Bremen

5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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Immer weniger Bewerber in Bremen und Niedersachsen

Posted on Mai 11, 2014. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen |

Radio Bremen macht am 10.05.2014 in der Meldung „Pflegeeltern gesucht – Immer weniger nehmen fremde Kinder auf“ auf den Mangel an Pflegeelternbewerbern in Bremen und Niedersachsen aufmerksam.

Verschiedene Vertreter von Städten wurden zu diesem Thema interviewt und mutmaßen über die Gründe der Entwicklung.

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„Sozio-kulturelles Verständnis im Umgang mit Kindern und Jugendlichen westafrikanischer Herkunft“ am 15.05. in Bremen

Posted on April 16, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Dem „Sozio-kulturellen Verständnis im Umgang mit Kindern und Jugendlichen westafrikanischer Herkunft“ widmet sich ein Fortbildungsangebot der PiB-Pflegeelternschule Bremen mit Referentin Pétronille Ngo Ngok.

Der Umgang bzw. das Zusammenleben mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit afrikanischem Migrationshintergrund stellt eine besondere Herausforderung dar. In diesem Vortrag sollen Kenntnisse über das Leben und Aufwachsen vor dem Hintergrund westafrikanischer Kulturen erlangt und ein Austausch über die eigenen Erfahrungen angeregt werden. Nicht zuletzt soll der Frage nachgegangen werden, wie die Pflegeeltern einen guten Kontakt zu den Jugendlichen herstellen und die hiesigen Ideale konfliktfrei und wertschätzend vermitteln können.

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„Trauma und Resilienz – Die Widerstandskraft traumatisierter Pflegekinder fördern“ am 05.05. in Bremen

Posted on April 13, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

In der PiB-Pflegeelternschule wird Margarete Udolf am 05.05. über das Thema „Trauma und Resilienz – Die Widerstandskraft traumatisierter Pflegekinder fördern“ referieren.

Viele Kinder, die Gewalt erlebt haben können sich positiv entwickeln – trotz widriger Umstände. Sie verfügen über eine innere Widerstandskraft, die es ihnen ermöglicht, sich nicht aufzugeben, sondern für Zukünftiges offen zu bleiben. Vor dem Hintergrund neuester psychotraumatologischer Untersuchungen zu Resilienz befasst sich der Vortrag mit der Frage, wie die Widerstandskraft traumatisierter und schwer belasteter Pflegekinder gestärkt werden kann. Es werden hilfreiche Arbeitsweisen erörtert, die es den Betroffenen ermöglichen, einen Zugang zu ihren Ressourcen und ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln.

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„Leben mit Herkunftsfamilien“ am 28./29.03. in Bremen

Posted on März 3, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Um das „Leben mit Herkunftsfamilien“ dreht sich eine Fortbildung für Pflegeeltern mit Brigitte Ilanos-Farfán am 28./29.03. bei der Pflegekinder in Bremen gGmbH.

Auch wenn Kinder nicht bei ihren Eltern leben, bleiben sie doch deren Kinder. Unabhängig vom Grund der Trennung oder davon, ob Rückführung ein Thema ist, wird das Herkunftssystem für das Kind immer Bedeutung haben. Dieser Tatsache Raum zu geben, erfordert von Pflegefamilien oft viel Auseinandersetzung – sowohl mit sich selbst, mit den eigenen Ansprüchen, der inneren Haltung, als auch mit den Bedürfnissen der Kinder und schließlich mit denen der anderen Familie. Das Seminar beschäftigt sich mit der eigenen Haltung, mit gelebten Erfahrungen und Schwierigkeiten, aber auch und besonders mit den Chancen, die aus einem guten Kontakt zum Herkunftssystem entstehen können.

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„Wie Großeltern, Onkel und Tanten Kinder in der Verwandtenpflege gut begleiten können“ ab Mitte März in Bremen

Posted on Februar 28, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Einen Elternkurs für Verwandtenpflegeeltern bietet Pflegekinder in Bremen PiB in der Zeit vom 14.03 bis zum 06.06.2014 mit insgesamt 6 Terminen an.

Erziehung bedeutet für Sie als Pflegeeltern eine große, oft aufreibende Herausforderung: Kinder brauchen viel Zuwendung, Anleitung durch nachahmenswerte Beispiele und vor allem viel Liebe. Dieser Elternkurs unterstützt Sie bei dieser Arbeit:

  • Er stärkt Ihr Selbstbewusstsein,
  • hilft, den Familienalltag zu entlasten und das Miteinander zu verbessern,
  • zeigt Wege, um Konflikte zu bewältigen und zu lösen,
  • bietet Raum zum Nachdenken und zum Austausch mit anderen Pflegeeltern,
  • eröffnet Ihnen Chancen, Freiräume für sich selbst zu schaffen und frische Kraft zu tanken,
  • informiert Sie über allgemeine Erziehungsthemen und über Kinderrechte.

Und: Der Elternkurs macht Spaß.

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„Pflegekinder kommen in die Schule“ am 20.03. in Bremen

Posted on Februar 24, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Mit dem Thema „Pflegekinder kommen in die Schule“ beschäftigt sich eine Fortbildung bei Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) am 20.03.

Ihr Pflegekind kommt bald in die Schule. Ein neuer und aufregender Lebensabschnitt beginnt nun für alle. Der Eintritt in die Schule ist mit viel Freude, aber auch mit Sorgen und Anspannung verbunden: Wie wird das Kind die Veränderung bewältigen? Wird es sich einfinden und den neuen Anforderungen gerecht werden? Wie können wir ihm helfen, seine Freude über die Einschulung lange zu bewahren? Welchen Unterschied macht es im Schulsystem, Pflegekind und Pflegeeltern zu sein?

An diesem Abend setzen sich die TeilnehmerInnen zunächst mit den bevorstehenden Veränderungen, die ein Schuleintritt mit sich bringt, auseinander. Anschließend wird das Projekt „Hurra, bald bin ich Schulkind“ vorgestellt.
In einer sechsteiligen Workshop-Serie für die Pflegekinder bietet PiB erstmalig eine intensive Begleitung des Themas Einschulung an. In den Herbstferien wird die Workshop-Reihe durch das Projekt für Grundschulkinder „… ganz schön stark“ ergänzt. Die Veranstaltungsserie möchte den Pflegekindern die neuen Anforderungen transparenter machen und sie auf ihre neue Lebenssituation im Kreis an derer Pflegekinder vorbereiten.

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

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„Pflegefamilien informieren sich über den Islam“ am 08.02. in Bremen

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wenn Pflegeeltern ein Kind oder Jugendlichen einem anderen kulturellen oder religiösen Hintergrund aufnehmen, ergeben sich Fragen. Denn Religiosität wirkt sich auf das Zusammenleben aus – auf Mahlzeiten, auf die Alltagsgestaltung oder den Besuchskontakt. Auch möchten Pflegeeltern, in ihrer Fürsorge für das Pflegekind, dem Kind oder Heranwachsenden angemessene Antworten auf seine Fragen geben können.

Für Pflegefamilien, die ein Kind beispielsweise aus dem islamischen Kulturkreis aufgenommen haben, bietet PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH in Kooperation mit der Schura, der islamischen Religionsgemeinschaft Bremen e. V., bei einem Moscheebesuch die Möglichkeit, Neues zu erfahren und so ihr Wissen im Umgang mit muslimischen Kindern zu erweitern.

Diese Veranstaltung richtet sich an interessierte Pflegeeltern aller Pflegeformen und an PiB-Fachkräfte. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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PiB-Pflegeelternschule: Programm Frühjahr/Sommer 2014

Posted on Januar 21, 2014. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im neuen Programm der Pflegeelternschule von PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH für das erste Halbjahr 2014 finden sich auf 120 Seiten Kurse rund um die Erziehung, aber auch Entspannungs-, Familien- und Kinderkurse. Außerdem ist ein PiB-Angebot an Gruppen für aktive Pflegeeltern enthalten.

zum PiB-Programm Frühjahr/Sommer 2014

 

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Bremen: 17 minderjährige Flüchtlinge leben in Pflegefamilien

Posted on November 12, 2013. Filed under: Bewerber, Bremen, International, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Weser-Kurier berichtet im Artikel „Oumars neue Mutter“ vom 12.11.2013 über die Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) in Bremer Pflegefamilien. Der 17-jährige Oumar aus Westafrika hat bei Familie Melching ein neues Zuhause gefunden.

Von den 180 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die in Bremen leben, konnten 17 durch Pflegekinder in Bremen (PiB) in Pflegefamilien untergebracht werden.

Informationen von PiB zu Familien für Kinder im Exil

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Informationskampagne startet – Muslimische Pflegeeltern in Bremen gesucht

Posted on Oktober 15, 2013. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In Deutschland fehlen nach Angaben des Dachverbandes islamischer Gemeinschaften in Bremen (Schura) Tausende Plätze für Pflegekinder in muslimischen Familien. Mittlerweile bemühten sich bundesweit Jugendämter um entsprechende Pflegeeltern, sagte der Schura-Vorsitzende Ismail Baser.

In Bremen startet der Verband nun zusammen mit der Organisation „Pflegekinder in Bremen“ (PiB) eine Kampagne, um muslimische Eltern über das Thema zu informieren. „Die muslimischen Haushalte sind sich des Problems gar nicht bewusst und haben oftmals eine Hemmschwelle gegenüber bürokratischen Angelegenheiten“, erläuterte Baser. Meist fehle es an Informationen. „Die Bereitschaft Kinder aufzunehmen, ist in unserer religiösen Überzeugung tief verankert, daran wird es hoffentlich nicht scheitern.“

Die erste Veranstaltung soll am 18. Oktober 2013 ab 15 Uhr in der Fatih Moschee in Bremen-Gröpelingen stattfinden. Weitere Termine stehen noch nicht fest.

Textquelle: Radio Bremen vom 15.10.2013, Bildquelle: www.schurabremen.de

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Bremen: PiB kommt in die Fatih-Moschee

Posted on Oktober 9, 2013. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PiB, die Pflegekinder in Bremen gGmbH, ist ganz nah am Familienalltag und setzt sich für Kinder ein. Davon können sich Eltern nach dem Freitagsgebet in der Fatih-Moschee überzeugen. Am 18. 10. um 15 Uhr beantwortet ein PiB-Team im Gröpelinger Gebetshaus alle Fragen rund um die Aufgaben von PiB. Die Veranstaltung findet auf Einladung der Islamischen Religionsgemeinschaft Bremen, Schura, statt.

Die Kooperation zwischen PiB und Schura will die Teilhabe zugewanderter Muslime an der Zivilgesellschaft stärken. Die Veranstaltung im Oktober ist nur der Auftakt einer Informationsserie, die sich an Bürger muslimischen Glaubens wendet.

„Viele unserer Pflegefamilien kommen aus verschiedenen Teilen der Welt. Auch Pflegekinder haben Eltern, die nicht alle in Deutschland geboren sind. Deshalb ist es für PiB selbstverständlich, auf Familien mit den verschiedensten Wurzeln zuzugehen“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. Die Angebote wie Kindertagespflege oder Kurzzeitpflege müssten bekannter werden. Auch würden fortlaufend Pflegefamilien gesucht.

Quelle: Pflegekinder in Bremen gGmbH vom 06.10.2013

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„Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern“ am 09.11. in Bremen

Posted on Oktober 2, 2013. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zusammen mit der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes organisiert WIR Pflege- und Adoptivfamilien Bremen e.V. am 09.11. einen Fachtag zum Thema „Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern – Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Pflegefamilie“ mit Mériem Diouani-Streek.

Umgangskontakte sind im Kontext der Vollzeitpflege ein sensibles Thema und bergen aufgrund der häufig schwer belastenden Vorerfahrungen von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern und ihrer oft ungesicherten Lebensperspektive eine Reihe von Problemen. Der Fachtag möchte ein vertieftes Verstehen der Umgangssituation vermitteln. Die rechtlichen Grundlagen werden dargelegt und deren Anwendbarkeit bzgl. der besonderen Situation von Pflegekindern kritisch hinterfragt. Mögliche Auswirkungen werden aus entwicklungspsychologischer und pädagogischer Perspektive beleuchtet, und die Frage der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie wird erörtert.

Hierzu hält Frau Diouani-Streek am Vormittag einen Vortrag mit anschließender Diskussion. Nach dem gemeinsamen Mittagessen werden zur Vertiefung Kleingruppen mit anschließender Erörterung angeboten. Für eine Kinderbetreuung ist gesorgt.

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„Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 21.09. in Achim

Posted on August 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Dem „Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ widmet sich eine Fortbildung des Ortsvereins PIVKE-Freunde und Eltern der Pflege- und Adoptivkinder im Landkreis Verden e.V. am 21.09. in Achim. Referentin wird Hildegard Niestroj sein.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und/oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderungen in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland

Posted on April 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes „Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie“. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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PiB informiert in Bremer Moscheegemeinden

Posted on April 8, 2013. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In Monat April besucht die Pflegekinder in Brmeen gGmbH (PiB) zahlreiche Bremer Moscheegemeinden. Dabei informiert sie über die verschiedenen PiB-Angebote für Familien und Kinder. Themen sind frühkindliche Bildung in der Kindertagespflege, die vielfältigen Aufgaben von Pflegeeltern und das Patenschaftenprogramm, in dem Bremer Familien sich für Kinder engagieren können.

Die Veranstaltungen in verschiedenen Moscheegemeinden hat die Union Europäisch Türkischer Demokraten vermittelt – und PiB ist der Einladung gerne gefolgt.

Wenn Sie möchten, dass PiB in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Nachbarschaftszentrum oder in Ihrer Einrichtung über die Angebote für Kinder und Familien unterrichtet, sprechen Sie PiB gerne an – oder kommen Sie zu den nächsten Veranstaltungen:

  • am Donnerstag, den 11. April um 18:00 Uhr im Türkisch Islamischen Kultur Verein e. V. der Mevlana Moschee in der Lindenhofstr. 33-35,
  • und am Freitag, den 26. April um 18 Uhr, in der Eyüp Sultan Bahce Moschee in der Hammersbecker Str.123.

PiB arbeitet im Auftrag der Stadt Bremen. Die Angebote richten sich an alle Bürger der Stadt.

Quelle: Meldung von PiB vom 08.04.2013

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Interessante Autorenlesung am 06.11. in Bremen

Posted on Oktober 16, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Wenn ich auch nicht besser bin, bin ich doch anders“ – so heißt ein neues Buch, in dem es um das Leben von Pflegekindern geht (wir berichteten). Darin haben sich 15 bekannte Schriftsteller autobiografisch oder fiktiv mit dem Verlust der leiblichen Eltern und mit dem Leben in der neuen Familie beschäftigt …

Mirjam Pressler, Paula Fox und Lew Tolstoi beispielsweise haben ihre Kindheit in einer Pflege- oder Adoptivfamilie erlebt. Und aus der Feder von Jean-Jacques Rousseau stammt der Satz, „Wenn ich auch nicht besser bin, bin ich doch anders“. Bis heute trifft er damit ein Lebensgefühl, das viele Pflege- und Adoptivkinder kennen. Das hat die Herausgeber der Sammlung, Vera Kissel und Charly Kowalczyk, beschäftigt. Auch wollen sie der Annahme, dass Pflege- und Adoptivkinder häufig „Problemkinder“ seien, etwas entgegen setzen. Denn auch wenn man nicht bei den leiblichen Eltern groß wird – oder manchmal vielleicht sogar deshalb? – kann man seinem Leben Flügel verleihen, sagen sie.

Am 6. November um 19 Uhr lesen sie in der Zentralbibliothek, Am Wall 201 in Bremen aus ihrem Buch.

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung von der Stadtbibliothek Bremen und Pflegekinder in Bremen – PiB.

Quelle: Pflegekinder in Bremen gGmbH – PiB vom 01.10.2012

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Neues Herbstprogramm der PiB-Pflegeelternschule

Posted on September 6, 2012. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Aus über 75 spannenden Veranstaltungen und Kursen können aktive Paten- und Pflegefamilien aus Bremen bei der PiB-Pflegeelternschule jetzt ihr Weiterbildungsprogramm für den Herbst zusammenstellen.

Für die Anmeldung können sie das Online-Verfahren der Pflegeelternschule nutzen. Auch wer nur mal schnuppern möchte, kann sich in der Pflegeelternschule von Anneli Lamken unter 04 21-95 88 20 44 beraten lassen.

Quelle: PiB vom 22.08.2012

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2012 ist ein PiB-Jubiläumsjahr!

Posted on Juni 6, 2012. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Seit 2002 gibt es Pflegekinder in Bremen (PiB) als freien Träger. 10 Jahre PiB in Bremen – das feiern wir das ganze Jahr. Nach dem Fachtag im Juni, „Kinder stark machen!“, für Pflegeeltern und Paten, steigt im September der Bremer Kindertag im Bürgerpark. PiB ist am 2. September für Kinder und Eltern vor Ort im Bürgerpark. Wenn Sie bei uns am Stand vorbeischauen, freuen wir uns! Auch soll PiB dann eine Spende des Landesbetriebssportverbands erhalten – für die Arbeit in den PiB-Kindergruppen …

Seinen Auftakt nahm das Jubiläumsjahr 2012 mit der PiB-Kindertagespflege. Auf einen öffentlichen Infotag und einen Fachtag für alle Tageseltern im Januar folgte im Mai ein Empfang im Rathaus. Sozialsenatorin Anja Stahmann würdigte das Engagement der Tagespflegepersonen. „Wir brauchen Sie“, sagte sie in Richtung der rund 330 Bremer Tagesmütter und -väter. Den Fachdienst PiB lobte sie für den gelungenen qualitativen Ausbau der bremischen Kindertagespflege und für die verlässliche fachliche Zusammenarbeit als Partner der Stadt Bremen.

Der Fachtag für Pflegeeltern und Paten im Juni stand unter dem Thema „Kinder stark machen!“. Daniela Reimer von der Universität Siegen ermutigte Pflegeeltern, die offene und verlässliche Auseinandersetzung mit ihrem Pflegekind fortzusetzen. Wissenschaftliche Befragungen ehemaliger Pflegekinder hätten gezeigt, wie wichtig das unverbrüchliche Gefühl sei, „als Mensch angenommen zu werden“. Sich als Kind einer neuen Familie öffnen zu können und dabei auch nicht den Streit fürchten zu müssen, hätten viele ehemalige Pflegekinder als das Wichtigste in ihrem Leben benannt.

Einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte und eine Bilanz der Erfolge von PiB zog Herbert Holakovsky, der die Kooperation mit PiB für das Amt für Soziale Dienste über Jahre gelenkt hat. Für die hamburgische Partnerorganisation Pfiff sprach Alexandra Szylowicki nachdenkliche Glückwünsche aus.

Sozialsenatorin Anja Stahmann zollte den Pflegeeltern ihre Hochachtung. Deren Entscheidung, einem Kind positive Entwicklung in der eigenen Familie anzubieten und ihm dadurch gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, verdiene großen Respekt. PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz dankte allen, die sich in den vergangenen zehn Jahren mit PiB dafür eingesetzt haben, das bremische Pflegekinderwesen neu zu strukturieren. Heute gebe es Beratung für Pflegeeltern und Eltern. Und auch Pflegekinder finden zunehmend direkte Angebote, die ihre Identität als Kinder mit zwei Familien stärken. Auch damit nehme PiB in Bremen bundesweit eine Vorreiterrolle ein.

Quelle: PIB gGmbH vom 05.06.2012

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PiB-Fachtag für Pflege- und Patenfamilien „Was macht Kinder stark?“ am 02.06. in Bremen

Posted on Mai 15, 2012. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zum PiB-Fachtag für Pflege- und Patenfamilien am Samstag, 02.06. lädt Pflegekinder in Bremen (PIB) ein. Es ist der dritte Fachtag für Pflegefamilien seit der Gründung von PiB und markiert zugleich das zehnjährige Jubiläum des Trägers.

Unter der Fragestellung „Was macht Kinder stark?“ wird Frau Dr. Daniela Reimer von der Universität Siegen am Vormittag über ihre bundesweit beachtete Forschungsarbeit „Pflegekinderstimmen“ berichten. Darin beschreiben Pflegekinder wertvolle Erfahrungen in ihren Pflegefamilien – und sagen, was auch Bestand hatte, nachdem sie selbständig wurden.

Programm:
09.30 Uhr    Anmeldung, Stehkaffee
10.00 Uhr    Begrüßung und Beiträge anlässlich des 10-jährigen Bestehens von PiB,  Grußwort von Frau Sozialsenatorin Anja Stahmann
11.00 Uhr    Vortrag „Pflegekinderstimmen“, Frau Dr. Daniela Reimer, Uni Siegen
12.00 Uhr    Diskussion
12.45 Uhr    Mittagsimbiss
14.00 Uhr    Rico und Oskar – oder Warum Glück und Freundschaft keine Frage von Begabung ist. Szenische Lesung mit Thomas Zinke
15.00 Uhr    Workshops zur Vertiefung der Themen vom Vor- und Nachmittag
16.00 Uhr    Kaffee und Kuchen
16.30 Uhr    Zusammenführung der Ergebnisse aus den Workshops
17.00 Uhr    Ausklang und Verabschiedung

Quelle: PiB gGmbH Bremen

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DJI-Interview mit Dr. Jens Pothmann: Regionale Unterschiede bei der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Pflegefamilien

Posted on März 24, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Die Hilfen zur Erziehung (HzE) gehören zu den zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen Beratung, kurzzeitige Unterstützung für Familien wie längerfristige Unterbringung von Kindern außerhalb der Familie. Nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Fallzahlen und Ausgaben gerieten die HzE zuletzt in die Schlagzeilen. Eine Untersuchung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) zeigt eklatante regionale Unterschiede bei den Fremdunterbringungsquoten. Dazu hat DJI Online Dr. Jens Pothmann von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik einige Fragen gestellt.

zur Datenanalysen Regionale Unterschiede bei der „Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen“ in Heimen und Pflegefamilien

zum DJI Interview mit Dr. Jens Pothmann

Quelle: DJI Februar 2012

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Portal „Deutschlandfamilienkarte.de“ gestartet

Posted on Februar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes |

Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.“ (KRFD) hat das neue Onlineportal „Deutschlandfamilienkarte.de“ freigeschaltet. Damit wird erstmals ein umfassender Überblick über die diversen Familienangebote auf Landes- und kommunaler Ebene ermöglicht. Jeder Interessierte kann nun sehr komfortabel überprüfen, ob für die jeweilige Region Angebote vorhanden sind.

Das Portal verdeutlicht, wie unterschiedlich Kommunen und Länder mit Familien umgehen. So bieten von den 16 Bundesländern lediglich sieben überhaupt eine Familienkarte an. Dort, wo es keine Regelung auf Länderebene gibt, haben die Kommunen teilweise selbst die Initiative ergriffen.

Die Regelungen sind entsprechend heterogen. Meist gelten Familienkarten schon ab dem ersten Kind. Die Bundesländer Sachsen und Baden-Württemberg bieten ihre Familienpässe jedoch für Familien mit mindestens drei Kindern an – ebenso die Familienkarte in Wiesbaden. In Stuttgart gilt eine grundsätzliche Höchstgrenze des Familieneinkommens von 60.000 Euro für die Erteilung der Karte. Hier ist mit der Karte auch eine finanzielle Zuwendung für jedes Kind verknüpft.

Das Informationsangebot und die Intensität, mit der sich die Gemeinden und Länder um die Karte kümmern, klaffen weit auseinander. Während Berlin mit einem umfangreichen Informationsangebot aufwarten kann, ist der Onlineauftritt von Bremen und Bremerhaven seit 2006 nicht mehr überarbeitet worden. Hamburg hat seine Familienkarte seit 2010 gleich ganz eingestellt.

Auch sind die bestehenden Angebote teilweise mit Vorsicht zu genießen. Thomas Franke, Sprecher des KRFD: „Eine Familienkarte soll nicht einfach nur zum Mehrkonsum verleiten, sondern eine Hilfe im Alltag von Familien sein. Die Angebote einer amerikanischen Fastfood-Kette haben auf solchen Karten nichts zu suchen. Es kann auch nicht darum gehen, dass Unternehmen mit den Karten ihre üblichen Rabatte bewerben, die ohnehin jeder Kunde bekommt. Die Länder und Kommunen sollten hier ein wenig sorgsamer mit der Weitergabe von Rabatten sein.“ Ebenso sollten die unterschiedlichen Familiengrößen bei der Konzeption der Karten eine Rolle spielen. Thomas Franke: „Eine Kleinfamilie mit einem Kind hat ganz andere Bedürfnisse und Möglichkeiten, als eine Großfamilie mit drei und mehr Kindern. Eine Staffelung von Rabatten und Angeboten mit steigender Kinderzahl ist sinnvoller, als die pauschale Herausgabe, unabhängig von der Familiengröße.“

Das Portal ist mit seiner Freischaltung erst in der Startphase. Die Recherche nach den diversen Familienkarten ist naturgemäß schwierig. Der KRFD ist daher auf Hinweise angewiesen und wird das Informationsangebot stetig aktualisieren.

Quelle: Pressemitteilung des KRFD

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Ferienprogramme für Pflege- und Adoptivkinder in Landedo, Portugal

Posted on Januar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Reiseveranstalter Kinderleben bietet Feriencamps in Portugal speziell für Pflege- und Adoptivkinder bzw. Kinder mit Handicaps an.

Für 2012 plant das erfahrene Team um den Diplom-Sozialpädagogen Ivo Stephan und den Künstler Gert-Hein de Visser fünf Durchgänge mit jeweils 6 Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren, die für gut zwei Wochen Abenteuerurlaub in der Natur der Berge Nordportugals machen.

Termine:
31.03. bis 14.04.2012
30.06. bis 14.07.2012
16.07. bis 30.07.2012
02.08. bis 16.08.2012
29.09. bis 13.10.2012

weitere Informationen und Anmeldung auf www.kinderleben.com oder www.landedo.info

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Neues Programm der PiB-Pflegeelternschule erschienen

Posted on Januar 10, 2012. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Anmeldefrist für die neuen spannenden Kurse der PiB-Pflegeelternschule läuft. Erstmals stellt PiB aktiven Pflegeeltern und Paten die Möglichkeit zur Online-Anmeldung bereit. Auch Interessierte und BewerberInnen können Kurse besuchen, die im neuen Programmheft verzeichnet sind.

Quelle: News von PiB vom 03.01.2012

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Bremen: „Pflegekinder sind bei PiB in guter Hand“

Posted on Januar 9, 2012. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Bei der Vertragsunterzeichnung: PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz (li.), Dr. Peter Marquard (Leiter des Amtes für soziale Dienste) und Dr. Heide Rose (Abteilungsleiterin bei der Sozialsenatorin, Junge Menschen und Familie) Foto: Die Pressestelle des Senats/PiB

Sozialressort verlängert Kooperationsvertrag mit PiB (Pflegekinder in Bremen) um weitere zehn Jahre.

Nach zehn Jahren Laufzeit hat die Stadt Bremen am Freitag, 16. Dezember 2011 ihren Kooperationsvertrag mit der PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH verlängert. Der Folgevertrag tritt am 01. Januar 2012 in Kraft und „besiegelt die Fortsetzung der guten und qualitativ hochwertigen Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der gemeinnützigen Gesellschaft PiB – Pflegekinder in Bremen“, sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann. Die Gesellschaft vermittelt Tagesmütter und Tagesväter sowie Pflegefamilien für Kinder, die vorübergehend oder dauerhaft nicht in ihrer Ursprungsfamilie leben können. Daneben werden auch Patenschaften für Bremer Kinder und deren Familien angebahnt. PiB vermittelt nicht nur, sondern qualifiziert auch.

Mit der Vertragsunterzeichnung wächst auch der Kreis der Gesellschafter der PiB gGmbH. Neue Partner sind das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Bremen e.V., und der Caritasverband Bremen e.V. Bislang wurde PiB allein von der Diakonischen Jugendhilfe Bremen (jub) und dem Verein Bremer Säuglingsheime – Hermann Hildebrand-Haus getragen. „Damit tragen jetzt die vier großen Wohlfahrtsverbände in Bremen das System der Familienpflege“, sagte PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. „So sind unterschiedliche Konfessionen und Weltanschauungen vertreten. Das ist in Deutschland einzigartig.“

Bis 2001 waren der Pflegekinderdienst und die Kindertagespflege im Amt für Soziale Dienste angesiedelt.
Der neue Kooperationsvertrag sieht vor, den Ausbau der Kindertagespflege (Tagesmütter und Tagesväter) in Umfang und Qualität voranzutreiben. Gleiches gilt für den Bereich Pflegefamilien und -kinder (Vollzeitpflege) und die präventive Stärkung von Kindern in Patenfamilien.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Folgevertrages zielt auf die Eltern in Übergangspflegestellen im Rahmen der Notaufnahme von Kindern. Sie sollen in höherem Maße systematisch qualifiziert und fachlich begleitet werden als bisher. Darüber hinaus soll ein präventiver Schwerpunkt in den nächsten Jahren der Ausbau der Tagesbetreuung für Schulkinder von 6 bis 13 Jahre sein. So sollen Familien gestärkt und Fremdunterbringung der Kinder vermieden werden.

„Wir haben für Kinder in Bremen viel erreicht“, sagte Anja Stahmann. „Die Zahl der Pflegefamilien, die sich für Kinder engagieren, konnte deutlich erhöht werden.“ Vor zehn Jahren lebten 374 Pflegekinder in weniger als 300 Familien. Jetzt sind es 585 Kinder in 447 Familien. „Die Familien bieten den Kindern einen neuen Lebensmittelpunkt und wichtige neue, positive Familienerfahrungen“, sagte Anja Stahmann.

Zudem werden Bremer Pflegefamilien kontinuierlich begleitet. „Der Umfang und die fachliche Qualität der Vorbereitung und Qualifizierung von Pflegefamilien, wie sie in Bremen heute umgesetzt wird, sind hier im Bundesvergleich vorbildhaft geregelt“, betonte PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz.

Quelle: Pressemeldung der Bremer Senatspressestelle vom 22.12.2011

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Bund, Länder und Kirchen starten Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“

Posted on Januar 2, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Finanzielles, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , , |

Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 an stehen Betroffenen Mittel aus dem Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ (Fonds „Heimerziehung West“) zur Verfügung. Der Fonds wurde durch den Bund, die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Bayern, Berlin, Bremen und Hamburg, die Evangelische Kirche in Deutschland, die (Erz-) Bistümer der katholischen Kirche im Bundesgebiet, den Deutschen Caritasverband, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Deutsche Ordensobernkonferenz errichtet. Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung, die jeweils zu einem Drittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie katholischer und evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbänden und den Orden erbracht werden. Damit ist der Startschuss zur Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren gegeben.

„Das Leid der Betroffenen hat mich zutiefst berührt, deshalb ist es mir wichtig gewesen, dass die Vorschläge des Runden Tisches Heimerziehung West schnell umgesetzt werden. Ab 1. Januar können endlich die Anträge auf Unterstützung gestellt werden. Das ist eine wichtige Nachricht für alle Betroffenen“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. „Mir ist bewusst, dass der Fonds nichts ungeschehen machen kann. Der Fonds kann aber Betroffenen helfen, heute noch nachweisbare Folgen aus der Zeit ihrer Heimunterbringung in den Jahren 1949 bis 1975 zu überwinden.“

Betroffenen, denen während ihrer Heimunterbringung in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland Unrecht und Leid zugefügt wurde, kann durch den Fonds eine Hilfe zur Bewältigung dieses Leids gewährt werden, soweit durch die Heimerziehung heute noch Traumatisierungen oder andere Beeinträchtigungen und Folgeschäden bestehen und dieser besondere Hilfebedarf nicht über die bestehenden Hilfe- und Versicherungssysteme abgedeckt wird. Darüber hinaus sollen Betroffene dabei unterstützt werden, ihre Zeit der Heimunterbringung zwischen 1949 und 1975 aufzuarbeiten. In Fällen, in denen es aufgrund seinerzeit nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge zu einer Minderung von Rentenansprüchen gekommen ist, soll mit Hilfe des Fonds ein finanzieller Ausgleich gewährt werden.

Anträge können bis zum 31. Dezember 2014 gestellt werden. Anlauf- und Beratungsstellen in den westdeutschen Bundesländern und Berlin beraten Betroffene und ermitteln den konkreten Hilfebedarf. Für Betroffene aus Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen sowie Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR ist geplant, bis zum Sommer 2012 entsprechende Regelungen und Grundlagen zu schaffen.

Auf der Website zum Fonds sind ausführliche Informationen zum Fonds, zur Antragstellung und zu den Zuständigkeiten der Beratungsstellen zu finden: www.fonds-heimerziehung.de.

Ein kostenloses Infotelefon gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung: 0800 / 10 04 900 (montags: 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags: 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr und sonntags: 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr)

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.bmfsfj.de.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 02.01.2012

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„Besuchskontakte von Pflegekindern zu ihren leiblichen Eltern“ am 18.02. in Bremen/Verden

Posted on Dezember 14, 2011. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Mit dem Thema „Besuchskontakte von Pflegekindern zu ihren leiblichen Eltern“ befasst sich das Tagesseminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit PIVKE, Eltern und Freunde der Pflege- und Adoptivkinder im LK Verden e.V. am 18.02. in Bremen/Verden.

Inhalt:
Pflegekinder und Herkunftseltern haben beiderseits Umgangsrechte. Vor dem Hintergrund der Biografie der Kinder kann es zu erheblichen Problemen und Spannungsfelder führen. Diese Problematik wird aus jugendamtlicher und juristischer Sicht referiert und Möglichkeiten erarbeitet, wie Pflegeeltern und Jugendamt das Interesse des Kindeswohls wahren können.

Referenten werden Peter Hoffmann, Fachanwalt für Familienrecht aus Hamburg und Heinzjürgen Ertmer, Dipl.-Sozialarbeiter aus Herten sein.

nähere Informationen

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PiB Bremen wirbt gezielt Pflegeväter – Informationsveranstaltung am 09.11.

Posted on Oktober 13, 2011. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Pflegeväter, die allein erziehen, sind selten. Einer von elf Bremer Pflegevätern ist der Biolandwirt Johannes Schettler. Zu ihm kam Pflegesohn Sven als 15-Jähriger. Inzwischen volljährig, will der Azubi bald in eine eigene Wohnung ziehen. „Aber unsere Beziehung hört damit nicht auf“, berichteten Pflegevater und -sohn dem Regionalmagazin buten un binnen.

„Jeder weiß, wie wichtig männliche Rollenvorbilder gerade für Kinder und Jugendliche sind“, hatte Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter erst im Mai 2011 an rund 550 Bremer Familien geschrieben. „Wir brauchen Menschen wie sie.“

Zur Frage, warum besonders Jungen Männer (Väter) in der Erziehung brauchen, gibt es bei der Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) am Mittwoch, den 9.11.2011 (19.00 bis 21.15 Uhr), die Informationsveranstaltung „Junge, Junge“. Sie richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit – und besonders an Männer, die sich dafür interessieren, Pflegevater zu werden. Anmeldung und Information unter 0421 – 95 88 20-44.

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14. DJHT Stuttgart: Auftakt zur PFAD Pflegeelternkampagne

Posted on Juni 1, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Reges Medieninteresse erwartet der PFAD Bundesverband für seine Pressekonferenz beim Stuttgarter Kinder- und Jugendhilfetag am 8. Juni 2011, um 10.00 Uhr in Halle 1, Stand 681.

PFAD lädt alle deutschen Kommunen und Ballungsräume ein, sich an einer gemeinsamen bundesweiten Kampagne zur Werbung dringend benötigter Pflegeeltern zu beteiligen. Mit einer Roadshow durch alle Bundesländer wird PFAD das wichtige gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien und die Suche der Jugendhilfe nach geeigneten Bewerbern ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Jede Kommune, die sich als Partner der Kampagne anschließt, wird von PFAD mit einer individuell auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnittenen Veranstaltung vor Ort unterstützt. Dass ein erfahrener Verband wie PFAD im Schulterschluss mit den kommunalen Jugendhilfestrukturen die Initiative ergreift, verleiht der konzertierten bundesweiten Aktion Glaubwürdigkeit und Praxisnähe. Denn zufriedene und erfahrene Pflegeeltern sind die besten Botschafter für die Sache!

Wachsender Bedarf
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in ihren Familien nicht ausreichend versorgt werden, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Allein 2009 begann laut Statistischem Bundesamt für mehr als 49.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eine Vollzeitpflege in einer anderen Familie (+ 4,3 %) oder eine Heimerziehung bzw. Unterbringung in einer sonstigen betreuten Wohnform (+ 6 %).

Ein unwiderstehliches Angebot
In enger Kooperation mit den örtlichen Jugendhilfestrukturen wird im Rahmen der PFAD-Pflegeelternkampagne jeweils vor Ort für vier Wochen intensiv die Öffentlichkeit über die Möglichkeit informiert, Pflegekinder aufzunehmen. Hierfür stellt PFAD sein ehrenamtliches Engagement, seine Kontakte, jahrzehntelange Erfahrung, eine Projektleitung und geeignete Materialien zur Verfügung.

Das erzeugt mediale Aufmerksamkeit für das wertvolle gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien und erreicht auch neue potenzielle Bewerber, die sich bislang nicht angesprochen fühlten. Vor allem entstehen Synergieeffekte, von denen die örtlichen Jugendämter noch lange Zeit profitieren können.
Trotz der vielen positiven Rückmeldungen von Seiten der Jugendhilfe konnten die Städte und Landkreise sich jedoch bisher noch nicht entschließen, Geld für diese nachhaltige Investition bereitzustellen, obwohl die Werbung neuer Pflegefamilien in ihren Aufgabenbereich fällt.

Die Chance nicht verschlafen!
Um die PFAD-Pflegeelternkampagne vorwärts zu bringen, werden nun konkrete Zusagen von Kooperationspartnern gebraucht. PFAD will politisch Verantwortliche aufrütteln, denn benachteiligte Kinder sollen nicht unter den ungünstigen kommunalen Finanzlagen leiden müssen. Engagierte und fachlich gut betreute Familien können ihnen neue Chancen fürs Leben eröffnen.

Nähere Informationen über das Angebot

Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 01.06.2011 (pdf)

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Bremen: Zu den Ergebnissen der Untersuchung von Kinderhaaren auf Belastungen durch Drogen

Posted on Mai 5, 2011. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik | Schlagwörter: |

Die Bremer Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter informiert die Öffentlichkeit:

Haarproben von 28 Kindern wurden in den letzten Wochen auf eine Belastung durch Drogen vom Institut für Rechtsmedizin an der Berliner Charité und vom Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf untersucht. Fast alle Kinder kamen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil (oder der Lebenspartner) substituiert wird.

Die Untersuchung hat ergeben, dass die Haarproben von zehn Kindern keinerlei harte Drogen aufwiesen, wobei aus dieser Gruppe bei fünf Kindern Cannabisspuren nachzuweisen waren. Bei weiteren zehn Kindern haben die Wissenschaftler geringe Belastungen von Methadon und/oder Kokain in den Haaren gefunden. Das spricht dafür, dass in der Umgebung des Kindes mit Drogen umgegangen wird. In einem Fall ist – obwohl eine höhere Konzentration von Methadon nachgewiesen wurde – davon auszugehen, dass auch hier eine Kontamination von außen erfolgt ist. In sieben Fällen waren höhere Konzentrationen von Kokain, manchmal auch Methadon und einmal von He roin bzw. einmal von Amphetamin und Ecstasy nachzuweisen. Hier kann in Einzelfällen gefolgert werden, dass die Stoffe durch den Körper des Kindes gingen. Eine bewusste Verabreichung kann durch die Haaranalyse grundsätzlich nicht von einer zufälligen oder unfallmäßigen Aufnahme unterschieden werden.

Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter zog folgendes Resümee: „Die Ergebnisse zeigen weiteren Handlungsbedarf. Es zeigt sich zwar, dass es richtig war, substituierten Eltern nicht pauschal die Fähigkeit abzusprechen, für ein drogenfreies Umfeld ihrer Kinder zu sorgen. Wir müssen die Ergebnisse sehr differenziert bewerten. Auch Haaranalysen bringen im Kinderschutz nicht die oft gewünschten einfachen Antworten und klaren Schlussfolgerungen. Allerdings müssen wir auch sehen, dass erschreckend viele Kinder mit Drogen in Berührung kommen. Wir werden deshalb in unserem Kinderschutz und -hilfesystem entsprechende Weiterungen vornehmen.“

Rosenkötter weiter: „Wir werden natürlich jedem Einzelfall nachgehen, die Lebenssituation der Kinder unter dem Blick der zusätzlichen Kenntnisse bewerten, um den Schutz der Kinder in der Familie weiter zu verbessern. Die Herausnahme eines Kindes aus der Familie ist dabei immer die letzte, aber in manchen Fällen die unumgängliche Notwendigkeit.“

Die Sozialsenatorin erläuterte außerdem, dass der Kontrakt, der mit substituierten Eltern geschlossen wird, überarbeitet wird. „Um mehr Sicherheit über die Drogenfreiheit des Haushalts, in dem die Kinder leben, zu bekommen, werden wir als allgemeinen Standard regelmäßig Haaranalysen bei den Kindern durchführen“, so Rosenkötter weiter. Die Senatorin kündigte außerdem an, in den nächsten Wochen alle vier- bis sechsjährigen Kinder testen zu lassen. Zudem werden in der nächsten Woche den Mitarbeiter/innen des Jugend- und des Gesundheitsamts die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Aussagekraft von Haartests in einer Schulung vermittelt. Um die Zusammenarbeit mit den Ärzten weiter zu verbessern, werden die schon aufgenommenen Gesprächsrunden weitergeführt: „Wichtige Themen dabei sind dabei der Datenschutz, die ärztliche Schweigepflicht, die Beigebrauchskontrollen und die Verabreichung von Substitutionsmittel in der Praxis an jene Patient/innen, bei denen Kinder im Haushalt leben. Wir müssen gemeinsam erörtern, ob und wo noch Verbesserungsmöglichkeiten im Sinne des Kinderschutzes erarbeitet werden können“, so Rosenkötter abschließend.

Quelle: Die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen am 03.05.2011

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Informationsabend bei PiB am 25.05. in Bremen

Posted on Mai 2, 2011. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) lässt alle Menschen, die gerne Kindern helfen würden, wenn sie nur wüssten, was möglich ist, ein zu einem allgemeinen Infoabend, der aufklärt über alle Pflegeformen und Möglichkeiten, sich mit PiB für Bremer Kinder zu engagieren. Er findet statt am Mittwoch, den 25.05. von 19 bis 20.30 Uhr.

Anmeldung unter 0421 / 95 88 200.

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Infoveranstaltung für Bewerber am 05.04./12.04. in Bremen

Posted on März 31, 2011. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Veranstaltungen |

Die Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) bietet für Familien und Einzelpersonen, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, eine 2-teilige Informationsveranstaltung  unter dem Titel „Ein Pflegekind in die Familie aufnehmen“ an.

Der erste Termin ist am 05.04., er zweite am 12.04. Die beiden Veranstaltung finden jeweils von 19 bis 20.30 Uhr in den Räumen von PiB in der Bahnhofstraße 28-31, 1. Etage statt.

Nähere Auskunft erteilt Frau Banas unter Telefon: 0421 / 95 88 200. Dort wird auch Ihre Anmeldung entgegen genommen.

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Jahrestagung der BAG „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ am 06.05. in Bremen

Posted on März 7, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Jahrestagung 2011 der BAG „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ wird am 06.05. in Bremen stattfinden.

Die Organisation hat Prof. Dr. Sabine Wagenblass von der Hochschule Bremen, Studiengang Soziale Arbeit in Kooperation mit dem Bremer Netzwerk Kinder psychisch kranker Eltern, der Bremer Werkgemeinschaft, der Caritas-Erziehungshilfe gGmbH und PiB Pflegekinder in Bremen gGmbH übernommen.

Einladungsflyer mit Anmeldung

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2-teilige Infoveranstaltung für Bewerber in Bremen

Posted on Februar 9, 2011. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) bietet für Familien und Einzelpersonen, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, eine 2-teilige Informationsveranstaltung  unter dem Titel „Ein Pflegekind in die Familie aufnehmen“ an.

Der erste Termin ist am 01.03., er zweite am 08.03.

Die beiden Veranstaltung finden jeweils von 19 bis 20.30 Uhr in den Räumen von PiB in der Bahnhofstraße 28-31, 1. Etage statt.

Nähere Auskunft erteilt Frau Banas unter Telefon: 0421 / 95 88 200. Dort wird auch Ihre Anmeldung entgegen genommen.

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Bremen: Unbegleitete Flüchtlingskinder in Pflegefamilien

Posted on Januar 26, 2011. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In einem Interview in der TAZ stellt Eva Rhode, Sprecherin von Pflegekinder in Bremen (PiB), das neue Programm des Freien Trägers zur Integration von unbegleiteten Flüchtlingskindern in Pflegefamilien vor.

zum Artikel „Familien sollten offen sein“ vom 26.01.2011

Für alle Interessierten findet heute am 26.01. 19 – 21 Uhr auch ein Informationsabend statt bei PiB gGmbH, Bahnhofstr. 28-31, Tel.: 95 88 20-53.

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PFAD Pflegeelternkampagne findet Gehör

Posted on Januar 18, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

23 Städte und Landkreise von Pinneberg bis München und von Lörrach bis Frankfurt/Oder haben innerhalb von nur einem Monat einen Leistungskatalog der geplanten Pflegeelternkampagne 2011-2012 des PFAD Bundesverbandes angefordert.

Allen Anfragen ist zu entnehmen, dass der Druck der Kommunen neue Pflegeeltern zu akquirieren, enorm ist. Die Rückmeldungen zeigen deutlich, dass es notwendig ist das große bürgerschaftliche Engagement von Pflegefamilien für benachteiligte Kinder stärker zu würdigen und die Öffentlichkeit über diese Familienform authentisch zu informieren.

Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. fordert alle Kommunen auf, ihre Pflegekinderhilfe weiter zu qualifizieren und auszubauen. Schließen Sie sich der PFAD Pflegeelternkampagne an, um zusammen mit PFAD über die Arbeit von Pflegefamilien zu informieren und potentielle Bewerber anzusprechen!

„Weil ALLE Kinder unsere Zukunft sind!“ setzt PFAD sich Hand in Hand mit den Jugendämtern dafür ein, dass mehr Kinder, die zeitweise oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, in Familien untergebracht werden.

Genaueres finden Sie auf www.pfad-bv.de unter dem Menüpunkt KAMPAGNE.

Quelle: Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 18.01.2011

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Ferienprogramme für Pflege- und Adoptivkinder in Landedo, Portugal

Posted on Januar 8, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Reiseveranstalter Kinderleben bietet Feriencamps in Portugal speziell für Pflege- und Adoptivkinder bzw. Kinder mit Handicaps an.

Für 2011 plant das erfahrene Team um den Diplom-Sozialpädagogen Ivo Stephan und den Künstler Gert-Hein de Visser fünf Durchgänge mit jeweils 6 Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren, die für gut zwei Wochen Abenteuerurlaub in der Natur der Berge Nordportugals machen.

Termine:
15. bis 29.04.2011
25. bis 08.07.2011
10. bis 23.07.2011
25. bis 07.08.2011
09. bis 22.08.2011

weitere Informationen und Anmeldung auf www.kinderleben.com oder www.landedo.info

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Freizeit für Kinder und Jugendliche aus Erziehungsstellen und Pflegestellen

Posted on Januar 8, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Erziehungsstellenverein Hessen e.V. organisiert wieder eine Freizeit für Kinder und Jugendliche aus Pflegefamilien.

Über Christi Himmelfahrt von Donnerstag, dem 02.06. bis Sonntag, den 05.06.2011 quartiert sich die Gruppe aus Kindern und Jugendlichen aus Erziehungsstellen und Pflegestellen wieder im Turner- und Jugendheim auf der Loreley in St. Goarshausen für 4 Tage Spiel, Spaß, Natur ein.

Auch die  leiblichen Kinder dieser Familien sind ausdrücklich mit eingeladen.

Anmeldungen sind ab sofort möglich

nähere Informationen

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Kampagne erfolgreich gestartet!

Posted on Dezember 13, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

Bereits zehn Städte bzw. Landkreise haben schon in der ersten Woche nach Ankündigung einer deutschlandweiten Kampagne für Pflegeeltern Kontakt zum PFAD Bundesverband e.V. aufgenommen. Mit dem Gedanken, eine der Kampagnenstädte zu werden, informieren sie sich über die genauen Konditionen einer Beteiligung an der von Mitte 2011 bis Ende 2012 geplanten Roadshow durch Deutschland.

„Über einen so schnellen und aussichtsreichen Start sind wir natürlich sehr erfreut“, sagt Frau Dagmar Trautner, die Vorstandsvorsitzende. „Wir wünschen uns, dass noch weitere Jugendämter wegen einer Kooperation auf uns zukommen. Unsere Kampagne soll in insgesamt 18 Städten und in allen Bundesländern stattfinden.“

Der Verband hat nun einen Leistungskatalog erstellt, der von den Jugendämtern bei der Projektleitung angefordert werden kann. Daraus geht hervor, wie die Kosten einer Beteiligung in die Kampagne investiert werden.

„Wir suchen auch weiterhin Sponsoren und Spender, denen die Zukunft ALLER Kinder am Herzen liegt und die es uns ermöglichen über das wichtige gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien zu informieren. Wir wollen mehr Menschen dafür gewinnen. Denn Kinder brauchen eine Familie, die für sie da ist, wenn ihre eigenen Eltern nicht in der Lage sind, angemessen für sie zu sorgen“, sagt die Vorsitzende.

PFAD Pressemitteilung vom 13.12.2010 (pdf)

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Unterstützung durch BARMER GEK!

Posted on Dezember 7, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

Die Barmer GEK hat sich entschlossen, die Pflegeelternkampagne 2011-2012 des PFAD Bundesverbandes e.V. bundesweit zu unterstützen.

Der Hauptabteilungsleiter Marketing der Barmer GEK Hauptverwaltung, Herr Heiner Beckmann, sagte zu, dass seine Abteilung mit Ihren rund 80 Regionalgeschäftsstellen die Kampagne des Verbandes durch die Zurverfügungstellung von kostenfreien Barmer GEK-Veranstaltungsräumen in den teilnehmenden Kommunen unterstützen wird.

Für diese Unterstützung bedankt sich der PFAD Bundesverband ganz herzlich bei der Barmer GEK. „Das entspannt unser Roadshow-Budget immerhin um einige Tausend Euro“, sagte dazu Thomas Schwan, der PFAD Projektleiter der Kampagne. Und weiter: „Es ist schön, auf dem schwierigen Weg zu mehr Pflegefamilien in Deutschland eine solche Hilfe zu erhalten!“

PFAD Pressemitteilung vom 07.12.2010 (pdf)

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Der PFAD Bundesverband hat sich entschlossen zu handeln!

Posted on November 30, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

In den letzten Jahren kam es zu einer besorgniserregenden Entwicklung in Deutschland. Immer mehr Kinder können in ihren Familien nicht mehr ausreichend versorgt und erzogen werden. Immer mehr vernachlässigte, Gewalt erfahrende und emotional zurückgewiesene Kinder leben in sehr belastenden Familiensituationen.

Auch mit vielen Unterstützungsmöglichkeiten der Jugendhilfe können ihre Lebensbedingungen in der Familie oftmals nicht wesentlich verbessert werden. Eine Fremdunterbringung ist dann die letzte Chance, diesen Kindern einen beschützenden und fördernden Lebensraum zu ermöglichen. Damit für jedes Kind die passende Form der Hilfe zur Verfügung steht, brauchen wir viele Pflegefamilien mit unterschiedlichen Leistungsangeboten. Leider stehen diese Pflegeeltern vielerorts nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Die Zahl der Bewerber sinkt.

„Dabei ist es für jeden sofort einsichtig, dass gerade in einem familiären Umfeld die persönliche, soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes positiv verändert wird!“, sagt Frau Dagmar Trautner, die Bundesvorsitzende von PFAD e.V., dem Fach- und Interessenverband der Pflege- und Adoptivfamilien.

Aus diesem Grunde hat sich PFAD entschlossen zu handeln und zu helfen.

„PFAD will gemeinsam mit Landesjugendämtern, Jugendämtern und Kommunen eine Pflegeelternkampagne starten, die sich durch die ganze Republik ziehen soll. Wir bei PFAD, die wir alle Pflegekinder betreut haben und betreuen, möchten den Menschen in Deutschland mitteilen, was es bedeutet, Pflegefamilie zu werden. Wir sehen es als unsere Aufgabe an zu informieren, zu beraten und zu helfen! Beim Kinder- und Jugendhilfetag 2011 in Stuttgart werden wir unser Vorhaben mit einer Pressekonferenz starten und dann durch 18 Städte in Deutschland ziehen. Jeden Monat wollen wir eine andere Stadt mit unserer Informationskampagne besuchen. Letzte Station und Abschluss der Kampagne soll in Berlin sein.“

Nähere Informationen zur PFAD Pflegeelternkampagne finden Sie auf der Homepage des Verbandes: www.pfad-bv.de.

PFAD Pressemitteilung vom 30.11.2010 (pdf)

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Bremen: Neue Selbsthilfegruppe für Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien leben

Posted on Oktober 28, 2010. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Netzwerke, Niedersachsen | Schlagwörter: , |

Lemwerderanerin möchte Selbsthilfegruppe für Herkunftseltern gründen –
Unterstützung für Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien leben

Lemwerder. Sabine Blanken (Name von der Redaktion geändert) holt sich Trost und Kraft bei den ‚Rabenmüttern‘ in Bremen. Als das Jugendamt vor rund zwei Jahren ihre beiden Kinder bei Pflegeeltern im Norden der Wesermarsch untergebracht hat, ist die heute 31-jährige Lemwerderanerin in ein tiefes Loch gefallen. ‚Von heute auf morgen ist die Aufgabe weg.‘

Halt gibt ihr seit Anfang dieses Jahres die Bremer Selbsthilfegruppe. Da die Länder Bremen und Niedersachsen nach ihrer Erfahrung aber einiges unterschiedlich handhaben, beispielsweise die Organisation von Besuchsterminen, helfen ihr die Tipps der anderen ‚Rabenmütter‘ nicht immer weiter. Deshalb möchte sie jetzt eine eigene Selbsthilfegruppe gründen. ‚Lemie‘ richtet sich an Eltern aus der gesamten Wesermarsch, dem Landkreis Oldenburg und der Stadt Delmenhorst, deren Kinder das Jugendamt in Pflegefamilien oder -heimen, bei Verwandten oder Bekannten untergebracht hat.

Sabine Blanken will die Gruppe nicht gründen, um gegen das Jugendamt mobil zu machen. ‚Wir akzeptieren, dass die Kinder in den Pflegefamilien bleiben‘, betont sie. Schließlich sehe sie, dass es ihren Kindern dort gut gehe. ‚Unsere Tochter sagt Mama zu ihrer Pflegemutter und unser Sohn möchte in seiner Pflegefamilie bleiben.‘ Aber sie wolle gerne mehr Anteil am Leben ihrer leiblichen Kinder nehmen, die Zusammenarbeit mit den Pflegeeltern stärken. Wie das getan werden könnte, darüber möchte sie mit anderen Betroffenen reden.

Doch die 31-Jährige möchte auch, dass die Betroffenen sich ganz praktisch gegenseitig unterstützen. ‚Viele Mütter haben ein Besuchsrecht und fragen sich, wie sie zu ihren Kindern hinkommen‘, hat Sabine Blanken erfahren.

Denkbar sei da, Fahrgemeinschaften zwischen mobilen leiblichen Eltern und solchen, die kein Auto besitzen, zu gründen. Dafür müssten zum Beispiel die Besuchstage abgestimmt werden. Daran, sagt Uwe Ritter, beim Jugendamt Ansprechpartner für Pflegeeltern, sollte es nicht scheitern. Grundsätzlich werde versucht, mit den leiblichen Eltern zusammenzuarbeiten, denn Ziel sei es, ‚die Kinder zurückzubringen.‘ Er betonte jedoch, dass die Termine auch in den Kalender der Pflegefamilien passen müssten, denn dort sollten die Kinder in den Alltag integriert sein.

Die Lemie-Selbsthilfegruppe für Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien, Heimen, bei Verwandten oder Bekannten untergebracht sind, trifft sich erstmals am Freitag, 26. November, 18 Uhr. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, melde sich unter der Telefonnummer 0421/67369089.

Quelle: Artikel von Barbara Wenke in WESER KURIER / DIE NORDDEUTSCHE vom 23./24.10.2010

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„Auf Entdeckungsreise mit Pflegekindern – das Erinnerungsbuch“ am 27.11. in Bremen

Posted on Oktober 27, 2010. Filed under: Bremen, Fortbildung, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die in pädagogischer Biografiearbeit ausgebildete Diplom-Pädagogin und Motopädin Annette Averbeck stellt Pflegeeltern im Kurs „Auf Entdeckungsreise mit Pflegekindern“ die Arbeit mit dem Erinnerungsbuch vor. Dieser Kurs der Pflegekinder in Bremen gGmbH findet am Samstag, den 27.11. von 9.30 bis 16 Uhr statt.

Pflegekinder haben häufig Wechsel, Trennungen und Abschiede erlebt. Wenn sie mit niemandem darüber sprechen können, scheint die Vergangenheit verloren. Die Arbeit mit dem Erinnerungsbuch bietet Pflegeeltern und –kindern eine gute Möglichkeit, behutsam über die Erfahrungen in der Vergangenheit ins Gespräch zu kommen und sie zu ordnen. Indem Familie und Kind Vergangenheit und Gegenwart gemeinsam miteinander erkunden und dokumentieren, ergeben sich für alle Beteiligten oft neue Einsichten in die aktuelle Lebenssituation.

Die Arbeit mit dem Erinnerungsbuch gibt viele praktische Anregungen. Das Buch ist ein Ort, an dem alltägliche und besondere Ergebnisse des Kindes einen Platz finden – als gemaltes Bild, als Foto, als Lebensbaum oder als eingeklebte Eintrittskarte.

An diesem Samstag wird die Referentin viele Tipps zum Umgang mit dem Erinnerungsbuch geben und Eltern mit Kindern aller Altersstufen ermutigen, so früh wie möglich mit dem Buch zu beginnen.

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„Beratung in wirtschaftlichen Fragen“ für Pflegeeltern am 25.11. in Bremen

Posted on Oktober 27, 2010. Filed under: Bremen, Finanzielles, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Ein Seminar zur „Beratung in wirtschaftlichen Fragen“ bietet die Pflegekinder in Bremen gGmbH am Donnerstag, den 25.11. von 19 bis 21.15 Uhr unter der Leitung von Dipl. Sozialarbeiterin Rosi Herbold.

Ob es um die Möbel fürs Kinderzimmer geht oder um neue Kleidung, um die Anschaffung eines Fahrrads oder um therapeutische Maßnahmen – Pflegeeltern erhalten für ihre Hilfe zur Erziehung ein Pflegegeld, mit dem bestimmte Leistungen für das Pflegekind abgedeckt werden.

Aber vielleicht haben Sie Anspruch auf weitere Leistungen? Welche zusätzlichen Mittel und Sonderleistungen werden finanziert und wie kann man sie – gut begründet – beantragen?

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„…und plötzlich haben wir ein Baby zuhause!“ am 16. und 23.11. in Bremen

Posted on Oktober 24, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Kurs „…und plötzlich haben wir ein Baby zuhause!“ der Pflegekinder in Bremen gGmbH (PIB) richtet sich an alle Pflegeeltern, die ein Baby aufnehmen möchten oder auch schon aufgenommen haben. Es erschließt sich Ihnen als „frische“ Pflegeeltern in der Regel eine völlig neue Welt- und das oft ganz plötzlich! Da ist es sinnvoll, sich in der Vorbereitung mit den grundlegenden Dingen schon einmal zu beschäftigen und zu klären, was gebraucht wird und was nicht!

Es wird informiert über Säuglingspflege, die Grundbedürfnisse des Säuglings, Kleidung, Handling, Tragen, Schlafplatz, Grundausstattung, Babymassage, Ernährung, Einführung Beikost, Prophylaxe, Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen und die körperliche und seelische Entwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr.

Die Kursleitung hat die Hebamme und Familienhebamme Bianca Sonneborn, die selbst auch Pflege- und Adoptivmutter ist.

Die beiden Seminareinhaieten finden am 16.11. und 23.11.2010 jeweils von 19 bis 21.15 Uhr statt.

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Artikel „Bremen ist spitze – bei der Jugendhilfe“

Posted on Oktober 21, 2010. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Im Artikel „Bremen ist spitze – bei der Jugendhilfe“ aus der TAZ vom 19.10.2010 berichtet, dass Bremen bei den prozentualen Zahlen fremdplatzierter Kinder bundesweiter Spitzenreiter ist. 60 von 1.000 Kindern in Bremen sind in Pflegefamilien oder Heimen untergebracht. Die besondere Steigerungsrate in Bremen wird auch in Zusammenhang mit dem „Fall Kevin“ gesehen.

zum Artikel

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„Hilfe für traumatisierte Pflegekinder – Therapie?“ am 10.11. in Bremen

Posted on Oktober 13, 2010. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Mittwoch, den 10.11. hält Dipl. Psychologin Sabine Müller für die Pflegekinder in Bremen gGmbH in der Zeit von 19 bis 21.15 Uhr eine Fortbildung zum Thema „Hilfe für traumatisierte Pflegekinder – Therapie?“ ab.

Viele Pflegekinder haben traumatische Erfahrungen erlitten wie beispielsweise Vernachlässigung, Trennungen, Misshandlung oder sexuellen Missbrauch. Oft reicht der Halt, den eine liebevolle Pflegefamilie bietet, nicht aus, damit das Kind traumatische Erfahrungen verarbeiten kann. Damit stellt sich die Frage, ob eine Therapie sinnvoll ist. Der Traumatherapie kommt hier eine besondere Bedeutung zu.

In diesem Kurs werden folgende Fragen besprochen:

  • Was ist Traumatherapie?
  • Wie läuft eine Therapie ab?
  • Wann ist eine Traumatherapie angezeigt?
  • Wie werden die Pflegeeltern einbezogen?
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„Abenteuer Pubertät“ am 01.11. in Bremen

Posted on Oktober 7, 2010. Filed under: Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am Montag, den 01.11. hält Dipl. Psychologin Christine Thies für die Pflegekinder in Bremen gGmbH in der Zeit von 19 bis 21.15 Uhr eine Fortbildung zum Thema „Abenteuer Pubertät“ ab.

Die Pubertät ist eine Phase tiefgreifender seelischer und körperlicher Veränderungen. Stichworte wie Ablösung und Identitätsfindung gehören dazu. Die Folgen sorgen oft für Zündstoff in den Familien. Es kommt zu Auseinandersetzungen. Besonders in Pflegefamilien entstehen oft massive Spannungsfelder, da für Pflegekinder diese Lebensphase mit besonderen Herausforderungen verbunden ist.

An diesem Abend will sich der Kurs ausführlich mit dem Thema Pflegekinder in der Pubertät beschäftigen. Neben der Vermittlung hilfreicher Informationen sollen an konkreten Beispielen alltagstaugliche Konflikt- und Problemlösestrategien im Umgang mit pubertierenden Pflegekindern entwickelt werden.

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Bremen: Austausch für gleichgeschlechtliche Pflegeelternpaare am 01.11.

Posted on Oktober 6, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für aktive und angehende Pflegeeltern, die gleichgeschlechtlich leben, bietet die Pflegekinder in Bremen gGmbH eine Gelegenheit zur Reflektion und zum angeleiteten Austausch am Montag, den 01.11. von 19 bis 21.15 Uhr. Die Kursleitung hat die Dipl. Sozialarbeiterin, systemische Beraterin und Supervisorin Frau Christiane Schellong.

Das Frauenpaar als Pflegeeltern, der schwule Pflegevater – das ist noch nicht alltäglich. Schräge Kommunikation oder neugierige Kinderfragen auf dem Schulhof („Hast du denn gar keine richtigen Eltern?“) können für das Pflegekind und seine Pflegefamilie zur Herausforderung werden.

Mit Pflegekindern leben heißt zudem, sich ein Stück zu öffnen: Die Verwandten des Kindes, Behörden, Jugendhilfeeinrichtungen und Vormünder nehmen Einsicht in das Leben der Pflegefamilie. Auch reagieren Nachbarn oder Arbeitskolleginnen auf die neue Konstellation. Nicht alle zeigen eine positive Einstellung. Das kann belastend sein.

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