Bremen

„FASzinierend – Pädagogik neu denken bei Menschen mit FAS“ am 15./16.09. in Bremen

Posted on Juli 25, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

FASzinierend – Pädagogik neu denken bei Menschen mit FAS – Täglich grüßt das Murmeltier“ nennt sich die Fortbildung mit dem Ralf Neier am 15./16.09.2017 in Bremen. Veranstalter ist der Martinsclub Bremen e.V.

In Deutschland werden jährlich ca. 2500 Babys mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren. Man geht zudem davon aus, dass viele Menschen mit dem Fetalen Alkoholsyndrom noch nicht diagnostiziert worden sind. Häufig findet die Betreuung nicht in den Ursprungsfamilien statt – Pflegefamilien und die (stationäre) Jugendhilfe übernehmen.

Sowohl die betroffenen Menschen als auch deren Bezugspersonen im häuslichen Umfeld, in Schule und Beruf kommen immer wieder an die eigenen Grenzen. Die Hilflosigkeit und hohe Belastung ist auch auf mangelhafte Information, eine fehlende frühzeitige Diagnostik und auf nicht vorhandene – der Beeinträchtigung angemessene – Hilfsangebote zurück zu führen.

In diesem Seminar wird aus der stationären Jugendhilfe berichtet und Möglichkeiten eines Unterstützungsablaufs vorgestellt. Durch anschauliche Beispiele werden die ‚typischen‘ Verhaltensweisen der FAS Betroffenen erklärbarer und verständlicher. Mit diesen Informationen wird es leichter, hilfreiche, entlastende und angemessene Lösungen im Alltag zu schaffen.

Das Leben mit und von Menschen mit FAS kann „FASzinierend“ sein, wenn es gelingt, die Rahmenbedingungen entsprechend zu gestalten, Überforderung in angemessene Anforderung zu wandeln und den Blick aller Beteiligten auf die Ressourcen und Lösungen zu richten.

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ am 13.05. in Verden

Posted on März 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 13.05.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Verden bei Bremen das Seminar „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom„.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar wird Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtern und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeiten.

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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„FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ am 18.03. in Bremen

Posted on Januar 31, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 18.03.17 wird Britta Andreas in Bremen zum Thema „FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ referieren. Veranstalter ist der Martinsclub Bremen e.V.

Alkohol während der Schwangerschaft kann auch in kleiner Menge das Ungeborene im Mutterleib schädigen. Das damit verbundene Krankheitsbild wird unter fetalen Alkoholspektrum-Störungen, kurz: FASD, zusammengefasst. Die Betroffenen erleben häufig eine Einschränkung der Beziehungs- und Alltagskompetenzen. Viele legen ein Verhalten an den Tag, welches ihr Umfeld stark herausfordert. Oft haben sie ähnliche Aufmerksamkeitsdefizite wie bei einer AD(H)S Diagnose. Fast immer sind sie ihr Leben lang auf flexible, bedarfsgerechte Unterstützungsstrukturen angewiesen.

Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick zu diesem Thema: Es werden unterschiedliche Auswirkungen von FASD in den verschiedenen Altersgruppen angesprochen. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsweisen und Methoden vorgestellt, um einen angemessenen Entwicklungsrahmen zu bieten und Strategien aufgezeigt, um typische Überforderungssituationen bzw. Krisenmomente vermeiden zu helfen. Dabei wird auf Selbstsorge als Grundvoraussetzung zur Begleitung von FASD-Betroffenen eingegangen. Die TeilnehmerInnen erfahren niedrigschwellige Möglichkeiten zur Intervention in Krisenmomenten für die eigene Stabilisierung und die der Betroffenen.

  • Einführung in FASD – Zahlen und Fakten
  • Diagnostik und Therapiemöglichkeiten
  • verstärkte Auswirkung durch Trauma
  • Begleit-Symptome, Mehrfachbeeinträchtigungen z.B. ADHS, chronische Erkrankungen
  • von typischen Verhaltensweisen über typische Fehleinschätzungen hin zur Wirklichkeit
  • Hilfsmittel
  • Prävention
  • Fallbeispiele

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Bremen: Filmprojekt mit geflüchteten Jugendlichen geplant

Posted on Oktober 20, 2016. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11. und 12.02.2017 findet ein spannender Workshop für geflüchtete Jugendliche statt, den PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbh in Kooperation mit dem LidiceHaus in Bremen veranstalten wird. Zusammen mit dem Medienbüro „Vomhörensehen“ drehen die jungen Menschen einen Film über ihr neues Leben in einer Bremer Pflegefamilie, machen selber Interviews, lernen, wie eine Kamera geführt wird und ein Film entsteht. An dem gemeinsamen Wochenende werden Ideen gesammelt und ein Drehbuch entwickelt.

An fünf darauffolgenden flexiblen Dreh- und Schnittterminen, werden die Jugendlichen von den beiden Medienpädagogen dabei unterstützt, einen richtigen Film zu produzieren. Und natürlich wird es auch eine Premiere geben. Das Filmprojekt wird durch Spenden finanziert. Anmeldungen sind schon jetzt möglich bei Susanne Müller, 958820-42, s.mueller@pib-bremen.de

Quelle: PiB-Post 2016-10

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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Artikel „Mutter, Vater, Pflegekind“

Posted on August 25, 2015. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

Im Weser Kurier-Artikel „Mutter, Vater, Pflegekind“ vom 24.08.2015 wird die Geschichte des 17-jährigen Bastian erzählt, der mit 7 Jahren als sonderpädagogischer Pflegefall zu Pflegeeltern kam und nun sein Abitur anstrebt.

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Ab Juli gelten in Bremen neue Pflegesätze

Posted on Juni 22, 2015. Filed under: Bremen, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

(ede) Zu Beginn des Monats Juli werden die Pflegesätze in Bremen turnusgemäß an die Preisentwicklung angepasst. Das geht aus der „Landesrichtlinie zur Regelung der finanziellen Leistungen in der Vollzeit- und der Übergangspflege“ hervor, wie sie auch im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht wird.

Die leicht erhöhten Leistungen für den Lebensunterhalt eines Pflegekindes orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. Im Schnitt handelt es sich um eine Erhöhung um durchschnittlich 0,8 Prozent. Die bremische Sozialdeputation hatte die geplante Anpassung bereits im April 2015 zur Kenntnis genommen.

Pflegefamilien in Bremen, deren Pflegekind in allgemeiner Vollzeitpflege betreut wird, erhalten danach künftig
monatlich insgesamt zwischen 775 und 983 Euro inklusive Sachaufwand – je nach Alter des Kindes. In der heilpädagogischen Vollzeitpflege sind die Sätze leicht auf zwischen 1.067 und 1.330 Euro gestiegen. Auch die Pauschalen für die verschiedenen Fallgruppen der sonderpädagogischen Vollzeitpflege, der Übergangspflege und der Patenschaften wurden angepasst.

Angehoben wurden zudem die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung je Pflegeelternteil und die Leistungen
für die Alterssicherung, entsprechend der Steigerung des Mindestbeitrages zur gesetzlichen Rentenversicherung.

Quelle: PiB-Post 2015/06

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Junge Flüchtlinge in Bremer Pflegefamilie

Posted on April 27, 2015. Filed under: Bewerber, Bremen, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Jeden Tag kommen junge Flüchtlinge ohne Eltern in Bremen an. Manche von ihnen leben dann in einer Pflegefamilie, die die Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) sucht und begleitet. Eine Bremer Journalistin hat über den jungen Ernest aus Ghana und seine Pflegefamilie in der ZDF-Serie Sonntag berichtet.

⇒ Sendung in der ZDF-Mediathek (ca. 21.-26. Sendeminute)

Freunde und die Wärme seiner Pflegefamilie helfen dem 17-jährigen Afrikaner durch den Alltag in Deutschland. Hier bewährt er sich, in der Schule und beim Sport. Seine Pflegemutter sagt: „Wir würden uns ein Bleiberecht für Ernest wünschen.“ Die neue Familie will dem Pflegesohn auch helfen, um seine in Libyen vermissten Eltern zu finden.

PiB sucht fortlaufend Menschen, die im Stadtgebiet Bremens leben und vielleicht selbst Pflegefamilie werden möchten. Wer sich interessiert, kann sich unter 958820 44 oder unter 958820 59 informieren.

Quelle: Meldung von PiB am 24.04.2015

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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Bremen: Pflegeeltern sprechen mit

Posted on Januar 3, 2015. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

In Bremen ist ein SprecherInnenrat von Pflegeeltern in Gründung. Das ist das Ergebnis einer Veranstaltung aus der Reihe „Pflegeeltern sprechen mit“ vom 25.11., an der Pflegeeltern aus neun Haushalten, eine Vorstandsperson des Vereins WIR, die Geschäftsführerin der Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) Monika Krumbholz und die Abteilungsleiterin der Vollzeitpflege, Angelika Pott-Eisenschmidt, teilnahmen.

Aus dem Kreis bildete sich eine Arbeitsgruppe, die eine Aufgabenbeschreibung formulieren wird. Tenor der Veranstaltung war, dass Pflegeeltern innerhalb der Jugendhilfestrukturen künftig mehr Mitsprache und Beteiligung haben sollen. (ede)

Quelle: PiB Post vom 02.01.2015 (Seite 4)

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Sprecherrat für Pflegeeltern in Bremen geplant – Diskussion am 25.11. bei PiB

Posted on Oktober 25, 2014. Filed under: Bremen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Wollen Pflegeeltern einen Sprecherrat? Das ist die Frage, wenn im November, in der Pflegeelternschule von PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH, wieder Interessierte unter dem Motto „Pflegeeltern sprechen mit“ zusammenkommen: Die Idee eines Sprecherrates und seine Funktion gegenüber Amt und PiB soll vorgestellt und diskutiert werden.

Bislang war das halbjährliche Treffen „Pflegeeltern sprechen mit“ als offenes Forum darauf ausgerichtet, alle Fragen von Pflegeeltern, ihre Vorschläge und ihre Kritik, aufzunehmen und von verschiedenen Seiten zu beleuchten – um sie dann als Impulse mit in die Arbeitszusammenhänge von PiB oder Pflegeelternschule zu nehmen. Diese offene und eher weniger verbindliche Kooperation zwischen interessierten Pflegeeltern, VertreterInnen der Pflegeelternschule und der PiB-Geschäftsführung könnte nun aufgewertet werden, um Pflegeeltern verbindliche Mitsprache und Teilhabe zu gewähren und ihre Impulse frühzeitig aufnehmen zu können.

Vielleicht ist es kein Zufall, dass der Vorschlag, den PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz begrüßt, jetzt kommt: Zu einem Zeitpunkt, an dem es keinen organisierten Austausch zwischen Pflegeeltern und Behörde mehr gibt. Im Frühjahr hatten die Beteiligten einen gemeinsamen Runden Tisch auslaufen lassen. An ihm waren Personen aus der Gruppe „Pflegeeltern sprechen mit“, viele zugleich organisiert im Verein WIR, und von PiB beteiligt. Doch alle sind sich einig: Die Schleusen sollen wieder geöffnet werden, denn Austausch fördert gemeinsame Lösungen.

Am Dienstag, den 25.11. um 19 Uhr, sind Interessierte herzlich in die Pflegeelternschule von PiB in der Bahnhofstr. 28-31 eingeladen, um den Vorschlag zu diskutieren.

Quelle: PiB-Post 3/2014

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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Bremen: Familien für „Kinder im Exil” gesucht – Infoabend am 20.10.

Posted on Oktober 18, 2014. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Zurzeit leben rund 20 junge Flüchtlinge in einer Bremer Pflegefamilie. Viele andere junge Jugendliche warten noch auf diese Chance. Für sie sucht PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH dringend Familien oder Einzelpersonen.

Der nächste Infoabend über das Programm „Kinder im Exil“ findet statt am Donnerstag, den 20.10., um 19 Uhr bei PiB.

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„Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 15.11. in Bremen

Posted on Oktober 4, 2014. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Über „Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder“ referieren Mériem Diouani-Streek und Prof. Dr. Ludwig Salgo am 15.11. in Bremen. Veranstalter sind die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes und PIVKE Verden e.V. Während des Seminars wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Das Seminar führt in rechtliche Grundlagen kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder ein und diskutiert aktuelle Möglichkeiten und strukturelle Voraussetzungen ihrer Umsetzung. Anhand der internationalen Pflegekinderforschung werden sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib aufgezeigt. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

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Neue Ombudsstelle für Bremen

Posted on August 4, 2014. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das neu eingerichtete Bremer Beratungs- und Beschwerdebüro für Erziehungshilfen – BeBeE bietet ein breites Beratungsangebot für Eltern, Pflegeeltern und (Pflege-)Kinder. Es informiert über mögliche Leistungsansprüche in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Zuständigkeiten. Bei Missverständnissen und Unklarheiten im Kontakt mit dem Jugendamt oder bei Problemen mit einem freien Jugendhilfeträger kann man sich hier unabhängig, freiwillig und kostenlos beraten lassen.

Die Beratungsstelle wendet sich auch an junge Menschen, die Hilfe suchen, aber nicht wissen, wen sie ansprechen können oder die mit einer Unterstützung durch das Jugendamt oder einer Einrichtung oder Pflegefamilie in der sie leben, nicht zufrieden sind.

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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Immer weniger Bewerber in Bremen und Niedersachsen

Posted on Mai 11, 2014. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen |

Radio Bremen macht am 10.05.2014 in der Meldung „Pflegeeltern gesucht – Immer weniger nehmen fremde Kinder auf“ auf den Mangel an Pflegeelternbewerbern in Bremen und Niedersachsen aufmerksam.

Verschiedene Vertreter von Städten wurden zu diesem Thema interviewt und mutmaßen über die Gründe der Entwicklung.

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„Sozio-kulturelles Verständnis im Umgang mit Kindern und Jugendlichen westafrikanischer Herkunft“ am 15.05. in Bremen

Posted on April 16, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Dem „Sozio-kulturellen Verständnis im Umgang mit Kindern und Jugendlichen westafrikanischer Herkunft“ widmet sich ein Fortbildungsangebot der PiB-Pflegeelternschule Bremen mit Referentin Pétronille Ngo Ngok.

Der Umgang bzw. das Zusammenleben mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit afrikanischem Migrationshintergrund stellt eine besondere Herausforderung dar. In diesem Vortrag sollen Kenntnisse über das Leben und Aufwachsen vor dem Hintergrund westafrikanischer Kulturen erlangt und ein Austausch über die eigenen Erfahrungen angeregt werden. Nicht zuletzt soll der Frage nachgegangen werden, wie die Pflegeeltern einen guten Kontakt zu den Jugendlichen herstellen und die hiesigen Ideale konfliktfrei und wertschätzend vermitteln können.

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„Trauma und Resilienz – Die Widerstandskraft traumatisierter Pflegekinder fördern“ am 05.05. in Bremen

Posted on April 13, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

In der PiB-Pflegeelternschule wird Margarete Udolf am 05.05. über das Thema „Trauma und Resilienz – Die Widerstandskraft traumatisierter Pflegekinder fördern“ referieren.

Viele Kinder, die Gewalt erlebt haben können sich positiv entwickeln – trotz widriger Umstände. Sie verfügen über eine innere Widerstandskraft, die es ihnen ermöglicht, sich nicht aufzugeben, sondern für Zukünftiges offen zu bleiben. Vor dem Hintergrund neuester psychotraumatologischer Untersuchungen zu Resilienz befasst sich der Vortrag mit der Frage, wie die Widerstandskraft traumatisierter und schwer belasteter Pflegekinder gestärkt werden kann. Es werden hilfreiche Arbeitsweisen erörtert, die es den Betroffenen ermöglichen, einen Zugang zu ihren Ressourcen und ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln.

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„Leben mit Herkunftsfamilien“ am 28./29.03. in Bremen

Posted on März 3, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Um das „Leben mit Herkunftsfamilien“ dreht sich eine Fortbildung für Pflegeeltern mit Brigitte Ilanos-Farfán am 28./29.03. bei der Pflegekinder in Bremen gGmbH.

Auch wenn Kinder nicht bei ihren Eltern leben, bleiben sie doch deren Kinder. Unabhängig vom Grund der Trennung oder davon, ob Rückführung ein Thema ist, wird das Herkunftssystem für das Kind immer Bedeutung haben. Dieser Tatsache Raum zu geben, erfordert von Pflegefamilien oft viel Auseinandersetzung – sowohl mit sich selbst, mit den eigenen Ansprüchen, der inneren Haltung, als auch mit den Bedürfnissen der Kinder und schließlich mit denen der anderen Familie. Das Seminar beschäftigt sich mit der eigenen Haltung, mit gelebten Erfahrungen und Schwierigkeiten, aber auch und besonders mit den Chancen, die aus einem guten Kontakt zum Herkunftssystem entstehen können.

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„Wie Großeltern, Onkel und Tanten Kinder in der Verwandtenpflege gut begleiten können“ ab Mitte März in Bremen

Posted on Februar 28, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Einen Elternkurs für Verwandtenpflegeeltern bietet Pflegekinder in Bremen PiB in der Zeit vom 14.03 bis zum 06.06.2014 mit insgesamt 6 Terminen an.

Erziehung bedeutet für Sie als Pflegeeltern eine große, oft aufreibende Herausforderung: Kinder brauchen viel Zuwendung, Anleitung durch nachahmenswerte Beispiele und vor allem viel Liebe. Dieser Elternkurs unterstützt Sie bei dieser Arbeit:

  • Er stärkt Ihr Selbstbewusstsein,
  • hilft, den Familienalltag zu entlasten und das Miteinander zu verbessern,
  • zeigt Wege, um Konflikte zu bewältigen und zu lösen,
  • bietet Raum zum Nachdenken und zum Austausch mit anderen Pflegeeltern,
  • eröffnet Ihnen Chancen, Freiräume für sich selbst zu schaffen und frische Kraft zu tanken,
  • informiert Sie über allgemeine Erziehungsthemen und über Kinderrechte.

Und: Der Elternkurs macht Spaß.

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„Pflegekinder kommen in die Schule“ am 20.03. in Bremen

Posted on Februar 24, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Mit dem Thema „Pflegekinder kommen in die Schule“ beschäftigt sich eine Fortbildung bei Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) am 20.03.

Ihr Pflegekind kommt bald in die Schule. Ein neuer und aufregender Lebensabschnitt beginnt nun für alle. Der Eintritt in die Schule ist mit viel Freude, aber auch mit Sorgen und Anspannung verbunden: Wie wird das Kind die Veränderung bewältigen? Wird es sich einfinden und den neuen Anforderungen gerecht werden? Wie können wir ihm helfen, seine Freude über die Einschulung lange zu bewahren? Welchen Unterschied macht es im Schulsystem, Pflegekind und Pflegeeltern zu sein?

An diesem Abend setzen sich die TeilnehmerInnen zunächst mit den bevorstehenden Veränderungen, die ein Schuleintritt mit sich bringt, auseinander. Anschließend wird das Projekt „Hurra, bald bin ich Schulkind“ vorgestellt.
In einer sechsteiligen Workshop-Serie für die Pflegekinder bietet PiB erstmalig eine intensive Begleitung des Themas Einschulung an. In den Herbstferien wird die Workshop-Reihe durch das Projekt für Grundschulkinder „… ganz schön stark“ ergänzt. Die Veranstaltungsserie möchte den Pflegekindern die neuen Anforderungen transparenter machen und sie auf ihre neue Lebenssituation im Kreis an derer Pflegekinder vorbereiten.

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

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„Pflegefamilien informieren sich über den Islam“ am 08.02. in Bremen

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wenn Pflegeeltern ein Kind oder Jugendlichen einem anderen kulturellen oder religiösen Hintergrund aufnehmen, ergeben sich Fragen. Denn Religiosität wirkt sich auf das Zusammenleben aus – auf Mahlzeiten, auf die Alltagsgestaltung oder den Besuchskontakt. Auch möchten Pflegeeltern, in ihrer Fürsorge für das Pflegekind, dem Kind oder Heranwachsenden angemessene Antworten auf seine Fragen geben können.

Für Pflegefamilien, die ein Kind beispielsweise aus dem islamischen Kulturkreis aufgenommen haben, bietet PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH in Kooperation mit der Schura, der islamischen Religionsgemeinschaft Bremen e. V., bei einem Moscheebesuch die Möglichkeit, Neues zu erfahren und so ihr Wissen im Umgang mit muslimischen Kindern zu erweitern.

Diese Veranstaltung richtet sich an interessierte Pflegeeltern aller Pflegeformen und an PiB-Fachkräfte. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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PiB-Pflegeelternschule: Programm Frühjahr/Sommer 2014

Posted on Januar 21, 2014. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im neuen Programm der Pflegeelternschule von PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH für das erste Halbjahr 2014 finden sich auf 120 Seiten Kurse rund um die Erziehung, aber auch Entspannungs-, Familien- und Kinderkurse. Außerdem ist ein PiB-Angebot an Gruppen für aktive Pflegeeltern enthalten.

zum PiB-Programm Frühjahr/Sommer 2014

 

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Bremen: 17 minderjährige Flüchtlinge leben in Pflegefamilien

Posted on November 12, 2013. Filed under: Bewerber, Bremen, International, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Weser-Kurier berichtet im Artikel „Oumars neue Mutter“ vom 12.11.2013 über die Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) in Bremer Pflegefamilien. Der 17-jährige Oumar aus Westafrika hat bei Familie Melching ein neues Zuhause gefunden.

Von den 180 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die in Bremen leben, konnten 17 durch Pflegekinder in Bremen (PiB) in Pflegefamilien untergebracht werden.

Informationen von PiB zu Familien für Kinder im Exil

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Informationskampagne startet – Muslimische Pflegeeltern in Bremen gesucht

Posted on Oktober 15, 2013. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In Deutschland fehlen nach Angaben des Dachverbandes islamischer Gemeinschaften in Bremen (Schura) Tausende Plätze für Pflegekinder in muslimischen Familien. Mittlerweile bemühten sich bundesweit Jugendämter um entsprechende Pflegeeltern, sagte der Schura-Vorsitzende Ismail Baser.

In Bremen startet der Verband nun zusammen mit der Organisation „Pflegekinder in Bremen“ (PiB) eine Kampagne, um muslimische Eltern über das Thema zu informieren. „Die muslimischen Haushalte sind sich des Problems gar nicht bewusst und haben oftmals eine Hemmschwelle gegenüber bürokratischen Angelegenheiten“, erläuterte Baser. Meist fehle es an Informationen. „Die Bereitschaft Kinder aufzunehmen, ist in unserer religiösen Überzeugung tief verankert, daran wird es hoffentlich nicht scheitern.“

Die erste Veranstaltung soll am 18. Oktober 2013 ab 15 Uhr in der Fatih Moschee in Bremen-Gröpelingen stattfinden. Weitere Termine stehen noch nicht fest.

Textquelle: Radio Bremen vom 15.10.2013, Bildquelle: www.schurabremen.de

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Bremen: PiB kommt in die Fatih-Moschee

Posted on Oktober 9, 2013. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PiB, die Pflegekinder in Bremen gGmbH, ist ganz nah am Familienalltag und setzt sich für Kinder ein. Davon können sich Eltern nach dem Freitagsgebet in der Fatih-Moschee überzeugen. Am 18. 10. um 15 Uhr beantwortet ein PiB-Team im Gröpelinger Gebetshaus alle Fragen rund um die Aufgaben von PiB. Die Veranstaltung findet auf Einladung der Islamischen Religionsgemeinschaft Bremen, Schura, statt.

Die Kooperation zwischen PiB und Schura will die Teilhabe zugewanderter Muslime an der Zivilgesellschaft stärken. Die Veranstaltung im Oktober ist nur der Auftakt einer Informationsserie, die sich an Bürger muslimischen Glaubens wendet.

„Viele unserer Pflegefamilien kommen aus verschiedenen Teilen der Welt. Auch Pflegekinder haben Eltern, die nicht alle in Deutschland geboren sind. Deshalb ist es für PiB selbstverständlich, auf Familien mit den verschiedensten Wurzeln zuzugehen“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. Die Angebote wie Kindertagespflege oder Kurzzeitpflege müssten bekannter werden. Auch würden fortlaufend Pflegefamilien gesucht.

Quelle: Pflegekinder in Bremen gGmbH vom 06.10.2013

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„Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern“ am 09.11. in Bremen

Posted on Oktober 2, 2013. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zusammen mit der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes organisiert WIR Pflege- und Adoptivfamilien Bremen e.V. am 09.11. einen Fachtag zum Thema „Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern – Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Pflegefamilie“ mit Mériem Diouani-Streek.

Umgangskontakte sind im Kontext der Vollzeitpflege ein sensibles Thema und bergen aufgrund der häufig schwer belastenden Vorerfahrungen von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern und ihrer oft ungesicherten Lebensperspektive eine Reihe von Problemen. Der Fachtag möchte ein vertieftes Verstehen der Umgangssituation vermitteln. Die rechtlichen Grundlagen werden dargelegt und deren Anwendbarkeit bzgl. der besonderen Situation von Pflegekindern kritisch hinterfragt. Mögliche Auswirkungen werden aus entwicklungspsychologischer und pädagogischer Perspektive beleuchtet, und die Frage der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie wird erörtert.

Hierzu hält Frau Diouani-Streek am Vormittag einen Vortrag mit anschließender Diskussion. Nach dem gemeinsamen Mittagessen werden zur Vertiefung Kleingruppen mit anschließender Erörterung angeboten. Für eine Kinderbetreuung ist gesorgt.

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„Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 21.09. in Achim

Posted on August 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Dem „Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ widmet sich eine Fortbildung des Ortsvereins PIVKE-Freunde und Eltern der Pflege- und Adoptivkinder im Landkreis Verden e.V. am 21.09. in Achim. Referentin wird Hildegard Niestroj sein.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und/oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderungen in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland

Posted on April 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes „Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie“. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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PiB informiert in Bremer Moscheegemeinden

Posted on April 8, 2013. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In Monat April besucht die Pflegekinder in Brmeen gGmbH (PiB) zahlreiche Bremer Moscheegemeinden. Dabei informiert sie über die verschiedenen PiB-Angebote für Familien und Kinder. Themen sind frühkindliche Bildung in der Kindertagespflege, die vielfältigen Aufgaben von Pflegeeltern und das Patenschaftenprogramm, in dem Bremer Familien sich für Kinder engagieren können.

Die Veranstaltungen in verschiedenen Moscheegemeinden hat die Union Europäisch Türkischer Demokraten vermittelt – und PiB ist der Einladung gerne gefolgt.

Wenn Sie möchten, dass PiB in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Nachbarschaftszentrum oder in Ihrer Einrichtung über die Angebote für Kinder und Familien unterrichtet, sprechen Sie PiB gerne an – oder kommen Sie zu den nächsten Veranstaltungen:

  • am Donnerstag, den 11. April um 18:00 Uhr im Türkisch Islamischen Kultur Verein e. V. der Mevlana Moschee in der Lindenhofstr. 33-35,
  • und am Freitag, den 26. April um 18 Uhr, in der Eyüp Sultan Bahce Moschee in der Hammersbecker Str.123.

PiB arbeitet im Auftrag der Stadt Bremen. Die Angebote richten sich an alle Bürger der Stadt.

Quelle: Meldung von PiB vom 08.04.2013

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Interessante Autorenlesung am 06.11. in Bremen

Posted on Oktober 16, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Wenn ich auch nicht besser bin, bin ich doch anders“ – so heißt ein neues Buch, in dem es um das Leben von Pflegekindern geht (wir berichteten). Darin haben sich 15 bekannte Schriftsteller autobiografisch oder fiktiv mit dem Verlust der leiblichen Eltern und mit dem Leben in der neuen Familie beschäftigt …

Mirjam Pressler, Paula Fox und Lew Tolstoi beispielsweise haben ihre Kindheit in einer Pflege- oder Adoptivfamilie erlebt. Und aus der Feder von Jean-Jacques Rousseau stammt der Satz, „Wenn ich auch nicht besser bin, bin ich doch anders“. Bis heute trifft er damit ein Lebensgefühl, das viele Pflege- und Adoptivkinder kennen. Das hat die Herausgeber der Sammlung, Vera Kissel und Charly Kowalczyk, beschäftigt. Auch wollen sie der Annahme, dass Pflege- und Adoptivkinder häufig „Problemkinder“ seien, etwas entgegen setzen. Denn auch wenn man nicht bei den leiblichen Eltern groß wird – oder manchmal vielleicht sogar deshalb? – kann man seinem Leben Flügel verleihen, sagen sie.

Am 6. November um 19 Uhr lesen sie in der Zentralbibliothek, Am Wall 201 in Bremen aus ihrem Buch.

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung von der Stadtbibliothek Bremen und Pflegekinder in Bremen – PiB.

Quelle: Pflegekinder in Bremen gGmbH – PiB vom 01.10.2012

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Neues Herbstprogramm der PiB-Pflegeelternschule

Posted on September 6, 2012. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Aus über 75 spannenden Veranstaltungen und Kursen können aktive Paten- und Pflegefamilien aus Bremen bei der PiB-Pflegeelternschule jetzt ihr Weiterbildungsprogramm für den Herbst zusammenstellen.

Für die Anmeldung können sie das Online-Verfahren der Pflegeelternschule nutzen. Auch wer nur mal schnuppern möchte, kann sich in der Pflegeelternschule von Anneli Lamken unter 04 21-95 88 20 44 beraten lassen.

Quelle: PiB vom 22.08.2012

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2012 ist ein PiB-Jubiläumsjahr!

Posted on Juni 6, 2012. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Seit 2002 gibt es Pflegekinder in Bremen (PiB) als freien Träger. 10 Jahre PiB in Bremen – das feiern wir das ganze Jahr. Nach dem Fachtag im Juni, „Kinder stark machen!“, für Pflegeeltern und Paten, steigt im September der Bremer Kindertag im Bürgerpark. PiB ist am 2. September für Kinder und Eltern vor Ort im Bürgerpark. Wenn Sie bei uns am Stand vorbeischauen, freuen wir uns! Auch soll PiB dann eine Spende des Landesbetriebssportverbands erhalten – für die Arbeit in den PiB-Kindergruppen …

Seinen Auftakt nahm das Jubiläumsjahr 2012 mit der PiB-Kindertagespflege. Auf einen öffentlichen Infotag und einen Fachtag für alle Tageseltern im Januar folgte im Mai ein Empfang im Rathaus. Sozialsenatorin Anja Stahmann würdigte das Engagement der Tagespflegepersonen. „Wir brauchen Sie“, sagte sie in Richtung der rund 330 Bremer Tagesmütter und -väter. Den Fachdienst PiB lobte sie für den gelungenen qualitativen Ausbau der bremischen Kindertagespflege und für die verlässliche fachliche Zusammenarbeit als Partner der Stadt Bremen.

Der Fachtag für Pflegeeltern und Paten im Juni stand unter dem Thema „Kinder stark machen!“. Daniela Reimer von der Universität Siegen ermutigte Pflegeeltern, die offene und verlässliche Auseinandersetzung mit ihrem Pflegekind fortzusetzen. Wissenschaftliche Befragungen ehemaliger Pflegekinder hätten gezeigt, wie wichtig das unverbrüchliche Gefühl sei, „als Mensch angenommen zu werden“. Sich als Kind einer neuen Familie öffnen zu können und dabei auch nicht den Streit fürchten zu müssen, hätten viele ehemalige Pflegekinder als das Wichtigste in ihrem Leben benannt.

Einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte und eine Bilanz der Erfolge von PiB zog Herbert Holakovsky, der die Kooperation mit PiB für das Amt für Soziale Dienste über Jahre gelenkt hat. Für die hamburgische Partnerorganisation Pfiff sprach Alexandra Szylowicki nachdenkliche Glückwünsche aus.

Sozialsenatorin Anja Stahmann zollte den Pflegeeltern ihre Hochachtung. Deren Entscheidung, einem Kind positive Entwicklung in der eigenen Familie anzubieten und ihm dadurch gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, verdiene großen Respekt. PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz dankte allen, die sich in den vergangenen zehn Jahren mit PiB dafür eingesetzt haben, das bremische Pflegekinderwesen neu zu strukturieren. Heute gebe es Beratung für Pflegeeltern und Eltern. Und auch Pflegekinder finden zunehmend direkte Angebote, die ihre Identität als Kinder mit zwei Familien stärken. Auch damit nehme PiB in Bremen bundesweit eine Vorreiterrolle ein.

Quelle: PIB gGmbH vom 05.06.2012

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PiB-Fachtag für Pflege- und Patenfamilien „Was macht Kinder stark?“ am 02.06. in Bremen

Posted on Mai 15, 2012. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zum PiB-Fachtag für Pflege- und Patenfamilien am Samstag, 02.06. lädt Pflegekinder in Bremen (PIB) ein. Es ist der dritte Fachtag für Pflegefamilien seit der Gründung von PiB und markiert zugleich das zehnjährige Jubiläum des Trägers.

Unter der Fragestellung „Was macht Kinder stark?“ wird Frau Dr. Daniela Reimer von der Universität Siegen am Vormittag über ihre bundesweit beachtete Forschungsarbeit „Pflegekinderstimmen“ berichten. Darin beschreiben Pflegekinder wertvolle Erfahrungen in ihren Pflegefamilien – und sagen, was auch Bestand hatte, nachdem sie selbständig wurden.

Programm:
09.30 Uhr    Anmeldung, Stehkaffee
10.00 Uhr    Begrüßung und Beiträge anlässlich des 10-jährigen Bestehens von PiB,  Grußwort von Frau Sozialsenatorin Anja Stahmann
11.00 Uhr    Vortrag „Pflegekinderstimmen“, Frau Dr. Daniela Reimer, Uni Siegen
12.00 Uhr    Diskussion
12.45 Uhr    Mittagsimbiss
14.00 Uhr    Rico und Oskar – oder Warum Glück und Freundschaft keine Frage von Begabung ist. Szenische Lesung mit Thomas Zinke
15.00 Uhr    Workshops zur Vertiefung der Themen vom Vor- und Nachmittag
16.00 Uhr    Kaffee und Kuchen
16.30 Uhr    Zusammenführung der Ergebnisse aus den Workshops
17.00 Uhr    Ausklang und Verabschiedung

Quelle: PiB gGmbH Bremen

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DJI-Interview mit Dr. Jens Pothmann: Regionale Unterschiede bei der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Pflegefamilien

Posted on März 24, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Die Hilfen zur Erziehung (HzE) gehören zu den zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen Beratung, kurzzeitige Unterstützung für Familien wie längerfristige Unterbringung von Kindern außerhalb der Familie. Nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Fallzahlen und Ausgaben gerieten die HzE zuletzt in die Schlagzeilen. Eine Untersuchung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) zeigt eklatante regionale Unterschiede bei den Fremdunterbringungsquoten. Dazu hat DJI Online Dr. Jens Pothmann von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik einige Fragen gestellt.

zur Datenanalysen Regionale Unterschiede bei der „Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen“ in Heimen und Pflegefamilien

zum DJI Interview mit Dr. Jens Pothmann

Quelle: DJI Februar 2012

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Portal „Deutschlandfamilienkarte.de“ gestartet

Posted on Februar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes |

Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.“ (KRFD) hat das neue Onlineportal „Deutschlandfamilienkarte.de“ freigeschaltet. Damit wird erstmals ein umfassender Überblick über die diversen Familienangebote auf Landes- und kommunaler Ebene ermöglicht. Jeder Interessierte kann nun sehr komfortabel überprüfen, ob für die jeweilige Region Angebote vorhanden sind.

Das Portal verdeutlicht, wie unterschiedlich Kommunen und Länder mit Familien umgehen. So bieten von den 16 Bundesländern lediglich sieben überhaupt eine Familienkarte an. Dort, wo es keine Regelung auf Länderebene gibt, haben die Kommunen teilweise selbst die Initiative ergriffen.

Die Regelungen sind entsprechend heterogen. Meist gelten Familienkarten schon ab dem ersten Kind. Die Bundesländer Sachsen und Baden-Württemberg bieten ihre Familienpässe jedoch für Familien mit mindestens drei Kindern an – ebenso die Familienkarte in Wiesbaden. In Stuttgart gilt eine grundsätzliche Höchstgrenze des Familieneinkommens von 60.000 Euro für die Erteilung der Karte. Hier ist mit der Karte auch eine finanzielle Zuwendung für jedes Kind verknüpft.

Das Informationsangebot und die Intensität, mit der sich die Gemeinden und Länder um die Karte kümmern, klaffen weit auseinander. Während Berlin mit einem umfangreichen Informationsangebot aufwarten kann, ist der Onlineauftritt von Bremen und Bremerhaven seit 2006 nicht mehr überarbeitet worden. Hamburg hat seine Familienkarte seit 2010 gleich ganz eingestellt.

Auch sind die bestehenden Angebote teilweise mit Vorsicht zu genießen. Thomas Franke, Sprecher des KRFD: „Eine Familienkarte soll nicht einfach nur zum Mehrkonsum verleiten, sondern eine Hilfe im Alltag von Familien sein. Die Angebote einer amerikanischen Fastfood-Kette haben auf solchen Karten nichts zu suchen. Es kann auch nicht darum gehen, dass Unternehmen mit den Karten ihre üblichen Rabatte bewerben, die ohnehin jeder Kunde bekommt. Die Länder und Kommunen sollten hier ein wenig sorgsamer mit der Weitergabe von Rabatten sein.“ Ebenso sollten die unterschiedlichen Familiengrößen bei der Konzeption der Karten eine Rolle spielen. Thomas Franke: „Eine Kleinfamilie mit einem Kind hat ganz andere Bedürfnisse und Möglichkeiten, als eine Großfamilie mit drei und mehr Kindern. Eine Staffelung von Rabatten und Angeboten mit steigender Kinderzahl ist sinnvoller, als die pauschale Herausgabe, unabhängig von der Familiengröße.“

Das Portal ist mit seiner Freischaltung erst in der Startphase. Die Recherche nach den diversen Familienkarten ist naturgemäß schwierig. Der KRFD ist daher auf Hinweise angewiesen und wird das Informationsangebot stetig aktualisieren.

Quelle: Pressemitteilung des KRFD

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Ferienprogramme für Pflege- und Adoptivkinder in Landedo, Portugal

Posted on Januar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Reiseveranstalter Kinderleben bietet Feriencamps in Portugal speziell für Pflege- und Adoptivkinder bzw. Kinder mit Handicaps an.

Für 2012 plant das erfahrene Team um den Diplom-Sozialpädagogen Ivo Stephan und den Künstler Gert-Hein de Visser fünf Durchgänge mit jeweils 6 Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren, die für gut zwei Wochen Abenteuerurlaub in der Natur der Berge Nordportugals machen.

Termine:
31.03. bis 14.04.2012
30.06. bis 14.07.2012
16.07. bis 30.07.2012
02.08. bis 16.08.2012
29.09. bis 13.10.2012

weitere Informationen und Anmeldung auf www.kinderleben.com oder www.landedo.info

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Neues Programm der PiB-Pflegeelternschule erschienen

Posted on Januar 10, 2012. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Anmeldefrist für die neuen spannenden Kurse der PiB-Pflegeelternschule läuft. Erstmals stellt PiB aktiven Pflegeeltern und Paten die Möglichkeit zur Online-Anmeldung bereit. Auch Interessierte und BewerberInnen können Kurse besuchen, die im neuen Programmheft verzeichnet sind.

Quelle: News von PiB vom 03.01.2012

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Bremen: „Pflegekinder sind bei PiB in guter Hand“

Posted on Januar 9, 2012. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Bei der Vertragsunterzeichnung: PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz (li.), Dr. Peter Marquard (Leiter des Amtes für soziale Dienste) und Dr. Heide Rose (Abteilungsleiterin bei der Sozialsenatorin, Junge Menschen und Familie) Foto: Die Pressestelle des Senats/PiB

Sozialressort verlängert Kooperationsvertrag mit PiB (Pflegekinder in Bremen) um weitere zehn Jahre.

Nach zehn Jahren Laufzeit hat die Stadt Bremen am Freitag, 16. Dezember 2011 ihren Kooperationsvertrag mit der PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH verlängert. Der Folgevertrag tritt am 01. Januar 2012 in Kraft und „besiegelt die Fortsetzung der guten und qualitativ hochwertigen Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der gemeinnützigen Gesellschaft PiB – Pflegekinder in Bremen“, sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann. Die Gesellschaft vermittelt Tagesmütter und Tagesväter sowie Pflegefamilien für Kinder, die vorübergehend oder dauerhaft nicht in ihrer Ursprungsfamilie leben können. Daneben werden auch Patenschaften für Bremer Kinder und deren Familien angebahnt. PiB vermittelt nicht nur, sondern qualifiziert auch.

Mit der Vertragsunterzeichnung wächst auch der Kreis der Gesellschafter der PiB gGmbH. Neue Partner sind das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Bremen e.V., und der Caritasverband Bremen e.V. Bislang wurde PiB allein von der Diakonischen Jugendhilfe Bremen (jub) und dem Verein Bremer Säuglingsheime – Hermann Hildebrand-Haus getragen. „Damit tragen jetzt die vier großen Wohlfahrtsverbände in Bremen das System der Familienpflege“, sagte PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. „So sind unterschiedliche Konfessionen und Weltanschauungen vertreten. Das ist in Deutschland einzigartig.“

Bis 2001 waren der Pflegekinderdienst und die Kindertagespflege im Amt für Soziale Dienste angesiedelt.
Der neue Kooperationsvertrag sieht vor, den Ausbau der Kindertagespflege (Tagesmütter und Tagesväter) in Umfang und Qualität voranzutreiben. Gleiches gilt für den Bereich Pflegefamilien und -kinder (Vollzeitpflege) und die präventive Stärkung von Kindern in Patenfamilien.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Folgevertrages zielt auf die Eltern in Übergangspflegestellen im Rahmen der Notaufnahme von Kindern. Sie sollen in höherem Maße systematisch qualifiziert und fachlich begleitet werden als bisher. Darüber hinaus soll ein präventiver Schwerpunkt in den nächsten Jahren der Ausbau der Tagesbetreuung für Schulkinder von 6 bis 13 Jahre sein. So sollen Familien gestärkt und Fremdunterbringung der Kinder vermieden werden.

„Wir haben für Kinder in Bremen viel erreicht“, sagte Anja Stahmann. „Die Zahl der Pflegefamilien, die sich für Kinder engagieren, konnte deutlich erhöht werden.“ Vor zehn Jahren lebten 374 Pflegekinder in weniger als 300 Familien. Jetzt sind es 585 Kinder in 447 Familien. „Die Familien bieten den Kindern einen neuen Lebensmittelpunkt und wichtige neue, positive Familienerfahrungen“, sagte Anja Stahmann.

Zudem werden Bremer Pflegefamilien kontinuierlich begleitet. „Der Umfang und die fachliche Qualität der Vorbereitung und Qualifizierung von Pflegefamilien, wie sie in Bremen heute umgesetzt wird, sind hier im Bundesvergleich vorbildhaft geregelt“, betonte PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz.

Quelle: Pressemeldung der Bremer Senatspressestelle vom 22.12.2011

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Bund, Länder und Kirchen starten Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“

Posted on Januar 2, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Finanzielles, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , , |

Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 an stehen Betroffenen Mittel aus dem Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ (Fonds „Heimerziehung West“) zur Verfügung. Der Fonds wurde durch den Bund, die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Bayern, Berlin, Bremen und Hamburg, die Evangelische Kirche in Deutschland, die (Erz-) Bistümer der katholischen Kirche im Bundesgebiet, den Deutschen Caritasverband, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Deutsche Ordensobernkonferenz errichtet. Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung, die jeweils zu einem Drittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie katholischer und evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbänden und den Orden erbracht werden. Damit ist der Startschuss zur Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren gegeben.

„Das Leid der Betroffenen hat mich zutiefst berührt, deshalb ist es mir wichtig gewesen, dass die Vorschläge des Runden Tisches Heimerziehung West schnell umgesetzt werden. Ab 1. Januar können endlich die Anträge auf Unterstützung gestellt werden. Das ist eine wichtige Nachricht für alle Betroffenen“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. „Mir ist bewusst, dass der Fonds nichts ungeschehen machen kann. Der Fonds kann aber Betroffenen helfen, heute noch nachweisbare Folgen aus der Zeit ihrer Heimunterbringung in den Jahren 1949 bis 1975 zu überwinden.“

Betroffenen, denen während ihrer Heimunterbringung in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland Unrecht und Leid zugefügt wurde, kann durch den Fonds eine Hilfe zur Bewältigung dieses Leids gewährt werden, soweit durch die Heimerziehung heute noch Traumatisierungen oder andere Beeinträchtigungen und Folgeschäden bestehen und dieser besondere Hilfebedarf nicht über die bestehenden Hilfe- und Versicherungssysteme abgedeckt wird. Darüber hinaus sollen Betroffene dabei unterstützt werden, ihre Zeit der Heimunterbringung zwischen 1949 und 1975 aufzuarbeiten. In Fällen, in denen es aufgrund seinerzeit nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge zu einer Minderung von Rentenansprüchen gekommen ist, soll mit Hilfe des Fonds ein finanzieller Ausgleich gewährt werden.

Anträge können bis zum 31. Dezember 2014 gestellt werden. Anlauf- und Beratungsstellen in den westdeutschen Bundesländern und Berlin beraten Betroffene und ermitteln den konkreten Hilfebedarf. Für Betroffene aus Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen sowie Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR ist geplant, bis zum Sommer 2012 entsprechende Regelungen und Grundlagen zu schaffen.

Auf der Website zum Fonds sind ausführliche Informationen zum Fonds, zur Antragstellung und zu den Zuständigkeiten der Beratungsstellen zu finden: www.fonds-heimerziehung.de.

Ein kostenloses Infotelefon gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung: 0800 / 10 04 900 (montags: 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags: 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr und sonntags: 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr)

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.bmfsfj.de.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 02.01.2012

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„Besuchskontakte von Pflegekindern zu ihren leiblichen Eltern“ am 18.02. in Bremen/Verden

Posted on Dezember 14, 2011. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Mit dem Thema „Besuchskontakte von Pflegekindern zu ihren leiblichen Eltern“ befasst sich das Tagesseminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit PIVKE, Eltern und Freunde der Pflege- und Adoptivkinder im LK Verden e.V. am 18.02. in Bremen/Verden.

Inhalt:
Pflegekinder und Herkunftseltern haben beiderseits Umgangsrechte. Vor dem Hintergrund der Biografie der Kinder kann es zu erheblichen Problemen und Spannungsfelder führen. Diese Problematik wird aus jugendamtlicher und juristischer Sicht referiert und Möglichkeiten erarbeitet, wie Pflegeeltern und Jugendamt das Interesse des Kindeswohls wahren können.

Referenten werden Peter Hoffmann, Fachanwalt für Familienrecht aus Hamburg und Heinzjürgen Ertmer, Dipl.-Sozialarbeiter aus Herten sein.

nähere Informationen

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PiB Bremen wirbt gezielt Pflegeväter – Informationsveranstaltung am 09.11.

Posted on Oktober 13, 2011. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Pflegeväter, die allein erziehen, sind selten. Einer von elf Bremer Pflegevätern ist der Biolandwirt Johannes Schettler. Zu ihm kam Pflegesohn Sven als 15-Jähriger. Inzwischen volljährig, will der Azubi bald in eine eigene Wohnung ziehen. „Aber unsere Beziehung hört damit nicht auf“, berichteten Pflegevater und -sohn dem Regionalmagazin buten un binnen.

„Jeder weiß, wie wichtig männliche Rollenvorbilder gerade für Kinder und Jugendliche sind“, hatte Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter erst im Mai 2011 an rund 550 Bremer Familien geschrieben. „Wir brauchen Menschen wie sie.“

Zur Frage, warum besonders Jungen Männer (Väter) in der Erziehung brauchen, gibt es bei der Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) am Mittwoch, den 9.11.2011 (19.00 bis 21.15 Uhr), die Informationsveranstaltung „Junge, Junge“. Sie richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit – und besonders an Männer, die sich dafür interessieren, Pflegevater zu werden. Anmeldung und Information unter 0421 – 95 88 20-44.

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14. DJHT Stuttgart: Auftakt zur PFAD Pflegeelternkampagne

Posted on Juni 1, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Reges Medieninteresse erwartet der PFAD Bundesverband für seine Pressekonferenz beim Stuttgarter Kinder- und Jugendhilfetag am 8. Juni 2011, um 10.00 Uhr in Halle 1, Stand 681.

PFAD lädt alle deutschen Kommunen und Ballungsräume ein, sich an einer gemeinsamen bundesweiten Kampagne zur Werbung dringend benötigter Pflegeeltern zu beteiligen. Mit einer Roadshow durch alle Bundesländer wird PFAD das wichtige gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien und die Suche der Jugendhilfe nach geeigneten Bewerbern ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Jede Kommune, die sich als Partner der Kampagne anschließt, wird von PFAD mit einer individuell auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnittenen Veranstaltung vor Ort unterstützt. Dass ein erfahrener Verband wie PFAD im Schulterschluss mit den kommunalen Jugendhilfestrukturen die Initiative ergreift, verleiht der konzertierten bundesweiten Aktion Glaubwürdigkeit und Praxisnähe. Denn zufriedene und erfahrene Pflegeeltern sind die besten Botschafter für die Sache!

Wachsender Bedarf
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in ihren Familien nicht ausreichend versorgt werden, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Allein 2009 begann laut Statistischem Bundesamt für mehr als 49.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eine Vollzeitpflege in einer anderen Familie (+ 4,3 %) oder eine Heimerziehung bzw. Unterbringung in einer sonstigen betreuten Wohnform (+ 6 %).

Ein unwiderstehliches Angebot
In enger Kooperation mit den örtlichen Jugendhilfestrukturen wird im Rahmen der PFAD-Pflegeelternkampagne jeweils vor Ort für vier Wochen intensiv die Öffentlichkeit über die Möglichkeit informiert, Pflegekinder aufzunehmen. Hierfür stellt PFAD sein ehrenamtliches Engagement, seine Kontakte, jahrzehntelange Erfahrung, eine Projektleitung und geeignete Materialien zur Verfügung.

Das erzeugt mediale Aufmerksamkeit für das wertvolle gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien und erreicht auch neue potenzielle Bewerber, die sich bislang nicht angesprochen fühlten. Vor allem entstehen Synergieeffekte, von denen die örtlichen Jugendämter noch lange Zeit profitieren können.
Trotz der vielen positiven Rückmeldungen von Seiten der Jugendhilfe konnten die Städte und Landkreise sich jedoch bisher noch nicht entschließen, Geld für diese nachhaltige Investition bereitzustellen, obwohl die Werbung neuer Pflegefamilien in ihren Aufgabenbereich fällt.

Die Chance nicht verschlafen!
Um die PFAD-Pflegeelternkampagne vorwärts zu bringen, werden nun konkrete Zusagen von Kooperationspartnern gebraucht. PFAD will politisch Verantwortliche aufrütteln, denn benachteiligte Kinder sollen nicht unter den ungünstigen kommunalen Finanzlagen leiden müssen. Engagierte und fachlich gut betreute Familien können ihnen neue Chancen fürs Leben eröffnen.

Nähere Informationen über das Angebot

Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 01.06.2011 (pdf)

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Bremen: Zu den Ergebnissen der Untersuchung von Kinderhaaren auf Belastungen durch Drogen

Posted on Mai 5, 2011. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik | Schlagwörter: |

Die Bremer Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter informiert die Öffentlichkeit:

Haarproben von 28 Kindern wurden in den letzten Wochen auf eine Belastung durch Drogen vom Institut für Rechtsmedizin an der Berliner Charité und vom Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf untersucht. Fast alle Kinder kamen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil (oder der Lebenspartner) substituiert wird.

Die Untersuchung hat ergeben, dass die Haarproben von zehn Kindern keinerlei harte Drogen aufwiesen, wobei aus dieser Gruppe bei fünf Kindern Cannabisspuren nachzuweisen waren. Bei weiteren zehn Kindern haben die Wissenschaftler geringe Belastungen von Methadon und/oder Kokain in den Haaren gefunden. Das spricht dafür, dass in der Umgebung des Kindes mit Drogen umgegangen wird. In einem Fall ist – obwohl eine höhere Konzentration von Methadon nachgewiesen wurde – davon auszugehen, dass auch hier eine Kontamination von außen erfolgt ist. In sieben Fällen waren höhere Konzentrationen von Kokain, manchmal auch Methadon und einmal von He roin bzw. einmal von Amphetamin und Ecstasy nachzuweisen. Hier kann in Einzelfällen gefolgert werden, dass die Stoffe durch den Körper des Kindes gingen. Eine bewusste Verabreichung kann durch die Haaranalyse grundsätzlich nicht von einer zufälligen oder unfallmäßigen Aufnahme unterschieden werden.

Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter zog folgendes Resümee: „Die Ergebnisse zeigen weiteren Handlungsbedarf. Es zeigt sich zwar, dass es richtig war, substituierten Eltern nicht pauschal die Fähigkeit abzusprechen, für ein drogenfreies Umfeld ihrer Kinder zu sorgen. Wir müssen die Ergebnisse sehr differenziert bewerten. Auch Haaranalysen bringen im Kinderschutz nicht die oft gewünschten einfachen Antworten und klaren Schlussfolgerungen. Allerdings müssen wir auch sehen, dass erschreckend viele Kinder mit Drogen in Berührung kommen. Wir werden deshalb in unserem Kinderschutz und -hilfesystem entsprechende Weiterungen vornehmen.“

Rosenkötter weiter: „Wir werden natürlich jedem Einzelfall nachgehen, die Lebenssituation der Kinder unter dem Blick der zusätzlichen Kenntnisse bewerten, um den Schutz der Kinder in der Familie weiter zu verbessern. Die Herausnahme eines Kindes aus der Familie ist dabei immer die letzte, aber in manchen Fällen die unumgängliche Notwendigkeit.“

Die Sozialsenatorin erläuterte außerdem, dass der Kontrakt, der mit substituierten Eltern geschlossen wird, überarbeitet wird. „Um mehr Sicherheit über die Drogenfreiheit des Haushalts, in dem die Kinder leben, zu bekommen, werden wir als allgemeinen Standard regelmäßig Haaranalysen bei den Kindern durchführen“, so Rosenkötter weiter. Die Senatorin kündigte außerdem an, in den nächsten Wochen alle vier- bis sechsjährigen Kinder testen zu lassen. Zudem werden in der nächsten Woche den Mitarbeiter/innen des Jugend- und des Gesundheitsamts die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Aussagekraft von Haartests in einer Schulung vermittelt. Um die Zusammenarbeit mit den Ärzten weiter zu verbessern, werden die schon aufgenommenen Gesprächsrunden weitergeführt: „Wichtige Themen dabei sind dabei der Datenschutz, die ärztliche Schweigepflicht, die Beigebrauchskontrollen und die Verabreichung von Substitutionsmittel in der Praxis an jene Patient/innen, bei denen Kinder im Haushalt leben. Wir müssen gemeinsam erörtern, ob und wo noch Verbesserungsmöglichkeiten im Sinne des Kinderschutzes erarbeitet werden können“, so Rosenkötter abschließend.

Quelle: Die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen am 03.05.2011

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