Tagungsdokumentation zum Bundeskinderschutzgesetz

Posted on September 6, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Am 24./25.11.2011 fand in Berlin die Fachtagung „Erfolg im zweiten Anlauf?! Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes in der kommunalen Praxis“ statt.

Die Dokumentation dieser Tagung wurde in der Schriftenreihe „Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe“ als Band 83 veröffentlicht und kann zum Preis von 19 Euro bei der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik bestellt werden.

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Dokumentation der Fachtagung „Risiken – Fehler – Krisen. Risikomanagement im Jugendamt als Führungsaufgabe“ erschienen

Posted on August 17, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , |

In der Schriftenreihe „Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe“ erscheint in den nächsten Tagen als Band 85 die Dokumentation der Fachtagung „Risiken – Fehler – Krisen. Risikomanagement im Jugendamt als Führungsaufgabe„, die am 18./19. April 2012 in Berlin stattgefunden hat.

Aus dem Inhalt:

  • Eröffnung der Tagung
    SIEGFRIED HALLER, Amt für Jugend, Familie und Bildung der Stadt Leipzig
  • Führen im Risiko: Risikomanagement/Risikosteuerung in Helfersystemen
    • Führen im Risiko − Soziale Organisationen unter ständigem Veränderungsdruck
      CHRISTEL LÜHMANN, Fachamt Jugend- und Familienhilfe, Hamburg-Wandsbek
      ROLAND SCHMITZ, Fachamt Jugend- und Familienhilfe, Hamburg-Nord
    • Führen im Risiko − Klinisches Risikomanagement
      SARAH KLENK,Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin
  • Was man weiß − was man wissen sollte!
    Befunde und Ergebnisse bisheriger Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekte zu Fehleranalysen und zum Risikomanagement im Jugendamt
    PROF. DR. CHRISTIAN SCHRAPPER, Fachbereich Erziehungswissenschaften,Universität Koblenz-Landau
  • Wie verändern die Entwicklungen im Kinderschutz und das Bundeskinderschutzgesetz die Organisation Jugendamt?
    PROF. DR. REINHART WOLFF, Bundesmodellprojekt „Aus Fehlern lernen – Qualitätsmanagement im Kindesschutz“, Kronberger Kreis für Dialogische Qualitätsentwicklung e.V., Berlin
    PROF. DR. KAY BIESEL, Institut Kinder- und Jugendhilfe, Hochschule für Soziale Arbeit, Fachhochschule Nordwestschweiz, Basel
  • Risikomanagement im Jugendamt – Praxismodelle
    • Praxismodell „Gefährdungsmeldungs-Sofort-Dienst (GSD)“
      CAROLIN KRAUSE, Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln
    • Praxismodell „Kontrollhilfen“
      STEFAN MÖLLENEY, Amt für Jugend und Familie − Senioren der Stadt Fulda
    • Praxismodell „Risikomanagement bei Fallübergang an einen Freien Träger“
      ALISA BACH, Jugendamt der Region Hannover
    • Praxismodell „Die Gefährdungsmeldung nach § 8a SGB VIII als Organisationsherausforderung“
      SIEGMUND HAMMEL, Amt für Jugend und Familie des Landkreises Eichstätt
    • Praxismodell „Fallgeschichten-Workshop“
      OLIVER HERWEG, Jugendamt Stuttgart
  • „Pressemitteilung“: Tagungsresümee aus journalistischer Sicht
    CAROLINE FETSCHER, Redakteurin, „Der Tagesspiegel“, Berlin
  • Literaturhinweise

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Dokumentation zur PFAD Fachtagung 2010 erschienen!

Posted on Mai 26, 2011. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die 68-seitige Dokumentation der Fachtagung „Verlässlichkeit und Verbindlichkeit für Pflegekinder und ihre Familien“ kann ab sofort zum Preis von 8 € zuzüglich Versandkosten angefordert werden.

Zusätzlich bieten wir Ihnen auf Wunsch die beiden Hauptvorträge auch als DVD an. Diese kann separat oder zusätzlich zum Preis von 4.- Euro (ggf. plus Versandkosten) bestellt werden. Nähere Informationen zur DVD

Bestellungen richten Sie bitte an die

PFAD Beratungs- und Informationsstelle
Geisbergstraße 16, 10777 Berlin
Tel.: 030 / 94 87 94 23
Fax: 030 / 47 98 50 31
E-Mail: info@pfad-bv.de

Inhaltsverzeichnis der Dokumentation:

  • Grußworte anlässlich der Fachtagung von PFAD e.V. in Berlin „Verlässlichkeit und Verbindlichkeit für Pflegekinder und ihre Familien“ am 18.10.2010:
    • Dagmar Trautner
    • Marlene Rupprecht, MdB
    • Dr. Heike Schmid-Obkirchner
  • Vollzeitpflege zukunftsfest  – Notwendige und mögliche gesetzliche Änderungen im Bereich der Vollzeitpflege
    Gila Schindler
  • Bedürfnisse von Pflegekindern – Impulse aus der sozialpädagogischen Forschung
    Prof. Dr. Klaus Wolf
  • Inputs aus den Arbeitsgruppen:
    • Kriterien für die gelungene Vermittlung eines Pflegekindes
      Judith Pierlings und Dirk Schäfer
    • Kriterien für gute Herkunftselternarbeit
      Prof. Dr. Josef Faltermeier
    • Anforderungen an die Begleitung von Pflegeverhältnissen
      Diana Eschelbach
    • Rechtliche Absicherung von Dauerpflegeverhältnissen
  •  „Verlässlichkeit und Verbindlichkeit für Pflegekinder und ihre Familien“ –
    Zusammenfassung der Ergebnisse des Fachtages PFAD Bundesverband
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DVD: „Verlässlichkeit und Verbindlichkeit für Pflegekinder und ihre Familien“

Posted on März 16, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die beiden Hauptvorträgen der PFAD-Fachtagung „Verlässlichkeit und Verbindlichkeit für Pflegekinder und ihre Familien“ stellt der PFAD Bundesverband allen Interessierten, die nicht teilnehmen konnten, als Video zur Verfügung. Darin befasst sich Frau Rechtsanwältin Gila Schindler mit den rechtlichen und Herr Prof. Dr. Klaus Wolf mit den sozialpädagogischen Aspekten des Themas.

Ergänzt werden die Vorträge durch die Grußworte von Schirmherrin Frau Marlene Rupprecht (MdB), Frau Dr. Heike Schmid-Obkirchner (BMFSFJ) und Frau Dagmar Trautner (PFAD BV).

Die DVD kann zum Preis von 4.- Euro plus Versandkosten von unserer Geschäftsstelle bezogen werden. Anfragen bitte an info@pfad-bv.de.

Die ausführliche schriftliche Dokumentation der Fachtagung wird ab Frühsommer erhältlich sein. Sie wird zusätzlich die wegweisenden Ergebnisse dieser vier Arbeitsgruppen enthalten:

  • „„Kriterien für die gelungene Vermittlung eines Pflegekindes
  • „„Kriterien für gute Herkunftselternarbeit
  • „„Anforderungen an die Begleitung von Pflegeverhältnissen
  • „„Rechtliche Absicherung von Dauerpflegeverhältnissen

Vorbestellungen der Dokumentation sind ebenfalls bereits möglich unter info@pfad-bv.de.

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TV-Tipp: „Neue Familie gesucht. Letzter Halt für vernachlässigte Kinder“ am 23.11.

Posted on November 20, 2010. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Das Bayerische Fernsehen zeigt am Dienstag, den 23.11. um 21.15 Uhr in der Reihe „Vor Ort – Die Reportage“ im Beitrag „Neue Familie gesucht. Letzter Halt für vernachlässigte Kinder“ drei Berichte über Pflegekinder in Bayern.

Das BR-Team stellt die 18-jährige Andrea vor, die ihre Pflegefamilie bald verlassen wird, schaut nach Baby Emy, das in einer Bereitschaftspflege untergebracht wurde, bis eine endgültige Lösung gefunden ist und begleitet die Brüder Simon und Timor bei ihrem „Umzug“ in eine Pflegefamilie.

Die Sendung wird am Mittwoch, den 24.11. um 03.25 Uhr wiederholt.

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TV-Tipp: „Super Nanny Spezial“ zum Thema Adoption am 20. und 27.10.

Posted on Oktober 20, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

In einem „Super Nanny Spezial“- Beitrag beschäftigt sich TV-Pädagogin Katia Saalfrank am 20. und 27. 10. jeweils um 20.15 Uhr ausführlich mit dem Thema Adoption und geht allen Fragen rund um dieses Thema nach.

Die RTL-Erziehungsexpertin Katharina Saalfrank forscht auch nach den Gründen, warum Eltern ihre Kinder zur Adoption freigeben und wie sie mit dieser Entscheidung leben. Sie besucht außerdem Familien, die Kinder adoptiert haben und gewährt dem Zuschauer Einblicke in das Familienleben mit eigenen und adoptierten Kindern.

nähere Informationen

Die Episode kann online angesehenwerden auf http://rtl-now.rtl.de/die-super-nanny.php

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TV-Tipp „Die Hölle der Heimkinder“ am 20.03.

Posted on März 17, 2010. Filed under: Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

In der Reihe „Horizonte“ des Hessischen Rundfunks mit Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard wird am Samstag, den 20.03. von 16.30 – 17.00 Uhr die Dokumentation „Die Hölle der Heimkinder“ ausgestrahlt. Die Sendung „Horizonte“ wird immer montags um 09.15 Uhr sowie donnerstag ums 05.20 Uhr wiederholt.

Zwei ehemalige Heimkinder berichten über ihre traumatischen Erfahrungen mit der Heimerziehung im Deutschland der fünfziger und sechziger Jahre. Erst nach über vierzig Jahren schaffen sie es, darüber zu sprechen und ihre Heimakten zu öffnen. Mit „Horizonte“ besuchen sie noch einmal die Orte ihrer gestohlenen Kindheit. Sie wollen ihre Geschichte öffentlich machen, um zu verhindern, dass das geschehene Unrecht vergessen wird.

Rund 500.000 Kinder lebten in den fünfziger und sechziger Jahren in Kinderheimen in Deutschland. Die Erziehungsmethoden in diesen größtenteils kirchlichen Heimen waren oft menschenverachtend, systematische Demütigungen und Misshandlungen der Kinder gehörten zum Alltag.

Betroffene finden Hilfe bei einer vom Runden Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren eingerichteten Infostelle. Hier erhalten ehemalige Heimkinder individuelle, telefonische und persönliche Beratung und Unterstützung.

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TV-Tipp „Und plötzlich kommt das Jugendamt“ am 06.03.

Posted on März 3, 2010. Filed under: Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

In der Reihe „Hier und Heute“ zeigt der Sender EinsExtra am Samstag den 06.03.2010 von 22.15 – 22.45 Uhr den Beitrag Und plötzlich kommt das Jugendamt“.

Als das Jugendamt plötzlich bei ihnen auf der Matte stand, gingen bei Familie Rose alle Warnlampen an. Aus der Nachbarschaft hatte es eine Meldung gegeben, dass bei ihnen etwas nicht stimmt. Und das war auch so.

In ihrer Wohnung herrschte totales Chaos. Die Eltern schafften es nicht mehr aufzuräumen. Überall lagen Wäsche und Essensreste herum. Es roch streng. Kakerlaken breiteten sich aus. Der zweijährige Pascal musste stundenlang auf sich selbst aufpassen, während seine Mutter versuchte, Schlaf zu finden. Denn Frau Rose kam morgens oft übermüdet aus der Nachtschicht als Krankenschwester. Die 13-jährige Tochter Jaqueline traute sich nicht mehr, Freunde mit nach Hause zu bringen, weil es so schlimm bei ihnen aussah.

Aber dann kam das Jugendamt. Mutter und Tochter sind sich einig: Das war ihre Rettung. Sie hätten es alleine nicht geschafft, ihr Leben zu ändern, glauben sie. Und an dieser Veränderung arbeitet die Familie nun hart, seit anderthalb Jahren schon. Auch Vater Rose zieht mit, obwohl er eigentlich dagegen ist, dass das Jugendamt sich bei ihnen einmischt.

Zusammen mit ihrer Familienhelferin haben sie nicht nur ihren Haushalt geordnet. Sie versuchen auch zu einem Familienleben zu finden, das sie vorher so nicht kannten: Zum Beispiel gemeinsame Mahlzeiten.

Reporterin Christiane Haas hat die Roses fast ein Jahr lang besucht und gelernt, wie lange es dauern kann, bis man die Ursachen einer Verwahrlosung an der Wurzel zu fassen bekommt.

Quelle: Sendungsinformation von EinsExtra.de

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PFAD-Dokumentation zur Fachtagung „Bindungsstörungen“ liegt vor

Posted on Oktober 2, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Die neue Dokumentation des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zu seiner Fachtagung 2008 in Ingolstadt wurde fertiggestellt und veröffentlicht!

Bindungsstörungen bei Pflege- und Adoptivkindern
Erkennen – Verstehen – Reagieren

mit Prof. Dr. Gottfried Spangler und Dozentinnen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie

Die Dokumentation Nr. 30 des PFAD FÜR KINDER LV Bayern umfasst 50 Seiten und kostet € 8,00 plus Versand.
Ihre Bestellung nimmt die Geschäftsstelle in Aichach gerne entgegen (Tel. 08251 / 1050, Fax 08251 / 87 24 08, E-Mail: info@pfad-bayern.de)

Inhalte:

Bindung (engl.: attachment) ist die Bezeichnung für eine enge emotionale Beziehung zwischen Menschen. Das Neugeborene entwickelt eine spezielle Beziehung zu seinen Eltern (meist insbesondere zur Mutter) oder anderen relevanten Bezugspersonen. Die Bindung veranlasst das Kleinkind, im Falle objektiv vorhandener oder subjektiv erlebter Gefahr (Bedrohung, Angst, Schmerz) Schutz und Beruhigung bei seinen Bezugspersonen zu suchen und zu erhalten.

Bindung hat die biologische Funktion, das Kind vor Gefahren zu schützen und das Überleben zu sichern und die psychologische Funktion, in Erregungs- und Stresssituationen für eine emotionale Regulation zu sorgen. Die Bezugspersonen dienen dem Kind als sichere Basis, von der aus es die Welt erkunden kann.

Der Vortrag von Prof. Dr. Spangler geht vor allem auf folgende Fragen und Themen ein:

  • Wann, wie und zu wem entstehen Bindungen?
  • Bindungssicherheit und Bindungsorganisation im Kleinkindalter
  • Bindungsmodelle
  • Einflussfaktoren auf die Bindungsentwicklung
  • Konsequenzen von Bindungssicherheit für die kindliche Entwicklung
  • Bindungsstörungen und ihre Ursachen
  • Die Bedeutung von Bindungsstörungen für das Adoptiv- bzw. Pflegeverhältnis
  • Bindungsabbruch
  • Interventionen bei Bindungsproblemen

In die Dokumentation sind ebenfalls die Berichte der einzelnen Arbeitskreise aufgenommen, in denen folgende Themen vertieft wurden:

AK 1 – Leben mit einem bindungsgestörten Kind
(Leitung: Dipl. Psych. Johanna Behringer)

Kinder mit schwierigen Bindungserfahrungen brauchen Erwachsene, die ihnen eine sichere Basis sind, ihr Verhalten nicht „persönlich nehmen“, sondern es im Zusammenhang mit ihrer Geschichte sehen und ihnen Zeit lassen, neue Modelle von Beziehungen aufzubauen.

AK 2 – Wenn Bindungsstörungen das Lernen beeinträchtigen
(Leitung: Prof. Dr. Gottfried Spangler)

Bindung spielt eine Rolle für das Lernen, da es im sozialen Kontext stattfindet. Kinder müssen bereit und in der Lage sein, mit der Umwelt in Kontakt zu treten, in „die Welt hinaus“ zu gehen. Sie benötigen dazu soziale und emotionale Kompetenzen, die sie im Rahmen von verlässlichen Bindungsbeziehungen erwerben können.

AK 3 – Bindungsstörungen – Aufbau von außerfamiliären Beziehungen in der Pubertät
(Leitung: Dipl. Psych. Dr. Ina Bovenschen)

Kinder, die in Interaktion mit ihren Eltern erfahren, dass sie selbst liebenswert und kompetent sind, entwickeln im Jugendalter eher eine positive Interaktion mit Gleichaltrigen.
Kinder, die aufgrund negativer früher Beziehungserfahrungen kein positives Selbstbild aufbauen konnten, haben dagegen mehr Schwierigkeiten in Interaktionen mit Gleichaltrigen; sie werden beispielsweise von Freunden eher als feindselig oder sozial ängstlich beschrieben.

AK 4 – Bindungsprobleme: Beratungs- und Interventionsbedürfnisse von Pflege- und Adoptivfamilien
(Leitung: Dipl. Psych. Sandra Gabler)

Pflege- und Adoptiveltern sollten auf mögliche Bindungsprobleme ihrer Kinder vorbereitet sein, sie lernen zu verstehen und zu reinterpretieren. Wissen aus der Bindungsforschung sollte in Unterstützungsangebote für Pflege- und Adoptivfamilien Eingang finden.

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TV-Tipp: Wo bist du, mein Kind?“ – Zwangsadoptionen in der DDR

Posted on September 29, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

In der Doku-Reihe 37 Grad beschäftigte sich der Beitrag „Wo bist du, mein Kind?“ vom 22.09. mit Zwangsadoptionen in der DDR.

Das Thema Zwangsadoption ist heute immer noch aktuell. Noch immer leiden die Kinder und ihre Familien darunter, die zurzeit des SED-Regimes willkürlich getrennt wurden.

Der Beitrag (ca. 30 min) kann hier online angesehen werden.

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TV-Tipp heute: Baby in Gefahr – Wenn das Amt die Kinder entzieht

Posted on September 29, 2009. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Heute um 22.15 Uhr sendet das ZDF in seiner Dokumentationsreihe 37 Grad den Beitrag „Baby in Gefahr – Wenn das Amt die Kinder entzieht“:

Im Januar 2009 wird ein vier Monate altes Mädchen auf die Intensivstation eines Berliner Krankhauses eingeliefert. Die Diagnose der Ärzte: Schädelbrüche und Blutungen im Gehirn. Für die Ärzte ein Alarmsignal: Hier könnte Kindesmisshandlung die Ursache sein. Sie schalten schließlich das Jugendamt und die Polizei ein.

Erklärungsversuche folgen. Das Baby sei aus dem Bett gefallen, so heißt es zuerst. Für die Beamten sind solche Erklärungen gängige Begründungen. „Das hören wir ganz oft, dass Kinder aus dem Bett gefallen sind, oder vom Wickeltisch“, aber so etwas lässt sich überprüfen, sagt die zuständige Kommissarin.

Die Situation in der Familie bleibt unklar, der Täter unbekannt. Auf Empfehlung des Jugendamtes entzieht das Gericht den Eltern das Sorgerecht. Wie es weiter geht, darüber müssen jetzt Jugendamt und Familiengericht entscheiden.

Die Jugendämter in Deutschland sind vorsichtig geworden. Im vergangenen Jahr wurde mehr Eltern das Sorgerecht entzogen, als früher. Zu oft habe man schon Kinder in eine Familie zurückgegeben, die dann zu Schaden oder gar zu Tode gekommen seien, berichtet uns ein Kommissar der Mordkommission. Viele Jugendämter, ohnehin chronisch mit Klienten überlastet, wollen inzwischen kein Risiko mehr eingehen.

37 Grad begleitet den Weg des kleinen Mädchens und ihrer Familie über mehrere Monate hinweg. Dabei macht der Autor Manfred Karremann nicht nur das Dilemma der Eltern und der Jugendämter deutlich, sondern auch, dass das Schicksal und die Zukunft von Kindern immer wieder auf dem Spiel stehen.

Quelle: ZDF Programminfo

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Tagungsdokumentation „Kinder- und Jugendhilfe (nicht) nur für Deutsche?!“

Posted on Juni 9, 2009. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

In der Schriftenreihe „Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe“ ist als Band 71 die Dokumentation der Tagung „Kinder- und Jugendhilfe (nicht) nur für Deutsche?! Interkulturelle Arbeit im Sozialraum“, die am 29./30. Januar 2009 in Berlin stattgefunden hatte, erschienen.

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PFAD-Ortsverein Pforzheim-Enzkreis: Hilfe bei der Dokumentation von Pflegeverhältnissen

Posted on September 25, 2008. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Rahmen des Mentorenprojektes des PFAD für Kinder Landesverbandes Baden-Württemberg e.V. hat der PFAD Ortsverein Initiative für Tagesmütter, Pflege- und Adoptiveltern Pforzheim/Enzkreis e.V. eine praktische Dokumentationshilfe über Pflegekinder /-verhältnisse erarbeitet, mit der Pflegeeltern eine gute und systematische Grundlage für sachliche Gespräche mit dem Jugendamt und eine spätere Biographiearbeit mit dem Pflegekind schaffen können.

Damit können z.B. Entwicklungsberichte des Pflegekindes erstellt, Besuchskontakte festgehalten und Berichte für den anstehenden nächsten Hilfeplan angefertigt werden.

Download Dokumentationsvorlage

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