dort sind auch Texte eingestellt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche, Eltern, Pflegeeltern oder Erzieher*innen richten. Ein Glossar erklärt verständlich einige Fachbegriffe und soll Schritt für Schritt erweitert werden.
  • Aktuelle Nachrichten und Hinweise auf Fachveranstaltungen sind selbstverständlich ebenfalls verfügbar.
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Buch-Tipp: „Das FASD-Elternbuch – Hilfen und Strategien für Eltern und Kinder“

Posted on Februar 28, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die Neuerscheinung „Das FASD-Elternbuch – Hilfen und Strategien für Eltern und Kinder“ von Uwe Kamphausen und Sabine Leipholz enthält wichtiges Basiswissen zur Fetalen Alkoholspektrumstörung und konkrete Lösungsstrategien für verschiedene Alltagssituationen und Probleme, die bei FASD auftreten können. Das Buch berücksichtigt dabei Fragen von der Diagnosestellung bis zum Leben als Familie.

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Informationen für Betroffene: “Was tun nach einem rassistischen Angriff?”

Posted on Februar 28, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der neue Ratgeber “Was tun nach einem rassistischen Angriff?” des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) und der Opferberatung Rheinland (OBR) informiert Betroffene von rassistischer Gewalt in zehn Sprachen über wichtige Sofortmaßnahmen sowie bundesweite Beratungsangebote. Die Handreichung ist in einfacher Sprache geschrieben, mit vielen Illustrationen versehen und somit verständlich und niedrigschwellig gestaltet.

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – Aktuelle Rechtsprechung und FamG. Verfahren“ am 25.04. in Hameln

Posted on Februar 25, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Am 25.04.2020 referiert Richter Andreas Hornung in Hameln zum Thema „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – Aktuelle Rechtsprechung und FamG. Verfahren„. Veranstalterin ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landesverband PFAD Niedersachsen e.V.

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PFAD Fachzeitschrift 1/2020: „Entlastung gehört dazu!“

Posted on Februar 14, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Cover PFAD 1/2020

Entlastung gehört dazu!“ fordert Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:

„Unsere erste Ausgabe in diesem Jahrgang steht unter der Überschrift „Entlastung gehört dazu!“ und passt vielleicht zu Ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr. Möglicherweise wollen sie stärker die Balance halten zwischen dem Paarsein, dem Elternsein, Ihrem sozialen Engagement und nicht zuletzt auch dafür sorgen, dass Sie selbst nicht zu kurz kommen.
Unsere Zusammenstellung interessanter Artikel weist auf die Vielfalt möglicher Hilfen hin, die Pflege- und Adoptiveltern brauchen, um ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden. Nicht alles wird überall angeboten. Setzen Sie sich bei Ihrem Jugendamt oder freien Träger für die passende Entlastung für Ihre Familie ein.

Vielen Dank an alle Pflege- und Adoptiveltern, die mit der Teilnahme an unserer Umfrage bereit waren, ihre Erfahrungen mit Entlastungsangeboten an eine breite Leserschaft weiterzugeben. Viele Wünsche sind noch nicht überall realisiert. Sie zeigen auf, was Pflegeeltern brauchen, um Überlastungen vorzubeugen. Ob Hilfe und Entlastung bei der Adoptiv- und Pflegefamilie ankommen, hängt vom Angebot und von der Art des Anbietens ab. Familien wollen selbst entscheiden, welche Unterstützung sie für notwendig erachten und diese dann auch nutzen. Bei der stetigen Suche der Jugendämter nach geeigneten Pflegeeltern liegt es auf der Hand, dass Entlastungen zu den Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe gehören.“

zu Inhaltsangabe und Editorial
näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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Ein neues Jahrzehnt – neue Chancen für alle Kinder und Jugendlichen

Posted on Februar 13, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Politik, Stellungnahmen |

Bei unserem Neujahrsempfang am 10.02.2020 in Berlin suchten wir das Gespräch mit eingeladenen Expertinnen und Experten aus Politik, Jugendhilfe, Justiz und Forschung über das anstehende neue Jahrzehnt und die neuen Chancen, die es für alle Kinder und Jugendlichen bringen soll.

Durch das Unwetter und die damit verbundene schlechte Verkehrssituation bekamen wir leider einige kurzfristige Absagen, doch tat das dem interessanten und regen Austausch zwischen den anwesenden Gästen und dem PFAD Bundesverband keinen Abbruch.

Wir stellten vor, was unseren Verband in 2019 bewegt und beschäftigt hat und welche Ziele wir im aktuellen Prozess der SGB VIII- und Adoptionsrechtsreform verfolgen. Aus ihrer Praxis brachten die Gäste weitere wichtige Diskussionspunkte ein.

Näheres zum Vortragstext über unsere Zukunftsvisionen für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe und weitere Fotoimpressionen finden Sie auf unserer Website.

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS – Syndrom“ am 07.03.in Leipzig

Posted on Februar 7, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 07.03.2020 referiert Prof. Dr. med. Hans Ludwig Spohr in Leipzig zum Thema „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS – Syndrom“. Veranstalterin ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes.

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Positionspapier zu Schutzkonzepten in der Pflegekinderhilfe

Posted on Februar 6, 2020. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Ein Positionspapier des Verbundprojekts FosterCare befasst sich mit dem Thema Kinderrechte in der Vollzeitpflege – Reformbedarf zur Verwirklichung von Schutzkonzepten in der Infrastruktur der Pflegekinderhilfe.

Die konkreten Empfehlungen sind:

  • Es ist z.B. in § 37 SGB VIII festzuhalten, dass es die Verantwortung der Jugendämter ist, Schutzkonzepte für die Infrastruktur der Pflegekinderhilfe zu entwickeln. Indem die Pflegekinderhilfe explizit in § 79a SGB VIII aufgenommen wird, ist dafür Sorge zu tragen, dass Schutzkonzepte im Rahmen der Qualitätsentwicklung fortgeschrieben und evaluiert werden.
  • In §§ 33; 44; 45 SGB VIII ist festzuhalten, dass die Pflegefamilien in den Kontext der Schutzkonzepte eingebunden sind – mindestens Beschwerdeverfahren für die jungen Menschen in der Infrastruktur vorhanden sein müssen – und die Pflegeltern in den Auswahlverfahren entsprechend informiert und qualifiziert werden müssen. Zudem ist den Pflegeltern ein Beratungsrecht in § 8b SGB VIII einzuräumen.
  • In § 27 SGB VIII ist jungen Menschen bei einer Fremdplatzierung ein eigenständiges Interessenvertretungsrecht einzuräumen und abzusichern. In § 36 ist festzuhalten, dass die jungen Menschen in Hilfeplangesprächen über ihre Rechte regelmäßig und altersgerecht informiert werden. Es muss sichergestellt werden, dass die jungen Menschen Beschwerdeverfahren und – soweit vorhanden – Ombudsstellen kennen oder/ und ihnen eine kontinuierliche Ansprechperson zur Verfügung gestellt wird, die von den jungen Menschen ausgewählt werden kann. Weiterhin ist es für die junge Menschen, die in Pflegefamilien aufwachsen, grundlegend, dass z.B. in § 37 Abs. 2 SGB VIII festgeschrieben wird, dass sie Unterstützung in der Organisation von kollektiven Formen der Selbstvertretung erhalten müssen.
  • Schließlich wäre es insgesamt für die Stärkung der Kinderrechte – auch über die Pflegekinderhilfe hinaus – ein wichtiges Signal, wenn § 1 Abs. 3 SGB VIII nicht als „soll“, sondern als uneingeschränkte Verpflichtung formuliert wäre, die nicht primär auf Institutionen beschränkt ist.

Das Verbundprojekt „FosterCare“ wird an der Stiftung Universität Hildesheim, dem Universitätsklinikum Ulm – Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut umgesetzt. Es wird in der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ aus Mitteln des BMBF gefördert.

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Die Rechte von Kindern in Strafverfahren

Posted on Februar 6, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Das Projekt “Child-Friendly JT” hat sechs Flyer entworfen mit Informationen zu den Rechten von Kindern, die in Strafverfahren verdächtigt oder beschuldigt werden. Die Flyer gehen vor allem auf Kinderrechte in Bezug zu Festnahme, Gerichtsverfahren und Untersuchungshaft ein. Sie sind in insgesamt 27 Sprachen erhältlich und stehen zum kostenlosen Download hier zur Verfügung.

Link zum Download der deutschen Versionen (zip Datei)

Diese beinhalten:

3 Flyer für Jugendliche: Kennst du deine Rechte?

  • Wenn du verhaftet wurdest
  • Wenn du vor Gericht musst
  • Wenn du in Untersuchungshaft genommen wurdest

3 Flyer für Eltern: Kennen Sie die Rechte Ihres Kindes?

  • Wenn Ihr Kind verhaftet wurde
  • Wenn Ihr Kind vor Gericht muss
  • Wenn Ihr Kind in Untersuchungshaft genommen wurde
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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ am 16.03. in Regensburg

Posted on Februar 3, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr wird am 16.03.2020 in Regensburg für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zum Thema „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ referieren.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellung und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für die Kinder erörtert sowie spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

nähere Informationen

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Irmela Wiemann bietet auch 2020 Veranstaltungen rund um das Thema Pflege- und Adoptivfamilie an.

Posted on Januar 29, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Folgende für Fachkräfte, Pflege-, Adoptiveltern und Interessierte frei zugängliche Veranstaltungen/Kurse mit der Diplom-Psychologin, Psychologischen Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin Irmela Wiemann finden 2020/21 in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.

Nähere Informationen finden sich unter den Links zu den jeweiligen Veranstaltern bzw. sind unter den angegebenen Kontaktadressen zu erfragen.

5. Februar 2020, Köln, Landesjugendamt Rheinland:
Morgen sag ich’s. … oder übermorgen: Mit Kindern über schwierige Lebensthemen sprechen
nähere Informationen

8. Februar 2020, Köln, BAKO e.V.:
Wenn Adoptivkinder den Kinderschuhen entwachsen,
Neue Herausforderungen durch Pubertät und gesellschaftliche Anforderungen
nähere Informationen

17./18. Februar 2020, Salzburg (A), Pro Juventute:
Schreibwerkstatt, Tiefergehende Themen in der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen  
nähere Informationen

20./21. April 2020, Güstrow, Schabernack e.V:
Pflegekindern ein zu Hause geben –  die Rolle und Aufgaben der professionellen Akteure der Jugendhilfe
naähere Informationen

5. bis 7. Mai 2020, Muttenz bei Basel (CH), Fachhochschule Nordwestschweiz:
Traumapädagogik – Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
nähere Informationen

13./14. Mai 2020, Zürich (CH), IEF:
In der Vergangenheit findest Du die Zukunft. Einführung in die Praxis der Biografiearbeit mit belasteten Kindern und Jugendlichen
nähere Informationen

16./17. Juni 2020, Wil (CH), tipiti:
„Ich kann das sowieso nicht!“ Was tun bei Hilflosigkeit gegenüber Leistungsanforderungen?
nähere Informationen

25. Juni 2020, Saarbrücken, Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland (LPM):
Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern
Katalog, Seite 392: https://www.lpm.uni-sb.de/typo3/LPM_Programmheft_2019-20.pdf

27. Juni 2020, Bernburg/Saale, Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis:
Wie viel Wahrheit braucht ein Kind?
nähere Informationen

22. August 2020, Zürich (CH), Verein Pro Kind:
Beziehung statt Erziehung, Zusammenleben in Adoptivfamilien
nähere Informationen

12. September 2020, Neubrandenburg, Volkshochschule des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte:
Identitätsentwicklung bei Pflegekindern
nähere Informationen

15. bis 17. September 2020, Wil (CH), tipiti:
Traumapädagogik
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26. September 2020, Mannheim, Adoptiv- und Pflegefamilien Mannheim e.V.:
Tagesseminar für Pflege- und Adoptiveltern
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29./30. September 2020, Stuttgart, Stadt Stuttgart,
In der Vergangenheit findest du die Zukunft – Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen
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21. Oktober 2020, Esslingen, fobi aktiv e. V.:
Fachtag: Tabus und Geheimnisse in der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen Tabus und Geheimnisse in der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen
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24. Oktober 2020, Süddeutschland, BAKO e.V.:
Wenn Adoptivkinder den Kinderschuhen entwachsen,
Neue Herausforderungen durch Pubertät und gesellschaftliche Anforderungen
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16./17. November 2020, Zürich (CH), IEF:
Was ist denn nur mit Paula und Philipp los?
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28./29. November 2020, Wien (A), Kinder sind Zukunft: Adoptiv- und Pflegeeltern mit Kindern aus aller Welt,
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29./30. Januar 2021, Innsbruck (A), Wir sind Familie: Adoptiv- und Pflegekinder in Familien
Wenn Kinder großwerden – Familiendynamiken, Schule, Freundschaften,
Kontakt: barbara.mangweth@i-med.ac.at

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Mehr Hilfen für Familien bei Adoptionen

Posted on Januar 28, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/AW) Die Bundesregierung will das Adoptionsrecht modernisieren. Der entsprechende Entwurf eines Adoptionshilfe-Gesetzes (19/16718) sieht eine verbesserte Unterstützung und Beratung für alle an einer Adoption Beteiligten vor.

Konkret plant die Regierung einen Rechtsanspruch auf eine nachgehende Begleitung sowie bei Stiefkindadoptionen eine verpflichtende Beratung aller Beteiligten durch eine Adoptionsvermittlungsstelle vor Ausspruch der Adoption. Die Adoptionsvermittlungsstellen sollen nach dem Willen der Bundesregierung eine altersgerechte Aufklärung des Kindes über die Adoption leisten und mit den Herkunftseltern und den Adoptiveltern erörtern, ob und wie ein Informationsaustausch oder Kontakt zwischen ihnen im Sinne des Kindeswohls stattfinden kann. Diese Gespräche soll mit dem Einverständnis aller Beteiligten in angemessenen Zeitabständen wiederholt werden. Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, dass den Herkunftseltern ein Recht zu jenen Informationen über das Kind gewährt wird, welche die Adoptiveltern freiwillig und zum Zweck der Weitergabe an die Herkunftseltern an die Adoptionsvermittlungsstelle geben. Die Einrichtung der Adoptionsvermittlungsstellen ist Sache der Jugendämter und der Landesjugendämter. Zur Adoptionsvermittlung sollen auch die Diakonie Deutschland, der Deutsche Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt und deren Fachverbände befugt sein.

Verschärft werden die Auflagen bei Auslandsadoptionen. Sie sollen zukünftig immer durch eine Adoptionsvermittlungsstelle vermittelt werden. Zudem soll für Adoptionsbeschlüsse im Ausland ein verpflichtendes Anerkennungsverfahren im Inland eingeführt werden. Die Anerkennung von einer unbegleiteten Adoptionen soll nur dann möglich sein, wenn sie für das Kindeswohl erforderlich ist.

Quelle: Heute im Bundestag vom 28.01.2020

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Neuerscheinung: „Geschwister im Blick – Mit komplexen Beziehungen umgehen“

Posted on Januar 27, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

Die aktuell erschienene Publikation des Sozialpädagogischen Instituts (Hrsg.) „Geschwister im Blick – Mit komplexen Beziehungen umgehen“ von Christian Schrapper und Michaela Hinterwälder dokumentiert ein Praxisforschungsprojekt zum Fallverstehen von Geschwisterbeziehungen fremduntergebrachter Kinder und Jugendliche.

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Fachsymposium „Pflegekinder – eine Herausforderung für die Ombudschaft?“ am 20.04. in Frankfurt am Main

Posted on Januar 20, 2020. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 20.04.2020 findet in Frankfurt am Main ein gemeinsames Fachsymposium der Ombudsstelle für Kinder-und Jugendrechte in Hessen e.V. und der Bundeskoordinierungsstelle Ombudschaft in der Kinder-und Jugendhilfe statt.

Die Veranstaltung beschäftigt sich unter dem Titel „Pflegekinder – eine Herausforderung für die Ombudschaft?“ mit rechtlichen und praktischen Überlegungen zur Zusammenarbeit von Ombudsstellen und Pflegefamilien.

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„Biografiearbeit mit Pflegekindern“ am 11.02. in Münster

Posted on Januar 7, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für Fachkräfte der Pflegekinderdienste bietet das LWL-Landesjugendamt Westfalen am 11.02.2020 in Münster ein Seminar über „Biografiearbeit mit Pflegekindern„. Als Referentin wird Sunitra Tuli erwartet.

Für Kinder, die nicht in ihren Ursprungsfamilien aufwachsen, ist eine Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte besonders bedeutsam – aber auch häufig besonders schmerzhaft, besonders spannend und besonders schwierig. Oft fehlen wichtige Daten und Informationen, manche sind so heikel, dass Pflegeeltern und Fachkräfte überlegen, ob sie dem Kind überhaupt zugemutet werden können. Oft sind Pflegeeltern unsicher, wie der Einstieg in das Thema gewählt werden kann und wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist. Hier können die verschiedenen Methoden der Biografiearbeit in der Begleitung von Pflegekindern und ihren Pflegefamilien wertvolle Unterstützung bieten. In diesem Workshop werden Sie Ziele der Biografiearbeit sowie diverse Methoden kennen lernen und praktisch erfahren können. Vorgestellt werden sowohl kurze kreative Verfahren als auch Aufstellungsmethoden und der Ansatz des Lebensbuches.

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Expertise „Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe“

Posted on Januar 6, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Broschürencover

Die IGfH hat eine neue Expertise von Andrea Dittmann und Dirk Schäfer herausgebracht. Die 56-seitige Schrift „Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe“ beschäftigt sich mit dem Anspruch der Eltern auf Beratung und Unterstützung:

„Wenn Kinder oder Jugendliche von ihren Eltern (zeitweilig) nicht ausreichend versorgt werden können, ihr Wohl und ihre Unversehrtheit zu Hause gefährdet sind und die Gefahr gemeinsam mit den Eltern nicht abzuwenden ist, ist es Aufgabe der Jugendämter, einen neuen Lebensort für die jungen Menschen zu finden. Ist dieser Ort in einer stationären Einrichtung der Erziehungshilfe gemäß § 34 SGB VIII oder in einer Pflegefamilie gemäß § 33 SGB VIII gefunden worden, müssen die Eltern nicht nur die Trennung und den Verlust verarbeiten, sondern auch eine Perspektive für ein alltägliches Leben ohne ihr Kind entwickeln. Auch wenn sich – in einer deutlich selteneren Konstellation – die Eltern selbst von ihren Kindern getrennt haben, müssen sie ihre Rolle als Eltern, deren Tochter oder Sohn nun in der Obhut anderer Menschen lebt, aber dennoch ihr Kind bleibt, finden und gestalten. Dabei sind sie auf Unterstützung angewiesen, nicht nur um ihrer selbst willen, sondern auch im Sinne ihrer Kinder, deren Identitätsentwicklung untrennbar ist von ihrer Auseinandersetzung mit ihrer Herkunftsfamilie.
Den Anspruch von Eltern, deren Kinder (zeitweilig) an einem anderen Ort leben, auf Beratung und Unterstützung mit Hilfe empirischer Belege zu untermauern, ist Intention dieser Expertise.“

Die Publikation kann zum Preis von 8,- € bei der IGfH bestellt werden.
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Broschüre: Cyber-Grooming, Sexting und sexuelle Grenzverletzungen – Kinder in der digitalen Welt stärken und schützen

Posted on Dezember 21, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Cover der Broschüre

Die 24-seitige Broschüre „Cyber-Grooming, Sexting und sexuelle Grenzverletzungen“ der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. will pädagogische Fachkräfte und Eltern für Risiken und Gefahren sensibilisieren, ohne Pessimismus zu verbreiten. Es geht darum, Kinder im digitalen Alltag zu begleiten und langfristig zu befähigen, sich selbst zu schützen.

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Arbeitshilfe: Cyber-Mobbing begegnen – Prävention von Online-Konflikten

Posted on Dezember 21, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Cover der Broschüre

Eine 84-seitige Broschüre der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e. V. gibt Informationen zum Thema Cyber-Mobbing begegnen – Prävention von Online-Konflikten.

Ob Cyber-Mobbing, Hate Speech oder nicht einvernehmliches Sexting – pädagogische Fachkräfte stehen heute vor immer neuen Herausforderungen. Gleichzeitig haben immer mehr Kinder schon im Grundschulalter ein Smartphone. Die Prävention von Online-Konflikten kann also schon hier ansetzen.

Mobbing ist vor allem an Schulen ein Thema, weil sich Kinder und Jugendliche dort in Gruppen aufhalten, die sie nicht selbst gewählt haben. Insofern hat die Arbeitshilfe einen Fokus auf das Arbeitsfeld Schule und nimmt gleichzeitig die Arbeit mit jüngeren Kindern in den Blick – ohne die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen auszuklammern. Aber natürlich können die Inhalte auch in außerschulischen Einrichtungen Anwendung finden.

Die Arbeitshilfe bietet u.a.

  • eine Darstellung von aktuellen Entwicklungen samt rechtlicher Einordnung,
  • eine praktische Sammlung von Präventionsbausteinen für Schulen und andere Einrichtungen,
  • eine Übersicht zu Interventionsmöglichkeiten und
  • eine Methodensammlung mit Arbeitsblättern zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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Expert*innenworkshop „Care Leaver an Hochschulen“ am 13./14.02. in Hildesheim

Posted on Dezember 20, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zielsetzung der Fachtagung „Care Leaver an Hochschulen“ am 13./14.02.2020 in Hildesheim ist der überregionale Austausch über die Perspektiven für gelingende Übergänge von jungen Menschen aus der stationären Erziehungshilfe in ein Studium bzw. an Hochschulen. Die Tagung richtet sich somit an verschiedene Akteur*innen im Kontext der Hochschulen, Studienberatungen, Stiftungen, Studentenwerke etc.

Der Fachtag wird in enger Zusammenarbeit mit Care Leaverinnen und Care Leavern aus Deutschland organisiert, durchgeführt und inhaltlich ausgestaltet. Ziel ist es, weiter für die Thematik „Care Leaver an Hochschulen“ zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln und gemeinsam in den Austausch zu kommen. Vorträge, Workshops und Arbeitsgruppen bieten dazu Gelegenheit.

Die Fachtagung wird im Rahmen des Projekts CareHOPe – Care Leaver an Hochschulen durchgeführt und gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Stiftung Universität Hildesheim.

Anmeldung und Fragen bitte bis zum 31.12.2019 per Mail an carehope@uni-hildesheim.de

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Seelisch gesund aufwachsen – Neue DVD und ergänzende Merkblätter stärken Elternkompetenz

Posted on Dezember 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Für die Entwicklung eines Kindes ist neben der körperlichen und geistigen Gesundheit auch die seelische Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Eltern und Familien können hier von Anfang an zur Förderung beitragen. Damit die Unterstützung durch Fachkräfte bei dieser Aufgabe gelingt, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) jetzt neu auf einer DVD Filmmaterial aus einem gemeinsamen Projekt mit Kooperationspartnern zum Thema „Seelisch gesund aufwachsen“ in sechs Sprachen veröffentlicht. Die Filme werden ergänzt um Merkblätter mit Informationen zu seelischer Gesundheit, die Eltern bei den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 in der Kinderarztpraxis erhalten. Diese Merkblätter können nun auch Fachkräfte in den Frühen Hilfen bei ihrer Arbeit mit Eltern einsetzen.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Die Filme sensibilisieren Eltern alltagsnah für die seelischen Bedürfnisse ihrer Kinder, sodass sie feinfühlig darauf eingehen können und die Bindung zu ihrem Kind stärken. Fachkräfte können die DVD unterstützend in der Elternbildung und Elternbegleitung einsetzen. Die Verteilung der Merkblätter über die Netzwerke Früher Hilfen bietet eine zusätzliche Möglichkeit, mit Eltern über die seelische Gesundheit ihrer Kinder zu sprechen. Ziel ist es, diejenigen Familien zu erreichen, die besonders von dieser Unterstützung profitieren.“

Die Filme und Merkblätter greifen verschiedene kindliche Entwicklungsphasen von der Geburt bis zum sechsten Lebensjahr auf. Sie zielen darauf ab, die Elternkompetenz zur Förderung der kindlichen Entwicklung zu stärken.

Die zehn Kurzfilme „Seelisch gesund aufwachsen“ stehen als Doppel-DVD in Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch und Türkisch zur Verfügung. Die DVD und die zehn Merkblätter können Fachkräfte ab sofort bei der BZgA und dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) bestellen. Die Merkblätter und Filme wurden entwickelt von den gesetzlichen Krankenkassen, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Deutschen Liga für das Kind e. V. sowie der BZgA und dem NZFH.

Die Merkblätter werden herausgegeben vom Verband der Ersatzkassen (vdek). Der Druck und Vertrieb der Merkblätter für die Verteilung über die Fachkräfte Frühe Hilfen wurden vom NZFH aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Für weiterführende Fragen oder Unterstützungsbedarf von Eltern verweisen die Materialien auf die Angebote der Frühen Hilfen und auf die BZgA-Internetseite http://www.elternsein.info.

Weiterführende Informationen zum Thema:
www.fruehehilfen.de
www.elternsein.info
www.kindergesundheit-info.de – Informationen rund um die gesunde Entwicklung von jungen Kindern www.seelisch-gesund-aufwachsen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 12.12.2019

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Deutscher Verein zum Gesetzentwurf Stiefkindadoption

Posted on Dezember 11, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Das Präsidium des Deutschen Vereins verabschiedete am 04.12.2019 seine Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien.

Mit dem Entwurf soll nichtehelichen Stieffamilien, die in einer „verfestigten Lebensgemeinschaft“ eheähnlich zusammenleben bzw. mit einem gemeinsamen Kind im Haushalt leben, die Adoption von Stiefkindern ermöglicht werden. Der Deutsche Verein begrüßt den Entwurf als eine Anpassung an die Lebensrealität vieler Menschen in Deutschland und betrachtet die im Entwurf vorgegebenen Regelbeispiele einer verfestigten Lebensgemeinschaft als angemessen. Der Deutsche Verein regt an, die ebenfalls in diesem Entwurf vorgenommenen Änderungen des Kollisionsrechtes zur Adoption in Fällen mit Auslandsbezug zu überdenken, da die geplanten Anknüpfungsregeln den Auslandsbezug weitgehend außer Acht lassen.

zur ausführlichen Stellungnahme

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Positionierung des Bundesnetzwerks Ombudschaft zur gesetzlichen Verankerung von Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Dezember 3, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe hat sich in einem Positionspapier zur gesetzlichen Verankerung von Ombudschaft im Kontext des SGB VIII Reformprozesses geäußert.

Das Bundesnetzwerk begrüßt die breite fachliche Zustimmung und Anerkennung der Relevanz von Ombudsstellen als unabhängige Beratungs- und Beschwerdestellen, wie sie aktuell im Rahmen des Dialogprozesses „Mitreden-Mitgestalten“ deutlich wird.

Basierend auf fachlichen Grundlagen und Prämissen der ombudschaftlichen Praxis stellt das Bundesnetzwerk seine Positionen, Forderungen und konkreten Formulierungsvorschläge bezüglich einer gesetzlichen Implementierung von Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe dar. Es spricht sich u.a. für einen individuellen Rechtsanspruch auf ombudschaftliche Beratung im Kontext von hilfeplan(analog)gesteuerten Leistungen aus und plädiert für eine strukturelle Anbindung von Ombudsstellen auf Landesebene. Zudem äußert sich das Bundesnetzwerk mit Blick auf eine adressaten- und bedarfsgerechte Jugendhilfe zu weiteren im Kontext einer SGB VIII-Reform diskutierten Themen wie Leaving Care, Pflegekinderwesen, Kostenheranziehung und Inklusion.

Das Positionspapier kann hier abgerufen werden: Positionspapier BNW Ombudschaft

Kurz und bündig: Forderungen des Bundesnetzwerks Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe auf einen Blick

  • individueller Rechtsanspruch auf ombudschaftliche Beratung für junge Menschen und ihre Erziehungsberechtigten in Konflikten mit Leistungsgewährung oder Leistungserbringung im Kontext der Hilfen zur Erziehung (HzE) und angrenzender Bereiche
  • Anspruch auf ombudschaftliche Beratung durch externe Ombuds-bzw. Beschwerdestellen, die nicht an leistungsgewährende oder -erbringende Träger der Kinder- und Jugendhilfe angebunden sind
  • Strukturelle Anbindung der Ombudsstellen auf Landesebene: Planung, Anregung, Förderung und Durchführung von externen ombudschaftlichen Beratungsstellen durch den überörtlichen Träger
  • Gewährleistung von externen Beschwerdemöglichkeiten durch Einrichtungsträger – Ombudsstellen als geeignete externe Beschwerdestellen
  • Möglichkeit des öffentlichen Trägers, darüber hinaus Ombudsstellen für Bereiche jenseits der Hilfen zur Erziehung zu errichten
  • Sicherstellung des tatsächlichen Zugangs zu ombudschaftlicher Beratung von jungen Menschen und ihren Familien
  • Überprüfung und Erweiterung des geltenden Akteneinsichts- und Archivrechts
  • Stärkung von Selbstvertretungsorganisationen
  • Rechtsanspruch „Leaving Care“ und Hilfen für junge Volljährige
  • Abschaffung der Kostenheranziehung für junge Menschen
  • Pflegekinderwesen: Ausbalancierung der Anliegen junger Menschen, ihrer Herkunfts-und Pflegefamilien
  • Gegenseitige Ergänzung individueller und infrastruktureller Angebote in der Kinder-und Jugendhilfe
  • keine Ungleichbehandlung junger Geflüchteter
  • „Inklusive Lösung“ für alle Minderjährigen und junge Volljährigen nach den Maßgaben des SGB VIII
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Studie über ungerechtfertigte Inobhutnahmen bei alleinerziehenden Müttern

Posted on Dezember 2, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: |

Eine erschreckende Studie des Soziologe Wolfgang Hammer über ungerechtfertigte Inobhutnahmen bei alleinerziehenden Müttern schildert der FOKUS-Artikel „Jung und alleinerziehend: Jugendamt nimmt Müttern ihre Kinder weg, weil Beziehung zu eng ist“ vom 02.12.2019.

„Das Schlimme ist, dass solche Institutionen geschaffen wurden, um Eltern und Kinder zu unterstützen – und ihr staatliches Wächteramt der Inobhutnahme nur dann auszuüben, wenn es keine Alternative gibt“, sagt Hammer. „Inobhutnahmen aus Angst oder Unsicherheit bewirken aber genau das Gegenteil. Es ist an der Zeit, dass alle Jugendämter wieder zu Orten der Hilfe und Beratung werden, an die Eltern sich vertrauensvoll wenden können.“

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„Vormundschaften im Wandel: Die Beziehungsgestaltung zwischen Vormund/in und Kind bzw. Jugendlichem/Jugendlicher“ am 25.03. in Frankfurt am Main

Posted on November 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der zweite Durchlauf der Fachtagung „Vormundschaften im Wandel” findet am 25.03.2020 in Frankfurt am Main statt. Neben Vorträgen zu den Forschungsergebnissen des gleichnamigen Projekts zur Thematik „Die Beziehungsgestaltung zwischen Vormund/in und Kind bzw. Jugendlichem/Jugendlicher” und zu Beziehung und Beteiligung in der Vormundschaft werden in Arbeitsgruppen die Themenschwerpunkte „Beziehungsaufbau mit knappen Ressourcen”, „Kooperationen”, „Leaving Vormundschaft” und „Rechtsfragen rund um die Kontaktgestaltung” behandelt.

Eine Podiumsdiskussion mit Vertreter/inne/n aus Forschung und Praxis schließt die jeweilige Fachtagung ab.

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„Vormundschaften im Wandel: Die Beziehungsgestaltung zwischen Vormund/in und Kind bzw. Jugendlichem/Jugendlicher“ am 16.03. in Berlin

Posted on November 29, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Fachtagung „Vormundschaften im Wandel” findet am 16.03.2020 in Berlin statt. Neben Vorträgen zu den Forschungsergebnissen des gleichnamigen Projekts zur Thematik „Die Beziehungsgestaltung zwischen Vormund/in und Kind bzw. Jugendlichem/Jugendlicher” und zu Beziehung und Beteiligung in der Vormundschaft werden in Arbeitsgruppen die Themenschwerpunkte „Beziehungsaufbau mit knappen Ressourcen”, „Kooperationen”, „Leaving Vormundschaft” und „Rechtsfragen rund um die Kontaktgestaltung” behandelt.

Eine Podiumsdiskussion mit Vertreter/inne/n aus Forschung und Praxis schließt die jeweilige Fachtagung ab.

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„Familienvielfalt – ‚Klassische‘ und Regenbogenfamilien für Adoptiv- und Pflegekinder im Vergleich und auf dem Prüfstand“ am 11.03. in Münster

Posted on November 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen und der Pflegekinderdienste bietet das Landesjugendamt LWL am 11.03.2020 in Münster das Seminar „Familienvielfalt – ‚Klassische‘ und Regenbogenfamilien für Adoptiv- und Pflegekinder im Vergleich und auf dem Prüfstand“ mit Ralf Bolhaar an.

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„Bewilligt? Sozialrechtliche Fragen in der Pflegekinderhilfe“ am 10.03. in Hamm

Posted on November 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am 10.03.2020 wird Diana Eschelbach in Hamm zum Thema „Bewilligt? Sozialrechtliche Fragen in der Pflegekinderhilfe“ referieren.

Veranstalter sind die Landesjugendämter LWL und LVR in NRW und PAN e.V.

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Freunde der Kinder e.V. Hamburg: Termine und Veranstaltungen für das Jahr 2020

Posted on November 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Für 2020 bietet Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband in Hamburg, wieder ein breitgefächertes und interessantes Angebot an Seminaren für Adoptivbewerber*innen, Pflege- und Adoptiveltern, Lehrkräfte und andere pädagogische Mitarbeiter*innen an.

Auch zahlreiche Freizeitveranstaltungen für Kinder und Familien sind im Angebot enthalten.

zum Programmflyer für 2020

Die Beratungsstelle von Freunde der Kinder e.V. bietet Information und psychologische Beratung in Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit. Dieses Angebot richtet sich an Pflege- und Adoptiveltern und -kinder sowie an abgebende Eltern. Es gilt ebenso für erwachsene Adoptierte, erwachsene Pflegekinder und Menschen, die beruflich mit Pflege oder Adoption zu tun haben.

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Studie veröffentlicht: Mediation mit Pflege- und Herkunftsfamilien zur gelingenden Förderung und Entwicklung von Pflegekindern

Posted on November 27, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Eine Masterarbeit, die im Rahmen des Studiengangs Master of Mediation an der FernUniversität in Hagen erstellt wurde, hat mit einem Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Contarini-Institut für Mediation die Anwendung von Mediation im Bereich der Pflegekinderhilfe untersucht.

Mittels einer in 2018 durchgeführten deutschlandweiten Onlinebefragung bei über 600 Jugendämtern in Deutschland wurden die Fachexperten gehört, ob im Spannungsfeld Herkunftseltern – Pflegeeltern ein komplexes und störanfälliges Beziehungssystem entsteht, welches die Zusammenarbeit der beteiligten Eltern erschweren könnte. Anhand der Ergebnisse wurde analysiert, ob und wie ein Mediationsverfahren wirksam eingesetzt werden kann, um Spannungen und Konflikte zwischen den beiden Elternparteien zu reduzieren und damit eine gelingende Kooperation zu erreichen.

Die Befragten stimmten mehrheitlich zu, dass Mediation als wirksames Verfahren zur Konfliktlösung im Bereich Pflegekinderdienst durchaus eingesetzt werden kann. Das erforderliche Zusammenwirken zwischen Pflege- und Herkunftseltern gemäß SGB VIII, beispielsweise bei der Regelung von Umgangs- und Besuchskontakten, könnte konfliktfreier gestaltet und begleitet werden, was dem Schutz und dem Wohl der betroffenen Kinder dient. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass Mediation im Bereich Pflegekinderhilfe neben Beratung, Einzelgesprächen oder durch Mitwirkung der Familiengerichte bisher erst vereinzelt angeboten wird.

In den Jugendämtern sind unterschiedliche Rahmenbedingungen für Mediation zu berücksichtigen. Es ist deshalb ein für das jeweilige Jugendamt im Bereich Pflegekinderhilfe passendes Konzept zu erarbeiten, das z.B. auch Fragen des Mediationsverfahrens, der Organisation, der Fallverantwortung, des Personals, der Schnittstellen und der notwendigen Einbindung von Mediation in ein Netzwerk aller beteiligten Fachkräfte klärt. Die vielen Teilnehmermeinungen aus der Onlinebefragung zeigen deutlich, dass ein großes Fachwissen in der Problematik von Konflikten zwischen beiden Familien vorliegt.

Mit diesem Potential hat man die Basis und Voraussetzung, Konzepte für den Einsatz von Mediation im jeweiligen Jugendamt zu entwickeln und umzusetzen. Manche Jugendämter sind auch an einer gemeinsamen Konzeptentwicklung zur Integration von Mediation in der Pflegekinderhilfe interessiert und würden auch bei einem weiterführenden Forschungsprojekt mitarbeiten.

Die gesamte Studie kann direkt mit folgendem Link aufgerufen werden:
https://ub-deposit.fernuni-hagen.de/receive/mir_mods_00001548

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Broschüre „Stress mit der Jugendhilfe? Wege zur ombudschaftlicher Beratung“

Posted on November 24, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Die Broschüre „Stress mit der Jugendhilfe? Wege zur ombudschaftlicher Beratung“ des Bundesnetzwerks Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe wurde in Einfacher Sprache verfasst und richtet sich an Kinder, Jugendliche, ihre Erziehungsberechtigten sowie alle anderen, die sich über Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe informieren möchten.

Die Broschüre erklärt:

  • Was Kinder- und Jugendhilfe ist
  • Wer ihnen hilft,
  • wenn es Probleme in der Kinder- und Jugendhilfe gibt
  • Was Ombudschaft ist
  • Wozu es Ombudsstellen gibt
  • Wie Ombudsstellen arbeiten
  • Was das Bundesnetzwerk Ombudschaft macht

Das Heft kann gegen Portokosten ab 2 EUR bestellt werden unter:
info@ombudschaft-jugendhilfe.de.

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Spiele-Tipp: Family Memo – Familien sind vielfältig

Posted on November 23, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Verschiedenes |

Family Memo

Menschen sind unterschiedlich, Familien sind vielfältig und Spiele sollten das auch sein. Deshalb zeigen das „Family Memo“ und das Malbuch „Family Coloring Book“ von Leona Games aus Berlin ein breites Spektrum von Lebens- und Liebesgemeinschaften in ihrer ganzen Schönheit.

Family Coloring Book

Die 25 Kartenpaare bilden verschiedene Altersgruppen, Geschlechter, Religionen und Familienmodelle ab und lassen so erahnen, wie vielfältig Familien sein können. Das Spiel kann mit 2 – 8 Spielenden im Alter von 2 – 120 Jahren gespielt werden.

„Family Memo“ wurde gefördert durch den Deutschen Integrationspreis 2019.

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Bundesverband Kinderhospiz fordert bessere Bedingungen für schwerstkranke Kinder

Posted on November 21, 2019. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

30 Jahre alt wird am 20.11.2019 die UN-Kinderrechtskonvention, in der erstmals die Rechte von Kindern festgelegt wurden. Seit 30 Jahren sollten diese Rechte besonders geachtet und geschützt werden, und doch gibt es – auch in Deutschland – viel zu tun.

„Für Kinder, die an lebensverkürzenden Krankheiten leiden, muss noch viel mehr getan werden!“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Der Dachverband der deutschen Kinderhospize setzt sich vehement dafür ein, dass die besonderen Bedürfnisse lebensverkürzend erkrankter junger Patienten nicht nur gesellschaftlich, sondern auch politisch gesondert beachtet und geregelt werden.

„Es kann nicht sein, dass ein unheilbar krankes Kind nicht aus einer Klinik entlassen werden kann, weil die Eltern keinen Pflegedienst finden können, der eine Betreuung zuhause übernimmt“ – ein Beispiel, dem Sabine Kraft häufig begegnet. Nicht nur beim Pflegekräftemangel fordert der Bundesverband Kinderhospiz von der Politik schnellere und wirksamere Lösungen, die die Rechte junger Patienten ernst nehmen und schützen. „Wir erfahren fast täglich von Beispielen, bei denen betroffene Familien mit Kostenträgern darum kämpfen müssen, die Rechte ihrer Kinder durchzusetzen“, berichtet Sabine Kraft. Ob es um die umstrittene Neuregelung der außerklinischen Intensivpflege geht oder um eine Kostenübernahme für den Aufenthalt in einem stationären Kinderhospiz – für solche Kämpfe fehlt den Eltern eigentlich die Zeit und Kraft. „Das Recht auf angemessene palliative Versorgung muss auch bei uns in Deutschland oft erstritten werden“, sagt Kraft: „Das geht so nicht!“

Auch im internationalen Vergleich sieht Sabine Kraft noch enormen Entwicklungsbedarf: „Es muss endlich weltweit selbstverständlich werden, lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche und ihre Familien angemessen zu versorgen“. Sabine Kraft ist auch Vorstandsmitglied des internationalen Netzwerkes für Kinder-Palliativversorgung ICPCN und weiß, dass die Realität eine andere ist: „Derzeit können wir noch nicht einmal davon sprechen, dass sterbende Kinder keine Schmerzen erleiden müssen.“

Nicht nur politisch, auch gesellschaftlich fordert der Bundesverband Kinderhospiz anlässlich des Tages der Kinderrechte ein Umdenken: „Mit Verdrängung und Berührungsängsten ist keinem geholfen. Wir müssen schwierige Themen angehen und zulassen, auch in unseren Köpfen“, fordert Kraft.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbandes Kinderhospiz vom 20.11.219

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Artikel „Ein Besuch bei Pflegefamilie Fenichi“

Posted on November 21, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Artikel „Ein Besuch bei Pflegefamilie Fenichi“ auf www.halloherne.de vom 21.11.2019 berichtet über eine nordafrikanische Pflegefamilie aus Herne, die sich mit Erfolg eines kleinen Nigerianers angenommen hat, der lange in Bereitschaftspflege war.

Die Vermittlung fand durch den freien Träger PlanB Ruhr e.V. statt, der auf interkulturelle Erziehungshilfen spezialisiert ist und nach dem Modell der Westfälischen Pflegefamilien arbeitet.

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25. Tag des Kindeswohls am 18.05. in Berlin

Posted on November 18, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 18.05.2020 findet bereits der 25. Tag des Kindeswohls der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes statt. Veranstaltungsort wird Berlin sein. Zum Thema „Aktuelle Herausforderungen in der Pflegekindschaft“ werden diese Vorträge erwartet:

  • Prof. Dr. Christine Köckeritz: „Pflegekindschaft durch Verwandte und Bekannte““
  • Thomas K.: „Gelungene Pflegekindschaft – ein Praxisbericht“
  • Hildegard Niestroj: „Pflegekinder und Herkunftsfamilie: „Umgang“ im Erleben der Kinder“
  • Prof. Dr. Stefan Heilmann: „Die Regelung von Umgangskontakten aus Sicht des Familiengerichts“
  • Annette Tenhumberg: „Anforderungen und Herausforderungen der Jugendhilfe bei Fragen von Besuchskontakten und ihrer Durchführung bei Pflegekindern“
  • Prof. Dr. Ludwig Salgo: „Stand der SGB VIII- und Vormundschaftsreform“

nähere Informationen

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PFAD Fachzeitschrift 4/2019: „Pflege und Adoption in der Literatur“

Posted on November 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Versicherungen | Schlagwörter: , , , |

Mit „Pflege und Adoption in der Literatur“ beschäftigt sich Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:
„In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit in die Welt der Literatur. Jeder findet hier anregende, unterhaltsame und informative Bücher, die begeistern, trösten und neue Einsichten vermitteln.
Die Rückmeldungen zu unserer kleinen Umfrage: „Welche Bücher haben Ihnen dabei geholfen, Ihren Kindern das Thema Pflege-/Adoptivkind-Sein nahezubringen oder Ihre Jugendlichen zu motivieren, sich mit diesem Thema zu beschäftigen?“ enthalten eine Menge Anregungen, um passenden Lesestoff zu finden.
Birgit Lattschar stellt die Bewältigung schwieriger Themen mit Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Ein Lebensbuch kann hierbei sehr hilfreich sein.
Das Löwenzahn-Biografieprojekt wird von Corinna Hops vorgestellt. Sie unterstützte ehemalige Pflegekinder dabei, die eigene Biografie aus dem persönlichen Lebensweg zu erstellen.
Rainer Rudloff macht uns aus seiner Erfahrung als Vorleser auf die positive Wirkung von Geschichten für Kinder und Jugendliche aufmerksam. Mit seiner Bücherauswahl gibt er uns Denkanstöße und fördert die Lesebegeisterung bei seinem jungen Publikum.!

zu Inhaltsangabe und Editorial
näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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„Traumatische Erlebnisse und ihre Folgen – Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 12.11. in Halle/Saale

Posted on November 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. lädt am 11.12.2019 von 19 – 21 Uhr zum Seminar „Traumatische Erlebnisse und ihre Folgen – Umgang mit traumatisierten Kindern“ ins Bürgerhaus „alternativE“ nach Halle ein. Ein Referent des Wildwasser e.V. wird erwartet.

Eine Anmeldung bis 09.12.2019 über das Kontaktformular ist gewünscht.

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