Archive for Oktober 2018

Infoveranstaltung zum Thema Rente für Adpotivmütter am 25.10. in Osnabrück

Posted on Oktober 13, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Finanzielles, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoMit der Mütterrente sollen grundsätzlich die Kindererziehungszeiten anerkannt werden. Allerdings profitieren nicht alle Eltern von der Regelung. Mit dieser Benachteiligung befasst sich eine Informationsveranstaltung, die am Donnerstag, 25. Oktober, 18 Uhr, im Kreishaus Osnabrück stattfindet: Der Titel lautet „Rente für Adoptivmütter“.

Adoptiv- und Pflegeeltern, die ihr vor 1992 geborenes Kind nach dem ersten Geburtstag in ihre Familie aufgenommen haben, sind von den Verbesserungen ausgenommen. Davon betroffen sind bundesweit rund 40.000 Eltern. Im Landkreis und der Stadt Osnabrück hat sich mit der Unterstützung des Büros für Selbsthilfe und Ehrenamt im Gesundheitsdienst von Landkreis und Stadt Osnabrück eine Initiative gegründet, die auf die Benachteiligung bei der Rente für Adoptivmütter aufmerksam macht. Auch die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Osnabrück unterstützen diese Initiative und laden zu der Informationsveranstaltung ein.

Nach der Begrüßung durch Landrat Michael Lübbersmann und der Gleichstellungsbeauftragten Monika Schulte werden Sprecherinnen der Initiative die aktuelle Situation erläutern. Im Anschluss folgt der Vortrag „Rente für Adoptivmütter“ von Bernd Junker (Vorstand PFAD, Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien, Berlin).

Weitere Informationen sind erhältlich bei Katja Weber-Khan, Stadt Osnabrück, Telefon: 0541/323-4441, E-Mail: weber-khan@osnabrueck.de und Monika Schulte (Landkreis Osnabrück), Telefon: 0541/501-3055, E-Mail: monika.schulte@lkos.de
Termin: Donnerstag, 25. Oktober 2018

Quelle: Landkreis Osnabrück

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Schlaf, Ruhe und Erholung: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on Oktober 12, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoZu dem Themenschwerpunkt „Schlaf, Ruhe und Erholung“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält u.a. folgende Beiträge:

  • Schlaf im ersten Lebensjahr (Barbara Schneider und Angelika Schlarb);
  • Ruhe- und Schlafbedürfnisse junger Kinder in der Kita (Maren Kramer);
  • Behandlung frühkindlicher Schlafstörungen (Paula Diederichs und Claudia Theil);
  • Wunschgroßelternschaft als Ort der Geborgenheit und Erholung für Kinder (Katrin Lattner);
  • Nachtschicht in der Kita: 24-Stunden-Betreuung (Thomas Gesterkamp).

Außerdem enthält die Ausgabe ein

  • Interview mit Joachim Bensel und Gabriele Haug-Schnabel („Wesentlich ist der Blick auf das Kind und nicht der auf die Uhr“) sowie folgende Praxisartikel:
  • Vorlesen schenkt Wissen, Entspannung und Geborgenheit (Janine Klumper);
  • Welchen Beitrag kann Baby- und Kindermassage zur Förderung von Entspannung und Schlaf leisten? (Deutsche Gesellschaft für Baby- und Kindermassage);
  • Kinderyoga (Sibylle Schöppel).

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Information der Deutschen Liga vom 11.10.2018

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Aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben Projekt „Care Leaver –Wege in die Selbstständigkeit“

Posted on Oktober 11, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoStuttgart 25.09.2018 Der Übergang in das junge Erwachsenenleben ist für den weiteren Lebensweg von Jugendlichen entscheidend. Häufig werden jedoch diejenigen abgehängt, die in Heimen oder Pflegefamilien aufgewachsen sind, sogenannte Care Leaver. Mit Eintritt der Volljährigkeit und spätestens mit Vollendung des 21. Lebensjahres haben sie keinen Rechtsanspruch mehr auf solche Jugendhilfeangebote. Sie sind ganz auf sich allein gestellt, was den Weg in die Selbständigkeit erheblich erschwert. Im Projekt „Care Leaver – Wege in die Selbstständigkeit“ der Martin-Bonhoeffer-Häuser in Tübingen und des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Waldenburg wurde zusammen mit Care Leavern Konzepte für ein Übergangsmanagement von der Jugendhilfe in die Selbständigkeit erarbeitet, diskutiert und erprobt. Das Projekt läuft drei Jahre (2016 –Januar 2019) und wird von Aktion Mensch gefördert.

„Der Gesetzgeber geht in der Regel davon aus, dass spätestens mit Erreichen des 21. Lebensjahres ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben möglich ist. Aber die Praxis zeigt ein ganz anderes Bild“, erklärt Dr. Matthias Hamberger, Vorstand und Leiter der Martin-Bonhoeffer-Häuser in Tübingen. „Gerade in dieser Lebensphase sind Jugendliche stark damit beschäftigt und gefordert, ihre Identität zu entwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Dazu brauchen sie Rückhalt und Bestärkung. Und wer soll ihnen diese geben, wenn sie Jugendhilfehilfeeinrichtung oder Pflegefamilie verlassen müssen und ihnen damit wichtige Bezugspersonen nicht mehr beiseite stehen können“, so Dr. Hamberger weiter. Deshalb müsse die Öffentliche Fürsorge beziehungsweise Jugendhilfe solange zuständig bleiben, bis sinnvolle Übergänge in die Selbstständigkeit gelingen.

“Der Übergang vom Zuhause einer Ergänzungs- oder Ersatzfamilie in die Selbstständigkeit ist für diese jungen Menschen eine neue Herausforderung, die erst einmal bewältigt werden muss“, betont Heinrich Schüz, Vorstand Pädagogik beim Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg. „Zur Unterstützung braucht es Lotsen und Brückenbauer aus der Jugendhilfe mit Gestaltungsmöglichkeiten sowie finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen für kreative heranwachsenden- und erwachsenenpädagogische Hilfen“, so Schüz weiter.

„Es kann nicht sein, dass von diesen jungen Erwachsenen ungleich mehr erwartet wird, als von der Gruppe Gleichaltriger, die zu diesem Zeitpunkt oft noch zuhause lebt. Sie haben in der Regel massive Einschnitte in ihrem Leben erfahren, Beziehungsabbrüche erlebt und verfügen häufig über keine tragfähigen familiären und sozialen Netzwerke. Der Gesetzgeber muss Verantwortung übernehmen und Care Leaver auf die gleiche Stufe mit allen jungen Erwachsenen stellen. Das bedeutet Stärkung der Rechtsansprüche junger Volljähriger sowie Heraufsetzung der Altersgrenze auf mindestens 24 Jahre, die Sicherung von Bildungs- und Berufschancen, die Entwicklung sozialer Unterstützungs- und Beratungsangebote sowie die Stärkung der Selbstorganisation von Care Leavern“, fordert Barbara Meier, Bereichsleiterin Jugend und Bildung beim PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg.

Hintergrundinformationen:

Care Leaver

Care Leaver sind junge Menschen oder Erwachsene, die einen Teil ihres Lebens in Einrichtungen der Jugendhilfe (=Care) verbracht haben. Die Gründe dafür sind sehr verschieden und auch die Einrichtungsformen unterscheiden sich: Heim, Jugendwohngruppe, Pflegefamilie oder Erziehungsstelle, Kinderdorffamilie oder andere betreute Wohnformen. Immer aber waren oder sind diese Orte für die Jugendlichen bedeutsam und mit wichtigen Erfahrungen verbunden. Für manche war es ein zweites Zuhause, verbunden mit viel Unterstützung, für andere nur eine Lebensstation unter mehreren. In der Regel verlassen die Jugendlichen die Hilfe zwischen dem 18. und 21. Lebensjahr (=Leaver). Dabei ist der Übergang in ein selbstständiges Leben für die Jugendlichen nicht immer einfach und zum Teil mit großen Hürden verbunden. Im Gegensatz zu Kindern und Jugendlichen, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen, können Care Leaver oft nicht auf stabile private Netzwerke und ausreichende materielle Ressourcen zurückgreifen. Häufig haben sie eine brüchige Biographie im Gepäck.

Projekt „Care Leaver –Wege in die Selbstständigkeit“

Ziel des Projektes „Care Leaver –Wege in die Selbstständigkeit“ war es ein breiteres und geschärftes Bewusstsein bei freien und öffentlichen Trägern zu bewirken, was die Lebenslagen von Care Leavern betrifft. Aus den Projekterfahrungen ergeben sich folgende konkrete Forderungen an Politik und Verwaltung:

Bildung ist auch für Care Leaver die wichtigste Grundlage und deren Kapital für ihre Zukunft. Trotzdem erfahren sie im Bereich der Bildungsförderung extreme Benachteiligungen. Regional gibt es sehr große Unterschiede, welche Bildungswege unterstützt und finanziert werden.

Daher: Förderung darf keine „Glückssache“ sein!

Finanziell unabhängig zu sein ist für die meisten junge Menschen im Übergang aus der Jugendhilfe unmöglich. Oftmals steht ihnen durch belastete Familienverhältnisse kein familiärer Rückhalt zur Verfügung und in der Zeit der Jugendhilfe konnten keine finanziellen Rücklagen gebildet werden (u. a. Stichwort: 75% Kostenbeteiligung). Die Einstellung der stationären Erziehungshilfe führt oftmals zu existentiellen Lücken, bevor andere Sozialleistungsträger greifen. Der Lebensunterhalt muss aus mehreren Finanzquellen gedeckt werden, sprich mehrfache Antragstellung, manche Behörden erklären sich als unzuständig und somit ist die Gefahr für eine Verschuldung der Care Leaver durch Ungewissheit und Unzuständigkeit groß. Daher muss Jugendhilfe bis zur Klärung zuständig bleiben.

Also: Finanzielle Sicherheit im Übergang schaffen!

Jugendliche sind stark damit beschäftigt und gefordert, ihre Identität zu entwickeln und in der Gesellschaft einen Platz zu finden. Dazu ist wichtig, positive Erfahrungen gemacht zu haben und einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Sie brauchen Bestärkung und Rückhalt! Wer soll dies ihnen geben, wenn sie die Jugendhilfe verlassen haben und ihnen wichtige Bezugspersonen nicht mehr beiseite stehen?

Daher: Öffentliche Fürsorge muss verantwortlich bleiben und für sinnvolle Übergänge sorgen!

Weitere Informationen unter: www.careleaver-bw.de.

Quelle: DER PARITÄTISCHE Baden-Württemberg vom 25.09.2018

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Buch: „Psychische Erkrankung und Sucht – Passende Hilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern“

Posted on Oktober 10, 2018. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAktuelle Zahlen zeigen, dass etwa 3,8 Millionen Kinder in Deutschland mit einem suchtkranken oder psychisch erkrankten Elternteil aufwachsen. Für die betroffenen Kinder bedeutet dies oftmals, dass sie eigene Entwicklungsaufgaben nicht gut bewältigen und sie als Reaktion auf die destabilisierende Erkrankung oder Störung der Eltern eher eine spezifische Symptomatik entwickeln können.

Das Fachbuch „Psychische Erkrankung und Sucht – Passende Hilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern“ der Kinderschutz-Zentren liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der Debatte, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen in diesem Handlungsfeld. Es werden Ideen und Anregungen für Hilfeansätze vermittelt, die für die eigene Praxis genutzt werden können.

nähere Informationen

Quelle: Die Kinderschutz-Zentren

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„Inklusive Hilfen – Chancen und Anforderungen für die Praxis der Erziehungshilfe“ am 14.11. in Frankfurt am Main

Posted on Oktober 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDer Evangelische Erziehungsverband und der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen möchten mit der Kooperationsfachtagung „Inklusive Hilfen – Chancen und Anforderungen für die Praxis der Erziehungshilfe“ am 14.11. in Frankfurt am Main an die aktuelle Fachdiskussion anknüpfen und den Fachdialog zur Gestaltung des Weges einer inklusiven Kinder und Jugendhilfe stärken.

Chancengleiche Zugänge und Teilhabe aller Menschen – unabhängig von bspw. Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Behinderung – an allen gesellschaftlichen Bereichen zeichnet das Bild einer inklusiven Gesellschaft. Das (politische) Bestreben einer inklusiven Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe verfolgt ein ähnliches Ziel: Die Kinder- und Jugendhilfe wird zuständig für alle Kinder und Jugendliche, mit oder ohne Behinderung und ihre Hilfeleistungen sind „barrierefrei“ auch für junge Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen erreichbar, um Entwicklung und Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft zu rmöglichen.

Auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe ist das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ein Meilenstein, der für die Kinder- und Jugendhilfe einen Lernprozess auslöst. Die aktuellen Schnittstellenprobleme zwischen BTHG und SGB VIII müssen gelöst und Antworten auf konkrete Praxisfragen in der Umsetzung für die öffentlichen und freien Träger gefunden werden. Vor diesem Hintergrund nimmt die Fachtagung die aktuellen und zukünftigen Regelungsbedarfe des BTHG in den Blick. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage nach der Weiterentwicklung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe und welche Erfordernisse für ein inklusives SBG VIII angegangen werden müssen.
Im zweiten Teil der Fachtagung geht es um die Praxis: Die Foren geben Einblicke in konkrete Beispiele inklusiver Praxis in den Erziehungshilfen und beschäftigen sich mit Errungenschaften, Stolpersteinen und Veränderungsbedarfen.

Anmeldung bitte bis zum 29.10.2018

Veranstaltungsflyer

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Neues Online-Angebot „Kinder- und Jugend-Filmportal“ nimmt Kinder- und Jugendkino in den Blick

Posted on Oktober 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDas Kinderkino hat an Quantität und Qualität gewonnen. Um seinem gewachsenen Stellenwert auch in der Fachpublizistik zu spiegeln und um die Sparte Kinderfilm in der Kritik angemessen zu berücksichtigen, startet das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) das neue Kinder- und Jugend-Filmportal: www.kinder-jugend-filmportal.de.

Fachleute, Filmschaffende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, aber auch Filmverleihe, Kinos und interessierte Leserinnen und Leser finden auf dem Kinder- und Jugend-Filmportal mehr als nur eine Sammlung „trockener“ Informationen: Hier versammeln sich lebendig geschriebene Filmbesprechungen, vielfältige Rubriken wie „Lieblingsfilme“, „im Fokus“ oder „Quergedacht“ , Hintergrundtexte und Berichte von Festivals, die zur Auseinandersetzung mit Kinder- und Jugendfilmen einladen. Das Portal will Anstöße geben und die ganze Bandbreite und Qualität der Sparte würdigen, denn neben den populären Unterhaltungsfilmen gibt es auch für das junge Publikum eine reiche Filmkunst, die nur Insider bisher auf dem Radar haben.

Das Kinder- und Jugend-Filmportal bereitet Debatten auf, die in der Kinder- und Jugendfilmszene geführt werden. Es vermittelt Einblicke und verschafft zugleich Überblick. Es gibt engagierten Akteuren Wissen an die Hand, das sie kaum woanders finden und es fördert ihre Vernetzung. Die Lobby für den Kinderfilm soll damit weiter gestärkt werden und der Fachszene ein Forum gegeben werden. In diesem Sinn Kinder- und Jugendfilm zu begleiten, zu kommentieren und dauerhaft zu stärken, war über 35 Jahre die Aufgabe der Zeitschrift „Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz“, in dessen Fußstapfen das neue Portal tritt.

„Nach wie vor gilt, dass der Kinder- und Jugendfilm in der Kritik unterrepräsentiert ist und kompetenter behandelt werden könnte.“, so Christian Exner, der die redaktionelle Arbeit des Portals im KJF steuert, dem Institut das zugleich für die Portale www.kinderfilmwelt.de und www.kinofilmwelt.de verantwortlich zeichnet, die sich direkt an das junge filminteressierte Publikum wenden.

Maßgebliche Unterstützer des Kinder- und Jugend-Filmportal sind das Kuratorium junger deutscher Film und der Förderverein deutscher Kinderfilm.
Das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Expertise „Vormundschaft in der Pflegekinderhilfe“

Posted on Oktober 7, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Expertise „Vormundschaft in der Pflegekinderhilfe – Kooperation und Ehrenamt“ von Christian Erzberger und Henriette Katzenstein widmet sich dem Zusammenspiel zwischen Pflegekinderhilfe und Vormundschaft, das bisher in Forschung und Literatur wenig behandelt wurde. Diese Schnittstelle wurde im Rahmen der Beschäftigung mit der Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlagen und der Praxis in der Pflegekinderhilfe durch die Expert*innen des „Dialogforums Pflegekinderhilfe“ in den Blick genommen.

Den Hintergrund bildeten zum Einen die in der Praxis virulenten Kooperationsfragen: Aufgabenüberlappungen, Komplexität der Fallkonstellationen und unterschiedliche Traditionen und Perspektiven machen es in der Praxis nicht leicht, Vereinbarungen zur Zusammenarbeit, die meist auf lokaler Ebene ausgehandelt werden, zu erzielen. Zum Zweiten stellt der – gerade im Zuge der verstärkten Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten zunehmende – Einsatz von ehrenamtlichen Vormündern besondere Anforderungen an deren Gewinnung, Auswahl, Qualifikation und Unterstützung. Zum Dritten ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Expertise eine umfassende Neuformulierung des Vormundschaftsrechts in Planung. Das neue Recht soll auch Normen beinhalten, die Fragen der Kooperation insbesondere zwischen den Erziehungspersonen im Alltag und den Sorgeberechtigten (Vormund, Pfleger*in) betreffen und wird insofern eine neue Grundlage für das Kooperationsverständnis in der Praxis bieten.

Insgesamt werden in den folgenden Ausführungen diese drei Themenkomplexe näher beleuchtet. Es erscheint notwendig, rechtlich gegründete Perspektiven zur Übernahme von Vormundschaften einerseits und ausgewogene bzw. auf Rollenklarheit basierende Zusammenarbeitskulturen andererseits zu entwickeln sowie den Blick auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Vormündern zu werfen. Die Expertise will Grundlagen dafür liefern, die unterschiedlichen Aspekte der Vormundschaft im Bereich der Pflegekinderhilfe im Sinne von Handreichungen, Praxishilfen und Empfehlungen aufzubereiten, um sie den Fachkräften als Orientierungshilfe – aber auch zur praktikablen Umsetzung – in diesem Feld zur Verfügung zu stellen.

Die Expertise steht sowohl zum Download als auch als Printausgabe zum Bestellen zur Verfügung.

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Bis zum Jahresende: PFAD Broschüren zu Sonderkonditionen

Posted on Oktober 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoAufgrund zahlreicher Nachfragen von Jugendämtern und Freien Trägern, die ihre Pflege- und Adoptiveltern sowie Bewerber mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten wollen, bietet der PFAD Bundesverband e.V. für seine fünf aktuellsten Broschüren bis zum Jahresende 2018 Mengenrabatte an:

  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste
  • Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Herkunftsfamilien (überarbeitete Auflage, ohne Abbildung)

Bei einer Gesamtbestellung (Sie können mischen!)

  • ab 25 Stück werden nur 2,50 Euro,
  • ab 50 Stück 2,00 Euro pro Heft berechnet.
  • Unter 25 Stück kosten die Broschüren je Exemplar 3,00 Euro.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich Versandkosten.

Bitte richten Sie Ihre Bestellung an: info@pfad-bv.de

Weitere Publikationen des PFAD Bundesverbandes e.V. finden Sie hier.

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„FASD – Fetales Alkoholsyndrom“ am 24.11. in Husum

Posted on Oktober 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoPFAD Nordfriesland e.V. lädt am 24.11. zu einem Seminar zum Thema ein.

Referentin Frau Thomsen wird von 9 – 12 Uhr sprechen. Nach der Mittagessen von 12- 13 Uhr findet ab 13 Uhr ein offener Gesprächsnachmittag statt.

nähere Informationen

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„Rechtliches im Pflegekinderwesen“ am 24.11. in Edewecht-Wildenloh

Posted on Oktober 4, 2018. Filed under: Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoDer Verein für Pflege- und Adoptivfamilien Oldenburg und Umzu e.V. lädt am 04.11.2018 zur Fortbildung „Rechtliches im Pflegekinderwesen“ von 10-15 Uhr nach Edewecht-Wildenloh ein. Als Referenten werden Rechtsanwalt Matthias Westerholt und Richter Andreas Frank erwartet.

nähere Informationen

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„FASD-Seminar für Pflege- und Adoptiveltern“ am 07.11. in Hamburg

Posted on Oktober 3, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 07.11.2018 findet von 10 – 12 Uhr bei Freunde der Kinder e.V. in Hamburg ein FASD-Seminar für Pflege- und Adoptiveltern unter der Leitung von Lenore Wittig und Claudia Bossen statt.

nähere Informationen

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Fortbildung „Herkunftssuche“ für Fachkräfte der Jugendämter in Frankfurt am Main

Posted on Oktober 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoZu den ersten und wichtigsten Anlaufstellen für die Suche nach den eigenen Wurzeln zählen die Adoptionsvermittlungsstellen der Jugendämter.

Susanne Panter, Gründerin von Wiedersehen macht Freude – Suchdienst und Herkunftsberatung gibt nun ihr Fachwissen aus 18 Jahren Tätigkeit als Personensucherin und Herkunftsberaterin in der Fortbildung „Herkunftssuche“ an Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen weiter.

Geplant sind regelmäßige zweitägige Seminare in Frankfurt am Main für jeweils maximal 12 Teilnehmende.

Termine im ersten Halbjahr 2019:

  • 22./23.01.2019 (Di und Mi)
  • 21./22.02.2019 (Do und Fr)
  • 28./29.03.2019 (Do und Fr)
  • 04./05.04.2019 (Do und Fr)
  • 21./22.05.2019 (Di und Mi)
  • 06./07.06.2019 (Do und Fr)

nähere Informationen

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